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boby05

Landesbank Baden-Württemberg Synthia Premium Eur.Staats

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boby05
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Landesbank Baden-Württemberg Synthia Premium Eur.Staats

 

 

 

 

 

Restlaufzeit 3,1 Jahre

Fälligkeit 20.03.2012

Ausgabedatum 11.02.2009

Nominalzinssatz 4,750%

Stückelung 1.000,00

Anleihevolumen 0

Kupon-Art Kupon, fix

Zinszahlung jährlich

Zinstermin 20.03.

Rückzahlungskurs 100,00%

Emittent Landesbank Baden-Wue..

Sitz Emitt. Deutschland

Typ Anleihe

Währung EUR

Sonstiges Credit Linked: Spanien, Schweden,Großbritannien, Österreich, Dänemark sowie etwaige Nachfolger

ISIN DE000LBW0JA7

WKN LBW0JA

Produktinfo

 

 

Ich finde diese Anleihe recht interessant. Wie würdet ihr das Ausfallrisiko einschätzen?

Ich habe leider noch nicht so viel Erfarung mit Anleihen, von daher würde mich einmal interessieren ob ihr diese Anleihe sicherer Einschätzt als z.B. eine VW- Unternehmensanleihe?

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Fleisch
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hallöle und willkommen im wpf,

 

bei wenig Ahnung schau erstmal hier rein und lies dir das alles durch.

 

die anleihe selbst stößt bei mir nicht so auf gegenliebe, da hier staatspapiere neu verpackt werden und noch ein emittentenrisiko in form der lbbw hinzukommt. wenn ich mir die anleihen der länder so kaufe komm ich auch auf eine solche rendite. beispielsweise könnte ich

 

griechenland A0T56A

spanien A0G4Z4

österreich 705186

 

nehmen. ich könnte auch in einem depot nur griechenland nehmen, da aus meiner sicht alles unternommen wird um das auseinanderdriften der eurozone zu vermeiden.

 

nachrichten zum rentenmarkt gibt's übrigens hier

ich empfehle dort auch mal ein bissl zu lesen.

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vanity
Posted · Edited by vanity

Das ist mal eine CLN, bei der die Emittentin das schwächste Glied in der Kette ist!

 

Und jetzt wie immer in einem solchen Fall: Ab in den Prospekt (0,5 MB) (ich heute nicht) B)

Es wird noch auf einen Basisprospekt verwiesen, den man dann auch noch gelesen haben sollte (ich heute erst recht nicht).

Die Anleihen der verlinkten Länder (eine echte Königreich-Anleihe, k.u.k. rechnen wir großzügig dazu) rentieren

in diesem Laufzeitbereich unter 3% (bei GB und SVE habe ich keine (passende) EUR-Anleihe gefunden). Papiere der LBBW unter 4%. Aus dieser Betrachtungsweise sieht das zunächst recht unverfänglich aus. Ich bin allerdings technisch nicht in der Lage, aus den Ausfallwahrscheinlichkeiten von 6 Gliedern eine faire Rendite zu ermitteln (hat da jemand einen Verfahren? einen Link?).

 

Das Theater beginnt m. E. beim Zerpflücken der Anleihebedingungen: Kreditereignis bei Staaten? Wie wird der Barausgleich ermittelt? Wieso sind die Referenzverbindlichkeiten nicht vollständig oder mit kürzerer Laufzeit? Obwohl ich schon schlimmere Synthia/Cobold/Colibri gesehen habe - mir wäre das zuviel Arbeit. Ich würde für ein Invest dieser Laufzeit und dieser Rendite einen HRE-/DEPFA-Pfandbrief bevorzugen, bei dem mir ohne viel Literaturstudium die Konstruktion klar ist, dessen Sicherheit besser ist und dessen Liquidität (vermutlich) vergleichbar ist. Da lässt sich mit etwas Suche leicht was finden (z. B. WKN A0E92M).

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Fleisch
Posted
Ich bin allerdings technisch nicht in der Lage, aus den Ausfallwahrscheinlichkeiten von 6 Gliedern eine faire Rendite zu ermitteln (hat da jemand einen Verfahren? einen Link?).

 

dafür bräuchte man eindeutig die gewichtungsfaktoren innerhalb des wertpapiers. man könnte zwar durch wahrscheinlichkeiten ne rückrechnung anstellen wieviel griechenland, spanien etc. drin ist, aber das ist sehr aufwendig und mir persönlich für eine solche rendite zu gering. wer rendite haben will, der nimmt die griechenlandanleihe, die ich eben gepostet habe und gut unter der voraussetzung er möchte einen eurolandstaat mit allem drum und dran. wenn nicht bleiben noch einige andere werte übrig ;)

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vanity
Posted

@schnitzel: Griechenland spielt hier nicht mit (das ist kein Königreich mehr!)

 

Wenn ein Emittent im Kanon ist, mit dem allein schon mehr Rendite zu erzielen ist, ist die Sache natürlich einfach und die Rendite der CLN ist garantiert unfair! So was gibt es auch (z. B. die vorgestern diskutierte COBOLD auf Daimler/DTK/BMW/Conti und noch jemand), ist hier aber nicht der Fall.

 

Mir ging es um Folgendes: Wie berechne ich aus einem Renditeaufschlag auf ein 100% sicheres Papier die vermutete Ausfallwahrscheinlichkeit, sowie aus einer gegebenen Ausfallwahrscheinlichkeit den fairen Renditeaufschlag auf das 100%-sicher-Papier (die Verknüpfung der Einzelwahrscheinlicheiten zur Gesamtwahrscheinlichkeit kriege ich allein hin).

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boby05
Posted

Danke.

Auf Griechenland würde ich aber nicht setzen, die sollen ja nicht weit weg vom Staatsbankrot sein.

Naja nach euren einleuchteten Ratschlägen tendiere ich wohl zu einer Unternehmensanleihe von VW oder Daimler.

 

Eine Frage hätte ich noch. Was versteht man unter BondX? Dieser Begriff kommt an der Stuttgarter-Börse vor. Für mich sieht das aus wie vorgetäuschte Kleinanläger freundliche Anleihen. Sehe ich das richtig?

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vanity
Posted
Danke.

Auf Griechenland würde ich aber nicht setzen, die sollen ja nicht weit weg vom Staatsbankrot sein.

Naja nach euren einleuchteten Ratschlägen tendiere ich wohl zu einer Unternehmensanleihe von VW oder Daimler.

Meine Aussage war: Die LBBW-CLN wäre mir zu kompliziert, nicht zu unsicher. Ich kann aber das Verhältnis Sicherheit/Rendite mit meinen Mitteln nicht mit für mich vertretbarem Aufwand einschätzen. VW oder Daimler sind nicht sicherer, aber einfacher zu beurteilen.

Eine Frage hätte ich noch. Was versteht man unter BondX? Dieser Begriff kommt an der Stuttgarter-Börse vor. Für mich sieht das aus wie vorgetäuschte Kleinanläger freundliche Anleihen. Sehe ich das richtig?

Bond-X ist jetzt wirklich nichts Schlimmes! Es wird hier nichts vorgetäuscht, es funktioniert halt manchmal nicht. Die Börse Stuttgart bemüht sich, im Bond-X-Segment enge Spreads bei brauchbaren Volumen zu stellen (stellen zu lassen). Wenn es klappt, ist das für Kleinanleger eine feine Sache.

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Fleisch
Posted · Edited by Schnitzel

Was ist Bond-X

 

irgendwie hatte ich in die Reihen noch Griechenland reingelesen, aber ja Fehler von mir, sry

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XYZ99
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Das ist mal eine CLN, bei der die Emittentin das schwächste Glied in der Kette ist!

:lol: :lol: :lol:

 

Also, zu 50 % könnte man sich ja überlegen, das Ding zu kaufen.... könnte. ....und das kaufen die Leute zu (wohl nahezu) 100%? Ausserdem müssen solche junk bonds mindestens 10 % Kupon bereithalten, imho :lol:

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tedesco
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Das ist mal eine CLN, bei der die Emittentin das schwächste Glied in der Kette ist!

:lol:

 

Obwohl ich schon schlimmere Synthia/Cobold/Colibri gesehen habe - mir wäre das zuviel Arbeit. Ich würde für ein Invest dieser Laufzeit und dieser Rendite einen HRE-/DEPFA-Pfandbrief bevorzugen, bei dem mir ohne viel Literaturstudium die Konstruktion klar ist, dessen Sicherheit besser ist und dessen Liquidität (vermutlich) vergleichbar ist. Da lässt sich mit etwas Suche leicht was finden (z. B. WKN A0E92M).

:thumbsup:

Fairerweise muß man sagen, dass bei dieser Credit Linked Note kein offensichtlich 'faules Ei' dabei ist (Griechenland, Irland, Italien, Portugal fehlen). Dennoch bewerte ich die Bonität eines deutschen Pfandbriefes (ob nun HRE, Depfa, DüssHyp, EssenHyp/Eurohypo...) grundsätzlich höher als eine unbesicherte LBBW-Anleihe ohne Gewährträgerhaftung.

Großer Vorteil des Pfandbriefes gegenüber einer CLN:

Selbst wenn ein Kreditereignis (bei der Pfandbriefbank) eintritt, kann das den Pfandbrief-Besitzern egal sein, solange die Pfandbriefe nach Plan bedient werden. (Fallbeispiel: WaMu-Abwicklung).

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tedesco
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Eine Frage hätte ich noch. Was versteht man unter BondX? Dieser Begriff kommt an der Stuttgarter-Börse vor. Für mich sieht das aus wie vorgetäuschte Kleinanläger freundliche Anleihen. Sehe ich das richtig?

Als wir noch jung waren (ähm - etwa bis Mitte 2007) konnte man bei 'BondX' Jumbo-Pfandbriefe u.ä. fast zu Großhandelspreisen handeln - mit einem Spread (Geld/Brief-Spanne) von ein paar Basispunkten (maximal 15 bp). Seit der geregelte Handel de facto zusammengebrochen ist, gibt's auch dort Spreads von bis zu 400 Basispunkten (4 Prozentpunkten) ...

Bei der Konkurrenz (Börse Düsseldorf) sieht's eher noch schlimmer aus.

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Superhirn
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Als wir noch jung waren (ähm - etwa bis Mitte 2007) konnte man bei 'BondX' Jumbo-Pfandbriefe u.ä. fast zu Großhandelspreisen handeln - mit einem Spread (Geld/Brief-Spanne) von ein paar Basispunkten (maximal 15 bp). Seit der geregelte Handel de facto zusammengebrochen ist, gibt's auch dort Spreads von bis zu 400 Basispunkten (4 Prozentpunkten) ...

Bei der Konkurrenz (Börse Düsseldorf) sieht's eher noch schlimmer aus.

 

und was lernen wir daraus? Richtig: Zusagen von Banken Börsen etc. sind das Papier nicht wert auf dem sie stehen oder haben eine Halbwertzeit von null :w00t:

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