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Riester mit wenig Einzahlungen

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langzeitsparer

Hallo!

 

Ich - kinderlos und Single - habe vor einiger Zeit entschlossen, nicht zu riestern, da ich die angebotenen Produkte für eine Steuerstundung (was es in meinem Fall darstellen würde) nicht attraktiv finde.

 

Jetzt sieht es jedoch so aus, dass ich eventuell ein oder mehrere Jahre mit recht geringem Kapitaleinsatz riestern könnte - sprich, die staatliche Zulage würde einen Großteil der Einzahlungen betragen.

 

Meine Frage ist also, welches Riester-Produkt bietet sich an, wenn man nur einige wenige Jahre mit geringem Einsatz

die Zulagen abschöpfen möchte?

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GlobalGrowth

wenn man nur einige wenige Jahre mit geringem Einsatz

die Zulagen abschöpfen möchte?

 

in diesem Fall würde ich nen Riesterbanksparplan nehmen.

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ImperatoM

in diesem Fall würde ich nen Riesterbanksparplan nehmen.

 

Ja, hier sind die Kosten und Dein eigener Zeitaufwand am niedrigsten.

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harryguenter

Jetzt sieht es jedoch so aus, dass ich eventuell ein oder mehrere Jahre mit recht geringem Kapitaleinsatz riestern könnte - sprich, die staatliche Zulage würde einen Großteil der Einzahlungen betragen.

Ich weiss nicht ob Du das richtige unter dem "abschöpfen" der Riesterzulage verstehst.

Du mußt 4% Deines Gehaltes in den Riestervertrag einzahlen (max.. ca. 2000 EUR) um die volle Förderung zu erhalten. Zahlst Du weinger ein wird die Förderung anteilig gekürzt.

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herr_welker
· bearbeitet von herr_welker

Ich verstehe das so.

 

Er zahlt 60 EUR pro Jahr ein. Bekommt vom Staat 154 EUR dazu.

Das macht er dann ein paar Jahre bis er wieder etwas verdient. Dann lässt er den Vertrag ruhen.

Im Alter wird das Kapital wahrscheinlich so niedrig sein, das er es sich auf einen Schlag auszahlen lassen kann.

 

Wie schon erwähnt. Banksparplan ist optimal.

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langzeitsparer

Er zahlt 60 EUR pro Jahr ein. Bekommt vom Staat 154 EUR dazu.

Das macht er dann ein paar Jahre bis er wieder etwas verdient. Dann lässt er den Vertrag ruhen.

Im Alter wird das Kapital wahrscheinlich so niedrig sein, das er es sich auf einen Schlag auszahlen lassen kann.

 

Genau das ist der Plan. Ich möchte immer nur die Jahre riestern, in denen die Zulagen einen Großteil der Sparleistung ausmachen. Das ist der Fall, wenn ich z.B. nur wenige Monate im Jahr arbeite und den Rest verreise. (oder vielleicht, wenn ich irgendwann Kinder habe und die Zulagen dann mehr werden)

Mein Überlegung ging auch in Richtung Banksparplan.

 

Optimal wäre es, wenn das Kapital dann wirklich bei Renteneintritt direkt ausgezahlt würde. Gibt es da wirklich eine Grenze, bis zu der das möglich ist und wenn ja, wie hoch ist die?

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Ex-Banker

Er zahlt 60 EUR pro Jahr ein. Bekommt vom Staat 154 EUR dazu.

Das macht er dann ein paar Jahre bis er wieder etwas verdient. Dann lässt er den Vertrag ruhen.

Im Alter wird das Kapital wahrscheinlich so niedrig sein, das er es sich auf einen Schlag auszahlen lassen kann.

 

Genau das ist der Plan. Ich möchte immer nur die Jahre riestern, in denen die Zulagen einen Großteil der Sparleistung ausmachen. Das ist der Fall, wenn ich z.B. nur wenige Monate im Jahr arbeite und den Rest verreise. (oder vielleicht, wenn ich irgendwann Kinder habe und die Zulagen dann mehr werden)

Mein Überlegung ging auch in Richtung Banksparplan.

 

Optimal wäre es, wenn das Kapital dann wirklich bei Renteneintritt direkt ausgezahlt würde. Gibt es da wirklich eine Grenze, bis zu der das möglich ist und wenn ja, wie hoch ist die?

 

 

Wenn du mit den 60 EUR Eigenanteil die volle Zulage von 154 EUR abgreifen willst, darfst du maximal 5.350 Steuer-Brutto als Einkommen p.a. haben. Liegst du drüber und zahlst nur die 60 EUR ein, wird die staatliche Zulage anteilig gekürzt.

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Juchang

Er zahlt 60 EUR pro Jahr ein. Bekommt vom Staat 154 EUR dazu.

Das macht er dann ein paar Jahre bis er wieder etwas verdient. Dann lässt er den Vertrag ruhen.

Im Alter wird das Kapital wahrscheinlich so niedrig sein, das er es sich auf einen Schlag auszahlen lassen kann.

 

Genau das ist der Plan. Ich möchte immer nur die Jahre riestern, in denen die Zulagen einen Großteil der Sparleistung ausmachen. Das ist der Fall, wenn ich z.B. nur wenige Monate im Jahr arbeite und den Rest verreise. (oder vielleicht, wenn ich irgendwann Kinder habe und die Zulagen dann mehr werden)

Mein Überlegung ging auch in Richtung Banksparplan.

 

Optimal wäre es, wenn das Kapital dann wirklich bei Renteneintritt direkt ausgezahlt würde. Gibt es da wirklich eine Grenze, bis zu der das möglich ist und wenn ja, wie hoch ist die?

 

der frage schließe ich mich an,,, :thumbsup:

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August Zillmer

Optimal wäre es, wenn das Kapital dann wirklich bei Renteneintritt direkt ausgezahlt würde. Gibt es da wirklich eine Grenze, bis zu der das möglich ist und wenn ja, wie hoch ist die?

 

Möglich ist das grundsätzlich, führt aber zur schädlichen Verwendung, d.h. du mußt deine Förderung zurückzahlen. (Vermutlich ist es nicht das, was du wissen wolltest.)

 

Für Kleinbetragsrenten besteht die Möglichkeit der Kapitalabfindung, ohne daß das als schädliche Verwendung gilt. Eine Kleinbetragsrente ist eine Rente, die 1% der monatlichen Bezugsgröße nach § 18 SGB IV (aktuell ca. 25 EUR) nicht übersteigt.

 

August

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herr_welker
· bearbeitet von herr_welker
Optimal wäre es, wenn das Kapital dann wirklich bei Renteneintritt direkt ausgezahlt würde. Gibt es da wirklich eine Grenze, bis zu der das möglich ist und wenn ja, wie hoch ist die?

 

Ja das habe ich mich auch erst durch das Forum hier erfahren.

 

(1) Bezugsgröße im Sinne der Vorschriften für die Sozialversicherung ist, soweit in den besonderen Vorschriften für die einzelnen Versicherungszweige nichts Abweichendes bestimmt ist, das Durchschnittsentgelt der gesetzlichen Rentenversicherung im vorvergangenen Kalenderjahr, aufgerundet auf den nächsthöheren, durch 420 teilbaren Betrag.

Sozialgesetzbuch.de

 

Ich nehme die 25 EUR von August Zillmer mal an.

Ich verstehe das so, das die monatliche Rente 25 EUR nicht überschreiten darf.

 

Ich hau mal den Sofort Renten Rechner der Allianz an.

angenommen: männlich, 1950 geboren, hat 5.000 EUR und will eine monatliche Rente.

Es kommt raus: monatlich garantiert= 17 EUR, gesamt mit Überschüsse (nicht garantiert) = 22 EUR

 

Also ich stell mal eine These auf. Wenn in dem Pot nicht mehr als 2.500 EUR drinnen sind, das Durchschnittsentgelt der gesetzlichen Rentenversicherung zumindest nicht fällt, und die Sterbetafeln in der Zukunft sich verschlechtern, dann kannst du das Geld als Einmaleinzahlung bekommen, ohne Steuervorteile zu verlieren.

 

Jetzt ist die Frage ob man nicht jedes Jahr einen neuen Riester Vertrag aufmachen sollte, diesen für ein Jahr besparen sollte und diesen dann beitragsfrei stellen könnte?

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Legolas2605

Jetzt ist die Frage ob man nicht jedes Jahr einen neuen Riester Vertrag aufmachen sollte, diesen für ein Jahr besparen sollte und diesen dann beitragsfrei stellen könnte?

 

Das ist eine sehr gute Frage!!! Man könnte ja alle paar Jahre einen neuen Banksparplan abschließen, dort bis zu 5.000,- Euro ansparen und das Ding dann beitragsfrei stellen lassen. Im Rentenalter dann alle Verträge durch die Regelung der Kleinbetragsrente auf einem Schlag auszahlen lassen. Wenn es knapp wird mit der Grenze, kann man sich ja immer noch 30% des Kapitals auszahlen lassen. Dann bleibt für die Rente weniger übrig. Keine schlechte Idee. Sterbetafeln und RV adieu?!

 

Was spricht eigentlich dagegen immer wieder neue BSP oder FSP abzuschließen? Kommt man bei den BSP bei Beitragsfreistellung nicht an die Bonuszinsen?

 

Gruß

 

Legolas

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herr_welker
· bearbeitet von herr_welker

Also ich hab mal die paar Seiten der Bedingung durchgelesen.

 

Hab nur das gefunden:

 

Unterbrechung des Vertrages

Der Sparer ist berechtigt, den Sparvertrag ruhen zu lassen, indem er die Zahlung von

Altersvorsorgebeiträgen aussetzt.

 

Dagegen spricht natürlich das ich auf das neue Geld wieder eine gewisse Zeit warten muss bis ich die Bonuszinsen kassiere, weil es ja ein neuer Vertrag ist.

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Legolas2605
· bearbeitet von Legolas2605

So habe ich das auch in meinen Unterlagen der Spk gefunden. In Sachen Kleinbetragsrenten noch folgendes:

 

"Bei der Berechnung dieses Betrages (Kleinbetragsrente) sind alle bei einem Anbieter bestehenden Verträge des Zulageberechtigten insgesamt zu berücksichtigen, auf die geförderte Altersvorsorgebeiträge geleistet wurden."

 

Also werden wohl z.B. die Spk GK und PM nicht zusammengerechnet. Oder gilt die Spk als ein Anbieter?

 

Die Bonuszinsen müsste es bei Ruhen der Verträge trotzdem geben. Aber du hast schon recht. Bei den neuen Verträgen dauert es wieder eine Zeit, bis man in den Genuss der Bonuszinsen kommt. Müsste man mal durchrechnen, was da bei mehreren Verträgen an Kapital zusammenkommt. Das wichtigste Argument wäre aber für mich die Vermeidung der Sterbetafelproblematik.

 

Vielleicht wäre eine Lösung, mit fortschreitenden Lebensalter nur Verträge abzuschließen, die an die Umlaufrendite gekoppelt sind?

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langzeitsparer

Danke für die vielen Antworten!

Ich werde also einen Banksparplan abschließen. Dass die Möglichkeit der unschädlichen Auszahlung vom monatlichen Rentenbetrag abhängt ist dann ja echt eine super Neuigkeit. Denn somit kann man sich abhängig vom monatlichen Betrag einen akzeptablen Gesamtwert ausrechnen. Ist dann die Rentenversicherung zu teuer, erhält man eben das angsparte Kapital -> Perfekt!

Ich glaube allerdings, dass ich kaum an diese Grenze kommen werde, bei vielleicht 4 oder 5 Einzahlungen von ~210 EUR..

 

Gruß, langzeitsparer

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Legolas2605

Nee, mit den angedachten Einzahlungen bleibst du auf jeden Fall unter den Grenzen der Kleinbetragsrente. Es sei denn du bekommst eine sagenhafte Verzinsung in den nächsten Jahrzehnten.

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