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BernhardBerlin

@ Aktiencrash

 

sag mal, wie beurteilst du die Zinsentwicklung der EZB

- auf Aktien

- auf Renten.

 

Sind die schon in den Kursen einbezogen oder kommen noch Effekte dazu?

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Aktiencrash
@ Aktiencrash

 

sag mal, wie beurteilst du die Zinsentwicklung der EZB

- auf Aktien

- auf Renten.

 

Sind die schon in den Kursen einbezogen oder kommen noch Effekte dazu?

Im Prinzip ist die Zinsentwicklung für Aktien/Indizes völlig egal. Es gibt Aktien/Indizes die werden steigen und welche die fallen, ob mit Zinserhöhung oder ohne.

 

Der Dax ist z.B. in der Region von 5300-5400 Punkte überkauft. Ob die Zinsen angehoben werden oder nicht, es kommt eine Gegenraktion nach Süden.

Es ist aber immer wieder schön das man für alles eine Begründung findet, nur um Kleinanleger zu veralbern.

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Aktiencrash
Der Aufwärtstrend (grün) ist erst einmal durchbrochen. Die Aufwärtsdynamik baut sich somit erst einmal ab.

 

Der CCI ist überkauft und somit besteht die Chance das die Umlaufrendite im Bereich um 3,5 % scheitern könnte.

 

Nach der jetzigen kurzen Konsolidierung dürfte noch ein kleiner Sprung in Richtung 3,5 % folgen.

 

Die Konsolidierung wurde um die Jahreswende beendet und die 3,5 % (horiz. Widerstand) erreicht und überwunden :thumbsup: .

 

Laut +DI/-DI sollte es kurzfristig zur nächsten Konsolidierung kommen, denn die Umlaufrendite steht kurzfristig auf überkauft. Damit sollte der Aufwärtstend (blau) bald durchbrochen werden. Die nächste horiz. Unterstützung liegt hier bei 3,56 %.

 

Fazit:

Im Augenblick stehen die Chancen für einen weiteren Zinsanstieg auf mittelfristige Sicht nicht schlecht. Erst bei Durchbruch der 3,56 % dürfte es zur Entspannung an der Zinsfront kommen.

 

post-5-1144088032_thumb.png

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Toni
Es ist aber immer wieder schön das man für alles eine Begründung findet, nur um Kleinanleger zu veralbern.

 

:D:D:D

 

Genau so ist es! Aber sonst hätten die Medien ja nichts zu tun...

 

Es gibt nur Schrott im TV, was Börse anbelangt.

 

Z.B. "3 SAT Börse", was dümmeres habe ich noch nie gesehen....

und die "Telebörse" ist fast genauso dumm.

 

Da hilft nur: IGNORIEREN und in der Zeit ein gutes Buch lesen.

 

;)

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Aktiencrash
:D:D:D

 

Genau so ist es! Aber sonst hätten die Medien ja nichts zu tun...

 

Es gibt nur Schrott im TV, was Börse anbelangt.

 

Z.B. "3 SAT Börse", was dümmeres habe ich noch nie gesehen....

und die "Telebörse" ist fast genauso dumm.

 

Da hilft nur: IGNORIEREN und in der Zeit ein gutes Buch lesen.

 

;)

 

Bitte Toni :huh: , wie kannst du so über das TV sprechen.

Der Kleinanleger braucht immer eine Leitkuh, die die Herde in die "richtige Richtung" führt.

Wie sollen die Kurse sonst steigen :buy: .

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EinInvestor
Es gibt nur Schrott im TV, was Börse anbelangt.

 

Die meinten (auf n-tv oder N24) auch was von SAP und Datenbankgeschäft (Erklärung des sinkenden SAP-Kurses, nachdem Oracle schlechte Zahlen veröffentlicht hat). Ob die SAP mit NCR (Teradata) verwechselt haben? Sind ja auch drei Buchstaben. :lol:

 

Seitdem nehme ich denen gar nichts mehr ab, ausser sie sagen dies: :stupid: Das darf man ihnen vorbehaltlos abnehmen.

 

Stefan.

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Faceman
Da hilft nur: IGNORIEREN und in der Zeit ein gutes Buch lesen.

 

Ooch, aber lustig isses doch, sich die schwammigen Begründungen für die Kurse anzuhören....oder nich...?

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Laser12

Aktiencrash, könntest Du bei Gelegenheit bitte mal ein Update machen.

Vielen Dank.

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Aktiencrash
Aktiencrash, könntest Du bei Gelegenheit bitte mal ein Update machen.

Vielen Dank.

 

Klar doch :thumbsup: .

 

Kurze Zusammenfassung:

 

Im Junli 2006 ist der sekundäre Aufwärtstrend (blau) durchbrochen worden. Gleich im Anschluß wurde im August der primäre Aufwärtstrend (grün) durchbrochen.

 

Der Durchbruch der sekundären horiz. Unterstützung bei 3,76 % war von hoher Dynamik begleitet, endete im RSI aber gleich darauf im überkauften Bereich (Kreis rot) und hat somit gleich an Dramatik verloren :thumbsup: .

 

Es hat sich nun ein kleiner Abwärtstrend (rot) etabliert, der bereits durchbrochen wurde.

Der dazugehörige horiz. Widerstand liegt bei 3,96 %.

 

post-5-1167081608_thumb.png

 

Die zukünftigen Aussichten:

 

Den Boden hat die Umlaufrendite nun nach kurzer Konsolidierung wieder gefunden, denn der RSI hat eine neue pos. Divergenz (grün) aufgebaut. Die alte neg. Konvergenz ist inkl. horiz. Widerstand (rot) im RSI nach oben durchbrochen worden (Rechteck grün).

 

Da der RSI den überkauften Bereich erneut erreicht hat, dürfte spätestens im Widerstandsbereich von 3,96 % erst einmal Schluß sein und eine erneuter Kursrückgang anstehen. Frühstens im nächsten Anlauf wird dieser Widerstandsbereich geknackt werden und der horiz. Widerstandsbereich von 4,1 % erreicht werden.

 

Fazit:

 

Der nächste Angriff gilt dem horiz. Widerstand von 4,1 %

Aus rein charttechnischer Sicht liegt das Kursziel bei der jetzigen W-Formation bei 4,16 %.

Keine guten Aussichten für Renten und Häuslebauer in nächster Zeit ;) !

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m_g

Hey Aktiencrash,

 

könntest du vielleicht noch eine charttechnische Analyse zu der Inflationsrate und der Erderwärmung machen?

Angesichts des geringen Schneefalls in den Alpen rechne ich damit, dass wir uns momentan im stark überkauften Bereich bei der Temperatur befinden und der Aufwärtstrend erstmal wieder abgeschwächt oder durchbrochen wird, aber eine Meinung vom Experten wäre schön.

 

Gruß,

m_g

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uzf

Demnächst gibts einen Chart über die durchschnittlichen Preise der Edelnutten im Nordwestsouth Dakota im Vergleich zum jap. Durchschnittstooristen,welcher in Yen bezahlen will.

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Laser12

danke schön

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desesperado
Fazit:

 

Der nächste Angriff gilt dem horiz. Widerstand von 4,1 %

Aus rein charttechnischer Sicht liegt das Kursziel bei der jetzigen W-Formation bei 4,16 %.

Keine guten Aussichten für Renten und Häuslebauer in nächster Zeit ;) !

 

Fazit: gute Analyse, KZ überschritten ( 4,49) :thumbsup:

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Aktiencrash
Fazit:

 

Der nächste Angriff gilt dem horiz. Widerstand von 4,1 %

Aus rein charttechnischer Sicht liegt das Kursziel bei der jetzigen W-Formation bei 4,16 %.

Keine guten Aussichten für Renten und Häuslebauer in nächster Zeit ;) !

 

Nach erreichen des Kurszieles ist die Umlaufrendite in eine Konsolidierungsphase übergegangen.

 

Tageschartanalyse:

 

Charttechnisch ist der Aufwärtstrend (grün gestrichelt) wieder einmal durchbrochen worden.

Der nächste horiz. Unterstützungsbereich von 3,91 Punkte ist allerdings fast erreicht. Spätestens hier wird sich ein neuer Boden bilden und die Umlaufrendite langsam wieder beginnen anzusteigen :thumbsup: . Die Widerstandszone liegt im Bereich 5,15 %.

 

post-5-1196003361_thumb.png

 

Wochenchartanalyse:

 

Sehr interessant ist der Wochenchart !

Zum einen sind die pos. Konvergenzen (grün gestrichelt) des CCI und Macd nach unten durchbrochen worden.

Auch die horiz. Unterstützung (grün gestrichelt) wurde bei beiden Indikatoren nach unten durchbrochen (Kreis rot).

Oberhalb hat sich ein Doppeltop bei beiden Indikatoren gebildet.

 

post-5-1196003092_thumb.png

 

Mit dem Durchbruch der horiz. Unterstützung bei beiden Indikatoren, wird dem Charttechniker angezeigt das die nächste Aufwärtsbewegung die letzte sein wird, wenn das Doppeltop nicht nach oben durchbrochen wird.

Es würde unweigerlich eine neg. Divergenz entstehen, die anzeigt das das vorläufige Top im Chart erreicht wurde.

 

Fazit:

 

Die Umlaufrendite wird in den kommenden Wochen im Bereich um 3,91 % einen Boden ausbilden und im Anschluß den letzten Angriff auf den Widerstandsbereich von 5,15 % vollziehen.

 

Für Renten und Häuslebauer ist die Sache somit noch nicht ausgestanden ;) !

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Aktiencrash

Die große Zinswende?

Warum Deutschlands Umlaufrendite vor einem historischen Ausbruch stehen könnte

Über Jahrzehnte schien in Deutschland eine Gewissheit zu gelten: Die Zinsen kannten langfristig nur eine Richtung – nach unten.

Vom Hochzinsumfeld der frühen 1980er Jahre bis in die Negativzinswelt der vergangenen Jahre verlief die Umlaufrendite deutscher Bundeswertpapiere in einem stabilen, übergeordneten Abwärtstrend. Für viele Marktteilnehmer wurde dieser Zustand irgendwann fast selbstverständlich: niedrige Inflation, billiges Geld, sinkende Finanzierungskosten.

Doch genau dieses Bild beginnt zu kippen.

Was auf den ersten Blick wie eine gewöhnliche Gegenbewegung nach dem Inflationsschock von 2022 aussieht, könnte sich bei genauerer Betrachtung als Beginn eines deutlich größeren Wandels herausstellen: einer historischen langfristigen Zinswende.

Die Chartstruktur der Umlaufrendite liefert dafür inzwischen bemerkenswert viele Hinweise.


 

1. Der jahrzehntelange Abwärtstrend ist gebrochen

Die langfristige Abwärtstrendlinie steht sinnbildlich für eine ganze wirtschaftliche Epoche:

  • sinkende Inflation
  • zunehmende Globalisierung
  • billige Energie
  • niedrige Produktionskosten
  • geldpolitische Sonderwelt aus Null- und Negativzinsen

Der Bruch einer solchen Linie ist charttechnisch kein gewöhnliches Signal.

Wenn ein Markt einen Trend verlässt, der über Jahrzehnte Bestand hatte, spricht das nicht für eine normale Schwankung, sondern für eine strukturelle Veränderung.

Das alte Abwärtsmuster ist beendet.


 

2. Corona als finaler Ausverkauf der Renditen

Während der Corona-Zeit kam es zu einem letzten Extrem der alten Niedrigzinswelt.

  • Flucht in sichere Staatsanleihen
  • massive Anleihekäufe durch die EZB
  • extreme fiskalische Ausgabenprogramme

Ergebnis:

Der Abwärtstrend wurde nicht beendet, sondern ein letztes Mal maximal verstärkt.

Das ist historisch typisch für das Ende sehr langer Marktphasen.


 

3. 2022 als erster Beschleuniger

Der Angriff auf die Ukraine veränderte die Lage fundamental:

  • Energiepreise explodierten
  • Lieferketten gerieten unter Druck
  • Inflation sprang deutlich an

Konsequenz:

Der Markt begann, das gesamte wirtschaftliche Umfeld neu zu bewerten.


 

4. Die entscheidende Marke ist die horizontale Zone

Charttechnisch entscheidend ist:

  • Trendbruch = Ende des alten Musters
  • horizontaler Ausbruch = Bestätigung der Zinswende

Erst ein nachhaltiger Durchbruch bestätigt die langfristige Bewegung.


 

5. Der Übergang erfolgte in Stufen

Die Entwicklung verlief nicht abrupt, sondern schrittweise:

  • Bruch kleinerer Abwärtstrends
  • Bildung von Zwischentiefs
  • sukzessives Überwinden wichtiger Marken

Ergebnis:

Struktureller Aufbau statt kurzfristiger Bewegung


 

6. Das Momentum lieferte die frühen Signale

Schon vor dem Trendbruch zeigte sich:

  • abnehmende Abwärtsdynamik
  • positive Divergenz
  • Bruch fallender Strukturen

Interpretation:

Der Markt drehte intern, bevor es im Chart sichtbar wurde


 

7. Konsolidierung als Stabilisierung

Seit 2022 zeigt sich:

  • breite Seitwärtsphase
  • keine Rückkehr in den alten Trend
  • Aufbau neuer Struktur

Mit dem Anstieg über 3 %:

  • erstes klares höheres Hoch
  • neue Trendstruktur sichtbar

Wichtige Marke:

  • Unterstützung bei ca. 2,6 %

Solange diese hält:

Der Aufwärtstrend bleibt intakt


 

8. Makroökonomischer Wandel

Die alte Zinswelt basierte auf:

  • stabile Geopolitik
  • Globalisierung
  • günstige Energie

Heute:

  • mehr Konflikte
  • höhere Staatsausgaben
  • volatile Rohstoffpreise

Fazit:

Das Umfeld für dauerhaft niedrige Zinsen existiert so nicht mehr


 

9. Iran als möglicher zweiter Beschleuniger

Der Konflikt um den Iran könnte die nächste Phase auslösen.

Wichtige Punkte:

  • steigende Öl- und Gaspreise
  • Risiko globaler Lieferstörungen
  • Unsicherheit in Märkten

Entscheidender Mechanismus:

Energiepreisschock → Inflation → Zinsanstieg

Ablauf:

  • steigende Preise an Tankstellen
  • höhere Kosten für Unternehmen
  • verzögerte Weitergabe an Verbraucher

Ergebnis:

Breite zweite Inflationswelle

Und genau hier liegt das Problem:

Zentralbanken verlieren Handlungsspielraum


 

10. Typisches Muster einer Zinswende

Langfristige Wendepunkte verlaufen meist so:

  • Trendbruch
  • letzter Ausverkauf
  • erster Anstieg
  • Konsolidierung
  • zweite Aufwärtsphase

Genau dieses Muster ist aktuell sichtbar.


 

11. Zwischenfazit

Viele Faktoren sprechen für eine Zinswende:

  • Trendbruch
  • Corona als finales Extrem
  • Ukraine als erster Schock
  • neue Aufwärtsstruktur
  • geopolitische Risiken

Was fehlt:

Der finale Ausbruch über die Schlüsselzone


 

Fazit: Der Beginn einer neuen Zinsära?

Die Hinweise verdichten sich:

  • alte Niedrigzinswelt endet
  • neue Struktur entsteht
  • geopolitische Faktoren verstärken den Trend

Die entscheidende Frage:

Wie weit kann diese langfristige Zinswende noch gehen?

chart_all_UmlaufrenditeDEBundeswertpapiere.png

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howhardgerrard87

Ich wollte in 2-3 Jahren bauen. NICHT GUT!

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