Hellas-Desaster

2.464 Beiträge in diesem Thema

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siehe post #23 :thumbsup:

Danke, schön das wir zu später Stunde noch so schön sachlich argumentieren... :thumbsup:

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siehe post #23 :thumbsup:

Danke, schön das wir zu später Stunde noch so schön sachlich argumentieren... :thumbsup:

 

das mit den edit hab ich zu spät gelesen...

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das mit den edit hab ich zu spät gelesen...

Das ist nicht das Problem.. :-

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Professor Otte:

Die verdammten Ithakar! Außer stehlen und faulenzen können die gar nix!

Interview hier

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haha...mein polemisierender junger freund, der war gut :thumbsup:

ich kann mich nur wiederholen: mein allererster gedanke zu dem thema vor n paar monaten war:

GRIECHENLAND VERSTAATLICHEN!

so wird es auch kommen. mehr hab ich zu dem unsinn nich zu sagen :w00t:

die ansage mit gold 2500$ und silber 50$ am jahresende halte ich mal im auge...

 

mach das - und frage dich einfach mal im stillen welche der großen währungen denn noch stabil sein soll?

Euro - PIGS Staaten, Frankreich (500% realverschuldung, Österreich (Banken - Osteuropageschäfte...) ???

Yen - über 200% offizielle Staatsverschuldung ???

Dollar - rund 10% Neuverschuldung vom BIP

Pfund - rund 13% Neuverschuldung vom BIP

 

und dann frage dich ob es so unrealistisch ist, das gold und silber sich deutlich verteuern werden...

 

ach, na ja...warum sollte ich mich das fragen? stabil in bezug auf was? hauptsache wir ham alle genug zu essen, wah :w00t: aber du wirfst da freilich interessante fragen auf...

vor allem die japanische halte ich für weitaus beachtenswerter als griechenland, das grade ma n paar prozent vom euro-raum ausmacht. kann hier ijemand das "system japan" erklären?

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4. Ich weiß, es ist populär immer auf die hohe Verschuldung der USA zu verweisen. Fakt ist aber auch, dass in den USA in 40 Jahren die Bevölkerung von 350 auf 400 Mio steigen wird.

soweit ich weiß, gibt es dort abnehmende bevölkerungszahl, wie in europa

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Als ich möchte hier nicht als Crash-Prophet bezeichnet werden. Halte davon auch garnichts. Ich sehe nur leider nicht wie die Situation erfolgreich gemeistert werden kann. Die eigentlichen Probleme sind ja noch nicht gelöst, wie z.B. die Korruption.

 

Ich war in der letzten Dekade zweimal in Griechenland im Urlaub und was ich da an Infrastruktur gesehen habe würde ich nur als "bedingt nachhaltig" bezeichen. Dazu kommt das es auch an "zackiger Ordnung" fehlt. Anders ist es da schon auf der iberischen Halbinsel. Bei meinem letzten Besuch in Spanien und Portugal im letzten Herbst habe ich da ein anderes Bild gesehen. Da haben die EU-Gelder doch einiges bewirkt. Ich würde sagen da ist ein höherer Gegenwert vorhanden. Trotzdem ist mir aufgefallen das die Preise in Deutschland teilweise günstiger sind bzw. die Qualität besser.

 

Griechenland steht meiner Meinung nach am schlechtesten der Euro-Südlander dar und ich sehe nicht wie diese Probleme gelöst werden können.

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4. Ich weiß, es ist populär immer auf die hohe Verschuldung der USA zu verweisen. Fakt ist aber auch, dass in den USA in 40 Jahren die Bevölkerung von 350 auf 400 Mio steigen wird.

soweit ich weiß, gibt es dort abnehmende bevölkerungszahl, wie in europa

Quelle des Artikels stammt aus "DER ZEIT", Stand April 2010

(...)

Konservativ gerechnet, werden 2050 mindestens 400 Millionen Menschen in den USA wohnen. In Europa und im Großteil Ostasiens wird die Bevölkerung dagegen stagnieren oder abnehmen.

(...)

2050 werden wohl an die 40 Prozent der Menschen in Japan und Deutschland älter als 65 Jahre sein, in den USA rund 25 Prozent. Auch die Bevölkerung Chinas wird dann älter sein als die der USA, und das in einem Land mit einem kaum entwickelten Rentensystem.

Noch eine andere Berechnung: Die für die wirtschaftliche Entwicklung und für die Entfaltung einer neuen Dynamik besonders wichtige Altersgruppe zwischen 15 und 44 Jahren dürfte von 2000 bis 2050 in den USA um 44 Prozent wachsen. In der EU schrumpft sie aber wohl um 25 Prozent, in Japan um mehr als 40 Prozent, und in China um zehn Prozent.

(...)

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Geschrieben · bearbeitet von BondWurzel

Die für die wirtschaftliche Entwicklung und für die Entfaltung einer neuen Dynamik besonders wichtige Altersgruppe zwischen 15 und 44 Jahren dürfte von 2000 bis 2050 in den USA um 44 Prozent wachsen.

 

Wo? In Alabama, Georgia, Mississippi, Louisiana? Brooklyn? Bronx?

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Die für die wirtschaftliche Entwicklung und für die Entfaltung einer neuen Dynamik besonders wichtige Altersgruppe zwischen 15 und 44 Jahren dürfte von 2000 bis 2050 in den USA um 44 Prozent wachsen.

 

Wo? In Alabama, Georgia, Mississippi, Louisiana? Brooklyn? Bronx?

Sagt zumindest der Trendforscher Joel Kotkin, der Stadtsoziologie an der Chapman University in Orange, Kalifornien, lehrt.

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Die für die wirtschaftliche Entwicklung und für die Entfaltung einer neuen Dynamik besonders wichtige Altersgruppe zwischen 15 und 44 Jahren dürfte von 2000 bis 2050 in den USA um 44 Prozent wachsen.

 

Wo? In Alabama, Georgia, Mississippi, Louisiana? Brooklyn? Bronx?

Sagt zumindest der Trendforscher Joel Kotkin, der Stadtsoziologie an der Chapman University in Orange, Kalifornien, lehrt.

 

Der muss es ja wissen...sex ist ja prognostizierbar... :lol: :lol: :lol: :lol:

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Wo? In Alabama, Georgia, Mississippi, Louisiana? Brooklyn? Bronx?

Sagt zumindest der Trendforscher Joel Kotkin, der Stadtsoziologie an der Chapman University in Orange, Kalifornien, lehrt.

Der muss es ja wissen...sex ist ja prognostizierbar... :lol: :lol: :lol: :lol:

Haha, Du sagst es :P

 

 

Aber mal ganz im ernst, ich denke bei all der Polemik sind wir gleicher Auffassung:

 

1. Größtes Potenzial der USA liegt ja nicht in der Gebährfreudigkeit von jungen Frauen, sondern in der intelligenten, und vor allem auf der jahrenlangen Erfahrung liegenden Einwanderungspolitik der Amis. Ich traue ihnen ohne jeden Zweifel zu, durch eine zukunftsorientierte Zuwanderungspolitik das Problem der demographischen Entwicklung zumindest besser mildern zu können.

 

2. Größtes Potenzial der USA ist gleichsam das größte Defizit in Euroland. Man schaut sich Deutschland an, die Zuwanderung ist einfach alles andere als erfolgreich. Im Gegenteil, durch Zuwanderung entstehen bei uns dazu noch Kosten im Sozialsystem. Seit Jahren wird erfolglos versucht, die Anfangskosten (die ja teilweise sein müssen) durch spätere Produktivität, Steuereinzahlungen etc. zu überkompensieren.

 

3. Der Trend in Euroland geht auch eher Richtung nationalistischen Protektionismus, was einer erfolgreichen Einwanderungspolitik eher abträglich ist. Man gucke sich die Rechtspopulisten a la Haider in Frankreich (Front Nationale), in Italien und den Niederlanden an.

 

4. Zu den Aussichten in China und Japan. Diese bilden nunmal das wirtschaftliche Machtzentrum in Asien. Japan ist traditionell kein Einwanderungsland, dass haben sie ja auch unter Beweis gestellt. China? Keine Ahnung wie es da aussieht. Andererseits leben da jetzt schon an die 1,5 Mrd. Menschen. Da müssten ja ganze Völker in das Land einwandern, um einen demographisch gesunden Ausgleich zwischen Rentnern und Erwerbstätigen zu schaffen. Und ob Staaten, die demographisch gesehen eine junge Bevölkerung aufweisen (Vietnam, Indononesien, Philippinen,...) diese Masse an an Menschen, die nach China einwandern könnten, überhaupt aufbringen können, wage ich mal zu bezweifeln.

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Zuwanderung hat ja mit diesem Thema nur maginal zu tun. Griechenland muss erstmal die nächsten Jahre überstehen, demographische Probleme laufen auf einer anderen Zeitskale.

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Zuwanderung hat ja mit diesem Thema nur maginal zu tun. Griechenland muss erstmal die nächsten Jahre überstehen, demographische Probleme laufen auf einer anderen Zeitskale.

Wieso bitte hat das damit nichts zu tun, wenn Du z.B. 10 Jahre laufende Anleihen von Griechenland hälst??? Die Sterberate in Griechenland ist jetzt schon höher als die Geburtenrate! Weniger Griechen werden nur ein geringeres BIP erwirtschaften können. Gleichzeitig steigen Ausgaben des Rentensystems zwangsläufig, wenn weniger einzahlen und mehr Rentner Geld daraus erhalten. In 10 Jahren würden wir uns freuen wenn die Verschuldung nur bei 100% des BIP liegen würde.

 

Und wenn die USA immer als großes Damoklesschwert angepriesen werden, ist es nur richtig (insbesondere für langfristige Anlageentscheidungen!!!) darauf hinzuweisen, dass die USA die Verschuldung mit praktizierter Einwanderungspolitik versuchen entgegenzusteuern!

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Geschrieben · bearbeitet von BondWurzel

 

Sagt zumindest der Trendforscher Joel Kotkin, der Stadtsoziologie an der Chapman University in Orange, Kalifornien, lehrt.

Der muss es ja wissen...sex ist ja prognostizierbar... :lol: :lol: :lol: :lol:

Haha, Du sagst es :P

 

 

Aber mal ganz im ernst, ich denke bei all der Polemik sind wir gleicher Auffassung:

 

1. Größtes Potenzial der USA liegt ja nicht in der Gebährfreudigkeit von jungen Frauen, sondern in der intelligenten, und vor allem auf der jahrenlangen Erfahrung liegenden Einwanderungspolitik der Amis. Ich traue ihnen ohne jeden Zweifel zu, durch eine zukunftsorientierte Zuwanderungspolitik das Problem der demographischen Entwicklung zumindest besser mildern zu können.

 

2. Größtes Potenzial der USA ist gleichsam das größte Defizit in Euroland. Man schaut sich Deutschland an, die Zuwanderung ist einfach alles andere als erfolgreich. Im Gegenteil, durch Zuwanderung entstehen bei uns dazu noch Kosten im Sozialsystem. Seit Jahren wird erfolglos versucht, die Anfangskosten (die ja teilweise sein müssen) durch spätere Produktivität, Steuereinzahlungen etc. zu überkompensieren.

 

3. Der Trend in Euroland geht auch eher Richtung nationalistischen Protektionismus, was einer erfolgreichen Einwanderungspolitik eher abträglich ist. Man gucke sich die Rechtspopulisten a la Haider in Frankreich (Front Nationale), in Italien und den Niederlanden an.

 

4. Zu den Aussichten in China und Japan. Diese bilden nunmal das wirtschaftliche Machtzentrum in Asien. Japan ist traditionell kein Einwanderungsland, dass haben sie ja auch unter Beweis gestellt. China? Keine Ahnung wie es da aussieht. Andererseits leben da jetzt schon an die 1,5 Mrd. Menschen. Da müssten ja ganze Völker in das Land einwandern, um einen demographisch gesunden Ausgleich zwischen Rentnern und Erwerbstätigen zu schaffen. Und ob Staaten, die demographisch gesehen eine junge Bevölkerung aufweisen (Vietnam, Indononesien, Philippinen,...) diese Masse an an Menschen, die nach China einwandern könnten, überhaupt aufbringen können, wage ich mal zu bezweifeln.

 

Hat zwar nichts direkt mit Griechenland zu tun....aber die Globalisierung ist nicht aufzuhalten, wie auch immer und die Weltbevölkerung nimmt rapide zu. In einer grossen Krise erkennt man schnell, dass das allen bewußt ist. Die G20 haben ohne grosse Probleme Beschlüsse gefaßt, da weiß jeder wo es letztlich langgehen muss....kleine Scharmützel oder Nickligkeiten in guten Zeiten sind dann schnell vergessen. Die Welt wird zum Dorf und rückt unaufhaltsam zusammen. Man nehme Deutschland oder Frankreich, wo die Alteingesessenen eine Geburtenrate von 1,4 haben und z.B. Moslems eine von 2,4 da weiß man was passieren muss.

 

Die hohen Geburtenraten z.B. in Indien und Afrika werden eine Inflation wohl kaum zulassen. Einzelne Staaten spielen kaum mehr eine Rolle - als Einzelgänger unmöglich.

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haha...mein polemisierender junger freund, der war gut :thumbsup:

ich kann mich nur wiederholen: mein allererster gedanke zu dem thema vor n paar monaten war:

GRIECHENLAND VERSTAATLICHEN!

so wird es auch kommen. mehr hab ich zu dem unsinn nich zu sagen :w00t:

die ansage mit gold 2500$ und silber 50$ am jahresende halte ich mal im auge...

 

mach das - und frage dich einfach mal im stillen welche der großen währungen denn noch stabil sein soll?

Euro - PIGS Staaten, Frankreich (500% realverschuldung, Österreich (Banken - Osteuropageschäfte...) ???

Yen - über 200% offizielle Staatsverschuldung ???

Dollar - rund 10% Neuverschuldung vom BIP

Pfund - rund 13% Neuverschuldung vom BIP

 

und dann frage dich ob es so unrealistisch ist, das gold und silber sich deutlich verteuern werden...

 

ach, na ja...warum sollte ich mich das fragen? stabil in bezug auf was? hauptsache wir ham alle genug zu essen, wah :w00t: aber du wirfst da freilich interessante fragen auf...

vor allem die japanische halte ich für weitaus beachtenswerter als griechenland, das grade ma n paar prozent vom euro-raum ausmacht. kann hier ijemand das "system japan" erklären?

 

Wir haben unterschiedliche Meinungen - ich persönlcih glaube das japan von allen vier großen währungsräumen am besten aus der krise hervorkommt, da sie zum einen wohl keine weiteren versteckten schulden habe (und daher real die niedrigsten, da die anderen oftmals versteckte schulden und schattenhaushalte führen) zum anderen von der exportstärke aufgrund der währungsschwäche profitieren können und zum dritten keine so gewaltigen sozialausgaben (euro und pfund) oder miltiärausgaben (Dollar) zu bewältigen haben, außerdem sind ihre privathaushalte am wenigsten verschuldet

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Wieso bitte hat das damit nichts zu tun, wenn Du z.B. 10 Jahre laufende Anleihen von Griechenland hälst??? Die Sterberate in Griechenland ist jetzt schon höher als die Geburtenrate! Weniger Griechen werden nur ein geringeres BIP erwirtschaften können. Gleichzeitig steigen Ausgaben des Rentensystems zwangsläufig, wenn weniger einzahlen und mehr Rentner Geld daraus erhalten. In 10 Jahren würden wir uns freuen wenn die Verschuldung nur bei 100% des BIP liegen würde.

 

Und wenn die USA immer als großes Damoklesschwert angepriesen werden, ist es nur richtig (insbesondere für langfristige Anlageentscheidungen!!!) darauf hinzuweisen, dass die USA die Verschuldung mit praktizierter Einwanderungspolitik versuchen entgegenzusteuern!

 

Gibt es hier tatsächlich Leute die griechische Anleihen haben? -Da wäre mir das Risiko zu groß, Rendite hin oder her. Aber vielleicht, so jemand noch solche Papier besitzt, sein Strategie hier kommunizieren. Das bringt uns vielleicht neue Erkenntnisse.

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Gibt es hier tatsächlich Leute die griechische Anleihen haben ?

 

Es gibt sehr viele. :)

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Es gibt sehr viele.

 

Also Privatleute? Nicht eher institutionelle Anleger?

 

Wer solche Papier im Portfolio hat braucht sich ja nicht zu beschweren wenn es schief geht, Zeit genug ist ja. Scheinen mir Zocker zu sein.

 

Mein Unglaube liegt aber vielleicht darin das ich sowieso nie Anleihen kaufen würde, da ich kein Vertrauen in diese Dinger habe.

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Gibt es hier tatsächlich Leute die griechische Anleihen haben ?

 

Es gibt sehr viele. :)

 

Tja, das ist das problem, das viele leute gar nicht wissen, was sie alles indirekt über ihre tollen lebensversicherungen haben...

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Gibt es hier tatsächlich Leute die griechische Anleihen haben ?

 

Es gibt sehr viele. :)

Tja, das ist das problem, das viele leute gar nicht wissen, was sie alles indirekt über ihre tollen lebensversicherungen haben...

In Sachen Lebensversicherungen und Anlagepolitik kenn ich mich leider nicht aus. Aber können dt. Lebensversicherer Bonds halten, die im Falle von Griechenland gerade eine Stufe vor Junk-Bonds liegen??? Objektiv betrachtet sind die Greece-Bonds ja schon fast Junk-Bonds...

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wie isses denn eigentlich mit dem griechischen aktienmarkt? ist ja sehr bankenlastig insgesamt...aber bieten sich da evtl. chancen? vielleicht im bereich telekoms oder versorger usw.?

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Es gibt sehr viele. :)

Tja, das ist das problem, das viele leute gar nicht wissen, was sie alles indirekt über ihre tollen lebensversicherungen haben...

In Sachen Lebensversicherungen und Anlagepolitik kenn ich mich leider nicht aus. Aber können dt. Lebensversicherer Bonds halten, die im Falle von Griechenland gerade eine Stufe vor Junk-Bonds liegen??? Objektiv betrachtet sind die Greece-Bonds ja schon fast Junk-Bonds...

 

die meisten lebensversicherer bieten renditen, die über denen deutscher staatsanleihen liegen - also wird das geld wohl kaum in dt. staassanleihen liegen, irgendwo muß dann die rendite wohl herkommen

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Es gibt sehr viele.

 

Also Privatleute? Nicht eher institutionelle Anleger?

 

Wer solche Papier im Portfolio hat braucht sich ja nicht zu beschweren wenn es schief geht, Zeit genug ist ja. Scheinen mir Zocker zu sein.

 

Mein Unglaube liegt aber vielleicht darin das ich sowieso nie Anleihen kaufen würde, da ich kein Vertrauen in diese Dinger habe.

 

 

Was kaufst du denn, wenn du schon mit über "diese Dinger" diskutieren willst?

 

Tagesgeld? :lol: :lol: :lol: :lol: :lol:

 

Renten sind das Beste noch vor Aktien!

 

 

Als wenn diese Emissionsvolumina von Privaten gehalten werden können, es müssen Institutionelle sein und das Spektrum wird sehr breit sein, auch deine Bank wird sie halten wo du dein Festgeld einkaufst. :o

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Geschrieben · bearbeitet von obx

Tja, das ist das problem, das viele leute gar nicht wissen, was sie alles indirekt über ihre tollen lebensversicherungen haben...

In Sachen Lebensversicherungen und Anlagepolitik kenn ich mich leider nicht aus. Aber können dt. Lebensversicherer Bonds halten, die im Falle von Griechenland gerade eine Stufe vor Junk-Bonds liegen??? Objektiv betrachtet sind die Greece-Bonds ja schon fast Junk-Bonds...

die meisten lebensversicherer bieten renditen, die über denen deutscher staatsanleihen liegen - also wird das geld wohl kaum in dt. staassanleihen liegen, irgendwo muß dann die rendite wohl herkommen

so, hier mal ein ausschnitt aus der zeit. danach kann man die frage, ob ne lv bonds mit dem rating gleich griechenland halten darf, nicht mit ja oder nein beantworten. Ich unterstelle jetzt einfach mal, dass was auf Unternehmens- auch auf Staatsanleihen zutrifft.

Zwar schreibt die Bafin vor, dass das Rating solcher Anleihen mindestens „BBB“ betragen, der Emittent also mindestens eine mittlere Bonität haben muss. Dass aber auch vermeintlich sichere Unternehmensanleihen quasi über Nacht wertlos werden können, weil der Schuldner pleite ist, haben die Konkurse von Enron und Worldcom gezeigt. Nach Branchenschätzungen hat allein die Allianz mit Worldcom-Anleihen zwischen 100 und 200 Millionen Euro verloren.

 

Und selbst Anleihen, deren Rating unter die BBB-Note fällt, muss ein Versicherer nicht unbedingt verkaufen. Wenn er die Bafin überzeugen kann, dass sich die finanzielle Lage des Anleihenherausgebers voraussichtlich wieder bessert, darf er die Papiere behalten. Aber auch ein schneller Verkauf nach einer Herabstufung würde der Versicherung wenig bringen – die Anleihenkurse rauschen in solchen Situationen meist in Windeseile in den Keller.

Quelle: Die Zeit

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