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skyfox

Wann kommt der große Crash was denkt ihr?

  

99 Stimmen

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skyfox

So wollt mal wissen was ihr denkt ob und wann was kommt damit ich einen Überblick über eure

Einstellung bekomme.

 

Meiner Meinung nach geht das jetzige Wirtschaftswachstumsystem noch maximal 30 Jahre.

Warum ich dies Glaube?

Demographie

 

2050 werden wir unsere maximal Population erreichen und bis 2100 soll es dann nur mehr um die 5 Milliarden Menschen geben.

Angeblich nützen wir schon heute in 12 Monaten Ressourcen wofür die Natur 14 Monate braucht um sich zu regenerieren.

Aber das Hauptproblem wird glaube ich der Preisverfall allen Materielen sein. 2100 werden ganze Städte lehr sein der Immobilienmarkt

wird einbrechen. Die Nachfrage in allen Gebieten wird dann mehr abnehmen als es der mehr Wohlstand, wenn es sowas dann

noch gibt, gut machen kann.

 

Goldene Zeiten die uns bevorstehen :lol:

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BondWurzel
· bearbeitet von BondWurzel
2100 werden ganze Städte lehr sein

 

Prost....was trinkst du denn zur Zeit. :-..ausserdem sind wir dann alle Tod.

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berliner
· bearbeitet von berliner

Prost....was trinkst du denn zur Zeit. :-..ausserdem sind wir dann alle Tod.

Da plant einer eine Karriere als Sensenmann?

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Emilian

Also ich kenn die 5-Mrd.-Weltbevölkerungszeit noch - die Städte waren voll, die Jagd nach Wohlstand in vollem Gange. Die eine oder andere Labertasche war noch nicht geboren. Eben Business as usual, wenn Du verstehst was ich meine. :D

 

Gruß Emilian.

 

  

 

 

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BondWurzel
· bearbeitet von BondWurzel

Prost....was trinkst du denn zur Zeit. :-..ausserdem sind wir dann alle Tod.

Da plant einer eine Karriere als Sensenmann?

 

Reine Logik und Mathematik....sonst nix.... :lol: :lol: :lol:...Plus 90+.

 

2100 werden ganze Städte lehr sein

 

Klar Berliner, dann umkreisen sich unsere Atome bis zum nächsten Urknall.

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berliner

Reine Logik und Mathematik....sonst nix.... :lol: :lol: :lol:...Plus 90+.

Es war eher ein subtiler Hinweis bezüglich des Unterschied zwischen tot sein und Tod sein.

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BondWurzel
· bearbeitet von BondWurzel

Reine Logik und Mathematik....sonst nix.... :lol: :lol: :lol:...Plus 90+.

Es war eher ein subtiler Hinweis bezüglich des Unterschied zwischen tot sein und Tod sein.

 

Sorry....ist ja auch schon spät.

 

Wenn man sieht, was in den letzten hunder Jahren in Technik und Medizin passierte, so ist die speed schon atemberaubend geworden, nichts desto trotz....1 Milliarde mehr Inder wird es geben...insofern wird wohl da der Kannibalismus zurückkehren. Guten Appetit.

 

Öl wird dann aus sein.

 

http://bazonline.ch/wirtschaft/unternehmen-und-konjunktur/Die-lvorraete-versiegen-noch-schneller/story/11988441

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Superhirn
· bearbeitet von Superhirn

So wollt mal wissen was ihr denkt ob und wann was kommt damit ich einen Überblick über eure

Einstellung bekomme.

 

Meiner Meinung nach geht das jetzige Wirtschaftswachstumsystem noch maximal 30 Jahre.

Warum ich dies Glaube?

Demographie

 

2050 werden wir unsere maximal Population erreichen und bis 2100 soll es dann nur mehr um die 5 Milliarden Menschen geben.

Angeblich nützen wir schon heute in 12 Monaten Ressourcen wofür die Natur 14 Monate braucht um sich zu regenerieren.

Aber das Hauptproblem wird glaube ich der Preisverfall allen Materielen sein. 2100 werden ganze Städte lehr sein der Immobilienmarkt

wird einbrechen. Die Nachfrage in allen Gebieten wird dann mehr abnehmen als es der mehr Wohlstand, wenn es sowas dann

noch gibt, gut machen kann.

 

Goldene Zeiten die uns bevorstehen :lol:

 

Da will uns wohl einer mal wieder zum Besten halten ... Definier mal genau was Du unter "großer Crash" verstehst ... ;)

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schlauerchiemgauer

vielleicht wird das ja auch die Zeit der billigen Energie, wegen Photovoltaik und Kernfusion. Dann gibts alles im Überfluss. Nicht zu vergessen, das künstlich hergestellte Fleisch^^

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odenter
· bearbeitet von odenter

Ich hab jedes Wochenende den großen Crash. :P

 

Der große Crash kommt, wenn die Anleihen großer Länder platzen. Dann wird die Frage gestellt werden was noch sicher ist, wenn schon Staaten nicht mehr sicher sind.

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Warlock

Was im Jahre 2100 kann keiner sagen. Wie groß dann die Weltbevölkerung ist kann auch keiner sagen. Da hat wohl wieder irgendein Wissenschaftler irgendwas veröffentlicht um weiterhin Forschungsgelder zu bekommen.

 

Spielt für uns aber sowieso keine Rolle, da wir dann alle schon lange tot sind, bei manchem sogar schon die Enkel.

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obx
· bearbeitet von obx

Der große Crash kommt, wenn die Anleihen großer Länder platzen. Dann wird die Frage gestellt werden was noch sicher ist, wenn schon Staaten nicht mehr sicher sind.

Und selbst das ist fraglich. Die größten Gläubiger der USA sind China und Japan. Der wichtigste Absatzmarkt für die Chinesen sind die USA, und die hohe massive Verschuldung Japans wird durch das Halten amerikanischer Bonds relativiert. Allein die größten beiden Gläubiger können gar kein Interesse haben, dass die USA bankrott gehen... Von daher prognostiziere ich auch, dass dies nicht so schnell passieren wird :lol:

 

Kleiner Hinweis an den Thread-Opener:

Deine Fragen sind ja gar nicht so uninteressant. Und ein Gedankenaustausch darüber auch gar nicht mal so verkehrt.

 

Viele sind aber aufgrund Deines Schreibstils etwas perplex, jedenfalls geht es mir so. Versuche doch einfach Deine Argumente sauber zu ordnen, sauber niederzuschreiben, und daraus folgend kurz verschiedene Szenarien aufzuzeigen. So wie es jetzt ist weiß man weder was Du genau schreibst, noch was Du damit meinst oder ausdrücken willst...

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skyfox

Da will uns wohl einer mal wieder zum Besten halten ... Definier mal genau was Du unter "großer Crash" verstehst ... ;)

 

Ne ich habs nur bei einen Boschvortrag gehört :) und dacht ich da könnt was dran sein. Naja unter großer Crash mein ich einfach große Veränderung

welche wahrscheinlich einen 1929 Einbruch gleichkommen wird inklusive Krieg und Verschiebung der Machtverhältnisse nach Asien.....

 

Seit 1730 haben wir jetzt einen exponentiellen Wachstum. Und der wird ab 2050 abwärts gehen. Gleichzeitig wird die Billigenergie

entgültig zu Ende gehen.

http://upload.wikimedia.org/wikipedia/de/8/8a/World-pop-hist-de-2.png

 

Naja und je mehr sich der Wachstum bremst desto weniger wird auf der Nachfrageseite nachgefragt. Meine Angst zumindest

Heißt alle Firmen müssen ihr Angebot in Summe bis 2100 um 50% senken (vom 2050 Nievau) es sei denn er wird durch mehr Wohlstand kompensiert.

Es gibt ja schon Andeutungen von Politikern das in Zukunft ein dauerhafter Nullwachstum vorherrschen wird und es auch das Beste für die Umwelt wäre.

Dann wirds halt vorbei sein mit den großen Renditen.

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losemoremoney
· bearbeitet von losemoremoney

Ich sag nur eines bis 2100 hat man den Warp-Antrieb entwickelt und besiedelt den Weltraum.

Das Energieproblem läßt sich auch ganz einfach lösen, man verlegt eine Wasserleitung bis zur Sonne und nutzt den Wasserdampf um ne Turbine anzutreiben; dann hat man genug Energie für die nächsten 1000Jahre und zusätzliche 6 Milliarden Deutsche. :lol:

 

Deshalb kaufe ich schon jetzt EADS-Aktien und E.on Anteile.

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losemoremoney
· bearbeitet von losemoremoney

Wer außer mir hat bitte schön wir sind mittendrin angekreuzt, das ist ja unerhört. :o

Für dieses Thema gibts von mir 4 Sterne den Titel hätte ich anders formuliert

 

"Wann kommt der Hypercrash" :'(

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odenter
· bearbeitet von odenter

Der große Crash kommt, wenn die Anleihen großer Länder platzen. Dann wird die Frage gestellt werden was noch sicher ist, wenn schon Staaten nicht mehr sicher sind.

Und selbst das ist fraglich. Die größten Gläubiger der USA sind China und Japan. Der wichtigste Absatzmarkt für die Chinesen sind die USA, und die hohe massive Verschuldung Japans wird durch das Halten amerikanischer Bonds relativiert. Allein die größten beiden Gläubiger können gar kein Interesse haben, dass die USA bankrott gehen... Von daher prognostiziere ich auch, dass dies nicht so schnell passieren wird :lol:

Nur wie Kreditwürdig sind Japan und China, wenn die US-Bonds nichts mehr "Wert" sind?

Diese Kriese begann mit den US-Verbrauchern die keine Kredite mehr aufnahmen um zu konsumieren (weil Ihre Sicherheiten an Wert verloren) bzw. die Kreditraten durch steigende Zinsen stiegen, und Sie konsumieren immer noch nicht wieder so wie "früher", können Sie ja auch gar nicht.

Ich stelle jetzt nochmal die gleiche Frage wie vor 2 Jahren, wer soll die weggebrochene Nachfrage der US-Verbraucher auffangen?

Die Staaten haben es versucht, und Sie haben sich durch die Konjunkturpakete etwas Zeit erkauft, die läuft jetzt ab.

 

Nun scheint sich aber ja abzuzeichnen das die Zeit nicht ausreicht um einen entsprechenden ersatz Verbraucher zu finden der in gleichem Maße konsumiert, wir wollen ja alle sparen (was richtig ist). Aber wer spart der konsumiert nicht. Also muss irgendjemand gefunden werden dem man Kredite andrehen kann damit er konsumiert. Oder die Forderungen müssen abgetreten werden, sprich Schuldenerlass.

Also wo soll die fehlende Nachfrage herkommen um weiterhin Kredite zu bedienen und zusätzlich neue Kredite zu bedienen um Wachstum zu generieren? :)

 

Und kommt mir jetzt nicht mit 2 Mrd. Indern die Auto's etc. kaufen. Bei den Chinesen sind gerade mal 1/3 mittelschicht/wohlhabend/reich. Der Rest ist noch arm, von da wird die fehlende Nachfrage also nicht kommen.

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obx

Und selbst das ist fraglich. Die größten Gläubiger der USA sind China und Japan. Der wichtigste Absatzmarkt für die Chinesen sind die USA, und die hohe massive Verschuldung Japans wird durch das Halten amerikanischer Bonds relativiert. Allein die größten beiden Gläubiger können gar kein Interesse haben, dass die USA bankrott gehen... Von daher prognostiziere ich auch, dass dies nicht so schnell passieren wird :lol:

Nur wie Kreditwürdig sind Japan und China, wenn die US-Bonds nichts mehr "Wert" sind?

 

Also wo soll die fehlende Nachfrage herkommen um weiterhin Kredite zu bedienen und zusätzlich neue Kredite zu bedienen um Wachstum zu generieren? :)

Genau das ist der springende Punkt odenter. Wie kreditwürdig wären Japan und China wenn US-Bonds nichts mehr wert sind. Wie ich oben schon schrieb, ins. im Fall Japan. Sie würden schlagartig große Vermögen verlieren, die sie in Form von Forderungen gegen die USA halten. Besonders deutlich wird dies in Japan. Die Zinsausgaben, gemessen am BIP, sind trotz der Tatsache, dass die Staatsverschuldung doppelt so hoch ist wie die Deutschlands, bei weitem geringer als die Zinsausgaben die Deutschland hat. Der Grund liegt dabei vorallem an den Zinseinnahmen durch US-Bonds, und nicht an den etwas niedrigeren Zinsen die Japan zu zahlen hat.

 

Deswegen: China und Japan als größte Gläubiger werden einen Teufel tun und die USA bestimmt nicht pleite werden lassen.

 

Zu Deinem zweiten Punkt: Volle Zustimmung. Volle Kompensierung der wegbrechenden Nachfrage durch restriktivere Kreditvergabe ist nicht möglich. Bezogen auf die USA sehen wir aber, wie die USA dieses aber zumindest insoweit kompensieren möchten, als dass die Auswirkungen nicht so stark sind.

 

Nämlich auf der einen Seite durch eine höhere Inflation (Vermögenswerte als Kreditsicherheiten steigen an, so gibt es Spielraum für weitere Kreditaufnahme, bzw. so werden die bestehenden Sicherheiten für Kredite werthaltiger) und auf der anderen Seite als weitere Stimili eine historisch niedrige längerfristige Niedrigzinsphase.

 

Oder wie siehst Du das odenter?

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DON

Wer außer mir hat bitte schön wir sind mittendrin angekreuzt, das ist ja unerhört. :o

 

 

Das ist eine öffentliche Umfrage, du kannst also sehen wer. Und wenn du gesehen hast wer es war, wird's dich auch nicht wundern.

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obx
· bearbeitet von obx

Wer außer mir hat bitte schön wir sind mittendrin angekreuzt, das ist ja unerhört. :o

 

 

Das ist eine öffentliche Umfrage, du kannst also sehen wer. Und wenn du gesehen hast wer es war, wird's dich auch nicht wundern.

Im übrigen, loser, solltest Du nicht nur Dein Kreuzchen machen, sondern dann auch den Button "Abtimmen" drücken... Du hast nämlich überhaupt nicht abgestimmt, mal so zur Info :-

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odenter
· bearbeitet von odenter

Und selbst das ist fraglich. Die größten Gläubiger der USA sind China und Japan. Der wichtigste Absatzmarkt für die Chinesen sind die USA, und die hohe massive Verschuldung Japans wird durch das Halten amerikanischer Bonds relativiert. Allein die größten beiden Gläubiger können gar kein Interesse haben, dass die USA bankrott gehen... Von daher prognostiziere ich auch, dass dies nicht so schnell passieren wird :lol:

Nur wie Kreditwürdig sind Japan und China, wenn die US-Bonds nichts mehr "Wert" sind?

Also wo soll die fehlende Nachfrage herkommen um weiterhin Kredite zu bedienen und zusätzlich neue Kredite zu bedienen um Wachstum zu generieren? :)

Genau das ist der springende Punkt odenter. Wie kreditwürdig wären Japan und China wenn US-Bonds nichts mehr wert sind. Wie ich oben schon schrieb, ins. im Fall Japan. Sie würden schlagartig große Vermögen verlieren, die sie in Form von Forderungen gegen die USA halten. Besonders deutlich wird dies in Japan. Die Zinsausgaben, gemessen am BIP, sind trotz der Tatsache, dass die Staatsverschuldung doppelt so hoch ist wie die Deutschlands, bei weitem geringer als die Zinsausgaben die Deutschland hat. Der Grund liegt dabei vorallem an den Zinseinnahmen durch US-Bonds, und nicht an den etwas niedrigeren Zinsen die Japan zu zahlen hat.

 

Deswegen: China und Japan als größte Gläubiger werden einen Teufel tun und die USA bestimmt nicht pleite werden lassen.

 

Zu Deinem zweiten Punkt: Volle Zustimmung. Volle Kompensierung der wegbrechenden Nachfrage durch restriktivere Kreditvergabe ist nicht möglich. Bezogen auf die USA sehen wir aber, wie die USA dieses aber zumindest insoweit kompensieren möchten, als dass die Auswirkungen nicht so stark sind.

 

Nämlich auf der einen Seite durch eine höhere Inflation (Vermögenswerte als Kreditsicherheiten steigen an, so gibt es Spielraum für weitere Kreditaufnahme, bzw. so werden die bestehenden Sicherheiten für Kredite werthaltiger) und auf der anderen Seite als weitere Stimili eine historisch niedrige längerfristige Niedrigzinsphase.

Oder wie siehst Du das odenter?

Klar versuchen alle, nicht nur die Amerikaner die weggebrochene Nachfrage irgendwie aufzufangen, eben durch Konjunkturprogramme, oder eben irgendwelche spezial Aktionen der Notenbanken, wobei die nicht die Nachfrage (maximal Nachfrage auf den Kapitalmärkten) steigern sollen sondern die Vermögenswerte.

Jetzt kann man sagen schön die machen (irgend)etwas, oder man kann das gut/richtig finden.

 

Ich finde das eher bedenklich, weil ganz offensichtlich irgendetwas überhaupt nicht mehr stimmt oder in Ordnung ist.

 

Natürlich hofft auch jeder das alles gut wird, und alles nochmal klappt und man das Problem über die Zeit in den Griff bekommt. Aber glauben kann ich nicht das man es noch in den Griff bekommt, weil man eigentlich gar nicht an einer Problemlösung arbeitet, sondern das Problem nur immer wieder weg schiebt, bis es irgendwann nicht mehr geht.

 

Also Konsum kann es nur geben wenn jemand da ist der auch konsumieren kann, im Moment scheint es diesen jemand, in der benötigten Größenordnung, nicht zu geben.

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BondWurzel

Bis dahin haben sich alle grossen Staaten ihre Schulden gegenseitig erlassen, es gibt eine Weltwährung, Desertec läuft prima und wurde erweitert, mittlerweile gibt es in ganz Europa wieder tropisches Klime welches keine Heizkosten verursacht. Deutschland schafft schon früher den Durchbruch und kann die ganze Energie über Nordseewindkrafträder decken...alle fahren Elektroautos...die ersten Rohstofftransporter kommen vom Mond. Menschen werden mit hypergrossen GB-Chips implantiert und lösen alle Propleme.

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odenter
· bearbeitet von odenter

Menschen werden mit hypergrossen GB-Chips implantiert und lösen alle Propleme.

We are Borg. Resistance is futile.th_smiley_green_borg.gif

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Kaffeetasse

hachja...eine welt, in der das streben nach materiellem wohlstand nicht mehr die triebkraft unseres lebens ist *träum*...

nur noch forschen, entdecken und seine fähigkeiten verbessern - wär genau mein ding. iwie bin ich ein zwei jahrhunderte zu früh geboren :)

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obx

Klar versuchen alle, nicht nur die Amerikaner die weggebrochene Nachfrage irgendwie aufzufangen, eben durch Konjunkturprogramme, oder eben irgendwelche spezial Aktionen der Notenbanken, wobei die nicht die Nachfrage (maximal Nachfrage auf den Kapitalmärkten) steigern sollen sondern die Vermögenswerte.

Jetzt kann man sagen schön die machen (irgend)etwas, oder man kann das gut/richtig finden.

 

Ich finde das eher bedenklich, weil ganz offensichtlich irgendetwas überhaupt nicht mehr stimmt oder in Ordnung ist.

 

Natürlich hofft auch jeder das alles gut wird, und alles nochmal klappt und man das Problem über die Zeit in den Griff bekommt. Aber glauben kann ich nicht das man es noch in den Griff bekommt, weil man eigentlich gar nicht an einer Problemlösung arbeitet, sondern das Problem nur immer wieder weg schiebt, bis es irgendwann nicht mehr geht.

 

Also Konsum kann es nur geben wenn jemand da ist der auch konsumieren kann, im Moment scheint es diesen jemand, in der benötigten Größenordnung, nicht zu geben.

Naja odenter, ich würd nicht alles so schwarzmalen wie Du. Es ist ja richtig das in bedeutenden Regionen die Nachfrage wegbricht. Es ist auch richtig das es extrem hohe Staatsschulden gibt.

 

Aber das Ende der Welt würde ich deswegen, überspitzt ausgedrückt, auch nicht proklamieren. Man hat solche Erschütterungen doch immer mal gehabt. Nach Ende des WWII war die Verschuldung in Großbritannien auch bei über 150%. Nachfrageausfälle gab es in den USA in den 80igern. Das halte ich zwar alles für Wachstumsbremsend, aber nicht so bedenklich, als dass ich an dem Grundsatz einer steigenden Weltwirtschaft zweifeln würde.

 

Irgendwann, da gebe ich Dir recht, ist der Punkt erreicht, an dem, vorsichtig ausgedrückt, westliche Volkswirtschaften kollabieren könnten. Nur spätestens an diesem Punkt wird es in Schwellenländern eine Kehrtwende geben.

 

Denn: Staatsschulden auf der einen Seite stehen auch Forderungen auf der anderen gegenüber. Im Falle von US-Bonds sogar Gläubigerstaaten wie China, Russland, Japan und Brasilien... Diese Schwergewichte der Weltwirtschaft können es sich nicht leisten, Nachfragerländer wie die EU und die USA vor die Hunde gehen zu lassen.

 

Noch einige Jahre wird sich diese Spirale, die Du beschrieben hast, weiter verschärfen. Dann kommt die Kehrtwende, der oben von mir erwähnt break-even. Starke Gläubigerländer wie Brasilien, China und Russland werden, um einen Kollaps der westlichen, und damit eigenen Volkswirtschaften zu verhindern, sich gezwungen sehen, ihre eigenen Währungen massiv aufzuwerten. In der Folge wird die westliche Welt, also allen voran die USA und die EU, schrittweise ihren liebgewonnen Wohlstand durch die Hintertür verlieren. Nämlich dadurch, dass Importwaren aus China und Konsorten sich massiv verteuern. Ferner Rohstoffe wie Öl, Benzin und Gas ebenso massiv im Preis steigen.

 

Die Nationen, die massiv gegenüber Dollar und Euro aufgewertet haben, können Rohstoffe hingegen durch ihre starke Währungen billiger einkaufen. Andererseits wird ihre Gläubigerstellung, die sie innehatten, Stück für Stück aufgezehrt werden, da die US-Bonds aufgrund des gefallenen Dollars, gerechnet in der aufgewerteten Heimatwährung, nicht mehr die Werthaltigkeit besitzt wie vorher.

 

Ich meine damit einfach nur. Momentan zeigt aufgrund vieler Faktoren der Kapitalstromfluss eher Richtung EM-Markets, was auch deren Gläubigerstellung an EU- und US-Bonds aufzeigt. Langfristig wird sich dieser Kapitalfluss wieder umkehren, und zwar in Richtung westliche Welt, denn anders als eine "Schuldenentwertung durch die Hintertür" können wir der Gesamtverschuldung der öfft. und privaten Hand nicht mehr Herr werden.

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odenter
· bearbeitet von odenter

Klar versuchen alle, nicht nur die Amerikaner die weggebrochene Nachfrage irgendwie aufzufangen, eben durch Konjunkturprogramme, oder eben irgendwelche spezial Aktionen der Notenbanken, wobei die nicht die Nachfrage (maximal Nachfrage auf den Kapitalmärkten) steigern sollen sondern die Vermögenswerte.

Jetzt kann man sagen schön die machen (irgend)etwas, oder man kann das gut/richtig finden.

 

Ich finde das eher bedenklich, weil ganz offensichtlich irgendetwas überhaupt nicht mehr stimmt oder in Ordnung ist.

 

Natürlich hofft auch jeder das alles gut wird, und alles nochmal klappt und man das Problem über die Zeit in den Griff bekommt. Aber glauben kann ich nicht das man es noch in den Griff bekommt, weil man eigentlich gar nicht an einer Problemlösung arbeitet, sondern das Problem nur immer wieder weg schiebt, bis es irgendwann nicht mehr geht.

 

Also Konsum kann es nur geben wenn jemand da ist der auch konsumieren kann, im Moment scheint es diesen jemand, in der benötigten Größenordnung, nicht zu geben.

Naja odenter, ich würd nicht alles so schwarzmalen wie Du. Es ist ja richtig das in bedeutenden Regionen die Nachfrage wegbricht. Es ist auch richtig das es extrem hohe Staatsschulden gibt.

Aber das Ende der Welt würde ich deswegen, überspitzt ausgedrückt, auch nicht proklamieren. Man hat solche Erschütterungen doch immer mal gehabt. Nach Ende des WWII war die Verschuldung in Großbritannien auch bei über 150%. Nachfrageausfälle gab es in den USA in den 80igern. Das halte ich zwar alles für Wachstumsbremsend, aber nicht so bedenklich, als dass ich an dem Grundsatz einer steigenden Weltwirtschaft zweifeln würde.

Na so schwarz sehe ich das gar nicht, ich glaube jedenfalls nicht an den Weltuntergang oder den Systemuntergang.

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