Anja Terchova Dezember 6, 2010 Frage mich was es für Auswirkungen auf die Inflation hätte, wenn der Euro damals 2002 nur ein 1/3 wert gewesen wäre, also für Deutschland dann 0,65194 DM statt 1,95583 DM. Weil das Preisniveau dan insgesamt ueberall optisch hoeher ware, waeren die Haendler dann bei Preiserhoehungen schon wesentlich vorsichtiger und haetten vielleicht nur soviel erhoeht wie unbedingt notwendig. Dann haetten wir vielleicht wirklich weniger Inflation. Gehaltserhöhungen gab es eh nicht viele, und die werden ja immer schon in Prozent gefasst. Also ginge es den Konsumenten dann wirklich besser? Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
mipla Dezember 6, 2010 Ich denke die Auswirkungen wären marginal gewesen, Inflationsrate war 2002 auch nicht so hoch, von daher haben die Händler nicht überall die Preise angehoben. Ich hatte das gefühl dass im Gastro Bereich die Preise etwas höher gestiegen sind ist aber rein subjektiv. schat mal hier. http://www.docfin.de/_admin/files/file_27_1.pdf Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
etherial Dezember 7, 2010 Ich hatte das gefühl dass im Gastro Bereich die Preise etwas höher gestiegen sind ist aber rein subjektiv. Und vor dem Hintergrund, dass man in Deutschland (immer noch) wirklich günstig essen gehen kann, ist das auch nicht sonderlich verwunderlich. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
egbert02 Dezember 7, 2010 schat mal hier. http://www.docfin.de/_admin/files/file_27_1.pdf Dir ist schon klar, daß die offiziellen Werte manipuliert sind (Auswahl des Warenkorbs, hedonische Berechnung etc.)? Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
TerracottaPie Dezember 7, 2010 Dir ist schon klar, daß die offiziellen Werte manipuliert sind (Auswahl des Warenkorbs, hedonische Berechnung etc.)? Ich habe auch schon lange den Verdacht, dass die Inflationszahlen in den vergangenen beiden Jahren künstlich nach oben gepusht wurden, um den Eindruck zu vermeiden, wir laufen in eine Deflationsspirale... @Anja: Ich glaube ebenfalls nicht, dass das viel geändert hätte. Ich habe die "Teuro"-Polemik aber auch schon immer gehasst. Realistisch betrachtet hätte ein komplizierteres Umtauschverhältnis als "annähernd 2:1" wahrscheinlich sogar dazu geführt, dass Preiserhöhungen leichter hätten versteckt werden können. Psychologisch schick wäre aber vielleicht gewesen, wenn das Umtauschverhältnis bei 1:2.08 oder so gelegen hätte. Dann hätten immer noch alle mit "annähernd 2:1" gerechnet und sich gewundert, warum plötzlich alles so günstig ist. :-P Aber beim Umtausch musste es ja wohl vor allem darum gehen, die DM weder unter- noch überzubewerten. Ob das so gut geklappt hat? Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag