supertobs

Direktanlagen in RK1 und RK2

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Ich hab RK1 gut in einer 5-jährigen Sparbriefleiter umgesetzt und bin zufrieden damit, der Aufwand ist vertretbar und die Rendite stimmt (Liquidität spielt als Nachteil keine Große Rolle für mich). Aber Staatsanleihen finde ich für RK2 sehr interessant (das Immofonds Chaos nimmt ja kein Ende).

 

Was ich mich frage auf was setzt Du Anleihen auf RK1 oder RK2 an? Griechenland etc. sind ja bei MSCI als Developed-Market angegeben, was aber aus Sicht der Anleihen nicht als RK1 zutrifft (hohes Risiko). Ist es nicht besser RK2 vs. RK1 Anleihen allein aufgrund der Ratings wie von Moodys zu machen?

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Posted · Edited by supertobs

Was ich mich frage auf was setzt Du Anleihen auf RK1 oder RK2 an? Griechenland etc. sind ja bei MSCI als Developed-Market angegeben, was aber aus Sicht der Anleihen nicht als RK1 zutrifft (hohes Risiko). Ist es nicht besser RK2 vs. RK1 Anleihen allein aufgrund der Ratings wie von Moodys zu machen?

 

Das mache ich auch. Als ich angefangen habe, war die "EMLE-Welt" noch in Ordnung. Die Euro-Staatsanleihen waren ein klares A-Rating und der EMLE eine B-Rating. Da konnte man schön die Anlagen als RK1 und RK2 definieren. Wir hatten Diskussionen ob es innerhalb der Euro-Staatsanaleihen nicht egal wäre was man nimmt, alles wäre sicher und Diversifikation nicht nötig.

 

Heute sieht das Bild deutlich anders aus. Einige Euro-Länder sind total abgestürzt und ehemalige Emerging Countries sind finanziell seriöser als die Euro-Peripherie. Die Welten überschneiden sich also. Bleibt man bei ETFs ist das nicht so wild, es gleicht sich aus. Bei Direktanlagen sollte man schon eher aufpassen. Die Länderzuordnung stimmt nicht mehr. Man sollte Ratings nehmen, den CDs oder die Marktrendite. Lass uns im Folgenden mal Ratings nehmen.

 

Ich hatte schon länger eine Graphik im Kopf, die ich aufgrund Deiner Nachfrage heute Abend auch mal gezeichnet habe. Hier wird die Rating-Verteilung (Moody's) von EuroMTS Global und dem EMLE gezeigt. Die große Mehrheit der EuroMTS-Anleihen ist nach wie vor klar RK1. Einige Ausrutscher bis Abstürzer sind in RK2 angekommen, diese sind aber nicht die großen Beiträge im EuroMTS.

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In dieses Muster habe ich meine eigenen Direktanlagen eingezeichnet. Ich habe durch Länderlisteninvest (Portugal, Irland) eine fast perfekte RK2 Verteilung geschaft (total ungezielt). Meine nächsten Invests werden ein klares AAA sein sowie eine Anlage in Aa2 (Spanien oder Italien) um mich der ETF-Verteilung anzunähern. In RK2 werde ich erst mal in Ba2 investieren (Z.B. Türkei).

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Das soll jetzt keine Vergötterung der Ranking-Agenturen sein. Ich finde es mehr eine Hilfestellung aus dem Anleihenunsiversum gezielt zu investieren. Mein vergangener Länderlistenansatz war da unzureichend.

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Posted · Edited by ramirez_asdf

Danke für die Ausführungen!

 

Ich bin auch der Meinung, dass man Rating-Agenturen kritisch beäugen sollte (man siehe Griechenland, die von allen Rating-Agenturen jahrelang deutlich zu gut bewertet wurden). Aber sie stellen ganz gut die Marktstimmung dar. Echt praktisch wäre ein ETF, der z.B. 'B' Ratings abbildet.

 

Ansonsten werde ich mein RK2 Geschütz genau in Staatsanleihen auffahren. Ich hab brach-liegendes Geld, die RK2 Position ist noch nicht besetzt und will nicht unnötig mehr Geld in RK1+3 binden.

 

Bezogen auf deine Grafik: Ich nehme an da war nen Vertipper (in der dritten Zone ist RK2 anstelle R3 angegeben).

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Posted · Edited by boll

Echt praktisch wäre ein ETF, der z.B. 'B' Ratings abbildet.

Wie wär's damit? AMUNDI ETF ex AAA Govt Bond EuroMTS (TER 0,15%) Bei diesem ETF werden allerdings nur €uro-Länder-Staatsanleihen berücksichtigt (d.h. PL-, Venezuela- o.a. Staatsanleihen in €uro sind nicht dabei).

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Wenn ich es gestern richtig gerechnet habe, sollte die durchschnittliche Restlaufzeit 8,5 Jahre betragen. Die durchschnittliche Rendite berechnete ich auf 6,9%.

PS: Die fiktive durchschnittliche Rendite ohne GR sinkt auf 5,2%.

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Posted · Edited by vanity

... Echt praktisch wäre ein ETF, der z.B. 'B' Ratings abbildet ...

Ist zwar keine Direktanlage im Sinne des Threads mehr, aber gibt's natürlich schon (falls B-Rating nicht wörtlich, sondern im Sinne von BBB (Baa) gemeint war):

 

Der Markit iBoxx EUR Sovereigns Eurozone Yield Plus Index® (der "Index") ist ein Total Return Index, der die Wertentwicklung eines Portfolios aus auf Euro lautenden, von den fünf Mitgliedstaaten der Eurozone mit der höchsten Anleiherendite begebenen Staatsanleihen abbildet.

Investmentgrade muss aber schon noch sein, so dass GR bereits fehlt und nur

 

IT 56%

ES 22%

BE 14%

PT 5%

IE 3%

 

vertreten sind. Der ETF auf den Index von DBX (Factsheet ISIN LU0524480265). (MD 5,8%, YtM 5,1%, kann mit dem EuroMTS exAAA nicht ganz mithalten)

 

Sozusagen das Gegenstück zum

 

Der IBOXX € SOVEREIGNS EUROZONE AAA® (der "Index") bildet die Gesamtheit der auf Euro lautenden Staatsanleihen ab, die von Regierungen der Eurozone begeben werden und über ein Durchschnittsrating von AAA verfügen

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Posted · Edited by supertobs

Kurzanalyse zu Floatern

 

Floater sind ja sehr beliebt hier im Forum und finden sich in etlichen Anleihedepots. In einem Zinsanstiegsszenario natürlich sehr interessant. Habe mich also mal ein wenig in die Materie eingelesen. Ich wollte das für meinen Buy-and-Hold-Ansatz im Bereich RK1 und RK2 bewerten. Die meisten FLRs finden sich im Bereich Unternehmensanleihen, speziell Banken. In die Anleihekategorie wollte ich erstmal nicht gehen, weiterhin wäre es RK2. Meine Rebalancing-Lücke ist aber gerade in RK1 zu schließen.

 

Zur Bewertung eine FLRs wollte eine Floating Rate Note mit einem vergleichbaren Papier desselben Emittenten vergleichen. Zudem eben RK1 und eine Staatsanleihe. Da wird die Auswahl schon dünn aber nicht unmöglich. Zu finden sind (bondboard.de) Belgische und EIB-Anleihen (quasi-staatlich). Die belgischen Anleihen nehme ich mal exemplarisch. 2 FLRs gibt es hier, interessant für mich die 2016 FLR mit 3-m -Euribor + 60 BP (BELGIQUE 11-16 FLR 62 BE0000322314). Der Euribor liegt derzeit bei 1,43%. Die Anleihe bringt also 2,03% bei 100%.

 

Bei fast gleicher Laufzeit bekommt man eine Plain Vanilla belgische Anleihe mit aktuell 3,42% (BELGIQUE 10-16 59 BE0000319286). Der Floater notiert bei etwas über 100, es ergbit sich ein Unterschied von rund 1,3%. Die 1,3% Unterschied kann der Euribor natrülich auch recht fix aufholen. Allerdings hat man in der Zeit mit der normalen Anleihe ja auch eine Überrendite. Über die Laufzeit müsste der Euribor (3m) also noch darüber hinaus gehen. Nun hat sich der 3m ja ganz gut entwickelt im letzten Jahr:

rentegrafiek-euribor3mnd1jr-73.jpg

 

aber was muss sich noch tun damit der FLR sich wirklich lohnt?

 

Ich habe das graphisch dargestellt. Alle Anleihen in der Zinsstrukturkurve. Schön sichtbar die geringere Rendite des Floaters. Um die Rendite (Benchmark rote Linie) zu bekommen müsste der 3m-Euribor einen Anstieg wie die Flanke des grünen Dreiecks habe (ca. gleiche Fläche des Dreiecks über rot, wie unter rot fehlt, Integral unter dem Benchmark). Zum Schluss müsste der Euribor also (linear angenommen) 2,6% über dem heutigen Wert liegen. Das sind also 4% in absoluter Höhe. Ein doch recht großer Anstieg in nur 5 Jahren.

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(Graphik hat ein Jahr abgeschnitten, Rechnung stimmt trotzdem).

 

Zum Vergleich hier mal der 3m-Euribor der letzen 10 Jahre:

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5 Prozent schon möglich, aber man müsste einen Verlauf wie von 2005 bis 2009 erleben, also historisch den stärksten Anstieg wiederholen.

 

Für mich als Fazit: Im Buy-and-Hold RK1 Bereich bei mittelfristigen Zeiträumen sind Floater nicht so interessant. Man bekommt eine geringere Rendite als bei einer normalen Anleihe.

 

Die Beliebtheit der Floater begründet sich meiner Meinung nach in der Möglichkeit des Verkaufs (für BnH uninteressant) bzw. in der Nichtvergleichbarkeit mit Festzinsanleihen desselben Emittenten. Man schielt nach 3m + super Basispunkte einer RK2 Unternehmensanleihe aber übersieht die schlechtere risikoadjungierte Rendite.

 

Mal so ein Schnellschuss. Bei Zeit und Muße schaue ich mir noch die EIBs in Summe an.

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Nachtrag: EIB-Floater

 

Anbei noch die Graphik zu Anleiherenditen der quasistaatlichen EIB. Ein paar Ausreißer nach oben ergeben sich durch wenig gehandelte Papier und Auswertung am Samstag.

 

Wieder sieht man schön, das die Floater deutlich unter den Plain-Vanilla-Anleihen bei der Rendite liegen. Für 2016 ergibt sich wieder ein Unterschied von ca. 1,3%. Das scheint genau die Markterwartung im mittelfristigen Bereich zu sein (genau wie die belgischen Papiere).

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Im kurzfristigen Bereich ist das Delta etwas kleiner. Vielleicht lohnen sich Floater also eher für 1,5-3 Jahre Investmenthorizont und sehr konkreter Zinsanstiegserwartung.

 

Ich bleibe trotzdem bei Buy-and-hold von Plain Vanilla im mittelfristigen Bereich.

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Posted · Edited by vanity

Viel mehr gibt's zu dem Thema auch nicht zu sagen! Wer im Geldmarkt investiert, sollte sich nicht wundern, wenn er Geldmarktrendite bekommt, und die ist auf längere Sicht eben niedriger als die im Kapitalmarkt. Allenfalls in den kürzeren Phasen heftigen Zinsanstiegs ist ein 3ME-Floater einem längerlaufenden Fixbond überlegen. Man sollte aber nicht meinen, diese Perioden zielsicher vorherbestimmen zu können, denn schließlich sind die anderen Marktteilnehmer natürlich auch nicht auf den Kopf gefallen (so dass alles weitgehend eingepreist sein dürfte). Hier, im Inflationslinker-Thread sind einige historische Betrachtungen dazu (bis Beitrag #402).

 

Die Markteinschätzung zur künftigen Entwicklung der Euribore lässt sich ganz gut an den MidSwaps ablesen, die den fairen Wert eines Tauschs Festzins (der Swapsatz) gegen einen gleitenden Zins (bei den MidSwaps > 1 Jahr immer gegen den 6-Monats-Euribor, der historisch aber kaum über dem 3-Monats-Euribor liegt, etwa 10 Punkte) abbilden (Experten wenden sich dem 3ME-Futuremarkt zu, dessen Zahlen aber schwerer beschaff- und interpretierbar sind). Wenn man die Risikoprämie für Belgien gedanklich wegrechnet, passen die Zahlen ganz gut zu deiner Anlayse (genau genommen müssten bei deiner Betrachtung die späteren, höheren Floatererträge noch abdiskontiert werden).

 

Wer Zinsänderungsrisiken scheut und ganz konsequent ist, müsste folglich zu Tagesgeld (EONIA) greifen. Da gibt es aber (außer der Tagesanleihe des Bundes) m. E. keine Instrumente für Private. Und auf Dauer rechnet sich das bestimmt nicht (auch wenn ein anderer Forist sich mal zu der Behauptung verstiegen hat, nach der reinen Lehre wäre nur ein Portfolio aus x% Tagesgeld und (100% - x%) Aktien weltweit statthaft :D ).

 

Übrigens: Die Beliebtheit der Floater im Forum dürfte kaum auf deren Floateigenschaften zurückzuführen sein, sondern auf deren Risikoprämien. Aber das ist natürlich eine ganz andere Baustelle, wie du richtig erkannt hast. Ich glaube nicht, dass irgendwer einen prämienlosen pure race Floater (also EIB, KfW etc.) im Depot hat, allenfalls indirekt über ein Arero-Engagement.

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Ich kann mich derzeit nicht durchringen, eine AAA-Staatsanleihe in mittlerer Laufzeit mit ca. 2,1% Rendite zu kaufen. Geringere Ratings habe ich schon jede Menge. Die Renditedifferenz zum ING-Diba Extrakonto ist so klein, der Mehrertrag liegt in der Größenordnung der Orderkosten.

 

Das Rebalancing-Problem in RK1 hat mir den Anlagenotstand wieder mal ziemlich vor Augen geführt. Dadurch habe ich einen monatelangen Investitionsstau bei mir verursacht. Heute für die Lösung: Ich lasse diesen Teil vorerst auf Liquidität und werte es in der Rebalancing-Tabelle als RK1-Staatsanleihe temporär. Später im Herbst, vermutlich spätestens Frühjahr 2012 dann Kauf der eigentlichen Anleihen nach 1-2 Zinsanstiegen.

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Posted · Edited by supertobs

Habe mich nun doch entschlossen auch bei niedrigen Zinsen meinem Ansatz zu flogen. Habe eine AAA-Anleihe der Europäischen Gemeinschaft und einmal Belgien gekauft.

 

Damit sieht das Anleihenportfolio nun so aus:

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Die Leiter:

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Auf dem Weg zum Rentier:

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Aktuell habe ich etwas Überlast bei Aa1 (Tagesgeld nach Forumsratingformel, Belgien). Das nächste Invest wir so Region A2-A3 sein (vermutlich Polen).

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Update zu Direktanlagen

 

Habe Zwischenzeitlich noch zwei Anleihen in RK1 gekauft:

4,00 % Polen, Republik MTN 2010(21)

3,875 % Tschechien MTN 2012(22)

 

Tschechien habe ich blöd gekauft (billigst in STU) da ich dachte Preisgarantie Refernzmarkt etc. Habe dann fast 1% ehr im Brief bezahlt als sonstige Tagesumsätze. Nächstes mal wieder engeres Limit.

 

Auswahl habe ich getroffen nach Laufzeit (was mir noch fehlte) und nach Ratingverteilungen.

 

Die Anleihen habe ich jetzt:

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Auswertung:

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Meine Ratingverteilung:

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In RK2 wird es recht schwer die passenden Anleihen zu finden, vor allem gibt es wenige in EURO notierte EM. Auf die Watchlist für meinen nächsten Kauf habe ich Litauen für RK2 gesetzt.

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Posted · Edited by supertobs

Direktanlagen in RK1 und RK2 - Stand 12/2014

 

Von Direktanlagen in RK2 bin ich weggekommen. Der EMLE ist doch immer wieder die beste Lösung, da es wirklich wenig Euro-Anleihen gibt, die meisten aus EM sind doch in USD. Hedgen möchte ich selber nicht. Weiterhin ist die Mischung schlecht zu tippen, 50k und höher sind auch im EMLE dabei. Das schafft man als Privatanleger auch nicht.

 

Eine oder zwei EM RK2 möchte ich aber doch bei Gelegenheit dazu mischen.

 

Also, Direkt habe ich jetzt 5 * 5000 Euro als Sparbriefleiter komplett bei der Diba:

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Duration und Zinsänderungsrisiko kann man bei Festgeld ja auch theoretisch berechnen, also habe ich meine Bond-Ladder nicht angepasst.

 

So sieht es aus:

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Die Rating-Verteilung ist recht veraltet (EMLE und Co), Diba-Rating nach Forumsregel modifiziert

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Posted · Edited by supertobs

Neue EMLE-Daten

Ich habe EMLE-Länderverteilung und das dazugehörige Moody's Rating herausgesucht.

 

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Analyse RK1 EuroMTS Staatsanleihen

 

Aktuelle Länderverteilungen und Ratings sehen so aus:

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Ratingübersicht

Neben EMLE und EuroMTs habe ich noch eine Sparbriefleiter von 1-5 Jahren a 5K. Mein Anlagevolumen von EuroMTS und EMLE habe ich gemäß der Ratingverteilung zugeordnet.

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Alle RK1 und RK2 Anlagen ergeben dann so eine Ratingübersicht dar (neue Darstellung).

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(Kleine) Analyse

Die Sparbriefe liegen im Rating ziemlich genau im Mittelfeld der Euro-Staatsanleihen. Derzeit erziele ich (zus. mit Tagesgeld) dort 1,77%. Bisher war das YTM vom EuroMTS schon einigermaßen in dieser Region, aktuell liegt es leide nur noch bei 0,93%. Die hohen (eigentlich RK2) Anteile von Spanien und Italien werden nicht so recht vergütet. Zieht man noch die TER von 0,165% ab, kommt man nur noch auf 0,77%. Bei den Pfandbriefen DE000A0RFEE5 wird nur noch ein YTM von 0,33% bzw 0,13% nach TER ausgewiesen.

 

Ich überlege diese 5% und 15% Depotanteile zu verkaufen und auch in Sparbriefe zu gehen. Meine bisherigen Argumente von Anleihen bezüglich Liquidität und als Baustein für moderne Portfoliotheorie (Markowitz) ziehen nicht mehr so recht. Bezüglich Liquidität könnte ich auch kleinere RK2 und RK3 Verkäufe tätigen. Aber seit 10 Jahren bezahle ich eigentlich immer alles aus dem Laufenden. Aktuelle Daten bezüglich Korrelationen habe ich nicht mehr gerechnet, aber die schönen Wertsteigerungen der letzten Jahre scheinen da ja auch erst mal ausgereizt. Auch bezogen auf die Anlagesicherheit sind meine Direktanlagen (nach Forumsbewertung) auch nicht schlechter (im Mittel) als die Staatsanleihen.

 

Grob geht es also um eine Renditendifferenz von fast 1400 Euro wenn ich diese Beträge in Sparbriefe von 2% umschichte.

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Bei den Sparbriefen kommt die "Forumsberechnung" der Ratings zur Anwendung

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Bisheriger Festhaltegrund:

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Direktanlagen Update 5/2016

 

Ich mache in RK1 nun eine ausgedehnte Sparbriefleiter, ca. 2 Titel a 5k pro Jahr. Auch 10 Jahre habe ich 1-mal dazugekommen. Sparbriefe sind bei Int-Diba und die neueren alle bei pbb.

 

Hier ist die Leiter und die Analyse.

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Beim Forumstreff haben wir kurz das Rating angesprochen, hier gab es mal eine Forumsdiskussion mit angepasstem Rating:

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Im Vergleich zu EuroMTS global und EMLE stehe ich so da:

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RK2 ist schon lange nichts mehr direkt, alles per dvx EMLE. Da hätte ich gerne eine Euro-Alternative. Jucken tut mich RK2 direkt ab und zu schon noch, habe da aber seine Vene 2015 in Euro nichts mehr gehalten.

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