Kollisionskurs Mai 27, 2011 · bearbeitet Mai 28, 2011 von Kollisionskurs Hallo Zusammen, jetzt habe ich mich schon eine ganze Weile durch dieses Forum "gebissen" bzw. wird es jetzt mal Zeit für einen eigenen Beitrag zum komplexen Thema "Geldanlage". Auf gut deutsch: Ich habe Kohle übrig und möchte diese -sinnig- anlegen bzw. mir ein Depot eröffnen. Um meinen schmalen Horizont in dieser Materie ein wenig aufzupolieren, habe ich das Kommer-Buch gelesen (Souverän investieren...), das Wertpapier-Forum durchforscht etc. Anbei meine Angaben: 1.Erfahrungen mit Geldanlagen kaum bis gering; kleines Aktien-Depot bei meiner Hausbank: INGDiba 2. vorhandene Fondspositionen: --- 3. Zeitliche Aufwandsbereitschaft für eure Fondsanlage: flexibel bzw. wird sich eventuell auf ein wöchentliches "drüber" schauen beschränken 4.Risikotyp/Risikobereitschaft/Umgang mit Verlusten: geringe bis mittlere Risikobereitschaft bzw. sollte der Betrag relativ sicher sein... OptionaleAngaben: 1. Alter: 32 2. Berufliche Situation: angestellt 3. Sparerfreibetrag ausgeschöpft?: ja Über meine geplante Fondsanlage: 1. Anlagehorizont: 7 - 10 Jahre 30 Jahre 2. Zweck derAnlage: allgemeiner Kapitalaufbau 3. Einmalanlage und/oder Sparplan? Einmalanlage - danach ein flexibles Rebalancing oder ein Sparplan 4. Anlagekapital: 20.000 € direkt; 1000-3000 € pro Jahr Neben dem Anlagekapital habe ich noch ein finanzielles Polster auf meinem Tagesgeldkonto liegen - somit habe ich eine schnelle Geldreserve für den Fall der Fälle. In der Finanztest vom 05.2011 wird ein (laut Finanztest: ausgewogenes) ETF-Musterdepot mit folgender Mischung aufgeführt: 50% - deutsche Staatsanleihen (z.Bsp. iShares eb.rexx Government) 30% - Aktien Welt (z.Bsp. db x-trackers MSCI World ETF 1C) 10% - Unternehmensanleihen (z.Bsp . iShares Markit iBoxx Euro Corporate Bond) 10% - Aktien Schwellenländer (z. Bsp. iShares MSCI Emerging Markets) Was haltet Ihr von dieser Gewichtung und deren beispielhaften Vertretern? bzw. macht es Eurer Meinung nach Sinn die 20k wie im obigen Musterdepot aufgeführt zu streuen.? Da ich als blutiger Neueinsteiger noch am Anfang stehe, freue ich mich über jeden Vorschlag etc. der mich ein Stück weiter bringt. Viele Grüße Koll. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
sk03051977 Mai 27, 2011 Als blutiger Anfänger sind im Moment Tagesgeldkonten die beste Wahl. Die Börse verhält sich momentan nämlich sehr votal und sehr viele Aktien sind schon sehr hoch bewertet. Generell finde ich diese Aufteilung von der Finanztest vom 05.2011 für dich sehr gut. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
mcxreflex Mai 28, 2011 Etwas noch vorweg. Welche Rendite schwebt dir vor? 1.Erfahrungen mit Geldanlagen kaum bis gering; kleines Aktien-Depot bei meiner Hausbank: INGDiba Welche Aktien befinden sich z.Z. in deinem Depot? 4.Risikotyp/Risikobereitschaft/Umgang mit Verlusten: geringe bis mittlere Risikobereitschaft bzw. sollte der Betrag relativ sicher sein... Könntest du das evtl. in Zahlen ausdrücken? Sprich maximale Schwankung, max Verlust in % Über meine geplante Fondsanlage: 1. Anlagehorizont: 7 - 30 Jahre 2. Zweck derAnlage: Kapitalaufbau für die späteren Ziele (Eigenheim etc.) 3. Einmalanlage und/oder Sparplan? Einmalanlage - danach ein flexibles Rebalancing oder ein Sparplan 4. Anlagekapital: 20.000 direkt; 1000-3000 pro Jahr Der Zeitraum ist relativ groß gewählt. Meint 7 Jahre bei Immobilienkauf und bis zu 30 Jahre wenn nicht oder Kauf der Immobilie nach frühestens 7 und spätestens nach 30? 50% - deutsche Staatsanleihen (z.Bsp. iShares eb.rexx Government) 30% - Aktien Welt (z.Bsp. db x-trackers MSCI World ETF 1C) 10% - Unternehmensanleihen (z.Bsp . iShares Markit iBoxx Euro Corporate Bond) 10% - Aktien Schwellenländer (z. Bsp. iShares MSCI Emerging Markets) Was haltet Ihr von dieser Gewichtung und deren beispielhaften Vertretern? bzw. macht es Eurer Meinung nach Sinn die 20k wie im obigen Musterdepot aufgeführt zu streuen.? Der 50% deutsche Anleihen ist in meinen Augen keine schlechte Idee, allerdings würde ich das als direktes Investment machen statt über einen Fonds. Vorteil hierbei ist, dass du feste Laufzeiten und kalkulierbare Zahlen hast. Die nächste Bundesanleihe läuft in 9 Jahren aus, dass wäre etwas mehr als ein Minimum aber m.E. vertretbar. Da wüsstest du in 9 Jahren hab ich mein Geld mit x% Zinsen wieder. Das würde das ganze Depot schon etwas ruhiger und sicherer machen. Mit dem Globalen Aktienfonds - wie erwähnt z.B. ein ETF auf den MSCI World - haste eine breite Streuung und geringe Kosten. Emerging Markets sind Geschmackssache. Ich für meinen Geschmack würde dann eher weitere 10% Corp. Bonds nehmen statt 10% EM. Da du das Geld in einem gewissen zeitlichen Rahmen für den Immobilienerwerb nutzen willst, sind Bonds in meinen Augen besser als Aktien. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Ramstein Mai 28, 2011 50% - deutsche Staatsanleihen (z.Bsp. iShares eb.rexx Government) 30% - Aktien Welt (z.Bsp. db x-trackers MSCI World ETF 1C) 10% - Unternehmensanleihen (z.Bsp . iShares Markit iBoxx Euro Corporate Bond) 10% - Aktien Schwellenländer (z. Bsp. iShares MSCI Emerging Markets) Was haltet Ihr von dieser Gewichtung und deren beispielhaften Vertretern? bzw. macht es Eurer Meinung nach Sinn die 20k wie im obigen Musterdepot aufgeführt zu streuen.? Der 50% deutsche Anleihen ist in meinen Augen keine schlechte Idee, allerdings würde ich das als direktes Investment machen statt über einen Fonds. Ich halte das für eine sehr schlechte Idee. Die Verzinsung ist miserabel und das bei zumindest potenziell drohender Inflations-/Zinsssteigerung. Falls denn wirklich (bei 30 Jahren Anlagedauer überaus überdenkenswert) 60% in Anleien gehen sollen, würde ich etwas mehr Risiko gehen, e.g. EMLE oder High Yield beimischen oder die oftmals geliebte Sparbriefleiter. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
mcxreflex Mai 28, 2011 Der 50% deutsche Anleihen ist in meinen Augen keine schlechte Idee, allerdings würde ich das als direktes Investment machen statt über einen Fonds. Ich halte das für eine sehr schlechte Idee. Die Verzinsung ist miserabel und das bei zumindest potenziell drohender Inflations-/Zinsssteigerung. Falls denn wirklich (bei 30 Jahren Anlagedauer überaus überdenkenswert) 60% in Anleien gehen sollen, würde ich etwas mehr Risiko gehen, e.g. EMLE oder High Yield beimischen oder die oftmals geliebte Sparbriefleiter. Und was, wenn er sein Geld schon nach 7 Jahren braucht? Dann fährst du mit deinen Aktien je nach Marklage bedeutend miserabler. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Ramstein Mai 28, 2011 Und was, wenn er sein Geld schon nach 7 Jahren braucht? Dann fährst du mit deinen Aktien je nach Marklage bedeutend miserabler. Ich habe keine Aktien erwähnt. Aber falls der TO langlaufende Bundesanleihen oder Fonds mit langlaufenden Bundesanleihen kauft, kann er nach 7 Jahren ziemlich dumm dastehen. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Incrivel Mai 28, 2011 Und wieso überhaupt Bundesanleihen wenn er bei selbem Risiko bei Festgeld mehr Zinsen bekommt? Allerdings sehe ich auch nichts das gegen Aktienfonds spricht. Für mich klingt es nicht so als würde er unbedingt in 7 Jahren bauen wollen. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
wertpapiertiger Mai 28, 2011 · bearbeitet Mai 28, 2011 von wertpapiertieger Hallo, als ausgewogen und mit Anleihen, wenn es denn Anleihen sein müsen, würde ich betrachten: 20% Dt. Anleihen, 10% Unternehmensanleihen 40% Aktien Welt per ETF 10% Aktien EM per ETF 20% Sparbriefleiter (z.B Bank of Scotland 1 Jahr 2.8% + Santander 3 Jahre 4%) ohne einzelne Anleihen würd ich 10% in Rohstoffe und die anderen 20% einem guten Mischfonds anvertrauen Grüsse Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Kollisionskurs Mai 28, 2011 · bearbeitet Mai 28, 2011 von Kollisionskurs Hallo... und vielen Dank für die rege Resonanz. Resultierend aus den Antworten habe ich einige Punkte noch einmal intensiv überdacht. An einer Sache überlege ich ständig hin und her: Wie lange möchte ich mein Geld definitiv maximal anlegen. Ergebnis: die 30 Jahre waren ein zu groß gewählter Zeitraum bzw. wäre es bei 30 Jahre im Prinzip eine reine Altersvorsorge - und das soll die Anlage eigentlich nicht sein. Der Zeitraum war deshalb so groß gewählt weil ich bis dato definitiv nicht sagen kann, wann ich (für was) das Geld benötige. Eigentlich ein "Luxus" - der mir die Auswahl momentan aber nicht leichter macht. Auch wenn es eventuell den Anschein erweckt das meine zuvor gemachten Angaben spontan aus der Luft gegriffen sind. Deswegen korrigiere ich meinen Anlegezeitraum auf einen überschaubaren Zeitbereich: Über meine geplante Fondsanlage: 1. Anlagehorizont: 7 - 10 Jahre In den nächsten Jahren bekommen wir ein Haus überschrieben - dafür benötige ich das Geld voraussichtlich (noch) nicht sofort! Und wenn doch sind die 7-10 Jahre durchaus realistisch um darauf reagieren zu können. Die Investition in diese spätere Immobilie (Renovierung etc) ist das eheste was ich mir derzeit als definitive Ausgabe vorstellen kann. @macreflex Welche Aktien befinden sich z.Z. in deinem Depot? - ca. 1000€ wurden in Aktien angelegt.... eigentlich "nicht der Rede wert": und dann habe ich noch vor der Abgeltungssteuer ca. 5000€ in das Gemeinschaftsdepot des Stuttgarter Aktienclubs gepulvert. Könntest du das evtl. in Zahlen ausdrücken? Sprich maximale Schwankung, max Verlust in % max. 20% Verlust! Emerging Markets sind Geschmackssache. Ich für meinen Geschmack würde dann eher weitere 10% Corp. Bonds nehmen statt 10% EM. wen ich das richtig interpretiere sind "corporate bonds" auch Unternehmensanleihen - Du meinst also die ohnehin schon 10% anvisierten Unternehmensanleihen auf insg. 20% aufzustocken? @wertpapiertiger 20% Dt. Anleihen, 10% Unternehmensanleihen 40% Aktien Welt per ETF 10% Aktien EM per ETF 20% Sparbriefleiter (z.B Bank of Scotland 1 Jahr 2.8% + Santander 3 Jahre 4%) ohne einzelne Anleihen würd ich 10% in Rohstoffe und die anderen 20% einem guten Mischfonds anvertrauen also mehr Gewichtung auf den "Aktien Welt" und eine noch breitere Streuung durch den Wegfall der Anleihen, richtig? Dadurch aber auch spekulativer!?! Das mit der Sparbriefleiter bzw. einer Festverzinsung über einen gewissen Zeitraum wäre auch noch eine sicherere Option. --------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- Interessant sind die Pro und Contras bez. der Depotvorstellung der Finanztest. Mir ist schon bewusst das es ein pauschaler Vorschlag ist und auf die einzelne Anlegerkonstellation anzupassen ist. Aber mit den allgemein gewonnenen Erkenntnissen hier im Forum ein -denke ich- guter Ansatz und Wegweisser. Vielen Dank & Grüße Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
supertobs Mai 28, 2011 ARERO un gut ist. Wenn, dann noch etwas Beimischung von Anleihen um nur auf 40-50% Aktien zu kommen. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
mcxreflex Mai 28, 2011 und vielen Dank für die rege Resonanz. Resultierend aus den Antworten habe ich einige Punkte noch einmal intensiv überdacht. An einer Sache überlege ich ständig hin und her: Wie lange möchte ich mein Geld definitiv maximal anlegen. Ergebnis: die 30 Jahre waren ein zu groß gewählter Zeitraum bzw. wäre es bei 30 Jahre im Prinzip eine reine Altersvorsorge - und das soll die Anlage eigentlich nicht sein. Der Zeitraum war deshalb so groß gewählt weil ich bis dato definitiv nicht sagen kann, wann ich (für was) das Geld benötige. Eigentlich ein "Luxus" - der mir die Auswahl momentan aber nicht leichter macht. Auch wenn es eventuell den Anschein erweckt das meine zuvor gemachten Angaben spontan aus der Luft gegriffen sind. Deswegen korrigiere ich meinen Anlegezeitraum auf einen überschaubaren Zeitbereich: Über meine geplante Fondsanlage: 1. Anlagehorizont: 7 - 10 Jahre In den nächsten Jahren bekommen wir ein Haus überschrieben - dafür benötige ich das Geld voraussichtlich (noch) nicht sofort! Und wenn doch sind die 7-10 Jahre durchaus realistisch um darauf reagieren zu können. Die Investition in diese spätere Immobilie (Renovierung etc) ist das eheste was ich mir derzeit als definitive Ausgabe vorstellen kann. max. 20% Verlust! Angesicht dessen würde ich max. 30% Aktien empfehlen. Diese am besten in einen breitgefächerten ETF. wen ich das richtig interpretiere sind "corporate bonds" auch Unternehmensanleihen - Du meinst also die ohnehin schon 10% anvisierten Unternehmensanleihen auf insg. 20% aufzustocken? Genau. Ich würde statt EM-Fonds lieber mehr Unternehmensanleihen wählen. also mehr Gewichtung auf den "Aktien Welt" und eine noch breitere Streuung durch den Wegfall der Anleihen, richtig? Dadurch aber auch spekulativer!?! Das mit der Sparbriefleiter bzw. einer Festverzinsung über einen gewissen Zeitraum wäre auch noch eine sicherere Option. Genau. Ich würde bei deinem Risikoprofil von zuviel Aktien abraten. Eine Aufteilung von: 30% Aktien (Z.B. ETF auf MSCI-World) 20% Unternehmensanleihen 50% Festgeld (Z.B. Satander Sparbriefe) Würde den Aktien genug Schwankung erlauben um nicht über die 20% zu kommen. Des weiteren wäre ein Großteil des Geldes sicher und kalkulierbar angelegt, was bei einem festen Anlegezeitraum m.E. sinnvoll ist. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Kollisionskurs Mai 29, 2011 Hallo zusammen, es werde Licht B) bezogen auf die Erkenntnisse aus dem Thread würde meine Aufteilung jetzt so aussehen: 20000 = 30% Aktien Welt: -- ComStage ETF MSCI World TRN I - ETF WKN: ETF110 | ISIN: LU0392494562 | Kategorie: Aktienfonds International https://wertpapiere.ing-diba.de/DE/Showpage.aspx?pageID=30&ISIN=LU0392494562&useInFocus=1 = 3000 -- ARERO - Der Weltfonds - Fonds WKN: DWS0R4 | ISIN: LU0360863863 | Kategorie: Dachfonds Aktien- + Rentenfonds https://wertpapiere.ing-diba.de/DE/Showpage.aspx?pageID=30&ISIN=LU0360863863&useInFocus=1#BHP = 3000 optional: ETF-DACHFONDS P Fonds WKN: 556167 | ISIN: DE0005561674 | Kategorie: Dachfonds Aktien- + Rentenfonds https://wertpapiere.ing-diba.de/DE/Showpage.aspx?pageID=30&ISIN=DE0005561674&useInFocus=1 20% Unternehmensanleihen -- iShares Markit iBoxx Euro Corporate Bond (DE) - ETF WKN: 251124 | ISIN: DE0002511243 | Kategorie: Rentenfonds EUR/Unternehmen https://wertpapiere.ing-diba.de/DE/Showpage.aspx?pageID=30&ISIN=DE0002511243&useInFocus=1 = 4000 50% Festgeld -- Bank of Scotland http://www.bankofscotland.de/de/Festgeld/Festgeld-Details.html = 10000 mit einer Laufzeit von max. 5 Jahren (deshalb gewählt, weil ich zu dieser Bank demnächst mit meinem Tagesgeld wechseln möchte) - Würdet Ihr das unter den genannten Gesichtspunkten so "unterschreiben" - im Endeffekt muss das jeder selber wissen, das ist mir schon klar! - Ist die Kombination der beiden Welt-Aktien Fonds in der Aufteilung sinnig bzw. ausreichend abgedeckt? - Die 20% Unternehmensanleihen noch breiter streuen? Generelle Vorschläge oder Einwände sind wie immer wärmstens erwünscht Vielen Dank und einen schönen Rest-Sonntag Koll. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
CHX Mai 29, 2011 · bearbeitet Mai 29, 2011 von lpj23 Ggf. könntest du es noch vereinfachen: 50% ARERO (entspräche dann 30% Aktien, 12,5% Anleihen und 7,5% Rohstoff-Futures) 50% Festgeld Unternehmensanleihen mit Investment Grade haben ein Zinsänderungsrisiko bei gleichzeitig schlechterer Diversifikationswirkung zum Aktienanteil als Staatsanleihen mit Investment Grade (wie im ARERO enthalten). Staatsanleihen beinhalten zwar auch ein Zinsänderungsrisiko, ein Anteil von 12,5% wäre aber imho durchaus ok. Beim Festgeld würde ich prinzipiell eher in Richtung EdB tendieren, derzeit bspw. Santander, akf bank, abcbank usw. (ggf. mehrere Institute, je nach Laufzeit). Sparbriefe Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Kollisionskurs Mai 30, 2011 Ggf. könntest du es noch vereinfachen: 50% ARERO (entspräche dann 30% Aktien, 12,5% Anleihen und 7,5% Rohstoff-Futures) 50% Festgeld Unternehmensanleihen mit Investment Grade haben ein Zinsänderungsrisiko bei gleichzeitig schlechterer Diversifikationswirkung zum Aktienanteil als Staatsanleihen mit Investment Grade (wie im ARERO enthalten). Staatsanleihen beinhalten zwar auch ein Zinsänderungsrisiko, ein Anteil von 12,5% wäre aber imho durchaus ok. Beim Festgeld würde ich prinzipiell eher in Richtung EdB tendieren, derzeit bspw. Santander, akf bank, abcbank usw. (ggf. mehrere Institute, je nach Laufzeit). Sparbriefe "Alles" auf den ARERO - supertobs hat es ja auch schon angeschnitten... Das würde das Ganze mehr wie vereinfachen - und für einen Nicht-Spezi noch durchsichtiger. Hab mir einiges über den Fonds durchgelesen - und mit der Aufteilung (50% ARERO) hätte ich ja eigentlich genau das empfohlene und ausgewogene Verhältnis. Für den Rest (10000 Festgeld) suche ich mir noch eine Bank - das dürfte das kleinere Problem sein. Danke & Grüße Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
mcxreflex Juni 1, 2011 Ggf. könntest du es noch vereinfachen: 50% ARERO (entspräche dann 30% Aktien, 12,5% Anleihen und 7,5% Rohstoff-Futures) 50% Festgeld Unternehmensanleihen mit Investment Grade haben ein Zinsänderungsrisiko bei gleichzeitig schlechterer Diversifikationswirkung zum Aktienanteil als Staatsanleihen mit Investment Grade (wie im ARERO enthalten). Staatsanleihen beinhalten zwar auch ein Zinsänderungsrisiko, ein Anteil von 12,5% wäre aber imho durchaus ok. Beim Festgeld würde ich prinzipiell eher in Richtung EdB tendieren, derzeit bspw. Santander, akf bank, abcbank usw. (ggf. mehrere Institute, je nach Laufzeit). Sparbriefe "Alles" auf den ARERO - supertobs hat es ja auch schon angeschnitten... Das würde das Ganze mehr wie vereinfachen - und für einen Nicht-Spezi noch durchsichtiger. Hab mir einiges über den Fonds durchgelesen - und mit der Aufteilung (50% ARERO) hätte ich ja eigentlich genau das empfohlene und ausgewogene Verhältnis. Für den Rest (10000 Festgeld) suche ich mir noch eine Bank - das dürfte das kleinere Problem sein. Danke & Grüße Bei der Summe, die in Fonds investiert werden soll, böte sich dieses Angebot an. https://www.cortalconsors.de/Produkte-und-Beratung/Konten/Depotwechsel Überträgt man für mehr als 6000 Wertpapiere zur Cortal Consors erhält man 4,5% p.a. aufs Tagesgeld für die ersten 12 Monate bis zu einer Anlagesumme i.H.v. 20.000. Eröffne einfach ein Depot bei der Comdirect kaufe dort und übertrage die Wertpapiere. So wäre die benötigte Liquidität gegeben und mit 4,5% auch angemessen verzinst. Außerdem kann jederzeit zu einem besser Angebot gewechselt werden. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Zinsen Juni 1, 2011 · bearbeitet Juni 1, 2011 von Zinsen Wenn du Staatsanleihen kaufen nöchtest: http://www.deutsche-finanzagentur.de/startseite/ Direkt vom Bund ohne Verwalrungs- oder Verwahrgebüren. bei den Bundesschatzbriefen mit einer put option, warum Gebühren dafür zahlen? Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Kollisionskurs Juni 6, 2011 "Alles" auf den ARERO - supertobs hat es ja auch schon angeschnitten... Das würde das Ganze mehr wie vereinfachen - und für einen Nicht-Spezi noch durchsichtiger. Hab mir einiges über den Fonds durchgelesen - und mit der Aufteilung (50% ARERO) hätte ich ja eigentlich genau das empfohlene und ausgewogene Verhältnis. Für den Rest (10000 Festgeld) suche ich mir noch eine Bank - das dürfte das kleinere Problem sein. Danke & Grüße Bei der Summe, die in Fonds investiert werden soll, böte sich dieses Angebot an. https://www.cortalco...en/Depotwechsel Überträgt man für mehr als 6000 Wertpapiere zur Cortal Consors erhält man 4,5% p.a. aufs Tagesgeld für die ersten 12 Monate bis zu einer Anlagesumme i.H.v. 20.000. Eröffne einfach ein Depot bei der Comdirect kaufe dort und übertrage die Wertpapiere. So wäre die benötigte Liquidität gegeben und mit 4,5% auch angemessen verzinst. Außerdem kann jederzeit zu einem besser Angebot gewechselt werden. sorry der späten Antwort wegen - so werde ich es tun bzw. steht in folgendem Thread (https://www.wertpapier-forum.de/topic/35836-sichere-gut-verzinste-25k-anlage-durch-angebot-aktions-ausnutzung) die selbe Vorgehensweisse. Ich werde für 10000 in den ARERO investieren und für die restlichen 10000 mein Tagesgeld mit 4,5% befüttern. Soviel Geld in einen einzigen Fonds zu investieren machte mich anfangs ein wenig skeptisch bzw. habe ich durch die magere Streuung in nur einen Fonds eine kleinere Schwankungsbreite. Allerdings streut der Fonds selbst in verschiedene Anlegeklassen und sämtliche Threads etc. sprechen für diesen "Einsteigerfreundlichen" Fonds. Zumindest habe ich das so verstanden - korrekt?. thx...!! Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
BondWurzel Juni 6, 2011 Hallo zusammen, es werde Licht B) bezogen auf die Erkenntnisse aus dem Thread würde meine Aufteilung jetzt so aussehen: 20000 = 30% Aktien Welt: -- ComStage ETF MSCI World TRN I - ETF WKN: ETF110 | ISIN: LU0392494562 | Kategorie: Aktienfonds International https://wertpapiere.ing-diba.de/DE/Showpage.aspx?pageID=30&ISIN=LU0392494562&useInFocus=1 = 3000 -- ARERO - Der Weltfonds - Fonds WKN: DWS0R4 | ISIN: LU0360863863 | Kategorie: Dachfonds Aktien- + Rentenfonds https://wertpapiere.ing-diba.de/DE/Showpage.aspx?pageID=30&ISIN=LU0360863863&useInFocus=1#BHP = 3000 optional: ETF-DACHFONDS P Fonds WKN: 556167 | ISIN: DE0005561674 | Kategorie: Dachfonds Aktien- + Rentenfonds https://wertpapiere.ing-diba.de/DE/Showpage.aspx?pageID=30&ISIN=DE0005561674&useInFocus=1 20% Unternehmensanleihen -- iShares Markit iBoxx Euro Corporate Bond (DE) - ETF WKN: 251124 | ISIN: DE0002511243 | Kategorie: Rentenfonds EUR/Unternehmen https://wertpapiere.ing-diba.de/DE/Showpage.aspx?pageID=30&ISIN=DE0002511243&useInFocus=1 = 4000 50% Festgeld -- Bank of Scotland http://www.bankofscotland.de/de/Festgeld/Festgeld-Details.html = 10000 mit einer Laufzeit von max. 5 Jahren (deshalb gewählt, weil ich zu dieser Bank demnächst mit meinem Tagesgeld wechseln möchte) - Würdet Ihr das unter den genannten Gesichtspunkten so "unterschreiben" - im Endeffekt muss das jeder selber wissen, das ist mir schon klar! - Ist die Kombination der beiden Welt-Aktien Fonds in der Aufteilung sinnig bzw. ausreichend abgedeckt? - Die 20% Unternehmensanleihen noch breiter streuen? Generelle Vorschläge oder Einwände sind wie immer wärmstens erwünscht Vielen Dank und einen schönen Rest-Sonntag Koll. Bei dieser Summe würde ich nicht annähernd sowas zusammenfummeln, nur damit man etwas getan hat...was meinst du, was du in 7 Jahren damit erzielst? Fast 7 % p.a. gibt es hier...that's it. https://www.comdirect.de/inf/anleihen/detail/uebersicht.html?ID_NOTATION=44597153 Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Kollisionskurs Juni 6, 2011 Hallo zusammen, es werde Licht B) bezogen auf die Erkenntnisse aus dem Thread würde meine Aufteilung jetzt so aussehen: 20000 = 30% Aktien Welt: -- ComStage ETF MSCI World TRN I - ETF WKN: ETF110 | ISIN: LU0392494562 | Kategorie: Aktienfonds International https://wertpapiere....62&useInFocus=1 = 3000 -- ARERO - Der Weltfonds - Fonds WKN: DWS0R4 | ISIN: LU0360863863 | Kategorie: Dachfonds Aktien- + Rentenfonds https://wertpapiere....seInFocus=1#BHP = 3000 optional: ETF-DACHFONDS P Fonds WKN: 556167 | ISIN: DE0005561674 | Kategorie: Dachfonds Aktien- + Rentenfonds https://wertpapiere....74&useInFocus=1 20% Unternehmensanleihen -- iShares Markit iBoxx Euro Corporate Bond (DE) - ETF WKN: 251124 | ISIN: DE0002511243 | Kategorie: Rentenfonds EUR/Unternehmen https://wertpapiere....43&useInFocus=1 = 4000 50% Festgeld -- Bank of Scotland http://www.bankofsco...ld-Details.html = 10000 mit einer Laufzeit von max. 5 Jahren (deshalb gewählt, weil ich zu dieser Bank demnächst mit meinem Tagesgeld wechseln möchte) - Würdet Ihr das unter den genannten Gesichtspunkten so "unterschreiben" - im Endeffekt muss das jeder selber wissen, das ist mir schon klar! - Ist die Kombination der beiden Welt-Aktien Fonds in der Aufteilung sinnig bzw. ausreichend abgedeckt? - Die 20% Unternehmensanleihen noch breiter streuen? Generelle Vorschläge oder Einwände sind wie immer wärmstens erwünscht Vielen Dank und einen schönen Rest-Sonntag Koll. Bei dieser Summe würde ich nicht annähernd sowas zusammenfummeln, nur damit man etwas getan hat...was meinst du, was du in 7 Jahren damit erzielst? Fast 7 % p.a. gibt es hier...that's it. https://www.comdirec...TATION=44597153 die Zusammenstellung war ja auch nur die ursprüngliche Idee - "basierend" auf dem Musterdepot der Finanztest. Muss, oder musste mich ja irgendwie diesem Neuland nähern. Das ich bei dieser Summe allerdings eher in eine einfachere Anlage investieren soll, wurde mir bereits nahe gelegt bzw. meinen letzten Beitrag gelesen? - die Hälfte in einen Fonds (ARERO) - und die andere für max. 1 Jahr in ein Tagesgeldkonto bei Cortal Consors für 4,5% Vorteil: Ich komme im Fall der Fälle an die 10000 ran - und kann in diesem Jahr mein Wissen vertiefen, um dann zu entscheiden wie ich Summe im Anschluss an die auslaufenden 4,5% anlege. Was spricht dagegen? Grüße Koll. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
BondWurzel Juni 6, 2011 · bearbeitet Juni 6, 2011 von BondWurzel Was spricht dagegen? Dass das die übliche trübe Suppe ist, wenn einem nichts besonderes mehr einfällt. Dann mach alles Festgeld, als irgend so einen blinden Aktivismus. Sorry, für meine direkte Ansprache, aber ich bin Grobmotoriker. B) Bei dem Bond kommste auch 1000er-weise dran. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Moneycruncher Juni 7, 2011 Was spricht dagegen? Dass das die übliche trübe Suppe ist, wenn einem nichts besonderes mehr einfällt. Dann mach alles Festgeld, als irgend so einen blinden Aktivismus. Sorry, für meine direkte Ansprache, aber ich bin Grobmotoriker. B) Bei dem Bond kommste auch 1000er-weise dran. Ich finde die Aufteilung im Sinne von "keep it simple" nicht schlecht. Einen Teil lanfristig im ARERO parken, der alles abdeckt, kostengünstig ist und automatisch die Asset Allocation anpasst. Und den anderen Teil in Fest- und Tagesgeld je nach Liquiditätsanforderungen. Wenn man sich nicht ständig mit der Geldanlage befassen will oder sich in Foren tummeln will , ist das nicht die schlechteste Möglichkeit. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Kollisionskurs Juni 7, 2011 Dass das die übliche trübe Suppe ist, wenn einem nichts besonderes mehr einfällt. Dann mach alles Festgeld, als irgend so einen blinden Aktivismus. Sorry, für meine direkte Ansprache, aber ich bin Grobmotoriker. B) Bei dem Bond kommste auch 1000er-weise dran. Ich finde die Aufteilung im Sinne von "keep it simple" nicht schlecht. Einen Teil lanfristig im ARERO parken, der alles abdeckt, kostengünstig ist und automatisch die Asset Allocation anpasst. Und den anderen Teil in Fest- und Tagesgeld je nach Liquiditätsanforderungen. Wenn man sich nicht ständig mit der Geldanlage befassen will oder sich in Foren tummeln will , ist das nicht die schlechteste Möglichkeit. so dachte ich auch - denke da wird es immer mehrere Meinungen und Strategien geben. Trotzdem könnte ich den Rat von BondWurzel mit einbeziehen bzw. 50% der Summe in den ARERO, 30% in den vorgschlagenen Bond und die restlichen 20% in das sehr gut verzinste und immer erreichbare Tagesgeld der Cortal Consors (oder so ähnlich). Grüße Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
vanity Juni 7, 2011 · bearbeitet Juni 7, 2011 von vanity so dachte ich auch - denke da wird es immer mehrere Meinungen und Strategien geben. Trotzdem könnte ich den Rat von BondWurzel mit einbeziehen bzw. 50% der Summe in den ARERO, 30% in den vorgschlagenen Bond und die restlichen 20% in das sehr gut verzinste und immer erreichbare Tagesgeld der Cortal Consors (oder so ähnlich). Würde ich mir gut überlegen, ob ich 30% meiner Assets in eine einzelne Anleihe, die zudem nachrangig ist und ein Rating hart vor Junk hat, stecken würde. Nicht jeden Schwachsinn, der hier gepostet wird, muss man gleich unhinterfragt in die Tat umsetzen. Hinweis: Dafür, dass Banknachränge im Falle einer Neuauflage einer Finanzkrise nicht mehr ungeschoren davonkommen (wie noch zuletzt), dafür hat der Gesetzgeber in DE mittlerweile gesorgt. Wenn du mit Nachrangpapieren rumspielen willst, dann bitte bei dem Anlagevolumen mit dem Ethna Aktiv (o. dgl.), dann ist wenigstens ein Mindestmaß an Diversifikation vorhanden (das soll aber keine Empfehlung sein - ich würde es an deiner Stelle einfach lassen). Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Kollisionskurs Juni 7, 2011 so dachte ich auch - denke da wird es immer mehrere Meinungen und Strategien geben. Trotzdem könnte ich den Rat von BondWurzel mit einbeziehen bzw. 50% der Summe in den ARERO, 30% in den vorgschlagenen Bond und die restlichen 20% in das sehr gut verzinste und immer erreichbare Tagesgeld der Cortal Consors (oder so ähnlich). Würde ich mir gut überlegen, ob ich 30% meiner Assets in eine einzelne Anleihe, die zudem nachrangig ist und ein Rating hart vor Junk hat, stecken würde. Nicht jeden Schwachsinn, der hier gepostet wird, muss man gleich unhinterfragt in die Tat umsetzen. Hinweis: Dafür, dass Banknachränge im Falle einer Neuauflage einer Finanzkrise nicht mehr ungeschoren davonkommen (wie noch zuletzt), dafür hat der Gesetzgeber in DE mittlerweile gesorgt. Wenn du mit Nachrangpapieren rumspielen willst, dann bitte bei dem Anlagevolumen mit dem Ethna Aktiv (o. dgl.), dann ist wenigstens ein Mindestmaß an Diversifikation vorhanden (das soll aber keine Empfehlung sein - ich würde es an deiner Stelle einfach lassen). Unhinterfragt umgesetzt hätte ich es sowieso nicht - sonst hätte ich es nicht mehr gepostet und das Rating habe ich mir auch zuvor angeschaut bzw. mich auch gewundert das eine Empfehlung ausgesprochen wurde. Wie würdest du den Betrag dann in meinem Falle verteilen? Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag