Bitcoin

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3,428 posts in this topic

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vor 4 Stunden von reko:

Die Community wird ihre Bitcoins nicht aus Protest ungenutzt lassen, sie würde ihre Investition verschenken. Natürlich werden auch die Miner an einer weiteren Verbreitung (=Wertsteigerung) interessiert sein, noch mehr allerdings an ihren Gewinnen. Am Oligopol der großen Miner kommt niemand vorbei. Was "neuer" und was "alter" Bitcoin ist bestimmen sie.

Selbst wenn sie die Mehrheit über die Miningpower haben und damit die Regeln bestimmen können, haben sie trotzdem keinen Einfluss auf das Verhalten der Nutzer. Man hat das bei den diversen Hardforks doch gesehen, die Nutzer nehmen erstmal beide Coins mit, verkaufen dann aber den, der ihnen weniger zusagt, und schichten ihn in den "besseren" Coin um. Mit den steigenden Kursen würde der neue Coin damit wieder für Miner attraktiver, was die Hashpower letztlich vom alten zum neuen Coin transferieren würde.

 

Mir fällt kein Beispiel ein, wo nach einem (nicht routinemäßigem) Fork der neue Coin der größere geworden ist, das heißt aber nicht, dass sowas nicht passieren kann. Würde man aus Bitcoin die 21-Millionen-Grenze rausnehmen, bin ich mir aber ziemlich sicher, die Nutzer würden in Scharen wechseln.

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Posted · Edited by ElTopo

Der Fork nach dem DAOsaster bei Ethereum spaltete den Coin in Ethereum und Ethereum Classic, wobei technisch Ethereum der Fork ist, aber trotzdem schnell ein Vielfaches wertvoller war als die nicht-geforkte ursprüngliche Chain (Ethereum Classic).

 

Bei Bitcoin 2017 konnte man sehen, wie 90% der Miner und sonstigen ökonomisch wichtigen Teilnehmer (Exchanges etc) eine Hardfork auf 2MB Blockgröße machen wollten. Dies ist hauptsächlich wegen Userprotest nicht zustande gekommen. Die Miner haben also praktisch wenig Einfluss auf den Erfolg oder Mißerfolg von Forks. Nach einer Fork müsste ja auch jemand die Coins der Minerchain kaufen wollen, und wenn es dort mehr Angebot als Nachfrage gibt, geht sofort der Preis runter und die Miner wechseln zu der anderen Chain. Sieht man auch bis heute: Die Bitcoin Cash Blockchain mit den (theoretisch) größeren Blöcken liegt bei nicht einmal 5% der Hashpower von Bitcoin, weil eben viel weniger User (oder besser Investoren und Spekulanten) den Coin nachfragen, und dementsprechend weniger Miner tätig sind...

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vor 24 Minuten von ElTopo:

Der Fork nach dem DAOsaster bei Ethereum spaltete den Coin in Ethereum und Ethereum Classic, wobei technisch Ethereum der Fork ist, aber trotzdem schnell ein Vielfaches wertvoller war als die nicht-geforkte ursprüngliche Chain (Ethereum Classic).

Diese Aufspaltung ist interessant, da hier im wesentlichen Buterin nachträglich entschieden hat, dass bestimmte Transaktionen (3.6 Mio. Ether) nicht mehr gültig sind und die Coins wieder den früheren Besitzern gehören. Etwas was bei Kryptowährungen nicht möglich sein sollte.

Bei Ethereum sind die Machtverhältnisse, die Zielrichtung und die wirtschaftlichen Interessen etwas anders verteilt als bei Bitcoin.

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Die weltweit größte Bitcoin-Börse Binance wurde gehackt!

 

Wir müssen jetzt alle stark sein. 

 

HODL in good times, HODL in bad times!

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Naja bisher interessiert es den Bitcoin Preis in keiner Weise.

 

Und es waren auch nur 7000 Bitcoins - Ist auch nicht die Welt ;-)

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Posted · Edited by Andi1987

vor 42 Minuten von mike4001:

Naja bisher interessiert es den Bitcoin Preis in keiner Weise.

 

Und es waren auch nur 7000 Bitcoins - Ist auch nicht die Welt ;-)

Ja, weil bisher auch alle Möglichkeiten, Coins oder Geld von der Börse abzuheben, suspendiert wurden. 

 

Entscheidend ist nicht der Preis, sondern das verlorene Vertrauen. 

Sobald Abhebungen wieder erlaubt sind, wenn sie überhaupt je wieder erlaubt werden, werden alle User ihre Coins abziehen und Binance kollabiert. 

 

Aber der Bitcoin hat Mt.Gox überlebt und der Bitcoin wird auch Binance überleben. 

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Es geht hier ja nicht um eine Börse. Wenn der Hack das Vertrauen in den Bitcoin zerstört hätte, würde weltweit ein Abverkauf beginnen. Das ist scheinbar nicht der Fall.

 

Und ja => Binance ist wohl vorerst am Ende, aber viele User werden einfach die Börse wechseln, ein paar ihre Coins endlich privat halten.

 

Glaube nur nicht, dass es den Preis massiv beeinträchtigt weil das sofort passieren müsste und nicht erst Tage später.

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Posted · Edited by methusalix

Also 40 Millionen Dollar Schaden sollten einen Exchange in der Größenordnung von Binance doch eigentlich nicht ins Grab bringen, oder? 

Grad mal auf Coinmarketcap geschaut, das 24h-Volumen wird dort mit etwa 800 Millionen angegeben, keine Ahnung ob das nun allerdings bereits ein durch den Vorfall reduziertes Volumen ist. Annahme einer durschnittlichen Fee von 0,05 Prozent ergibt Tageseinnahmen durch Gebühren von etwa einer halben Million.

 

Interessant an dem Vorfall finde ich, dass Binance scheinbar offen über die Möglichkeit eines "Rollbacks" der Blockchain nachgedacht hat (siehe Tweet). Stärkt ja nicht gerade das Vertrauen in Bitcoin, die wirtschaftliche Rationalität der Teilnehmer dürfte aber wohl schlimmeres verhindert haben.

 

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Posted · Edited by ElTopo

Erstens werden keine relevanten Beträge bei Binance abgezogen werden, eher werden sie gestärkt aus dem Hack hervorgehen, da sie alle Verluste aus eigener Tasche zahlen ohne diese vorübergehend auf ihre Kunden zu sozialisieren, wie es Bitfinex 2016 gemacht hat.

 

Zweitens war der Rollback wohl eher ein kurzes Gedankenspiel, denn sowas bei Bitcoin erfolgreich umzusetzen ist praktisch nahezu unmöglich. Schon nach 1-2 Stunden (~ 6-12 Blöcke) wird der Aufwand, diese per Rollback auszusortieren, so groß, dass die Erfolgaussichten gegen Null gehen. Theoretisch könnte sowas klappen wenn sich gehackte Börse und Miner schnell (am besten innerhalb von Minuten nach dem Hack) absprechen würden und die Börse eine Alternativtransaktion mit einer großen Belohnung in den Minergebühren ausgeben würde. Dann könnten die Miner sich an einer alternativen, parallelen Blockchain versuchen und hoffen, dass diese die Chain mit den gehackten Coins überholt und so zur längeren Chain wird. Aber selbst das kann der Hacker kontern, indem er seinerseits in der Chain mit den gehackten Coins entsprechend hohe Gebühren an die Miner verteilt.

 

Das ganze ist also eher spieltheoretisch interessant, aber nicht praktisch. Wer meint, das ganze wurde nur durch ein soziales Konstrukt verhindert ("immutable muuh") oder dass es eine Entscheidung von Binance gewesen ist, der irrt.

 

P.S. Irgendwo auf Twitter hat jemand ausgerechnet, dass Binance den Verlust innerhalb von weniger als 6 Wochen (!) an Tradinggebühren wieder eingenommen hat!

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Der Bitcoin steigt weiter, das HODLn hat sich gelohnt, wie immer!

 

Es ist nicht zu spät, noch einzusteigen Leute. 

 

Das wird die Party des Jahrhunderts, die HODL-Party. 

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Deine Bemühungen Leute zum Einstieg zu animieren, erinnern ein wenig an MLM Systeme, was wohl nicht in deinem Interesse ist.

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vor 6 Minuten von berti123:

Deine Bemühungen Leute zum Einstieg zu animieren, erinnern ein wenig an MLM Systeme, was wohl nicht in deinem Interesse ist.

Lesetipp

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vor 21 Minuten von berti123:

Deine Bemühungen Leute zum Einstieg zu animieren, erinnern ein wenig an MLM Systeme, was wohl nicht in deinem Interesse ist.

 

Ich bekomme keine Affiliate Provision und auch keine sonstigen Zahlungen, wenn du in Bitcoin einsteigst. 

 

Aber im Endeffekt ist mir komplett egal, was die Leute hier machen. 

 

Jeder kann selbst entscheiden, ob er reich werden will oder nicht. Ob er der Lambo-Typ ist oder doch eher der Fahrradfahrer. 

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Posted · Edited by Holzhirsch

vor 3 Minuten von Andi1987:

 

Ich bekomme keine Affiliate Provision und auch keine sonstigen Zahlungen, wenn du in Bitcoin einsteigst. 

 

Aber im Endeffekt ist mir komplett egal, was die Leute hier machen. 

 

Jeder kann selbst entscheiden, ob er reich werden will oder nicht. Ob er der Lambo-Typ ist oder doch eher der Fahrradfahrer. 

Man kann auch Fahrradfahrer und reich sein.

Was habt ihr gegen die HODLer? Scheint ja viele ganz schön zu beschäftigen. Fast so, wie die Hetze gegen Veganer.

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Der Bitcoin geht die Tage wieder ab wie'n Zaepfchen.... Moon soon ? #HODLgang

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Nö. Dead Cat Bounce!

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vor einer Stunde von Dandy:

Nö. Dead Cat Bounce!

Nö.

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Das eine oder das andere Extrem, fällt euch sonst nix ein?

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Wer auf mich gehört hat, freut sich jetzt über fette Gewinne. 

 

Aber das ist nur der Anfang, Jungs. Wer schnell reich werden will, darf den Zug nicht verpassen!

 

Es geht ab zum Moon!

 

#HODLgang

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Ich habe ca. 20% meines Bestandes während des "Crashes" von 6500 auf 3500 USD verkauft, den Rest habe ich brav gehodl't :-)

 

Bin jetzt aber trotzdem dabei während des Anstiegs weiter immer einen kleinen Teil zu verkaufen ... einfach weil ich befürchte, dass der Widerstand mit steigendem Preis immer höher werden wird. Bzw. kann ich in keiner Weise ausschließen, dass wir von heute auf morgen ohne Grund wieder auf 3000 USD zurückfallen.

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vor einer Stunde von mike4001:

Ich habe ca. 20% meines Bestandes während des "Crashes" von 6500 auf 3500 USD verkauft, den Rest habe ich brav gehodl't :-)

 

Bin jetzt aber trotzdem dabei während des Anstiegs weiter immer einen kleinen Teil zu verkaufen ... einfach weil ich befürchte, dass der Widerstand mit steigendem Preis immer höher werden wird. Bzw. kann ich in keiner Weise ausschließen, dass wir von heute auf morgen ohne Grund wieder auf 3000 USD zurückfallen.

Jo, glaube auch, das wars erst einmal wieder. Ich lasse liegen (HODL). Buy-and-hold ist ja eigentlich nichts anderes, aber komischerweise total gängig und akzeptiert.

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Am 9.5.2019 um 16:30 von Holzhirsch:

Was habt ihr gegen die HODLer? Scheint ja viele ganz schön zu beschäftigen. Fast so, wie die Hetze gegen Veganer.

Ich persönlich habe nichts gegen das "Hodlen" (ich verfolge auch überwiegend eine Buy-and-Hold-Strategie). Was mich dagegen nervt, ist dieses ständige, überschwängliche Bejubeln einer Anlage mit übertriebenen Kursprognosen. Fällt die Anlage, ist das die letztmalige Gelegenheit günstig einzusteigen; steigt der Wert, hat man es ja vorher genau gewusst und die Kursprognosen werden noch aberwitziger. Diese permanente Darstellung der eigenen einseitig positiven Stimmung bringt m.E. für die Diskussion keinen Mehrwert.

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Na ja, Kursprognosen beim Bitcoin sind noch um einiges schwieriger als bei Aktien etc. da kein messbarer Fundamentalwert besteht.. Darum kann man es nur anhand der Stimmung/Charttechnik und Chartihistorie einzuordnen versuchen. Und eine log-stufe Schwankung beim Kurs d.h. Fall auf $700 vs. Anstieg auf $70.000 waere beides anhand der Historie des Bitcoin Kurses nicht ungewoehnliches, fast schon zu erwarten... 

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Ich stimme 100% zu und genau deshalb stellt sich für mich die Frage, warum sich hier so viele sicher sind, dass der Bitcoin wieder steigen wird. Man hat überhaupt keinen Anhaltspunkt, in keine Richtung. Zuallererst müsste man sich über die Preisbildung und deren hinterliegenden Treibern beschäftigen, bevor man überhaupt irgendwelche Positionen einnimmt. Genau das passiert hier aber nicht mal ansatzweise, weshalb ich auch so polemisch gepostet hatte. 

 

Die Prognose von Schwankungen klassischer Währungen gehört mit zum schwierigsten im Spekulationsbereich überhaupt, genau aus oben genannten Gründen. Bei Bitcoins ist die Sache nochmals schwieriger, weil es die Treiber klassischer Geldmärkte hierbei nicht gibt (Notenbanken, nationale Wirtschaftsdaten, Devisenreserven etc. pp). 

 

Tja, und auf dieser nicht vorhandenen Basis schließen hier einfach Etliche vom Kursanstieg von gestern auf den Kursanstieg von morgen. Offenbar kennen sie den Spruch "Gewinne der Vergangenheit sind keinerlei Anhaltspunkt für die Gewinne in der Zukunft" nicht.

 

Im Gegensatz dazu fallen mir aber jede Menge Problempunkte bei Bitcoin ein, die nicht gerade für steigende Kurse sprechen dürften: Zuvorderst Regierungen, die sich ganz sicher nicht die Butter vom Brot bzw. ihr zentrales Machtinstrument der eigenen Währung und Notenbankpolitik aus der Hand nehmen lassen wollen, der Einsatz von Kryptowährungen für kriminelle Geschäfte, der enorme Energieverbrauch und die daraus resultierenden Umweltschäden beim Schürfen, aber auch für Transaktionen, die schlechte Eignung für "normale Geschäfte" aufgrund der Konstruktion des Bitcoin hinsichtlich Transaktionen uvm. Wird keinen den Befürworter hier überzeugen, aber Gegenargumente könnte man wenigstens versuchen aufzuzeigen.

 

Schon die Schritte der chinesischen Regierung haben wohl gezeigt, wie empfindlich diese Blase auf Eingriffe reagiert. Bitcoin wird nur so lange als Währung akzeptiert, so lange ihn die Regierungen dieser Welt tolerieren. Genau diese Toleranz hat aber offenbar jetzt ein Ende gefunden.

 

Man muss sich auch mal vor Augen führen, was Bitcoin ist. Das sind letztlich nur Zahlen, die bestimmten mathematischen Zusammenhängen entsprechen. Jede moderne Währung basiert zwar auf Vertrauen, aber ihr liegen zumindest reale Volkswirtschaften dahinter, mehr oder weniger verlässlicher politischer Wille und auch harte Werte wie Devisen oder Edelmetalle. Das ist schon noch mal eine ganz andere Dimension als bei Kryptowährungen.

 

Damit will ich auch nicht behaupten, dass es zwangsläufig auf Dauer kein Vertrauen in solche virtuellen Währungen geben kann. Es bedingt aber in jedem Fall einer politischen und gesellschaftlichen Akzeptanz. Letztere sehe ich eben gerade schwinden. Warum sollten die Regierungen dieser Welt welche ihrer mächtigsten Mittel zur wirtschaftlichen Einflussnahme, national und international, auch aus der Hand geben? Warum?

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Bei "normalen" Assets sinkt mit zunehmenden Preis die Nachfrage.. (Aktie etc. zu Teuer, KGV astronomisch) und die Anzahl der Verkaeufer steigt --> Preis sinkt/stabilisiert sich wieder

 

Aber wie ist es bei Bitcoin? Der Grund Bitcoin zu kaufen, ist, wenn er steigt --> D.h. die Nachfrage wird hier von steigenden Preis noch weiter angetrieben --> noch weiterer Preisansteigt. 

 

Das aktuelle Chartbild jedenfalls deutet nicht auf nen Dead cat bounce hin..

 

Eher erinnert es an den Eisprung im weiblichen Zyklus (positive Rueckkopplung --> irre Spikes)

 

170627_Fertile_Days_Graph-1.jpg

 

Vgl. mit dem Bitcoin chart im letzten Monat:

 

chart.jpeg

 

Wie man sehen kann, scheint der Kurs also derzeit auf einer logarithmischen Skala quasi parabelartig anzusteigen... Was die Theorie unterstuetzt dass die Beziehung steigender Preis --> steigende Nachfrage besteht

 

Daher sehe ich es als nicht unwahrscheinlich an dass wir uns gerade einem neuen Bullenmarkt befinden

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