Bitcoin

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Ich sehe keines der beiden verbrieften Produkte im Vorteil, beide mit ähnlichen Kosten und Emittentenrisiko verknüpft.

Für einfache long-Positionen sehe ich eher Bison der Börse Stuttgart im Vorteil, fester 0,75% Spread beim An- und Verkauf ohne weitere Kosten.
 

Gerade eben von The Statistician:

Klar, Bequemlichkeit mag ein Argument sein, aber die eine Stunde wo man alles mal einrichtet ist jetzt nicht so ein heftiger Mehraufwand. Aber das muss natürlich jeder selbst beurteilen.

Ein weiteres Argument ist die Seriosität des Handelspartners, bewährte Handelsplätze sehe ich in diesem Zusammenhang als positives Merkmal an.

Wenn man sich neu in die Materie einarbeitet, ist es durchaus eine Herausforderung überhaupt einen passenden Handelsplatz zu finden und dessen Sicherheit zu bewerten.

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Vorteile die ich sehe:

- keine Kopfschmerzen mit Wallet / Privatkeys / Exchanges (im Prinzip auch ein Emittentenrisiko).

- Steuern werden direkt beim Verkauf abgezogen, kein rumdiskutieren mit dem FA wie die Coins versteuert werden.

- keine große Buchführung usw. nötig, alles über den Bankaccount und fertig.

- bequemer Kauf und Verkauf

- wenn ich innerhalb eines Jahres verkaufe (mal angenommen ein Bullrun kommt innerhalb der nächsten 12 Monate) Steuerersparnis (40% bei Direktkauf vs. 25% bei Zertifikat)

 

Nachteile:

- ein paar wenige Kosten, aber dafür bekomme ich ja auch den Service UND auf eine Exchange kosten Transaktionen auch Geld

- Emittentenrisiko (aber steht das wirklich realistisch im Raum?)

 

So kann ich einfach easy über meine Bank das Zertifikat kaufen und auch innerhalb eines Jahres "Peaks" mitnehmen, d.h. kaufen und wieder verkaufen, wieder einsteigen. Trotz 25% Abgeltungssteuer bleibt da mehr über als beim Trading. Das muss ja auch versteuert werden (40%), wenn ich das richtig sehe.

 

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Gerade eben von ParkettPionier:

- wenn ich innerhalb eines Jahres verkaufe (mal angenommen ein Bullrun kommt innerhalb der nächsten 12 Monate) Steuerersparnis (40% bei Direktkauf vs. 25% bei Zertifikat)

Dieser Vorteil negiert sich doch ins komplette Gegenteil, wenn du nicht innerhalb eines Jahres verkaufst. Dann liegt sogar eine größere Kostendifferenz als in deinem positiven Szenario vor (25% vs 0% Steuern gegenüber 40% vs 25% Steuern). Oder ist das in deinem Fall kein realistisches Szenario? Sprich, möchtest du primär Spekulieren bzw. Traden?

 

Über die anderen Vorteile könnte man teils diskutieren, wobei ich die Tendenz der genannten Punkte natürlich nachvollziehen kann. Nach meiner Erfahrung ist es ebenso bequemlich leicht BTC und andere Kryptos zu kaufen, wenn man sich einmal etwas intensiv damit befasst hat. Und das sollte man schließlich so oder so tun, wenn man investieren bzw. in deinem Fall auch spekulieren möchte.

 

Aber das musst du natürlich wissen. Ich würde mich jedenfalls mächtig ärgern, wenn ich 25% Abgeltungssteuer abdrücken müsste und es in einem anderen Fall nicht hätte tun müssen. Aber wenn sch ein Szenario für dich sowieso als unwahrscheinlich angesehen wird, dann ist das natürlich nicht groß von Bedeutung ;) 

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vor 1 Minute von The Statistician:

 

Dieser Vorteil negiert sich doch ins komplette Gegenteil, wenn du nicht innerhalb eines Jahres verkaufst. Dann liegt sogar eine größere Kostendifferenz als in deinem positiven Szenario vor (25% vs 0% Steuern gegenüber 40% vs 25% Steuern). Oder ist das in deinem Fall kein realistisches Szenario? Sprich, möchtest du primär Spekulieren bzw. Traden?

Nein ich will nicht traden aber will auch nicht gezwungen HODLN um Steuern zu sparen. Der Peak könnte nach der Haltefrist weg sein und dann hast Du den Salat, sieh den letzten Peak wo viele auf Krampf hodln mussten. Und das man das über die Bank machen möchte hat nichts mit sich nicht auskennen zu tun. 25% zahle ich gerne, bleibt ja trotzdem noch was über...

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Das Risiko des Totalverlustes wegen eigener Schlampigkeit/Hacks/Diebstahl spielt auch noch mit rein.

zbsp PrivateKey bei Paperwallet verloren, verbrannt etc

andere Wallets die irgendeine Sicherheitslücke haben etc

Beim Einrichten der Wallet schon eine Malware aufm PC etc

 

Alles Risiken die beim durchschnittlich IT-affinen Anleger wohl im niedrigen Prozentbereich (Bereich 2-5%) liegen.

Will ich diesen Prozentwert drücken, kostet das wohl wieder Geld (bessere Wallets, Transaktionskosten bei Risiko-Aufteilen etc).

 

 

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vor einer Stunde von ParkettPionier:

Und das man das über die Bank machen möchte hat nichts mit sich nicht auskennen zu tun.

Aber der Grund, dass man es über die Bank machen möchte, bestand doch jetzt erst einmal in der Bequemlichkeit? Wenn man eine Wallet hat und einen seriösen Handelsplatz gefunden hat, macht es doch kaum noch einen Unterschied. Das ist zumindest meine Erfahrung. Und insbesondere heutzutage gibt es wesentlich seriösere Anbieter als noch zu der Anfangszeit.

 

vor einer Stunde von ParkettPionier:

Der Peak könnte nach der Haltefrist weg sein und dann hast Du den Salat, sieh den letzten Peak wo viele auf Krampf hodln mussten.

...nachdem sie auf Krampf und aus Gier gekauft haben, da konnte man viel kurioses lesen von so manchen Anlegern ;) 

 

Aber mal Spaß bei Seite. Ich kann dich ja auch verstehen. Wenn für dich das Kosten-Nutzen-Verhältnis stimmt, dann passt es ja alles. 

 

 

 

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Posted · Edited by SimpleSwing

mal bitwala anschauen.

Dt Banklizenz, "echter" Bitcoin-Kauf inkl Verwahrung in interner Wallet

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vor 7 Stunden von SimpleSwing:

mal bitwala anschauen.

Dt Banklizenz, "echter" Bitcoin-Kauf inkl Verwahrung in interner Wallet

Gebühren:

 

Bitwala 1% pro Halfturn (kauf oder verkauf Bitcoin)

 

Bison (App der Börse Stuttgart) 0,75% (kauf oder verkauf Bitcoin)

 

Beide arbeiten zusammen mit Solarisbank

 

Was bietet Bitwala mehr für die höheren Gebühren?

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vor 9 Stunden von pauku1:

Gebühren:

 

Bitwala 1% pro Halfturn (kauf oder verkauf Bitcoin)

 

Bison (App der Börse Stuttgart) 0,75% (kauf oder verkauf Bitcoin)

 

Beide arbeiten zusammen mit Solarisbank

 

Was bietet Bitwala mehr für die höheren Gebühren?

Ich nutze beide Anbieter nicht.
Bitwala scheint das komplettere Angebot, Bankkonto mit IBAN, Debitkarte, Bitcoinkonto zu sein.
Zum reinen (Day-)Traden von Bitcoin wohl eher nicht unbedingt geeignet.
Wer aber mittelfristig Bitcoin kauft/verkauft und sowohl wirklich Bitcoin in diesen Phasen besitzen möchte als auch einen geringeren Aufwand was die Absicherung der Keys betrifft haben möchte, der liegt bei beiden Angeboten bestimmt nicht falsch.
Es scheint bei Bison keine Wallet zu geben, man kann auf eine eigene Wallet auszahlen, Einzahlungen von Bitcoin geht nicht.
Multisig Wallet bei Bitwala via BitGO sieht ganz vernünftig aus.

Die Gebühren sind bei Bison geringer allerdings kommt der Aufwand des Erstellens und Verwaltens einer eigenen Wallet hinzu.

Bitwala scheint für den Anfang das komplettere Produkt zu sein.

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vor 19 Stunden von The Statistician:

Dieser Vorteil negiert sich doch ins komplette Gegenteil, wenn du nicht innerhalb eines Jahres verkaufst.

Im Falle eines Verlustes kann man den beim Zertifikat auch nach einem Jahr steuerlich geltend machen.

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Am 3.9.2019 um 23:38 von ParkettPionier:

Mal angenommen ich möchte "indirekt" in Bitcoin investieren, was wäre hier wohl die bessere Wahl?:

Ich habe mich damals für das schwedische Zertifikat entschieden, da es das Vontobel Zertifikat in der Form noch nicht gab. Es gab nur ein ähnliches mit fester Laufzeit, das wollte ich nicht. Heute würde ich beide als gleichwertig ansehen. Aufgrund des Namens würde ich zu Vontobel greifen, das Emittentenrisiko erscheint mir oberflächlich betrachtet geringer.

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Ganz schön ruhig hier, dafür dass BTC innerhalb von kürzester Zeit um mehr als 14% eingebrochen ist. Mal sehen wo die Reise hingeht. Wenn Bitcoin oder ether weiterfallen, würde ich über einen spekulativen Einstieg nachdenken.

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Naja da lag wohl viel im derzeitigen Preis auf einem erfolgreichen BAKKT Start, der doch sehr verhalten war.

 

Hab natürlich nach wie vor keine Ahnung ob es nochmals richtig aufwärts geht, oder ob es das gewesen ist.

 

Positiv ist, dass nächsten April (oder wars Mai), das nächste Halving ansteht.

 

Viel mehr zu sagen gibt es glaube ich auch nicht. Bitcoin war schon immer höchst spekulativ und es kann morgen wieder auf 10.000 USD steigen, aber auch auf 7.000 USD fallen. Und keines der beiden Szenarien würde mich überraschen ;-)

 

Ich selbst bleibe aber investiert, auch wenn mir die Summe mit der ich drin stecke viel zu hoch ist. Steigt es nochmal richtig freue ich mich, ansonsten verkaufe ich eben bei +/- 0 und das Bitcoin Experiment ist für mich gescheitert.

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Posted · Edited by Chips

vor 4 Stunden von mike4001:

Positiv ist, dass nächsten April (oder wars Mai), das nächste Halving ansteht.

Das stimmt. Statt 3% steigt dann die Bitcoinmenge nur noch um 1,5% pro Jahr. Dieses jedem bekannte Ereignis wird den Kurs in die Höhe hiefen. So wie Lebenkuchenverkäufer an Weihnachten ;)

 

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Am 25.9.2019 um 15:22 von Chips:

Das stimmt. Statt 3% steigt dann die Bitcoinmenge nur noch um 1,5% pro Jahr. Dieses jedem bekannte Ereignis wird den Kurs in die Höhe hiefen. So wie Lebenkuchenverkäufer an Weihnachten ;)

 

Sag das dem Chart mal :rolleyes:

Ich würde eher behaupten, dass Halving Ereignisse bekannt und damit voll eingepreist sind. 

Screenshot_2019-09-27-19-46-47-620_com.google.android.googlequicksearchbox.png

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vor 1 Stunde von Bassinus:

Sag das dem Chart mal :rolleyes:

Ich würde eher behaupten, dass Halving Ereignisse bekannt und damit voll eingepreist sind. 

 

Dafür ist es noch zu früh. Bisher ist nur in den 2-3 Monaten um das Halving herum der Preis gestiegen. Glaube sogar mehr nach dem Halving.

 

Sonst könnte man mit dem selben Argument ja auch sagen, dass bereits alle kommenden Halvings eingepreist sind.

 

Und natürlich heißt nichts, dass der Preis beim nächsten Halving wieder steigen wird nur weil es bisher der Fall war. Gut möglich, dass wir die 10.000 USD nie wieder sehen werden ;-)

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vor 5 Stunden von Bassinus:

Sag das dem Chart mal :rolleyes:

Ich würde eher behaupten, dass Halving Ereignisse bekannt und damit voll eingepreist sind. 

Screenshot_2019-09-27-19-46-47-620_com.google.android.googlequicksearchbox.png  0   54 kB

Da hat dein Ironiedetektor aber Urlaub gehabt...

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vor 4 Stunden von mike4001:

 

Dafür ist es noch zu früh. Bisher ist nur in den 2-3 Monaten um das Halving herum der Preis gestiegen. Glaube sogar mehr nach dem Halving.

 

Sonst könnte man mit dem selben Argument ja auch sagen, dass bereits alle kommenden Halvings eingepreist sind.

 

Und natürlich heißt nichts, dass der Preis beim nächsten Halving wieder steigen wird nur weil es bisher der Fall war. Gut möglich, dass wir die 10.000 USD nie wieder sehen werden ;-)

Mal im Ernst. Die Leute wissen, dass beim Halving der Kurs steigt, aber warten bis 2-3 Monate davor bis sie kaufen? 

So wie wenn eine klar wird, dass Bayer im Jahr 2025 ein Wundermittel auf den Markt bringt, aber alle im Dezember 2024 sagen “ah, nun muss ich kaufen“

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vor 7 Stunden von Chips:

Mal im Ernst. Die Leute wissen, dass beim Halving der Kurs steigt, aber warten bis 2-3 Monate davor bis sie kaufen? 

So wie wenn eine klar wird, dass Bayer im Jahr 2025 ein Wundermittel auf den Markt bringt, aber alle im Dezember 2024 sagen “ah, nun muss ich kaufen“

Was soll ich sagen. Bisher wars eben so ;-)

 

Wobei eben erst 2x, heißt in keiner Weise, dass es wieder so sein wird.

 

BTC-Halvenings-4.png

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vor 1 Stunde von mike4001:

Was soll ich sagen. Bisher wars eben so ;-)

 

Wobei eben erst 2x, heißt in keiner Weise, dass es wieder so sein wird.

 

BTC-Halvenings-4.png  4   92 kB

Menschen lieben Muster. 

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vor 16 Stunden von mike4001:

Wobei eben erst 2x, heißt in keiner Weise, dass es wieder so sein wird.

Durch welche Formel wird die blaue Kurve in deiner Grafik beschrieben?

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vor 6 Stunden von Maciej:

Durch welche Formel wird die blaue Kurve in deiner Grafik beschrieben?

Sollte exponentieller Anstieg sein oder?

 

(Ist ja nicht meine Grafik)

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ist wohl 

 

21Mio * (1-e^(-t/T))

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vor 22 Stunden von mike4001:

Sollte exponentieller Anstieg sein oder?

Die Skala scheint logarithmisch zu sein, d.h. bei einer rein exponentiellen Kurve müsste sich im Chart eine Gerade ergeben. Es scheint irgendwas zu sein, was am Anfang überexponentiell steigt und sich dann einer exponentiellen Funktion annährt. Meiner Erfahrung nach funktionieren exponentielle Funktionen in Charts ziemlich gut, deshalb bin ich überrascht, das hier eine andere Basisfunktion angesetzt wurde. Da bin ich neugierig, welche Idee dahinter steckt.

 

vor 20 Stunden von berti123:

21Mio * (1-e^(-t/T))

Passt leider nicht. Wählt man t = 2019 und setzt den Kurs von ca. 3643 zu der Zeit ein, ergibt sich T ≈ 11,64 Mio. Damit passen die Werte für andere Zeitpunkte aber nicht mehr, z.B. für 2013 ergibt sich rund 3631.

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Zitat

Wahrscheinlich im Mai 2020 sinkt die Blockbelohnung von aktuell 12,5 auf 6,25 Bitcoins. Entsprechend steigt auch die Stock-to-flow-Ratio von 25 auf gut 50. Bitcoin wäre dann ähnlich selten wie Gold. Auf Basis des Modells würde der faire Preis bei rund dem Zehnfachen des aktuellen Niveaus liegen.

 

Quelle:

Welt.de: Ist Bitcoin bald so selten wie Gold?

 

Diese Prognosen sind doch immer wieder mal ganz nett zum lesen ;)

 

 

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