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Toni

Handel mit US Large Caps und US Nebenwerten

Empfohlene Beiträge

35sebastian

Ja, früher hätte ich jedes Wort dreimal gelesen, auch wenn es von einem deutschen Ami stammte.Und wenn es "big" war, bin ich vor Ehrfurcht fast erstarrt.

Aber seit langem bin ich geheilt von dem,was aus USA .kommt.

Wir alle werden dein Urteil überleben.

 

Seit dem 11. September ist die Angst aber groß, ich würde sagen panisch. bei big daddy und xxl Big burger.

Too big to fail?

Lehmann hat allen das Gegenteil bewiesen.

Qualität statt Quantität. Aber davon will big Daddy noch nichts wissen.:)

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Antonia

Falls es interessiert, hier ist eine Momentaufnahme meiner aktuellen Holdings: ALXN, HXL, ISBC, ODFL, SHFL, SPF, SXC, TLLP, UMPQ.

....

Ja, es ist von Interesse. Ich finde es gut, wenn hier einige konkret sagen, was sie halten oder ihre Wunschaktien nennen, gerne mit Begründungen. Und es ist auch gut, wenn es diese Gegenpositionen gibt - Langfristanleger gegen aktive Anleger. Es ist eine Orientierungshilfe. Was man dann selbst daraus macht, ob man etwas davon übernimmt oder nicht - das ist ja jedem selbst überlassen.

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Snowky

Also dann, ganz langsam zum Mitlesen:

 

Fast alle sind Midcaps, also nicht die ganz Kleinen. Market cap in billion, ähh, Milliarden Dollar.

 

- isrg Intuitive Surgical, 21, chirurgische Geräte

- qsii Quality Systems, 1.5, medizinische Informationssysteme, grenzwertig small cap

- fds FactSet Research, 4, Finanz-/Wirtschafts Informationen

- wfmi (heisst jetzt WFM), Whole Foods Market, 17, upscale Supermarkets

- ctsh Cognizant Technologies, 17, Business Software

- lhcg LHC Group, 0.325, med. Betreuung zu Hause, grenzwertig micro cap

- srcl Stericycle, 8, medizinische Müllentsorgung

 

Meine kleine Frage hat stille Mitleser aufgeweckt -- danke für die Meldung. Es freut halt, dass man nicht für den Orkus schreibt.

 

 

Danke klausk fuer die Einordnung (hatte ja nur geschrieben - kleinere Werte). ;)

 

Noch 2 "kleinere Werte" von meiner Liste:

 

- Sial

- SLP

 

Vielleicht hat ja der ein oder andere auch noch "kleinere Werte" zur naeheren Betrachtung im Fundus. :rolleyes:

 

 

 

PS: bigcharts.com auch ne nette Seite

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klausk
· bearbeitet von klausk

@snowky: Danke für deine Anregungen. Nimm aber bitte auch die Anregungen wie z.B. von maddin711 ernst. Ein bisschen mehr Info ist angebracht. Nicht jeder, der sich für das Thema US-Aktien interessiert, hat Lust, erst mal auszugraben, was hinter den Tickersymbolen steckt.

 

SIAL Sigma Aldrich, 8, "picks and shovels" der Pharma-Industrie (nicht die Goldgräber wurden reich sondern die, die ihnen die Hacken und Schaufeln verkauften)

SLP Simulations Plus, 0.064, ein Microcap und damit eigentlich von der Forenleitung unerwünscht.

 

Und um mich selbst an die Nase zu fassen:

 

ALXN Alexion, 18, Biotechnology

HXL Hexcel, 2, "picks and shovels" für Luftfahrt und Militär

ISBC Investors Bancorp, 1.6, Regionalbank im Osten der USA

ODFL Old Dominion Freightlines, 2.4, Trucking

SHFL Shufflemaster, 0.8, "Picks and shovels" für Casinos

SPF Standard Pacific, 1.2, Häuslebauer

SXC SunCoke Energy, 1, Kohle&Koks für die Stahlindustrie, Spinoff von Sunoco (Ölprodukte)

TLLP Tesoro Logistics, 0.5, Öl-&Gas Pipelines, Spinoff von Tesoro (Öl und Gas)

TYPE Monotype, 0.5, Webcontent für Print/Web/mobile Anwendungen

UMPQ Umpqua Bank, 1.5, Regionalbank im Westen der USA (hat mein Bankkonto)

 

Unschwer zu erkennen, ich tummele mich in Mid- und Smallcaps. Um eine Analogie zu bemühen: Statt auf den ICE zu warten, fahre ich mit Regionalzügen; sehe mehr von der Landschaft und komme damit auch ans Ziel. In "diesen unsicheren Zeiten" (Zeiten sind immer unsicher) trade ich also relativ viel -- kann ich mir leisten, da ein Trade von 200 Aktien mich nur $1 kostet. Ebenso unschwer zu erkennen: Meine Philosophie ist nicht Buy&Hold sondern "rin und raus aus die Kartoffeln". Die Konsequenz ist eine durchschnittliche Halteperiode von im Moment nur ca. 40 Tagen (normalerweise etwas höher, aber nicht viel).

 

Mein Halbjahresergebnis nach Kosten ist +8.9% (S&P500 +7.9%).

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Kaffeetasse

Vielen Dank, klausk. ;)

Das Segment Mid- und SmallCaps ist, egal wo, ob in D, EMs, EUR oder NA ein sehr interessantes und lohnendes. Der MDax läuft ja seit Jahren deutlich besser als der Dax

und das ist kein Zufall. In der Breite sehe ich da wirklich deutlich mehr Vorteile als Nachteile gegenüber den Large Caps langfristig. Hier ist weniger "schnelles Geld" unterwegs,

es gibt weniger Zockerpapiere auf die kleineren Indizes, mehr Tendenz zur Nachhaltigkeit, stabilere Aktionärsstrukturen durch die Gründerfamilien,

mehr erfolgreiche Nischenplayer und Exportweltmeister. :) Deshalb Daumen hoch dafür. :thumbsup:

 

Von ständigen Rein-Raus-Getrade halte ich nicht sooooo viel, aber das ist dein Bier. Mir sagt da die Politik der Ruhigen Hand mehr zu,

jedenfalls für den größeren Teil der Bestände. Warum sich ständig Stress machen, wenn man in Ruhe diesselbe Rendite einfahren kann?

Einmal im Monat oder pro Quartal Veränderungen vornehmen reicht doch. Traditionelel Einkaufszeit ist aus Saisonalitätsgründen der Herbst. :)

 

Bezüglich deiner Benchmark: wäre da der Russell 2000 nicht angebrachter?

 

LG maddin

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klausk

Von ständigen Rein-Raus-Getrade halte ich nicht sooooo viel, aber das ist dein Bier. Mir sagt da die Politik der Ruhigen Hand mehr zu,

jedenfalls für den größeren Teil der Bestände. Warum sich ständig Stress machen, wenn man in Ruhe diesselbe Rendite einfahren kann?

Ich will doch was zu tun haben. Aktien trade ich aus lauter Spass an der Freud'.

 

Bezüglich deiner Benchmark: wäre da der Russell 2000 nicht angebrachter?

Der R2000 hat in diesem Halbjahr 8.4% eingefahren, liegt also zur Zeit zwischen S&P500 und meiner eigenen Performance. Als Alternative zum S&P denkbar, aber wo bleibt der Spass? Ich lande normalerweise eher im Mid- als Small-Cap-Bereich; das ist aber kein Auswahlkriterium. Ich suche Wachstum; das ist alles.

 

Für Fonds-Fans: Der Russell 3000 bildet mehr oder weniger den gesamten US-Aktienmarkt ab, der R1000 im Wesentlichen die Large Caps, der R2000 mehr die Mid- und Small-Caps.

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€-man

Die Konsequenz ist eine durchschnittliche Halteperiode von im Moment nur ca. 40 Tagen (normalerweise etwas höher, aber nicht viel).

 

Warum sich ständig Stress machen, wenn man in Ruhe diesselbe Rendite einfahren kann?

Einmal im Monat oder pro Quartal Veränderungen vornehmen reicht doch.

 

Abgesehen davon sei mir die Frage erlaubt, ob es schon als sehr fortschrittlich gilt, wenn man statt ausschließlich in D-Aktien (als Erweiterung vielleicht auch noch in Europaaktien) auch in US-Werte investiert? Oder sind vielleicht auch noch Anleger im Forum, die auch multikontinental agieren?

 

mit multigem Gruß

-man

 

P.S. Small Caps sind mir grundsätzlich zu "quirlig" - egal wo sie sitzen.

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Snowky

News zu Sial:

 

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So langsam wird's auch was mit mehr Aufmerksamkeit.

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Snowky
· bearbeitet von Snowky

Und wieder eine Aktie weniger mad.gif dafür aber 35 % mehr in der Hand.

 

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Frage: Verkaufen oder in Merck tauschen?

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Schildkröte

Also frage ich mal, wieviele hier im Forum handeln

1) überhaupt mit Aktien,

2) mit US-Aktien,

3) mit anderen als den "grossen" Namen (KO, JNJ, PG, MCD etc.)?

 

Eine absolute Minderheit, vermute ich.

Hatten wir nicht gerade erst eine ähnliche Diskussion?

 

1.) Ja!

2.) jeweils 50% USA und Europa

3.) vorwiegend Dickschiffe, Nebenwerte eher aus Deutschland

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Schildkröte
· bearbeitet von Schildkröte

Und wieder eine Aktie weniger mad.gif dafür aber 35 % mehr in der Hand.

 

Mein Link

 

Frage: Verkaufen oder in Merck tauschen?

Tja, dass ein Nebenwert unter Umständen irgendwann geschluckt wird, sollte man als Investor von Anfang an mit ins Kalkül ziehen. Also Pharmawerte gibt es eine ganze Reihe. Vom Geschäftsmodell her solltest Du Dir den entspr. Branchenthread und die jeweiligen Einzelthreads anschauen. Des Weiteren hat Hamsterrad in seinem Musterdepot kürzlich nach einem eigenen Bewertungssystem ein Ranking (nicht nur) für die Pharmabranche erstellt. Auf Platz 1 landete Roche und auf dem zweiten Rang die von mir gehaltene Johnson & Johnson (s. Link zur Analyse in meiner Signatur). Wenn Dich das Thema Dialyse interessiert, könntest Du Dir auch nochmal DaVita und FMC anschauen.

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Sapine

Roche ist ein Dickschiff und Sigma-Aldrich mehr die Schaufel mit der die Pharma Firmen arbeiten. So ganz vergleichbar ist das nicht. Die letzten Monate hat sich der Kurs ja nicht mehr von der Stelle bewegt. Zumindest bekommst Du mit dem Aufschlag noch ein kleines Sahnehäubchen zum Schluss.

 

Merck scheint sich ja zunehmend einzukaufen in dem Bereich aber der Kurs ist die letzten zwei Jahre auch schon kräftig gelaufen ... ne wirkliche Meinung habe ich nicht aber als DAX-Wert auch nicht wirklich ein Ersatz für eine kleine feine Aktie.

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Sapine

Wie wäre es mit AbbVie als Ersatz?

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cantaloupe

Um auf eine zur ursprünglichen Diskussion dieses wiederausgegrabenen Threads gehörige Frage zurückzukommen:

 

 

Abgesehen davon sei mir die Frage erlaubt, ob es schon als sehr fortschrittlich gilt, wenn man statt ausschließlich in D-Aktien (als Erweiterung vielleicht auch noch in Europaaktien) auch in US-Werte investiert? Oder sind vielleicht auch noch Anleger im Forum, die auch multikontinental agieren?

 

mit multigem Gruß

-man

 

Multikontinental ja, allerdings nur auf vorsichtige Weise: ich kaufe halt doch lieber Unternehmen die ich meine zu kennen, und die liegen halt -was kleinere Unternehmen angeht- doch eher in Deutschland und Europa. Um doch eine gewisse weltweite Diversifikation zu erzielen, habe ich aus Amerika doch nur Dickschiffe im Depot, und Emerging Markets decke ich nur per Fonds ab - hier traue ich mir nicht zu, die Unternehmen einzuschätzen (auch nicht die grossen).

 

Zugegeben, es mag interessant sein, sich in die Welt der amerikanischen Small Caps einzuarbeiten - allein mir fehlt hierzu die Zeit und der Wille....

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