Morbo

Marine Harvest ASA

167 Beiträge in diesem Thema

Geschrieben

mir fällt gerade etwas ein. Hast du die vor 2014 gekauft?

In einem anderen forum hatte jemand auch das Problem mit der Quellensteuer. Seine Bank hat da geschlafen.

er hat diese angesprochen und seitdem läuft es wie bei mir.

 

wieso sollte sich das ändern?

Das wird so weiter laufen. Nur wenn man verkauft hat man einen geringeren ek und muss mehr versteuern.

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Geschrieben

mir fällt gerade etwas ein. Hast du die vor 2014 gekauft?

 

Ich habe Ende 2013 verkauft.

 

wieso sollte sich das ändern?

 

Weil man Kapitalherabsetzungen nicht beliebig weit treiben kann. Irgendwann ist man bei Null. Und dann wird der Gewinn wieder als Dividende ausgeschüttet.

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Geschrieben · bearbeitet von strand78

Weil man Kapitalherabsetzungen nicht beliebig weit treiben kann. Irgendwann ist man bei Null. Und dann wird der Gewinn wieder als Dividende ausgeschüttet.

 

Das gibt doch das Unternehmen vor wie die Ausschüttung entsteht. Also ob es aus dem Kapital oder aus dem Gewinn erfolgt.

Ist bei der Telekom auch so.

 

Hier ein Artikel von einem Sprecher der deutschen Post:

Basis für die Steuerfreiheit der Dividende ist ein komplizierter steuerlicher Vorgang. „Unsere Steuerbilanz weist basierend auf unserer Eröffnungsbilanz keinen Gewinn aus. Dadurch können wir die Dividende steuerfrei ausschütten“, sagt Sebastian Steffen von der Deutschen Post. Seit 1995 und damit seit der Aufspaltung der ehemaligen Staatsunternehmen ist dies so. Die Dividende, erläutert DSW-Experte Tüngler, wird aus dem sogenannten steuerlichen Einlagenkonto nach Paragraf 27 des Körperschaftsteuergesetzes gezahlt. Dort werden unter anderem offene und verdeckte Sach- und Bareinlagen und andere Zahlungen gebucht, die nicht in das Nennkapital der Gesellschaft geflossen sind. Von diesem Konto und damit nicht aus dem erwirtschafteten Gewinn zahlen die Unternehmen die Dividende an ihre Aktionäre. „Damit ist die Dividende aus steuerlicher Sicht eine Kapitalrückzahlung und unterliegt nicht der Abgeltungssteuer“, sagt Tüngler. Besonders attraktiv sind die steuerfreien Dividenden für die Aktionäre, die die jeweilige Aktie vor dem 1. Januar 2009 gekauft haben. Sie können bei späteren Verkäufen auch mögliche Kursgewinne unbeschadet vom Fiskus kassieren.

 

 

ich würde an deiner Stelle mal die Bank ansprechen, aber ist natürlich deine Sache.

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Geschrieben

Also das mit dem steuerlichen Einlagenkonto funktioniert so auch nicht mehr immer. Ich hatte das jahrelang bei der HAWESKO und irgendwann hat das Finanzamt das nicht mehr akzeptiert und die Abgeltungssteuer wurde sogar für ein Jahr nachträglich veranlagt. Vielleicht waren die auch zu kreativ. Bei der Post scheint es noch zu funktionieren. Aber das steuerliche Einlagenkonto ist irgendwann leer. Man kann daraus nur so viel ausschütten wie zuvor von den Aktionären eingezahlt wurde. Bei MHG ist das irgendwann auch leer.

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Geschrieben · bearbeitet von Actionic

Hat jemand eine Ahnung, warum der Kurs von MH, aber auch diversen anderen Lachszüchtern, seit der Bekanntgebung am 18.08. so gefallen ist?

 

Zur Quellensteuer aus Norwegen:

Ich kann leider nichts aus Erfahrung beitragen, aber demnach müsste man der Stelle in Norwegen nur die Dividendenberechnung (inkl. Besteuerung in D) vorlegen, und müsste den Abzug aufs deutsche Konto erstattet bekommen:

http://www.gevestor....ann-654962.html

http://www.steuerlic...n.html?nn=36186

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Geschrieben

Wie gesagt die ausschüttung erfolgt aus dem Kapital daher keine Quellensteuer.

 

wegen dem Kurs. Die Aussichten wurden nach unten korrigiert. da werden viele gleich nervös. Zum nachkaufen super.

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Geschrieben · bearbeitet von Actionic

Wie gesagt die ausschüttung erfolgt aus dem Kapital daher keine Quellensteuer.

Bezog sich das auf MH? (ich dachte auf die Post...??)

Edit: Gesehen, dass du #145 meintest. Wo kann ich dass denn für die Aktien nachschauen?

Ich schaue aktuell nach MH. Wollte aber eigentlich Leroy Seafood kaufen.

Order ist allerdings noch nicht ausgelöst.

Falls sich bei einem der beiden die Quellensteuerproblematik auflöst, wäre mir das sehr willkommen :-)

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Geschrieben · bearbeitet von John Silver

WIRTSCHAFT FISCHINDUSTRIE

Warum der Lachs in Zukunft so viel teurer wird

Von Birger Nicolai | Stand: 19.11.2016 | Lesedauer: 6 Minuten

...

Die Deutschen lieben Lachs. Doch die Fischindustrie muss sich auf starke Rückgänge beim Fischfang einstellen. Das wird sich schon sehr bald beim Preis bemerkbar machen.

...

https://www.welt.de/wirtschaft/article159594959/Warum-der-Lachs-in-Zukunft-so-viel-teurer-wird.html

 

18.07.2016

AKTIE DER WOCHE: MARINE HARVEST - WELTMARKTFÜHRER FISCHT WEITER NACH PROFITEN

...

Breite Aktionärsstruktur

Marine Harvest hat rund 18.000 Aktionäre. Die fünf größten sind Geveran Trading mit 16,47 Prozent, Folketrygdfondet mit 7,91 Prozent, Clearstream Banking mit 4,80 Prozent, State Street Bank & Trust mit 2,39 Prozent und die Citibank mit 1,96 Prozent – insgesamt vereinen die Top-20-Anteilseigner 50,88 Prozent der Aktien auf sich. 450.085.652 Aktien sind ausstehend (Stand vom 11.07.2016). An der Heimatbörse in Oslo notiert die Aktie natürlich in Norwegischen Kronen (NOK) und seit 2014 können Investoren Marine-Harvest-Aktien mithilfe eines ADR-Programms auch an der NYSE in US-Dollar erwerben.

...

Die Umsatzsteigerung um mehr als 10 Mrd. NOK innerhalb von fünf Jahren ist enorm. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit lag für 2015 bei 2,2 Mrd. NOK, das Beteiligungsergebnis bei 209,70 Mio. NOK. Als Jahresüberschuss wurden 1,4 Mrd. NOK ausgewiesen. Das Nettoergebnis je Aktie betrug 0,342 NOK. Für 2015 steht bei Marine Harvest eine Ausschüttung in Höhe von 2,3 Mrd. NOK in den Büchern – das entspricht einer Dividende von 5,20 NOK je Aktie zuzüglich einer Sonderdividende von 1,40 NOK je Aktie.

 

Im Geschäftsjahr 2015 beschäftigte das Unternehmen gemäß Bilanz 12.454 Mitarbeiter. Der Konzern wies liquide Mittel in Höhe von 577,00 Mio. NOK aus. Das wirtschaftliche Eigenkapital ist mit 18,2 Mrd. NOK angesetzt, das gezeichnete Kapital liegt bei 3,4 Mrd. NOK, die Verbindlichkeiten werden mit 22,1 Mrd. NOK ausgewiesen. Die Bilanzsumme lag bei 40,3 Mrd. NOK. Die Eigenkapitalquote betrug rund 45,2 Prozent. In den Bilanzprognosen für 2016 und 2017 werden Umsätze in Höhe von 32,14 und 33,85 Mrd. NOK angeführt. Das EBIT soll 2016 6,38 Mrd. NOK betragen und 2017 sollen es 7,41 Mrd. NOK sein. Der Gewinn je Aktie könnte 2016 demnach bei 10,46 NOK liegen und sich 2017 auf 12,22 NOK steigern.

 

Die Dividende soll sich 2016 auf 7,97 NOK je Aktie steigern lassen und für 2017 nochmals auf 8,99 NOK anziehen. Der Cashflow je Aktie läge 2016 bei 13,28 NOK und 2017 bei 13,91 NOK. Das Nettovermögen je Aktie soll 2016 bei 42,60 NOK liegen und 2017 auf 46,57 NOK anziehen. Die Nettoverschuldung des Unternehmens könnte 2016 bei 8,07 Mrd. NOK liegen und sich 2017 auf 7,72 Mrd. NOK leicht reduzieren.

...

http://www.broker-test.de/lynx/nachrichten/aktie-der-woche-marine-harvest-weltmarktfuehrer-fischt-weiter-nach-profiten-32247/

 

EDIT: Zweiten Artikel mit - wenn auch älteren - Basisinformationen verlinkt.

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Ich kann Marine Harvest nicht so recht einschätzen - wieder so ein Unternehmen, das ich seit Jahren beobachte, bei dem ich mich aber nie getraut habe. Die 16er Zahlen waren sehr gut, der Ausblick war wohl vielen Aktionären zu trübe - der Kursrückgang in den vergangenen Wochen hat mittlerweile eine P/E Verhältnis von <11 zu Tage gebracht. Die Dividendenrendite (deren Nachhaltigkeit zumindest anzuzweifeln ist) liegt bei >7,5%.

 

Wie schätzen die Investierten unter Euch die Lage ein? Warum zögern die Interessierten unter Euch? Welche Fakten übersehe ich?

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Geschrieben

@Albanest: Hast Du gekauft oder wartest Du auf Zuspruch von jemandem, der Dir vielleicht nur seine Aktien andrehen will?

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Geschrieben

@Albanest: Bin dabei. 35% im Plus. Bleibe dabei. Hilft Dir das?

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Danke für Eure Rückmeldung: Nein, habe (noch) nicht gekauft. Ich weiß nicht, ob ich JF als Ankeraktionär gut oder schlecht finden soll. Marine Harvest ist vom Lachspreis so abhängig wie ein Öl-Unternehmen vom Ölpreis -> auch hier weiß ich nicht, ob das im Zweifel nicht eher gegen eine Investition spricht. Der Lachspreis ist historisch auf einem hoch! 

 

Klar, der vereinfachte business case stimmt grundsätzlich: "Mehr Menschen essen mehr Lachs"

 

Andererseits: Die Bewertung (gesetz dem Fall das die p/e Ratio bei einem Unternehmen wie Marine Harvest überhaupt ein valider und belastbarer Anhaltspunkt ist) ist im niedrigen einstelligen Bereich. Hinzu kommt eine nette Dividendenrendite (die zwar durch die Quellsteuer geschmälert wird aber naja...), aber wie nachhaltig ist diese Dividende wenn der Lachspreis fällt oder die nächste Acquakultur von Lachsläusen befallen wird?

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Am ‎17‎.‎03‎.‎2017 um 17:39 schrieb Albanest:

 Marine Harvest ist vom Lachspreis so abhängig wie ein Öl-Unternehmen vom Ölpreis

Der Vergleich hinkt ein wenig. Natürlich ist jedes Unternehmen zunächst von dem Marktpreis seiner Produkte abhängig. Diese Abhängigkeit steigt, wenn ich als Unternehmen nur wenige Produkte anbiete. Allerdings ist MH kein Angelverein, der die endliche Ressource Fisch aus den Meeren fischt, sondern ein Züchter, was im Gegensatz zu Ölunternehmen eine gewisse Nachhaltigkeit beinhaltet.

 

MH ist natürlich abhängig von vielen Faktoren, wie z. B. Krankheiten. Allerdings ist der Markt der Fischzüchter übersichtlich, MH ist ein Big-Player mit einem diversifizierten Portfolio in verschiedenen Ländern und Kontinenten. Das mindert z. B. das Krankheitsrisiko, da es nach bisherigen Erfahrungen eher ein regionaler Faktor ist. Wie nachhaltig die Gewinne und die Dividende sind, weißt du nur bei wenigen Unternehmen. Fakt ist, dass das Geschäft bei den aktuellen Preisen margenträchtig ist und daher viel Kapital ausgeschüttet wird. Und diese Ausschüttungen sind von Gewinnen gedeckt.

Ich bin und bleibe investiert, freue mich über die Dividende auch glaube an das nachhaltige Geschäftsmodell, selbst wenn es in Zukunft kleinere Rücksetzer gibt. Einen für mein Wohlbefinden relevanten Betra würde ich aber nicht investieren. Das gilt aber für jeden Einzelwert.

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Am 14.3.2017 um 13:05 schrieb Albanest:

Wie schätzen die Investierten unter Euch die Lage ein? Warum zögern die Interessierten unter Euch? Welche Fakten übersehe ich?

 

Ich bin seit Oktober 2013 investiert; Einstiegspreis 8,13 Euro. Mich hat damals wie heute die Story überzeugt (mehr Esser bei schrumpfendem natürlichen Vorkommen von Fischprotein). Mit dem Ölpreis oder anderen Preisen für Rohstoffe hat das Zuchtfischgeschäft nach meinem Ermessen nichts zu tun. Lachs kann nur in bestimmten Regionen gezüchtet werden (Norwegen, Chile, Schottland etc.) und MH ist Marktführer und scheint einiges richtig zu machen. Ich sehe also so etwas wie Moat, wenn auch mit Grenzen und ich sage ehrlich, die Details des Geschäfts kenne ich nicht. Gereizt haben mich das niedrige KGV und die hohe Dividende. Letztere schwankt leider etwas, in den letzten 3,5 Jahren allerdings auf sehr hohem Niveau. Ich habe bisher, also in 3,5 Jahren, bereits ca. 25% meines eingesetzten Kapitals in Form von Dividenden zurückbekommen. Das KGV halte ich als Maß auch für etwas zweifelhaft bei den recht stark schwankenden Lachspreisen. Ich würde gerade nicht nachkaufen, aber das liegt auch daran, dass ich das Glück habe schon drin zu sein, bei einem deutlich niedrigeren Preis und weil ich für meine Verhältnisse schon eine ganz gute Positionsgröße habe. Wie ich als Neuinvestor agieren würde, kann ich leider nicht sagen.

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