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Schildkröte

WüstenrotWürttembergische

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Schildkröte
Posted · Edited by Schildkröte

Komischerweise gab es über dieses Unternehmen bisher noch keinen eigenen Thread, obwohl es in Deutschland doch eigentlich einen recht hohen Bekanntheitsgrad hat: http://www.finanzen....bergische-Aktie

 

Das Unternehmen ging 1999 aus der Fusion von Wüstenrot und der Württembergischen hervor. Des Weiteren gehören auch die Karlsruher Versicherungen zum Unternehmen. Das Unternehmen ist in den Geschäftsbereichen Versicherungen und Bausparkasse tätig. Der Schwerpunkt liegt bei Geschäfts- und Firmenkunden in Deutschland, aber auch in Tschechien: http://de.wikipedia....Crttembergische

 

Kennzahlen:

Marktkapitalisierung: 1,29 Mrd. € (18.07.2013)

Gewinn vor Steuer: 291,9 Mio. € (2012)

Dividende (ges.): 46 Mio. € (2012)

Eigenkapitalquote: 4,42 % (2012)

KGV: 6,4 (2012)

KBV: 0,4 (18.07.2013)

Eigentümerstruktur: http://www.ww-ag.com...e/aktiebrse.php

Wüstenrot Holding AG: 66,10 % (Wüstenrot Stiftung)

Horus Finanzholding GmbH: 10,03 %

UniCredit Bank AG: 7,54 %

L-Bank: 4,99 %

Swiss Re: 4,68 %

Streubesitz: 6,66 %

 

Ich persönlich bin kein Freund der Chartanalyse. Interessant ist aber, dass die Aktie seit ca. 10 Jahren um die 15€-Marke herum eine Seitwärtsbewegung macht, von Ausreißern nach oben (2007 und 2010) und nach unten (2008) mal abgesehen. Möglicherweise ist dies auf das mangelnde Wachstumspotenzial zurückzuführen, da man sich vor allem auf Deutschland konzentriert. Die Ergebnisse sind moderat, die Dividende beträgt seit 2007 unverändert 0,50 € je Aktie.

Mit der Wüstenrot Stiftung gibt es einen sehr großen Ankeraktionär. Die UniCredit und die Swiss Re als Minderheitsaktionäre lassen langfristig betrachtet vielleicht etwas Übernahmephantasien zu.

 

Die WÜBA gehörte übrigens einst zum Vorgängerunternehmen Württembergische Versicherungs AG: http://de.wikipedia.org/wiki/W%C3%BCrttembergische_und_Badische_Versicherungs-Aktiengesellschaft

Heute gehört die WÜBA zum Versicherungsriesen AIG: http://www.aig.de/home_3194_411811.html

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ImperatoM
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Ich hatte mit Wüstenrot vor ein paar Monaten schonmal genauer unter die Lupe genommen und mich letztlich gegen ein Investment entschieden. Die aktuellen Zahlen sehen zwar wirklich ganz gut aus, aber mittelfristig gibt es viele Risikoaktoren.

 

Laut meinen stichpunktartigen Aufzeichnungen soll die Gewinnerwartung rückläufig sein, daher sinkt schonmal die Attraktivität. Ein größerer Investor ist gerade ausgestiegen (Grund?).

Vor allem aber ist das Zinsumfeld ein echter Risikofaktor. Steigen die Zinsen deutlich, könnte die Situation entstehen, dass WR in 5 Jahren alte BSP-Verträge mit niedrigen Darlehenszinsen erfüllen muss, gleichzeitig aber höhere Zinsen für die Geldanlagen von Neukunden gwähren muss. Dann könnte WR ganz schnell in die Verlustzone rutschen. Mir jedenfalls ist das zu heiß.

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gnitter
Posted · Edited by gnitter

Ich bin seit längerem Aktionär. Mal mehr, mal weniger Stücke.

 

Das größte Manko bei diesem Wert ist die Liquidität.

Bei einer Marktkapitalisierung von fast 1,3 Mrd. und 6-8% Streubesitz ergäbe sich ein Freefloat von grob 100 Mio. Euro bzw. 6-7 Mio Stücken. Die durchschnittlichen Tagesumsätze liegen aber nur bei wenigen tausend Stücken.

 

Ich vermute, dass neben den meldepflichtigen Positionen der Großaktionären weitere Aktienpakete bei strategischen Partnern in festen Händen liegen. Dadurch sichert sich Wüstenrot z.b. die Vertriebswege. (Warum verkauft etwa die Hypovereinsbank wohl Wüstenrot Bausparverträge?)

Der tatsächliche Streubesitz scheint also wesentlich geringer.

 

Ansonsten kann ich nur sagen, dass Wüstenrot von der Finanzkrise fast gänzlich unberührt blieb, ja sogar teilweise profitiert hat, da Bausparen als solide Anlage in stürmischen Zeiten gut zu verkaufen war.

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Schildkröte
Posted · Edited by Schildkröte

Im Subforum für Anleihen wird gegenwärtig folgende Anleihe der WüWu heiß diskutiert: http://www.wertpapie...post__p__888168

 

Das habe ich mal zum Anlass genommen und mir die das Unternehmen mal wieder ein wenig angeschaut. Ich bin mir bewusst, dass die Lebensversicherungstochter angesichts der "finanziellen Repression" eher der schwächere Teil des Konzerns ist. Die neue Württemberg-Anleihe ist aber eine Lower-Tier-2-Anleihe, d. h. die Kuponzahlung darf zwar verschoben werden, falls der erwirtschaftete Gewinn des Unternehmens dafür nicht ausreichen würde (die Anleihe hat ein Volumen von 250 Mio. € und einen Kupon von 5,25%, wir reden hier also über mindestens 13,125 Mio. € Gewinn pro Jahr, welche die Lebensversicherungssparte erwirtschaften muss - bis 2016 sogar 20,1125 Mio. €, denn erst dann darf die auch noch zu bedienende XS0244204003 gekündigt werden) und keine Dividende an die Aktionäre ausgeschüttet wird (eine Dividendenzahlung erzwingt auch eine Ausschüttung für die Anleihe; ebenso triggern die beiden Tier-Anleihen gegenseitig ihre Zinszahlungen: Wenn eine bedient wird, dann müssen alle bedient werden), aber sämtliche Zinszahlungen müssen nachgeholt werden, sobald das Geld dafür vorhanden ist - also spätestens bei der Kündigung der Anleihe (möglich ab 2024) oder ihrer Endfälligkeit 2044.

 

Die Tier-2-Anleihe ist also eine Wette darauf, dass die Lebensversicherung im langjährigen Schnitt mindestens diese 13,125 Mio. € erwirtschaftet (die dann vorrangig an die Anleihe-Halter gezahlt werden - die Aktionäre bekommen nur das, was darüber hinaus übrig bleibt, und das ist nach der aktuellen Verdreifachung des ausstehenden Volumens solcher Hybrid-Anleihen weniger als zuvor). Bei zuletzt um die 40 Mio. Nettogewinn dürfte man jedenfalls ganz optimistisch sein, lückenlose Zinszahlungen zu erhalten. Immerhin ist die Ausgabe eines 5,25%ers eine vergleichsweise billige Beschaffungsmethode für neues Eigenkapital - eine Kapitalerhöhung über die Ausgabe neuer Aktien (und damit eine Verwässerung der vorhandenen Aktien) wäre angesichts des KGV von 5 der Lebensversicherungssparte (40 Mio. € Gewinn zu 200 Mio. € Marktkapitalisierung!) erheblich teurer gewesen. Dafür ist die Anrechenbarkeit solcher Tier-Anleihen auf das Eigenkapital prozentual begrenzt (nur als "Ergänzungskapital") - denn Eigenkapital hat ja eigentlich die Aufgabe, dauerhaft im Unternehmen zu verbleiben (Aktionäre haben kein Recht, von der Gesellschaft den Rückkauf ihrer Aktien zu verlangen), um als Puffer für Verluste dienen zu können. Genau dies jedoch erfüllt die im Jahr 2044 endfällige Tier-2-Anleihe eben nicht.

 

Für die Aktionäre ist es andererseits auch irgendwie unbefriedigend, dass von ca. 40 Mio. € Nettogewinn gerade mal 1,3 Mio. € als Dividende ausgeschüttet werden (während die Tier-Anleihen-Halter derzeit 20 Mio. € erhalten!). Wie sieht es mit der Eigenkapitalquote aus, insbesondere bezüglich der verschärften Anforderungen nach Solvency II? Wie lange muss die Württembergische Leben ihre Dividenden noch zurückhalten, um dadurch ihre Eigenkapitalquote zu stärken? Die Mutter Wüstenrot hält 83% der Aktien der Württembergische Leben - sie könnte eigentlich auch im Alleingang eine Kapitalerhöhung der Leben durchpeitschen und anschließend die Ausschüttungsquote wieder drastisch erhöhen. Aber damit würde sie vor allem den 17% sonstigen Aktionären einen Gefallen tun... und sie müsste sich das entsprechende Kapital natürlich selbst auch irgendwo beschaffen. Anscheinend ist ihr die Leben-Sparte dafür nicht wichtig (oder zukunftsträchtig?) genug.

 

Die Aktionäre der Lebensversicherungstochter haben in den vergangenen Jahren jeweils 0,11 € Dividende erhalten, also gegenüber einem aktuellen Aktienkurs von 16,50 € eine Rendite von 0,66%. Da erscheint die 5,25% der Tier-2-Anleihe, also die achtfache Ausschüttung bei zudem geringerem Kursrisiko (wegen der Rückzahlungsgarantie 2044 und einer durchaus nicht unwahrscheinlichen Kündigung bereits 2024, weil die Anleihe andernfalls zu einem Floater mit 3ME+450 wird, und das könnte dann sogar deutlich mehr sein als die aktuellen 5,25% - in diesem Fall könnte man auch mit einer Laufzeit bis 2044 bei Anleihekursen permanent nahe 100% sehr gut leben), im direkten Vergleich die deutlich bessere Wette und somit die eigentliche Dividendenaktie des Unternehmens zu sein. Die tatsächliche Aktie ist eher ein Optionsschein auf eventuell steigende Gewinne.

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Schildkröte
Posted · Edited by Schildkröte

Nachdem zuletzt die Deutsche Telekom und e.on ihren Anteilseignern nach internationalem Vorbild Aktiendividenden anboten, macht die WüWü nun ebenfalls davon Gebrauch:

 

Der Vorstand und der Aufsichtsrat werden der am 28. Mai 2014 stattfindenden Hauptversammlung der Wüstenrot & Württembergische AG (nachfolgend auch "W&W AG" oder "Gesellschaft" genannt) vorschlagen, eine Dividende in Höhe von EUR 0,50 pro Stückaktie für das Geschäftsjahr 2013 zu beschließen. Die Dividende soll nach Wahl der Aktionäre ( a ) in voller Höhe, d.h. in Höhe von EUR 0,50 je Stückaktie, in bar oder ( b ) in Höhe von EUR 0,35 je Stückaktie in Form von Aktien der Gesellschaft und im Übrigen, d.h. in Höhe von EUR 0,15 EUR je Stückaktie, in bar geleistet werden.
Quelle: http://www.ww-ag.com...QA-Dokument.pdf

 

Gleichzeitig kann jeder Aktionär individuell entscheiden, ob er die Dividende in bar oder in Form von Aktien erhalten will. Das unterscheidet die Dividende in Form von Aktien insbesondere von einer Kapitalerhöhung aus Gesellschaftsmitteln (§§ 207 ff. AktG). Durch eine Kapitalerhöhung aus Gesellschaftsmitteln kann der Gewinn der Gesellschaft ebenfalls in Eigenkapital umgewandelt werden, indem der Bilanzgewinn in die Gewinnrücklagen eingestellt und sodann zur Erhöhung des Grundkapitals verwendet wird. Beschließt die Hauptversammlung, den Bilanzgewinn für eine Kapitalerhöhung aus Gesellschaftsmitteln zu verwenden, entfällt die Erhöhung des Grundkapitals zwingend quotal auf alle Aktionäre. Der einzelne Aktionär hat insofern keine Möglichkeit, den Gewinn in bar zu beziehen. Bei der Dividende in Form von Aktien ist das anders. Hier haben die Aktionäre jeweils ein individuelles Wahlrecht zwischen einer Bardividende und einer Dividende in Form von Aktien.
Quelle: http://www.ww-ag.com...WpPG_Ver4aL.pdf

 

Nähere Angaben sind dem IR-Bereich zu entnehmen. Ungeachtet dessen wurde gestern vom Bundesrat das Lebensversicherungsreformgesetz verabschiedet. Die Würtembergische Lebensversicherung AG, neben der WüWü ebenfalls ein börsennotiertes Unternehmen der W&W-Gruppe, hat entspr. reagiert und will bis auf Weiteres keine Dividenden mehr ausschütten:

 

In Folge des am 11. Juli 2014 im Bundesrat verabschiedeten Lebensversicherungsreformgesetzes greift bei Lebensversicherungen unter bestimmten Bedingungen eine Ausschüttungssperre. Im Zuge dessen wird die Württembergische Lebensversicherung AG (WürttLeben), Stuttgart, trotz erwarteter Gewinne bis auf weiteres keine Dividende mehr zahlen. Durch die künftige Thesaurierung der Gewinne wird die Eigenkapitalbasis weiter gestärkt.
Quelle: http://www.ww-ag.com...formgesetz.html

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mobay1
Posted · Edited by mobay1

Sehr schön - sehe gibt ja bereits einen Thread allerdings geringes Interesse... whistling.gif

 

Wird WuW heute exDiv gehandelt oder ist das erst morgen?

 

Edit:

 

Das scheint wohl der alleinige Auslöser zu sein ... - meiner Ansicht nach NOW its time to buy - LONG 17.20 EUR (leider heute morgen die lows verpasst)

 

 

HypoVereinsbank trennt sich von Wüstenrot-Beteiligung

 

 

 

7,09 Millionen W&W-Papiere werden über Nacht auf den Markt geworfen

München/Salzburg - Die HypoVereinsbank trennt sich von der Beteiligung an ihrem Bausparpartner Wüstenrot & Württembergische (W&W). Die Münchener Tochter der italienischen Großbank UniCredit kündigte am Dienstag an, ihre 7,09 Millionen W&W-Papiere über Nacht auf den Markt zu werfen.

 

Das Anteilspaket hat zum Xetra-Schlusskurs vom Dienstag einen Wert von 129 Millionen Euro. Im Parketthandel gaben W&W-Aktien aber gut fünf Prozent nach. Abgewickelt wird die Platzierung von der Berenberg Bank, die Finanzkreisen zufolge einen marktnahen Preis anpeilt.

 

Die HVB, die Wüstenrot-Bausparverträge vermittelt, ist mit 7,6 Prozent bisher der drittgrößte Aktionär des Stuttgarter Versicherungs- und Bausparkonzerns. 66,3 Prozent der Anteile liegen bei der Wüstenrot Holding, 13,4 Prozent beim Unternehmer Lutz Helmig, der als Gründer der Helios-Kliniken bekannt wurde. Mit dem Verkauf würde der Streubesitz von W&W auf gut 20 Prozent steigen. Das Unternehmen kommt auf einen Börsenwert von rund 1,7 Milliarden Euro. (APA/Reuters, 12.5.2015)

 

 

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mobay1
Posted · Edited by mobay1

Ex-Tag Dividende Dividendenart Zahlungszeitraum Hauptversammlung

12.06.15 0,50 EUR Ordentliche Dividende Jahr 11.06.15

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Schildkröte
Posted · Edited by Schildkröte

Danke für Dein Feedback! Schau mal in Tutti's Musterdepot, die ist ebenfalls vor kurzem bei der WüWü eingestiegen. Den Ausstieg der HVB sollte man auf jeden Fall zur Kenntnis nehmen, allerdings auch nicht unbedingt überbewerten. Aus Sicht der WüWü ist entscheidender, dass die HVB auch weiterhin als wichtiger Vertriebspartner zur Verfügung steht. Die Commerzbank etwa vertreibt ebenfalls Bausparer von Wüstenrot, obwohl sie selbst nicht an der WüWü beteiligt ist.

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mobay1
Posted · Edited by mobay1

Danke für die zusätzlichen Infos.

Beobachte den Wert nun auch schon seit einigen Monaten und habe nun genau auf diesen Tag/Moment gewartet.

 

--> der Tag an dem ein Großinvestor aussteigt (wurde seit Anfang des Jahres schon lang und breit diskutiert - es war meiner Ansicht nach nur nicht klar welcher)

 

wodurch der freefloat auf 20% gestiegen ist und aufgrund des Verkaufsdrucks einiges an Material "günstig" zu bekommen ist

 

Habe nichts finden können aber die SDAX Aufnahme für Juni dürfte zu spät sein aber September sollte sie gesichert sein, dadurch sollte ordentlich Musik reinkommen...

 

 

"Die Indexzusammensetzung wird üblicherweise vierteljährlich überprüft und mit Wirkung zum März, Juni, September und Dezember angepasst. Kriterien für die Gewichtung der Aktien in SDAX sind: Börsenumsatz und Marktkapitalisierung auf Basis des Freefloats."Quelle:Börse Frankfurt

 

Im grunde finde ich es sehr hier die ersten Beiträge von vor 2-3 Jahren zu lesen. --> Fazit für mich persönlich ist: Trotz stark schwankendem Zinsumfeld/Wirtschaftsumfeld hat es WuW immer wieder geschafft stabile Erträge zu erzielen.

Manche suchen nach dem Vervielfacher...ich habe lieber eine stabile Aktie ohen Schwankung im Depot die einen Gewinn von 2.5 EUR aufweist auch wenn aktuell "nur" 50cent an Div dabei rumkommen (sollte sich auch bald ändern)

 

Aufjedenfall finde ich es interessant aktuell bei dem Zinsumfeld einen Wert zu finden der noch genauso bepreist wird wie vor 2-3 Jahren.

 

Und mit einem EK von 34 EUR/Aktie sollte selbst im Aktienkurs noch Luft sein.

 

Allerdings würde mich interessieren wie Berenberg die Aktien platziert. Heute gingen nur 600.000 Stücke um auf Xetra. Jemand Erfahrung wie solche Geschichten als BlockTrades abgewickelt werden?

Einblick wird man sicherlich nicht bekommen oder?

Kann mir kaum vorstellen, dass Berenberg die 7 Mio. Aktien wochenlang auf dem eigenen Buch herumschleppt....

 

 

 

Edit: hahaha, kann wohl doch noch was dauern mit dem SDAX...scheinen wohl auch die Börsenbriefe übersehen zu haben, erfüllen wohl die Regularien bzgl. freefloat und umsatz allerdings sind sie glaube ich noch nicht im prime standard gelistet wenn ich das richtig gesehen habe...da habe ich keine Ahnung wielange so eine "Änderung" von General auf Prime dauert. Die Aufagebn des Prime würden sie meiner Ansicht nach erfüllen aber naja wie gesagt kann sicherlich auch ein paar Tage/Wochen/Monate dauern dies zu ändern

 

falls es jemanden interessiert hier die Kriterien bzgl. Aufnahme und noch die Prime Standard Kriterien

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ImperatoM
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Ich beobachte den wert ebenfalls schon länger, habe aber größere Sorge vor der Zinswende. Neue Bausparverträge müssten dann für Sparer höher verzinst werden, während alte noch günstige Kreditzinsen bekommen, die ihnen zugesichert worden sind. Das könnte für die Gewinne des Konzerns größere negative Auswirkungen haben. Gleichwohl betrifft es die Konkurrenz größtenteils ebenso (nicht aber andere, eher bankentypische Zinsverträge; ebenso nicht mögliche neue Anbieter), so dass die Folgen gemindert werden könnten. Das Risiko ist mir aber deutlich zu groß und unabsehbar.

 

Dass mit einer sich langsam andeutenden Zinswende auch ein Großinvestor Aktien verkauft, würde ich daher ebenfalls nicht nur positiv beleuchten.

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mobay1
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Ich beobachte den wert ebenfalls schon länger, habe aber größere Sorge vor der Zinswende. Neue Bausparverträge müssten dann für Sparer höher verzinst werden, während alte noch günstige Kreditzinsen bekommen, die ihnen zugesichert worden sind. Das könnte für die Gewinne des Konzerns größere negative Auswirkungen haben. Gleichwohl betrifft es die Konkurrenz größtenteils ebenso (nicht aber andere, eher bankentypische Zinsverträge; ebenso nicht mögliche neue Anbieter), so dass die Folgen gemindert werden könnten. Das Risiko ist mir aber deutlich zu groß und unabsehbar.

 

Dass mit einer sich langsam andeutenden Zinswende auch ein Großinvestor Aktien verkauft, würde ich daher ebenfalls nicht nur positiv beleuchten.

 

So habe mal den GB 2014 studiert. Deine Theorie von steigenden Zinsen und dadurch sinkende Erträge kann ich ganz und gar nicht teilen - ganz im Gegenteil --> die Ertragskraft würde bei steigenden Zinsen enorm steigen vorallem in der Lebensversicherungssparte.

Ich habe mich für ein Investment entschieden, da trotz niedrigzinsphase die Erträge im Q1 und letzten Jahr stabil waren und auch die letzten Jahre jeweils solide waren. Damit zeigt sich für mich, dass die entsprechenden Zinsabsicherungen gut gelegt wurden um größere Dellen auszugleichen.

 

Ich sehe eher in einer längeren Niedrigzinsphase ein Risiko denn anders als bei den Bausparverträgen deren Altverträge gerade gekündigt werden, wird die bei bestehenden Lebensversicherhungspolicen mit Mindestzinssätzen von 3 oder mehr Prozent schwieriger rolleyes.gif

 

Naja ich bin gespannt. Heute kam erstmals die offizielle Meldung, dass Unicredit die 0% Marke erreicht hat.

 

Time will tell

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ImperatoM
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Ich beobachte den wert ebenfalls schon länger, habe aber größere Sorge vor der Zinswende. Neue Bausparverträge müssten dann für Sparer höher verzinst werden, während alte noch günstige Kreditzinsen bekommen, die ihnen zugesichert worden sind. Das könnte für die Gewinne des Konzerns größere negative Auswirkungen haben. Gleichwohl betrifft es die Konkurrenz größtenteils ebenso (nicht aber andere, eher bankentypische Zinsverträge; ebenso nicht mögliche neue Anbieter), so dass die Folgen gemindert werden könnten. Das Risiko ist mir aber deutlich zu groß und unabsehbar.

 

So habe mal den GB 2014 studiert. Deine Theorie von steigenden Zinsen und dadurch sinkende Erträge kann ich ganz und gar nicht teilen - ganz im Gegenteil --> die Ertragskraft würde bei steigenden Zinsen enorm steigen vorallem in der Lebensversicherungssparte.

Ich habe mich für ein Investment entschieden, da trotz niedrigzinsphase die Erträge im Q1 und letzten Jahr stabil waren und auch die letzten Jahre jeweils solide waren. Damit zeigt sich für mich, dass die entsprechenden Zinsabsicherungen gut gelegt wurden um größere Dellen auszugleichen.

 

Würdest Du denn den von mir genannten Aspekt der Problematik bei Bausparverträgen ähnlich beurteilen wie ich?

 

Zur LV sagte ich ja gar nichts, aber wäre mir da durchaus nicht so sicher wie Du Dir zu sein scheinst. Höhere Zinsen können sehr langfristig die Ertragskraft steigern, ja. Ersteinmal mindertn sie aber aufgrund fallender Rentenkurse den Anlagewert der Lebensversicherer. Seit einigen Jahren geht es den LVs aus Aktionärssicht gerade deshalb so gut, weil ihre Anlagewerte durch die sinkenden Zinsen und damit steigenden Rentenkurse immer größer wurden. Dreht sich dieser Trend um, könnte es auch die Bilanzen verhageln. Das könnte dem LV-Kunden im Sinne am Ende tatsächlich nützen, dem Aktionär wird es aber meiner Ansicht nach schaden.

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ebdem
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Ist aktuell jemand investiert oder hat das Unternehmen stärker unter Beobachtung?

Fundamental ist das Unternehmen ja mit dem KBV von 0,44, einem KGV von 7 und einer Dividendenrendite von 3,4% attraktiv bewertet. Außerdem scheint das Management ganz fähig zu sein und einige Valuefonds scheinen sich eingekauft zu haben und auf eine Wertsteigerung zu spekulieren. Da das Versicherungsthema ja gerade schön out ist, könnte eine positive Entwicklung möglich sein.

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Cuartos
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Habe mir ein paar Aktien geholt kurz vor der Aufnahme in den SDAX für 18,43€ geholt. Hat seit dem leicht nachgegeben. Mal schauen ob sich das erholt. Bin aber auch positiv gestimmt.

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Schildkröte
Posted · Edited by Schildkröte
Zitat

Die Tochter des Finanzkonzerns W&W verspricht sich von der Übernahme der Aachener Bausparkasse einen Ausbau des Geschäfts über Versicherungs-Vermittler ... Für Wüstenrot ist es die dritte Übernahme seit 2009, als sie erst die Vereinsbank Victoria Bauspar und dann die Allianz Dresdner Bauspar schluckte und damit UniCredit, Ergo und Allianz als Vertriebspartner gewann. Nun kommen unter anderem die Versicherer HUK-Coburg, Continentale, Gothaer und Barmenia hinzu. Die Zahl der aktiven privaten Bausparkassen sinkt damit auf neun. Dazu kommen acht Landesbausparkassen (LBS), die zum Sparkassen-Sektor gehören.

Hier der vollständige WiWo-Artikel

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