Nachtfalke Freitag um 10:12 13 minutes ago, bmi said: Kleiner Reminder, falls sich jemand fragt, was derzeit abgeht. ...Und die langfristige Lösung des Triffin-Dilemmas soll dann sein, dass Bankor (?) bzw. BTC als supranationale Währung das Erbe des Dollars antritt? Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
bmi Freitag um 10:26 vor 11 Minuten von Nachtfalke: ...Und die langfristige Lösung des Triffin-Dilemmas soll dann sein, dass Bankor (?) bzw. BTC als supranationale Währung das Erbe des Dollars antritt? Nein, als Währung ist BTC nicht geeignet. Ich zitiere aus einem anderen Beitrag: "Realistisch wären Bitcoin- und Anleihen-gedeckte Stablecoins als Proxy für den USD. Infrastruktur besteht bereits und jeder hat Zugang. Firmen die Stablecoins ausgeben müssen Staatsanleihen kaufen, um diese zu decken. Heißt also, dass die USA dadurch weiterhin ihre Schulden in die Welt tragen kann. Siehe USDT (Tether), die für jeden Dollar auf der Blockchain als Sicherheit Bitcoin, Gold und USDT halten (beste Liquidität) und dadurch zu den 20 größten Abnehmern von UST zählen. Win-win." Markierung aufgrund neuster Ereignisse ergänzt. Siehe https://www.wertpapier-forum.de/topic/42296-usa/?do=findComment&comment=1774594 Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Nachtfalke Freitag um 13:30 2 hours ago, bmi said: Nein, als Währung ist BTC nicht geeignet. Ich zitiere aus einem anderen Beitrag: "Realistisch wären Bitcoin- und Anleihen-gedeckte Stablecoins als Proxy für den USD. Infrastruktur besteht bereits und jeder hat Zugang. Firmen die Stablecoins ausgeben müssen Staatsanleihen kaufen, um diese zu decken. Heißt also, dass die USA dadurch weiterhin ihre Schulden in die Welt tragen kann. Siehe USDT (Tether), die für jeden Dollar auf der Blockchain als Sicherheit Bitcoin, Gold und USDT halten (beste Liquidität) und dadurch zu den 20 größten Abnehmern von UST zählen. Win-win." Markierung aufgrund neuster Ereignisse ergänzt. Siehe https://www.wertpapier-forum.de/topic/42296-usa/?do=findComment&comment=1774594 Danke Dir, und sorry, falls das klang, wie eine Suggestivfrage. Warum dann aber Deiner Ansicht nach nicht einfach eine Rückkehr zu einer modernisierten Form des alten Goldstandards? Abgesehen mal davon, dass die Krise der letzten zwanzig, dreißig Jahre ja unter Anderem deswegen entstanden ist, weil USA es post-2001 halt mit der Fiskaldisziplin nicht mehr so genau genommen haben, und dass eine Rückkehr zu alten Denkweisen hier eventuell negative Effekte abmildern könnte. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
geldvermehrer Freitag um 22:14 vor 6 Stunden von Rotenstein: Nein, gar nichts wird reduziert, es wird weiterhin stur nach Marktkapitalisierung investiert, über einen günstigen, weltweit diversifizierten Aktien-ETF. Klare Ansage und dafür Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
b3rg Samstag um 05:35 Am 29.1.2026 um 13:24 von hattifnatt: Manche ja, andere nein. Hilft dir das? Ja bin einfach am Stimmungsbild interessiert Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
bmi Samstag um 07:10 vor 17 Stunden von Nachtfalke: Warum dann aber Deiner Ansicht nach nicht einfach eine Rückkehr zu einer modernisierten Form des alten Goldstandards? Weil man damit wieder mit den gleichen Problemen konfrontiert wird. Digitale Assets sind den physischen überlegen bspw bei Portabilität, Verwahrung, Verifizierbarkeit, Teilbarkeit ... Mitbestimmung bei den Regeln - kein einzelner Akteur der über die Regeln bestimmt (Vertrauen!). Lies dazu gerne mal meinen Beitrag hier Und die kürzlich veröffentlichte Analyse von RaboResearch der Rabobank zum Reverse perestroika: https://media.rabobank.com/m/25b5e7fd0ccc31a0/original/President-Trump-achev-Go-rump.pdf Dort wird das von mir damals beschriebene naher beschrieben. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
morini Samstag um 07:28 · bearbeitet Samstag um 07:29 von morini Am 29.1.2026 um 13:20 von b3rg: Wie haltet ihr es bei euren Asset-Alokationen hinsichtlich „De-risking-USA“. Soll heißen passt ihr eure Anlagestrategien an und reduziert US-Anteile im Portfolio? Nein. Nach wie vor setzte ich in erster Linie auf US-Aktien. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
kublai Samstag um 11:31 vor 4 Stunden von bmi: Weil man damit wieder mit den gleichen Problemen konfrontiert wird. Digitale Assets sind den physischen überlegen bspw bei Portabilität, Verwahrung, Verifizierbarkeit, Teilbarkeit ... Mitbestimmung bei den Regeln - kein einzelner Akteur der über die Regeln bestimmt (Vertrauen!). Lies dazu gerne mal meinen Beitrag hier Und die kürzlich veröffentlichte Analyse von RaboResearch der Rabobank zum Reverse perestroika: https://media.rabobank.com/m/25b5e7fd0ccc31a0/original/President-Trump-achev-Go-rump.pdf Dort wird das von mir damals beschriebene naher beschrieben. Hier interresiert mich praktich Alles. Bitte weitermachen... Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
PKW Samstag um 14:07 Einspruch. Das Problem des Goldstandards war nicht, dass es Probleme bezüglich vor 5 Stunden von bmi: Portabilität, Verwahrung, Verifizierbarkeit, Teilbarkeit ... gab. Ich erinnere mich aber an die Argumente, dass Gold zu knapp war und man nicht genügend davon hatte, um Krieg zu führen. vor 6 Stunden von bmi: Mitbestimmung bei den Regeln - kein einzelner Akteur der über die Regeln bestimmt (Vertrauen!) Diesbezüglich steht es aber 1:0 für Gold. Es ist einfach für die USA die BTC Nr. nmo - xyz auf eine Sanktionsliste zu setzen, sodass niemand diese BTC mehr haben will (selbst Kriminelle und Schurkenstaaten nehmen die dann nur mit großem Abschlag). Es wäre suizidal, wenn sich ein Land für ein so leicht zu kompromittierendes Gut wie BTC als Basis der eigenen Währung entscheidet. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Euronensammler Samstag um 14:19 · bearbeitet Samstag um 14:20 von Euronensammler vor 12 Minuten von PKW: Ich erinnere mich aber an die Argumente, dass Gold zu knapp war und man nicht genügend davon hatte, um Krieg zu führen. Ich erinnere mich an das Argument, dass Gold knapp ist, wenn man (der Staat) Kredite geben will, um die Wirtschaft anzukurbeln (Rezession) oder Liquidität schaffen muss (Zentralbank), um die Wirtschaft aufrecht zu erhalten (Finanzkrise, Corona) und nach erfolgreicher Ausgabe von Liquidität auch wieder Geld einziehen muss (Bilanzverkürzung), um die Geldmenge wieder zu beschränken. Der Kriegsfall ist bei dem ganzen ein (nicht unerheblicher) Sonderfall. Eine situativ sinnvolle und notwendige Bilanzverlängerung und Bilanzverkürzung habe ich bei Gold und Bitcoins noch nicht erklärt bekommen. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Shylock Samstag um 14:31 5 minutes ago, Euronensammler said: Eine situativ sinnvolle und notwendige Bilanzverlängerung und Bilanzverkürzung habe ich bei Gold und Bitcoins noch nicht erklärt bekommen. Historisch hat man in solchen Fällen den Goldstandard einfach aufgegeben. So z.B. sind die USA nach dem Bürgerkrieg erst 1873 mit dem Coinage Act (und vollständig 1900 mit dem Gold Standard Act) wieder zum Goldstandard zurückgekeht, nur um diesen dann 1933 für den New Deal wieder aufzugeben. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Joker_19 Samstag um 14:35 vor 24 Minuten von PKW: Ich erinnere mich aber an die Argumente, dass Gold zu knapp war und man nicht genügend davon hatte, um Krieg zu führen. Diesbezüglich steht es aber 1:0 für Gold. Es ist einfach für die USA die BTC Nr. nmo - xyz auf eine Sanktionsliste zu setzen, sodass niemand diese BTC mehr haben will (selbst Kriminelle und Schurkenstaaten nehmen die dann nur mit großem Abschlag). Es wäre suizidal, wenn sich ein Land für ein so leicht zu kompromittierendes Gut wie BTC als Basis der eigenen Währung entscheidet. Ich erinnere gerne daran, dass in größeren Kriegen oder Krisen viele Nationen den Besitz von Gold für Privatpersonen verboten haben. Auf den Besitz stand teils die Todesstrafe. Ich besitze heute noch eine eiserne Uhrenkette meines Großvaters aus Zeiten des 1. Weltkriegs mit Inschrift "Gold gab ich zur Wehr, Eisen erhielt ich zur Ehr." Ich würde sagen "unentschieden". Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
sedativ Samstag um 17:10 vor 2 Stunden von Joker_19: "Gold gab ich zur Wehr, Eisen erhielt ich zur Ehr." Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
PKW Samstag um 17:37 vor 2 Stunden von Euronensammler: Eine situativ sinnvolle und notwendige Bilanzverlängerung und Bilanzverkürzung Du schreibst so, als wäre das im Gleichklang, ist es aber nicht. Es ist ein absoluter Ausnahmefall, dass Staaten zu viel Geld übrig haben und Schulden zurückzahlen, bzw. den Schuldenstand reduzieren. Ich halte den Wunsch für legitim, die staatlichen Verschuldungsorgien zu zähmen. Ich halte aber ein starres Währungskorsett, aka Goldstandard für ungeeignet (weil zu viel Nebenwirkung für die Wirtschaft), um das zu erreichen. Letztendlich ist das nur theoretisches Forumsgeschwurbel, die Politik wird sich kein Korsett anlegen. Weder als Goldstandard noch als verpflichtendes Gesetz. vor 2 Stunden von Joker_19: Gold gab ich zur Wehr, Eisen erhielt ich zur Ehr Das war allerdings kein Goldverbot, sondern freiwillig. Die Plakette war sowas ähnliches wie heute ein Instagrampost, wenn man ordentlich Geld auf einer Spendengala lässt. Und früher wie heute mag es einen gewissen sozialen Druck ... Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Joker_19 Samstag um 17:57 · bearbeitet Samstag um 18:03 von Joker_19 vor 25 Minuten von PKW: Das war allerdings kein Goldverbot, sondern freiwillig. Die Plakette war sowas ähnliches wie heute ein Instagrampost, wenn man ordentlich Geld auf einer Spendengala lässt. Und früher wie heute mag es einen gewissen sozialen Druck ... Ups, stimmt. Die Goldablieferungpflicht begann in Deutschland erst 1923: https://de.wikipedia.org/wiki/Goldverbot. Hatte ich anders "in Erinnerung". Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Fondsinvestor Samstag um 18:45 Am 29.1.2026 um 13:20 von b3rg: Wie haltet ihr es bei euren Asset-Alokationen hinsichtlich „De-risking-USA“. Soll heißen passt ihr eure Anlagestrategien an und reduziert US-Anteile im Portfolio? Ich nicht. 40% USA, 30% Europa, 20% Emerging Markets und 10% Japan, wie gehabt. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
bmi gestern um 06:34 Uhr vor 16 Stunden von PKW: Einspruch. Das Problem des Goldstandards war nicht, dass es Probleme bezüglich vor 23 Stunden von bmi: Portabilität, Verwahrung, Verifizierbarkeit, Teilbarkeit ... gab. Ich erinnere mich aber an die Argumente, dass Gold zu knapp war und man nicht genügend davon hatte, um Krieg zu führen. Jo, habe ich alles im verlinkten Beitrag ausführlich beschrieben. Meine Auflistung war als Ergänzung gedacht. vor 16 Stunden von Euronensammler: Eine situativ sinnvolle und notwendige Bilanzverlängerung und Bilanzverkürzung habe ich bei Gold und Bitcoins noch nicht erklärt bekommen. Auch in meinem verlinkten Beitrag ausführlicher beschrieben. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Nachdenklich gestern um 12:35 Uhr vor 21 Stunden von Joker_19: Ich erinnere gerne daran, dass in größeren Kriegen oder Krisen viele Nationen den Besitz von Gold für Privatpersonen verboten haben. Auf den Besitz stand teils die Todesstrafe. Wobei in früheren Zeiten die Tatsache, daß man Gold besitzt, leichter zu verbergen war. Je digitaler und damit durchsichtiger unser Finanzverhalten wird, desto leichter wird gegebenenfalls auch der Zugriff auf privaten Goldbesitz. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag