finisher 6. Februar · bearbeitet 6. Februar von finisher Am 4.2.2026 um 19:10 von Rotenstein: Warum um Gottes Willen sollte man ausgerechnet im geopolitisch sichersten Land mit der weltweit innovativsten und kapitalfreundlichsten Wirtschaft nicht investieren? Viel Spass bei deiner Investition in europäische Handtaschenhersteller, russische Rohstoffkonzerne und chinesische Staatskonzerne. Am 4.2.2026 um 19:18 von lowcut: Ironie? Nein, er ist Schweizer. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
chirlu 6. Februar vor 34 Minuten von finisher: er ist Schweizer. Deutscher, aber er lebt in der Schweiz. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Rotenstein 7. Februar Am 4.2.2026 um 19:18 von lowcut: Ironie? Nein, ich bin nach wie vor optimistisch, was Investitionen in die USA angeht. Natürlich weiss ich nicht, weiss niemand, ob US-Aktien mal ein paar Jahre oder auch mal ein Jahrzehnt schlechter laufen können als Ex-US-Aktien. Schliesslich ist der Vorsprung der US-Unternehmen gegenüber ex-US-Unternehmen in den gegenwärtigen Kursen schon eingepreist. Schaue ich mir die Welt an, komme ich aber nicht umhin, die USA für den sichersten Standort für Investitionen zu halten. Nein, sicherlich kein perfekter Standort, aber letztlich muss es ja immer um einen Vergleich gehen. Die Schweiz halte ich auch für einen sehr guten Standort an sich, allerdings ist die Schweiz teilweise von der bürokratischen, in den Klimasozialismus abrutschenden EU abhängig und auch geopolitisch nicht aus sich selbst heraus lebensfähig, wie es die USA sind. Es hört sich immer so vielversprechend an, von den Ländern ausserhalb der USA und vor allem den Schwellenländern zu sprechen, wenn man dies auf allgemeine Art und Weise tut. Geht man aber die Länder und Regionen im speziellen durch, wird man sehr schnell feststellen, wie wenig attraktiv die meisten Länder und Regionen sind. Genau deswegen sind die Unternehmen dort ja auch billiger als im viel besseren Standort, den die USA bieten. Wenn sich der russisch-ukrainische Krieg ausweitet, wenn China Taiwan überfällt, wenn im Nahen und Mittleren Osten die Spannungen eskalieren, dann möchte man sein Kapital sicher wissen, also in Ländern wie den USA oder, mit Abstrichen, in der Schweiz. Es geht im übrigen nicht nur um Wirtschaftswachstum, sondern auch um die Rendite und Rechtssicherheit des Eigenkapitals. Wahrscheinlich werden viele Schwellenländer in den nächsten Jahrzehnten stärker wachsen als die USA, aber ähnlich dem Phänomen, was in China über die letzten 15 Jahre zu beobachten war, ist die Frage, was davon bei den Aktionären ankommen wird. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Ramstein 7. Februar Wie oft habe ich diese Graphik schon gepostet? Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
CorMaguire 7. Februar "USA drängen laut Selenskyj auf Kriegsende bis Juni" --> https://www.spiegel.de/ausland/russischer-angriffskrieg-usa-draengen-laut-selenskyj-auf-kriegsende-bis-juni-a-77e272a2-8543-463d-9a2a-cfc22b57783d Irgendwann müssen die 24 Stunden ja mal rum sein Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Rotenstein 7. Februar vor 38 Minuten von CorMaguire: "USA drängen laut Selenskyj auf Kriegsende bis Juni" --> https://www.spiegel.de/ausland/russischer-angriffskrieg-usa-draengen-laut-selenskyj-auf-kriegsende-bis-juni-a-77e272a2-8543-463d-9a2a-cfc22b57783d Irgendwann müssen die 24 Stunden ja mal rum sein Und die Europäer müssen eben brav darauf warten, was in Washington entschieden wird - als ob die Ukraine in Amerika, und nicht in Europa läge. So ist es eben bei den hilflosen europäischen Staaten, die nur immer als moralisch besser wissen aber keine besseren Vorschläge haben, und vor allem nicht die militärischen Mittel, um den Konflikt zu beenden. Zum Glück dürfen sich die Europäer aber über Trump lustig machen und sich dabei gut fühlen. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
lowcut 7. Februar vor 7 Minuten von Rotenstein: Und die Europäer müssen eben brav darauf warten, was in Washington entschieden wird - als ob die Ukraine in Amerika, und nicht in Europa läge. So ist es eben bei den hilflosen europäischen Staaten, die nur immer als moralisch besser wissen aber keine besseren Vorschläge haben, und vor allem nicht die militärischen Mittel, um den Konflikt zu beenden. Zum Glück dürfen sich die Europäer aber über Trump lustig machen und sich dabei gut fühlen. Die Vorschläge aus der USA wirken so, als wäre die USA die Handpuppe von Russland. Und das ist nicht lustig. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
CorMaguire 7. Februar vor 6 Minuten von Rotenstein: Und die Europäer müssen eben brav darauf warten, was in Washington entschieden wird -... Ja leider, sie haben aber auch nicht mit der Beendigung des Krieges in 24 Stunden geprahlt. vor 6 Minuten von Rotenstein: .....So ist es eben bei den hilflosen europäischen Staaten, die nur immer als moralisch besser .... Die USA halten sich nach meiner Wahrnehmung genauso für moralisch überlegen (z. B. die Belehrungen über Meinungsfreiheit), auch wenn der Spruch vom "Am deutschen Wesen soll die Welt genesen" schon angestaubt ist. vor 6 Minuten von Rotenstein: ... Zum Glück dürfen sich die Europäer aber über Trump lustig machen und sich dabei gut fühlen. Ja zum Glück dürfen sie das (noch). In den USA wird sich über Trump lustig machen ja schon mal gelegentlich geahndet (wenn auch nicht immer erfolgreich). Dafür muss man sich in Europa von Angehörigen der USA-Regierung über Meinungsfreiheit belehren lassen. vor 5 Minuten von lowcut: Die Vorschläge aus der USA wirken so, als wäre die USA die Handpuppe von Russland. Und das ist nicht lustig. Ich vermute ja schon länger, dass Melania Donalds Führungsoffizier ist Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Der Heini 7. Februar vor 2 Stunden von Ramstein: Wie oft habe ich diese Graphik schon gepostet? Ist International alles Non-US oder Developed-Non-US? Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Rotenstein 7. Februar Über diesen von Ronald Reagan erzählten Witz sollte man in Europa und vor allem in Deutschland einmal nachdenken. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
rotten.demin 7. Februar vor 3 Stunden von Der Heini: Ist International alles Non-US oder Developed-Non-US? Nur Developed-Non-US = MSCI EAFE https://topforeignstocks.com/2023/09/06/on-the-outperformance-of-us-and-international-stocks-from-1971-to-2022/ Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Holgerli 7. Februar vor 9 Stunden von Rotenstein: Über diesen von Ronald Reagan erzählten Witz sollte man in Europa und vor allem in Deutschland einmal nachdenken. Und was willst Du damit sagen? Das Nachkriegs-Europa von 1945 bis 2024 existiert so nicht mehr. Und das war nicht die Idee von Europa. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Drengist Mittwoch um 17:58 Am 7.2.2026 um 12:48 von Rotenstein: Und die Europäer müssen eben brav darauf warten, was in Washington entschieden wird - als ob die Ukraine in Amerika, und nicht in Europa läge. So ist es eben bei den hilflosen europäischen Staaten, die nur immer als moralisch besser wissen aber keine besseren Vorschläge haben, und vor allem nicht die militärischen Mittel, um den Konflikt zu beenden. Zum Glück dürfen sich die Europäer aber über Trump lustig machen und sich dabei gut fühlen. Über Trump lustig machen? Das musst du mir erklären. Warum sollte man sich über ihn lustig machen? Ich sehe da keinen Grund. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Fondsanleger1966 gestern um 10:31 Uhr Analyse "Der US-Schuldenberg" (ganz nette Zusammenfassung ohne revolutionäre neue Erkenntnisse): https://www.gmx.net/magazine/politik/us-politik/trump-schuldenberg-droht-globaler-zahlungsausfall-41885602 Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
lowcut gestern um 17:56 Uhr vor 7 Stunden von Fondsanleger1966: Analyse "Der US-Schuldenberg" (ganz nette Zusammenfassung ohne revolutionäre neue Erkenntnisse): https://www.gmx.net/magazine/politik/us-politik/trump-schuldenberg-droht-globaler-zahlungsausfall-41885602 Gute Zusammenfassung. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
No.Skill gestern um 18:57 Uhr vor 8 Stunden von Fondsanleger1966: Analyse vor 57 Minuten von lowcut: Gute Zusammenfassung. Der typische Narrativ aus Deutschland. Was wären denn die möglichen Lösungen, um von dem Schuldenberg herunterzukommen? Die USA stehen im Jahr 2026 vor einer massiven fiskalischen Herausforderung. Die Staatsverschuldung nähert sich Rekordwerten von rund 120 % des BIP, während das jährliche Defizit (die Differenz zwischen Einnahmen und Ausgaben) weiterhin im Bereich von Billionen Dollar liegt. Um diese Schuldenlast zu bändigen, gibt es theoretisch vier klassische Hebel. In der aktuellen politischen Realität (Stand Februar 2026) werden diese jedoch sehr unterschiedlich gewichtet: Es ist also bei weitem nicht aussichtslos, und ich bin mir sicher, dass die USA das auch in den Griff bekommen. Da drüben sind ja auch kluge Leute durchaus vorhanden. Grüße No.Skill Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
sedativ gestern um 20:35 Uhr vor 1 Stunde von No.Skill: Da drüben sind ja auch kluge Leute durchaus vorhanden. Ohne Frage, aber leider nicht in der Regierung. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Der Heini vor 10 Stunden vor 18 Stunden von No.Skill: Es ist also bei weitem nicht aussichtslos, und ich bin mir sicher, dass die USA das auch in den Griff bekommen. Da drüben sind ja auch kluge Leute durchaus vorhanden. Druck ausüben auf andere Länder, damit diese ihre Schulden stark erhöhen müssen. Dann hat jeder 150% des BIP da stehen und wenn alle gleich sind.... Zumindest hat es bei Trump den Anschein. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
No.Skill vor 9 Stunden · bearbeitet vor 9 Stunden von No.Skill Ich weiß nicht, die USA unterhalten in der EU 80 000 Mann und schützen uns und weltweit den Westen mit rund 80 Militärbasen. Sie geben jedes Jahr 1 Billionen für Militär, militärische Forschung und Sicherheit/Geheimdienste national und international aus. Wir, die EU/Deutschland, sparen uns das, moralisieren auf dem Hochrad umher und zeigen mit dem Finger auf die dummen Amis. Die verschuldet sind. Ja, was machen wir denn, wenn die USA plötzlich mal nicht 1 Billion $, sondern wie Deutschland nur 100 Milliarden ausgeben und das 10 Jahre lang, konsolidieren ihren Haushalt? Und bauen ihre Schulden ab? Baut Deutschland dann 4 Flugzeugträger (dürfen sie ja nicht) und kümmert sich um den Iran/China und Russland? Die Zahlen sind jetzt alle aus dem Stegreif. Mir ist diese USA-Kritik zu einseitig, wenn wir wirklich die souveräne, moralisch überlegene, schuldenfreie, wahrhaftige Nation sein wollen. Dann aber auch ganz und gar und komplett ohne „dicken Kumpel USA" der uns nuklear und strategisch immer den Rücken freihält, damit wir in Ruhe Geschäfte machen können. @Der HeiniOhne Druck wäre die Bundeswehr wohl nicht da, wo sie jetzt steht. Oder? Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
CorMaguire vor 8 Stunden vor 20 Minuten von No.Skill: .. schützen uns und weltweit den Westen mit rund 80 Militärbasen. Sie geben jedes Jahr 1 Billionen für Militär, militärische Forschung und Sicherheit/Geheimdienste national und international aus.... Ja, was machen wir denn, wenn die USA plötzlich mal nicht 1 Billion $, sondern wie Deutschland nur 100 Milliarden ausgeben und das 10 Jahre lang, .... Die EU gab 2025 380 Mrd. für Verteidigung durch ihre Bonsai-Armeen (weiß nicht mehr wer die so genannt hat) aus. Leider ist das nicht besonders effizient. Dazu kommen noch die Ausgaben der Nicht-EU-NATO Staaten. Ich denke auch nicht, dass es der USA nur um "die Verteidigung des Westens" geht (dann würde vielleicht weniger reichen), sondern um die Nr. 1 Position in der Welt. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
sedativ vor 8 Stunden · bearbeitet vor 8 Stunden von sedativ vor 37 Minuten von No.Skill: Dann aber auch ganz und gar und komplett ohne „dicken Kumpel USA" der uns nuklear und strategisch immer den Rücken freihält, damit wir in Ruhe Geschäfte machen können. Der "dicke Kumpel" will aber schon eine Weile nichts mehr mit uns zu tun haben und hält uns hier und heute weder nuklear und strategisch den Rücken frei, noch lässt er uns in Ruhe Geschäfte machen. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
No.Skill vor 8 Stunden vor 14 Minuten von sedativ: Der "dicke Kumpel" will aber schon eine Weile nichts mehr mit uns zu tun haben und hält uns hier und heute weder nuklear und strategisch den Rücken frei, noch lässt er uns in Ruhe Geschäfte machen. Weiß ich nicht, vielleicht wollen die USA auch, dass wir die EU/Europäer endlich lernen, zusammenzuhalten und nicht immer gleich nach Mami USA rufen? Frankreich will Truppen senden, Italien nicht, England kreischt umher, hat aber auch nichts, Deutschland beabsichtigt, sich abzustimmen, und meckert über Ungarn. Österreich fordert ....und die Schweiz steht ohnehin über allem. Die USA wollen sich vielleicht auch darauf konzentrieren, Rotchina Einhalt zu gebieten, und können sich nicht gleichzeitig um Russland, Pakistan, Iran, und sonst wen, der gerade wieder am Durchdrehen ist, kümmern. Wenn die EU im Sinne der USA natürlich zusammenhält und die USA die Chinesen auf die Plätze verweisen, dann wäre doch aus US-Sicht alles gut. Nun kann man natürlich trefflich streiten: Was wollen wir eigentlich? vor 22 Minuten von CorMaguire: sondern um die Nr. 1 Position in der Welt. Ja, das denke ich, darum geht es, Die USA wollen unbedingt die Nummer 1 bleiben, und wenn die EU/Deutschland nicht mitziehen und im Weg umherstehen, dann bekommen sie aus US-Sicht den Stiefel in den Arsch.^^ Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Holgerli vor 8 Stunden · bearbeitet vor 8 Stunden von Holgerli vor 1 Stunde von Der Heini: Druck ausüben auf andere Länder, damit diese ihre Schulden stark erhöhen müssen. Dann hat jeder 150% des BIP da stehen und wenn alle gleich sind.... Zumindest hat es bei Trump den Anschein. Die USA zwingen keinen. Sie sagen halt "nur", dass wenn sie weiter Beistand von den USA wollen, dass sie ihren Teil leisten sollen. Okay es war früher eine Win-Win-Situation: Die USA konnten in Europa schalten und walten wie sie wollten und Europa bekam Schutz ohne selber groß in Militär zu investieren. Aus Sicht der USA: Ich finde die Position vertretbar, dass Europa sich selber mehr um Verteidigung kümmern muss. Aus Sicht von Europa: Nun muss den USA aber auch klar gemacht werden, dass das bisherige "Schalten und Walten" vorbei ist und der "unsinkbare Flugzeugträger Europa" nicht das Eigentum der USA sind, sondern ein Platz darauf auch nur gemietet ist/war. Zu Vergessen ist hier bitte nicht, dass der Bündnisfall der NATO nur ein einziges Mal ausgelöst wurde. Und da war es nicht Europa das um Beistand angefragt. Stichwort 9/11. Hier eine Buchempfehlung von mir: Holger Stark - Das erwachsene Land: Deutschland ohne Amerika – eine historische Chance. Ich bin gerade in Stunde 2 des Hörbuchs angelangt, aber es gefällt mir, weil Stark hier alle Seiten beleuchtet ohne USA-Bashing aber auch auch ohne USA-Schutz. Journalistisch-neutral halt. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
lowcut vor 8 Stunden vor einer Stunde von No.Skill: Ich weiß nicht, die USA unterhalten in der EU 80 000 Mann und schützen uns und weltweit den Westen mit rund 80 Militärbasen. Sie geben jedes Jahr 1 Billionen für Militär, militärische Forschung und Sicherheit/Geheimdienste national und international aus. Ich würde mal die Frage stellen, warum sie das machen. Das hat nichts mit sparsamen Europäern zu tun, sondern mit den Wunsch eine Supermacht zu sein. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
No.Skill vor 8 Stunden vor 1 Minute von lowcut: mit den Wunsch eine Supermacht zu sein. Das sagen sie doch selbst, also die USA das sie Supermacht Nummer 1 sein wollen. Die Frage ist also: was wollen wir eigentlich in Deutschland/EU? Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag