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lowcut
vor 14 Stunden von Rotenstein:

Ja, natürlich ist es anders. Es gibt politische Lager, aber niemand stellt die Einheit der Nation in Frage; dies wurde im Bürgerkrieg letztgültig geklärt.

 

Europa ist dagegen keine Nation, kein Land, und das Konstrukt der EU kann jederzeit auseinanderbrechen. Der Hass der Nationen gegeneinander ist immer noch fruchtbar, zu tief sind die Wunden der Geschichte. Nicht einmal eine gemeinsame Sprache hat die EU, man spricht die Sprache der amerikanischen Hegemonialmacht. Warum soll ein Portugiese für Lettland sterben, wenn jedes Land wann immer es will aus der EU austreten kann, wie es Grossbritannien gemacht hat? 

 

Die EU ist ein instabiles Konstrukt auf Zeit, die Vereinigten Staaten sind auf Dauer angelegt. 

Glaubst du wirklich diesen Unsinn? In Europa gibt es keinen Hass auf andere Nationen. Nicht mal die Russen hassen jemanden. Es wird auch keiner in absehbarer Zeit aus der EU austreten, da GB ein mahnendes Beispiel darstellt.

 

Die USA verspielen gerade viel wirtschaftliches Vertrauen. Dieses Vertrauen ist der Grundstein der US-Wirtschaft und des Staats. Staat, Wirtschaft und Bürger leben auf Pump von anderen. Was man übrigens sehr gut daran sieht, wer alles US-Anleihen hält. Die Finanzkrise hat gezeigt, was passiert wenn das Vertrauen verloren geht.

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CorMaguire

Interview mit Sandra Navidi: "Trump wird die USA an die Wand fahren"

--> 

 

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No.Skill
· bearbeitet von No.Skill
vor 25 Minuten von CorMaguire:

Sandra Navidi

Ja das sagt sie seit 10 Jahren auch ein gutes Business ;)

 

Ich mag die nicht, sie ist mir zu Hysterisch.

Hoffe natürlich auch das nicht recht behält.

 

Grüße No.Skill 

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Holgerli
vor 8 Minuten von No.Skill:

Hoffe natürlich auch das nicht recht behält.

Tut sie seit 10 Jahren nicht, warum soll sie es diesmal?

Ihr Business ist das gleiche Business wie das von Dirk Müller war: Panikmache bzw. bestehende Ängste befeuern. 

Jetzt gerade hat sie Glück, dass "dank" Trump ihr Narrativ auf fruchtbaren Boden fällt. Mehr aber auch nicht.

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Megatron

Nachdem die USA aus der WHO ausgetreten ist, möchte Kalifornien der WHO beitreten. Irgendwie muss ich gerade an Ostrom denken :D

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Rotenstein
vor 16 Stunden von chirlu:

Nicht mal die USA haben eine einzige Sprache, sondern mindestens zwei bedeutende (Englisch und Spanisch).

vor 16 Stunden von Kai_Eric:

Die EU hat 24 Amtssprachen. Englisch ist eine davon.

 

Ich verstehe den Punkt auch nicht. In der Schweiz gibt es seit jeher 4 Sprachen aber niemand würde behaupten, dass es deswegen keine Nation ist. 

Englisch ist die de facto klar dominierende Sprache in den Vereinigten Staaten und wurde von Trump letztes Jahr auch de jure zur einzigen offiziellen Sprach erhoben. Spanisch ist zwar quantitativ aktuell sehr bedeutend, aber qualitativ nichts anderes als eine Einwanderersprache wie aktuell auch Chinesisch oder Deutsch vor dem Ersten Weltkrieg, die irgendwann verschwinden wird. Die erste Generation von Einwanderern aus einem spanischsprachigen Land mag vor allem oder nur Spanisch sprechen, die zweite mag beide Sprachen sprechen, die dritte Generation ist dominant oder rein englischsprachig. 

 

Der amerikanische Präsident adressiert seine Bürger dementsprechend selbstverständlich auf Englisch, und spricht damit ganz überwiegend in ihrer Sprache. Die EU wird dagegen niemals eine volksnahe Demokratie sein können, weil es eine verbindende Muttersprache nicht gibt, sondern lediglich eine lingua franca, die allerdings von grossen Teilen des Volkes gar nicht oder nur sehr schlecht verstanden oder gesprochen wird, und darüber hinaus auch für die meisten anderen eine als fremd empfunden Sprache bleiben wird und nicht identitätsstiftend wirken kann. Deswegen gibt es auch keine europäische Öffentlichkeit, die über einen Elitenzirkel hinausgehen würde. 

 

Die Schweiz ist die Ausnahme, nicht die Regel, und faktisch drei Sprachen sind etwas ganz anderes als 24. Das Schweizer Modell lässt sich nicht auf Europa übertragen. 

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CorMaguire
vor 27 Minuten von Rotenstein:

... Die EU wird dagegen niemals eine volksnahe Demokratie sein können, weil es eine verbindende Muttersprache nicht gibt, ...

Da brauchts halt in Europa wie in den USA einen Eroberer der den Bewohnern (s)eine Sprache aufzwingt. Siehe #2542 :lol:

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Rotenstein
vor 2 Stunden von lowcut:

Glaubst du wirklich diesen Unsinn? In Europa gibt es keinen Hass auf andere Nationen. Nicht mal die Russen hassen jemanden. Es wird auch keiner in absehbarer Zeit aus der EU austreten, da GB ein mahnendes Beispiel darstellt.

vor 8 Stunden von CorMaguire:

Genau Österreich meldet schon mal Ansprüche an: "Make Austria Great Again" :lol:

Ich glaube, der Unterschied zwischen uns ist lediglich, dass ihr die Welt beschreibt, wie ihr sie euch wünscht, und ich sie beschreibe, wie sie ist. 

 

Deswegen haben die meisten Europäer, vor allem die liberalen Eliten, auch nicht verstanden, warum Trump gewählt wurde. Man will vor allem in Deutschland nicht sehen, was ist, sondern was sein soll, und dies zieht sich durch fast alle Medien, die Politik und die Bildungsanstalten von der Grundschule bis zur Universität. Was nicht ins Weltbild passt, wird ausgeblendet. 

 

Man kann sich beispielsweise über "Make Austria Great Again" lustig machen, und wird dann eben nicht verstehen, warum Österreich wie auch Ungarn eher russlandfreundlich agieren, und was dies mit der Ablehnung der sogenannten regelbasierten Weltordnung und den Pariser Vorortverträgen zu tun hat. Und das sind nur zwei Beispiele; man könnte auch analysieren, welche wichtige Rolle antideutsches Ressentiment in einigen europäischen Ländern spielt, etwa in Polen. 

 

Die Vereinigten Staaten haben viele Probleme und sind politisch tief zerklüftet. Niemand stellt aber das Staatswesen an sich in Frage. Und selbstverständlich werden im Zweifelsfall die Einwohner des Bundesstaates Kaliforniens bereit sein, für den Bundesstaat Maine zu kämpfen und notfalls zu sterben, weil sie wissen, dass sie in einer dauerhaften Union sind. Für Portugal und Estland sehe ich eine solche Beziehung nicht. Auch Frankreich wird im Zweifelsfall seine Kernwaffen selbstverständlich nicht für die Verteidigung Deutschlands einsetzen, trotz aller Lippenbekenntnisse. Ganz zu schweigen davon, was dort nach den nächsten Präsidentschaftswahlen passieren könnte. 

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Holgerli
vor 17 Stunden von chirlu:

Nicht mal die USA haben eine einzige Sprache, sondern mindestens zwei bedeutende (Englisch und Spanisch).

Die Aussage in dem Zusammenhang verstehe ich nicht. 

Das Gleiche kannst Du auch über Deutschland sagen: Deutsch und Türkisch. In den Niederlanden und Frankreich Niederländisch/Französisch + Nordafrikanisch. In UK Englisch und Arabisch(?).

Defakto werden alle Länder mit einer signifikanten Einwanderung eine zweite oder gar dritte semi-dominierende Sprache neben der offiziellen Amtssprache haben. 

In Deutschland ist es sogar so, dass Führerscheinprüfungen in deutscher, englischer, türkischer, arabischer Schrift angeboten werden. Aber ich glaube niemand sagt, dass Englisch oder Türkisch neben Deutsch die zweite Amtssprache in Deutschland ist.

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lowcut
vor 11 Minuten von Rotenstein:

Ich glaube, der Unterschied zwischen uns ist lediglich, dass ihr die Welt beschreibt, wie ihr sie euch wünscht, und ich sie beschreibe, wie sie ist. 

Der Unterschied ist eher, das wir das Gesamtbild sehen und leben. Denn dort hassen wir unsere Nachbarn nicht, sondern wir arbeiten zusammen. Das klappt nicht immer optimal, aber wir geben unser Bestes. Vielleicht solltest du einfach mal deine rechte Medienblase verlassen, dann wirst du das auch erkennen.

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poipoi
vor 13 Minuten von Holgerli:

Die Aussage in dem Zusammenhang verstehe ich nicht. 

Das Gleiche kannst Du auch über Deutschland sagen: Deutsch und Türkisch. In den Niederlanden und Frankreich Niederländisch/Französisch + Nordafrikanisch. In UK Englisch und Arabisch(?).

Defakto werden alle Länder mit einer signifikanten Einwanderung eine zweite oder gar dritte semi-dominierende Sprache neben der offiziellen Amtssprache haben. 

In Deutschland ist es sogar so, dass Führerscheinprüfungen in deutscher, englischer, türkischer, arabischer Schrift angeboten werden. Aber ich glaube niemand sagt, dass Englisch oder Türkisch neben Deutsch die zweite Amtssprache in Deutschland ist.

Englisch und Spanisch sind meines Wissens Amtssprache in verschiedenen (Sűd)Staaten der USA. 

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CorMaguire
vor 30 Minuten von Rotenstein:

...Die Vereinigten Staaten haben viele Probleme und sind politisch tief zerklüftet. Niemand stellt aber das Staatswesen an sich in Frage. 

Doch das beginnt ... in Kalifonien gibt es Unabhängigkeitsbestrebungen  ... vermutlich eher symbolisch und (noch) chancenlos.

"„Calexit": Kalifornier wollen 2028 über Abspaltung von den USA abstimmen"

--> https://www.focus.de/politik/calexit-kalifornier-wollen-2028-ueber-abspaltung-von-den-usa-abstimmen_b6196143-cce4-40df-8406-94cd88965417.html

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voxk
· bearbeitet von voxk
vor 28 Minuten von poipoi:

Englisch und Spanisch sind meines Wissens Amtssprache in verschiedenen (Sűd)Staaten der USA. 

Das ist richtig. Es gibt sogar viele Beamte und Gouverneure, die Spanisch sprechen und offizielle Pressekonferenzen auf Spanisch geben. Aber Rotenstein bezieht sich wahrscheinlich auf das, was Trump im Jahr 2025 getan hat, nämlich Englisch zur offiziellen Sprache der Bundesregierung zu machen. Lustig, weil die Bundesregierung bis 2025 nicht einmal eine offizielle Sprache hatte.

 

Das Problem ist, dass Rotenstein zu viele Halbwahrheiten verbreitet. Auch das ist nicht wahr.

vor 47 Minuten von Rotenstein:

Niemand stellt aber das Staatswesen an sich in Frage. Und selbstverständlich werden im Zweifelsfall die Einwohner des Bundesstaates Kaliforniens bereit sein, für den Bundesstaat Maine zu kämpfen und notfalls zu sterben, weil sie wissen, dass sie in einer dauerhaften Union sind.

In den USA gibt es zahlreiche separatistische und sezessionistische Bewegungen, von denen einige sogar politisch vertreten sind. Bitte Wikipedia lesen List of active separatist movements und List of active separatist movements in Oceania. Kaum zu glauben, dass jemand aus Florida wegen Patriotismus bereit zu sterben ist. Etwas anderes ist es, wenn "die Union" gut bezahlt – das und Papiere sind die Gründe, warum so viele Latinos in der US-Armee sind.

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Holgerli
vor 37 Minuten von poipoi:

Englisch und Spanisch sind meines Wissens Amtssprache in verschiedenen (Sűd)Staaten der USA. 

Die KI (Gemini) und diverse Internetseiten sagen, dass Spanisch keine Amtssprache in Kontinental-USA außer Puerto Rico (neben Englisch) ist.

Wikipedia meint, dass Englisch die Muttersprache von 82% der Bewohner ist. Vermutlich wird Deutsch mit ca. 80% auch die Muttersprache der meisten Bewohner Deutschlandsein.

 

vor 14 Minuten von voxk:

Es gibt sogar viele Beamte und Gouverneure, die Spanisch sprechen und offizielle Pressekonferenzen auf Spanisch geben.

Ist ja in Deutschland nicht anders, dass Pressekonferenzen und Fernsehauftritte nicht unbedingt auf Deutsch abgehalten werden: Siehe Bayern, Baden Württemberg oder Sachsen. ;) 

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chirlu
vor 38 Minuten von Holgerli:

ich glaube niemand sagt, dass Englisch oder Türkisch neben Deutsch die zweite Amtssprache in Deutschland ist.

 

Das wäre auch falsch – einzige Amtssprache in Deutschland ist Deutsch, und dann gibt es noch anerkannte Minderheitensprachen, in denen man sich unter Umständen ebenfalls an Behörden wenden kann (Nordfriesisch, Saterfriesisch, Dänisch, Obersorbisch, Niedersorbisch, Romani, Plattdeutsch).

 

Es ging aber nicht um Deutschland, sondern um die Europäische Union, die zweifelsfrei mehrere Amtssprachen hat, im Vergleich zu den USA, die (auf Bundesebene und in den meisten Staaten) de jure gar keine Amtssprache haben, de facto regional aber zwei. https://de.wikipedia.org/wiki/Spanisch_in_den_Vereinigten_Staaten

 

 

vor 1 Stunde von Rotenstein:

Der amerikanische Präsident adressiert seine Bürger dementsprechend selbstverständlich auf Englisch

 

Der jetzige auf jeden Fall. Frühere hätten es getan, wenn sie es gut genug gekonnt hätten; so haben sie auf einzelne Versatzstücke (¡Sí se puede!) und auf Untertitelung zurückgegriffen, wenn sie sich an ein spanischsprachiges Publikum gewandt haben.

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Holgerli
vor 14 Minuten von chirlu:

...und dann gibt es noch anerkannte Minderheitensprachen, in denen man sich unter Umständen ebenfalls an Behörden wenden kann (Nordfriesisch, Saterfriesisch, Dänisch, Obersorbisch, Niedersorbisch, Romani, Plattdeutsch).

Was dann aber keine offizielle Amtssprache ist und man bei den bei Dir genannten Minderheitensprachen spätestens im nächsten Bundesland nur noch auf Kopfschütteln treffen würde. Und vermutlich ist die Chance bei Türkisch, Arabisch, Spanisch etc. die Chance schnell einen geeigneten Dolmetscher oder zumindest Kollegen (der Amtshilfe leisten könnte) 10x größer als bei den von Dir genannten Sprachen. 

 

vor 18 Minuten von chirlu:

Es ging aber nicht um Deutschland, sondern um die Europäische Union, die zweifelsfrei mehrere Amtssprachen hat, im Vergleich zu den USA, die (auf Bundesebene und in den meisten Staaten) de jure gar keine Amtssprache haben, de facto regional aber zwei.

Also hat Rotenstein dann doch nicht unrecht? 

 

vor 19 Minuten von chirlu:

Der jetzige auf jeden Fall. Frühere hätten es getan, wenn sie es gut genug gekonnt hätten; so haben sie auf einzelne Versatzstücke (¡Sí se puede!) und auf Untertitelung zurückgegriffen, wenn sie sich an ein spanischsprachiges Publikum gewandt haben.

Ich persönlich kenne keine Weihnachts- oder Neujahrsansprache eines deutschen Kanzlers oder Bundespräsidenten mit mit türkischen Untertiteln oder auch nur einzelnen Versatzstücken. Wir haben eher eine "Stadtbild"-Diskussion. Hat das auch mit Trump zu tun?

Ggfs. muss man sich mal ehrlich machen und nicht nur mit dem Finger auf Trump zeigen sondern auch mal auf Deutschland. 

 

vor 22 Minuten von chirlu:

Es ging aber nicht um Deutschland, sondern um die Europäische Union, die zweifelsfrei mehrere Amtssprachen hat, im Vergleich zu den USA, die (auf Bundesebene und in den meisten Staaten) de jure gar keine Amtssprache haben, de facto regional aber zwei. 

Und was schreibt Rotenstein:

vor 1 Stunde von Rotenstein:

Der amerikanische Präsident adressiert seine Bürger dementsprechend selbstverständlich auf Englisch, und spricht damit ganz überwiegend in ihrer Sprache. Die EU wird dagegen niemals eine volksnahe Demokratie sein können, weil es eine verbindende Muttersprache nicht gibt, sondern lediglich eine lingua franca, die allerdings von grossen Teilen des Volkes gar nicht oder nur sehr schlecht verstanden oder gesprochen wird, und darüber hinaus auch für die meisten anderen eine als fremd empfunden Sprache bleiben wird und nicht identitätsstiftend wirken kann. Deswegen gibt es auch keine europäische Öffentlichkeit, die über einen Elitenzirkel hinausgehen würde. 

 

Die Schweiz ist die Ausnahme, nicht die Regel, und faktisch drei Sprachen sind etwas ganz anderes als 24. Das Schweizer Modell lässt sich nicht auf Europa übertragen. 

 

Ich hatte weiter vorne schon auf die YT-Kanäle von Torsten Heinrich verwiesen. Der schlägt bezüglich einer europäischen Armee übrigens in die selber Kerbe und meint, dass es eine gesamteuropäische Verteidigung niemals geben wird, weil kein europäisches Land seine Verteidigungs-Hoheit komplett aus der eigenen Hand geben will (allen voran Frankreich und UK). Überdies würde die Gefahr bestehen, dass gerade kleiner Länder, wenn Deutschland wirklich die Bundeswehr wieder auf reale Verteidigungsstärke oder höher hochrüstet sich zurücklehnen werden und es auf ein "Deutschland verteidigt uns schon!" ankommen lassen. 

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No.Skill
vor 2 Stunden von Holgerli:

Tut sie seit 10 Jahren nicht, warum soll sie es diesmal?

Ihr Business ist das gleiche Business wie das von Dirk Müller war: Panikmache bzw. bestehende Ängste befeuern. 

Jetzt gerade hat sie Glück, dass "dank" Trump ihr Narrativ auf fruchtbaren Boden fällt. Mehr aber auch nicht.

Gut, hatte schon Angst, "mein Gefühl" würde mich in die Irre leiten, sehe ich auch so.

 

Grüße No.Skill

 

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CorMaguire
vor 5 Minuten von No.Skill:

Gut, hatte schon Angst, "mein Gefühl" würde mich in die Irre leiten, sehe ich auch so....

Ich glaube da täuscht Dein Gefühl. Trump-kritisch war sie schon vor 10 Jahren, aber als Dauer-Untergangs-Prophetin habe ich sie nicht wahrgenommen.

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chirlu
vor einer Stunde von Holgerli:

Was dann aber keine offizielle Amtssprache ist

 

Genau das habe ich direkt vor dem von dir zitierten Abschnitt geschrieben:

vor 1 Stunde von chirlu:

einzige Amtssprache in Deutschland ist Deutsch

 

vor einer Stunde von Holgerli:

vermutlich ist die Chance bei Türkisch, Arabisch, Spanisch etc. die Chance schnell einen geeigneten Dolmetscher oder zumindest Kollegen (der Amtshilfe leisten könnte) 10x größer als bei den von Dir genannten Sprachen.

 

Romani ist über ganz Deutschland verbreitet, wird von den Sprechern aber meist nicht ins Schaufenster gestellt. Ähnlich wie bei Stanislaw Tillich, der als sächsischer Ministerpräsident Reden auf Sorbisch hätte halten können, das aber meines Wissens auch nicht getan hat.

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kublai
vor 2 Stunden von CorMaguire:

Ich glaube da täuscht Dein Gefühl. Trump-kritisch war sie schon vor 10 Jahren, aber als Dauer-Untergangs-Prophetin habe ich sie nicht wahrgenommen.

ging mir genau so.-_-

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PapaPecunia
vor 10 Stunden von lowcut:

Glaubst du wirklich diesen Unsinn? In Europa gibt es keinen Hass auf andere Nationen. Nicht mal die Russen hassen jemanden. Es wird auch keiner in absehbarer Zeit aus der EU austreten, da GB ein mahnendes Beispiel darstellt.

Ähm:

Jugoslawienkrieg

Nordirlandkonflikt

Moldau–Transnistrien

Tschetschenien

 

Dazu kommt:

Zypern ist geteilt

Korsische Nationalisten

Katalanische Autonomiebewegung

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Bodycount02
vor 40 Minuten von PapaPecunia:

Ähm:

Jugoslawienkrieg

Nordirlandkonflikt

Moldau–Transnistrien

Tschetschenien

 

Dazu kommt:

Zypern ist geteilt

Korsische Nationalisten

Katalanische Autonomiebewegung

 

Zu "Ähm":

Waren das EU-Themen?

 

Zu "Dazu kommt":

Gibt es in den US of A nicht gravierendere Konflikte? 

 

 

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Nachtfalke
· bearbeitet von Nachtfalke
1 hour ago, Bodycount02 said:

Zu "Ähm":

Waren das EU-Themen?

 

Zu "Dazu kommt":

Gibt es in den US of A nicht gravierendere Konflikte? 

 

Nee, Pops hat absolut Recht. Setz' mal 'nen rechtsradikalen Katalanen in eine Madrider Bar, und gib ihm fünf Kurze aus. ...Dann duck' Dich vielleicht aber.

 

Der Unterschied zwischen USA und Europa ist, wir haben eine durch lange Tradition aufgebautes Wertesystem, in der Kompromissfähigkeit als Tugend und als Zeichen von Stärke angesehen werden. Unsere Politiker können das machen, und dabei öffentlich gut aussehen.

 

In USA ist das nicht der Fall. Die humanistisch-europäisch geprägten Founding Fathers hatten das - bis etwa zur Zeit der Präsidentschaft des von Trump und seinen Schergen ständig falsch zitierten James Monroe und Politikern wie John Quincey Adams. In den politischen Generationen danach, die ja ganz schlichte Eroberungskriege (gegen Indianer, Mexiko, Spanien, etc.) als Zentrum ihres Wirkens hatten, ist dies aber fast komplett verloren gegangen - bis heute. Die Folgen sehen wir jetzt: Weil der US-Präsident so auf seine Hundert-Prozent-Positionen festgelegt ist, dass er einen Mord an einem Demonstranten nicht verurteilen will, drohen jetzt eventuell "Government Shutdown" und sogar ein regionaler oder nationaler Generalstreik. Was das mittelfristig mit den Märkten macht, ist nicht konventionell kalkulierbar.

 

...Mei, was hätten die Amis für ein angenehmes Leben, wenn ihre Politiker nicht so drauf wären, wie dieses schwerst bipolare Goth-Girl, das wir alle mal mit Neunzehn gedatet haben. 

 

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lowcut
vor 9 Stunden von PapaPecunia:

Ähm:

Jugoslawienkrieg

Nordirlandkonflikt

Moldau–Transnistrien

Tschetschenien

 

Dazu kommt:

Zypern ist geteilt

Korsische Nationalisten

Katalanische Autonomiebewegung

In keinem der Konflikte geht oder ging es um Hass auf andere Nationen.

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Nachtfalke
54 minutes ago, lowcut said:

In keinem der Konflikte geht oder ging es um Hass auf andere Nationen.

Schwierig. Die meisten Konflikte dieser Art sind in ihrem Kern älter als Napoleon - und als die meisten neuzeitlichen Landesgrenzen. Ich würde Dir wirklich gerne zustimmen, aber ich befürchte, das kann man so nicht unterschreiben. Dabei bin ich ansonsten ganz bei Dir: Die instinktive Liebe, die besonders manche einsame Männer in den mittleren Jahren für Trump, den postmodernen Hindenburg, verspüren, kommt aus der gleichen geistigen Verarmung, die 1914 dazu geführt hat, dass ein ziemlich viele Idioten vom gleichen Schlag gedacht haben, es wäre eine gute Idee, ihre Söhne in den Krieg zu schicken. Ich persönlich fürchte nicht Trump - ich fürchte die Korrektur, die es brauchen wird, um seinen Unsinn wieder loszuwerden.

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