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Megatron
· bearbeitet von Megatron

DCReport.org:

iIm Handelsblatt war im Dezember ein ähnlich gelagerter Artikel, allerdings hat sich dies dort wesentlich unspektakulärer gelesen. Wenn ich mich richtig erinnere, war die Kernaussage dass viele Hedgefunds mit Absicherungsoptionen auf den USD ( "Dollar short") Kapital gebunden haben und damit die kurzfristige Liquidität trocken gelegt haben. Ergo kein Problem von fehlendem Kapital, sondern eher von kurzfristig verfügbarer Liquidität. Wobei ich trotzdem immer etwas grün im Gesicht werde, wenn in einem Artikel dreimal das Wort Hedgefonds vorkommt.

 

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Astat
vor 4 Minuten von No.Skill:


Was sind denn eigentlich die Ziele, Vorteile der USA bei ihrer Venezuela Strategie?
 

Weiß da einer mehr?
 

Grüße No.Skill 

Haben Trump und die Republikaner ja schon vor Jahren angekündigt, Umsetzung der Monroe-Doktrin (in 1823 entworfen und mit der Nationalen Sicherheitsstrategie von 2025 festgesetzt), der amerikanische Kontinent gehört aus Sicherheitsinteressen zur Hemisphäre der USA, China, Europa oder andere haben da nichts zu suchen. Dies beinhaltet auch keine Einmischung mehr in Europa oder anderen Teilen der Welt, dies erklärt ja auch das Verhalten zur Ukraine und in beschränktem Maße zu Taiwan. Man will keine Weltpolizei mehr außerhalb des amerikanischen Kontinentes spielen (zu teuer). Europa zum Beispiel muss seine Probleme selber lösen. Man wird zudem den Schwerpunkt weg von Europa auf den Pazifik verlagern. Einzig Großbritannien, Irland, Australien, die gesamte Südsee und Israel (und etwas noch Japan) werden aus historischen Gründen überhaupt noch in der Monroe-Doktrin erwähnt, alle anderen sollen sich um sich selbst kümmern und ihre Probleme selber lösen.

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voxk
· bearbeitet von voxk

Venezuela's oil exports surpass 900,000 bpd despite US pressure, data shows

 

Zitat

Venezuela's oil exports rose slightly to some 921,000 barrels per day (bpd) in November, the third-highest monthly average so far this year, as the country used more diluents to produce exportable grades, according to shipping data and documents.

Zitat

The main destination of the country's oil was again China, which received about 80% of total exports or some 746,000 bpd.

 

Die Ironie an der Sache ist, dass USA kontrolliert schon de fakto die Region, da Chevron dort "der Geschäftspartner" und de jure der Verkäufer ist.

 

Zitat

Venezuela increased oil exports to the U.S., carried out by PDVSA's partner Chevron (CVX.N), opens new tab, to some 150,000 bpd, from 128,000 bpd in October.

 

Für China wird es sehr teuer, weil aktuell über den Panamakanal und Venezuela keine Kontrolle haben. Länder wie Kuba werden gar kein Tropfen mehr bekommen.

 

PS: Laut Trump Kolumbien bzw. Petro wird das nächste Ziel.

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blueprint
· bearbeitet von blueprint

Und wie sehen nun die möglichen Auswirkungen für die Aktienmärkte aus?

 

Ich sehe für Montag bisher keine wesentlichen Auswirkungen, es können natürlich noch weitere Ereignisse reinkommen bzw. die Lage kann weiter eskalieren (z.B.: kurzfristige Öllieferproblem), was zumindest eingeschränkte Auswirkungen auf Aktien hätte. Ich sehe hier aber momentan maximal ein Abwärtspotenzial von 5 bis 10% in den nächsten Wochen. Schwarze Schwäne sind natürlich noch was anderes.

 

Weitere Meinungen dazu?

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egbert02
vor 8 Minuten von blueprint:

Und wie sehen nun die möglichen Auswirkungen für die Aktienmärkte aus?

 

Ich sehe für Montag bisher keine wesentlichen Auswirkungen, es können natürlich noch weitere Ereignisse reinkommen bzw. die Lage kann weiter eskalieren (z.B.: kurzfristige Öllieferproblem), was zumindest eingeschränkte Auswirkungen auf Aktien hätte. Ich sehe hier aber momentan maximal ein Abwärtspotenzial von 5 bis 10% in den nächsten Wochen. Schwarze Schwäne sind natürlich noch was anderes.

 

Weitere Meinungen dazu?

Interessante und berechtigte Frage. Die konkreten Auswirkungen auf die Börsen werden sich aus meiner Sicht auch in Grenzen halten. Aber: vor dem Hintergrund dessen, was in Venezuela passiert ist, erscheint eine "Einnahme" (wie immer die dann auch logistisch aussehen mag) Grönlands durch die USA plötzlich gar nicht mehr sooo utopisch. Das könnte sicherlich ein schwarzer Schwan sein (wobei genau genommen der Begriff hier nicht passt, aber so kleinlich wollen wir mal nicht sein :lol:).

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Astat
vor 15 Minuten von blueprint:

Und wie sehen nun die möglichen Auswirkungen für die Aktienmärkte aus?

 

Ich sehe für Montag bisher keine wesentlichen Auswirkungen, es können natürlich noch weitere Ereignisse reinkommen bzw. die Lage kann weiter eskalieren (z.B.: kurzfristige Öllieferproblem), was zumindest eingeschränkte Auswirkungen auf Aktien hätte. Ich sehe hier aber momentan maximal ein Abwärtspotenzial von 5 bis 10% in den nächsten Wochen. Schwarze Schwäne sind natürlich noch was anderes.

 

Weitere Meinungen dazu?

Venezuela fördert trotz seiner großen Vorkommen höchstens 1 % der weltweiten Kapazitäten, Chevorun (USA) ist sowieso schon daran beteiligt.

 

Aus meiner Sicht hat dies keine Auswirkungen auf die Aktienmärkte, die Wirtschaft in Venezuela spielt auch in Südamerika keine Rolle, da Venezuela praktisch und theoretisch bankrott ist.

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hattifnatt

Ein IMHO sehr aufschlussreicher Artikel der NYTimes dazu:

https://archive.ph/pnWpI

Zitat

On a spring night in the Oval Office, President Trump asked Secretary of State Marco Rubio how to get tougher on Venezuela.

It was just before Memorial Day, and anti-leftist Cuban American lawmakers whose votes Mr. Trump needed for his signature domestic policy bill were urging him to tighten a vise on Venezuela by stopping Chevron’s oil operations there. But Mr. Trump did not want to lose the only U.S. foothold in Venezuela’s oil industry, where China is the biggest foreign player.

 

The president was considering allowing Chevron to continue. But he told Mr. Rubio, a longtime hawk on Venezuela and Cuba, that they had to show the lawmakers and other doubters they could bring the hammer down on Nicolás Maduro, the leftist autocratic leader of Venezuela, whom Mr. Trump had tried to oust in his first term.

 

Another aide in the room, Stephen Miller, said he had ideas. As Mr. Trump’s homeland security adviser, he had been talking with other officials about Mr. Trump’s campaign vow to bomb fentanyl labs. For various reasons, that notion had faded, and in recent weeks Mr. Miller had turned to exploring attacks on boats suspected of carrying drugs off the shores of Central America.

 

Mr. Miller’s deliberations had not focused on Venezuela, which does not produce fentanyl. But three separate policy goals began merging that night — crippling Mr. Maduro, using military force against drug cartels and securing access to Venezuela’s vast oil reserves for U.S. companies.

 

[...]


Mr. Miller told officials that if the United States and Venezuela were at war, he could again invoke the Alien Enemies Act, an 18th-century law, to expedite deportations of hundreds of thousands of Venezuelans the administration stripped of temporary protected status. He and Mr. Rubio had used it earlier in the year to summarily deport hundreds of Venezuelans to a notorious prison in El Salvador, only to be stopped by court rulings.

 

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No.Skill

https://x.com/KobeissiLetter/status/2007510033521881177

 

Original (Englisch) übersetzt von

Das ist absoluter Wahnsinn: Venezuela verfügt derzeit über 303 Milliarden Barrel Rohölreserven, die laut Trump nun unter US-Kontrolle stehen. Die Ölpreise liegen bei etwa 57 US-Dollar pro Barrel, wodurch sich die gesamten Reserven Venezuelas auf 17,3 Billionen US-Dollar belaufen. Selbst wenn die USA dieses Öl für die HÄLFTE des Marktpreises verkaufen, sind das immer noch 8,7 Billionen Dollar. Mit anderen Worten: Innerhalb von 12 Stunden haben die USA die Kontrolle über Ölreserven erlangt, die mehr wert sind als das gesamte BIP ALLER Länder der Welt, mit Ausnahme der USA und Chinas. Das ist das Vierfache des BIP Japans. Die meisten Menschen ahnen nicht, wie sehr sich die Welt gerade verändert hat. Die Ölmärkte werden am Sonntag um 18:00 Uhr ET erstmals auf diese Nachricht reagieren.

Die nächsten Tage werden entscheidend sein.

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Barqu

Ablenkungsmanöver für die Epstein-Files?!

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No.Skill
vor 1 Minute von Barqu:

Ablenkungsmanöver für die Epstein-Files?!

Ja, Maduro war auch auf der Insel knattern :D

 

Ne, glaube ich nicht, das hat hier irgendwie alles eine andere Dimension.

 

Iran, Venezuela, Russland, Ukraine, Grönland, Rohstoffe?

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SlowHand7
vor 1 Stunde von No.Skill:

 

Das ist absoluter Wahnsinn: Venezuela verfügt derzeit über 303 Milliarden Barrel Rohölreserven, die laut Trump nun unter US-Kontrolle stehen. Die Ölpreise liegen bei etwa 57 US-Dollar pro Barrel, wodurch sich die gesamten Reserven Venezuelas auf 17,3 Billionen US-Dollar belaufen. Selbst wenn die USA dieses Öl für die HÄLFTE des Marktpreises verkaufen, sind das immer noch 8,7 Billionen Dollar.

 

Venezuela verfügt über gar nichts außer vielen Schulden.  :)

Diese angeblichen "Rohölreserven" sind doch nur bestätigte Vorkommen die derzeit überhaupt nicht gefördert werden können.

Das ist wieder mal Qualitäts-Journalismus aus heißer Luft.

 

Natürlich ist es nett ein Land mit solchen Vorkommen zu kontrollieren.

Ist Maduro eigentlich aus Versehen aus dem Flugzeug der Delta Force gefallen oder lebt der noch?

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Anja Terchova

Sehr bedenklich das es noch schneller eskaliert ist, als ich gedacht hab. :'(

Für die Aktienmärkte würde ich die Folgen jetzt zwar als nicht so gravierend einschätzen, aber für Venezuela und die Nachbarländer sehe ich eine sehr grosse Gefahr. Nämlich das es zu einem Bürgerkrieg zwischen einer von den USA eingesetzen Marionettenregierung und Maduroanhängern kommt, Venezuela so ähnlich wie Libyen zerstört wird, und dadruch ein gewaltiger Migrationsdruck auf die Nachbarländer entsteht, der auch diese destabilisiert.

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lowcut

Trump kontrolliert nichts in Venezuela. Der brabbelt nur Müll.

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CorMaguire
· bearbeitet von CorMaguire

 Hab die Antwort nach Venezuela kopiert, passt da besser, finde ich.

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Nachdenklich
· bearbeitet von Nachdenklich
vor einer Stunde von Anja Terchova:

Für die Aktienmärkte würde ich die Folgen jetzt zwar als nicht so gravierend einschätzen, aber für Venezuela und die Nachbarländer sehe ich eine sehr grosse Gefahr. Nämlich das es zu einem Bürgerkrieg zwischen einer von den USA eingesetzen Marionettenregierung und Maduroanhängern kommt, Venezuela so ähnlich wie Libyen zerstört wird,

Als ich gestern die ersten Meldungen las, dachte ich zunächst:

Die Fake News in den Medien werden auch immer absurder. In Berlin haben ganze Stadtteile - vermutlich für bis zu fünf Tagen - keinen Strom und das amerikanische Militär entführt den Präsidenten eines südamerikanischen Staates?     Gute Fake News sollten glaubwürdiger klingen.

 

Erst mit der Zeit realisierte ich, daß es vielleicht beides keine Fake News sind.

 

vor einer Stunde von Anja Terchova:

Für die Aktienmärkte würde ich die Folgen jetzt zwar als nicht so gravierend einschätzen,

Für die kurze Frist stimme ich zu .....

 

vor einer Stunde von Anja Terchova:

aber für Venezuela und die Nachbarländer sehe ich eine sehr grosse Gefahr. Nämlich das es zu einem Bürgerkrieg zwischen einer von den USA eingesetzen Marionettenregierung und Maduroanhängern kommt, .....

Natürlich ist die Gefahr eines Bürgerkrieges nicht von der Hand zu weisen. Da das Land aber schon zuvor von Chávez und Maduro wirksam zu Grunde gewirtschaftet wurde und in Folge der katastrophalen Situation im Lande große Teile der Bevölkerung in Opposition zum bisherigen Regime zu stehen scheinen, ist auch die Chance zu sehen, daß nun die bisherige Opposition an die Macht kommt und beginnt, die schon zerstörte Gesellschaft und Wirtschaft Venezuelas wieder "auf Vordermann zu bringen".

Warten wir es ab.

 

Die eigentliche große Gefahr sehe ich für Taiwan und die baltischen Staaten. Moskau und Peking könnten sich weiter und zusätzlich ermutigt fühlen, auch in ihrem Vorfeld nach diesem Muster zu agieren.  

 

Die eigentliche Gefahr geht davon aus, daß es immer mehr dazu kommt, daß bisher international als gültig betrachtete Regeln keinerlei Beachtung mehr finden.

Das gefährdet langfristig unser aller Sicherheit.

Und daneben macht - um den Bezug zu Wertpapieren in diesem Forum wieder herzustellen - diese Entwicklung macht deutlich, daß politische Risiken eben nicht nur auf China und die Entwicklungsländer beschränkt sind.

 

Scherzhaft: Was passiert, wenn Trump in Grönland einmarschiert und Kopenhagen Sanktionen gegen die USA verhängt? 

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hattifnatt
vor 6 Minuten von Nachdenklich:

Moskau und Peking könnten sich weiter und zusätzlich ermutigt fühlen, auch in ihrem Vorfeld nach diesem Muster zu agieren.

Das ist ein sehr guter Punkt.

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Rotenstein
vor 9 Minuten von Nachdenklich:

Die eigentliche große Gefahr sehe ich für Taiwan und die baltischen Staaten. Moskau und Peking könnten sich weiter und zusätzlich ermutigt fühlen, auch in ihrem Vorfeld nach diesem Muster zu agieren.  

Warum denn das? Als ob sich Russland und China je um Völkerrecht gekümmert hätten. Natürlich werden Russland und China versuchen, dies propagandistisch auszuschlachten, aber das ist ja nur für die Galerie, während ihre tatsächliche aggressive, imperialistische Aussenpolitik davon nicht beeinflusst wird. 

 

Ich sehe eher das Gegenteil: Die Macht der Vereinigten Staaten wurde allen in Echtzeit demonstriert, und Russland und China haben mit dem blutigen Diktator Maduro einen wichtigen Verbündeten verloren und verstehen nun, dass man mit den USA besser nicht spassen sollte. 

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BWL0815
8 minutes ago, hattifnatt said:

Das ist ein sehr guter Punkt.

 

Das selbe habe ich gestern auch geschrieben und wurde gelöscht.

 

Dem Iran hat Trump auch gedroht, dass es wenn es tote Demonstranten gibt, etwas passieren würde - sinngemäß hat er sich in etwa so ausgedrückt. Könnten spannende Jahre mit Trump werden.

 

59 minutes ago, Anja Terchova said:

Sehr bedenklich das es noch schneller eskaliert ist, als ich gedacht hab. :'(

Für die Aktienmärkte würde ich die Folgen jetzt zwar als nicht so gravierend einschätzen, aber für Venezuela und die Nachbarländer sehe ich eine sehr grosse Gefahr. Nämlich das es zu einem Bürgerkrieg zwischen einer von den USA eingesetzen Marionettenregierung und Maduroanhängern kommt, Venezuela so ähnlich wie Libyen zerstört wird, und dadruch ein gewaltiger Migrationsdruck auf die Nachbarländer entsteht, der auch diese destabilisiert.

 

Es war eigentlich eine Bilderbuch Aktion, riskant, aber es ist (erstmal) gut gegangen, es wird irgendwann einen Hollywood Blockbuster darüber geben. Niemand wird Maduro vermissen, unter wirtschatflichen Gesichtspunkten würde mich interessieren, was das für den Ölpreis bedeutet.

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voxk
· bearbeitet von voxk
Zitat

After the U.S. bombed Venezuela in the middle of the night and abducted its president, Nicolas Maduro, President Donald Trump warned that more attacks could be on the way in the region.

After Venezuela Attack, Trump Says Something Must Be Done About Mexico

 

Kurzfristig erwarte ich auch nichts besonders für den Aktienmarkt.Mittelfristig frage ich mich jedoch, welches Land in der Region Geschäfte mit den USA machen will? Ich meine, wollen werden alle Länder wollen, aber meisten werden vorsichtig sein.

 

Hier wird die Rolle Venezuelas unterschätzt. Betrachtet man das Land als Einzels und insoliert, mag das richtig sein (gleicher Fehler wie bei Russland). Aber die Zusammenhänge zwischen all diesen Ländern sind stark. Es gibt so etwas wie eine gemeinsame Ideologie, die nicht homogen ist, aber vorhanden. Frag mal einen Mexikaner (Nordamerika), einen aus Honduras (Zentralamerika), einen Haitianer (Karibik) oder einen aus Uruguay (Südamerika), alle werden etwas Ähnliches sagen wie „Latin Power” oder „antiimperialistische Bewegung” usw.

 

vor 24 Minuten von Nachdenklich:

Da das Land aber schon zuvor von Chávez und Maduro wirksam zu Grunde gewirtschaftet wurde und in Folge der katastrophalen Situation im Lande große Teile der Bevölkerung in Opposition zum bisherigen Regime zu stehen scheinen, ist auch die Chance zu sehen, daß nun die bisherige Opposition an die Macht kommt und beginnt, 

Es ist noch verrückter. Trump hat schon gesagt, dass Corina Machado das Land nicht regieren kann. Von der Opposition ist nichts zu hören. Angeblich sollte das Land von der aktuellen Regierung weiter regiert werden, und zwar von der aktuellen Vizepräsidentin Delcy Rodríguez. Wir sollen abwarten, aber alles klingt total bescheuert.

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Nachdenklich
· bearbeitet von Nachdenklich

@Rotenstein Das kann man sicherlich unterschiedlich beurteilen.

 

Natürlich haben Rußland und China sich nicht ernsthaft an das Völkerrecht gebunden gefühlt. Das gilt ähnlich aber ja wohl auch für die USA. Das ist so bei Staaten, die eine "aggressive, imperialistische Außenpolitik" betreiben.

Aber man hat bisher in Peking und in Moskau sicherlich in das eigene Kalkül einbezogen, welche Reaktionen von den anderen Großmächten zu erwarten sind.

Die Erfahrung Moskaus bei dem Versuch, die Ukraine zu besetzen, haben in Peking und Moskau die Lust auf vergleichbare Abenteuer wohl eher gedämpft, die Beobachtung, daß die westliche Führungsmacht im eigenen Vorfeld nach Lust und Laune interveniert, vergrößert wohl eher die Annahme in Peking und Moskau, daß weitere Interventionen im eigenen Vorfeld von dieser US-Regierung nicht ernsthaft sanktioniert würden.

 

 

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BWL0815

Es wäre nicht das dümmste die amtierende Vizepräsidentin als Vasall im Amt zu lassen, sie hat ja gesehen was passieren kann und die Maduro Anhänger könnten mit ihr evtl. auch leben während sie gleichzeitig eine Wirtschaftspolitik im Sinne der USA betreibt und das Land liberalisiert.

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Bolanger
vor 21 Minuten von hattifnatt:

Moskau und Peking könnten sich weiter und zusätzlich ermutigt fühlen, auch in ihrem Vorfeld nach diesem Muster zu agieren.

Es gibt aber einen gewaltigen Unterschied. die Bürger des Baltikums und Taiwans leben in Demokratien und scheinen sich damit wohlzufühlen. Wenn dort die politische Führung gegen den Willen der Bevölkerung ausgetauscht würde, dann könnte das zu Massenprotesten, Streiks, Boykotten in der Bevölkerung führen, was in dem Maße in venezuela nicht zu erwarten ist. Ferner haben weder Taiwan noch das Baltikum natürliche Ressourcen. Für Taiwan erwarte ich sogar, dass die Halbleiterindustrie sich auf einen Einmarsch vorbereitet hat und Wege eingeleitet hat, die einen Wissenstransfsaer nach China erschweren. ich glaueb nicht, dass dort einfach der taiwanesische Betriebsleiter durch einen Chinesen ersetzt wird und dann alles so weiter läuft wie gehabt.      

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Anja Terchova
vor 10 Minuten von Rotenstein:

Ich sehe eher das Gegenteil: Die Macht der Vereinigten Staaten wurde allen in Echtzeit demonstriert, und Russland und China haben mit dem blutigen Diktator Maduro einen wichtigen Verbündeten verloren und verstehen nun, dass man mit den USA besser nicht spassen sollte. 

Ich denke nicht das davon irgendwer global beeindruckt ist. Sondern wir können und alle denke das es wiede so ähnlich enden wird, wie es in Vietnam, Irak Libyen und Afghanistan geendet ist.

Da haben es die USA bzw. ihrer unterstützenden Ortskräfte geschafft Saddam Hussein, Osama Bin Laden und Muammar Gadaffi zu töten. Aber keins der Länder wurde dadurch einen deut demokratischer oder westlicher. Sondern die humanitäre Situation hat sich dadurch erst recht verschlechtert. Und es wurden noch radikalere Machhaber herangezüchtet. Im Irak wie auch in Syrien der IS den man lang Zeit als "gemässigte Rebellen" beschönigt hat, und in Afghanistan haben die Taliban das ganze Land in Rekordzeit zurückerobert.

So ähnlich wird es auch in Venezuela ausgehen.
 

vor 14 Minuten von BWL0815:

Es war eigentlich eine Bilderbuch Aktion, riskant, aber es ist (erstmal) gut gegangen, es wird irgendwann einen Hollywood Blockbuster darüber geben. Niemand wird Maduro vermissen, unter wirtschatflichen Gesichtspunkten würde mich interessieren, was das für den Ölpreis bedeutet.

Trotzdem ist Venezuela auch unter Maduro egal ob seine Präsidentschaft legitim oder illegitim war ein souveränes Land, und die USA ist auch nur ein einzeiges Land, so das der Überfall gegen jedes Völkerrecht verstösst. Man hat ja nichtmal eine UN Resolution versucht, sie wenigstens eine halbseidene Rechtfertigung hätte abgeben können.

Der Grossteil der Bevölkerung war sicher über Maduro auch nicht sonderlich glücklich. Aber den Überfall durch die USA wird man trotzdem nicht gutheissen. Und man wird sich auch fragen wieviel Schuld an der maroden Situation überaut Maduro hatte, und wieviel Schuld an den US-Sanktionen liegt.

Und das ist dann der Weg zum Bürgerkrieg gegen eine US-konforme Marionettenregierung.

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BWL0815

In der islamischen Welt gibt es viele konfessionelle und ethnische Konflikte, wenn Iraker sich gegenseitig abschlachten weil sie sich darum streiten wer der Lieblingscousin des Propheten war, kann man dafür nicht den USA die Schuld geben. Ich weiß nicht wie gespalten Venezuela ist und wie wahrscheinlich ein Bürgerkrieg zwischen "Kommunisten" und "Antikommunisten", aber ich denke nicht, dass man diese Länder sinnvoll vergleichen kann. In Libyen war Frankreich, namentlich Sarkozy hauptverantwortlich.

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