morini Donnerstag um 07:43 Alphabet-Aktie fällt – KI-Ausgaben schockieren trotz Cloud-Boom: https://www.wallstreet-online.de/nachricht/21141827-zahlen-raus-alphabet-aktie-faellt-ki-ausgaben-schockieren-trotz-cloud-boom Zitat Auslöser der Verkäufe war weniger das operative Geschäft als vielmehr die deutlich angehobene Ausgabenplanung. Alphabet erwartet für 2026 nun Investitionen von 195 bis 205 Milliarden US-Dollar. Zuvor hatte der Konzern mit maximal 190 Milliarden US-Dollar gerechnet. Das zusätzliche Kapital soll vor allem in den Ausbau von Rechenzentren und KI-Infrastruktur fließen. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
wertpapiertiger Donnerstag um 09:34 Deren Cloud Platform boomt und verdient zunehmend und ordentlich Geld. Der weitere Ausbau macht Sinn. Wenn das der Grund für den recht großen Rücksetzer ist ist das mE übertrieben. Alphabet ist stark positioniert. Blase hin oder her. Wenn die existiert und tatsächlich platzt wird es auch dort Gewinner geben. Und da sehe ich dann Alphabet übermässig von mittelfristig profitieren. Die Open Source Sota Wettbewerbs Modelle sind keine Gefahr sondern Mehrwert für die Google Cloud. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
luk83 Donnerstag um 12:32 Es stellt sich zunehmend die Frage wer der Schaufelhersteller ist. Momentan natürlich eher eine AMD,Nvidia, Micron und co aber in naher Zukunft wird KI in Betrieben zu immensen Effizienzgewinnen beitragen (auf Kosten der Mitarbeiteranzahl bzw. -gehälter) und dafür sind die Unternehmen bereit zu blechen davon bin ich überzeugt. Es stellt sich nur noch die Frage wieviel. Andererseits sind wirklich alle Bigplayer dabei und die Markteintrittsbarriere ist selbst für Staaten nicht zu überwinden. Im Worst Case lässt sich das nicht monetarisieren bzw. Aufwand/Ertrag passt nicht dann werden die Alpabets/Microsoft/Amazon/Oracle/Metas die Beträge abschreiben und ihre monopolartigen Strukturen wieder normal nutzen plus die Preise anheben um die Verluste wieder rein zu bekommen. Oracle wird das eher nicht überleben, der Rest ist nur leicht Cashflow negativ im Moment und läuft überhaupt nicht Gefahr hier existenzgefährdend unterwegs zu sein. Dieser Übergang dauert keine 5 Jahre bis das absehbar ist. Bis dahin braucht es Sitzfleisch in meinen Augen. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
krett Donnerstag um 12:38 Meine Vermutung: Innerhalb der nächsten 12 Monate wird sich zeigen, das das Wachstum so nicht weitergeht und die neu-Investition werden kollabieren. Natürlich von einem sehr hohen Niveau aus. D.h. es wird nach wie vor hohe neu-Investitionen in KI geben, aber halt nicht so extrem hoch. Die letzten 12 Monate sind die KI Ausgaben in Unternehmen explodiert, dank Agentic KI. Ab sofort werden die controller da ein scharfes Auge drauf haben und Ausgaben müssen sich auch rechnen. Da werden in nicht wenigen Unternehmen die KI-Ausgaben erstmal eingefroren. Womit dann das Wachstum abnehmen wird. Und schon ein geringeres Wachstum bei KI-Produkten und Rechenleistung wird so manche Bewertung abstürzen lassen. Für Google ist das aber nicht unbedingt negativ glaube ich, eher für Nvidia, Samsung, Micron, AMD... Das ist zumindest meine Prognose. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
YingYang Donnerstag um 12:43 · bearbeitet Donnerstag um 13:09 von YingYang Monetarisierung von KI Anwendungen wird ein spannendes Thema. Wenn man sich anschaut, wieviel in EUR und USD manche Prompts/Tasks kosten, muss man sich schon die Frage stellen ob das alle wirklich billiger ist als ein Mensch, der zum Mindestlohn bezahlt wird. Die ersten CFO stöhnen schon ob der hohen Token-Kosten. Explodierende KI-Kosten: Konzerne sperren Zugänge oder raten zu älteren Modellen | heise online Ebenfalls eine große Frage: Alphabet investiert aktuell 200 Mrd. USD pro Jahr (2026). Das sind ja erstmal ergebnisneutrale Investitionen. Auf welchen Zeithorizont wird das alles ergebniswirksam? Meta schreibt sein KI Center auf 20 Jahre ab, was ein schlechter Scherz ist. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
luk83 Donnerstag um 13:28 es stellt sich aber eher die Frage welcher Programmierer wohl zum Mindestlohn beschäftigt wird oder welcher leitende Angestellte, Ingenieur, Versicherungssachbearbeiter etc. pp. Die KI "bedroht" ja eher die vergleichsweise gut gebildete am Schreibtisch arbeitende Kraft als den Handwerker. Also klar kann das sein dass hier die Kapazitäten nicht gebucht werden aber der Auftragsbestand von Alphabet und Co. sagt doch eher etwas anderes. Müssen nicht sogar eher Fremdkapazitäten (von Meta) zugekauft werden um seine Kunden bedienen zu können oder hab ich das falsch im Kopf. Und ist es nicht auch so das alle mit neuen selbst entwickelten Chips versuchen die KI Dienstleistungskosten massiv zu drücken? Für Nvidia und Co. ist das natürlich schlecht, für Alphabet sehe ich das positiv. Klar die Rechenzentren werden gebaut (teurer Grunderwerb und Baukosten) und die Chips sind nach 3-4 Jahren wohl auch mehr oder weniger wertlos von daher ist die Gefahr von Abschreibungen real aber diese durch neue Chips zu ersetzen dürfte dann deutlich günstiger sein. Die Rechenzentren stehen, die Kühlung und Stromversorgung auch, klar die Chips sind veraltet aber neue sind dann bestimmt deutlich günstiger, leistungsstärker und wahrscheinlich auch mit geringerem Stromverbrauch. Es wäre interessant zu wissen wie hoch die Chipkosten im Verhältnis zum "drumherum" sind, so könnte man ableiten ob diese 200Mrd. jährliche Erstkosten iwann nur noch 50 Mrd. jährliche Folgekosten für neue Chips nach sich ziehen nur um mal ein Beispiel zu nennen. Ich finde es nach wie vor extrem mit welchen Zahlen hier rumgeworfen wird. Alphabet oder Amazon hauen einfach mal 200Mrd jährlich raus und das geht ja schon eine Zeit lang sprich ne halbe Billion ist da die letzten 3 Jahre wahrscheinlich reingeflossen. Bisher müssen sie das wohl auch nicht bilanzieren aber angeblich dann wenn die Kapaziäten/Rechenzentren stehen . Nichtsdestotrotz ist keines dieser Unternehmen besorgniserregend verschuldet insbesondere im Verhältnis zu den jährlichen Gewinnen ist da alles vollkommen im Lot. Aus diesem Grund sehe ich auch diese Abschreibungsgefahr entspannt, da wird wohl etwas kommen aber wie gesagt dann stehen die Rechenzentren iwann, sie werden die nächsten 3-5 Jahren bilanziell aufgrund von Abschreibungen keinen Gewinn machen aber dafür danach extreme jährliche Gewinne ausweisen da nur noch die Chips regelmäßig erneuert werden müssen (plus Stromkosten). Diese Kosten dürften aber viel leichter wieder einzuspielen sein. Vielleicht gibt es Insider die diese Anfangsinvestitionen im Verhältnis zu den Folgekosten abschätzen können oder soll ich evtl. die Ki Fragen? Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
YingYang Donnerstag um 13:34 · bearbeitet Donnerstag um 13:41 von YingYang vor 5 Minuten von luk83: es stellt sich aber eher die Frage welcher Programmierer wohl zum Mindestlohn beschäftigt wird Die KI sagt mir: Ein Prgrammierer in Indien Gehalt nach Erfahrung (Monats- und Jahresgehalt) Junior (0–2 Jahre Erfahrung): Monatlich: ca. 300 € – 500 € (~25.000 – 45.000 INR) Jährlich: ca. 3.500 € – 6.000 € Hinweis: Absolventen von Spitzenuniversitäten (wie den IITs), die von Big-Tech-Konzernen (Google, Microsoft, Amazon) angeworben werden, können auch als Einsteiger deutlich mehr verdienen. Mid-Level (3–5 Jahre Erfahrung): Monatlich: ca. 600 € – 1.200 € (~55.000 – 110.000 INR) Jährlich: ca. 7.000 € – 14.000 € Senior / Team Lead (6+ Jahre Erfahrung): Monatlich: ca. 1.300 € – 2.500 €+ (~120.000 – 220.000+ INR) Jährlich: ca. 15.000 € – 30.000 € Dass eher die Schreibtischkraft, als der Handwerker bedroht ist, ist klar. Allerdings sind wir beim heutigen Stand der Technik noch relativ weit davon entfernt ganze Jobs zu ersetzen, meiner Meinung nach. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
luk83 Donnerstag um 13:40 und trotzdem werden diese Rechenzentren nicht in Indien gebaut dort dürften Grund Baukosten, Strom etc. auch deutlich günstiger sein. Ich kann mir nicht vorstellen das die KI >10000€ im Jahr an Kosten verursacht im Verhältnis zu einem mittelguten Programmierer. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
YingYang Donnerstag um 13:42 · bearbeitet Donnerstag um 13:43 von YingYang vor 2 Minuten von luk83: und trotzdem werden diese Rechenzentren nicht in Indien gebaut dort dürften Grund Baukosten, Strom etc. auch deutlich günstiger sein. Ich kann mir nicht vorstellen das die KI >10000€ im Jahr an Kosten verursacht im Verhältnis zu einem mittelguten Programmierer. Die werden dort nicht gebaut, weil die Inder sich die Token nicht leisten können. Kühlung ist dort aufgrund des Klimas nochmal deutlich aufwendiger. Luftfeuchtigkeit etc. Hast du schonmal was programmieren lassen mit der KI und dir die Token zeigen lassen? Du unterschätzt mMn massiv was das kostet. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
ToTheTop Donnerstag um 20:05 Entscheidend ist nicht der Preis pro Token, sondern wie viel Intelligenz man für einen Dollar bekommt. Und diese „Intelligenz pro Dollar“ wird immer weiter steigen. Damit wird Intelligenz als Wirtschaftsgut ständig billiger und für immer mehr Aufgaben sinnvoll einsetzbar. Dann greift im Grunde das Jevons-Paradoxon: Obwohl die einzelne Leistung günstiger wird, steigt der Gesamtverbrauch massiv, weil plötzlich überall neue Anwendungen wirtschaftlich werden. KI muss dafür keine kompletten Jobs ersetzen. Es reicht, wenn sie bei fast jeder Arbeit am Computer einen großen Teil übernimmt. Deshalb glaube ich nicht an einen Nachfrageeinbruch in zwölf oder 24 Monaten. Wir stehen bei der Nachfrage nach Intelligenz gerade erst am Anfang. Also wirklich.. ganz am Anfang. Offen ist, wer am Ende welchen Teil vom Kuchen bekommt. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
howhardgerrard87 Donnerstag um 21:41 Ich bin vor Kurzem auf diese Website gestoßen, die die (wenigen) konkreten Prophezeihungen von AI-CEOs etc. dokumentiert. Schon sehr amüsant https://codingissolved.com/ Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
basti_ Donnerstag um 22:26 vor 35 Minuten von howhardgerrard87: Ich bin vor Kurzem auf diese Website gestoßen, die die (wenigen) konkreten Prophezeihungen von AI-CEOs etc. dokumentiert. Schon sehr amüsant https://codingissolved.com/ Es gibt afaik etwas das nennt sich "gates law" von Bill Gates und lautet in etwa: „Die meisten Menschen überschätzen, was sie in einem Jahr schaffen können, und unterschätzen, was sie in zehn Jahren schaffen können.“ CEOs sind in erster Linie Investoren und Eigentümern verpflichtet, entsprechend müssen sie nette Stories erzählen die morgen umgesetzt sein sollen, wer will schon 10 oder 20 Jahre warten. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
wertpapiertiger Freitag um 07:07 Google entwickelt grade Chips die einen Teil der KI bereits fest "verdrahtet" haben; somit werden die Tokens billiger und erschließt noch mehr Geräte und auch weitere non Cloud Einsätze. Vermutlich für Apple und Co. Ich denke das wird denen richtig Geld bringen, auch von Firmen wie Apple Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
No.Skill Freitag um 08:03 vor 9 Stunden von basti_: Es gibt afaik etwas das nennt sich "gates law" von Bill Gates und lautet in etwa: „Die meisten Menschen überschätzen, was sie in einem Jahr schaffen können, und unterschätzen, was sie in zehn Jahren schaffen können.“ Ja, sehr gut. Das ist so ein schönes physiologisches Thema, daher will Elon ja auch zum "Mars" und nicht "nur zum Mond". Er weiß ganz genau, dass seine Ziele vermutlich nicht erreicht werden können, setzt sich aber extra welche, die ihn so sehr anspornen, dass er dann (auch nicht garantiert) bis zum Mond kommt. Das ist nur ein Beispiel, das gerade immer wieder populär diskutiert wird. Im Sport ist es üblich, dass man aus der 3. Liga kommend "Weltmeister" werden will. Ich will da jetzt keine Diskussion um Elron aufbrechen, Jeff Bezos und auch Alphabet machen das ähnlich, nur etwas leiser. Oder die Chinesen, dort kann man beobachten, dass „sie“ immer mehr das wirklich "machen" und dann veröffentlichen gehen. Siehe Deepseek. Wurde ja vorher nicht vollmundig angekündigt. Hinter den chinesischen Kulissen wird man die Messlatte auch hochgeschraubt haben, um dorthin zu kommen. Bei uns in Deutschland ist es in der Tradition wiederum gegensätzlich: „Nicht getadelt ist Lob genug“ und "Besser ein Spatz in der Hand als eine Taube auf dem Dach." Oder "Hochmut kommt vor dem Fall." und so weiter sitzen uns halt tief in der sprichwörtlichen „DNA“. So wird bei uns nach dem „Think big“ von Elon, dass er Rechenzentren im Weltall bauen will, sofort recherchiert, warum das nicht geht. Oder bei Claudelösungen, KI, 5G, E‑Antrieb, Windkraft, SMR‑Kraftwerken, autonomem Fahren erst einmal auf die Gefahren hingewiesen, bevor man über den Nutzen nachdenkt. Alles natürlich berechtigt, nur eben hinderlich, wenn man zum Mond will, oder die marktbeherrschende Stellung in der KI erringen will. vor 9 Stunden von basti_: CEOs sind in erster Linie Investoren und Eigentümern verpflichtet, entsprechend müssen sie nette Stories erzählen die morgen umgesetzt sein sollen, wer will schon 10 oder 20 Jahre warten. Sehe ich bei mir jeden Tag auf der Arbeit (Familienbetrieb mit 75000 Mitarbeitern).^^ Hier wird wirklich sehr, sehr lange im Voraus geplant. Andererseits müssen wir auch tagesaktuell auf Lieferkettenprobleme, den demografischen Wandel, IT-Sicherheit, KI, Trumps Zölle etc. pp. reagieren. Und können diese nicht einfach ignorieren. Daher kommt dann am Ende ein Zickzackkurs heraus, der insgesamt nach vorn gerichtet ist. @wertpapiertiger Dito, sehe ich auch so, und sie machen das relativ leise ohne viel Tamtam. Grüße No.Skill Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag