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RichyRich

Raisin Bank / Weltsparen.de

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Geldhaber
vor 4 Stunden von hierbinich:

Aktuell nur Amundi Smart Overnight in diesem Zinsportfolio. Das heißt, man kann genau so gut Amundi direkt kaufen, ohne Raisin?

Nur der Amundi Smart Overnight? - Dann ist das Raisin Zinsportfolio ja eine teure Mogelpackung! 

Dann in der Tat besser den Amundi Smart Overnight ohne Raisin und damit ohne die Gebühren für das Zinsportfolio kaufen. 

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hierbinich

... oder mache ich einen Denkfehler

 

Wenn man Almundi direkt kauft, nicht bei Raisin Zinsportfolio, dann

- gesetzliche Einlagensicherung greift bei Geldmarktfonds nicht und bei Raisin wäre die Anlage immerhin als Sondervermögen irgendwie abgesichert

 

außerdem

 

- wenn man Amundi woanders nicht bei Raisin kauft, da gibt es ja auch Gebühren 

 

allerdings sind die Gebühren bei Reisin vermutlich etwas teurer

 

 

 

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Puppi
vor 27 Minuten von hierbinich:

als Sondervermögen irgendwie abgesichert

Fonds/ETFs sind immer Sondervermögen.

 

vor 28 Minuten von hierbinich:

allerdings sind die Gebühren bei Reisin vermutlich etwas teurer

Richtig.

0,25 p.a. mehr! Das ist viel bei Renditen im Geldmarktfonds-Bereich.

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hierbinich

Fonds/ETFs sind immer Sondervermögen.... Und Aktien nicht?  Tagesgeld nicht?  Sparbuch nicht?

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Gordon1607
vor 7 Minuten von hierbinich:

Fonds/ETFs sind immer Sondervermögen.... Und Aktien nicht?  Tagesgeld nicht?  Sparbuch nicht?

Tagesgeld, Sparbuch, Festgeld, Sparbriefe, Girokonto ... sind Einlagen und bei einer Insolvenz in der Konkursmasse. Hier springen die Einlagensicherungsfonds dann ein.

Fonds und Aktien gehören dir und sind nicht in der Konkursmasse. Das kannst du dir wie den Inhalt eines Schließfaches vorstellen. Wenn deine Bank dir diese nicht herausgeben kann, erhältst du 90% max. 20.000 EUR Entschädigung.

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Geldhaber

Die Antwort von @Gordon1607lässt sich hinsichtlich Fonds (ETFs sind Fonds) noch präzisieren/aufschlüsseln: 

 

Im Falle der Insolvenz der KVG (der Fondsgesellschaft) ist man geschützt, weil Fonds Sondervermögen sind. Fonds (bzw. die in ihnen enthaltenen Wertpapiere) sind somit nicht Teil der Insolvenzmasse. 

 

Im Falle der Insolvenz der depotführenden Stelle (z.B. Bank, Direktbank, Neobroker), also der Insolvenz des Finanzdienstleisters, bei dem man sein Depot hat, in dem man seine Wertpapiere (z.B. Aktien, Anleihen und Fonds) verwahrt, ist man ebenfalls geschützt. 

Aber nicht, weil Fonds Sondervermögen sind (das spielt in dieser Konstellation keine Rolle), sondern weil die Wertpapiere im Depot noch etwas viel besseres sind: 

Sie sind das Eigentum (*) des Anlegers. Deshalb sind sie nicht Teil der Insolvenzmasse. 

 

*= Bei im Ausland aufgelegten Fonds ist das allerdings häufig anders: Sie werden im Ausland treuhänderisch verwahrt (im Depotauszug steht dann "Wertpapierrechnung [Staat]"); sie sind dann aber auch nicht Teil der Insolvenzmasse bei der Insolvenz der depotführenden Stelle im Inland. 

 

 

Der Hinweis auf 90 % max. 20.000 € Entschädigung bei Wertpapieren ist richtig. Unterstreichen möchte ich aber, dass dafür die Herausgabe der Wertpapiere nicht möglich sein müsste, weil unauffindbar abhanden gekommen oder weil vielleicht nie für den Anleger gekauft (Geschäfte wurden nur vorgegaukelt) und dass die depotführenden Stelle vollständig insolvent sein müsste (könnte also selbst keine Entschädigung leisten). 

 

 

Wovor man bei Fonds selbstverständlich nicht geschützt ist, ist die Möglichkeit, dass die Dinge, in die Fonds investieren an Wert verlieren, sogar völlig wertlos werden können. Investiert ein Fonds z.B. in Aktien oder Anleihen eines Unternehmens, das insolvent wird, wird das negative Auswirkungen auf die Wertentwicklung des Fonds haben. Auch Bankguthaben von Fonds wären im Falle der Insolvenz der Bank nicht durch Einlagensicherungssysteme geschützt. 

(Anders das Konto eines Anlegers bei einer Bank: Das Geld darauf ist zwar Teil der Insolvenzmasse, aber man wird durch die Einlagensicherungssysteme entschädigt, wie @Gordon1607schon gesagt hat.)

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Gordon1607
vor 18 Minuten von Geldhaber:

Die Antwort von @Gordon1607lässt sich hinsichtlich Fonds (ETFs sind Fonds) noch präzisieren/aufschlüsseln: 

:thumbsup: Danke! So präzise hätte ich das nicht ausdrücken können.

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hierbinich

https://www.bafin.de/DE/verbraucherinnen-verbraucher/themen-finanzprodukte/geldanlage/einlagensicherung-anlegerentschaedigung/einlagensicherung-anlegerentschaedigung_node.html

"...Die Anlegerentschädigung schützt Forderungen aus Wertpapiergeschäften...

...

Die gesetzliche Anlegerentschädigung sichert 90 Prozent Ihrer Forderungen aus Wertpapiergeschäften, maximal jedoch 20.000 Euro. Der Anspruch gilt, wenn die Gelder in Euro oder einer Währung eines EU-Mitgliedstaats geführt werden"

 

 

Gut.

 

 

 

https://live.deutsche-boerse.com/wissen/wertpapiere/etfs-und-etps/abgrenzung-der-anlageformen

"Aus Anlegersicht ebenfalls ein sehr wichtiges Merkmal der ETFs ist ihr rechtlicher Status. Sie sind Fonds nach EU-Recht. Das verwaltete Vermögen wird als Sondervermögen von einer Depotbank gehalten, deshalb sind Emittenten vor möglichen Insolvenzen geschützt"

 

https://www.bafin.de/DE/verbraucherinnen-verbraucher/themen-finanzprodukte/geldanlage/einlagensicherung-anlegerentschaedigung/einlagensicherung-anlegerentschaedigung_node.html

"Auch Wertpapiere wie Aktien, Zertifikate oder Investmentfondsanteile fallen nicht unter die Einlagensicherung. Sie sind aber Eigentum der Kundinnen und Kunden und werden von der Bank oder dem Wertpapierhandelsunternehmen verwahrt. Im Insolvenzfall können Sie die Herausgabe Ihrer Wertpapiere verlangen"

 

 

 

So. Aktien und Fonds sind geschütztes Vermögen. Warum braucht man dann diese 90% bzw. 20000 Euro Regelung extra, wenn Aktien und Fonds sowieso geschützt sind?

Und was will Raisin sagen, wenn sie vom Sondervermögen sprechen? Oder "werben" sie sozusagen mit dem Wort Sondervermögen für deren Produkt, obwohl es auch bei den anderen Banken genau so ist? Oder macht Raisin irgendetwas an der Stelle was die anderen nicht machen?

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Ramstein
vor 14 Minuten von hierbinich:

So. Aktien und Fonds sind geschütztes Vermögen. Warum braucht man dann diese 90% bzw. 20000 Euro Regelung extra, wenn Aktien und Fonds sowieso geschützt sind?

Im Wesentlichen im Betrugsfall, d. h. wenn die auf Abrechnung und Depotauszug gezeigten Werte nicht wirklich existieren.

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Gordon1607
vor 15 Minuten von hierbinich:

So. Aktien und Fonds sind geschütztes Vermögen. Warum braucht man dann diese 90% bzw. 20000 Euro Regelung extra, wenn Aktien und Fonds sowieso geschützt sind?

Lies dir @Geldhabers Kommentar gründlich durch:

 

vor 1 Stunde von Geldhaber:

Unterstreichen möchte ich aber, dass dafür die Herausgabe der Wertpapiere nicht möglich sein müsste, weil unauffindbar abhanden gekommen oder weil vielleicht nie für den Anleger gekauft (Geschäfte wurden nur vorgegaukelt) und dass die depotführenden Stelle vollständig insolvent sein müsste (könnte also selbst keine Entschädigung leisten). 

 

Wenn ich da wieder meinen Schließfachvergleich bringen darf: Wenn das Schließfach (warum auch immer) leer ist und bei der Bank nichts zu holen ist dann hilft dir nur eine Versicherung. Und die hat eine max. Deckungssumme.

 

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Gordon1607
· bearbeitet von Gordon1607
Verb vergessen
vor einer Stunde von hierbinich:

Und was will Raisin sagen, wenn sie vom Sondervermögen sprechen? Oder "werben" sie sozusagen mit dem Wort Sondervermögen für deren Produkt, obwohl es auch bei den anderen Banken genau so ist? Oder macht Raisin irgendetwas an der Stelle was die anderen nicht machen?

Raisin macht das was alle Banken machen.

Man grenzt sich aber vom eigenen Tagesgeld/Festgeld ab. Das ist nur bis 100.000 EUR abgesichert. Dein Risiko ist aber, dass die Sicherungssysteme des Staates wo du dein Geld anlegst, auch das nicht stemmen. 

Beim ETF hat du die 100.000 Euro Grenze nicht. Somit ist der Schutz besser.

Raisin bewirbt das wahrscheinlich stark, um an die laufenden 0,25% ranzukommen. Und genau die kannst du dir woanders sparen.

  

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voxk
Am 17.10.2026 um 16:49 von Geldhaber:

Nur der Amundi Smart Overnight? - Dann ist das Raisin Zinsportfolio ja eine teure Mogelpackung! 

Das ist nur ein Momentaufnahme und so steht es auch im Text.

Zitat

So ist das Zinsportfolio aktuell gewichtet 

 

Ich erinnere mich bis zu zwei Produkte drin gesehen zu haben. Das war vor 1,5 Jahr so.

Wenn ich das richtig verstehe, investieren sie, wo sie es für besser halten. Kann man das als das Vorteil sehen? Das heißt, sie verkaufen/kaufen steuerneutral für die Kunden?

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Geldhaber
vor 36 Minuten von voxk:

Das ist nur ein Momentaufnahme und so steht es auch im Text.

Stimmt. Statt nur eines Geldmarkt-ETFs, den man ganz leicht selbst kaufen könnte, wird - je nach Markteinschätzung - auch in 

https://kundenservice.raisin.com/hc/de/articles/37679578308370-Aus-welchen-Bestandteilen-besteht-das-Zinsportfolio-und-wie-werden-diese-gewichtet

Zitat

Staatsanleihen aus der Eurozone mit guter Bonität

Unternehmensanleihen mit ebenfalls hoher Kreditwürdigkeit

Instrumente welche die €STR (Euro Short-Term Rate) – also den von der Europäischen Zentralbank berechneten Tagesgeldsatz am Interbankenmarkt abbilden

investiert. Momentan davon nur in die dritte Möglichkeit. 

 

vor 42 Minuten von voxk:

Wenn ich das richtig verstehe, investieren sie, wo sie es für besser halten. Kann man das als das Vorteil sehen?

Ja, wenn die ein glückliches Händchen haben. 

 

vor 42 Minuten von voxk:

Das heißt, sie verkaufen/kaufen steuerneutral für die Kunden?

Nein. Das Raisin "Zinsportfolio" ist kein Dachfonds, in dem steuerneutral umgeschichtet werden könnte. Verkäufe durch Raisin werden also ganz genauso besteuert, als wenn man selbst verkaufen würde.

 

Dazu Raisin selbst: https://kundenservice.raisin.com/hc/de/articles/37679733413778-Fallen-Steuern-an-und-wie-werden-diese-abgeführt

Zitat

Fallen Steuern an und wie werden diese abgeführt?
Ja, bei einem Verkauf können, ähnlich wie bei der Anlage in Aktien oder Anleihen, Abgeltungssteuern anfallen, die automatisch von der Raisin Bank abgeführt werden. [...]

(Dass sie "ähnlich" schreiben, ist ein wenig merkwürdig. Das Wort könnten sie auch weglassen.) 

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voxk

Auf jeden Fall ist alles etwas komisch. In der Rubrik Welche Kosten fallen für das Zinsportfolio an? verstehe ich, dass es nur die laufenden Kosten gibt.

Zitat

Die Gesamtkosten des Zinsportfolios belaufen sich also auf 0,35 % pro Jahr. Es fallen keine zusätzlichen Transaktionskosten an.


Ok, dann gehe ich davon aus, wenn Raisin verkauft, ein Teil der Gewinne für die Steuer geht, und der Rest reinvestiert wird.


Um zu wissen, ob sich das lohnt, sollte Raisin eine Tabelle mit den historischen Renditen veröffentlichen.

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Geldhaber

Immerhin ist das Raisin günstiger als die Konkurrenz. 

Raisin Zinsportfolio 0,25 % p.a. + 0,10 % p.a. "Produktkosten für die eingesetzten ETFs", aber die hätte man ja auch ohne Raisin, sofern man auf ETFs setzt. 

Ginmon TopZins 0,30 % p.a. + 0,10 % p.a.

Whitebox ZinsPortfolio 0,35 % p.a. + 0,10 p.a.

Quirion Cash-Invest 0,48 % p.a. + 0,10 % p.a. 

Scalable ZinsInvest 0,75 % p.a. + 0,13 % p.a. 

 

vor 3 Stunden von voxk:

Um zu wissen, ob sich das lohnt, sollte Raisin eine Tabelle mit den historischen Renditen veröffentlichen.

Angaben zu historischen Renditen habe ich nur bei Whitebox gesehen: 

https://www.whitebox.eu/zinsportfolio

Whitebox.thumb.png.ae3c0aac303e51ee7440714b2c212eef.png

 

Ich habe aber KEINE Ahnung, ob sich das auf Raisin übertragen lässt. 

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