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Bewertung gesucht: Langfristiges Portfolio zur Altersvorsorge

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Posted · Edited by BlueChips

Hallo zusammen,

 

seit etwas über einem Jahr verfolge ich hier sehr interessiert eure Beiträge und konnte mir so einige Anregungen für mein persönliches Portfolio holen.

Nachdem ich Anfang diesen Jahres ein Rebalancing vorgenommen habe würde ich gerne einmal eure Meinung zu dem aktuellen Stand meines gesamten Portfolios einholen um so größere Fehler zu vermeiden.

 

 

1. Erfahrungen mit Geldanlagen

 

Seit etwas mehr als einem Jahr Aufbau eines ETF-Weltdepots in Anlehnung an Supertobs, Tagesgeld/Festgeld

 

 

2. Darstellung von bereits vorhandenen Depotpositionen (ISIN angeben)

 

ETF Depot Volumen: 32k

 

Soll Verteilung des ETF Depots:

 

  • 70% BIP Gewichtung der Positionen (1+2) bis 5
  • 15% Commodity ETF
  • 15% Anleihen ETF

 

Stand (vor dem ersten Umbau):

 

  1. 13,70% - iShares STOXX Europe 600 (DE) - [WKN: 263530 / ISIN: DE0002635307] - Entstanden durch Umschichtung von DB-X (DBX1A7) wegen Steuerproblematik
  2. 3,9% - ComStage STOXX ® Europe 600 NR UCITS ETF - [WKN: ETF060 / ISIN: LU0378434582]
  3. 19,45% - ComStage MSCI North America TRN UCITS ETF - [WKN: ETF113 / ISIN: LU0392494992]
  4. 8,42% - ComStage MSCI Pacific TRN UCITS ETF - [WKN: ETF114 / ISIN: LU0392495023]
  5. 23,74% - db x-trackers MSCI Emerging Markets Index UCITS ETF 1C - [WKN: DBX1EM / ISIN: LU0292107645]
  6. 15,32% - ComStage Commerzbank Commodity ex-Agriculture UCITS ETF - [WKN: ETF090 / ISIN: LU0419741177]
  7. 15,43% - Deka iBoxx EUR Liquid Non-Financials Diversified UCITS ETF - [WKN: ETFL38 / ISIN: DE000ETFL383]

 

Aktueller Stand:

 

  1. 17,48% - ComStage STOXX ® Europe 600 NR UCITS ETF - [WKN: ETF060 / ISIN: LU0378434582]
  2. 20,09% - ComStage MSCI North America TRN UCITS ETF - [WKN: ETF113 / ISIN: LU0392494992]
  3. 8,71% - ComStage MSCI Pacific TRN UCITS ETF - [WKN: ETF114 / ISIN: LU0392495023]
  4. 24,47% - ComStage MSCI Emerging Markets TRN UCITS ETF - [WKN: ETF127 / ISIN: LU0635178014]
  5. 15,75% - ComStage Commerzbank Commodity ex-Agriculture UCITS ETF - [WKN: ETF090 / ISIN: LU0419741177]
  6. 13,50% - Deka iBoxx EUR Liquid Non-Financials Diversified UCITS ETF - [WKN: ETFL38 / ISIN: DE000ETFL383]

 

Zusätzliche Positionen:

 

  • Riester: 9k + Wird mit Maximalbetrag bespart
  • Festgeld: 6k DKB Sparplan (ausgeschöpft) – 20 Jahre – jederzeit kündbar
  • Tagesgeld: 15k

 

 

3. Zeitliche Aufwandsbereitschaft für eure Fondsanlage

 

1-2 Stunden pro Woche

 

 

4. Risikotyp/Risikobereitschaft/Umgang mit Verlusten

 

  • Ich sehe mein ETF Depot als sehr langfristige Anlage und kann auch höhere Verluste aussitzen ohne schlecht zu schlafen.
  • Möchte auch in Krisenzeiten den Sparplan durchziehen und investieren
  • ETF Depot Anteil sollte sich bei ca. 50% halten

 

Optionale Angaben:

 

  1. Alter: 29 Jahre
  2. Berufliche Situation: fest angestellt, 85k p.a. brutto
  3. Sparer-Pauschbetrag ausgeschöpft?: Noch nicht ganz, aber viel Luft ist nicht mehr

 

 

Über meine Fondsanlage

1. Anlagehorizont

 

Passives ETF Depot >= 25 Jahre für Altersvorsorge

Übrige Positionen (Riester, Festgeld, Tagesgeld) können sich auch ändern zwecks Erwerbung einer Immobilie

 

 

2. Zweck der Anlage

 

Im Vordergrund steht die finanzielle Absicherung im Alter. Erwerbung einer Immobilie sollte aber auch möglich sein ohne in ungünstigen Zeiten ETF Positionen auflösen zu müssen.

 

 

3. Einmalanlage und/oder Sparplan?

 

Sparplan

 

 

4. Anlagekapital

 

Bisher habe ich alle 2 Wochen für 850€ kostenlose Sparpläne ausgeführt. Der Grund dafür war, dass ich mein ETF-Depot schrittweise über einen längeren Zeitraum aufbauen wollte (inkl. Reduzierung des recht hohen Tagesgeld Anteils).

 

Einzig den Deka iBoxx konnte ich nicht kostenlos besparen und habe ihn somit in regelmäßigen Abständen dazugekauft.

 

Zukünftig würde ich gerne 1x im Monat für 850€ die gleichen Sparpläne weiterhin besparen sowie den iBoxx in regelmäßigen Abständen erwerben um dessen Anteil bei 15% zu halten. Somit beträgt die durchschnittliche monatliche ETF Sparrate 1000€.

 

Alles was am Ende des Monats noch übrig bleibt würde ich weiterhin auf dem Tagesgeldkonto parken.

 

 

Wie bewertet ihr dieses Gesamtporfolio?

 

Gibt es Sachen, die ich falsch mache oder komplett vergessen habe und vielleicht einmal in Betracht ziehen sollte?

 

 

Würde mich über euer Feedback sehr freuen.

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troi65
Posted · Edited by troi65

Versteh nicht, warum der STOXX Europe 600 zweimal vertreten ist .

 

Außerdem künftig absehbare Steuerproblematik des EM-ETF von dbx ( DBX1EM ) bekannt ?

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Dagobertus
Posted
1393080253[/url]' post='874342']

Versteh nicht, warum der STOXX Europe 600 zweimal vertreten ist .

 

Außerdem künftig absehbare Steuerproblematik des EM-ETF von dbx ( DBX1EM ) bekannt ?

 

Was meinst du damit?

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troi65
Posted

 

Was meinst du damit?

 

Na dass solte aber im Forum nun hinreichend bekannt sein:

 

 

https://www.wertpapier-forum.de/topic/42759-augen-auf-beim-tracker-kauf/

 

Umstellung der db -xtracker auf Vollreplikation bei Beibehaltung der Thesaurierung ist nicht mehr für jeden Forianer genießbar.

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Dagobertus
Posted
1393084749[/url]' post='874359']
1393083715[/url]' post='874353']

Was meinst du damit?

 

Na dass solte aber im Forum nun hinreichend bekannt sein:

 

 

http://www.wertpapie...m-tracker-kauf/

 

Umstellung der db -xtracker auf Vollreplikation bei Beibehaltung der Thesaurierung ist nicht mehr für jeden Forianer genießbar.

 

Ja das ist mir bekannt, aber davon ist der DBX1EM ja nicht betroffen...

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wertpapiertiger
Posted

Na dass solte aber im Forum nun hinreichend bekannt sein:

 

 

http://www.wertpapie...m-tracker-kauf/

 

Umstellung der db -xtracker auf Vollreplikation bei Beibehaltung der Thesaurierung ist nicht mehr für jeden Forianer genießbar.

 

Ja das ist mir bekannt, aber davon ist der DBX1EM ja nicht betroffen...

 

zumindest wohl noch nicht.

 

betroffen ist er in jedem Fall von den rel. hohen(?) Tracking & Managementkosten. ggfs auf den Comstage ETF127 wechseln. Wobei ich beim ETF127 über Swapkosten, Tracking Error & Tracking Differenz keine aktuellen Daten habe. Angeblich ist er ein All-In-Fee ETF. Bliebe die Frage wie (un)genau er trackt und wie weit er absolut dem Ref. Index hinterherhinkt.

 

Grüsse

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Dagobertus
Posted
1393086118[/url]' post='874367']
1393085339[/url]' post='874361']

Ja das ist mir bekannt, aber davon ist der DBX1EM ja nicht betroffen...

 

zumindest wohl noch nicht.

 

betroffen ist er in jedem Fall von den rel. hohen(?) Tracking & Managementkosten. ggfs auf den Comstage ETF127 wechseln. Wobei ich beim ETF127 über Swapkosten, Tracking Error & Tracking Differenz keine aktuellen Daten habe. Angeblich ist er ein All-In-Fee ETF. Bliebe die Frage wie (un)genau er trackt und wie weit er absolut dem Ref. Index hinterherhinkt.

 

Grüsse

 

Ja das stimmt. Ich komme immer mehr zu der Ansicht in den etf127 zu wechseln. Dann muss ich wohl zur dab bank wechseln, da comdirect diesen nicht kostenlos anbietet. Aber 0,95% Kosten beim db x ist schon sehr hoch. Was meint ihr? Wo habt ihr eure ETF sparpläne?

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wertpapiertiger
Posted · Edited by wertpapiertiger

zumindest wohl noch nicht.

 

betroffen ist er in jedem Fall von den rel. hohen(?) Tracking & Managementkosten. ggfs auf den Comstage ETF127 wechseln. Wobei ich beim ETF127 über Swapkosten, Tracking Error & Tracking Differenz keine aktuellen Daten habe. Angeblich ist er ein All-In-Fee ETF. Bliebe die Frage wie (un)genau er trackt und wie weit er absolut dem Ref. Index hinterherhinkt.

 

Grüsse

 

Ja das stimmt. Ich komme immer mehr zu der Ansicht in den etf127 zu wechseln. Dann muss ich wohl zur dab bank wechseln, da comdirect diesen nicht kostenlos anbietet. Aber 0,95% Kosten beim db x ist schon sehr hoch. Was meint ihr? Wo habt ihr eure ETF sparpläne?

 

0,95 % klingt zumindest recht hoch. Wäre mal interessant zu wissen wie die anderen Anbieter wirklich liegen. Lyxor immerhin macht regelmässig ein paar Kostenvergleiche zu seinen Konkurrenten.

 

Wer es noch nicht kennt. Ich habe es mal anbei gehängt.

 

130530-Quaterly-ETF-Efficiency-Indicator_lastversion.pdf

 

(Disclaimer:In wie weit das alles stimmt habe ich bisher nicht im Detail nachgeprüft)

 

Grüsse

 

PS: hab keine Sparpläne. Wenn dann würde es wohl auf DAB rauslaufen (aktuell)

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Alaba
Posted

Ein paar Überlegungen:

  • db-x EM wurde schon angesprochen
  • Was erwartest du einen Zins von den Unternehmensanleihen? Sind die vom Rendite/Risiko-Verhältnis wirklich sinnvoll?
  • Was erwartest du für eine Rendite von den commodities? Warum glaubst du an Normal-Backwardation?
  • Du schreibst, dass du dir einen Immobilienkauf vorstellen kannst. Habe ich das richtig verstanden, dass du dann trotzdem die ETFs halten willst?

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troi65
Posted

 

 

Ja das ist mir bekannt, aber davon ist der DBX1EM ja nicht betroffen...

 

Was heißt denn "nicht" ?

Natürlich wird er bzgl. der elendigen Steuerfrage betroffen sein; nur halt in der Zukunft !

Oder was macht Dich so sicher , dass das Teil ein Swap-ETF bleibt ?

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BlueChips
Posted

Versteh nicht, warum der STOXX Europe 600 zweimal vertreten ist .

 

Außerdem künftig absehbare Steuerproblematik des EM-ETF von dbx ( DBX1EM ) bekannt ?

 

Ursprünglich hatte ich nur den DB-X STOXX Europe 600 (DBX1A7), allerdings ist der ja jetzt steuerproblematisch und deshalb habe ich beim diesjährigen Rebalancing die DB-X Position verkauft und einmalig den IShares gekauft.

Da ich die Sparpläne bei der DAB habe, kann ich den ComStage STOXX Europe 600 weiterhin auch mit geringen Summen regelmäßig kostenlos besparen.

Ich habe beim nächsten Rebalancing wieder vor die aktuelle ComStage STOXX Europe 600 Position in den IShares umzuschichten.

Aufgrund der Anbieter Diversifikation habe ich mich dagegen entschieden lediglich den ComStage STOXX Europe 600 zu halten.

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troi65
Posted · Edited by troi65

Aufgrund der Anbieter Diversifikation habe ich mich dagegen entschieden lediglich den ComStage STOXX Europe 600 zu halten.

 

Das verstehe , wer will......

Mit einer einfachen Depotstruktur hat das wohl nichts zu tun.

Anbieterdiversifikation schön und gut; aber mit demselben Index ?

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Ramstein
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Wer es noch nicht kennt. Ich habe es mal anbei gehängt.

 

130530-Quaterly-ETF-Efficiency-Indicator_lastversion.pdf

Im Prinzip nett, aber wenn man die November-Ausgabe mit der Juni-Ausgabe vergleicht, gibt es extreme Schwankungen; z.B. einmal Bester, einmal nicht in den Top 5.

 

Meine Schlussfolgerung: Der Blick auf eine Auswertung und eine ETF-Wahl, die nur darauf aufbaut, ist "testgläubig" blödsinnig. Was man bräuchte, wäre Zeitreihen über längere Dauer.

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Alwin
Posted

[...]

 

4. Risikotyp/Risikobereitschaft/Umgang mit Verlusten

 

  • Ich sehe mein ETF Depot als sehr langfristige Anlage und kann auch höhere Verluste aussitzen ohne schlecht zu schlafen.
  • Möchte auch in Krisenzeiten den Sparplan durchziehen und investieren
  • ETF Depot Anteil sollte sich bei ca. 50% halten

Optionale Angaben:

  1. Alter: 29 Jahre
  2. Berufliche Situation: fest angestellt, 85k p.a. brutto

[...]

 

Über meine Fondsanlage

1. Anlagehorizont

 

Passives ETF Depot >= 25 Jahre für Altersvorsorge

Übrige Positionen (Riester, Festgeld, Tagesgeld) können sich auch ändern zwecks Erwerbung einer Immobilie

 

 

2. Zweck der Anlage

 

Im Vordergrund steht die finanzielle Absicherung im Alter. Erwerbung einer Immobilie sollte aber auch möglich sein ohne in ungünstigen Zeiten ETF Positionen auflösen zu müssen.

 

 

 

[...]

 

  • Du schreibst, dass du dir einen Immobilienkauf vorstellen kannst. Habe ich das richtig verstanden, dass du dann trotzdem die ETFs halten willst?

 

Das erscheint mir ebenfalls nicht konsistent. ETFs halten und eine Immobilie kaufen ist normalerweise nur sinnvoll, wenn man die Immobilie voll aus Eigenkapital finanzieren kann. Ansonsten spekuliert man de facto auf Kredit.

 

Wenn ich den "Immobilienplan" mal grob abschätze, würde ich tippen, dass Du aufgrund Deines schon in jungen Jahren respektablen Einkommens sicherlich gewisse Ansprüche an die Immobilie haben wirst, in der Du den Rest Deines Lebens verbringen möchtest. Ich würde sagen, unter 250k wirst Du nichts Anständiges bekommen (in Ballungszentren wird es sicher deutlich teuerer, mitten in der Pampa natürlich vielleicht auch billiger). Wie lange musst Du sparen, um 250k voll aus Eigenkapital zu finanzieren ohne Deine ETFs anzutasten? So um die 20 Jahre? Willst Du Die Immobilie wirklich erst mit ca. 50 Jahren kaufen? Oder rechnest Du noch mit anderen größeren Vermögenszuflüssen (deutliche Gehaltssprünge, Erbe, usw.)?

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BlueChips
Posted

Ein paar Überlegungen:

  • db-x EM wurde schon angesprochen
  • Was erwartest du einen Zins von den Unternehmensanleihen? Sind die vom Rendite/Risiko-Verhältnis wirklich sinnvoll?
  • Was erwartest du für eine Rendite von den commodities? Warum glaubst du an Normal-Backwardation?
  • Du schreibst, dass du dir einen Immobilienkauf vorstellen kannst. Habe ich das richtig verstanden, dass du dann trotzdem die ETFs halten willst?

 

  • Die DB-X EM Problematik ist mir bekannt, noch sehe ich jedoch keinen Handlungsbedarf, da eine Umstellung seitens DB-X noch nicht verkündet wurde. Desweiteren wird häufig der höhere Spread beim ComStage EM (ETF127), speziell im Zusammenhang mit dem DAB Sparplan, als Argument aufgeführt sich noch nicht vorzeitig von dem DB-X EM zu trennen

  • Im Grunde war der ETFL38 mein Versuch die RK2 abzudecken und bei moderatem Risiko eine höhere Rendite als beim Tagesgeld zu erzielen. Welche Alternativen würdet ihr mir vorschlagen? Oder doch lieber aktuell auf RK2 verzichten und zurück zum Tagesgeld gehen?
  • Den Commodity ETF habe ich zum Zwecke der Diversifikation im Portfolio. Mir ist klar, dass die Korrelation von Commodities zu Aktien in letzter Zeit höher war, jedoch erwarte ich, dass sich diese zukünftig wieder in Richtung der urspünglich niedrigen Korrelation entwickeln wird.
  • Richtig, ich möchte mein ETF Depot weiterhin behalten und ausbauen (eventuell mit reduzierten Sparraten). Gemeinsam mit meinem Partner und dem uns zur Verfügung stehendem Einkommen sollte sich die Finanzierung der Immobilie ohne Auflösung des ETF Depots durchaus bewerkstelligen lassen.

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BlueChips
Posted

Das erscheint mir ebenfalls nicht konsistent. ETFs halten und eine Immobilie kaufen ist normalerweise nur sinnvoll, wenn man die Immobilie voll aus Eigenkapital finanzieren kann. Ansonsten spekuliert man de facto auf Kredit.

 

Wenn ich den "Immobilienplan" mal grob abschätze, würde ich tippen, dass Du aufgrund Deines schon in jungen Jahren respektablen Einkommens sicherlich gewisse Ansprüche an die Immobilie haben wirst, in der Du den Rest Deines Lebens verbringen möchtest. Ich würde sagen, unter 250k wirst Du nichts Anständiges bekommen (in Ballungszentren wird es sicher deutlich teuerer, mitten in der Pampa natürlich vielleicht auch billiger). Wie lange musst Du sparen, um 250k voll aus Eigenkapital zu finanzieren ohne Deine ETFs anzutasten? So um die 20 Jahre? Willst Du Die Immobilie wirklich erst mit ca. 50 Jahren kaufen? Oder rechnest Du noch mit anderen größeren Vermögenszuflüssen (deutliche Gehaltssprünge, Erbe, usw.)?

 

Ganz so jung bin ich jetzt auch nicht mehr :)

Die Immobilie würden wir gerne in den nächsten 2-3 Jahren kaufen.

Mit deiner Schätzung liegst du nicht so verkehrt.

Wir gehen von aktuell bis zu 300k aus. Allerdings würden wir 2/3 durch zinslose Darlehen finanzieren können.

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Alwin
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Wir gehen von aktuell bis zu 300k aus. Allerdings würden wir 2/3 durch zinslose Darlehen finanzieren können.

 

OK, dann ist es natürlich realistischer. Hätte ich Zugang zu zinslosen Krediten, würde ich mir das wohl auch nicht entgehen lassen. ;) Trotzdem würde ich dann den Rest aus Eigenkapital finanzieren.

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Sapine
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Bei Sparraten von 1000 Euro pro Monat könnte man auch überlegen, grundsätzlich auf Sparpläne zu verzichten und statt dessen die optimalen Fonds je Anlagekategorie direkt zu erwerben.

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Alaba
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Bei Sparraten von 1000 Euro pro Monat könnte man auch überlegen, grundsätzlich auf Sparpläne zu verzichten und statt dessen die optimalen Fonds je Anlagekategorie direkt zu erwerben.

 

Wobei die ComStage meist schon ziemlich gut sind. BlueChips könnte demnächst aber auch in SmallCaps investieren.

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Sapine
Posted

Sofern der Markt (also wir) günstige(re) Preise bei ETFs erzielen wollen, müssen wir preisbewusst einkaufen. Genauso wie man bei einem Auto nicht nur auf den Anschaffungspreis schauen soll sondern auf die laufenden Kosten, gilt das gleiche hier. Die Anbieter werden nur dann von ihren im Vergleich zu USA überhöhten Gebühren abrücken, wenn von der Käuferseite der entsprechende Druck kommt. 0,95 % wie bei den dbx Trackern im Bereich EM finde ich einfach unverschämt. Im Vergleich zu den USA sind aber auch schon 0,4 % immer noch zu teuer bei vielen Indices.

 

Schon mal überlegt, wer die Marketing Aktionen zu den kostenlosen Sparplänen bezahlt und wie?

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Alaba
Posted · Edited by Alaba

Du hast völlig recht. Ich empfehle ja auch schon seit Wochen den ComStage EM. Ansonsten:

Stoxx Europe 600: 0,18% TER ist optimal, allerdings mit intransparenten Swap-Kosten

=> ComStage und iShares sind mit jeweils 0,2% schon ziemlich gut

Als Alternative MSCI Europe: Bestes Angebot von UBS mit ebenfalls 0,2%

Probleme: Derivate und in Wirklichkeit 0,35% Kosten

 

MSCI North America: 0,25 % vom ComStage sind optimal

Hier sehe ich noch am meisten Spielraum bei Verzicht auf Kanada: S&P 500 gibt es bereits mit 0,09% bei HSBC. ComStage bietet S&P 500 immerhin für 0,18%. MSCI USA gibt es demnächst für 0,09 % bei dbx.

 

MSCI Pacific: Es gibt nur den ComStage mit 0,45%

 

MSCI EM: Der dbx ist völlig überteuert. Optimal sind 0,45% mit intransparenten Swap-Kosten. Dann kommt schon wieder der ComStage mit 0,5%.

 

Bis auf USA sind die ComStage also immer führend.

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intInvest
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@Alaba:

 

In welchem Dokument der Anbieter findet man den gegebenenfalls was zu den Swap Kosten?

 

Beim ComStage EM sollen ja wirklich alles Kosten im 0,5% TER enthalten sein ?

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Alaba
Posted · Edited by Alaba

Soweit ich weiß gibt es dazu kein zentrales Dokument.

 

Die ganze Problematik wurde im WPF durch Chemstudent in diesem Thread aufgedeckt. Mein Stand:

  • Laut Aussagen von Mitarbeitern gibt es bei ComStage keine seperaten Swap-Gebühren. ComStage gibt übrigens eine Pauschalgebühr als "Jährliche Gesamtkostenquote auf Fondsebene, die alle laufenden Kosten auf Fondsebene abdeckt" an
  • Laut Aussagen von Mitarbeitern gibt es bei Deka teils horrende Swap-Gebühren
  • Dbx gibt die Gebühren mittlerweilse sehr übersichtlich an. Z.B. hier
  • Die UBS hatte irgendwann mal angefangen wirklich alle Kosten ("Drag Level") anzugeben. Z.B. hier
  • Source gibt die Gebühr ebenfalls sehr übersichtlich an. Z.B. hier
  • lurklurk hat hier ausgrechnet, dass der RBS Frontier Markets ziemlich teuer ist
  • Bei anderen Anbietern ist mir nichts bekannt. Dem entsprechend kaufe ich keine Swap-ETFs von anderen Anbietern.

 

Edit: Source und RBS FM hinzugefügt.

Edit 2: Link für und ComStage-Pauschalgebühr

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BlueChips
Posted

Du hast völlig recht. Ich empfehle ja auch schon seit Wochen den ComStage EM. Ansonsten:

Stoxx Europe 600: 0,18% TER ist optimal, allerdings mit intransparenten Swap-Kosten

=> ComStage und iShares sind mit jeweils 0,2% schon ziemlich gut

Als Alternative MSCI Europe: Bestes Angebot von UBS mit ebenfalls 0,2%

 

MSCI North America: 0,25 % vom ComStage sind optimal

Hier sehe ich noch am meisten Spielraum bei Verzicht auf Kanada: S&P 500 gibt es bereits mit 0,09% bei HSBC. ComStage bietet S&P 500 immerhin für 0,18%. MSCI USA gibt es demnächst für 0,09 % bei dbx.

 

MSCI Pacific: Es gibt nur den ComStage mit 0,45%

 

MSCI EM: Der dbx ist völlig überteuert. Optimal sind 0,45% mit intransparenten Swap-Kosten. Dann kommt schon wieder der ComStage mit 0,5%.

 

Bis auf USA sind die ComStage also immer führend.

 

Kostentechnisch ist ComStage in der Tat sehr attraktiv. Aber wie stehst du dem Thema Anbieterdiversifiaktion gegenüber?

Wenn ich den DB-X EM durch dem ComStage EM ersetze, dann würde ich auf lange Sicht > 70% bei nur einer KAG anlegen.

Schon jetzt habe ich aus diesem Grund nicht vom DB-X STOXX Europe 600 in den ComStage (den ich lediglich als Sparplan nutze) sondern in den IShares umgeschichtet.

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Alaba
Posted

Was erhoffst du dir denn von Anbieterdiversifikation?

 

Irgendwann muss man halt Kompromisse eingehen: Es gibt nicht steuereinfache, sparplanfähige und kostengünstige ETFs von mehreren Anbietern. Ich persönlich minimiere einfach die laufenden Kosten.

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