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skeletor

Wieviele Fonds sollte man max. im Depot haben ?

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alterhase
Posted

@Freund der Liebe

 

es gibt nicht nur unterschiedliche Anlagestrategien, sondern abstrakt gesprochen gibt es noch die Unterscheidung zwischen strategischer Assetallokation und taktischer Assetallokation.

 

Ersteres meint @Luke wenn er breit in unterschiedliche Assetklassen, Anlagestile, Manager, Marktkapitalisierungen, Regionen, Bonitäten etc. streut.

Du meinst das Zweite, wo du entsprechend deiner Marktmeinung bestimmte Anlagen über- oder untergewichtest (bis auf 0).

 

 

Ich diversifiziere ähnlich stark wie @luke und komme auch auf über 30 Anlagen (nicht Fonds). Dabei arbeite ich mit einer strategischen Assetallokation (wieviel %Gewicht bekommt eine Position) und einem taktischen Overlay um bestimmte Positionen dann temporär über- oder unter zu gewichten.

Das mache ich, weil ich meine eigene Marktmeinung nur sehr begrenzt und kontrolliert in meine Anlagen einbringen will.

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Freund der Liebe
Posted

@ AlterHase

 

Die Unterscheidung zwischen strategischer Assetallokation und taktischer Assetallokation kenne ich pers. nicht, soll aber nicht heißen, dass ich nicht zustimme. Wenn aber das Ziel, dass ich hier mal unterstelle, ein effizientes Portfolio ist, muss man aber auch bei der taktischen Assetallokation gewisse Schwerpunkte setzen. Es geht bestimmt nicht darum unbedingt alles abdecken zu müssen.

 

Da Du nicht in Fonds investierst bist, ist meines Erachtens die Sachlage auch nicht vergleichbar. Bei Direktanlagen in Akten, Anleihen etc. braucht man natürlich mehr Titel um eine vernünftige Diversifizierung zu erreichen. Diese wird bei der Fondanlage ja schon durch den Fonds ansich (zumindest zum Teil) erreicht.

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alterhase
Posted · Edited by alterhase
auf über 30 Anlagen (nicht Fonds).
sollte heissen auf über 30 Anlagen (nicht etwa nur Fonds).

Ich bin zu etwa 80% in Fonds investiert. Der Rest sind FLV, KLV, Cash, geschlossene Beteiligungen etc.

 

Meine Fonds decken aber im wesentlichen nur einen sehr engen Bereich ab, wo das Fondsmanagement die nötige Expertise besitzt, weshalb ich mehrere kombiniere.

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luke
Posted

ich bin sicher nicht der meinung, dass meine anlageauswahl optimal ist, aber zum jetztigen zeitpunkt bin ich ganz zufrieden.

die absolute höhe eines einzelnen fonds ist sicherlich unwichtig, die geeignete streuung sicherlich sehr wichtig, da ich mir nicht zutraue den markt zu schlagen oder ihn vorherzusagen.

 

daher ist eine prozentuale aufteilung interessanter als eine summe, aber die aufteilung könnte man auch mit 5000 euro machen. so lange die fonds keine mindestanlage haben.

ich habe nur ein depot bei ebase für meine fonds, das bedeutet zwar nicht alle haben zu können aber meine übersicht bleibt auf einfachste weise gewahrt. außerdem kommen ständig neue KAG hinzu.

dort ist ein sparplan schon ab 25€ möglich (50 auf zwei gesplittet). wenn man diese nach einem monat stoppt, hat man mit geringstem kapitaleinsatz ein super diversifizietes depot. nach adam riese könnte man so mit 5000€ genau 200 fonds abdecken, wobei nur 99 im depot sein können (bei ebase, wenn ich richtig erinnere). wobei dann ja noch die 36€ depotgebühr anfallen, daher würde ich es mit der summe wohl nicht machen. (es sei denn du hast noch konditionen wo dir die depotgebühr erlassen wird oder dein vermittler sie dir trotzdem erstattet.)

 

die zahl enstand eigentlich aus der überlegung nicht mehr als 5% in einen fonds investieren zu wollen (aus mehreren gründen, plötzliches abschmieren aus welchem grund auch immer), wozu dann 20 nötig wären. da ich nun aber gelesen habe das man mit zwei fonds pro anlagefeld/klasse bessere ergebnisse erzielt als mit der wette auf einen fonds (wer will sich anmaßen den besten zu finden?), war ich schon bei 40.

wenn ich nun noch etwas taktisch gewichten möchte z.b. 2,5 % china und 2,5% indien, dann steigt die zahl erneut. über 50 halte ich es dann auch für unübersichtlich, da der researchaufwand doch recht hoch ist, aber das macht ja auch spass. zumal bei der analyse der klassen eh die zwei besten auftauchen sollten (zur primär auswahl), lediglich die richtige kombination der beiden ist etwas kniffilig.

auch das nachkaufen (rebalancing) ist bei ebase ohne probleme möglich, einfach gewünschte summe überweisen, ging bei mir auch mit 25€!

 

mein wesentliches optimieren besteht darin regelmässig zu überprüfen ob die fonds noch ins depot gehören und wann das rebalancing am sinnvollsten durchgeführt wird und das zu welchem zeitpunkt. also jährlich, 1/2 jährlich oder 1/4 jährlich. außerdem welche aktienquote meiner persöhnlichen risikoneigung entspricht, habe mich persöhnlich verändert und muss neu prüfen...

 

die zahl wird sinken wenn ich die liquiden/gut analysierten anlageklassen, durch indexprodukte austausche und ähnlich wie von alterhase angesprochen die konzentration auf aktives fondsmanagment forciere.

mir fehlt nur im moment die zeit dies beschleunigt umzusetzen...

 

die zahl wird sinken wenn ich die liquiden/gut analysierten anlageklassen, durch indexprodukte austausche und ähnlich wie von alterhase angesprochen die konzentration auf aktives fondsmanagment forciere.

mir fehlt nur im moment die zeit dies beschleunigt umzusetzen...

 

die zahl wird sinken wenn ich die liquiden/gut analysierten anlageklassen, durch indexprodukte austausche und ähnlich wie von alterhase angesprochen die konzentration auf aktives fondsmanagment forciere.

mir fehlt nur im moment die zeit dies beschleunigt umzusetzen...

 

die zahl wird sinken wenn ich die liquiden/gut analysierten anlageklassen, durch indexprodukte austausche und ähnlich wie von alterhase angesprochen die konzentration auf aktives fondsmanagment forciere.

mir fehlt nur im moment die zeit dies beschleunigt umzusetzen...

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Freund der Liebe
Posted

Es ist müßig über die beste Anlagenform zu diskutieren. Es gibt sie nicht!

Aber ich sehe halt absolut keine Vorteile in 40 oder 50 Fonds.

 

@luke

"die zahl wird sinken wenn ich die liquiden/gut analysierten anlageklassen, durch indexprodukte austausche und ähnlich wie von alterhase angesprochen die konzentration auf aktives fondsmanagment forciere."

Sorry, versteh ich nicht!

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luke
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@ freund der liebe

ist diversifikation kein vorteil für dich?

 

wenn ich z.b. europa mit einem indexprodukt abdecke brauche ich nicht zwei verschiedene fonds!

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Freund der Liebe
Posted · Edited by Freund der Liebe

@luke

 

sorry für die lange Pause.

 

Diversifikation ist ein Vorteil! Klaro, deswegen eben ja auch ein Fond.

 

aber die Aussage...

 

"wenn ich z.b. europa mit einem indexprodukt abdecke brauche ich nicht zwei verschiedene fonds!

"

 

nein, ich verstehe es wirklich nicht. :unsure: Was hat ein Indexprodukt, das wegen mir den STOXX oder EuroSTOXX abdeckt, mit zwei verschiedenen Fonds zu tun? Ein Index ist ja im weitensten Sinne ein passiver Fond mit objektiven Kriterien. Die Diversifikation ist deswegen nicht größer.

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luke
Posted

versuchs nochmal anders:

bisher setze ich in jeder anlageklasse/region auf min. zwei fonds bzw. -manager. hintergrund ist eine studie die belegen soll, dass man damit besser fährt (chance-risiko-verhältnis/rendite).

wenn ich z.b. für europa mit dem europa aktien ulm und dem bwk top dividende abdeckte und nun auf den euro stoxx50 als index umstiege, hätte ich nur noch einen fonds anstatt zweien. damit würde ich immer so gut abschneiden wie der index (minus kosten des produktes), natürlich aber auch nicht besser sein können.

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Freund der Liebe
Posted

@luke

ok! wieder etwas gelernt ;)

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Laser12
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Hallo Luke,

 

hintergrund ist eine studie die belegen soll, dass man damit besser fährt (chance-risiko-verhältnis/rendite).

 

hast Du eine Quellangabe für die Studie?

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luke
Posted

habe ich leider nicht. kann mich nicht mehr erinnern wo ich es gelesen habe. meine in einer anderen community. habe leider auch keine zeit im moment danach zu suchen. sobald ich wieder davon lese stelle ichs hier rein.

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Laser12
Posted
für ein ausgewogenes, langfristig ausgerichtetes Fondsportfolio eines Euro-Anlegers kommt man meines Erachtens mit 3 Fonds aus:

- Templeton Growth

- ACM Global Growth Trends Portfolio

- Fidelity European Growth

Update: Den ACM würde ich heute nicht mehr favorisieren.

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