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Altersvorsorge wechseln?  

14 Stimmen

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1dpvec
· bearbeitet von 1dpvec

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Matthes2010
· bearbeitet von Matthes2010

Hallo,

 

Eine Fondsgebundene Rentenversicherung wird hier von den meisten Leuten im Forum als nicht sinnvoll/zu teuer/... angesehen.

Dies betrifft zwar nicht alle fondsgebundenen Versicherungen, aber gerade bei dieser Police sieht man die Nachtteile deutlich.

(Es wird eine hohe Werteentwicklung versprochen um die sehr hohen Kosten zu "verstecken").

 

Dein garantierter Rentenfaktor unter 30€ ist auch nicht gerade gut.

 

Dynamik:

Behälst du den Vertrag so wie du ihn abgeschlossen hast, würdest du in 10 Jahren 200€, in 20 Jahren 330 €, in 30 Jahren 540€ im Jahr 2060 1.200 € monatlich bezahlen und

Dafür musst du natürlich wieder Abschlusskosten und Verwaltungskosten zahlen. Diese sind nicht in der Kostenaufstellung enthalten.

Die Dynamik kann man zwar kündigen, aber ich rate eher zum kündigen des ganzen Produktes.

 

Der Basketfonds Alte und Neue Welt hat laufende Kosten von ca. 3%.... Ich glaube das sagt schon alles. Bei einer geplanten Rendite von 6%, müsste der Fonds also mind. 9% schaffen.

Dazu kommen aber dann natürlich noch die anderen Kosten, die auch erstmal erwirtschaftet werden müssten.

Über das ARAG Aktiv Portfolio habe ich keine Angaben gefunden. Ich möchte nicht unbedingt in eine BlackBox investieren.

 

Generell gibt es zu fondsgebundenen Rentenversicherung aber schon einige Threads. Du kannst dich ja mal durchlesen.

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tyr
· bearbeitet von tyr

Vor der Altersvorsorge sollte meiner Meinung nach die Risikovorsorge kommen, wenn man vom Erwerbseinkommen lebt. Ist schon eine Privathaftpflicht- und Invaliditätsversicherung vorhanden?

 

Fondsgebundene Rentenversicherungen zur Altersvorsorge können sich durchaus lohnen, wenn das Produkt etwas taugt und man sich wirklich sicher sein kann, dass der Vertrag ohne Kündigung bis zum Renteneintritt durchgehalten wird. Das halte ich bei einem 20 jährigen vor der Lebensphase mit Partnerschaft/Familie/Immobilie für eher weniger wahrscheinlich.

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Mr. Jones

Leute, es ist die tecis...einen Kommentar dazu kann man sich eigentlich sparen, aber guckt euch mal die hanebüchenen Kosten für ein Altervorsorgeprodukt an.

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1dpvec
· bearbeitet von 1dpvec

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tyr

Vor dem freien Vermögensaufbau in Schicht 3 würde ich die Vorteile von Altersvorsorge in Schicht 2 nutzen: bAV und/oder Riester. Wie steht's damit?

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1dpvec
· bearbeitet von 1dpvec

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tyr

Riester ist ja eine Form der staatlichen Förderung der Altersvorsorge durch Zulagen und nachgelagerte Besteuerung. Wenn man dauerhaft zulagenberechtigt ist und voraussichtlich bleiben wird und zur Altersvorsorge sparen möchte würde ich mich zumindest mal mit der Idee vom Riester-sparen beschäftigen. In Fonds zur Altersvorsorge investieren kann man auch gefördert mit Riesterprodukten.

 

bAV ist die andere Möglichkeit, staatlich gefördert für's Alter vorzusorgen.

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polydeikes
· bearbeitet von polydeikes

Das Brutto spricht absolut gegen Riester, würde die Überlegung aktuell gedanklich streichen, komplett, Schicht 2 ist per bAV ohnehin überrepräsentiert. Kann in ein paar Jahren anders aussehen ...

 

---

 

Die 125 Euro mtl. werden nicht reichen, um Vermögen respektive eine eigene Altersvorsorsorge aufzubauen. Weniger in Hinsicht auf die 125 Euro selbst, als auf diese Aufteilung hier:

 

4.1 aktuelle Sparleistungen

320 € Tagesgeld

125 € Altersvorsorge

 

Das kann aktuell, altersbedingt, in Hinsicht auf Lebensplanung ... etc. ... pp. ... alles durchaus in Ordnung sein, langfristig ist es kein Konzept.

 

Die Arag Police ist heute nicht, morgen nicht und auch in 40 Jahren nicht geeignet um auch nur einen einzigen Cent dort rein zu stecken. In der geschilderten Situation hat aktuell überhaupt keine Fondspolice irgendeinen Sinn, Flexibilität und Eigenverantwortlichkeit sind Trumpf.

 

Somit bleibt der Weg ins "Fonds und Depot Forum", zu den Musterdepots und Einsteigerthreads. Das kostet Zeit, aber umsonst ist nicht einmal der Tod.

 

Nur wenn man dazu nicht bereit ist, muss man halt über die Police gehen, aber auch dann nicht die Arag. Policen lohnen sich für die, die ein gewisses Interesse am steuerlichen Mantel und den diversen Gestaltungsmöglichkeiten haben. Ist bei dir aktuell völlig uninteressant ...

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tyr

Das Brutto spricht absolut gegen Riester

Kannst du das genauer erklären? Von einer GRV-Rente auf Grundsicherungsniveau und Anrechnung der Riester-Auszahlung auf diese ist jemand mit 28k Bruttoeinkommen hoffentlich weit entfernt.

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gerp
· bearbeitet von gerp
1409218525[/url]' post='906634']

@tyr Da ich im öffentlichen Dienst angestellt bin, zahle ich und mein Arbeitgeber bereits in die VBL, wie viel Geld dort allerdings später rauskommt kann ich nicht sagen. Mit dem Gedanken einer Riester habe ich auch schon gespielt, allerdings muss ich mir dafür auf jeden Fall noch die nötigen Informationen zusammensuchen. Meinst Du, dass eine Riester mehr sinn machen würde als eine fondsgebundene AV bzw. als ein eigenes Portfolio aufzubauen?

Dann schau Dir mal die Entgeltumwandlung bei der Vbl an. Bei meinen Vergleichen kam kein Anbieter bei den garantierten Werten an doe Vbl ran.

Was bei der Vbl Klassik rauskommmen soll kannst Du auf der Vbl Homepage ausrechnen oder selber. Wie steht in einer der Broschüren.

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polydeikes
· bearbeitet von polydeikes

Umlagefinanziert != Garantie ... Genau genommen ist es sogar ziemlich genau das Gegenteil von einer Garantie

 

Ändert aber nix daran, dass die Situation generell eine bAV Situation ist und keine Riester Situation. Zur VBL wurde hinreichend und erschöpfend alles gesagt im Forum.

 

---

 

Kannst du das genauer erklären? Von einer GRV-Rente auf Grundsicherungsniveau und Anrechnung der Riester-Auszahlung auf diese ist jemand mit 28k Bruttoeinkommen hoffentlich weit entfernt.

 

Den hab ich übersehen. Ich kann meine oben geschilderte Meinung schon "genau erklären", mache das oft genug und sehe hier weder einen Grund noch habe ich Lust darauf. ;)

 

Die Kurzfassung: Die Einkommensregion ist eher bAV tauglich, er macht bereits bAV, Riester drängt sich bei den Förderquoten nicht auf und er möchte gern fondsgebunden "Arbeiten" (was ohne wenn und aber in Schicht 3 gehört, meine immer wieder ausgesprochene persönliche Meinung).

 

Hoffe das reicht zur Abwechslung mal hin. Btw. ist mein obiger Post immernoch der zweitlängste im Thread ... denk mal drüber nach ...

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gerp
· bearbeitet von gerp

Umlagefinanziert != Garantie ... Genau genommen ist es sogar ziemlich genau das Gegenteil von einer Garantie

 

Ändert aber nix daran, dass die Situation generell eine bAV Situation ist und keine Riester Situation. Zur VBL wurde hinreichend und erschöpfend alles gesagt im Forum.

 

 

Die Vbl Entgeltumwandlung (extra und dynamik) sind kapitalgedeckt, lediglich die Pflichtversicherung, die Vbl Klassik ist umlagefinanziert.

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polydeikes

Na dann ist doch gut. Bringt viel mehr als jede Alternative, ist 100 % sicher, kein Risiko, alles fix und kapitalgedeckt und garantiert, die Hungersnot in Afrika heilts nebenbei auch noch. Bin nur neidisch, weil ich nicht im öffentlichen Dienst arbeite. :(

 

Oder vielleicht auch nicht, siehe ua. hier exemplarisch für Riester ...

 

Ernst_Bloch_Das_Prinzip_Hoffnung_.jpg

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tyr

Riester drängt sich bei den Förderquoten nicht auf und er möchte gern fondsgebunden "Arbeiten" (was ohne wenn und aber in Schicht 3 gehört, meine immer wieder ausgesprochene persönliche Meinung).

Solange man voraussichtlich gut genug verdient, um mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht in der Alters-Grundsicherung zu landen, auf die eine Riester-Auszahlung angerechnet werden würde sehe ich wenig Gründe, auf die Riester-Förderung zu verzichten, wenn man für die Altersvorsorge sparen möchte und die existenziellen Risikoversicherungen passend vorhanden sind. Vorausgesetzt, die Zulagenberechtigung besteht absehbar dauerhaft.

 

Btw. ist mein obiger Post immernoch der zweitlängste im Thread ... denk mal drüber nach ...

Wegen der Verteilung von 125 Euro AV zu 320 Euro Tagesgeld-Sparplan? Wenn du das meinst: darin sehe ich kein wesentliches Problem. Mit Tagesgeld solider Einlagensicherung macht man nichts grundsätzliches falsch. Den Mittelzufluss in die fondsgebundene Tecis-RV kann man stoppen und es bleibt immer noch viel Zeit, das Ruder herumzureißen und eine andere Aufteilung und besser passendere Produkte zu finden.

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polydeikes

Ganz wie du magst.

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1dpvec
· bearbeitet von 1dpvec

GELÖSCHT

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polydeikes
Vielen Dank für deine offenen Worte. Werde mein Konzept wohl gründlich überarbeiten müssen. Fest steht, dass ich die Police bei der ARAG definitiv kündigen werde und den Weg ins "Fonds und Depot Forum" einschlage. Natürlich wird dies Zeitintensiv werden, aber auf lange Sicht wird es hoffentlich mehr Sinn machen als eine Police über die ARAG.

 

Der springende Punkt: Dein jetziges Einkommen erlaubt dir nicht all zu viele Experimente mit sündhaftteuren Produkten wie genannter FoPo. Daher, ab auf den eigenen Pops, Wissen aneignen und versuchen Fehler zu vermeiden. "Auf lange Sicht" ist dabei das Schlüsselwort und nur darum geht es

 

bAV über die VBL, richtig - aber ob das ausreichend ist - ich weiß es nicht. Zumindest ist es eine kleine "Aufstockung". Wie oben bereits erwähnt werde ich den Weg ins Forum "Fonds und Depot" einschlagen.

 

Du hast das schon richtig erkannt. Was bei der VBL raus kommt, weiss man, wenn es soweit ist. Das gilt bei jeder Form staatlich geförderter Altersvorsorge, bei bAV etwas mehr als bei den anderen und bei Schneeballsystemen wie der VBL auch wieder etwas mehr als bei anderen. Abwarten, das Beste hoffen und vor allem nicht alles auf eine Karte setzen (Schicht 2).

 

Öffentlicher Dienst hin oder her, der Verdienst ist leider (in meiner jetzigen Entgeltgruppe) nicht das meiste!

 

Das dazugehörige Zitat war schon mehr sarkastisch als ironisch, einfach drüber hinweg lesen. ;)

 

Ich kenne mich leider noch nicht so gut in diesem Thema aus, deswegen lege ich das Geld erstmal aufs Tagesgeldkonto. Die Tecis Police (ARAG) werde ich definitiv kündigen, noch habe ich "nur" ein Jahr verloren - besser jetzt als nie bessere Produkte finden.

 

Das halte ich persönlich für sehr sinnvoll. Unnötige Fehler solltest du vermeiden, dein Einkommen gibt diese schlichtweg aktuell nicht her. Das eine Jahr FoPo ist aber noch ein vertretbarer Fehltritt. Nun heißt es halt aus dem vielfältigen Informationsangebot des WPFs das heraus zu filtern, was für dich machbar (Zeit, Aufwand, Sparrate usw.) und interessant (Risiko usw.) ist. Viel Erfolg, dein "wertvollster Asset" ist deine Zeit / dein Alter. :thumbsup:

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