Drelyn's langfristige Finanzplanung

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Ein kleines Update meinerseits.

 

Thema Hauserwerb wird erstmal hinten angestellt.

 

Als feste Strategie soll nun ein Dividendendepot entstehen, welches langfristig ausgelegt ist. Umsomehr schmerzt der Verkauf von P&G vor zwei Monaten. Aber es wurde immerhin ein Gewinn erzielt damit.

 

Aktuelle Depotübersicht:

 

1ne Position MSCI World +10% (soll weiterlaufen, aber nicht ausgebaut werden)

1ne Position Microsoft war bei +15%, jetzt bei +1,5% (soll bleiben, bei noch drastischerem Rückgang Nachkauf)

 

Heute dazugekommen:

 

50x Royal Dutsch Shell B (kurzfristigen Abschlag ausgenutzt)

 

Plan für die Zukunft:

 

Als nächste Position soll ein neuer dividendenstarker "Big Player" ins Depot wandern. Da ich mit Technologie und Öl Werten relativ anfällige Positionen habe, soll nun eine Position aus dem Konsumsektor hinzukommen.

Evl. Colgate, Mäkkes, Coke oder Unilever evl. auch wieder P&G :-

 

Werde den Markt weiter sondieren, vor Ende Februar/Anfang März ist kein Kauf geplant.

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Soeben Kauf von:

 

17 x Johnson&Johnson

 

Langfristige Investition für das Dividendendepot.

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Hallo,

 

ich habe mir den Thread durchgelesenen und habe ähnliche Zielein Bezug auf Hauskauf in nächster Zukunft.

 

Ich habe ein bisschen mehr Kapital in meinem Depot durch dieWertentwicklung meiner Aktien.

 

2 Pakete habe ich seit dem 01.01.2009, den Großteil abererst danach gekauft.

 

So nun meine Frage, wenn ich eine geeignete Immobilie findeund die Aktien veräußere, habe ich immense Steuerer Abzüge. Sprich ¼ von meinemDepot gehen an Vater Staat. Gibt es Möglichkeiten sich das Geld durch Steuererklärungwiederzuholen? Wenn ja welche Kosten genau und welche Fristen sollte man dabeibeachten?

 

 

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Dazu kann ich dir leider nix sagen, da ich erst seit 7 Monaten im Job nach meinem Studium bin und meine erste Steuererklärung noch auf mich zu kommt.

 

Zudem ist das Thema Haus (erstmal) von Tisch bei mir.

 

Ziel ist es ein passives Einkommen zu generieren und Vermögen zu vermehren damit will ich möglist früh in meinem Leben anfangen.

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. Sprich ¼ von meinemDepot gehen an Vater Staat. Gibt es Möglichkeiten sich das Geld durch Steuererklärung wiederzuholen?

 

1/4 vom Depotbestand halte ich für ein Gerücht.

Wieso sollte man vom Staat was zurückholen können , wenn ihm "das" pauschal zusteht ?

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Stimmt schon das war ein kleiner Rechenfehler.

 

¼ vom Gewinn wird versteuert nicht vom Depot. Das ist fürmich aber immer noch immens viel Geld.

 

 

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¼ vom Gewinn wird versteuert nicht vom Depot. Das ist fürmich aber immer noch immens viel Geld.

 

Von meinem Gehalt, für das ich arbeiten muss im Gegensatz zu meinen Zins- und sonstigen Kapitalerträgen, gehen deutlich mehr als 25% an den Staat.

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<br />Stimmt schon das war ein kleiner Rechenfehler.<br /><br />¼ vom Gewinn wird versteuert nicht vom Depot. Das ist fürmich aber immer noch immens viel Geld. <br /><br /><br />
<br /><br /><br />

 

Wie solltest du dir das irgendwie wiederholen können? Wenn du keine Verluste aus Aktiengeschäften in gleicher Höhe hast, dann gibt es da nichts wiederzuholen. Das ist deine Pflicht diese Abgaben zu entrichten. Man kann sich die Lohnsteuer ja auch nicht rückerstatten lassen, da diese mehr oder weniger sinnvoll für die Ausgaben des Staates in dem du lebst gebraucht werden.

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Wie solltest du dir das irgendwie wiederholen können? Wenn du keine Verluste aus Aktiengeschäften in gleicher Höhe hast, dann gibt es da nichts wiederzuholen. Das ist deine Pflicht diese Abgaben zu entrichten. Man kann sich die Lohnsteuer ja auch nicht rückerstatten lassen, da diese mehr oder weniger sinnvoll für die Ausgaben des Staates in dem du lebst gebraucht werden.

:thumbsup: Irgendwie scheint Darkbasti mit dem deutschen Steuersystem auf Kriegsfuß zu leben.

Man muss dem Kaiser schließlich geben, was des Kaisers ist.

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Eine Möglichkeit gibt es aber wirklich, die hängt vom Einkommen von DarkBasti ab: Wenn sein Einkommensteuersatz unter 25% liegt kann er mittels Günstigerprüfung erreichen, dass statt mit 25% mit seinem Einkommensteuersatz gerechnet wird und die Differenz erstattet das Finanzamt tatsächlich.

Andererseits gilt - mir geht es wie odensee, wer über viele einkommensabhängige Steuern jammert verdient auch viel und hat damit schon wieder weniger Grund zu jammern ;)

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Posted · Edited by el_Mare

Soeben Kauf von:

 

17 x Johnson&Johnson

 

Langfristige Investition für das Dividendendepot.

 

Hallo Drelyn!

 

Ich bin zwar auch relativ unerfahren, kann aber vielleicht mit zwei Tips hier beitragen:

1. Betrachte doch immer die GESAMTPERFORMANCE Deines Depots und agiere nur, wenn eine Position grob aus dem Ruder läuft - dann passieren auch keine vorschnellen Verkaufsentscheidungen.

2. Vielleicht interessant für Dich: Bei der Consorsbank kannst Du relativ günstig (1,5%) Aktiensparpläne anlegen. Ich habe mir 25 Qualitätsunternehmen gesucht (langfristig steigende Dividendenrendite, sehr starke Marktposition in der jeweiligen Branche, global Player, diversifiziert nach Branchen und Währung, ...) und bespare diese mit dem Mindestbetrag von 25 Euro. Fühlt sich SEHR gut an.

 

Viele Grüße und viel Glück mit deinem Investment!

 

el_mare

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Danke für deinen Hinweis el_mare,

 

ich bin bei der Diba, die bietet auch diverse Aktiensparpläne an. Die ich auch ins Auge fasse.

 

Ich halte mich mit meinem Depotaufbau an Onassis, dessen Aussage war ebenfalls sinngemäß Disziplin bewahren und regelmäßig kaufen.

 

Aktuell gewichte ich jede Position gleich also ein Kauf zwischen 1,25k -1,5k. Ich befinde mich gerade fleißig im Aufbau :-

 

Würdest du mir (deine) Auswahl an Aktien mitteilen die du regelmäßig besparst ? Gerne auch per PN.

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Posted · Edited by chart

Vor allem wenn es bergab geht, sollte man kaufen, auch wenn es einen innerlich widerstrebt.

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Posted · Edited by DarkBasti

Eine Möglichkeit gibt es aber wirklich, die hängt vom Einkommen von DarkBasti ab: Wenn sein Einkommensteuersatz unter 25% liegt kann er mittels Günstigerprüfung erreichen, dass statt mit 25% mit seinem Einkommensteuersatz gerechnet wird und die Differenz erstattet das Finanzamt tatsächlich.

Andererseits gilt - mir geht es wie odensee, wer über viele einkommensabhängige Steuern jammert verdient auch viel und hat damit schon wieder weniger Grund zu jammern ;)

 

Danke genau das habe ich gesucht.

 

Ich bin scheinbar so ein Fall, bei dem das zutrifft.

 

Also bei der Steuerprüfung den kleinen Haken auf günstiger Prüfung anklicken. Muss ich denn noch etwas beachten?

 

 

 

Zitat:

 

Irgendwie scheint Darkbasti mit dem deutschen Steuersystemauf Kriegsfuß zu leben.

Man muss dem Kaiser schließlich geben, was desKaisers ist.

 

Ich verdiene durchschnittlich. Durch Sparen aber konnte ich schon ein bisschen mehr auf die hohe Kante legen. Ich habe mir eben ausgerechnet(hoffe ohne Fehler) dass ich, wenn ich die Aktien verkaufe, ca. ein Jahresgehalt an Steuern zahle.

 

Ich wollte noch Fragen ob man Kapitalerträge verrechnen kann(außer Verluste durch Aktien). Z.B. bei Hausbau oder Kauf anfallende Kosten für Handwerker Maklerprovision usw. In die Richtung habe ich gedacht.

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Einfach ein paar eher unsortierte Gedanken, die mir in dem Zusammenhang durch den Kopf gehen ohne Anspruch auf Richtigkeit oder Vollständigkeit:

 

Wenn Du hohe Gewinne realisierst, wird auch Dein persönlicher Steuersatz steigen, die Rechnung muss also nicht zwingend aufgehen. Eventuell solltest Du nicht alles im gleichen Jahr realisieren.

 

Möglicherweise kannst Du ein paar Deiner Gewinne ins nächste Jahr verschieben, wodurch der Steuersatz niedriger bleiben sollte.

 

Möglicherweise kannst Du Dein Einkommen im entsprechenden Jahr drücken, wodurch Dein persönlicher Steuersatz sinkt.

 

Steht ohnehin eine Heirat an? Ein erhöhter Pauschbetrag kann helfen.

 

Kann mir vorstellen, dass bei entsprechenden Gewinnen ein Gespräch mit einem Steuerberater sinnvoll ist.

 

Wenn Dein Einkommen in Zukunft höher ist, würde ich die Gewinne lieber jetzt versteuern als später.

 

Entscheidend ist der persönliche Grenzsteuersatz und nicht der Durchschnitt.

 

Manchmal zahle ich gerne viel Steuern ;)

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Posted · Edited by Half-Borg

Wenn ich diese Grafik richtig deute, liegt der Grenzwert für die Günstigerprüfung bei 15000€ Jahreseinkommen. Wohlgemerkt nicht Kapitalerträge, sondern alle Einkünfte.

Das war der Durchschnitt in Polen (2011)

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Ich verdiene durchschnittlich. Durch Sparen aber konnte ich schon ein bisschen mehr auf die hohe Kante legen. Ich habe mir eben ausgerechnet(hoffe ohne Fehler) dass ich, wenn ich die Aktien verkaufe, ca. ein Jahresgehalt an Steuern zahle.

 

Was heißt durchschnittlich (brauchst nicht antworten...)? Laut Statista ca. 30.000 Euro im Jahr. Soviel zahlst an an Kapitalertragssteuer, wenn du deine Aktien verkaufst? Dann hast du einen Gewinn von über 100.000 Euro gemacht. Nach der Höhe des Depotwertes frage ich jetzt mal nicht.

 

Ich wollte noch Fragen ob man Kapitalerträge verrechnen kann(außer Verluste durch Aktien). Z.B. bei Hausbau oder Kauf anfallende Kosten für Handwerker Maklerprovision usw. In die Richtung habe ich gedacht.

 

Wenn die Zahlen wirklich stimmen: dringend zum Steuerberater!

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Ich verdiene durchschnittlich. Durch Sparen aber konnte ich schon ein bisschen mehr auf die hohe Kante legen. Ich habe mir eben ausgerechnet(hoffe ohne Fehler) dass ich, wenn ich die Aktien verkaufe, ca. ein Jahresgehalt an Steuern zahle.

 

Was heißt durchschnittlich (brauchst nicht antworten...)? Laut Statista ca. 30.000 Euro im Jahr. Soviel zahlst an an Kapitalertragssteuer, wenn du deine Aktien verkaufst? Dann hast du einen Gewinn von über 100.000 Euro gemacht. Nach der Höhe des Depotwertes frage ich jetzt mal nicht.

 

Ich wollte noch Fragen ob man Kapitalerträge verrechnen kann(außer Verluste durch Aktien). Z.B. bei Hausbau oder Kauf anfallende Kosten für Handwerker Maklerprovision usw. In die Richtung habe ich gedacht.

 

Wenn die Zahlen wirklich stimmen: dringend zum Steuerberater!

 

Du vermutest schon so ca. richtig. Nur habe ich mit dem Netto Gehalt gerechnet. Sprich der Gewinn ist so ca 50000

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Durch el_mares Anregung will ich gerne zwei Aktiensparpläne eröffnen.

 

Ich möchte jeden Monat Siemens und Coke mit je 75€ besparen.

 

Ich kann auswählen, ob die Käufe am 1. oder am 15. des Monats durchgeführt werden sollen. Meine Frage ist nun, ob es Erfahrungen gibt, an welchem Termin die Aktien tendenziell niedriger stehen ?

 

Auch wenn der Unterschied auf lange Zeit nichtig ist, möchte ich doch diesen noch so kleinen Unterschied (langfristig gesehen) mit nur einem Klick für mich nutzen.

 

Ich freue mich auf eure Meinungen bzw. euer Wissen.

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Ich kann auswählen, ob die Käufe am 1. oder am 15. des Monats durchgeführt werden sollen. Meine Frage ist nun, ob es Erfahrungen gibt, an welchem Termin die Aktien tendenziell niedriger stehen ?

 

Auch wenn der Unterschied auf lange Zeit nichtig ist, möchte ich doch diesen noch so kleinen Unterschied (langfristig gesehen) mit nur einem Klick für mich nutzen.

Du gehst ja langfristig von steigenden Kursen aus (sonst würde man keine Aktien kaufen), also ist zu erwarten dass die Kurse am 1. etwas geringer sind als am 15. Tendenziell sollte man schnellst möglich nach Gehaltseingang die Order ausführen. Wenn du dein Geld am Monatsende bekommst, dann entsprechend am 1. den Sparplan. Bekommst du dein Geld am 10. eines Monats, dann entsprechend ein Sparplan zum 15. des Monats.

 

Der Unterschied ist aber wirklich gering (Erwartungswert: eine halbe Monatsrendite).

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Posted · Edited by Drelyn

Kauf 10 x IBM

 

Für langfristiges Dividendendepot

 

Kaufgründe: Dividendenzahlungen, Thema Cloud und Big Data, KGV

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Posted · Edited by SebastianW.

(...) allerdings soll mittel- bis langfristig eine hohe Sicherheit erreicht werden, auch mit Abzug bei der Rendite, aber mehr Rendite als (aktuelles) Tagesgeld.

 

3. Anlagekapital:

Aktuell habe ich folgende Anlageprodukte:

 

- Depot: 4.000 € in 5 Positionen zw. 800€ und 1,2k jeweils

- Tagesgeld 2,5 €; dieses Geld ist nur so da, soll auch da bleiben

- Festgeld 10k, liegt bis Ende des Jahres da

- Zinswachstum, 15k liegt noch 4 Jahre, dann 1,8% Verzinsung, aktuell 1,1%

 

Aktuell steht also letztlich ein Betrag zwischen 100 und 300€ monatlich zur Verfügung.

 

3.1 Meine Depotaufstellung

LPKF(ISIN: DE0006450000): Wert ca. 800€; Kaufgrund: Für mich Turn-Around-Kandidat, Kenne die Firma aus einem kürzlichen Bewerbungsgespräch, auf finanzen.net durchweg positive aktuelle Meldungen von der Firma

Microsoft(ISIN: US5949181045): Wert ca. 900€; Kaufgrund: Sehe ich als "sicher" an, das ich mein Geld auch in 1-5 Jahren noch wieder bekomme, Durch stärkere Spezialisierung im Smartphone- u. Tabletmarkt, sowie Win 9 noch weiteres Potential Procter&Gamble(ISIN: US7427181091): Wert ca. 650€; Kaufgrund: Sehe ich als "sicher" an, das ich mein Geld auch in 1-5 Jahren noch wieder bekomme, gute Devidende

MSCI World Source ETF(ISIN: IE00B60SX394): Wert ca. 1,2k: Kaufgrund: Sehe ich als "sicher" an, das ich mein Geld auch in 1-5 Jahren noch wieder bekomme, Empfohlen hier im Forum, Hohes Volumen

Bonus Cap-Zertifikat auf EURO STOXX 50(ISIN: DE000VZ1RUH8): Wert ca. 800€; Kaufgrund: Eine "Wette" ich weis, empfohlen von einem (real) Freund, zwar niedrige Rendite aber sollte bis Ende März schon klappen

 

4. Strategie:

- Möglichst sichere Anlage mit besserer Redite als Tagesgeld (Ja ich kenne das magische Dreieck, ich bezeichne aber z.B. Aktien von Microsoft, VW oder Coke als "Bargeld")

5. Fragen

1. Welches sind eurer Meinung nach eine sinnvolle Methode das noch freie Geld anzulegen ?

 

 

1. 27.500 Festgeld und 4000 In Aktien finde ich viel zu konservativ, insbesondere da du wachsen willst und so jung bist. Ich schlage 70- 80 % In Aktien vor un 20-30 % in Festgeld wegen der Rendite.

 

2. Innerhalb des Depots würde ich dann aber deutlich konservativer vorgehen. Von 5 Positionen hast du 3 Einzelaktien ein Zertifikat und einen Fonds. Ich würde im Depot mindestens 80 % in Fonds anlegen wegen der geringeren Schwankung und des geringeren Ausfallrisikos (Tausenfüßlerprinzip, geht eine Firma pleite juckt das den Fonds nicht weil die anderen wachsen) und maximal 20 % In Einzeltiteln. Zertifikate ganz weglassen das sind Wetten und Wetten kannst du auch auf Pferderennen. Dein ETF ist ganz gut, in den würde ich sogar 60- 70 % des Depots stecken, dann noch ein bisschen eventuell mit einem zweiten Fonds Asien oder tech akzentuieren und gut ist.

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Posted · Edited by Drelyn

Vielen Dank für deine Hinweise. Im der letzten Zeit hat sich einiges getan. Was ich heute Abend noch oder morgen aufzeigen will.

 

Ich investiere in Einzeltitel nach dem Vorbild von Onassis. Mein Ziel ist es ein Dividendendepot aufzubauen welches mich mein Leben begleitet. Hierfür will und muss ich den Spagat zwischen der von dir angesprochenen Rendite und meiner erwünschten Sicherheit schaffen.

 

Meiner Meinung nach schaffe ich dies über den Dividendenweg am besten. Da die großen Schiffe auf offener See mal wanken, aber nur in den seltensten Fällen untergehen. Aktien wie Microsoft, P&G oder in Zukunft auch Siemens geben mir persönlich Sicherheit die ich will, daher soll (vorerst) auch der große Festgeldteil bleiben. 50% davon ist aber in einer Sparbriefleiter investiert und somit etwas verfügbarer.

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Hier der genaue Überblick meiner Finanzplanung.

 

Aktuelles Ziel ist die langfristige Vermögensbildung bzw. generierung eines Zweiteinkommens mit einer möglichst hohen Sicherheitskomponente.

 

Aktuell bin ich 27 Jahre und plane daher den konstanten langfristigen Aufbau eines Dividendendepots. Als Vorbild dienen mir hier das von Onassis und Schinderhannes. Einflüsse von Tutti sind dabei (auch wenn hier in einer anderen Liga gespielt wird).

 

Übersicht Broker (DiBa):

 

2-4 Monatsnetto auf Tagesgeld

15k Zinswachstum

5 x 2,75k in Sparbriefleiter.

 

im Depot aktuell 5400€

 

1ne Position IBM

1ne Position Microsoft

1ne Position J&J

1ne Position Shell B

 

Das ist die aktuelle Aufstellung. Der ETF und das Zertifikat wurden verkauft die passten beide nicht zur aktuellen Strategie, haben aber die damaligen Verluste der Altlasten von LPKF ausgeglichen.

 

Geplant ist nun ein Aktiensparplan mit dem ich Coke und Siemens zu je 75€ jeden Monat besparen will. Sinderhannes hat mich darauf hingewiesen, dass bei Siemens wg. Namensaktien zusätzliche Kosten von ca. 2€ pro monatlichem Trade auftreten können. Das habe ich bei der DiBa angefragt. Ist das der Fall, wird dafür eine andere gewählt. Evl. P&G oder eher BASF da ich den europäischen Teil stärker machen will.

 

Wie schon gesgat ist mir Sicherheit recht wichtig, das habe ich von einen Eltern vorgelebt bekommen, mit Geld spielt man nicht. Diese haben beide gut verdient und mussten nicht "auf Teufel komm raus" jedes Renditeprozent mitnehmen. Ich bin jung und will aber mehr Rendite haben um mir etwas aufbauen zu können. Daher muss/will ich diesen Spagat aus Sicherheit und Rendite schaffen.

 

Das ist der Grund warum ich das Dividendendepot gewählt habe. Ich möchte hier mit großen Schiffen auf der offenen See unterwegs sein. Diese können zwar mal wanken, sinken aber i.d.R. selten. Das gibt mir Sicherheit und eine aktuell ordentliche Rendite.

 

Mein aktuelles Ziel ist es das Depot mit den 10-15 "Standartaktien" zu bestücken und eine jährliche Dividende von 1000€ zu generieren. Somit würde ich jedes Jahr eine Position "geschenkt" bekommen. Wenn dazu jedes Jahr zwei Position über die Sparpläne hinzukommen und evl. ein bis zwei durch Direktkäufe (je nach Sparrate) kann ich jedes Jahr 4-5 Positionen aufbauen. Ich kann mir auch vorstellen die jeweils am Ende des Jahres auslaufenden Sparbriefe von 2,75k auf die mindestens 2,5k zu verringern....die 250€ aufstocken um eine weitere Position zu erzeugen.

 

Somit sollte in zwei bis 3 Jahren das Grundgerüst meines Depots stehen. Und dann sehe ich weiter....

 

Nach meinem technischen Studium bin ich jetzt seit 6 Monaten im ersten Job angelangt. Das Gehalt ich eher unterdurchschnittlich. Ich bin aktuell auf der Suche nach einer Verbesserung hier. Ist das bis zum Sommer erledigt (wie es geplant ist) sollte ich auch die Sparrate (die aktuell bei 40%) liegt evl noch etwas steigern können, dazu später mehr:-

 

Ich freue mich über eure Kommentare und Anregungen.

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Das ist der Grund warum ich das Dividendendepot gewählt habe. Ich möchte hier mit großen Schiffen auf der offenen See unterwegs sein. Diese können zwar mal wanken, sinken aber i.d.R. selten. Das gibt mir Sicherheit und eine aktuell ordentliche Rendite.

Achja, wirklich?

 

E.ON Kursverlust seit 2007: -70%

Commerzbank Kursverlust seit 2007: -95%

Telekom Kursverlust seit 2000: -85%

Arcandor (Karstadt) Kursverlust seit 2007: -99,9%

Nokia Kursverlust seit 2000: -89%

 

Auch große Schiffe können schwanken und untergehen, davon gab es genug Beispiele in der Vergangenheit (Lehman Brothers, Neckermann/Quelle, KirchMedia, Woolworth, Babcock Borsig, Philipp Holzmann, Enron, General Motors, Worldcom, Washington Mutual). Alles große Player, dennoch gesunken. Von 20 Jahren hätte niemand gedacht, dass Karstadt mal pleite gehen könnte. Ein Job bei Karstadt hatte die gleiche Jobsicherheit wie ein Beamter, unmöglich das dort irgendetwas mal passieren könnte. Und schau dir Karstadt heute an.

 

Wie geht es weiter mit den großen Schiffen? Durch die Globalisierung und den schnellen Informationsaustausch ist ein agiles und schnelles Handel notwendig. Ich muss mich schnell an den Markt anpassen. Darin sind kleine Unternehmen erheblich besser als große Konzerne. Werde als kleine Unternehmen die Sieger der Zukunft sein? Oder haben Konzerne genug Geld, um diese aufzukaufen und trennen so die Spreu vom Weizen? Keiner weiß es.

 

Das Problem dass ich bei dir sehe sind die doch kleinen Beträge. 1000 Euro pro Position ist echt nicht viel, mit 150 Euro/Monat sparst du auch nicht sonderlich viel. So gehst du immer ein großes Klumpenrisiko ein. Wenn jetzt z.B. Microsoft bei dir ausfällt, ist gleich 25% von deinem Depot betroffen. Auch lohnt sich rebalancing bei dir nicht wirklich bei so kleinen Beträgen.

 

Diversifikation sehe ich schon essentiell an, damit du langfristig auch Spaß an deinem Depot hast. Es ist frustrierend wenn man 1 oder 2 Nieten im Depot hat, aber diese die komplette Performance versauen.

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