Vanguard FTSE All-World UCITS ETF

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vor 2 Stunden schrieb chaosmuc:

So schreibt es zumindestens justetf.

In den KIID (direkt von der Webseite von Vanguard: https://api.vanguard.com/rs/gre/gls/1.1.0/documents/1403/de ) lese ich allerdings:

 

 

Und weiter

 

 

Das würde ich so interpretieren, dass der Fonds/ETF prinzipiell auch eine optimierte Replikation nutzen darf.

 

Und zum Thema Wertpapierleihe, die laut justetf nicht stattfindet:

 

 

 

Also: Im Zweifel kocht Vanguard auch nur mit Wasser.

 

 

Die "repräsentative Auswahl" besteht derzeit aus 3093 von 3164 Aktien, die der Index enthält. Alles nachzulesen direkt auf der Homepage des Anbieters:

 

https://www.de.vanguard/web/cf/professionell/de/produktart/detailansicht/etf/9505/EQUITY/portfolio

 

Dort ist der Bestand (Stichtag 30. September) auch aufgeführt, also die genaue Aufschlüsselung der Positionen.

 

Aber es stimmt natürlich: Vanguard behält sich laut KID "kurzfristige besicherte Leihgaben seiner Anlagen" vor.
 

 

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Posted · Edited by tyr

vor 2 Stunden schrieb otto03:

Sehe das anders:

 

Was zwischen dem letzten steuerpflichtigen Vorgang in 2017 (Ausschüttung und/oder Thesaurierung (die für 2017 zu versteuern sind)) und dem Jahresende 2017 anfällt ist für die Steuer 2017 unerheblich und wird von der Depotbank festgehalten und ist bei späterem Verkauf zusätzlich zu versteuern.

 

Was ist daran steuerhäßlich?

 

Steuerhässlich: diese Thesaurierungen sind unversteuert, da im Ausland angefallen, müssen aber nach gültigem Recht in 2017 versteuert werden, also vom Anleger selber abgeführt werden. Und ja, selbstverständlich zahlt man die Steuer auf angefallene Kursgewinne inklusive Thesaurierungen sowieso beim Verkauf. Das interessierte den Gesetzgeber bisher nicht, er will trotzdem, dass man die Erträge jährlich versteuert. Das ist keine kann-Bestimmung, sondern Pflicht.

 

Das ist es ja: man muss von sich aus selbständig diese steuerhässlich thesaurierten Erträge abführen und beim späteren Verkauf wird dieser steuerlich so abgerechnet, als hätte das nicht stattgefunden: ggf. Doppelbesteuerung. Diese doppelt gezahlten Steuern kann man sich dann wieder zurück holen. Völliger Nonsense, nur Aufwand, für nichts, aber eben so vorgeschrieben.

 

Wenn man das alles nicht will: steuereinfache Fonds halten. Und bei 2017 über den Jahreswechsel 2018 gehaltenen physisch replizierenden Aktienfonds mit Geschäftsjahresende ungleich 31. Dezember heißt das nach meinem Wissensstand: wahhrscheinlich steuerhässlich für 2017. Und ich sehe auch den Zusammenhang zwischen der technischen Umstellung bei der Bank zum Jahreswechsel nicht. Das eine ist Umsetzung der neuen Steuerrichtlinie ab 2018, das andere ist Begleichen von Steuerschulden für das Jahr 2017 auf Anlegerebene.

 

Aber vielleicht kommen ja noch die Experten wie @kleinerfisch und erklären, dass alles doch ganz anders ist. Wobei, dann gibts vielleicht wieder die leidige "man brauch gar nichts machen, nie ist mir etwas passiert, die im FA verstehen das selber nicht" Diskussion. :lol:

 

Ich finde das Thema völlig unnötig. Man will steuereinfache Fonds. Oder man lässt den ganzen Unfug gleich bleiben und legt nur in einer billigen Fondspolice in Aktienfonds an, wo der ganze Steuerkram stand heute auf irgendwann später zur Auszahlung verschoben wird.

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Die bisherige Steuerhäßlichkeit habe ich doch nicht in Zweifel gezogen - nur deine geradezu manische Fixierung auf diese angeblich verursacht durch die zu erwartenden Vorgänge zum 31.12.2017 halte ich für falsch.

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vor 19 Minuten schrieb otto03:

Die bisherige Steuerhäßlichkeit habe ich doch nicht in Zweifel gezogen - nur deine geradezu manische Fixierung auf diese angeblich verursacht durch die zu erwartenden Vorgänge zum 31.12.2017 halte ich für falsch.

Du ziehst also das Zitat von Kleinerfisch in Zweifel?

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Posted · Edited by otto03

vor 14 Minuten schrieb tyr:

Du ziehst also das Zitat von Kleinerfisch in Zweifel?

 

Ich zeihe nichts in Zweifel, ich stelle lediglich die Dinge so dar wie ich sie sehe.

 

Weiterhin glaube ich mich an eine Diskussion mit ihm zu erinnern, daß ihm selbst nicht klar war ob sich aus den Vorgängen zum 31.12.2017 (nach Erfüllung der Steuerpflichten aus 2017) eine sofortige neue zusätzliche Steuerpflicht für 2017 ergeben könnte.

 

Beispiel:

Kauf eines thesaurierenden ausländischen replizierenden Fonds/ETFs heute (dessen Geschäftsjahr zum 30.06.2017 endete)

 

Warum sollte sich per 31.12.2017 eine Steuerpflicht für 2017 ergeben - z.B. im Lichte der Erleuchtung durch die Erläuterungen der IngDiba?

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vor 19 Stunden schrieb otto03:

Warum sollte sich per 31.12.2017 eine Steuerpflicht für 2017 ergeben

Weil der Fonds zwischen dem 01.07. und dem 31.12. weiter Erträge sammelt.

Die gehen erst mal in den Zwischengewinn und von dort beim erzwungenen Rumpf-Geschäftsjahresende in die ausschüttungsgleichen Erträge.

Und die werden dann als thesaurierte agE in die Erträge des Jahres 2017 eingerechnet, genauso wie die vom 30.06.

 

Das Beispiel ist allerdings etwas merkwürdig, da thesaurierende replizierende ausländische Fonds ja sowieso "steuerhässlich" sind.

Es gilt aber das gleiche für einen ausländischen Ausschütter, wenn er es nicht schafft, vor Ende 2017 genau die vom 01.07.-31.12. anfallenden Erträge auszuschütten.

Dann ist er nämlich für das Rumpf-GJ doch ein ausländischer Thesaurierer.

 

Für inländische Fonds gilt das alles nicht, da sie die Steuer auf thesaurierte Erträge letztlich selber zahlen.

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Was mir allerdings nicht klar ist, ist warum dieses Rumpfgeschäftsjahr eigentlich gefordert ist. Für einen (proforma) Verkauf/Kauf ist das doch gar nicht nötig. Das kann doch (über Zwischengewinn) auch ohne einen Geschäftsjahresabschluss vernünftig realisiert werden.

 

Das ist doch nur wieder übertriebene deutsche Bürokratie.

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Da ich nicht weiß, ob die Überführung des ZwG in die agE einfach so eins zu eins passiert und was sonst noch so zum Jahresabschluss eines Fonds gehört, kann ich die Frage nicht beantworten und in die Kritik nicht einstimmen.

Ich weiß aber aus der allgemeinen Lebenserfahrung, dass man als Laie oft Dinge für überkompliziert gelöst hält, schlicht, weil man nicht den Überblick über alle beteiligten Probleme hat.

Die Popularität der legendären "Steuererklärung auf dem Bierdeckel" bei Steuerlaien, die nur ihren eigenen Steuerfall im Blick haben, ist ein gutes Beispiel.

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vor 2 Stunden schrieb kleinerfisch:

Weil der Fonds zwischen dem 01.07. und dem 31.12. weiter Erträge sammelt.

Die gehen erst mal in den Zwischengewinn und von dort beim erzwungenen Rumpf-Geschäftsjahresende in die ausschüttungsgleichen Erträge.

Und die werden dann als thesaurierte agE in die Erträge des Jahres 2017 eingerechnet, genauso wie die vom 30.06.

 

 

 

Ich sehe das anders - aber wir werden sehen was passiert.

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Am 20.9.2017 um 14:10 schrieb GoGi:

Problem: Dieser FTSE All-World enthält keine Small Caps. Den richtigen Total World Stock ETF gibt es nur mit Domizil USA, was auch ab 2018 nicht sinnvoll sein wird für europäische Anleger.

Mir genügt das. In den letzten 5 Jahren mag die MSCI ACWI IMI marginal besser gewesen sein. Ich halte das nun wie der finanzwesir und Meb Faber. Mischung ist egal Nach 40 Jahren hat sich alles ausnivelliert solange es breit genug war. Ich setze auf Durchhalten durch Einfachheit und Gebührensparen am Anfang. Nehme dadurch den Zinses-Zins früher mit und habe zudem mehr Vertrauen in John Bogle und seiner Philosophie mit Vanguard als in andere Kreditinstitute. Ohne ihn gebe es aller Wahrscheinlichkeit diese Diskussion nicht

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Ach sind dann gar nicht die Original Vanguard Fonds in BRD zu besparen sondern von Vanguard eigens für Europa neu und anders  konstruierte ?

 

Gruß

Joseph

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vor 6 Stunden schrieb KISS:

Mir genügt das. In den letzten 5 Jahren mag die MSCI ACWI IMI marginal besser gewesen sein. Ich halte das nun wie der finanzwesir und Meb Faber. Mischung ist egal Nach 40 Jahren hat sich alles ausnivelliert solange es breit genug war. Ich setze auf Durchhalten durch Einfachheit und Gebührensparen am Anfang. Nehme dadurch den Zinses-Zins früher mit und habe zudem mehr Vertrauen in John Bogle und seiner Philosophie mit Vanguard als in andere Kreditinstitute. Ohne ihn gebe es aller Wahrscheinlichkeit diese Diskussion nicht

 

Der ACWI IMI könnte auch in Zukunft auf Dauer besser performen, da statt ungefähr 85% Marktkapitalisierung eben ungefähr 99% abgedeckt werden. Mehr Risiko/Volatilität durch SC, aber hoffentlich langfristig dadurch mehr Rendite.

 

Schön, dass du durch den Chartverlauf bemerkst, dass Vanguard nur eine ganz normale KAG ist. ETF von Vanguard sind nicht besonders toll, wenn sie von Vanguard sind, sondern wenn diese einen klaren harten Vorteil gegenüber der Konkurrenz für den Anleger bieten. Derzeit beschränkt sich der Vorteil eher auf eine ausschüttende  passive Industrie- und Schwellenländeraktienmischung in einem ETF. Nett, aber kein Grund, die großen langfristigen Konzepte zu wälzen. Wenn du das tun würdest wärst du beim Portfolio-ETF mit Asset Allocation und automatischem Rebalancing start Vanguard-Markenvergötterung. Diese Erkenntnis braucht Zeit.

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Wer behauptet denn bitte, dass Vanguard den Stein der Weisen gefunden hat? Du baust hier einen Popanz auf, um Dich dann rhetorisch daran abzuarbeiten. Jedem Tierchen sein Pläsierchen...

 

Der FTSE All World ist nicht mit dem MSCI ACWI IMI zu vergleichen, sondern mit dem MSCI ACWI. Im Vergleich zu den ETF auf diesen Index spricht einiges für den FTSE All World (größe Markbreite, Volumen, TER, TD, etc.)

 

Auf den MSCI ACWI IMI gibt es in Deutschland derzeit einen ETF, der sehr klein ist (ca. 50 Mio.). Mir wäre daher das Risiko zu groß, dass er von der KAG geschlossen wird, so wie es derzeit einige große Anbieter machen - auch mit ETF auf beliebte Indices. Abgesehen davon ist die Liquidität und damit die Handelbarkeit eines derart kleinen ETF geringer, was bekanntlich durchaus Folgen hat.

 

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Posted · Edited by pillendreher

vor 20 Minuten schrieb vormtor:

 

Auf den MSCI ACWI IMI gibt es in Deutschland derzeit einen ETF, der sehr klein ist (ca. 50 Mio.). Mir wäre daher das Risiko zu groß, dass er von der KAG geschlossen wird, so wie es derzeit einige große Anbieter machen - auch mit ETF auf beliebte Indices. Abgesehen davon ist die Liquidität und damit die Handelbarkeit eines derart kleinen ETF geringer, was bekanntlich durchaus Folgen hat.

 

 

Aus meiner Unwissenheit: Ist das einfach so dahin gesagt, oder kannst du die Folgen konkretisieren, da es ja bekanntlich so ist?

Nachtrag

Haben die Spinnen schon mal einen in Deutschland handelbaren ETF aufgrund der Größe geschlossen?

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Posted · Edited by otto03

vor 23 Minuten schrieb vormtor:

Wer behauptet denn bitte, dass Vanguard den Stein der Weisen gefunden hat? Du baust hier einen Popanz auf, um Dich dann rhetorisch daran abzuarbeiten. Jedem Tierchen sein Pläsierchen...

 

Der FTSE All World ist nicht mit dem MSCI ACWI IMI zu vergleichen, sondern mit dem MSCI ACWI. Im Vergleich zu den ETF auf diesen Index spricht einiges für den FTSE All World (größe Markbreite, Volumen, TER, TD, etc.)

 

Auf den MSCI ACWI IMI gibt es in Deutschland derzeit einen ETF, der sehr klein ist (ca. 50 Mio.). Mir wäre daher das Risiko zu groß, dass er von der KAG geschlossen wird, so wie es derzeit einige große Anbieter machen - auch mit ETF auf beliebte Indices. Abgesehen davon ist die Liquidität und damit die Handelbarkeit eines derart kleinen ETF geringer, was bekanntlich durchaus Folgen hat.

 

 

Um zum ETF-Handel z.B. auf Xetra zugelassen zu werden muß Liquidität von den Designated Sponsors/Market Makern in einer bestimten Größenordnung zur Verfügung gestellt werden - ansonsten werden sie nicht zugelassen, völlig unabhängig von den AUM-Werten des jeweiligen ETF (näheres kann bei Xetra erfahren).

 

Für andere Börsen gilt ähnliches.

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Posted · Edited by tyr

vor 40 Minuten schrieb vormtor:

Wer behauptet denn bitte, dass Vanguard den Stein der Weisen gefunden hat?

 

Vor allem du und noch einige andere hier, die wohl meinen, dass die bisher exotische Marke irgendwelche Vorteile über das, was man sehen kann hinaus bringt. Ist aber nicht so.

 

Was Vanguard bringt: niedrige Kosten wie andere günstige ETF-Anbieter auch und zusätzlich einen DM + EM Aktien-ETF, der ausschüttend ist. Das war es. Kein "Bogle ist so toll"-Extrabonus erkennbar.

 

vor 40 Minuten schrieb vormtor:

Du baust hier einen Popanz auf, um Dich dann rhetorisch daran abzuarbeiten. Jedem Tierchen sein Pläsierchen...

 

Und du blubberst dir eine KAG-Liebhaberei zusammen, für die es gar keine Basis gibt. Genau gegen diese KAG-Marken-Liebhaberei schreibe ich etwas. Das war bei Comstage früher sinnfrei, ebenso bei der HSBC-Liebhaberwelle. Bei Vanguard wird genau so Ernüchterung eintreten, wenn der Exotenfaktor weg ist.

 

vor 40 Minuten schrieb vormtor:

Der FTSE All World ist nicht mit dem MSCI ACWI IMI zu vergleichen, sondern mit dem MSCI ACWI.

 

zuerst richtig und wie man dann sieht: Vanguard: es war kein Vorteil erkennbar: http://www.fondsweb.de/chartvergleich/IE00B3RBWM25-IE00B44Z5B48-IE00BGHQ0G80-FR0011079466-R120

 

Und dann auch wieder: falsch. Das Ziel von globalen passiven DM + EM-Aktienfonds ist ja nicht, nur LC und MC abzudecken, sondern eine möglichst marktbreite Abdeckung zu haben. Wenn man für das selbe Geld noch SC mit dazu nehmen kann und statt 85% nun 99% der globalen einigermaßen liquide erreichbaren Marktkapitalisierung in einem ETF haben kann: warum nicht?

 

Dann blieb eben wieder ein kleiner Vorteil für den DM + EM ETF mit zusätzlich SC übrig, was dich annervt, aber eben auch zu etwas mehr Ergebnis geführt hatte: http://www.fondsweb.de/chartvergleich/IE00B3RBWM25-IE00B44Z5B48-IE00BGHQ0G80-FR0011079466-R120-IE00B3YLTY66

 

Und: man kann durchaus erwarten, dass das in Zukunft so bleiben könnte, da eben etwas mehr Risiko durch die SC-Anteile.

 

Das ist dann mal ein harter Vorteil, den du nicht hören willst, da der ETF bei der für dich falschen KAG aufgelegt ist.

 

vor 40 Minuten schrieb vormtor:

Auf den MSCI ACWI IMI gibt es in Deutschland derzeit einen ETF, der sehr klein ist (ca. 50 Mio.). Mir wäre daher das Risiko zu groß, dass er von der KAG geschlossen wird, so wie es derzeit einige große Anbieter machen - auch mit ETF auf beliebte Indices. 

 

50 Mio. Euro ist nicht sehr klein (das wäre m. E. eher unter 1 Mio. Euro), spielt aber keine Rolle. Wenn der ETF geschlossen wird passiert nichts Schlimmes. Das Geld ist nicht weg, man hat schlimmstenfalls Umschichtungskosten zu tragen. Übrigens hat der Comstage Vermögensstrategie auch nur um die 50 Mio. Euro Volumen. Oh Gott, niemals investieren, man wird mörgen pleite sein und Flaschen sammeln müssen!

 

Ich behaupte: du hast dich noch nicht ausreichend damit auseinandergesetzt, was bei Fondsschließungen oder Verschmelzungen passiert und bist deswegen unsicher. Nicht schlimm, aber eben kein Argument, wenn man für den Eigenbedarf Anlegen will und nicht vorhat, zwingend nur Anteile an Riesen-ETF zu kaufen.

 

vor 40 Minuten schrieb vormtor:

Abgesehen davon ist die Liquidität und damit die Handelbarkeit eines derart kleinen ETF geringer, was bekanntlich durchaus Folgen hat.

 

 

Das Argument war ein Eigentor. Wie ist denn die Liquidität des Vanguard FTSE All-World  ETF an XETRA bisher, wie die der SPDR ACWI (IMI) ETF? Wer ist alles Market Maker/designated Sponsor? Liefere doch mal Fakten. 

 

So kann man sich selber aus dem Spiel schießen. :lol: 

 

Schönen Sonntag noch.

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vor 8 Minuten schrieb pillendreher:

 

Aus meiner Unwissenheit: Ist das einfach so dahin gesagt, oder kannst du die Folgen konkretisieren, da es ja bekanntlich so ist?

Nachtrag

Haben die Spinnen schon mal einen in Deutschland handelbaren ETF aufgrund der Größe geschlossen?

 

Schau Dir bitte mal das Handelsvolumen und den Spread an. Der liegt beim MSCI ACWI IMI über dem von großvolumigen Standard-ETF (z.B. ETF110, aber auch dem FTSE All World).

 

Zur zweiten Frage: ja, die "Spinnen" schließen bald den Russell 3000 US Total Market UCITS ETF, der allerdings noch deutlich kleiner ist vom Volumen her. Kürzlich schloss z.B. Lyxor einige ETF mit geringer Größe, u.a. auf den MSCI North America, der ja nun keinen Exotenindex ist.

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Am 1.11.2017 um 16:14 schrieb otto03:

Wenn ich alles was ich bisher gelesen habe richtig verstanden habe ist diese Aussage falsch.

Ich weiß ja nicht, was Du gelesen hast, aber wie wäre es mit dem Gesetz?

Am 30.10.2017 um 16:26 schrieb otto03:

gelesen? wenn nein, warum nicht?

(wer austeilt, muss auch einstecken können)

 

Am 1.11.2017 um 16:14 schrieb otto03:

Nicht die KAG macht einen steuerpflichtigen Abschluß per 31.12.2017 sondern die depotführende Bank simuliert einen Abschluß per 31.12.2017 und machr daraus lediglich eine Merkposition für einem späteren Verkauf und für die Umstellung der Besteuerung ab 01.01.2018.

 

Aufgrund dieses Abschlusses entsteht meines Wissens keine sofortige steuerpflichtige Position für 2017.

 

Steuerpflichtig sind lediglich Auschüttungen in 2017 und "normale"  Thesaurierungen (wegen Geschäftsjahresende in 2017).

Deine Vermutung steht schlocht in vollem Widerspruch zum insoweit glasklaren Gesetzestext:

Zitat

§ 56 (1) S.3f InvStG 2018

Bei Investmentfonds und Kapital-Investitionsgesellschaften nach dem Investmentsteuergesetz in der am 31. Dezember 2017 geltenden Fassung mit einem vom Kalenderjahr abweichenden Geschäftsjahr gilt für steuerliche Zwecke ein Rumpfgeschäftsjahr zum 31. Dezember 2017 als beendet. Für Rumpfgeschäftsjahre nach Satz 3 verlängert sich die Frist für die Veröffentlichung der Besteuerungsgrundlagen nach § 5 Absatz 1 Satz 1 Nummer 3 Satz 1 des Investmentsteuergesetzes in der am 31. Dezember 2017 geltenden Fassung bis zum 31. Dezember 2018.

Die Veröffentlichung der Besteuerungsgrundlagen im Bundesanzeiger erfolgt durch die KAG, wen auch sonst.

Aus dem zweiten Satz des Zitats folgt eindeutig, dass eine Veröffentlichung Pflicht ist.

Der erste Satz macht dagegen klar, dass das Rumpf-GJ (nur) für steuerliche Zwecke gelten soll.

Jeder Fonds hat also ein steuerliches GJ-Ende zum 31.12.17.

Damit dieses Rumpf-GJ-Ende nicht zu denselben steuerlichen Folgen führt wie ein normales GJ-Ende (hier: Besteuerung der thesaurierten Erträge), müsste diese Abweichung von der Norm auch irgendwo im Gesetz stehen.

Ich finde sie nicht.

 

Daneben führt die Bank den fiktiven Verkauf durch, den Du korrekt beschreibst.

Nur: Ohne Besteuerungsgrundlagen per Verkaufstag (hier: 31.12.17) kann sie das gar nicht. Selbst ermitteln kann sie die auch nicht, das kann nur die KAG selber. Selbst wenn sie es könnte, wäre es idiotisch, weil fehler- und streitanfällig, jede Bank selber rechnen zu lassen.

Auch daraus folgt, dass die KAGs einen steuerlichen GJ-Abschluss zum 31.12.17 machen müssen. Mit allen Folgen, es sei denn, es gäbe dafür eine Ausnahmeregelung.

 

Es kann natürlich sein, dass ich das alles falsch sehe.

Wenn Du eine abweichende Meinung hier veröffentlichst, solltest Du sie aber auch begründen können.

Am 2.11.2017 um 19:08 schrieb otto03:

Ich sehe das anders - aber wir werden sehen was passiert.

...ist allerdings keine.

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Am 5.11.2017 um 13:07 schrieb tyr:

 

Vor allem du und noch einige andere hier, die wohl meinen, dass die bisher exotische Marke irgendwelche Vorteile über das, was man sehen kann hinaus bringt. Ist aber nicht so.

 

Was Vanguard bringt: niedrige Kosten wie andere günstige ETF-Anbieter auch und zusätzlich einen DM + EM Aktien-ETF, der ausschüttend ist. Das war es. Kein "Bogle ist so toll"-Extrabonus erkennbar.

 

 

Und du blubberst dir eine KAG-Liebhaberei zusammen, für die es gar keine Basis gibt. Genau gegen diese KAG-Marken-Liebhaberei schreibe ich etwas. Das war bei Comstage früher sinnfrei, ebenso bei der HSBC-Liebhaberwelle. Bei Vanguard wird genau so Ernüchterung eintreten, wenn der Exotenfaktor weg ist.

 

 

zuerst richtig und wie man dann sieht: Vanguard: es war kein Vorteil erkennbar: http://www.fondsweb.de/chartvergleich/IE00B3RBWM25-IE00B44Z5B48-IE00BGHQ0G80-FR0011079466-R120

 

Und dann auch wieder: falsch. Das Ziel von globalen passiven DM + EM-Aktienfonds ist ja nicht, nur LC und MC abzudecken, sondern eine möglichst marktbreite Abdeckung zu haben. Wenn man für das selbe Geld noch SC mit dazu nehmen kann und statt 85% nun 99% der globalen einigermaßen liquide erreichbaren Marktkapitalisierung in einem ETF haben kann: warum nicht?

 

Dann blieb eben wieder ein kleiner Vorteil für den DM + EM ETF mit zusätzlich SC übrig, was dich annervt, aber eben auch zu etwas mehr Ergebnis geführt hatte: http://www.fondsweb.de/chartvergleich/IE00B3RBWM25-IE00B44Z5B48-IE00BGHQ0G80-FR0011079466-R120-IE00B3YLTY66

 

Und: man kann durchaus erwarten, dass das in Zukunft so bleiben könnte, da eben etwas mehr Risiko durch die SC-Anteile.

 

Das ist dann mal ein harter Vorteil, den du nicht hören willst, da der ETF bei der für dich falschen KAG aufgelegt ist.

 

 

50 Mio. Euro ist nicht sehr klein (das wäre m. E. eher unter 1 Mio. Euro), spielt aber keine Rolle. Wenn der ETF geschlossen wird passiert nichts Schlimmes. Das Geld ist nicht weg, man hat schlimmstenfalls Umschichtungskosten zu tragen. Übrigens hat der Comstage Vermögensstrategie auch nur um die 50 Mio. Euro Volumen. Oh Gott, niemals investieren, man wird mörgen pleite sein und Flaschen sammeln müssen!

 

Ich behaupte: du hast dich noch nicht ausreichend damit auseinandergesetzt, was bei Fondsschließungen oder Verschmelzungen passiert und bist deswegen unsicher. Nicht schlimm, aber eben kein Argument, wenn man für den Eigenbedarf Anlegen will und nicht vorhat, zwingend nur Anteile an Riesen-ETF zu kaufen.

 

 

Das Argument war ein Eigentor. Wie ist denn die Liquidität des Vanguard FTSE All-World  ETF an XETRA bisher, wie die der SPDR ACWI (IMI) ETF? Wer ist alles Market Maker/designated Sponsor? Liefere doch mal Fakten. 

 

So kann man sich selber aus dem Spiel schießen. :lol: 

 

Schönen Sonntag noch.

 

Jeder soll sich in seiner Blase gemütlich einrichten und dem Rauschen der eigenen Echokammer lauschen. Manche verzückt das offenbar ganz ungemein.

 

Wenn es interessiert: schau mal, welche Umsätze in Stück auf XETRA von A1JX52 und SPYI vom 27. Oktober bis 3. November ausgewiesen werden. Und welche Spreads. Sollte eigentlich nicht verwundern, dass es bei einem deutlich größeren Fonds auch deutlich mehr Umsätze gibt. Und jetzt bitte keine eristische Dialektik: Wer hat behauptet, dass bei einem ETF mit einem Volumen von ca. 50 Mio. ein Kleinanleger seine Anteile nicht verkaufen kann?

Wer hat gesagt, dass man bei einer Fondschließung Geld verliert? Wer hat behauptet, dass es "falsche KAG" gibt? Wer behauptet, dass ein Anbieter den Stein der Weisen gefunden hat? Wen sollen bitte SC "annerven"? Rhetorische Taschenspielertricks. Danke, das wars.

 

 

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Posted · Edited by tyr

vor 5 Minuten schrieb vormtor:

Jeder soll sich in seiner Blase gemütlich einrichten und dem Rauschen der eigenen Echokammer lauschen. Manche verzückt das offenbar ganz ungemein.

 

...

 

Und jetzt bitte keine eristische Dialektik

 

...

 

Rhetorische Taschenspielertricks.

 

...

 

Mehr als Worthülsen und Faktenfreiheit liefert dein Beitrag nicht. Danke, deine Meinung bzw. dein Unwissen wurde gezählt. KAG-Fanboy, kann ignoriert werden.

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vor 2 Minuten schrieb tyr:

 

Komm mal wieder runter von deiner Vanguard-Werbetour und liefere Fakten.

 

Welche Werbetour? Die Argumente, die im Moment für den FTSE All World gegenüber den derzeitigen MSCI ACWI sprechen, sind oft genug angeführt worden. Niemand muss davon überzeugt sein.

 

By the way: gibt es hier nicht jemanden, der auf Werbetour für den Comstage Vermögensstrategie ist und ihn bei jeder Gelegenheit als ideale Lösung für Kleinanleger anpreist? Wie steht es mit dem Home Bias (5% DAX, 5 % MDAX)? Dazu ein Rohstoff-Future-ETF, über dessen Sinnhaftigkeit sich streiten lässt? Nun gut, gehört hier nicht hin.

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Am 5.11.2017 um 13:07 schrieb tyr:

 

Vor allem du und noch einige andere hier, die wohl meinen, dass die bisher exotische Marke irgendwelche Vorteile über das, was man sehen kann hinaus bringt. Ist aber nicht so.

 

Was Vanguard bringt: niedrige Kosten wie andere günstige ETF-Anbieter auch und zusätzlich einen DM + EM Aktien-ETF, der ausschüttend ist. Das war es. Kein "Bogle ist so toll"-Extrabonus erkennbar.

 

 

 

Tyr, take it easy. Der Bogle-Bonus sind die geringen Kosten. Genau das war ja Bogles Antrieb.

 

Vanguards Mission ist definitiv eine andere als die anderer KAG: VG bringt die Preise runter. Für den Klein-Anleger.

 

In den USA ist VG Vorläufer für Funds mit geringsten Kosten. Kosten, von denen wir hier in Europa träumen.

Hoffentlich passiert auch hier mal was in der Richtung.

 

Etwas off-topic: https://paidpost.nytimes.com/vanguard/1-million-is-closer-than-you-think.html?emc=eta1

 

 

 

 

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vor 18 Minuten schrieb donkey_63:

Vanguards Mission ist definitiv eine andere als die anderer KAG: VG bringt die Preise runter. Für den Klein-Anleger.

Warum gibt es in Deutschland dann bisher ausschließlich eine Seite für "Institutionelle Anleger"? Sieht mir nicht nach einem Starken Fokus auf Kein-Anleger aus.

 

Ich bin ganz ehrlich noch nicht richtig überzeugt, dass der europäische Vanguard-Ableger wirklich mit Vanguard USA zu vergleichen ist. Sieht für mich erst einmal nach einem ganz normalen ETF-Anbieter aus, wie es sie hier vorher auch schon mehrfach gab. Die Angebote sind sehr interessant (endlich mal etwas anderes als MSCI) und günstig, aber eben auch nicht überragend günstiger als die Konkurrenz. Ich bin froh über die neue Konkurrenz, werde aber nun nicht mein ganzes Depot gleich auf Vanguard umsatteln.

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In der URL der deutschen Seite steht zwar professionell, aber die ETF sind auch für Privatanleger über XETRA und im Direkthandel zu erwerben. Auf der Homepage gibt es die üblichen Infos zu den einzelnen ETF.

 

Für mich ist Vanguard einfach ein weiterer Anbieter im Markt, was ich grundsätzlich als positiv bewerte - Konkurrenz kann für die Anleger nur gut sein. Jeder kann und soll sich selbst ein Bild davon machen, ob die Produkte für ihn interessant sind und welche Vorteile sie ggf. bieten.

 

Die Firmengeschichte und Eigentümerstruktur von Vanguard, die in der Tat ungewöhnlich ist, interessieren mich nicht.

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vor 13 Minuten schrieb vormtor:

...

Die Firmengeschichte und Eigentümerstruktur von Vanguard, die in der Tat ungewöhnlich ist, interessieren mich nicht.

Das sollte es aber, denn das ist ja gerade der Unterschied. Andere müssen im Interesse ihrer Aktionäre handeln, die möglichst viel vom Kuchen abhaben wollen. Vanguard muss das nicht.

Ferner taucht ein anderer Indexanbieter auf, der ebenfalls andere Preise hat als MSCI. Auch das führt zu mehr Wettbewerb.

 

So wie ich das sehe, sind TER und TD bei den marktbreiten Vanguard-ETFs so, dass man ganz oben mitspielt, wenn man nicht sogar an der Spitze ist.

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