hattifnatt 20. August vor 1 Stunde von Norica: Nein, macht überhaupt keinen Sinn, wenn man sich für ein Einzelaktiendepot entschieden hat. Der Vergleich wird in den allermeisten Fällen überwiegend Frust produzieren. Warum soll man sich das antun? Naja, die Rendite sollte bei einer Anlageentscheidung schon eine Rolle spielen (sage ich auch als Einzelaktienanleger ). Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Schwachzocker 20. August vor 10 Minuten von hattifnatt: Naja, die Rendite sollte bei einer Anlageentscheidung schon eine Rolle spielen (sage ich auch als Einzelaktienanleger ). Ach wo! Es gibt so viele andere schöne Dinge außer der Rendite. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
wertomat 21. August Vorweg: ich habe in meinem Thread immer die Befürchtung, dass er in die tausendste Wiederholung der Einzelaktien vs. ETF Diskussionen abzugleiten. Gerade wenn hier jemand mitschreibt, der bei mir auf Ignore steht und dessen Beiträge ich gar nicht erst lese. Soll ja irgendwie mein Thread sein. Aber auch deshalb schreibe hier selten ich zu Einzelaktien vs. ETFs i, um niemanden zu triggern, der gar nicht an einem Austausch interessiert ist. Aber nun doch mal: Ich glaube, es gibt verschiedene Gründe für Einzelaktien statt ETF, und oft wird es eine Mischung verschiedener Gründe sein. Manche davon müssen sich sehr wohl am MSCI World messen lassen, bei anderen geht es schlicht nicht. Nur mal ein paar Beispiele für Gründe gegen einen MSCI World Portfolio (ich möchte die Gründe nicht im Einzelnen hier diskutieren, aber klar ist, für einige Menschen existieren diese Gründe) -Man will weniger Volatilität. Dafür kann eine entsprechende Underperformance akzeptiert werden. Da ist es schon sinnvoll, beides zu beobachten. -Man mag es schlicht nicht, dass in der Geldanlage mehr Finanzfirmen als nötig beteiligt sind, und sieht darin eine Risikoerhöhung in theoretisch möglichen Extrem-Crashs. Dann sind Einzelaktien etwas sicherer - und die Entscheidung für Einzelaktien ist eine Sicherheits-Entscheidung. In extremen Krisenszenarien wäre mir der Vergleich zum MSCI World egal, in "Normalsituationen" etwas Abschlag akzeptabel. -"Kaufe nur Finanzprodukte, die Du verstehst", und ich weiss nie so ganz genau, was gerade im ETF drin ist, wie er zusammengesetzt wird, wer bei der ETF-Konstruktion beteiligt ist, was irgendwie geswappt ist - das kann auch eine Grundsatzentscheidung sein. -Die Absicherung gegen verschiedene Politische Szenarien. Ich finde es für mich richtig, in Szenarien besser dazustehen, in denen die USA Ihre absolute wirtschaftliche Dominanz verliert, weil (um nur ein Beispiel zu nennen) gegenseitige Zölle eskalieren, sich Europa mehr und mehr nach Asien wendet, etc. Aufgrund solcher Überlegungen finde ich für mich es richtig, die USA gegenüber einem Welt-ETF unterzugewichten. Dafür bin ich bereit, Underperformance in Kauf zu nehmen. Und wenn die Performance der Welt ETFs stark durch US-Tech getrieben ist, lässt sich die akzeptable Underperformance kaum in Prozenten o.ä. ausdrücken. -politsche Präferenzen: In früheren Jahren die auch in diesem Thread hier nachzulesen sind, war es mir noch viel wichtiger als heute, dass ich den Großteil meiner Investments als für mich ethisch und ökologisch korrekt empfinde. Dafür wäre ich bereit gewesen, Underperformance zu akzeptieren (musste ich zum Glück nicht, da ich damals gerade durch die Öko-Investments eine starke Überperformance hatte). . Insgesamt ist es wohl oft eine Mischung aus verschiedenen Gründen, warum sich Leute für Einzelaktien entscheiden. Für manche ließe sich das Portfolio klar im Verhältnis zum MSCI World setzen (à la "für diese Punkte bin ich bereit, X Prozent Underperformance zu akzeptieren). - Aber wenn es um die Absicherung gegen Extremszenarien geht, wird das oft kaum möglich sein, weil es um Entwicklungen geht, die auch erst in einigen Jahren (aber dann recht schnell) eintreffen könnten. Daher lassen sie sich erst dann auswerten, wenn man am Ende seines Anlegerlebens steht, und dann hat die Auswertung keine Prakische Relevanz mehr. . Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Peter23 10. Oktober Am 20.8.2026 um 13:31 von monstermania: Falls es Euch beruhigt. Es geht mir mit meinem reinen ETF-Portfolio auch nicht anders. Ich vergleiche mein Portfolio aus 4-ETF mit dem MSCI ACWI IMI. Und seit meinem Börsendebut laufe ich der Rendite des MSCI ACWI IMI hinterher. Da ist es dann auch kein wirklicher Trost, dass mein Depot die letzten 3 Jahren den MSCI ACWI IMI 'geschlagen' hat. Es wäre halt so einfach gewesen die Rendite des Index mitzunehmen... Mal eine Meinung, die klar in der Minderheit sein wird: Ich schaue mir nie die vergangene Rendite meines Portfolios an. Bekanntlich sagen nämlich vergangene Renditen wenig über die Zukunft aus. Wenn ich z.B. davon überzeugt bin, dass in der Risiko-Rendite-Abwägung sinnvoll ist Small Caps, EM und/oder Europe höher zu gewichten, dann hinterfrage ich diese Annahme zwar von Zeit zu Zeit, ob sie für die Zukunft für mich weiter Sinn macht, aber ich schaue eigentlich nie nach, ob sie sich in der Vergangenheit gelohnt hat, weil ich die ohnehin nicht ändern kann. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
wertomat 11. Oktober · bearbeitet 11. Oktober von wertomat Wie sich schon lange andeutet und ich gestern im Thread zu finanzieller Unabhängigkeit geschrieben habe, ist mein Portfolio da, wo es nach den allermeistenmeisten Berechnungen mehr als 2000 Euro im Monat nach Inflation abwerfen wird - nach manchen Berechnungen glaube ich auch über 4000 Euro oder noch viel mehr Euro/Monat, ich habe es mir nicht gemerkt.. Eigentlich ist es ja auch logisch: Selbst wenn man das Geld einfach ohne jede Rendite verbrauchen würde, kann man von 1 Millionen Euro bei 2000 Euro / Monat 40 Jahre leben. Für ein finanziell abgesicherter Leben reichen mir vermutlich gut 2-3000 (ich hab meine Ausgaben nie wirklich getrackt). Daher stärkt sich mehr und mehr die Idee, nicht immer weiter in den Aktienmarkt zu inestieren, sondern stärker auf andere Assets zu diversifizieren, oder mir andere Strategien am Aktienmarkt zu überlegen. Ich weiss, dass so ziemlich alle hier von ewigem langfristigem Wirtschaftswachstum (und damit einhergehenden Aktienrenditen des Gesamtmarktes) ausgehen - ich bin mir da nicht so sicher. Ich bin eher jemand, der doppelte Böden mag, und beim aktuellem Depotstand wird mir mehr Sicherheit wichtiger als einfach nur mehr Rendite. Beschlossen ist nichts, ich bin noch nicht mal tief in der Materie anderer Strategien drin. Eine grobe Zielsetzung könnte sein: -Soviel Geld in Aktien, dass ich bei den "normalen Prognosen" 3000 bis 5000 Euro im Monat rausbekomme. -Was darüber hinausgeht, zum Großteil in Investments, die weniger mit dem Aktienmarkt korrellieren -Gold würde naheliegen -An Rohstoffe würde ich sinnvoll glauben, auch wenn ich die Infestmentstrategien dazu nicht gut kenne, und sie ihre Nachteile haben. -auch Aktienstrategien, die Risiko (und na klar damit logischerweise auch Rendite) begrenzen, könnten interessant sein, Trendfolgestragie wäre da glaube ich das Stichwort (wie gesagt, ich habe mich damit noch nie beschäftig). -Cash, Anleihen etc finde ich in großen Mengen schwierig, weil ich nicht unbedingt für die nächsten 40 Jahre überzeugt bin, dass der Euro bleibt und es keine Mega-Inflation gibt. Das alles sind Themen, mit denen ich mich vermutlich in den nächsten wenigen Jahren beschäftigen werde. Gefühlt einfacher ist es natürlich, einfacher weiter Aktien zu kaufen, eben auch weil ich damit seit 15 Jahren gut gefahren bin. Aber vielleicht sollte man auch die Party verlassen, wenn es am schönsten und man selbst vollgefressen ist. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
wertomat 11. Oktober Ich nutze gerade die 20 Euro/Monat Version von Claude, und habe (schon Anfang September) mal ein bischen mein eigenen Portfolio damit analysiert und mit Claude darüber diskutiert.. Da es schon einige Wochen her, ist, lang war, und ich mich nicht komplett erinnere, möchte ich nur mal ein paar Ausschnitte zitieren, oder von Claude genannte Punkte wiedergeben. Zunächst: Basis war, das ich einfach Screenshot meiner Vermögensaufstellung aus Portfolio Performance (wer das nicht nutzt: wäre sicherlich auch mit jeder Website vom Broker) hochgeladen habe, und getestet habe, ob die KI Anzahl, Aktien etc korrekt auslegen kann. Das ging völlig Problemlos und hat kaum mehr als eine Minute gedauert. Ich hatte das früher auch schon mal mit Gemini gemacht, aber irgendwie ist Claude deutlich konstruktiver und tiefer gegangen. Hier mal die Zusammenfassung einiger Punkte (von Claude selbst zusammengefasst, die Diskussion zwischen mir und der KI war natürlich viel länger: ____ Zitat AUS SICHT MEINER KI CLAUDE Punkte, an denen ich dir widersprochen habe 1. „Einfache Industriewerte schwanken weniger als Tech” Deine Annahme, geprüft an deinen eigenen Kursen: Median deiner Industriewerte 32,7 %, Apple 26,1 %. Apple ist ruhiger als 3M, Vestas liegt bei 47,8 % und ist Industrie. Die These stimmt nur gegen Cybersecurity. Der eigentliche Treiber ist Umsatzplanbarkeit, nicht die Branche — Waste Management ist ruhig wegen vertraglich gebundener Müllabfuhr, Deere ist unruhig, weil Investitionsgüter. 2. Einzelvolatilität sagt fast nichts, Korrelation entscheidet Du hattest 3M, Waste Management und Booking als „stabile Werte” ausgewählt. Gemessen: Booking und Secunet erhöhen deine Portfoliovolatilität, 3M bewegt sie praktisch nicht, weil es vollständig mit deinem Industrieblock läuft. Scatec und Tomra senken sie trotz 30 bis 42 % Eigenvolatilität, weil sie unkorreliert sind. Dein Scatec-Instinkt war richtig, deine Begründung nicht. 3. Der versteckte Bau- und Wohnen-Klumpen 17,2 % in Kingfisher, Makita, Rockwool, Steico, Villeroy & Boch, Rayonier und Weyerhaeuser. Verteilt über drei Sektoren, deshalb in keiner Standardauswertung sichtbar — aber an einem einzigen Zyklus hängend. Du hast ihn anschließend konsequent gemieden. 4. Dein Cyberblock war thesen-inkonsistent zusammengesetzt Du hältst ihn als Absicherung gegen US-Abschottung und globale Konflikte. 87 % davon waren US-Firmen, also abhängig von genau der Jurisdiktion, gegen die du dich absicherst. Secunet ist der einzige Titel, der in deinem Szenario strukturell gewinnt. Daraufhin hast du Secunet aufgestockt, der US-Anteil liegt jetzt bei 83,6 %. 5. BYD ist keine Absicherung, sondern eine Richtungswette Du hast es als Schutz gegen Fragmentierung eingeordnet. BYD braucht aber ein offenes Europa: EU-Ausgleichszoll 17 %, Werk Szeged mehrfach auf Q4 2026 verschoben. Die Halbjahreszahlen vom 28.08. verschärfen das — Inlandsabsatz −35 %, Auslandsabsatz +79 %. Das Wachstum kommt inzwischen vollständig aus dem Bein, das die Zölle treffen. 6. Dein Taiwan-Risiko sitzt nicht bei East Japan Railway Du hattest Sorge, EJR vergrößere deinen Japan-Klumpen. EJR ist dagegen einer der am wenigsten China-exponierten Werte im Depot — Fahrgeldeinnahmen japanischer Pendler. Kurita Water mit 29.784 € liefert Reinstwasser für Halbleiterfabriken und ist damit direkte Beteiligung an der Lieferkette, um die ein Taiwan-Konflikt geführt würde. 7. Deine Alibaba-Position war das falsche Vehikel ISIN US01609W1027, also die US-ADR-Linie — eine US-Rechtskonstruktion für eine Absicherung gegen US-Abschottung. Die Hongkonger Stammaktie wäre dieselbe Firma ohne diesen Konstruktionsfehler. _____ Ferner gab es bei mir die Frage, welche Positionen ich nachkaufen sollte. Komischerweise hatte ich lange die Vorstellung, dass es das Ziel sei, dass alle meine Positionen in etwa die gleiche Größe haben. Ich weiss noch nicht mal mehr, woher diese Vorstellung kam, aber ich glaube, auch hier im Forum habe ich schonähnliches bei anderen Usern gelesen. Da ich fast nur Buy and Hold mache und einige Poistionen durch die Decke gingen und sich andere fast zerlegt haben, war das eh irgendwann nicht mehr machbar, aber ich schaue auf der Suche nach "Nachkauf-Kandidaten" immer noch zunächst auf die Untergewichteten Werte. Der einzige Grund, der mir einfällt, ist, dass eine Gleichgewichtung im Tortendiagramm hübscher aussieht, aber das sollte nun wirklich kein Grund sein. Vielleicht habe ich Anfangs auch Gedacht "aus jeder Branche eine Aktie", aber so sieht mein Portfolio nun auch schon lange nicht mehr aus. Die logische Argumentation der KI war, dass ich analytisch mein Portfolio viel Klarer nach Branchen etc. gedacht aufteilen muss, um zu sehen, was wirklich unterrepäsentiert ist. ____ Neu im Portfolio ist BYD. Auch hier hatte mir meine KI klar abgeraten, siehe Zusammenfassung der KI oben.. Die strategische Idee war, auch für den Fall aufgestellt zu sein, dass es den USA und Europa mittelfristig nicht so gut geht, und China immer stärker wird. Die Vorschläge von Claude wären teilweise völlig andere Firmen gewesen, wie Versorger, die nur auf dem chinesichen Markt agieren etc. Nämlich folgende: Evt. sind die Werte nicht alle hier investierbar. Mich lang damit auseinandergesetzt habe ich mich ehrlich gesagt nicht, sondern irgendwie hat mich dann doch der Kauf von BYD gereizt. . . . . . . . . Hier mal wieder aktuelle Scrrenshots aus Portfolio Performance: Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Mojo-cutter 12. Oktober Vielleicht interessant für dich: Schnittstelle um PP-Daten auszulesen und sie in Claude.ai zu verarbeiten. Anmerkung: ich habe damit nichts zu tun, fand es interessant und habe es für mich ausprobiert. Hat bei mir funktioniert. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
PapaPecunia 12. Oktober vor 17 Stunden von wertomat: Daher stärkt sich mehr und mehr die Idee, nicht immer weiter in den Aktienmarkt zu inestieren, sondern stärker auf andere Assets zu diversifizieren, oder mir andere Strategien am Aktienmarkt zu überlegen. Ich finde deinen Beitrag spannend, weil ich das im Bekanntenkreis letztens auch ähnlich mitgekriegt habe. Und in vergleichbarer Situation auch von Unternehmern kenne: Man hat das Spiel gewonnen und muss plötzlich den mindset-shift hinkriegen, dass man seine Strategie ändern muss. Klingt megaeinfach, aber man hat seine Strategie 10-15 Jahre verinnerlicht und sie ist vielleicht auch entstanden, weil sie einem persönlich entgegen kommt. Ich z.B. bin ein Typ für Aktien und wenn du mir etwas von Eigentumswohnungen oder gar Luxusuhren erzählst, dann sinkt mein Interesse irgendwie automatisch rapide. Meine Gesamtvermögen ist aber deutlich von deinem entfernt, insofern mein Getippe bitte einfach als persönliche Anregung verstehen. vor 17 Stunden von wertomat: Ich weiss, dass so ziemlich alle hier von ewigem langfristigem Wirtschaftswachstum (und damit einhergehenden Aktienrenditen des Gesamtmarktes) ausgehen - ich bin mir da nicht so sicher. Wenn du genau hinsiehst, dann gibt es da im WPF schon auch einzelne Mitglieder die auch skeptisch sind. Der große Unterschied ist: Du hast genug Geld, du bist nicht darauf angewiesen, dass es so weiterläuft wie bisher. Du hast in mehrfacher Hinsicht andere Rahmenbedingungen. Du bist mit Aktien und Kryptos bei gut 80%, das ist jetzt zumindest keine besonders vorsichtige Aufstellung. vor 17 Stunden von wertomat: -Gold würde naheliegen Dein Goldanteil ist allerdings jetzt schon gar nicht so gering. Im Sinne von Risikoabsicherung könntest du dir auch mal überlegen, ob du auch physisches Gold haben willst und/oder etwas Silber ins Depot holen. vor 17 Stunden von wertomat: -auch Aktienstrategien, die Risiko (und na klar damit logischerweise auch Rendite) begrenzen, könnten interessant sein, Trendfolgestragie wäre da glaube ich das Stichwort (wie gesagt, ich habe mich damit noch nie beschäftig). Ich würde eher überlegen ob ich ggf. noch defensivere Branchen und Aktien hinzunehme - oder ggf. einfach mal einen Value ETF vor 17 Stunden von wertomat: -Cash, Anleihen etc finde ich in großen Mengen schwierig, weil ich nicht unbedingt für die nächsten 40 Jahre überzeugt bin, dass der Euro bleibt und es keine Mega-Inflation gibt. Das kann ich nachvollziehen und die Inflation wird die nächsten Jahre zumindest nicht einbrechen. Aber ein kleiner Anteil z.B. in Tagesgeld tut dir doch überhaupt nicht weh und schafft gleichzeitig einen Sicherheitspuffer. Auch den Overnight-Swap kannst du ausbauen wobei ich persönlich lieber 2-3% in klassischem Tagesgeld hätte. vor 17 Stunden von wertomat: Gefühlt einfacher ist es natürlich, einfacher weiter Aktien zu kaufen, eben auch weil ich damit seit 15 Jahren gut gefahren bin. Siehe oben - das kenne ich und dennoch darf man sich irgendwann die Frage stellen, ob es jetzt wirklich Sinn macht, die 50te Aktie zu kaufen und die virtuelle Zahl im Depot weiter zu erhöhen. vor 16 Stunden von wertomat: Komischerweise hatte ich lange die Vorstellung, dass es das Ziel sei, dass alle meine Positionen in etwa die gleiche Größe haben. Ich weiss noch nicht mal mehr, woher diese Vorstellung kam, aber ich glaube, auch hier im Forum habe ich schonähnliches bei anderen Usern gelesen. Das war eine Zeit lang Usus hier und viele Mitglieder hatten feste relative oder absolute Werte. Das mag teilweise Sinn gemacht haben, als die Transaktionsgebühren noch höher waren, aber ich halte es für Quatsch. Es wird immer Gründe geben, dass man mit einer bestimmten Aktie vorsichtiger ist und mit der anderen eine höhere Überzeugung hat. Selbstverständlich gibt es sinnvolle Grenzen nach unten (mit 100 Euro in einen Pennystock zu gehen wird eher Beschäftigungstherapie) und ggf. auch nach oben (mir wäre an deiner Stelle der Anteil von Alphabet - obwohl es eine tolle Aktie ist - einen Tick zu hoch). Aber nehmen wir z.b. Steico und Weyerhaeuser - meines Erachtens spannende Aktien die hoffentlich nahe am Zyklustief sind. Jetzt gibt es manchmal Kochrezepte "alles unter 1% Depotwert verkaufen" - wäre meines Erachtens Mist. Gleichzeitig hast du schon recht viel in der Baubranche, nachvollziehbar wenn du trotz des günstigen Preises auch nicht nachkaufen willst. Also warum nicht einfach liegen lassen? Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Schwachzocker 12. Oktober · bearbeitet 12. Oktober von Schwachzocker vor 1 Stunde von PapaPecunia: vor 19 Stunden von wertomat: Ich weiss, dass so ziemlich alle hier von ewigem langfristigem Wirtschaftswachstum (und damit einhergehenden Aktienrenditen des Gesamtmarktes) ausgehen - ich bin mir da nicht so sicher. Wenn du genau hinsiehst, dann gibt es da im WPF schon auch einzelne Mitglieder die auch skeptisch sind. Es gibt nicht den geringsten Hinweis darauf, dass Wirtschaftswachstum und Aktienmarktrenditen direkt zusammenhängen. Das kann auch nicht sein, weil "der Aktienmarkt" und "die gesamte Wirtschaft" nun einmal zwei verschiedene Dinge sind. Börsennotierte Unternehmen sind nur ein kleiner Teil der Gesamtwirtschaft. In der Regel handelt es sich dabei um gut skalierbare Geschäftsmodelle, die kein allgemeines Wirtschaftswachstum benötigen, um Gewinne zu machen und zu erhöhen. Im übrigen ist das BIP-Wachstum rückwärts gerichtet und bildet das ab, was in der Vergangenheit geschehen ist, während Aktienkurse die Zukunft antizipieren. Es ist definitiv jedenfalls nicht so, dass Aktienmarktrenditen mit dem Wirtschaftswachstum "einhergehen". Dazu muss man sich lediglich das Beispiel Deutschland in den letzten Jahren ansehen. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
wertomat 12. Oktober vor 7 Stunden von Mojo-cutter: Vielleicht interessant für dich: Schnittstelle um PP-Daten auszulesen und sie in Claude.ai zu verarbeiten. Anmerkung: ich habe damit nichts zu tun, fand es interessant und habe es für mich ausprobiert. Hat bei mir funktioniert. Das hatte ich gesehen, aber ich verstehe ehrlich gesagt nicht, was ich damit machen könnte. Die Screenshots einzulesen war ja super einfach, und meine Vermutung ist, dass die Schnittstelle mir auch nicht mehr bietet. vor 7 Stunden von PapaPecunia: Dein Goldanteil ist allerdings jetzt schon gar nicht so gering. Im Sinne von Risikoabsicherung könntest du dir auch mal überlegen, ob du auch physisches Gold haben willst und/oder etwas Silber ins Depot holen. Ich würde eher überlegen ob ich ggf. noch defensivere Branchen und Aktien hinzunehme - oder ggf. einfach mal einen Value ETF Das kann ich nachvollziehen und die Inflation wird die nächsten Jahre zumindest nicht einbrechen. Aber ein kleiner Anteil z.B. in Tagesgeld tut dir doch überhaupt nicht weh und schafft gleichzeitig einen Sicherheitspuffer. Auch den Overnight-Swap kannst du ausbauen wobei ich persönlich lieber 2-3% in klassischem Tagesgeld hätte. Siehe oben - das kenne ich und dennoch darf man sich irgendwann die Frage stellen, ob es jetzt wirklich Sinn macht, die 50te Aktie zu kaufen und die virtuelle Zahl im Depot weiter zu erhöhen. Das war eine Zeit lang Usus hier und viele Mitglieder hatten feste relative oder absolute Werte. Das mag teilweise Sinn gemacht haben, als die Transaktionsgebühren noch höher waren, aber ich halte es für Quatsch. Es wird immer Gründe geben, dass man mit einer bestimmten Aktie vorsichtiger ist und mit der anderen eine höhere Überzeugung hat. Selbstverständlich gibt es sinnvolle Grenzen nach unten (mit 100 Euro in einen Pennystock zu gehen wird eher Beschäftigungstherapie) und ggf. auch nach oben (mir wäre an deiner Stelle der Anteil von Alphabet - obwohl es eine tolle Aktie ist - einen Tick zu hoch). Aber nehmen wir z.b. Steico und Weyerhaeuser - meines Erachtens spannende Aktien die hoffentlich nahe am Zyklustief sind. Jetzt gibt es manchmal Kochrezepte "alles unter 1% Depotwert verkaufen" - wäre meines Erachtens Mist. Gleichzeitig hast du schon recht viel in der Baubranche, nachvollziehbar wenn du trotz des günstigen Preises auch nicht nachkaufen willst. Also warum nicht einfach liegen lassen? Danke für Deinen Kommentar. Gut ein Drittel meines Goldes ist bereits physisch - ich hatte es nur als Xetra-Gold eingetragen, weil das der einfachste Weg ist, die Wertentwicklung zu tracken. Eigentlich ist auch fest geplant, das meiste weitere Gold auf physich zu wechseln, ich bin bloß noch nicht dazu gekommen und schieb das seit Monaten vor mir her. (Zunächst war der Plan, alles anonym in Österreich bei 10.000 Euro Stückelung (Gleich unter der Meldegrenze) zu kaufen, aber das hatte ich 2 Jahre lang vor, und hab nicht die Zeit und Motivation das zu machen. Daher wohl doch einfach Online bestellen, aber bei 50.000 oder 100.000 Euro muss ich mich auch genauer entscheiden, was für Münzen ich haben will, wo ich bestelle.....) Die Ideen, defensivere Branchen zu nehmen oder das ganze Aktienportfolio stärker an meine sich verändernden Bedürfnisse anzupacken, ist naheliegend. 2 Gründe halten mich auf: 1.Ich bin vom Herzen her Buy-and-Holder. Es fühlt sich komisch an, die Hälfte zu verkaufen und umzustrukturieren. Es entspricht nicht meiner Gewohnheit. Ich weiss, schlechter Grund. 2.Steuern. Eben weil ich Buy-And-Holder bin, siehst Du im Screenshot fast 300.000 Euro unrealisierte Gewinne bei Aktien. Die von Dir genannten Google habe ich zum Teil zu einem Zehntel des heutigen Kurses gekauft, für so eine Umstrukturierung wären zigtausend Euro Steuern fällig.Klar kann man sagen, dass der Verkauf vielleicht nie billiger sein wird als die 25% Kap.-Steuer. Aber gerade in meinem Fall weiss ich das nicht. Ich kann für mich nicht ausschließen, dass ich irgendwann in einem wärmeren Land wohnen möchte. Und das könnte auch eins ohne Kapitalertragsteuer sein. Soweit ich weiss, ist es möglich, auf diese Weise legal Steuerfrei auszucashen, auch wenn es nicht immer so ganz unkompliziert ist. . Tagesgeld ist nichts für mich bei größerren Summen, weil ich einfach viel zu faul bin, 1-2 Mal im Jahr neue Konten zu eröffnen, und wenn ich das Tagesgeldhopping nicht mache, wirft der Overnight-Swap auch nicht weniger Zinsen ab (korrigiert mich wenn da falsch liege). . Google/Alphapet habe ich wenig schlechte Gefühle. Es ist die ganzen Jahre meiner Börsengeschichte das Unternehmen, an dessen Wert ich mehr glaube als bei allen anderen. Wenn ich nur eine Aktien hätte, wäre es Google. Da Ärger ich mich, dass ich nicht früher mehr gekauft habe - knapp die Hälfte meiner Google-Aktien habe ich für 37 Euro gekauft, jetzt steht der Kurs bei 350. . Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Nachdenklich 12. Oktober vor 18 Minuten von wertomat: aber bei 50.000 oder 100.000 Euro muss ich mich auch genauer entscheiden, was für Münzen ich haben will, wo ich bestelle.....) .... und wo Du sie lagerst? Schließfach in Gelsenkirchen? In der Schublade zwischen den Socken? 50 cm tief verbuddelt, unter dem Birnbaum? Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
wertomat 12. Oktober Hab ja schon für 60.000 Euro Gold "vergraben", aber das Versteck schreib ich lieber nicht öffentlich haha, sonst wollen mich hier noch alle persönlich kennenlernen. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
PapaPecunia 13. Oktober vor 13 Stunden von wertomat: (Zunächst war der Plan, alles anonym in Österreich bei 10.000 Euro Stückelung (Gleich unter der Meldegrenze) zu kaufen, aber das hatte ich 2 Jahre lang vor, und hab nicht die Zeit und Motivation das zu machen. Daher wohl doch einfach Online bestellen, aber bei 50.000 oder 100.000 Euro muss ich mich auch genauer entscheiden, was für Münzen ich haben will, wo ich bestelle.....) Bei der Größenordnung auch berechtigt da ein bisschen Hirnschmalz reinfließen zu lassen. Was bei Gold & Silber gerne verdrängt wird: Fälschungen kommen vor. Vorweg nochmal zu deinem Depot, ich würde jetzt nicht groß umbauen, eher vorsichtig hier und da etwas trimmen und das Verhalten ab sofort anpassen. Was du zu Alphabet schreibst, das würde ich größtenteils unterschreiben (nur dass ich nicht so früh drin war und dämlicherweise dazwischen mal verkauft hatte). Wenn du dich sowohl mit der relativen und absoluten Größe wohl fühlst - alles fein. Aber man darf sich dazwischen schon auch mal die Frage stellen: Würdest du Alphabet zum heutigen Kurs auch kaufen? Und selbst wenn, würdest du dann auch 75.000 Euro investieren? Meine Anmerkung war auch eher so zu verstehen, ob du nicht z.B. bei 5% kappen willst und dann auch mal vorsichtig Gewinne mitnimmst. Zum Thema Steuern, ich wäre davon ausgegangen, dass du dir über die Jahre zumindest einen kleinen Verlusttopf aufgebaut hast. Könnte man immer noch machen, ist ja nicht alles im Plus bei dir. Zudem gibt es schon auch Positionen im Minus, bei denen man einen Komplettverkauf erwägen könnte (ich persönlich sehe bei PayPal den Burggraben eigentlich nicht mehr). Mich schmerzt es auch Steuern für Geld zu zahlen, bei dem ich einen Totalverlust riskiert habe - aber niemals vergessen, dass Steuern eine nachrangige Überlegung sein sollten. Wenn sich eine Aktie halbiert und du nur wegen der Steuer nicht die Reißleine gezogen hast... Und gut, das Thema Wegzug bringt nochmal einen anderen Spin rein, weil es da natürlich Möglichkeiten gibt und es dann ärgerlich sein könnte, wenn du vorzeitig viel Steuern gezahlt hast. Aber siehe oben, das würde ich an deiner Stelle ohnehin nicht machen. Zum Thema Tagesgeld: Hopping ist für mich auch Zeitverschwendung. Ggf. kannst du die DKB Wechselprämie mitnehmen, wenn du von Flatex überweist. Aber im Zweifelsfall tun es die 1% auch. Es geht da ohnehin nicht um die Rendite sondern eher um das Thema Zugriff und Sicherheit. Ich persönlich fühle mich wohler, wenn ich dann ein paar Monatsausgaben außerbörslich liegen habe. Ich hab Flatex noch nicht so lange, kann daher nicht sagen, wie stabil flatex z.B. während des Corona-Crash war. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
PEOPLES 13. Oktober vor 14 Stunden von wertomat: Hab ja schon für 60.000 Euro Gold "vergraben", aber das Versteck schreib ich lieber nicht öffentlich haha, sonst wollen mich hier noch alle persönlich kennenlernen. Wenn du da nochwas dazulegen willst: Wie und wann soll das wieder "fluessig" werden. Ich kann den Wunsch nach etwas physischem Gold (Silber) nachvollziehen, aber ich sehe da auch ne Menge Probleme im alltäglichen. Du musst das Zeug von A nach B tragen, irgendwo/irgendwie einzahlen, ... Wo liegt da der Vorteil? Ab zumindest 2000€ bist du nicht mehr anonym, wäre ja schonmal nen "Problem", wenn man 100k zuhause liegen hat. Ab 10k gibts die Meldepflicht und Herkunftsnachweis. Oder ist das "Preppertum" und du schnappst dir das Zeug wenn die Russen kommen? Also in der Theorie zumindest. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Mojo-cutter 13. Oktober vor 18 Stunden von wertomat: dass die Schnittstelle mir auch nicht mehr bietet dachte ich auch erst. Es wird aber der gesamte Datensatz eingelesen, d.h. z.b. alle Kauf-/ Verkaufsdaten. Das kann z.b. beim Entsparen hilfreich sein, welche Tranchen man wann verkauft um möglichst wenig Steuern zu zahlen (wie man welche Anteile in Depots umschichtet um FIFO zu optimieren). Eine doppelte Einbuchung wurde auch sofort erkannt. Wahrscheinlich gibt es auch noch einiges anderes, was damit zu machen ist. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
wertomat 15. Oktober Am 13.10.2026 um 11:48 von PapaPecunia: Zum Thema Steuern, ich wäre davon ausgegangen, dass du dir über die Jahre zumindest einen kleinen Verlusttopf aufgebaut hast. Könnte man immer noch machen, ist ja nicht alles im Plus bei dir. Zudem gibt es schon auch Positionen im Minus, bei denen man einen Komplettverkauf erwägen könnte (ich persönlich sehe bei PayPal den Burggraben eigentlich nicht mehr). Mich schmerzt es auch Steuern für Geld zu zahlen, bei dem ich einen Totalverlust riskiert habe - aber niemals vergessen, dass Steuern eine nachrangige Überlegung sein sollten. Wenn sich eine Aktie halbiert und du nur wegen der Steuer nicht die Reißleine gezogen hast... Verlusttopopf: Bei sehr langem Buy and Hold Portfolio ist der echt klein. Und ich würde dann halt genau die Aktien verkaufen, die zuletzt sehr schlecht gelaufen sind. Nur mal als Beispiel: Die Aktien, bei denen ich echt mittelfristig verkaufsgedanken habe, sind mittlerweile mein Cybersecurity-Sammlung Crowdstrike, 44.000 Euro von 52.000 Kursgewinnn, Palo Alto (31.000 von 42.000 Euro Kursgewinn) , und Fortinet (29.000 von 42.000 Kursgewinn). Das sind summiert 135.000 Euro Kursgewinn. Wenn ich auch nur die Hälfte Abstoßen wollte steuerfrei, müsste ich 77.000 Euro Verluste ansetzen): Müsste ich fast alles, was im Verlust ist, verkaufen, nämlich General Mills (-5.000 Euro Verlust) , Steico (-13.000), Tomara (-11.000), Diaego (-10.000), Rockwool (-10.000 Euro), Paypal (-10.000 Eiuro), Fiverr (-7500) Die will ich nicht alle loswerden, und sonst wären fast 20.000 Euro steuern fällig. Da hab ich auch keine Lust drauf. Und damit hätte ich das Cybersecuriy-Kram nur halbiert, und es wäre immernoch viel. Die Verkaufsüberlegungen tatsächlich aufgrund meiner "Diskussion" mit AI Claude: -der Bundle ist sehr US-Lastig, und wenn ich in Cybersecurity investiere als Absicherung für härtere globale Auseinandersetzung, "softe Kriegsführund" etc .... und wenn ich eine stärkere Abkopplung zwischen USA und Europa als Befürchtung habe, dann ist das vielleicht doch nicht die richtige Strategie. Am 13.10.2026 um 11:48 von PapaPecunia: Zum Thema Tagesgeld: Hopping ist für mich auch Zeitverschwendung. Ggf. kannst du die DKB Wechselprämie mitnehmen, wenn du von Flatex überweist. Aber im Zweifelsfall tun es die 1% auch. Es geht da ohnehin nicht um die Rendite sondern eher um das Thema Zugriff und Sicherheit. Ich persönlich fühle mich wohler, wenn ich dann ein paar Monatsausgaben außerbörslich liegen habe. Ich hab Flatex noch nicht so lange, kann daher nicht sagen, wie stabil flatex z.B. während des Corona-Crash war. Tagesgeld verschieben mache ich schon länger. Fyrst (meine Bank für Job-Kram) hat auch solche Tagesgeld-Aktionen. Ich würde das Datum in der Regel verpassen. Die DKB bewirbt das jetzt ab 1.11. für 4 Monate. Ich darf vermutlich jetzt noch nicht überweisen, und habe dann am 1.11. zu viel Streß für ein paar Wochen, und 4 Monate vergesessen dass die Aktion vorbei ist. Ich verstehe die Aktionen oft nicht ganz: -Kann ich (in der Regel bei solchen Aktionen) die ganzen 4 Monate über neues Geld da hinschicken, oder muss es in der Regel innerhalb einem kurzen Zeitraun eingezahlt werden? -Kann man problemlos hin und her überweisen (50.000 von DKB Girokonto zu anderer Bank, und dann die 50.000 Euro von dort aufs Tagesgeldkonto? Ich vermute, es gibt Kleingedruckes mit der Gesamtsumme des Geldes bei der DKB gesamt? Welche Haken gibt es? Ich habe gerade mal durchgerechnen lassen, und es scheint sich zu lohnen wenn ich es hinbekomme. Mein Overnight Swap bringt wohl laut KI nur 2,4%. Wenn ich 50.000 stattdessen zur DKB schiebe, habe ich 240 Euro mehr vor Steuern, 175 EUR mehr nach Steuern. Lohnt sich ein bischen, wenn ich die Bedingungen kenne und einhalte, und die Daten eingehalten bekomme. Wenn nicht oder deutlich weniger Geld, lohnt es sich kaum mehr. Ist halt Orga-Arbeit. Am 13.10.2026 um 13:05 von PEOPLES: Wie und wann soll das wieder "fluessig" werden. Ich kann den Wunsch nach etwas physischem Gold (Silber) nachvollziehen, aber ich sehe da auch ne Menge Probleme im alltäglichen. Du musst das Zeug von A nach B tragen, irgendwo/irgendwie einzahlen, ... Wo liegt da der Vorteil? Ab zumindest 2000€ bist du nicht mehr anonym, wäre ja schonmal nen "Problem", wenn man 100k zuhause liegen hat. Ab 10k gibts die Meldepflicht und Herkunftsnachweis. Oder ist das "Preppertum" und du schnappst dir das Zeug wenn die Russen kommen? Also in der Theorie zumindest. Es ist vor allem eine Absicherung gegen Situationen, die kommen kann, und mit denen ich mich jetzt nicht beschäftigen will -Reichensteuer, andere Steuern, "Hacker zerlegen das Wertpapiersystem für ne Zeit", Emittentenprobleme, Bankenprobleme, keine Ahnung: Ich denke nicht schwarz/weiss, und möchte trotzdem bei schwarzen Schwänen mir möglichst viele Handlungsoptionen offenhalten. Ich weiss, das ich nicht anonym bin, wenn ich mir heute für 50.000 Euro Gold bestelle. Aber wenn ich 4 Jahren eine Reichensteuer kommt oder eine andere Besteuerung von Verkäufen, habe ich evt. trotzdem mehr Option als beim ETC. Muss nicht, kann aber. Ich denke nicht schwarzweiss, sondern möchte mir Optionen offenhalten, besonders dort wo ich aufwand und Kosten für vertretbar halte. Kulturell und politisch finde ich die Prepperszene (oder das was ich davon weiss) eher abstoßend. Gedanklich teile ich vielleicht einige Grundannahmen. Am 13.10.2026 um 16:38 von Mojo-cutter: dachte ich auch erst. Es wird aber der gesamte Datensatz eingelesen, d.h. z.b. alle Kauf-/ Verkaufsdaten. Das kann z.b. beim Entsparen hilfreich sein, welche Tranchen man wann verkauft um möglichst wenig Steuern zu zahlen (wie man welche Anteile in Depots umschichtet um FIFO zu optimieren). Eine doppelte Einbuchung wurde auch sofort erkannt. Wahrscheinlich gibt es auch noch einiges anderes, was damit zu machen ist. Stimmt, dafür ist es auch sinnvoll. Allerdings sind das nicht meine Baustellen. Ich würde vermuten, dass eine KI auch die XML aus Portfolio Performance auslesen könnte und dann auch alle Daten hat (Was vielleicht unkomplizierter ist als die Schnittstelle), aber wenn Veränderungen regelmäßig mit analysiert werden sollen, wäre die Schnittstelle schöner. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
hattifnatt 15. Oktober · bearbeitet 15. Oktober von hattifnatt vor 56 Minuten von wertomat: Müsste ich fast alles, was im Verlust ist, verkaufen, nämlich General Mills (-5.000 Euro Verlust) , Steico (-13.000), Tomara (-11.000), Diaego (-10.000), Rockwool (-10.000 Euro), Paypal (-10.000 Eiuro), Fiverr (-7500) Die will ich nicht alle loswerden, und sonst wären fast 20.000 Euro steuern fällig. Was man machen kann: Verluste realisieren und gleich wieder zurückkaufen, wenn man eine Position langfristig halten möchte. Damit senkt man den Einstandspreis und kann einen Verlusttopf aufbauen. Hat allerdings auch ein gewisses Timing-Risiko, wenn Aktien den gewünschten Rückkaufpreis nicht mehr erreichen. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Wuppi 15. Oktober Die Frage bei extrem langem Buy & Hold, vor allem in Wachstumswerten die keinen Cashflow erzielen, ist ja was das endgültige Ziel ist? Will man die Anteile irgendwann verkaufen weil man sie verkonsumieren möchte? Will man sie vererben? Will man der reichste Mann/Frau auf dem Friedhof sein? Wenn man das "Spiel durchgespielt hat" und von der Phase des Vermögensaufbaus in den Vermögenserhalt wechselt stellt sich ja die Frage warum man das Vermögen erhält bzw. worin der Sinn liegt. Wenn man später von seinem Vermögen leben will gibt es m.M.n. nur die Optionen Anteile von Unternehmen zu verkaufen (dabei fallen dann immer die bösen Steuern an) oder aber sie in Dividendenwerte umzuschichten um vom Cashflow zu leben (dann zahlt man auch Steuern aber entscheidet nicht selber wann). Wenn du dir natürlich vorstellen kannst früher/später mal ins Ausland zu ziehen und dann dort dein Vermögen zu konsumieren wäre es nicht rational die Umschichtung bzw. den Verkauf vorher anzugehen. In dem Fall bleibt dir vermutlich bloß einfach alles so zu belassen wie du es die letzten 20-30 Jahre getan hast. Das kommt deinem Investitionsstil und damit vermutlich auch deinem Charakter am nächsten und du fühlst dich damit am wohlsten. Da stellt sich dann wirklich die Frage warum man etwas tun sollte gegen den das innere Kind ankämpft. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
wertomat 15. Oktober Kinder habe ich nicht. Die Frage, was ich mit den Aktien im Alter machen will, stellt sich bei Dividendenaktien genauso wie bei Wachstumswerten - und es kann letztendlich nur eine Antwort geben: Verkaufen, um von den Erlösen zu leben. Das theoretische Ziel ist, am Schluss möglichst viel verkauft zu haben, und wenig über zu haben. Wie die Strategie genau aussehen wird, entscheide ich sinnvollerweise erst dann, wenn die Entnahmephase nahe Rückt. Vielleicht gibt es dann sogar neue Vehikel. Neue "Ideen" im Faden zu finanzieller Freiheit hier im Forum wird es ganz gewiss geben. Das Buch "Die with zero" war ein bischen Augenöffnend, als ich es vor ein paar Jahren gelesen habe. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
LongtermInvestor 17. Oktober Am 15.10.2026 um 22:09 von wertomat: Wie die Strategie genau aussehen wird, entscheide ich sinnvollerweise erst dann, wenn die Entnahmephase nahe Rückt. Vielleicht gibt es dann sogar neue Vehikel. Neue "Ideen" im Faden zu finanzieller Freiheit hier im Forum wird es ganz gewiss geben. Woher weißt du, ob du die Entnahmephase überhaupt erreichen wirst? Ich weiß, das ist etwas harsch formuliert, aber ich würde immer auch im Hier und Jetzt leben und Dinge nicht unnötig aufschieben, wenn es finanziell nicht mehr erforderlich ist. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
wertomat 17. Oktober vor 5 Stunden von LongtermInvestor: Woher weißt du, ob du die Entnahmephase überhaupt erreichen wirst? Ich weiß, das ist etwas harsch formuliert, aber ich würde immer auch im Hier und Jetzt leben und Dinge nicht unnötig aufschieben, wenn es finanziell nicht mehr erforderlich ist. Die Frage, ob die Entnahmephase überhaupt erreicht wird, kann niemand für sich beantworten. Das ist ja nichts spezielles meines Portfolios. Du möchtest aber vermutlich vor allem sagen, dass ich nicht zu knauserig mit mir selbst sein soll. Bloß: So fühlt sich mein Leben für mich nicht an. Ich lebe sehr sparsam, aber ich stelle mir permanent die Frage, wie und wo ich wirklich mehr Glücksgefühl, mehr Zufriedenheit oder so mit Geld bezahlen kann. Und da finde ich sehr wenig, und das finde ich sogar schade, weil ich mir schon gerne "mehr gönnen" würde, wenn es mich glücklich macht. Die paar Sachen, die mir einfallen, sind so teuer, dass ich es (bisher noch) nicht übers Herz bringe. (Ich muss vielleicht dazu sagen, dass ich grundsätzlich bin ich auch jemand, der Wild Campend nicht immer weniger glücklich ist als im Hotel) . -Ich könne mir gerne mal einen Kurzurlaub im Hotel, aber mehr als 200 EUR/ Nacht kommt mir einfach zu heftig vor. -Ich finde Economy fliegen schon eng, aber 4000 Euro statt 1300 Euro für eine Langstrecke zu zahlen - 2700 Euro für einen Tag finde ich zu heftig. -mein Auto steht oft wochenlang ungenutzt rum. Ich denke darüber nach, mir einen Neuwagen für 60.000 oder mehr Euro zu kaufen, aber das kommt mir irgendwie absurd vor. -meine Wohnsiutation ist exrem billig, aber sozial so nett und schön, dass ich teuer umziehen vermutlich nicht glücklicher wäre. Das ganz ist sicher auch der Tatsache geschuldet, dass ich früher Phasen hatte, wo ich tatsächlich von nur 100 Mark im Monat gelebt habe (und auch nicht unglücklicher war). Ich glaube, auch, dass die genannten Sachen die wenigen sind, wo ich vielleicht "ein bischen zufriedener wäre" und es daher evt. rational gesehen trotzem bezahlen sollte, aber der Preis dafür erscheint mir irgendwie dann bisher doch noch zu hoch im Vergleich zum vermuteten Glücksgefühl. Ich muss dazu sagen, dass für mich gefühlte Freiheit eins der größten Güter ist. Ich mache jeden Winter 2 Monate Urlaub außerhalb Europas, und das sind nicht meine einzigen Urlaube. Ab und zu ein gutes Hotel reicht mir da, und oft nehme ich ein günstiges Zimmer in einem Hostel (weil ich dort nett finde). . Ich habe nicht das Gefühl, Dinge im Sinne von "Lebensquqlität" oder "Zufriedenheitsgefühl" aufzuschieben. Wenn ich zu mir selbst sagen könnte "kauf Dir das für 1000 Euro" dann bist Du für mehr als einen halben Tag glücklicher, würde ich es tun. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
LongtermInvestor 17. Oktober vor 6 Stunden von wertomat: Ich habe nicht das Gefühl, Dinge im Sinne von "Lebensquqlität" oder "Zufriedenheitsgefühl" aufzuschieben. Wenn ich zu mir selbst sagen könnte "kauf Dir das für 1000 Euro" dann bist Du für mehr als einen halben Tag glücklicher, würde ich es tun. Dann ist aus meiner Sicht nicht entscheidend, mehr Geld auszugeben, sondern herauszufinden, wofür es tatsächlich einen relevanten Mehrwert bietet. Wenn du mit deiner aktuellen Lebensweise zufrieden bist und dir und Deiner Partnerin/Familie wenig fehlt, ist das kein Mangel an Lebensqualität. Entscheidend ist, dass du dich bewusst dafür entscheidest und nicht aus Angst vor einem möglichen späteren Engpass auf Dinge verzichtest, die dir heute wichtig wären und mit dem Budget ohne nachzudenken möglich wären. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Alles Aktien 19. Oktober · bearbeitet 19. Oktober von Alles Aktien Bist du denn überhaupt schon Mal 1. Klasse geflogen oder hast dir ein Hotelzimmer für 500€ gegönnt? Im Leben geht es darum Erfahrungen zu sammeln. Du wirst nach einem 10h Flug in der 1. Klasse mit Sicherheit entspannter ankommen als in Economy. Muss es dieser Aufpreis immer sein und ist man damit automatisch glücklicher? Natürlich nicht. Aber für wen und wozu so viel sparen? Wenn du es dir selbst nicht wert bist, dann spende doch zumindest. Mir kommt es so vor, als manipulierst du dich im Vorfeld selbst, damit du zwanghaft Sparsam bleibst, ohne einfach Mal etwas auszuprobieren. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
wertomat 20. Oktober @Alles Aktien Ich bin schon Business Class geflogen aber nie First. In Hotels für über 500 Euro bin ich ab und zu. Wie Glücklich ich in einem Hotel bin, ist von ganz anderen Dingen als Preis und Sternen abhängig. Klar, mehr Platz im Flieger ist deutlich bequemer, und das ist vermutlich eins der Dinge, wo ich langfristig wechseln werde, aber momentan sind mir 3-4000 Euro mehr einfach emotional zu viel Geld, um einen Tag lang besser zu sitzen auf Langstrecke. Ich empfinde das nicht als zwanghafte Manipulation meiner selbst. Bei den meisten teuren Dingen ist es leider so, dass sie teilweise kurzfristig glücklich machen, und man sich schnell daran gewöhnt. Das Auto, das mich am meisten glückliche gemacht hat, war nicht mein teuerstes, sondern mein erstes (und billigstes). Einige Leute schreiben das ja sogar im nachhinein über Ihre extrem teuren Sportwagen. Da ist es eigentlich schlauer, sich die außergewöhnlichen Dinge nur selten Mal zu gönnen. Du fragst, für wen ich so viel spare: Auf einmal angewöhnte Bequemlichkeiten zu verzichten, ist viel einschränkender, als sie nie dauerhaft gehabt zu haben. Daher halte ich es für am sinnvollsten, die langfristige Finanzplanung fürs Leben so zu gestalten, dass der Luxus immer mehr wird. Mein Vermögen ist jetzt da, wo ich je nach Entnahme-Rechnung irgendwas zwischen 2500 und 5000 Euro / Monat entnehmen könnte, wenn es keine Arbeit mehr gibt oder ich keine Lust mehr habe. Das ist nicht extrem, sondern wäre (weil ich eher vorsichtig mit den 2500 bis 3000 Euro rechnen müsste), ungefähr derzeitiges Niveau. Insofern halte ich mein Vermögen nicht für extrem - vor allem vor dem Hintergrund - Selbstständig zu arbeiten in einer Branche, wo jederzeit Schluss sein kann. . Trotzdem möchte ich das, was Du schreibst, nicht völlig von mir weisen, und mir würden sicher ein paar Punkte einfallen, wo ich mehr Geld für ausgeben sollte - wenn auch nicht wirklich viele Punkte. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag