kevbo

kevbo`s Depot

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Posted · Edited by kevbo

Hallo Zusammen

 

Ich habe mich dazu entschieden, auch mein reales Depot zu veröffentlichen.

 

 

 

Zuerst was über meine Wenigkeit:

Ich bin Anfang 20 und komme aus der Schweiz. Ich befasse mich mit der Börse seit gut 4 Jahren, seit 2 Jahren intensiver.

 

Mein Ziel ist es, sofern ich später mal Kinder haben sollte, ein "Startkapital" aufzubauen, damit sie eine Grundlage für ihr "eigenes Leben" haben.

Zum anderen ist das natürlich nicht uneigennützig, auch ich will mir etwas gönnen. Daher auch der Strategie-Mix, wobei es im Moment noch nicht soweit ist. Mein Depot gehört wohl zu denen, bei welchen das Risikoprofil relativ hoch ist.

 

So nun zu meiner Strategie:

 

Langfristig ist folgende Strategie vorgesehen.

Ein Mix aus langfristigen (value) undkurzfristigen, technischen Anlagen. Für die langfristigen Investments will/muss ich mich noch ein wenig belesen.

 

Daher steht im Moment der kurzfristige Gedanke und die Chartanalyse im Vordergrund.

Da mir die Gewinne durch reine Aktienkäufe zu wenig waren, habe ich mich entschieden, vermehrt in Derivate zu investieren.

Dies ist risikoreich, speziell, weil man eine Schätzung des Kurses bis zu einem bestimmten Zeitpunkt vornehmen muss. Die Analyse des zugrundeliegenden Basiswertes ist die gleiche, nur mit dem Zusatz der Laufzeitbeschränkung.

 

In den wenigen Jahren, welche ich bis jetzt dabei bin, habe ich die Chancen aber eben auch die Risiken gesehen. Mal haben sich die Kursgewinne ver 2-, 3-, 4-, 5-facht, mal erlitt ich heftige Totalverluste. Dazu muss ich auch sagen, dass ich früher ausschliesslich Knock-out`s im Depot hatte. Nach einem 1200 Fr.-Totalverlust innert weniger Tage, habe ich mir aber geschworen diese erstmal nicht mehr anzufassen.

 

Nun zu meinen Arbeitsmitteln:

 

Ich arbeite, wie schon erwähnt mit der Chartanalyse: Chart-Muster und folgenden Indikatoren:

 

In Tradingzonen:

 

-Stochastik

-Commodity Channel Index (CCI)

 

Ich bevorzuge hier den CCI, schaue aber mit einem Auge auch immer auf den Stochastik.

 

Zudem sollte das Volumen, speziell bei Mustern oder "entscheidenden Phasen", unterstützend zur Kursbewegung wirken.

 

In Trendzonen:

 

Hier sind einige Indikatoren dabei, wobei ich mich auf 3 besonders stark konzentriere.

Zum einen ist das der Money Flow Index (MFI), dann Price Rate of Change (ROC) und den MACD.

 

- Der Money Flow Index zeigt mir, wie stark die Kursveränderungen von den Marktteilnehmern getragen werden bzw. wie liquid der Wert ist.

 

- Der ROC ist für mich ein Momentum-Indikator. Er zeigt mir, ob sich die Kursveränderungen abflachen, zudem benutze ich ihn auch um Divergenzen zu erkennen.

 

- Der MACD gehört für mich zu den Trendfolgeindikatoren. Ich verwende ihn oft als Bestätigungsindikator für den Trendverlauf.

 

Den Relative Strenght Index (RSI), sowie die Bollinger Bands, benutze ich eigentlich nur als Bestätigung/Unterstützung zu den oben genannten Indikatoren.

Sowie zur Erkennung von über(ver-)kaufte Situationen, Divergenzen und Wiederstände/Unterstützungen.

 

- Gleitende Durchschnitte für Bestätigungen von Phasen/Ausbrüchen.

- Standardabweichung um zu erkenne ob der Kurs eher ruhig oder hektisch ist.

- On Balance Volumen, ist ähnlich wie der MFI, wobei hier keine Kursveränderungen, sondern nur das Handelsvolumen berücksichtig wird.

 

Schlussendlich muss immer auch das Gesamtbild stimmen, dazu schaue ich mir auch Trend-/Wiederstands- und Unterstützungslinien an.

Denn manchmal sind die Indikatorensignale nicht genügend stark um diese zu brechen. Dann warte ich ab, ob das Signal auch wirklich bestätigt wird.

 

Sobald ich meinen eigenen Bereich habe, werde ich das ganze in 3 Teile unterteilen.

Teil 1: Strategie (worin dann auch die Änderungen beschrieben werden, letzter Satz ganz unten)

Teil 2: Depot

Teil 3: Diskussionsthread ür Teil 1 + 2

 

So nun zu einer kleinen Übersicht meines Depots. Dazu ist erstmal nicht viel zu sagen. Ich sehe hier schon ein paar, welche wohl den Kopf schütteln. ;)

Zugegeben, dass Depot ist im Moment nur dank Syngenta im Plus. Aber einige Werte laufen bis Ende 2016 und einige notieren am Kaufkurs1 bzw. an den Transaktionskosten2

 

1= Eine Option hat wie eine Aktie einen Kauf- und Verkaufskurs. Beispiel: Kauf für 0.05 Franken, der Verkauf ist aber 0.04 Franken. Verlust 0.01 Franken, multipliziert mit der Anzahl sieht der Verlust oftmals brutaler aus, als er ist.

2= Der Verkaufskurs ist so hoch wie der Kaufkurs. Es ergibt sich ein Minus aus den Transaktionskosten.

 

Auf dem einen Bild ist die Strategie vorhanden, wie sie einmal aussehen soll und wie sie im Moment ist. Auf dem anderen Bild ist mein momentanes Depot abgebildet.

 

So nun freue ich mich auf die Diskussionen. Konstruktive Kritik und konstruktives Lob ist immer erwünscht. Ich behalte mir zudem vor, meine Strategie aus persöhnlichen Gründen oder durch Inputs von euch zu überarbeiten. Ich werde dies dann auch immer begründen.

 

kevbo

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Von mir schon mal Hut ab für den Mut, in diesem "ETF Forum" mit technischer Analyse zu starten.

Was aus dem Eingangspost nicht ersichtlich ist, nach welchen Parametern soll dabei der Value-Teil (40-60%) erstellt werden?

Aus einer Preisbewegung lässt sich nicht auf die Preiswürdigkeit schließen.

Welche (technischen) Kriterien qualifizieren einen Wert für den Depotanteil nach technischer Analyse?

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Posted · Edited by kevbo

Von mir schon mal Hut ab für den Mut, in diesem "ETF Forum" mit technischer Analyse zu starten.

Was aus dem Eingangspost nicht ersichtlich ist, nach welchen Parametern soll dabei der Value-Teil (40-60%) erstellt werden?

 

Dankeschön. =)

Da hast du recht. Allgemein werde ich in den nächsten Tagen, noch eine Übersicht zu den einzelnen Feldern erstellen.

Zum valu-Teil: Ich lese mich da erst noch ein, habe noch keine genauen Vorstellungen. Zum Thema value habe ich folgende Bücher gelesen (welche mehr oder weniger damit zu tun haben):

- Wie man mit Aktien Geld verdient von William J. O'Neil, da gehts um die CAN SLIM-Methode. Das ist auch ein Mix aus Fundamental/Technisch, wobei noch andere Faktoren dazukommen. Habe das mal gemacht, war mir dann aber zu aufwendig.

- Warren Buffett Sein Weg. Seine Methode. Seine Strategie.

 

Noch nicht fertig bin ich mit:

- Die Geheimnisse der Wertpapieranalyse

-

 

Zudem suche ich immer wiedermal im Internet nach Infos. Ich lese noch denTthread von Stairway "Einstieg Bilanzanalyse"

Ich habe also noch keine Parameter. Daher freue ich mich auch über Inputs von euch, da dies hier im Forum (wenn ich mich nicht täusche) doch von vielen betrieben wird.

 

Aus einer Preisbewegung lässt sich nicht auf die Preiswürdigkeit schließen.

Welche (technischen) Kriterien qualifizieren einen Wert für den Depotanteil nach technischer Analyse?

 

Das ist richtig. Ich achte mich zwar auf den Ausübungspreis des OS, es ist aber kein Kriterium, dass der Kurs bis dahin kommt. D.h. das Kurspotenziel muss weder nahe ans Geld (at the money) noch ins Geld(in the money") sein.

Meine Vorgehensweise:

Ich schaue mir Charts an. Dann habe ich 2 sogenannte Töpfe. Den "Call" ("Put") und den "Kauf Call" (Kauf "Put"). Werte, welche an Unterstützungs- Wiederstands-, Trendkanallinien, in über (ver-)kauften Bereichen notieren, kommen in den "Call-Topf" ("Put-Topf"). Das sind Werte, welche ich in nächster Zeit genauer beobachte. Es sind aber Werte, bei welchen meine 3 Hauptindikatoren bzw. Trading-Indikatoren, keine klaren Signale geben. Dann gibts den Topf "Kauf Call" ("Kauf Put"). Dort sind Werte, welche entweder erst Signale generiert haben , der Kurs aber (noch) nicht reagiert hat oder wo beides schon der Fall war, also Signal generiert und Kurs-Reaktion.

Bei der Anzahl der Papiere, achte ich ein wenig darauf, dass jeder Trade nicht mehr als 800 Fr. kostet. Bewegen sich Werte weit aus dem Geld (out of the money), reagieren sie kaum auf Kursänderungen (Bei einem OS von 5 Rappen, braucht es im Schnitt 3-5%, damit er sich um 1 Rappen bewegt). Da kaufe ich also eine hohe Anzahl. Grund: Anstieg um 1 Rappen, habe ich immer noch ein Minus durch die Transaktionskosten. Anstieg um 2 Rappen sollte die Transaktionskosten übertreffen. Dann wären wir schon bei ca. 6-10% Prozent Wertsteigerung (jenachdem wie schnell der Wert steigt; Laufzeit, Volatilität entschieden über die Höhe der Prozente). Bei 10-15% kommt der Kurs auf Tagesbasis an den Bollinger Bänder an, was nicht selten zu Rücksetzern führt. Anstiege zwischen 13-20% innerhalb von gut 2 Monaten führen oftmals von einer überverkauften Bereich in einen überkauften Bereich oder zumindest Nahe ran. Auf Wochenbasis bedeutet dies, dass der Kurs im Durchscnitt auch an die Bollinger Bändern ankommt, zudem warten meistens Wiederstände zwischen oder am Ende solcher Steigungsmöglichkeiten.

Kurz gesagt: Je tiefer der Einstiegskurs, desto mehr kaufe ich, schaue aber auch die "Kauflimite" von 800 Fr.

 

Ich hoffe ich konnte deine Frage beantworten, ansonsten als ungenügend abstempeln und weiter Fragen :lol:

 

Edit: Ich habe bei meinem Anbieter (PostFinance) ein Simulationstool. Dort kann ich für das Derivat den Preis des Basiswerts, das Datum, an welchem der Basiswert den Preis erreichen soll, sowie die Impl. Vola, Dividendenrendite, risikoloser Zinssatz eingeben. Daran kann ich erkennen was bis wann wie geschehen muss, damit meine Spekulationen aufgehen. Wenn ich das weiterhin für realistisch halte kaufe ich, wenn nicht lass ichs sein.

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Die Depot-Strategie mit einer Kurzbeschreibung der Felder.

Unter Charttechnik wird alle Aspekte für die kurzfrisitge Strategie verstanden

Die value-Strategie bzw. langfrsitige Strategie ist noch nicht festgelegt.

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Bevor es morgen wieder losgeht, das Update für die letzte Woche.

 

Das ewige Thema Griechenland nagt weiter am Depot. Nur dank Syngenta liegt es noch im Plus. Da ich nicht davon ausgehe, dass es um Griechenland bald eine Lösung gibt, wird das Depot wohl weiterhin unter Druck stehen. Aber mal sehen vielleicht werde ich auch positiv überrascht. Zudem stehen auch viele Konjunkturdaten auf der Wochenagenda.

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Das wöchentliche Update steht wieder an.

 

Rückblick:

Die Griechenland-Krise nagt weiterhin an der Rendite. Die meisten Werte haben sich aber relativ gut gehalten, wenn auch auf sehr tiefem Niveau (geht kaum noch tiefer). Zudem kamen Verluste bei Syngenta dazu, dies aufgrund von Spekulationen, dass es womöglich zu keiner Übernahme kommt, da die regulatorischen Hürden zu hoch sind. Bei ABB ist ein Cevian Capital mit 3.1% eingestiegen, was dem Kurs Schub verlieh. Daher konnte der Call-Warrant auch zulegen und liegt nicht mehr weit vom Einstiegspunkt entfernt. Die beiden Banktitel haben sich trotz Griechenland ein wenig erholt. BMW ist unter die 100 Eur-Marke gefallen, was meinem Call einen weiteren Rappen Verlust einbrachte. Ansonsten haben sich die Werte auf ihrem Niveau gehalten.

 

Ausblick:

Griechenland und damit der Euro, sowie auch die Bondmärkte dürften in der nächsten Woche weiterhin den Ton angeben.

Schwierig zu beurteilen ist Syngenta. Je länger ein neues Angebot von Monsanto oder eines (unwahrscheinlicher) von BASF auf sich warten lässt, desto ungeduldiger werden die Spekulanten. Ich habe einen Stop-Lose bei 40 Rappen gesetzt.

Jain und Fitschen haben ihren Rücktritt bekanntgegeben. Ausserbörslich freut das den Aktienkurs. Diese Meldung könnte neues Leben einhauchen, um aus dem Abwärtstrend auszubrechen.

Eine Griechenland-Lösung, zumindest für eine gewisse Zeit, könnte den Bank-Aktien allgemein Auftrieb geben.

Ansonsten gehe ich auch nächste Woche von eine Stagnation bzw. leicht negativer Tendenz aus. Der Dax steht momentan minimal unter seinem langfristigen Aufwärtstrend und der Dow bewegt sich weiterhin in seiner Range.

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Das Plus schrumpft weiter.

 

Rückblick:

Der Haupttreiber Syngenta büsst weiter an Wert ein. Wenn die Grossaktionären kein Machtwort sprechen, damit Monsanto Einblick in die Bücher bekommt, werden die Verhandlungen sicherlich bis zum nächsten Quartals-Ergebnis dauern. Wie die meisten Werte leiden die Banken unter dem Griechenland-Thema.

 

Ausblick:

Das Schuldendrama wird auch nächste Woche nicht gelöst werden, dementsprechend wird das Depot weiter an Wert einbüssen.

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Ich bin es wiedermal. Nachdem ich jetzt einige Wochen abwesend war bzw nicht zu einem Update kam, poste ich hier den Stand von Freitag. Morgen wirds wohl "noch" schlechter aussehen.

 

Rückblick: Die meisten Werte haben sich eigentlich auf ihrem tiefen Niveau gehalten. Bei ABB und Arcelormittal ging es in den letzten Wochen aber doch steil abwärts und auch bei Syngenat lassen so langsam die Kräfte nach (dazu noch was im Ausblick). Bei ABB dürften wohl auch Aussagen von Spiesshofer selbst, sowie Kursziel-Senkungen, zu diesen Verlusten geführt haben.

 

Ausblick: Griechenland stimmt Nein. Die Verhandlungen, wenn es überhaupt noch dazu kommt, dürften schwieriger denn je werden. Dass die Regierung schon wieder von Einigung redet ist m. M. n. mehr als lächerlich. Die Verhandlungen dürften schwieriger denn je werden. Beide Seiten werden wohl stärkere Forderungen anstreben. Was die Börsen wohl machen werden? Ausserbörslich gings erstmal richtig runter. Wem werden sie glauben? Der Angst vor einer Pleite und dem Übergreifen auf andere Euro-Staaten oder den Worten der EU-Verantwortlichen, welche in Griechenland keine grosse Bedeutung für das System sehen. We will see...

 

Zu meinen Werten: Bei Syngenta habe ich den Stop-Kurs bei 0.40 Rp rausgenommen. Nach einem starken Quartals-Ergebnis von Monsanto, hoffe ich dass auch Syngenta ein starkes Ergebnis einfährt. Am 23.07.15 legt Syngenta die Zahlen für ihr Quartal vor. Dann bekommt auch Monsanto endlich den Einblick in die Bücher. Bei gutem Geschäftsverlauf und guten Aussichten (was bei Monsanto nicht der Fall war) könnte eine Angebotserhöhung drinliegen. Bei schwachem Geschäftverlauf und Ausblick gibt es m. M. n. 2 Möglichkeiten. Entweder platzt der Deal, da kein höheres Angebot oder die Grossaktionäre machen nach einer weiteren Ergebnisenttäuschung Druck aufs Management den Deal doch anzunehmen.

Nochmals zu Griechenland. Je länger das Drama dauert, desto enger wird es für meine Optionsscheine, welche Ende Jahr auslaufen. D.h. Glencore (eigentlich schon seit Anfang Jahr abgeschrieben), Arcelormittal, Deutsche Bank, BNP Paribas.Faustregel: Der Zeitwert nimmt in den letzten 3 Monate vor Verfall immer stärker ab. Es bleiben also noch 2 Monate Zeit

 

Allgemeines: Da die slotts für seperate Musterdepots alle besetzt sind und ich nicht "hunderte" von Threads eröffnen will, werden hier die Diskussionen geführt, sowie Strategieänderungen mitgeteilt.

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Posted · Edited by Schildkröte

Danke für das Update! Was reizt Dich an Arcelor Mittal, Swiss Life, Deutsche Bank und BNP Paribas? Arcelor Mittal schreibt durchgängig rote Zahlen. Swiss Life ist zwar wieder auf die Beine gekommen, kam aber während der Krise ordentlich unter die Räder. Die Deutsche Bank ist ein Trauerspiel, wo seit längerem eine schlechte Meldung auf die andere folgt. Zu den vielen Geldstrafen kommt die extreme Aktienverwässerung. Die BNP Paribas schrieb voriges Jahr rote Zahlen. Fundamental ist sie lausig:

 

Gesamtkapitalrendite (%):

2009: 0,28

2010: 0,39

2011: 0,31

2012: 0,34

2013: 0,27

2014: 0,01

 

Banken und Versicherer arbeiten mit einem extremen Fremdkapitalhebel, um eine ansprechende Eigenkapitalrendite zu erreichen. Infolge von Regularien werden sie angehalten, ihre Eigenkapitalbasis zu stärken. Je höher ihre Eigenkapitalquote ist, umso mehr nähert sich die Eigenkapitalrendite der Gesamtkapitalrendite an.

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Hallo Schildkröte Danke für deinen Beitrag. Zuerst Swiss Life: Die Aktien habe ich mit 18 Jahren von meinen Eltern geschenkt bekommen, unter der Auflage,dass sie bis zu meinem 20 Lebensjahr nicht verkauft werden dürfen. Mittlerweile könnte ich dies eigentlich tun. Seit Beginn sind sie eigentlich nicht schlecht gelaufen und die letzten Ergebnisse waren auch ganz ok wie ich fand. Da ich mich Fundamental immer noch am einarbeiten bin, habe ich die Bilanz nicht genau analysiert. Die Analystenkommentare zu den jeweiligen Ergebnissen haben mich dazu bewogen, die Aktie noch zu halten, auch weil die Dividende, seit ich sie besitze, jedes Jahr erhöht wurde.

 

Die anderen 3 Werte waren/sind reine Chartechnik und alles Optionsscheine. Die Deutsche Bank habe ich 2014 fast auf ihrem Tief gekauft, habe aber den Ausstieg verpasst und stehe, betrachtet auf den Wert, wieder am Anfang. Bei BNP war die Überlegung, dass die Europa-Aktien, speziell auch Banken, durch die EZB gepusht werden. Was bis zu den Turbulenzen an den Anleihenmärkte und Griechenland ja auch drinlag. BNP hat bei 60 Euro einen Wiederstand, welche bis ins Jahr der Finanzkrise mehrmals getestet wurde. Danach wäre der Weg theoretisch bis 93 Euro frei.

Arcelor Mittal war eine reine Wette auf den Ausbruch aus dem langfristigen Abwärtstrend, welcher sich mit dem Preissturz des Öls und der Rohstoffe nicht bezahlt machte. Zukünftig werde ich wohl von solchen Rohstofffirmen erstmal die Finger lassen, da diese zu stark von den Rohstoffpreisen abhängen.

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Arcelor Mittal war eine reine Wette auf den Ausbruch aus dem langfristigen Abwärtstrend, welcher sich mit dem Preissturz des Öls und der Rohstoffe nicht bezahlt machte. Zukünftig werde ich wohl von solchen Rohstofffirmen erstmal die Finger lassen, da diese zu stark von den Rohstoffpreisen abhängen.

 

Kannst doch gerne zugeben ,Dich verzockt zu haben.^_^

Gibt es außerdem Rohstofffirmen , die nicht stark von den Rohstoffpreisen abhängen ?

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Arcelor Mittal war eine reine Wette auf den Ausbruch aus dem langfristigen Abwärtstrend, welcher sich mit dem Preissturz des Öls und der Rohstoffe nicht bezahlt machte. Zukünftig werde ich wohl von solchen Rohstofffirmen erstmal die Finger lassen, da diese zu stark von den Rohstoffpreisen abhängen.

 

Kannst doch gerne zugeben ,Dich verzockt zu haben.^_^

Gibt es außerdem Rohstofffirmen , die nicht stark von den Rohstoffpreisen abhängen ?

 

Wenn man das gleich so formulieren will stimmt das. blushing.gif Bei beiden Rohstofffirmen (Arcelor Mittal und Glencore) habe ich mich verzockt.

Das lag sicher auch an dern Unwissenheit. Mir war zwar bewusst, dass solche Firmen von der Entwicklung ihrer zugrundeliegenden Rohstoffen abhängen, dass dies aber so stark ist (Unterstützung-, Widerstandslinien im Aktienchart zählen kaum), war mir so nicht bewusst. Daher lasse ich solche Investments vorerst sein.

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Posted · Edited by Schildkröte

Nun, es sind mehrere Unternehmen während der Krise in Schieflage geraten. Einige gingen über die Wupper, andere haben sich wieder gefangen. Ich wollte Dich bezüglich Swiss Life zumindest drauf hingewiesen haben.

 

Mit Optionsscheinen habe ich bisher noch keine Erfahrungen gemacht und kann mich hierzu nicht näher äußern. Aber auch wer mit Hilfe von Optionsscheinen auf die Entwicklung von einem Unternehmen wettet, sollte sich doch mit dem Unternehmen intensiv beschäftigen. Über die Charttechnik fange ich besser keine Grundsatzdiskussion an. Aber kannst Du aus den Charts ablesen, wann der Deutschen Bank die nächste Milliardenstrafe aufgebrummt wird und wie viele neue Aktien sie dann wieder auf den Markt schmeißt und vor allem, wann sie endlich wieder ansehnliche Ergebnisse erwirtschaftet?

 

Des Weiteren solltest Du den Stahlkonzern Arcelor Mittal nicht mit dem Rohstoffkonzern Glencore in einen Topf werfen. Ein Stahlkonzern muss seine energieintensiven Hochöfen auch während einer Durststrecke am laufen halten. Ein Rohstoffkonzern hingen kann während einer Flaute einfach die Förderung drosseln (auch wenn BHP Billiton und Rio Tinto gerade das genaue Gegenteil tun). Man sollte sich schon eingehend mit dem Geschäftsmodell eines Unternehmens auseinandersetzen, egal ob man sich nun Aktien, Anleihen, Optionsscheine oder was auch immer davon kauft.

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Mit der Charttechnik kann man solche Ereignisse nicht vorhersehen, das ist korrekt. Ich stimme dir auch zu, dass man sich mit einem Unternehmen, in welches man langfristig investiert, auch intensiv befassen sollte. Daher arbeite ich mich auch in das Thema Fundamentalanalyse ein, um auch eine gewisse "Sicherheit" ins Depot zu bringen.

Bei der Charttechnik und der Fundamentatanalyse, in Ableitung auf die Optionsscheine ist für mich ein Faktor entscheidend: Die Zeit.

Optionsscheine haben, sofern nicht Knock-out, immer eine Laufzeitbeschränkung an der sie verfallen. Bei meinem Anbieter haben die meisten internationalen Werte eine max. Laufzeit von 1 Jahr. Nur Schweizer Werte und einige wenige Internationale Werte (bei 2 Jahren ist auch hier Schluss) haben mehr als 1 Jahr Laufzeit.

Meiner Ansicht nach ist die Charttechnik hier die bessere Variante:

Fundamentalanalysen brauchen doch ihre Zeit (Dax-, Dow-, SMI-Werte etc.)

Anhand einer Fundamentalanalyse eine Aussage über den Kurs für 1 Jahr zu machen, finde ich schwierig.

 

Damit will ich nicht sagen, dass die Charttechnik, jeden Kurs für 1-2 Jahr vorhersehen kann. Die Wahrscheinlichkeit, dass ein Trend bestätigt wird oder es zu einer Trendwende kommt, ist m.M.n in einem Chart besser zu sehen als in der Fundamentalanalyse, basiert auf Monaten bis max. 2 Jahren. Mit max. 2 Jahre ist die Laufzeit des OS gemeint ich will diesen eigentlich nicht so lange halten. Vor allem 3 Monate vor Ende verliert der Zeitwert immer stärker. Mit einer längeren Laufzeit baue ich mir einen gewissen Puffer ein, im Falle dass meine Chart-Vorhersage nicht unmittelbar eintreten sollte bzw. der Kurs nur gemächlich in "meine" Richtung kommt.

 

Sofern dir OS gar nichts sagen, hier eine Erklärung:

OS Erklärung

 

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Wieder eine Woche vorbei. Das Depot hat weiter gelitten, auch wenn es die letzten beiden Tage wieder nach oben ging. Zum Glück muss man sagen, sonst würde es wohl noch einiges schlimmer aussehen.

 

Rückblick: Bei den meisten Werten hat sich nicht viel getan. Weiterhin hängt das Depot stark von Syngenta ab. Da scheint im Moment auch die Luft ein wenig draussen zu sein.

 

Ausblick: Bei Syngenta wird sich wohl auch erst Ende Juli nach dem Quartals-Ergebnis wieder etwas tun. Solange tümpelt der Kurs wohl hin und her. Obwohl charttechnisch eine kleine Erholung möglich wäre. Sollte dieses Griechenland-Thema dieses Wochenende "abgeschlossen" werden und in China nicht der nächste Absturz kommt. dürften auch die Werte wieder zulegen. Bei einem Dax- Stand von ungefähr 12'000 dürften BMW und Munich Re wieder auf ihren Kaufniveau notieren. Auch BNP und DB dürften dann Gewinne eingefahren haben. Auf BNP dürfte bei 60 Euro eine Knacknuss warten. Ein Widerstand, welcher bis zur Finanzkrise zurückreicht. Sollte dieser durchbrochen werden, wäre der Weg theoretisch frei bis auf 90 Euro. Schauen wa mal...

 

 

Aufgrund der schwachen Performance, werde ich im Bezug auf die OS und Charttechnik einige Umstellungen in der Strategieüberlegung vornehmen. Da im Moment Verluste einfach laufen gelassen werden und ich es verpasst habe Gewinne mitzunehmen, werde ich mir dieses Wochenende bzw. die folgenden Tage einige Gedanken machen um dieses problem zu lösen. Zu folgenden Punkte werde ich versuchen etwas auszuarbeiten:

 

- Verluste begrenzen

Sollte eine Annahme, aufgrund der Charttechnik nicht eintreten, muss ich die Verluste begrenzen. Glencore, Arcelormittal sind hierfür gute Beispiele. Aber auch Swatch und ABB sind nicht so gelaufen, wie ich mir das vorgestellt habe. Denn, wenn die Annahmen nicht eintreffen, ist der weitere Kursverlauf nur noch ein Mix aus Hoffnung und Glück. Mit meinen Kaufargument hat es dann nichts mehr zu tun.

Aufgabe: Wieviel unter dem Kaufkurs ich meine Verluste begrenzen soll. Ich habe öfters schon von 7% gelesen. Dies ist aber bei den Derivaten nicht möglich, da bei einstelligen Beträgen schon 1 Rp zum Verkauf führen würde.

 

- Gewinne mitnehmen

Ich werde viel stärker mit Stop-Kursen arbeiten müssen, welche ich nachziehe, wenn die Kurse steigen. Wenn ich bei Rücksetzern weitere Gewinne verpasse, habe ich Pech gehabt. Das Beispiel Deutsche Bank hat mir dies klar aufgezeigt. Von einem Gewinn von 1500 Fr. ist nichts mehr übrig. Bei Syngenta besteht die gleiche Gefahr.

 

- Kaufargumente nachvollziehen

Bei jedem Kauf, will ich das Verkaufslevel angeben für Verluste, wie auch für Gewinne. Wie wird das Stop-level nachgezogen, wann wird ein Gewinn realisiert.

Zudem werde ich angeben, bis wo der Kurs des Basiswertes steigen wird. Dies ist natürlich eine Annahme von mir und meiner Analyse.

 

Solche Wochen/Monate mit den Anleihenmärkte/Griechenland und China (dies ist womöglich noch nicht ausgestanden), will ich nicht mehr durchzittern müssen. Da steige ich lieber mit kleinen Verlusten aus oder nehme kleine Gewinne mit, anstatt zu warten bis mein prognostizierter Kurs eintrifft.

Trotzdem liebe ich ein gewisses Risiko, will für die Zukunft aber auch Stabilität einbringen. Daher arbeite ich mich auch bei der Fundamentalanalyse ein. Für das neue Jahr sollte ich soweit sein, so ist zumindest das Ziel.

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Vorweg: Mit der Überarbeitung der Optionsschein-Strategie bin ich noch nicht soweit. Mehr dazu unten.

 

Depot-Update:

 

Rückblick:

Das Gesamt-Depot ist zurück im Plus. So ein richtiger Befreiungsschlag scheint es aber nicht gewesen zu sein. Der DAX hängt unter der langfrsitigen Aufwärtstrendkanallinie fest. Der MFi hat die Aufwärtsbewegung nicht mitgemacht, ist sogar noch leicht in den "überverkauften" Bereich gefallen.

Ausblick:

Griechenland dürfte weiterhin im Hinterkopf bleiben. zudem fängt jetzt die Quartalssaison wieder an, welche die einen oder anderen Werte positiv oder negativ beeinflussen werden. Gerade für europäische Aktien wird sich die Frage stellen, worauf sich die Anleger fokussieren. Sicher erstmal Quartalsbilanzen. Dann rückt aber vermutlich schon bald die US-Leitzinswende in den Fokus. Die Frage für europäische Aktien wird dann lauten: Wer ist stärker FED oder EZB?

Info: Der Dow Jones befindet sich in einem steigenden Dreieck, welches bis in den Oktober/November hineinreicht. Also in einem Bereich, in dem möglicherweise die FED den Ausbruch vorgibt. Auf welche Seite, dies dann auch sein wird...

 

Werte spezifisch:

Syngenta: Das Plus beim Depot ist in erster Linie Syngenta zu verdanken. Als bekannt wurde, dass Milliardär Paulson eingestiegen ist, kam es zu einem kleinen Kurssprung, welcher dann auch behauptet werden konnte.

Swatch: Mit den Halbjahreszahlen hat Swatch gezeigt, dass die Marke auch mit dem starken Franken, schwierigerem Umfeld in Asien (und der Apple Watch) zurechtkommt und das sogar mit Umsatzsteigerungen. Das tat natürlich auch dem Kurs und meinen Optionsscheinen gut. In den nächsten Woche dürfte es hier spannend werden. Die Swatch-Aktie hat den langfristigen Abwärtstrend durchbrochen. Die meisten Indikatoren senden positive Zeichen bis auf den MFI, welcher die Kursbewegung nach oben bis jetzt nicht mitgeht. Zudem ist die Aktie auf Tagesbasis in den überkauften Bereich eingedrungen und hat die obere Grenze des Bollinger Bands durchbrochen. Die langfrsitge Abwärtstrendlinie düfte in den nächsten Tagen umkämpft bleiben.

BMW: Wegen Absatzsorgen in China haben die Autowerte allgemein die Aufwärtsbewegung der letzten Woche nicht so richtig mitgemacht. Bei BMW wird sich in meinem OS erst ab 100-105 Euro etwas tun. Im Moment hängt die Aktie weiterhin im, seit März anhaltenden Abwärtstrend fest. Unterstützung bekommt sie von der 96-Euro-Marke. Daraus folgt, dass sich hier ein fallendes Dreieck bildet, bei welchem es bis spätestens Mitte August zu einer Entscheidung kommen wird. Auch die 200-Tage-Linie liegt genau beim momentanen Kurs (98). Ein gutes Quartal könnte den Kurs "retten".

München Rück: Haben den Abwärtstrend hinter sich gelassen und sogar einen kleinen Widerstand bei 170 Euro gebrochen. Jetzt beim der oberen Bollinger Band-Linie angekommen. Dürfte wohl erst einmal einen kleinen Rücksetzer geben. Unter die Marke von 170 Euro darf sie aber nicht fallen, sonst ist der Beginn eines möglichen neuen Aufwärtstrend schon wieder vorbei.

Deutsche Bank: Ausbruch aus Abwärtstrend geschafft. Weg theoretisch frei bis zum letzten Hoch 33 bei Euro. In der nächsten Woche wird sich die Aktie vermutlich eine Verschnaufpause gönnen. Tagesbasis: oberes Bollinger Band, kurz vor Eintritt in den überkauften Bereich.

BNP Paribas: Potenzial bis an den Widerstand bei 60 Euro. Momentan hängengeblieben bei einem kleinen Widerstand (57.45). Wie schon erwähnt ein Ausbruch über 60 Euro würde den Weg bis 90 Euro freimachen. Hier braucht es ein starkes Quartal um den nötigen Schub zu erhalten.

ABB: Unterstützung bei 19.38 bestätigt. Der Abwärtsrutsch im letzten Monat ist unter fallendem Volumen eigentlich ein "gutes" Zeichen. Da dies nicht auf Verkaufsdruck hinweist, sondern mehr auf mangelndes Kaufinteresse.

Arcelormittal: Fehlinvestment, aber noch nicht mit Totlaverlust abgeschrieben

Glencore: Gedanklich mit Totalverlust abgeschrieben. Fehlinvestment.

 

So das wars vorerst. Ich bin weiterhin an der Überarbeitung meiner Optionsstrategie, wie letzte Woche angekündigt. Die Verluste werden höchstwahscheinlich auf Basis einer Prozent-Schwelle auf das investierte Kapital (jeweiliger Wert) begrenzt. Ich tüfftle vor allem noch an dem nachziehen der Stop-Lose-Level und der "definitven Gewinnmitnahme".

Für Vorschläge bin ich immer offen.

 

kevbo

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Depot-Update:

 

Rückblick: Der Freitag hat das Depot ziemlich verhagelt, sodass es nun wieder knapp im Minus liegt. Die Eröffnung der amerikanischen Börsen haben auch meine Werte ziemlich in Mitleidenschaft gezogen. Im nachbörslichen europäischen Handel ging es noch weiter herunter. Das Depot hatte sich bis Freitag ziemlich gut gehalten. Meine Schweizer Werte haben die QZ soweit gut überstanden (ABB naja, UBS und Swiss Life kommen noch)

 

Ausblick: Schwieirg einzuschätzen. Die Quartalssaison scheint durchwachsen zu sein. Oftmals reichen auch Zahlen, welche die Prognosen treffen oder leicht darüber sind nicht aus für Kaufargumente. Der Dax hat es nicht in den langfisitgen Aufwärtstrendkanal geschafft. Momentan liegt er auf der kurzfristigen Aufwärtstrendlinie, welche sich seit dem letzten Oktober ergeben hat. Sollte er diese nachhaltig nach unten durchbrechen, wäre eine "Knautschzone von ca. 150 pkt vorhanden bevor er zurück in den kurzfrisitgen Abwärtstrend einsteigen würde. Dann könnte es zu einem Showdown Ende September kommen. Da schneidet sich der langfrisitge (schwache) Aufwärtstrend mit dem seit April (kurzfrisitgen) Abwärtstrend. Also in einer Zeit, in welcher die US-Leitzinswende vermutlich unmittelbar bevorsteht. Wenn wir schon in den USA sind: Dow Jones steht auf Wochenbasis an dern unteren BB-Grenze. Auf Tagesbasis hat es noch 100 pkt nach unten Platz bis auch da die untere BB-Grenze erreicht ist. Der Aufwärtstrend, welche ich letzte Woche erwähnt habe, wurde schon Donnerstags nach unten gebrochen. Jetzt scheint nur noch ein kurzfristiger (schwacher) Aufwärtstrend den DJ vor einem Absturz in Richtung 16'000 zu bewahren. (Von starken Unterstützungen kann dort eigentlich keine Rede sein, es sind aber die letzten, danach ist der Weg frei bis zur 10'00 Marke, dort wartet dann eine starke Unterstützung) Ich will hier nicht den Teufel an die Wand malen, aber so langsam wird es brenzlig. Meines Erachtens muss der Dax nächste Woche unbedingt in den langfrsitigen Aufwärtstrendkanal zurückkehren oder zumindestens so Nahe rankommen, dass er diesen 03.08/04.08 durchbricht.

 

Werte spezifisch:

Syngenta: Syngenta ist weiterhin das zünglein an der Waage. Die QZ sind besser ausgefallen als erwartet. Trotzdem gab der Kurs nach. Für eine Annäherung zur Übernahme durch Monsanto waren die Zahlen nicht gerade förderlich. Ein klares "Nein" von Syngenta ist weiterhin nicht zu vernehmen und Monsanto bleibt trotz all diesen Rückschlägen hartnäckig. Syngenta betont zwar, dass es selbständig sein kann (die Zahlen hätten dies gezeigt) und man sagt klar "Nein" zum Angebot. Aber so richtig überzeugend scheint mir dass nicht. Ich habe mehr den Eindruck, es wird auf eine höhere Offerte gehofft. Zudem scheint es mir als würde Syngenta eine Show abziehen: Monsanto ist auf der Welt nicht unbedingt das Lieblingsunternehmen. Syngenta wehrt sich, so scheint es, mit Händen und Füssen gegen das Angebot. Für mich kommt es so rüber, als wolle man bei einer Übernahme auf keinen Fall der "Buhmann" sein. Syngenta will der Bevölkerung vermitteln, man habe alles versucht um eine Übernahme abzuwehren. Mal sehen was die nächsten Wochen bringen.

Mir ist weiterhin durchaus bewusst, dass mein Depot von Syngenta abhängig ist. Sollte der Deal tatsächlich platzen, wird mit dem OS auch mein Depot in den Keller rauschen.

Swatch: Trotz schwachen Konjunkturdaten (vor allem aus China) hat die Swatch sich verteidigt. Nach dem starken Anstieg letzte Woche war hier sowieso eine Pause nötig. Diese hat sie hervorragend gemeistert. Steht momentan knapp über einer Unterstützung bei 409.57 (410.40). Zwar dürfte Swatch nächste Woche noch weiter Ruhen, denn auf Tagesbasis gibt es momentan nicht viel Aufwärtspotenzial. Aber die letzte Woche macht Hoffnung, dass der Kurs jetzt nachhaltig den Abwärtstrend durchbrochen hat. Die nächste Woche noch überstehen dann ist weiteres Potenzial nach oben da.

BMW: Düstere Aussichten. Die Unterstützung bei 95.51 wurde klar gerissen. Schwach konjunkturzahlen, vorallem aus China haben die Autowerte die letzte Woche ziemlich gedrückt. Schon die Woche davor konnten sie den Aufwärtstrend nicht mitmachen. Hoffnungsschimmer: Die untere BB-Grenze wurde auf Tages- und Wochenbasis erreicht. Die Indikatoren sind so tief wie zuletzt im Oktober und eine schwacher Aufwärtstrend unterstützt bei 91.38. QZ auch erst übernächste Woche.

München Rück: Punktlandung auf der Unterstützung bei 169.95 (170.10) (nachbörslich abgerutscht). Potenzial ist weiterhin vorhanden. OZ erst übernächste Woche.

Deutsche Bank: Ohne Freitag wären hier pro OS 2 Rappen mehr dringewesen. QZ am Donnerstag. Ebnen diese nochmals den Weg in Richtung 33 Euro. Der Weg ist relativ frei (kleiner Widerstand bei 31.60). Ansonsten werde ich mich wohl von den OS`s trennen. Enttäuschungspotenzial ist durchaus vorhanden. Mehrere Analysten gehen von einem Gewinnsprung aus.

BNP Paribas: Hängt weiterhin bei Widerstand von 57.47 fest. Der Kurs hat sich die Woche über kaum bewegt. QZ kommen am Freitag. Auf die bin ich extrem gespannt. Schwache QZ werden die Hoffnung wohl platzen lassen. Starke QZ und ein allgemein starker Gesamtmarkt könnten BNP über den starken Widerstand bei 59.55 hieven. Der Weg wäre frei bis 90 Euro. Daumen drücken =)

ABB: Donnerstag dank QZ hoch (nicht so schwach wie von Analysten prognostiziert) Freitag gleich wieder runter (Schwache Konjunkturdaten und der Ölpreiszerfall macht weiter keine Hoffnung für die Zukunft). Auf Wochenbasis an der unteren BB-Grenze angekommen. Unterstützung bei 19.71 (19.61) gerissen.

Arcelormittal: Fehlinvestment, auch hier scheint sich ein Totalverlust anzubahnen. Schwache Konjunkturdaten haben letzte Woche weiter zugesetzt.

Glencore: Gedanklich mit Totalverlust abgeschrieben. Fehlinvestment.

 

 

Überarbeitung der OS-Strategie ist weiter in Bearbeitung

 

kevbo

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Depot-Update:

Ein wenig spät, aber es hat mir nicht früher gereicht.

 

Rückblick: So wieder ist eine Woche rum. Eine ziemlich spannende Woche für mein Depot wie auch im Dax und Dow Jones. Trotz Chinaturbulenzen hat sich der Dax gut geschlagen und immer noch ein kleines Polster zu der Aufwärtstrendlinie (welche morgen schon wieder getestet wird?).

Meine Banken haben die QZ`s "schadlos" überstanden, dazu unten mehr. Das gesamtdepot ist dank meinen Aktien wieder leicht im Plus.

 

Ausblick: Diese Woche bringen noch BMW und Munich Re ihre Quartalsbilanzen.

Im Dax ist es weiterhin knifflig. Er hat es nicht in den Trendkanal zurück geschafft und ist noch gute 500 Punkte davon entfernt. Zwischen der langsfristigen Aufwärtstrendlinie besteht aber auch noch ein Puffer (wie oben erwähnt). Positiv ist, dass er aus dem kurzfristigen Abwärtstrend raus ist. Meine Indikatoren zeigen ein durchmischtes Bild. Auf Tagesbasis hat er genauso starkes Aufwärts- wie Abwärtspotenzial. Die Richtung hängt wohl vorallem von den QZ nächste Woche ab und den Konjunkturdaten. Da gibt es einige davon.

Beim Rückblick habe ich einen morgigen Test angesprochen. Damit sind als Auslöser die chinesischen Märkte gemeint. Das Wachstum der chinesischen Industrie, ist gemäss Zahlen vom Samstag, zum Erliegen gekommen. Das könnte für Montag bedeuten. Weiterer heftiger Kursrutsch an den chinesischen Märkten und später in Europa und den USA. Sollte dies der Fall sein, ist der Puffer schnell aufgebraucht und die Chancen, welche ich unter "Werte spezifisch" beschreibe, verringern sich.

 

Werte spezifisch:

Syngenta: Nachrichten zur Übernahme gab es diese Woche nichts, was wir nicht schon wussten. Kurstechnisch ging es zwar nochmals um 3 Rappen nach unten. Am Montag hatte dies aber noch einiges schlechter ausgesehen. Ich muss zugeben, so langsam verliere ich ein wenig die Nerven bei diesem Übernahmekampf. Ich weiss nicht so recht was ich von dieser Hinhaltetaktik (sofern man es so nennen kann) halten soll. Syngenta wehrt sich mit allen Mitteln. Das Übernahmeangebot und der Break-up fee sei viel zu niedrig. Eine offizielle Beendigung der Gespräche bzw. Ablehnung des Angebots gab es meines Wissens auch nicht. Denn wenn hinter den Kulissen kein interesse bestehen würde und es zu keinen Gesprächen gekommen ist, hätte doch auch Monsanto eingesehen, dass dies keinen Sinn macht und die Übernahme als "gescheitert" kommuniziert. Das Übernahmeangebot ist immerhin schon gute 3 Monate her. Ich warte noch ein wenig ab. Auch wenn es an meinen Nerven zerrt und es womöglich die falsche Entscheidung war.

Swatch: So, die Swatch hat sich seit den Quartalszahlen von China kaum beeindrucken lassen. Die letzten 2 Wochen ihre nötige Pause eingelegt. Jetzt kann es wieder weitergehen im Aufwärtstrend, sofern noch 2 Hürden genommen werden. Eine schwache Abwärtstrendlinie (418.25) und die 200-Tagelinie (416.60).

Danach ist frei bis 438.87. Diese könnte sich als harte Nuss erweisen. Wird diese überwunden, kann mein Ausübungspreis in Angriff genommen werden (480Fr.) Ja und wenn der fällt... hui.. 600 Fr. wir kommen... aber soweit sind wir noch lange nicht =)

BMW: und sie bleiben weiter düster. Der schwächelnde Absatzmarkt China macht sich unmissverständlich bemerkbar. Der MACD ist so schwach wie zuletz 2011. Auch sonst gibt es kaum positive Signale. Vielleicht eine kleine Divergenz mit dem RSI auf Tagesbasis. Aber dies ist mehr gesucht als gefunden.

München Rück: Letzte Woche habe ich hier noch von Punktlandung gesprochen. Mit dem Rutsch am Montag war diese natürlich schnell Geschichte. Darüber hat es der Wert die ganze Woche nicht mehr geschafft. Gerade am Freitag, als der Markt gegen Ende nochmals zulegen konnte, ging bei München Rück nicht mehr viel. Am Freitag war generell der Wurm bei den Versicherungsaktien drin. Am Donnerstag kommen die Zahlen, mal schauen ob das was wird. Man las zwar, dass die Versicherer von grösseren Schäden verschont blieben, viele Analysten rechnen trotzdem mit einem Gewinnrückgang. Charttechnisch fungieren die 169.95 als Widerstand bei 158.37 trifft der Wert auf eine Unterstützung. Aus dem Abwärtstrend ist er eigentlich raus. Mehr Sorgen bereitet mir das kreuzen der 50-Tagelinie mit der 200-Tagelinie nach unten. Dies geschah zwar schon vor 3 Wochen, mit einem schwachen Quartal könnte dies aber für zusätzlichen Abwärtsdruck sorgen.

Deutsche Bank: Donnerstag mit gutem Quartal, was den Kurs auch nochmals anspringen liess. Kleines Potenzial ist sogar noch vorhanden. Auf Tages- und Wochenbasis bis 32.75 (obere BB-Grenze). Auch der nächste Widerstand befindet sich in diesem Bereich. Sollte der Kurs nicht durch eine allgemeine positive Stimmung über 33 Euro getragen werden, ist es wohl an der Zeit diese 2. Chance zu nutzen und den OS doch noch mit einem tollen Gewinn zu verkaufen. Dazu kommt, dass auf Wochenbasis die Indikatoren nicht so richtig mitgehen und im Bereich um die 34 Euro, warten zahlreiche kleine (schwache) Widerstände. Sollten auch diese durchbrochen werden, wäre ein Anstieg bis auf 37 bzw. 38 Euro möglich.

BNP Paribas: Auch hier tolles Quartal. Für den Durchbruch bei 59.55 hat es aber nicht gereicht. Momentan bei 59.00. Ohne Unterstützung von allgemeiner guter Stimmung wird es wohl auch sehr schwierig nächste Woche. Auf Tagesbasis ist die obere BB-Grenze knapp über dem Widerstand. Auf Wochenbasis ist der Kurs schon da angelangt. Positiv und hoffnungsvoll: Der kurzfrisitge Abwärtstrend wurde am Freitag mit einem Gap nach oben durchbrochen.

ABB: Erholung über eine Hauptunterstützung bei 19.37 und eine kleine Divergenz auf Tagesbasis mit dem MACD und RSI. Der Weg wäre jetzt 8Tageschart) wieder frei in Richtung 20.20 Fr. Vorsicht ist aber geboten im Wochenchart. Da ist die 50-Tagelinie unter die 200-Tagelinie gefallen.

Arcelormittal: Fehlinvestment, auch hier scheint sich ein Totalverlust anzubahnen. Nichts neues

Glencore: Gedanklich mit Totalverlust abgeschrieben. Fehlinvestment.

 

 

Überarbeitung der OS-Strategie ist weiter in Bearbeitung. Ich teste nur noch die Stop-Lose-Grenze, der Rest ist gemacht. Vermutlich ist mir dieser "Test" aber zu aufwendig und ich ermittle die Stop-Lose-Level "von Hand" bzw. mit der Charttechnik. Meine Probleme hängen grösstenteils mit der unterschiedlichen Volatilität und dem delta zusammen. Je höher die beiden sind, desto mehr kann der OS in Abhängigkeit der Basiswertveränderung gewinnen/verlieren. Hier ein Mass für die Werte mit ihren unterschiedlichen delta`s und Vola`s zu finden, ohne dass ein Stop-lose bei "normalen" Werteschwankungen eintritt, macht mir ziemlich Mühe. Ich will auch nicht riesigen Aufwand betreiben, bei dem ich jedes Wochenende hunderte von Daten sammeln muss. Wenn hier jemand einen Vorschlag hat bin ich dankbar. Ansonsten höre ich mir diese auch gerne an, wenn ich meine OS-Strategie hier gepostet habe.

 

So nun eine erfolgreiche Woche!

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Posted · Edited by kevbo

Depot- und OS-Strategie-Update:

 

Rückblick: Meine OS-Werte haben die Quartalsberichte gut bis hervorragend überstanden. Zudem hatte die letzte Woche glänzend angefangen, diese dann aber doch eher bewölkt beendet.

 

Ausblick: US-Zinswende rückt wieder vermehrt in den Fokus. Es stehen wieder einige Konjunkturdaten an. Auch solche von China. Gestern und Heute gab es schon einige Daten, welche für morgen wieder für Turbulenzen an den chinesischen Märkten sorgen könnten. In den früheren Morgenstunden stehen, dann nochmals Zahlen aus China an. ich habe letzte Woche schon von einem schwachen Montag geschrieben, welcher dann nicht eintraf. Hoffen wir, dass dies morgen auch so ist. Der Dax befindet sich in einer schüchternen Aufwärtsbewegung, welche Unterstützung um die 11300 findet und nach oben bei 11'900 bis 12'000 gedeckelt ist. Dies ist auch gleichzeitig die untere Begrenzung des langfristigen Aufwärtstrendkanal. Die schüchterne Aufwärtsbewegung und der Aufwärtstrendkanal kreuzen sich Anfang September. Hinzu kommt ein Aufwärtstrend, welcher sich aus dem Tief letzten Herbst und dem Tief dieses Jahres ergibt. Hier würde es zu einer Kreuzung mit dem Aufwärtstrendkanal Ende Oktober kommen. Die wohl letzte Aufwärtsunterstüzung würde der Dax im September/Oktober bei ungefähr 8'000 pkt finden. Die Verbindung der Tiefs 2009 und 2011. Der Dow Jones befindet sich in einem kurzfrsitgen Abwärtstrend. Viele meiner Indikatoren zeigen ein schwaches Bild. Die Konjunkturdaten aus den USA werden auch nächste Woche starke Beachtung finden. Trotzdem könnte es nächste Woche zu einer technischen Gegenbewegung kommen, sofern in China nicht die Kurse purzeln.

 

Werte spezifisch:

Syngenta: BASF könnte bei einem (häheren) Monsanto-Angebot einen Bieterkampf entfachen. Monsanto bewegt sich bis jetzt aber nicht. Die Nachricht um BASF Kreditsicherung von über 50 Milliarden Dollar hatte den Kurs nochmals nach oben getrieben. Auf einen OS-Wert von 0.45 Fr. Schlussendlich blieben aber nur noch 0.37 übrig, was 0.01 Fr. mehr als letzte Woche ist. Monsanto muss also den ersten Schritt machen, damit hier etwas zustande kommt. Viele Grossaktionäre wären mit einer Verbesserung der Offerte um 5% zufrieden und der Bieterkampf könnte beginnen. Ich denke mir, dass diese Kreditsicherung durch BASF das Syngenta Management weiter unter Druck setzen werden. Denn die Grossaktionäre könnten darauf pochen Verhandlungen mit Monsanto aufzunehmen, sodass ein offizielles Angebot gemacht werden kann und der Kaufpreis durch einen Bieterkampf in die Höhe getrieben wird. Ich nehme an, diese "Strategie" haben auch schon viele Grossaktionäre erkannt.

Swatch: Der Kurs ist die letzte Woche nochmals stark angestiegen und hat sein Potenzial vollends ausgeschöpft bis Donnerstag. Donnerstag: Auf Tagesbasis die obere BB-Grenze ein wenig überschritten und ein wenig unter dem Widerstand (438.87) bei 437.40 abgeprallt Schluss bei 430. Freitag kaum Bewegung und Schluss bei 430.50. Tagesbasis. Im überkauften Bereich und Potenzial ausgeschöpft. Eine kleine Korrektur oder Seitwärtsbewegung ist hier angebracht, aber nicht unter 415.23, welcher als Unterstützung fungiert. Auf Wochenbasisi ist noch Platz bis ca. 448 Fr. (obere BB-Grenze). Sollte der Widerstand bei 438.87 gebrochen werden, wäre der Weg bis auf ca. 485 Fr. frei. Mit einer Korrektur/Seitwärtsbewegung in den nächsten 2-3 Wochen könnte ein nachhaltiger Durchbruch gelingen.

BMW: Quartal war wie von analysten in etwa erwartet. Notiert weiterhin unter dem Widerstand bei 93.67 (Kurs 92.88). Potenzial auf Tages- und Wochenbasis ist vorhanden. Meine Indikatoren haben aber noch kein wirkliches Signal gegeben, um den Abwärtstrend (ungefähr 97.50) zu durchbrechen.

München Rück: Gutes Quartal und die Prognose für dieses Jahr angehoben. Kurs steigt. Auf Tagesbasis ist das Potenzial fast schon ausgeschöpft. Kurs 173.20, BB Grenze bei 175.43, Widerstand bei 174.33. Auf Wochenbasis ist bei eine Sprung über 174.20/175 der Weg offen bis 195 Euro. Wenn man meinen Indikatoren glauben schenkt, ist dies tatsächlich in den nächsten 4-6 Wochen möglich. Übrigens: Der Kurs ist an der 50 Tagelinie nach oben abgeprallt und hat den Widerstand (169.95) und die 200-Tagelinie (170.18) nach oben durchbrochen.

Deutsche Bank: Herber Rückschlag am Dienstag. Das Potenzial konnte nicht mehr ausgeschöpft werden. Vielmehr besteht jetzt wieder die Gefahr, dass der Kurs den kurzfristigen Aufwärtstrend auch Wochenbasis nach unten durchbricht. Dieser liegt ungefähr bei 30.60. Nächste Unterstützung erst wieder bei 29.50. Morgen wird also schon relativ entscheidend werden.

BNP Paribas: Jubel bricht aus! ... aber nur kurz. Widerstand bei 59.55 ist zwar geknackt (60.35). Die meisten meiner Indikatoren sind angesprungen und auch das Volumen hat zugelegt. Aber auf Tages- und Wochenbasis hat der Kurs die obere BB-Grenze erreicht, was nicht mehr viel Kurspotenzial, ohne Gewinnmitnahmen, zu lässt. Die Situation ist also ziemlich knifflig, da der Abstand des momentanen Kurs und des alten Widerstandes (59.55) nur ein wenig mehr als 1% beträgt. Kann sich BNP über diesen 59.55 halten, ist der Weg frei, wie schon öfters erwähnt. Halten werden sie sich aber nur, wenn die nächsten 1-2 Wochen allgemein positive Marktstimmung herrscht. Dann kommt es womöglich nur zu einer Seitwärtsbewegung bzw. zu Mini-Mini-Gewinnmitnahmen. Bei sehr positiver Stimmung kann der Kurs auch entlang der oberen BB-Grenze zulegen.

Sollte der Kurs die 59.55 unterschreiten, wird die Frage sein, wie stark er dies tut. Er darf nicht auf 57 Euro zurückfallen, denn dann würde das Gap geschlossen. Schliesst er dies nicht, dürfte auch ein Unterschreiten der 59.55 kein Problem sein dies wieder zu durchbrechen, sobald die Kurse allgemein wieder anziehen.

ABB: Gerüchte um den neuen Grossaktionär Cevian, dass möglicherweise Sparten abgespaltet/verkauft werden bzw. Aufsplitterung von ABB brachten den Kurs wieder über 20 Fr. Auf Tagesbasis befindet sich ein kurzfristiger Abwärtstrend bei 20.47 sowie die obere BB-Linie. Wochenbasis: 50-Tagelinie (20.19) und 200-Tagelinie (20.32) bei einem momentanen Kurs von 20.20 Fr. Ohne Konkretisierung der Gerüchte ist das Potenzial für nächste Woche wohl erschöpft. Erstmal seitwärts bzw. kleinere Gewinnmitnahmen.

Arcelormittal: Fehlinvestment, auch hier scheint sich ein Totalverlust anzubahnen. Nichts neues.

Glencore: Gedanklich mit Totalverlust abgeschrieben. Fehlinvestment.

 

 

OS-Strategie:

Im angehängten PDF habe ich meine OS-Strategie beschrieben. Dies gilt erst für neue Käufe, also nicht für mein momentanes Depot. Zudem werde ich Anpassungen vornehmen, sollten sich gewisse Regeln nicht bewähren, wie von mir gewünscht.

Verbesserungsvorschläge/Kritik sind wie immer erwünscht.

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Strategie Optionsscheine.pdf

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Depot-Update:

 

Rückblick:

Tja, als ich letzte Woche meinte bei einigen meiner Werte ist das Potenzial ausgeschöpft und eine kleine Korrektur/Verschnaufpause wäre angebracht, meinte ich eigentlich nicht Dienstag und Mittwoch. Das Update fällt dementsprechen auch realtiv kurz aus, denn viele Unterstützungeslinien wurden gerissen nicht nur bei meinen Werten, sondern auch beim Dax.

 

Ausblick:

Die nächste(n 2-3) Woche(n) wird, sowohl für meine Werte wie auch für den Dax richtungsentscheidend werden.

Dax: Steht kurz vor dem Wiedereintritt in den Abwärtstrend und fast punktgenau auf der 200-Tagelinie (Freitagsschlusskurs darunter / Futureschlusskurs darüber). Nochmals solche China-Nachrichten wie letzte Woche und die 12'000 sind für dieses Jahr wohl Geschichte. Der Dax wird dann in Richtung 10'000 fallen und muss diese unbedingt verteidigen, ansosnten droht ein ziemlich schneller Zerfall auf die 8'000. Hoffnung kann der kurzfrsitge Aufwärtstrendkanal machen, welcher sich die nächste Woche mit dem Abwärtstrend schneidet. Wirklich über den Berg ist der Dax aber noch lange nicht. Es gilt das Down-Gap zu schliessen. Sprich der Dax muss über 11'300 auf Tagesbasis schliessen.

Mit dem Kursrutsch letzte Woche hat sich ein 2ter Abwärtstrend ausgebildet (Verbindung des Allzeithochs mit dem Hoch im Juli bei fast 11'800 und dem Hoch vor 2 Wochen bei fast 11'700. Eine wirkliche Aufhellung wird es erst geben, wenn der Dax über 11'700 auf Tagesbasis schliesst. Dann wären alle Abwärtstrends nach oben durchbrochen und der Dax könnte nochmals einen Versuch starten in den langfrisitgen Aufwärtstrendkanal vorzustossen und den 12'000 anzugreifen.

Ob der Dax aber bei dieser Nachrichtenlage/Unsicherheiten wirklich die Kraft dafür hat, werden, wie schon erwähnt, die nächste(n) Woche(n) zeigen. Womöglich ist das obere Ende der Fahnenstange erreicht und wir müssen uns mit fallenden Kursen anfreunden. Ich spreche hier nicht von einem Crash, sondern von einer längeren Abwärtsbewegung von mehrere Monaten bzw 1 Jahr.

 

Werte Spezifisch:

Ich gehe diese Woche nicht Einzeln darauf ein. Da sich auch hier (fast) alle Werte an einem Scheideweg befinden. Kommen sie zurück über wichtige ehemalige Unterstützungslinine bzw zurück in den Aufwärtstrend oder fallen sie in den Abwärtstrend zurück bzw. eröffnen einen.

Das hier ist vielleicht interessant:

 

Syngenta: Seitwärtsbewegung. Warten auf News Zur Übernahme.

Swatch: Gap nicht auf Tagesschlussbasis geschlossen (aber während des Tages). Wieder unter 400 Fr. Down-Gap bei 410 Fr. (Tagesschluss). Genau auf der langfrsitgen Abwärtstrendlinie aufgeschlagen, also kurz vor Wiedereintritt

BMW: Kleine Unterstützung bei 85.08. Widerstand bei 92.26. Durchbruch Abwärtstrend bei ca. 96

München Rück: Wieder unter die Unterstützung bei 170 gefallen. Gedeckelt bei ca. 174. Kämpft mit dem 200-Tagelinie und der 50-Tagelinie.

Deutsche Bank: Muss dringend die Unterstützung bei 29.36 zurückerobern. Vielleicht Unterstützung durch mögliche Gerüchte über die Strategie von Cryan.

BNP Paribas: Hat sich am besten von allen Werten gehalten. Gap ist zwar nicht auf Tagesschlussbasis geschlossen worden aber während des Tages. Unterstützung bei 57.42 hält noch. Möglicherweise W-Formation mit Pullback... (Nur auf Wochenschlussbasis, also mit Vorsicht zu geniessen)

ABB: Seitwärtsbewegung zwischen Auf- und Abwärtstrend

Arcelormittal: Fehlinvestment, auch hier scheint sich ein Totalverlust anzubahnen.

Glencore: Gedanklich mit Totalverlust abgeschrieben. Fehlinvestment.

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Depot-Update:

 

Bitter Bitter... Das Depot ist tiefrot. Die beiden Rohstoffwerte sind abgeschrieben und auch bei den beiden banken ist nicht mehr viel zu machen (alle laufen im Dezember aus). Auch das Depot wird es bis Ende Jahr vermutlich nicht mehr in den grünen Bereich zurück schaffen. Nur noch Syngenta könnte dies wohl noch herbeiführen. Aber auch da schwindet so langsam die Hoffnung auf neue Gerüchte bzw. ein Übernahmeangebot. Naja so ist es halt mal läuft ein Jahr gut, mal läuft es eben in den entscheidenden Momenten nicht. Was solls... Das Jahr ist für mich/mein Depot gelaufen. Ich werde mich jetzt um eine möglichst erfolgreiche Umsetzung meiner "neuen" Strategie kümmern. Dazu überlege ich mir, ein fiktives Musterdepot zu führen, bei welchem ich die Strategie schon testen kann. Jetzt wo es abwärtst geht, ist dies eine gute Möglichkeit.

 

Charttechnisch kann ich nicht viel sagen. Eine technische Erholung wäre überfällig, speziell auf Tagesbasis. Das Kursgeschehen wird aber im moment hauptsächlich von Nachrichten zu China und deer US-Leitzinswende beeinflusst. Und wie ein Analyst gestern bei CNBC schön gesagt hat:

"good news are bad news and bad news are bad news". Wir werden Montag sehen, welche Gedanken sich die Anleger über das Wochenende gemacht haben. M.M.n. ohne eine klare Aussage zur US-Zinswende (findet noch dieses Jahr statt / findet erst nächstes Jahr statt) oder weitere Unterstützungen der chinesischen Regierung für ihre Wirtschaft, sehe ich schwarz für die 10'000. Danach befindet sich der Dax bis ca. in den Bereich um die 8'000 im freien Fall. Dort trifft er dann nochmals auf eine Widerstandslinie und einen Aufwärtstrend, welchen ich aber für "schwach" halte. Der Aufwärtstrend verbindet das Tief der Finanzkrise (2009) mit dem Tief 2011. Ein Trend, welcher sich aus 2 Punkten bildet... ich weiss nicht ob das ausreicht. Mit 2 Punkten kann ich alle möglichen Trendlinien einzeichnen wie mir gerade Lust und Laune ist.

Ich bin für nächste Woche weiterhin negativ gestimmt sollte sich heute bzw. morgen nichts mehr tun... aber ich lass mich auch gerne positiv überraschen... eine technische Erholung ist jedezeit möglich, ob es mehr wird entscheidet die Psyche der Anleger.

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Depot-Update

 

Aus Zeitgründen muss ich das Update kurz halten.

 

Der (vorerst) geplatze Syngenta-Deal reisst mein Depot tief in die roten Zahlen. Ich bin zwar überzeugt, dass das letzte Wort noch nicht gesprochen ist, aber das hilft meinem Depot momentan auch nicht. Der August hatte es wirklich in sich, besonders die letzte Woche. Es dürfte also spannend bleiben, wohin die Reise geht. Für meine beiden Banken wird die Zeit ziemlich knapp (Ende Jahr laufen die OS aus)

Bei ungefahr 10'700 befindet sich einer der ersten Abwärtstrends, auf dem Weg zurück in den Aufwärtstrendkanal. Auf Wochenbasis dürfte eine weitere technische Erholung, zumindest bis in diesen Bereich, durchaus möglich sein.

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Depot-Update

 

Rückblick: Das Depot steht kaum verändert zur letzten Woche. Syngenta hat sich ein wenig erholt, wobei ich dies eher für kurzfrsitig halte. Dafür haben die beiden Banken wieder abgegeben. Der Dax hat sich auch wieder Richtung Süden verabschiedet.

 

Ausblick: Es kristallisiert sich immer mehr ein Abwärtstrend heraus. Auch die nächsten Wochen werden weiterhin turbulent bleiben. China ist weiterhin stark im Fokus und auch die US-Zinswende lässt keine Ruhe. Es wird spannend sein wie die Anleger in 1.5 Wochen reagieren.

Ich habe dieses Jahr geanklich schon relativ abgeschlossen. Die beiden Rohstoffwerte sind abgeschrieben und auch bei den beiden Banken wird nicht mehr viel zu holen sein. Die Schweizer-OS laufen alle bis Ende 2016. Auch bei BMW dürfte nicht mehr viel gehen, diese laufen zwar noch bis März aber mit Strike 140 eigentlich unmöglich. Notieren jetzt schon über 20% unter meinem Einstiegskurs. München Rück läuft bis Mitte nächstes Jahr, auch da dürfte es schwer werden. Der Wert hält sich momentan aber ziemlich gut.

Ansonsten teste ich zur Zeit die neue Strategie, um im neuen Jahr auch mal Gewinne mitzunehmen. Denn ich habe dieses Jahr gemerkt, dass ich mental nicht genügend stark bin um Gewinne mitzunehmen, sondern zu gierig werde. Irgendwie eine interessante Erfahrung, dass ich dies bei Laufzeit-OS nicht geschafft habe bei Knock-outs mir dies aber meist gelungen ist. naja was in meinem Gehirn manchaml vorgeht weiss ich auch nicht immer =) Mit der Strategie soll diesem aber vorgebeugt werden. Besonders mit den Stop-Kursen, welche nachgezogen werden bzw. Verluste begrenzen.

Fast 2'000 fr. Cash liegen ja noch auf dem Depot um es nächstes Jahr besser zu machen.

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Depot-Update

 

Rückblick: Weiterhin alles beim Alten. Kaum Bewegung im Depot. Positiv dürfte die Performance des Depots dieses Jahr nicht ausfallen...

Ausblick: Dürfte wohl weiterhin eine ziemlich volatile Woche werden. China-Daten am Wochenende dürften nicht unbedingt für positive Stimmung sorgen. Hauptthem wird aber die Spekulation um US-Leitzinswende sein (Donnerstag).

Womöglich kann ich dann ab nächster Woche auch wieder chartechnische Prognosen zu meinen Einzelwerten abgeben. Da nach dem Donnerstag vielleicht wieder vermehrt auf (fundamentale) und charttechnische Aspekte geachtet wird.

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Depot-Update:

 

Rückblick: Der Notenbank-Entscheid wurde schlecht aufgenommen, obwohl man wegen des Hexensabbats noch nicht genau bestimmen konnte wie stark die Kursverlsute auf den Entscheid zurückzuführen waren. Der "kurzfrisitge" Abwärtstrend scheint sich immer mehr durchzusetzen. Schon bei winzigen Erholungen machen die Anleger Kasse.

Ansonsten bei meinem Depot hat sich nicht viel geändert. Ich lass das ganze jetzt einfach bis Ende Jahr auslaufen. Danach neues Jahr neues Glück :D

 

Ausblick: Nicht viel anders als die letzten Wochen und Monate. Kleine Erholungen dürften für Gewinnmitnahmen sorgen. Es gibt momentan nichts was nur annähernd darauf hinweist, dass sich der DAX irgendwie aus diesem Abwärtstrend befreien kann. Ich zweifle sehr stark an einer Jahresendrally. Mal schauen wie die Aussagen des Notenbankes John Williams die nächste Woche im Markt aufgenommen werden. M. M. n. herrscht weiterhin das Prinzip: good news are bad news and bad news are bad news. Die Anleger dürfen sich zwischen 2 Dingen entscheiden: Angst um die Weltwirtschaft (US-Notenbank hebt Zinsen nicht an) und Angst um die Schwellenländer (US-Notenbank hebt Zinsen an) und weiter gedacht führt das wieder zu ersterem.

Der Dax hat momentan sehr gute Chancen in den nächsten 2-3 Wochen in Richtung 9'000 Marke zu fallen.

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