ImperatoM

Polytec

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54 Beiträge in diesem Thema

Geschrieben

Erstaunlich, dass es zu Polytec noch keinen Thread gibt - trotz Deutschsprachigkeit des Unternehmens (und seiner Berichte), trotz 185 Mio MK, trotz seiner Weltmarktführerschaft im Bereich optischer Schwingungmessstechnik (eigene Angabe) und vor allem trotz der jüngst hervorragenden Entwicklung! In Frankfurt und bei Tradegate gibt es ständig ordentliche Umsätze, in Wien kann man auch mal größere Mengen handeln.

 

Es liegt der Schwerpunkt im Bereich Spezialwerkstoffe (Kunststoffe sowie Metalle) für die Automobilindustrie.

 

Der Polytec-Kurs hat sich von der 2009er Krise nur bis Ende 2010 erholt, danach war erstmal Pause angesagt, weil die Zahlen mäßig ausfielen. Diese Zeit ist nun anscheinend vorbei - und damit ist der Weg nach oben frei. Die neuen Werke in Holland tragen direkt ordentlich zum Gewinn bei. Im Q1 verdoppelte sich das Ergebnis gegenüber 2014, bei etwa 30% mehr Umsatz.

 

Aufs Jahr hochgerechnet führt das zu einem EPS von 1,04 Euro, also einem KGVe von 8, bei einem KBV von 1,36. Um ein 15er-KGV zu erreichen, müsste der Wert sich also fast verdoppeln. Ich bin seit heute dabei.

 

Noch wichtig: Die Dividende (4%) wurde soeben ausgezahlt, so dass sich der Deutsche Anleger erstmal ein Jahr lang nicht mit Steuerfragen auseinandersetzen muss und mögliche Kursgewinne voll mitnehmen kann.

 

 

Edit: Schwingungstechnik -> Schwingungmessstechnik , Edit 2: Unternehmensschwerpunkt angepasst

 

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Geschrieben

trotz seiner Weltmarktführerschaft im Bereich optischer Schwingungstechnik

 

Was soll das denn genau sein, optische Schwingungstechnik? :blink:

 

Schwingungstechnik stelle ich mir ziemlich mechanisch vor.

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Geschrieben

trotz seiner Weltmarktführerschaft im Bereich optischer Schwingungstechnik

 

Was soll das denn genau sein, optische Schwingungstechnik? :blink:

 

Schwingungstechnik stelle ich mir ziemlich mechanisch vor.

 

Stimmt, da hab ich mich blöd ausgedrückt. Es geht um optische SchwingungsMESStechnik.

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Geschrieben

Polytec mit sehr guten Halbjahreszahlen trotz Autoabsatzkrise in China (Erklärung: Polytecs Geschätfsregion ist ausschließlich in Europa, Autos für den chin. Markt werden weitgehend dort gefertigt)!

 

Trotzdem hat die Aktie den allgemeinen Kurssturz mitgemacht und wirkt nun besonders attraktiv. Hochgerechnetes KGVe: 7

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Geschrieben · bearbeitet von Schildkröte

Ich habe mir die Aktie bei Finanzen.net kurz angesehen. Für meinen Geschmack muss ich mich nicht näher mit dem Unternehmen beschäftigen. Die Marktkapitalisierung und das Firmenprofil sehen ja erstmal ganz gut aus. Aber während der Krise wurde ein großer Verlust geschrieben und seit 2011 liegen kontinuierlich rückläufige EPS vor. Was bringt mir ein aktuelles KGV im höheren einstelligen Bereich, wenn das KGV vor einigen Jahren bei höheren EPS lediglich im mittleren einstelligen Bereich lag? Eventuell künftig höhere Gewinne sind aktuell also unter Umständen längst im Kurs eingepreist. Wenn Du mir sagst, dass Unternehmen hat aus möglichen Fehlern in der Vergangenheit gelernt und/oder hat eine bahnbrechende Idee in der Entwicklung, dann vielleicht okay. Eventuell soll sogar ein interessanter Wettbewerber übernommen werden. Manche Unternehmen (z. B. Indus sowie Gerresheimer) wachsend überwiegend durch Übernahmen. Ansonsten würde ich Polytec höchstens für eine kurz- bis mittelfristige Spekulation in Erwägung ziehen. Für langfristiges Buy&Hold eher nicht. Auf die Risiken im Automarkt, insbesondere wegen China, habe ich Dich ja schon im Thread zu Grammer hingewiesen. Welche Ziele verfolgen die Hauptaktionäre Friedrich Huemer (hält 26,64% der Aktien) und Delta Lloyd Asset Management (10,95%)?

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Eventuell künftig höhere Gewinne sind aktuell also unter Umständen längst im Kurs eingepreist. Wenn Du mir sagst, dass Unternehmen hat aus möglichen Fehlern in der Vergangenheit gelernt und/oder hat eine bahnbrechende Idee in der Entwicklung, dann vielleicht okay. Eventuell soll sogar ein interessanter Wettbewerber übernommen werden. Manche Unternehmen (z. B. Indus sowie Gerresheimer) wachsend überwiegend durch Übernahmen.

 

Hast Du mitbekommen, dass eine solche Übernahme mit dem großen Werk in Holland am Jahreswechsel erfolgt ist? Die Ergebnisse der letzten Jahre waren nicht berauschend, aber das aktuelle Halbjahresergebnis (das das neue Werk beinhaltet) ist um Längen besser als die der letzten Jahre. Die EPS der Gesamtjahre 2012-14 lagen bei 97, 65 und 62 Cent. Nun hat man aber bereits zum Halbjahr 53 Cent erwirtschaftet.

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Geschrieben · bearbeitet von Schildkröte

Ohne Dir zu nahe treten zu wollen: Du suchst Dir immer wieder (bewusst oder unbewusst?) Turnaround-Kandidaten aus. Deine Argumention lautet dann jedes mal in etwa so: "Das Unternehmen hatte zwar in der Vergangenheit Probleme, aber jetzt ist alles anders. - Oh, ist es ja doch nicht." Ständig wiederkehrende Probleme bzw. höhere Risiken sind im niedrige(re)n KGV halt eingepreist. Qualität bzw. "Robustheit" wiederum hat eben seinen Preis.

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Ohne Dir zu nahe treten zu wollen: Du suchst Dir immer wieder (bewusst oder unbewusst?) Turnaround-Kandidaten aus. Deine Argumention lautet dann jedes mal in etwa so: "Das Unternehmen hatte zwar in der Vergangenheit Probleme, aber jetzt ist alles anders. - Oh, ist es ja doch nicht." Ständig wiederkehrende Probleme bzw. höhere Risiken sind im niedrige(re)n KGV halt eingepreist. Qualität bzw. "Robustheit" wiederum hat eben seinen Preis.

 

Ich würde sie nicht als Turnaround-Kandidaten zusammenfassen, sondern etwas allgemeiner als Aktien, bei denen es gerade gute fundamentale Neuigkeiten gibt, die eine Chance haben, langanhaltend weiterzubestehen. Ein "Oh, ist es ja doch nicht" kommt dabei natürlich auch mal vor, war aber eher die Ausnahme als die Regel. Ziemlich reingefallen bin ich in den letzten drei Jahren nur bei Euromicron, Grammer und SKW Stahl. Dem stehen 13 besonders erfolgreiche Anlagen im gleichen Zeitraum gegenüber, dazu kommen viele weitere ohne besonderen Erfolg oder Misserfolg. Laut Portfolio Performance lag meine Depot-Rendite in den drei Jahren bei 158% - gegenüber 45% beim DAX und 72% beim MDAX. Die erfolgreichsten Anlagen waren häufig kleine Nebenwerte (Edding, Albis, LS, IVU), aber auch größere (Nokia, Sixt). Angesichts der objektiven Zahlen kann ich Deine Kritik nicht ganz nachvollziehen.

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Geschrieben · bearbeitet von Schildkröte

Wie gesagt, ich wollte Dir persönlich nicht zu nahe treten. Aber sachlich/inhaltlich ist konstruktive Kritik wichtig. Nun gut, 3 Rohrkrepierer bei 13 Überfliegern sieht gut aus. Entscheidend ist ja, was man letztlich für einen Schnitt erzielt(, angesichts des eingegangenen Risikos). Aber in einem Bullenmarkt steigen auch die Aktien von schwachen Unternehmen im Kurs. Wäre Dein Schnitt in einem Bärenmarkt auch so gut? Diese Fragestellung sollte allerdings besser in Deinem Musterdepot als im Thread zu Polytec diskutiert werden.

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Ja, für konstruktive, begründete Kritik bin ich eigentlich immer offen und sogar dankbar, ich stelle mein Depot und meien Strategie ja gerade deshalb hier zur Diskussion. Nun habe ich mich über Deinen Satz gewundert:

 

Deine Argumention lautet dann jedes mal in etwa so: "Das Unternehmen hatte zwar in der Vergangenheit Probleme, aber jetzt ist alles anders. - Oh, ist es ja doch nicht."

 

Das hieße ja, dass meine Trades "jedes mal" misslungen wären - oder wenn es eine Übertreibung wäre, dass dies zumindest häufig geschehen sei. Da frage ich mich, wie dieser Eindruck bei Dir entstehen konnte, da ich ihn anhand meiner Zahlen überhaupt nicht nachvollziehen kann.

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Geschrieben · bearbeitet von Schildkröte

Okay, das "jedes mal" nehme ich hiermit zurück und bitte Dich um Entschuldigung, falls ich Dir zu nahe getreten bin. Deine entspr. Ausserungen zu Grammer erinnerten mich halt sofort an Deine damaligen Ausserungen bei Euromicron und SKW Stahl. Unabhängig wollte ich Dich darauf hinweisen, dass es in einem Bullenmarkt leichter ist, den Markt zu schlagen als während eines Bärenmarktes. Aber das sollten wir nun nicht weiter in diesem Thread erörtern.

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Okay, das "jedes mal" nehme ich hiermit zurück und bitte Dich um Entschuldigung, falls ich Dir zu nahe getreten bin. Deine entspr. Ausserungen zu Grammer erinnerten mich halt sofort an Deine damaligen Ausserungen bei Euromicron und SKW Stahl.

 

Okay, kein Problem. Ist mir auch nicht zu nahe gegangen, ich wollte es nur inhaltlich gerne hier noch klären. Das ist nun erledigt und auf den Rest antworte ich nun in meinem Musterdepot, so dass es hier wieder um Polytec gehen kann :thumbsup:

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Geschrieben · bearbeitet von ImperatoM

Polytecs Aktienkurs aus Sicht des Vorstands zu Unrecht ein Stück mit VW mitgesunken:

http://www.boerse-social.com/2015/10/07/polytec_optimistisch_beruhigt_wegen_vw_bsnspringer_roadshow-nachlese_christian_drastil

 

Wenn das erste Halbjahr auch nur annähernd ein Indikator für das zweite sein wird, ist das KGVe sensationell.

 

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Polytec hat heute seine Q3-Zahlen veröffentlicht. Umsätze und Gewinne sind im Vergleich zu den Vorquartalen konstan geblieben. Die Befürchtungen wegen China und VW haben sich daher als haltlos erwiesen. Im Vergleich zum Vorjahr steigert Polytec den Gewinn Q1-Q3 um 80 (!) Prozent.

 

Das KGV liegt bereits nach 9 Monaten bei unter 10. Der Ausblick wurde verbessert: Statt "spürbar" soll das Ebit nun "deutlich" über 30 Mio liegen.

 

Ich wundere mich immer noch, dass der Markt so vorsichtig bei Polytec bleibt. Worauf wartet man? Auch heute nur 3,5% plus (was nicht schlecht klingt, aber im Verhältnis zu den geschriebenen Gewinnen immer noch erstaunlich wenig ist).

 

Meine Annahme ist, dass der Kurs im Frühsommer (nach Verkündung von JB und deutlicher Dividendenanhebung, vor der HV) der Kursw mindestens 50% höher stehen sollte als heute. Dementsprechend bleibe ich stark investiert.

 

Bin ich eigentlich der einzige Polytec-Aktionär hier?

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Hast du denn genaue Zahlen, welchen Anteil am Umsatz/Gewinn VW hat? Der Skandal schläg jetzt noch nicht durch, aber wenn das so weiter geht wie heute, kann es ganz schön rappeln. Mal eben eine Million Fahrzeuge mehr, die gefälscht sind und immer weiter in der Presse sein - das ist alles schlecht.

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Hast du denn genaue Zahlen, welchen Anteil am Umsatz/Gewinn VW hat?

Klar, steht in jedem Zwischenbericht. VW macht so rund 40% des Umsatzes aus, wenn ich mich richtig erinnere.

 

Der Skandal schläg jetzt noch nicht durch, aber wenn das so weiter geht wie heute, kann es ganz schön rappeln. Mal eben eine Million Fahrzeuge mehr, die gefälscht sind und immer weiter in der Presse sein - das ist alles schlecht.

 

Hier ein interessantes Interview dazu:

https://www.brn-ag.de/29721

 

Demnach gibt es auch weiterhin keine Erkenntnisse zu eventuellen Geschäftsbeeinträchtigungen. Für den Rest des Jahres seien die Quantitäten auch bereits sehr absehbar.

Ich glaube zwar, dass VW selbst noch eine Weile schlechte Zahlen liefern könnte. Aber solange sie weiterproduzieren und die VW-Absatzzahlen nicht zurückgehen (zuletzt stiegen die sogar), läuft es bei Polytec rund.

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Es ist halt die Frage, wie lange das so bleiben könnte. Bei VW sehe ich eher schwarz. Aber natürlich kann ich auch mit meiner Meinung falsch liegen. Daher lass ich lieber die Finger davon - aber ich bin eh kein Fan von Autowerten ;).

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Andere VW-abhäängige Werte von Autozulieferern haben sich mittlerweile schon ein Stück weit erholt. Polytec ist als österreichischer Kleinwert vielleicht noch nicht so im Blick der Börsen. In einem guten Monat gibt es die Jahreszahlen 2015.

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Polytec mit Top-Zahlen: Leichte Einbußen bei VW wurden bei anderen Herstellern mehr als ausgeglichen. Die Div-Rendite leigt bei 4%, das KGV bei 7. Im Ausblick wird sogar noch eine Steigerung des Gewinns erwartet:

 

http://derstandard.at/2000034195178/Polytec-fuhr-2015-bessere-Ergebnisse-als-erwartet-ein?ref=rss

 

Ich glaub, ich hab ne neue Lieblingsaktie...

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Ich hab mir den JB nochmal ausführlich angesehen und finde es ganz interessant, welche Effekte zu der Gewinnsteigerung beigetragen haben.

 

Der Umsatzanteil von VW ist zwar zurückgegangen, aber gleich bei mehreren anderen Herstellern konnten große Sprünge nach vorne erzielt werden. das führt auch dazu, dass die VW-Risiken für Polytec geringer geworden sind und die Diversifikation gestiegen ist. Gleichzeitig erkennt man, dass eine recht große Bandbreite von Herstellern auf Polytec-Produkte zugreift und dass neue, erfolgreiche Automodelle auch direkt auf die Polytec-Bilanz durchschlagen. Aufgrund der Herstellerdiversifikation ist es fast egal, welcher Hersteller Erfolg hat - Polytec profitiert unabhängig davon.

 

Auch erweist sich der Immobilien-Deal mit dem Hauptaktionär als sehr gutes Geschäft für Polytec. Mal abgesehen davon, dass man nun nicht mehr abhängig von einem Vermieter ist, entfällt die jährlich erhöhte Staffelmiete nun als Eigentumbesitzer. Und auch im ersten Jahr sparte man bereits recht genau 10% des Kaufpreises an Miete, hat also eine Gesamtapitalrendite von 10% auf die Investition (vor Zinsen), was einer Eigenkapitalrendite von rund 30% entspräche - nicht übel! Auch verglichen mit den Fremdkapitalfinanzierungskosten erscheinen die 10% sehr gut, da für die Immobilie im Zinstief sicher deutlich weniger gezahlt werden muss.

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Anscheinend bin ich hier immer noch recht alleine unterwegs. Die Halbjahreszahlen 2016 waren schon wieder hervorragend, das KGV dürfte 2016 bei ungefähr 7-8 liegen:

 

http://www.finanznachrichten.de/nachrichten-2016-08/38175507-pta-afr-polytec-holding-ag-ergebnis-1-halbjahr-2016-015.htm

 

Überzeugen müsst Ihr Euch selbst, aber einen Blick würde ich jedem mal empfehlen. Solche Schnäppchen gibts nur noch selten.

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Geschrieben · bearbeitet von ImperatoM

Heute ausgezeichnete Q3-Zahlen, die Aktie legt über 7% zu und ist immer noch viel zu billig: Nach 9 Monatenhat amn bereits ein EPS von 1 Euro bei einem Kurs von nur 8,50 Euro.

 

http://www.finanznachrichten.de/nachrichten-2016-11/39059980-pta-afr-polytec-holding-ag-ergebnis-3-quartal-2016-015.htm

 

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Geschrieben · bearbeitet von Schildkröte

Also in Focus Money (ich kriege gelesene Hefte von'nem Kollegen) stehen ja doch schon mal einige gute Artikel drin. Allerdings ist dieser Artikel ziemlich reißerisch geschrieben, wie man es vom Aktionär erwartet. Aber gut, vielleicht sorgt der Artikel ja dafür, dass dessen Leser den Aktienkurs pushen.

 

Wie hoch ist eigentlich der Umsatzanteil bezüglich Tesla? Nicht, dass man sich womöglich ein Klumpenrisiko wie bei nicht wenigen VW-Zulieferern ins Depot legt. Schließlich ist Tesla auch nicht ganz ohne.

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Also in Focus Money (ich kriege gelesene Hefte von'nem Kollegen) stehen ja doch schon mal einige gute Artikel drin. Allerdings ist dieser Artikel ziemlich reißerisch geschrieben, wie man es vom Aktionär erwartet. Aber gut, vielleicht sorgt der Artikel ja dafür, dass dessen Leser den Aktienkurs pushen.

 

Wie hoch ist eigentlich der Umsatzanteil bezüglich Tesla? Nicht, dass man sich womöglich ein Klumpenrisiko wie bei nicht wenigen VW-Zulieferern ins Depot legt. Schließlich ist Tesla auch nicht ganz ohne.

 

Die Tesla-Geschichte ist winzig, das ist eher eine Mediengeschichte. Tesla produziert ja auch kaum Autos verglcihen mit den großen Playern. Die tollen Erfolge Polytecs kommen aber auch nicht durch Tesla, sondern durch:

- den Betriebsimmobilenkauf

- den Kauf des holländisches Werkes

- der teilweisen Produktionsverlagerung nach Tschechien

- ganz aktuell: der neuen Plastikkistenfabrik (klingt trivial, aber die bauen mal eben quasi-vollautomatisiert 30.000 Kisten am Tag mit einem einzigen (!) Mitarbeiter in der Produktion und machen laut Firma Riesen-Gewinne)

 

Die Tesla-Story nehme ich da auch gerne mit, aber die ist aktuell eher Thema in den Medien als in der Bilanz.

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