P2P-Kredite

319 posts in this topic

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Nutzt hier denn jemand Bondora Go & Grow?

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vor 45 Minuten schrieb steff1312:

Nutzt hier denn jemand Bondora Go & Grow?

Nein

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Ja ;-)

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Nun, gern auch etwas länger :-)

 

Ich nutze G&G zum Cash Parken. Einzahlung aber auch Auszahlung funktiinieren einwandfrei. Ja, es hat ein völlig anderes Risiko als Tagesgeld, aber dessen bewust, kann man es als solches verwenden. Klar risikobehaftet. Somit keine RK1. Als längerfristige Anlage auch nur relevant, wenn einem die 6,75% (ungarantiert) reichen. Denke das Risiko ist jedoch für den geringen Satz zu hoch. Somit kurz- oder mittelfristig okay.

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Posted · Edited by Dudelinode

Heute hat Robocash kommuniziert das auch sie die Zinsen von 14 auf 12% p.a. für neue Kredite reduzieren werden. 

Bei 12% p.a. nähern wir uns langsam meiner Schmerzgrenze welche ich für das kurzzeitige parken meiner uninvestierten Mittel auf diesen Plattformen habe. Aktuell noch bei Mintos und Robocash investiert aber viel weiter darf es nicht fallen sonst ist es mir das Risiko nicht Wert.

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On 11/14/2018 at 4:37 PM, steff1312 said:

Nutzt hier denn jemand Bondora Go & Grow?

Ja. Ich finde die Idee interessant und habe einen kleinen Betrag dort geparkt. Anlagehorizont sind rund 4Jahre, dann wird mein Patentkind 18 und sie bekommt ihr Geldgeschenk :)

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Am ‎02‎.‎11‎.‎2018 um 13:30 schrieb DrFaustus:

Was sind das Beispielhaft für Darlehen, die solche Renditen abwerfen?

Die Rendite liegt ja teilweise deutlich über der von ungesicherten Dispokrediten.

Ich würde gerne die Frage nochmal vorziehen. Kann mir jemand dazu etwas sagen?

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vor 19 Minuten schrieb DrFaustus:

Ich würde gerne die Frage nochmal vorziehen. Kann mir jemand dazu etwas sagen?

Es sind größtenteils Verbraucherkredite (Autokauf, 100 Euro für wenige Wochen, ...) an osteuropäische Privatpersonen. Mit deutschen Kreditbedingungen wohl nicht vergleichbar.

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Ok, verstanden. Danke!

 

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Beispiel von https://www.aasapolska.pl/  aus Polen

AASA vergibt (oder vergab - ich weiß es nicht) Kredite über Mintos

 

Zitat

 

The loan amount 5000 PLN

Loan period 24 months

Preparation fee PLN 300

Interest on the loan to repay PLN 536.13

Commission PLN 2990.00

Interest 10% (fixed rate)

APRC 82.98%

Total for repaymentPLN 8826,13

 

 

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Posted · Edited by hund555

Wie lange gibt's eigentlich diese ganzen P2P-Platformen ? Gibt es die länger als 10 Jahre und haben sie also erfolgreich Finanzkrise überstanden?

Ich denke, wenn es zu größeren Wirtschaftskrise kommen würde, würden evtl. viele Kredite nicht bedient werden können. Wie es da mit Buyback ausschaut, kann wohl keiner genau sagen.

 

Wie ist eigentlich, wenn man das Geld durch die Anlage verliert. Auf Zinsen zahlt man Steuern. Beteiligt sich der Staat auch bei Verlusten? Sprich, kann man das Geld von dem zu versteuerndem Einkommen abziehen? Oder wie bei Aktien: Bei Gewinnen ist er dabei, bei Verlusten nicht?

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Ja ein paar amerikanische und englische Plattformen, wie z.B. Zopa, sind schon vor der Weltwirtschaftskrise aktiv gewesen und bestehen heute noch. Die Balten, wie Bondora oder auch Mintos sind zwar auch etabliert, aber erst mit der Krise oder später entstanden. Buyback ist in einer solchen Krise sicher kaum hilfreich, da die Darlehensanbahner dann auch Ihre Probleme bekommen werden, da hilft nur Diversifikation.

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vor 13 Stunden schrieb hund555:

Beteiligt sich der Staat auch bei Verlusten? Sprich, kann man das Geld von dem zu versteuerndem Einkommen abziehen? Oder wie bei Aktien: Bei Gewinnen ist er dabei, bei Verlusten nicht?

Zugegeben off-topic.... kannst du bitte mal erklären, wieso "der Staat" bei Aktienverlusten nicht dabei ist?

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vor 13 Stunden schrieb hund555:

Wie lange gibt's eigentlich diese ganzen P2P-Platformen ? Gibt es die länger als 10 Jahre und haben sie also erfolgreich Finanzkrise überstanden?

Ich denke, wenn es zu größeren Wirtschaftskrise kommen würde, würden evtl. viele Kredite nicht bedient werden können. Wie es da mit Buyback ausschaut, kann wohl keiner genau sagen.

 

Wie ist eigentlich, wenn man das Geld durch die Anlage verliert. Auf Zinsen zahlt man Steuern. Beteiligt sich der Staat auch bei Verlusten? Sprich, kann man das Geld von dem zu versteuerndem Einkommen abziehen? Oder wie bei Aktien: Bei Gewinnen ist er dabei, bei Verlusten nicht?

Nein - Verluste wie bei Aktengeschäften sind hier (meines Wissens) nicht anrechenbar. Zinsen müssen versteuert werden, sollten Verluste entstehen, gibt es aber auf der anderen Seite keinen "Verlustverrechnungstopf" (noch nicht einmal bei deutschen Plattformen, wie Auxmoney).

 

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Ich denke, die Verluste sind wie bei Anleihen.

 

Früher galt, dass man sie noch (mit Verlusten) verkaufen musste, um die Verluste angerechnet zu bekommen.

Mittlerweile gibt es die Entscheidung, dass auch ein Totalausfall als Verlust angerechnet werden kann. Bedingung ist, afaik, dass der Totalausfall 100% eindeutig sein muss, d.h. es dürfen keinerlei Restzahlungen (aus Insolvenzmassenverwertung oder aus Inkassoverfahren) mehr eintreffen.

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vor 6 Stunden schrieb eugenkss:

Ich denke, die Verluste sind wie bei Anleihen.

 

Früher galt, dass man sie nich (mit Verlusten) verkaufen musste, um die Verluste angerechnet zu bekommen.

Mittlerweile gibt es die Entscheidung, dass auch ein Totalausfall als Verlust angerechnet werden kann. Bedingung ist, afaik, dass der Totalausfall 100% eindeutig sein muss, d.h. es dürfen keinerlei Restzahlungen (aus Insolvenzmassenverwertung oder aus Inkassoverfahren) mehr eintreffen.

Wenn Du hier von Verlusten bei P2P sprichst: Bist Du Dir sicher oder ist das eine Vermutung?

Wenn Du Dir sicher bist, bitte Belege.

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vor 9 Stunden schrieb odensee:

Zugegeben off-topic.... kannst du bitte mal erklären, wieso "der Staat" bei Aktienverlusten nicht dabei ist?

Von Gewinnen nimmt er sich 26,x%, bei Verlusten gibt er aber nichts zurück und man kann Verluste auch sonst nicht irgendwie steuermindernd machen, wenn man keine andere Aktiengewinne zum gegenrechnen hat.

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vor 4 Stunden schrieb Schlumich:

Wenn Du hier von Verlusten bei P2P sprichst: Bist Du Dir sicher oder ist das eine Vermutung?

Wenn Du Dir sicher bist, bitte Belege.

Ich bin kein Steuerfachmann, und mache auch keine steuerliche oder Rechtsberatung.

Aber ich informiere mich und ziehe meine Schlüsse. Gerne teile ich das hier :-)

 

http://www.faz.net/aktuell/finanzen/finanzmarkt/verluste-aus-geplatzten-anleihen-doch-absetzbar-15384723.html

Der BFH stellte Anfang des Jahres fest, "dass der endgültige Ausfall einer Kapitalforderung nach Einführung der Abgeltungsteuer zu einem steuerlich anzuerkennenden Verlust in der privaten Vermögenssphäre" führe.

Meiner Auffassung nach ist auch ein p2p-Kredit eine Kapitalforderung.

Ich denke, der Haken wird sein, ob ein ausgefallener p2p-Kredit tatsächlich endgültig ausgefallen ist...

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Posted · Edited by Schlumich

vor 8 Stunden schrieb eugenkss:

Ich bin kein Steuerfachmann, und mache auch keine steuerliche oder Rechtsberatung.

Aber ich informiere mich und ziehe meine Schlüsse. Gerne teile ich das hier :-)

 

http://www.faz.net/aktuell/finanzen/finanzmarkt/verluste-aus-geplatzten-anleihen-doch-absetzbar-15384723.html

Der BFH stellte Anfang des Jahres fest, "dass der endgültige Ausfall einer Kapitalforderung nach Einführung der Abgeltungsteuer zu einem steuerlich anzuerkennenden Verlust in der privaten Vermögenssphäre" führe.

Meiner Auffassung nach ist auch ein p2p-Kredit eine Kapitalforderung.

Ich denke, der Haken wird sein, ob ein ausgefallener p2p-Kredit tatsächlich endgültig ausgefallen ist...

Vielen Dank für Deine Einschätzung. Es gibt wohl doch einen gewissen Unterschied zwischen einer Anleihe und einem P2P Kredit...

 

Lars Wrobbel hat hierzu auf seinem Blog einen guten Überblick gegeben: https://passives-einkommen-mit-p2p.de/verluste-aus-p2p-krediten-begradigung-an-der-steuerfront/

 

Danach und nach der Interpretation der Rechtssprecher (Einkommensteuergesetz, § 20 Absatz 2, Nummer 7) ist es so, dass P2P Verluste NICHT steuerlich angesetzt werden können, weil der Ausfall einer privaten Darlehensforderung eben nicht als "Verlust" im eigentlichem Sinne anzusehen ist.

 

Solltest Du konkete Belege haben, dass man Verluste aus P2P steuerlich geltend machen kann, würde ich mich über eine Info freuen (kann ja sein, dass ich das bei meinen P2Ps auch mal nutzen muss/kann).

 

Edit sagt: Es scheint hier Bewegung in die Sache zu kommen. Der Vorgang liegt wohl beim BFH zur Klärung. Problem scheint zu sein, den Zeitpunkt zu definieren an dem der Kredit tatsächlich vollständig ausgefallen ist und dies auch durch die Plattform nachgewiesen zu bekommen.

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vor 6 Minuten schrieb Schlumich:

Es gibt wohl doch einen gewissen Unterschied zwischen einer Anleihe und einem P2P Kredit...

[...]

Danach und nach der Interpretation der Rechtssprecher (Einkommensteuergesetz, § 20 Absatz 2, Nummer 7) ist es so, dass P2P Verluste NICHT steuerlich angesetzt werden können, weil der Ausfall einer privaten Darlehensforderung eben nicht als "Verlust" im eigentlichem Sinne anzusehen ist.

Anleihe als Verlust anrechenbar, P2P nicht.

Wie wäre in diesem Kontext Immo-Crowdinvesting zu sehen?

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Posted · Edited by eugenkss

Also ich verstehe eure gegensätzliche Meinung nicht.

Ich habe den Blogbeitrag von Lars bzw. Luis jetzt nochmal gelesen und sehe darin keinen Widerspruch zu dem, was ich oben geschrieben habe.

 

Zitat

"Dieses Grundsatzurteil zum Ausfall privater Darlehensforderungen beziehungsweise dessen steuerlicher Berücksichtigung ist meines Erachtens eins zu eins auf P2P-Kredite übertragbar – zumindest bei Privatinvestoren."

Also auch für p2p-Kredite.

 

Zitat

"Die Schlüsselfrage ist hierbei, wie oben erwähnt, ob realistischerweise noch mit einer Rückzahlung gerechnet werden kann oder nicht. Genau diese Frage ist bei P2P-Krediten nicht immer eindeutig zu beantworten, geschweige denn selbst zu überprüfen. Hier dürfte als Mindestvoraussetzung auf eine entsprechende Statusmeldung des Plattformbetreibers inklusive endgültiger Ausbuchung des Kredits abgestellt werden. Frühestens ab diesem Zeitpunkt könnte dann auch ein steuerlicher Verlust geltend gemacht werden."

Wie gesagt, schwierig ist die Forderung nach *endgültigem* Ausfall.

 

Aus de Fazit:

Zitat

"Zusammengefasst bedeutet dies: Verluste aus P2P Krediten können abgesetzt werden, wenn der Kredit tatsächlich vollständig ausgefallen und dies auch nachweisbar ist."

 

Also grundsätzlich und rechtlich würde es gehen, aber man müsste die Endgültigkeit des Ausfalls nachweisen bzw von der Plattform bestätigt bekommen. Das ist (derzeit) noch die größte Hürde und könnte sich auch noch lange hinziehen...

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Wer hätte es gedacht. Die p2p Plattformen scheinen scheinbar doch nicht die Zukunft der Geldanlage und Kredite zu sein. 

Smava bietet keine Geldanlagen mehr an. 

Ich bin eigentlich vor Jahres davon ausgegangen, das sich p2p Kredite durchsetzen. 

 

wir haben wichtige Neuigkeiten zu Ihrem smava-Anlegerkonto:
smava wird sich in Zukunft ausschließlich auf die Vermittlung von Krediten unserer Finanzierungspartner konzentrieren.
Für Sie heißt das:

Ab dem 01.07.2019 ist bei smava keine Geldanlage mehr möglich.

Ihre Daten werden von smava nach Ablauf der gesetzlichen Aufbewahrungsfrist automatisch und unwiderruflich gelöscht.

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vor 21 Minuten von DarkBasti:

Wer hätte es gedacht. Die p2p Plattformen scheinen scheinbar doch nicht die Zukunft der Geldanlage und Kredite zu sein. 

Smava bietet keine Geldanlagen mehr an. 

Ich bin eigentlich vor Jahres davon ausgegangen, das sich p2p Kredite durchsetzen. 

 

wir haben wichtige Neuigkeiten zu Ihrem smava-Anlegerkonto:
smava wird sich in Zukunft ausschließlich auf die Vermittlung von Krediten unserer Finanzierungspartner konzentrieren.
Für Sie heißt das:

Ab dem 01.07.2019 ist bei smava keine Geldanlage mehr möglich.

Ihre Daten werden von smava nach Ablauf der gesetzlichen Aufbewahrungsfrist automatisch und unwiderruflich gelöscht.

Naja, smava war sicherlich wegen des Poolausgleichs ein solides Angebot. Aber mit 3% oder so netto und der etwas umständlichen und langsamen Webseite kommt man halt nicht weit.... Andere Plattformen wie bondora, mintos, twino laufen doch recht gut.

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Smava ist das denkbar schlechteste Beispiel als Vertreter der P2P/Crowd Gemeinde. Wie leider fast alle deutschen Plattformen. Die Balten und UK sind da wesentlich leistungsfähiger und innovativer. Ich habe auf einigen Plattformen gute Erfahrungen und dank hoher Diversifizierung ein ausgewogenes Rendite/Risiko-Verhältnis. 

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vor 12 Stunden von Spätzünder:

Smava ist das denkbar schlechteste Beispiel als Vertreter der P2P/Crowd Gemeinde.

Finde ich nicht! 

Sie waren der erste Vertreter auf dem deutschen Markt und hatten von Anfang an ein ausgereiftes Produkt, bei kaum keiner anderen Plattform würde ich mich zu dieser Aussage hinreißen lassen. 

Die Renditen waren anfangs mit realistischen 6-8 % gar nicht so schlecht, die gut gemeinten und auf das Sicherheitsbedürftnis der Deutschen maßgeschneiderten Pools haben dann allerdings den Todesstoß versetzt. 

Das wurde für den informierten Anleger aber auch transparent dargestellt, anhand der Poolquoten konnte man die Tücken des Systems live verfolgen und rechtzeitig aussteigen. 

 

Hätten sie die Pools später wenigstens optional für den Anleger gestaltet, hätte ich vermutlich weiter dort angelegt. 

 

Als Negativbeispiel (unausgereift, fehlerhaft, intransparent, nichtexistenter Service) taugt Lendico deutlich besser. 

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