Sportaktien

55 Beiträge in diesem Thema

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Die Knallcharge Ismaik will ja jetzt gegen 50+1 klagen. zeit.de

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Geschrieben · bearbeitet von Schildkröte

Anbei ein Artikel aus dem Handelsblatt. Die Kernaussagen des Artikels (von wegen gefährliche Blasenbildung und so) sind so neu nicht, aber nochmal gut zusammengefasst. Bemerkenswert finde ich unter anderem die Feststellung, dass Geld allein keine Tore schießt (Tradition allerdings ebenfalls nicht). Zwar tummeln sich in der Premier League dank der Oligarchen sehr viele Fußballmillionäre. Schaut man sich jedoch die Halbfinalpartien der Champions League in den letzten Jahren an, so tummeln sich mit dem FC Bayern München, Juventus Turin, Real Madrid und dem FC Barcelona da im Prinzip immer wieder die gleichen (nicht englischen) Fußballunternehmen äh pardon -clubs.

 

Des Weiteren enthält der Artikel mal wieder sehr viele interessante Statistiken. Zum Beispiel werden für die letzten Jahre der FC Bayern München und Borussia Dortmund anhand Umsatz, Gewinn, Ebitda, Eigenkapital sowie den Umsätzen nach Sparten miteinander verglichen. Die weiteren Statistiken gebe ich nachfolgend mal unkommentiert wieder:

 

Zitat

Marktwert von Spielern (2017):
01.) Neymar (FC Barcelona) 210,7 Mio. €
02.) Dele Alli (Tottenham Hotspur) 155,1 Mio. €
03.) Harry Kane (Tottenham Hotspur) 153,6 Mio. €
04.) Lionel Messi (FC Barcelona) 151,7 Mio. €
05.) Antoine Griezmann (Atletico Madrid) 150,3 Mio. €
06.) Luis Suarez (FC Barcelona) 140,8 Mio. €
07.) Paul Pogba (Manchester United) 134,3 Mio. €
08.) Gonzalo Higuain (Juventus Turin) 120,2 Mio. €
09.) Eden Hazard (Chelsea London) 117,2 Mio. €
10.) Paulo Dybala (Juventus Turin) 115,3 Mio. €
11.) Christiano Ronaldo (Real Madrid) 112,4 Mio. €

Marktwert der europäischen Fußballclubs (2016):
01.) Manchester United 3 Mrd. €
02.) Real Madrid 2,9 Mrd. €
03.) FC Barcelona 2,7 Mrd. €
04.) FC Bayern München 2,4 Mrd. €
05.) Manchester City 1,98 Mrd. €
06.) Arsenal London 1,96 Mrd. €
07.) Chelsea London 1,5 Mrd. €
08.) FC Liverpool 1,3 Mrd. €
09.) Juventus Turin 1,2 Mrd. €
10.) Tottenham Hotspur 1 Mrd. €
11.) Paris St. Germain 998 Mio. €
12.) Borussia Dortmund 971 Mio. €
13.) Atletico Madrid 793 Mio. €
14.) FC Schalke 04 691 Mio. €
15.) AC Mailand 547 Mio. €

 

Zu betonen ist, dass es sich hierbei um Schätzwerte handelt. Drei der o. g. Fußballclubs sind börsennotiert und kommen derzeit auf folgende Marktkapitalisierung:

 

Manchester United 588,77 Mio. €

Juventus Turin 533,11 Mio. €

Borussia Dortmund 578,13 Mio. €

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Am 8.7.2017 um 19:32 schrieb Schildkröte:

Anbei ein Artikel vom Handelsblatt, in welchem es um die 50+1-Regel in der Bundesliga geht. Dass diese Regel unter Investoren umstritten ist (deren Abschaffung unter Fans allerdings ebenfalls), ist nichts neues. Der Hinweis im Artikel, dass diese Regel einer gerichtlichen Überprüfung wohl nicht standhalten würde, aufgrund jahrelanger Rechtsstreitigkeiten jedoch eine gütliche Einigung anzustreben ist, ist so überraschend auch nicht. Ein wenig gewinne ich beim lesen den Eindruck, dass hier unterschwellig Lobbyarbeit gegen die Regel betrieben wird.

 

Gestern Abend beim Eröffnungsspiel der neuen Bundesligasaison Bayern vs. Bayer wurde auch wieder beiläufig erwähnt, dass die 50+1-Regel auf dem Prüfstand steht. Anscheinend scheinen sich bereits einige Leute darauf einzustellen, um davon zu profitieren:

 

Zitat

Stephan Grühsem, langjähriger VW-Kommunikationschef, hat ... in München eine Beratungsfirma namens „MSG“ gegründet. „Unternehmen sind bereit, sehr viel Geld in den Profifußball zu investieren, und ich bringe Investoren und Clubs zusammen“, sagte Grühsem der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung. 

 

Hier die vollständige Meldung.

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Geschrieben · bearbeitet von Schildkröte

Das Thema Marketing bzw. Branding wird meines Erachtens oft viel zu sehr unterschätzt. Anbei ein recht interessanter Artikel aus Capital hierzu. Der Tenor geht dahin, dass die deutschen Vereine dem Vorbild von Juventus Turin (hat gerade sein Logo radikal geändert) folgen sollten und sich von ihren regionalen Wurzeln lösen sowie sich weiter international öffnen sollten. Mein Kollege (Bayern-Fan) kommentiert sowas gerne mit "Tradition schießt keine Tore". Nun ja, der FC Bayern ist zugleich der meist geliebte und auch meist gehasste deutsche Club. Eine Neuorientierung wie im Artikel beschrieben macht letztlich nur Sinn, wenn das zu erwartende Potenzial (deutlich) größer ist als die Tradition, welche man (teilweise) aufgibt. 

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Geschrieben · bearbeitet von Schildkröte

In der aktuellen Printausgabe des Handelsblattes ist ein Artikel über das Engagement der drei großen Sportausrüster adidas, Nike und Puma im Profifußball. Während man einst nach dem Gießkannenprinzip in der Breite viele Clubs belieferte (und sponsorte), konzentriert man sich heute verstärkt auf die Top-Clubs. Für kleinere bzw. nicht ganz so große Top-Clubs mag das ärgerlich sein. Allerdings ist das für kleinere Sportausrüster auch eine Chance, um Präsenz zu zeigen. So werden beispielsweise Bayer Leverkusen und Hannover 96 vom schwäbischen Mittelständler Jako ausgerüstet. Weitere Ausrüster sind etwa Under Armour, New Balance sowie lokale Unternehmen wie Kappa aus Italien. Anbei zwei Übersichten dazu:

 

Größte Ausrüsterverträge in Europa:

Verein/Ausrüster/Laufzeit/Summe im Jahr - Mio. Euro 

Real Madrid adidas 2024 140,0

FC Barcelona Nike 2026 125,0

Manchester United adidas 2025 83,8

Chelsea Nike 2032 67,1

Bayern München adidas 2030 60,0

Arsenal Puma 2019 33,5

Tottenham Nike 2023 33,5

Liverpool New Balance 2025 31,3

Juventus Turin adidas 2022 29,3

Paris Saint Germain Nike 2024 29,0

...

Borussia Dortmund Puma 2020 9,0

Wolfsburg Nike 2025 8,0

Schalke 04 Umbro 2022 8,0

 

Fußballumsätze der Sportausrüster:

2015/2016/2017 - Mrd. Euro 

adidas 2,20 2,50 2,45

Nike 2,04 1,93 1,78

Puma 0,40 0,45 0,48

 

Der Abstand von Puma zu den beiden Platzhirschen ist beachtlich. Interessant finde ich, dass die Umsätze bei adidas sowie Puma stagnieren und bei Nike sogar rückläufig sind. Zudem finde ich die Unterschiede zwischen Real Madrid sowie Barca und dem Hauptfeld inkl. dem FC Bayern enorm. Von den anderen Bundesligisten ganz zu schweigen. Die einzig wahre Borussia dürfte beim baldigen Auslaufen des Ausrüstervertrages allerdings ordentlich nachkobern. 

 

Wenn ich schonmal bei so einer Aufstellung bin, wollte ich es bei meinen beiden (! - der Trend geht zum Zweitverein) Lieblingen 1. FC Köln und Hamburger SV ebenfalls wissen. Der Effzeh wird diese Saison noch von Erima ausgerüstet, ab der nächsten Saison von uhlsport für vier Jahre. Kassieren tun die Geißböcke 3,5 Mio. Euro pro Saison, 1 Mio. Euro mehr als von Erima. Der HSV kassiert bis 2024 jährlich 4 bis 5 Mio. Euro von adidas. Zumindest ausrüstertechnisch ist der HSV nach wie vor ein Top-Club. :D

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