Brexit: Auswirkungen auf FTSE 100?

229 Beiträge in diesem Thema

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Daily Mail weiss es:

 

The £100bn parasite bankers: City sharks work through the night to make a killing on the result of the referendum

 

  • Hedge funds commissioned private exit polls to steal a march on the official declaration
  • Armed with the advance information – and a £100billion war chest – their traders went on an all-night 'feeding frenzy'
  • They are thought to have put huge bets on currencies and other markets
  • Bank chiefs laid on sushi, pizzas and bunk-beds to keep their traders fresh
  • MPs said the public would be disgusted by the casino-style wagers

John Mann, a Labour member of the Commons Treasury committee, said: 'Here we go again. This shows the difference between all of us and the false world these City traders and bankers live in – gambling with other people's money.

 

'Bankers have hit the living standards and jobs of people across the country. They set an appalling example to everyone. It can't get any lower than this. The country will come together and unite in anger.' Unlike at general elections, broadcasters did not commission exit polls because of fears over their accuracy. That has allowed banks to do their own polling and gain crucial trading information.

Foreign currency dealers will have been able to exploit their advantage through the night because their markets stay open 24 hours.

Economists have told Bloomberg the pound will either sink to its lowest level in more than three decades, in the event of Brexit, or climb to the highest level this year if the public votes to remain.

 

Knowing the likely result in advance will enable traders to buy low and sell high.

And while the London Stock Exchange was closed, traders could prepare to bet on shares going down when it reopened today – the practice known as short-selling.

Da sind die Schuldigen für zukünftige Probleme im UK ja schnell gefunden.

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Geschrieben

Als bekennender Europäer stimmt mich das Ergebnis traurig. icon_cry.gif

Als bekennender Demokrat nehme ich das Ergebnis hin.

Als Realist weiß ich dass es weiter geht, wird nur alles viel komplizierter.

Das nächste Beben könnte die US-Wahl auslösen, da geht es um mehr als jetzt, man kann nur hoffen dass die Amerikaner vernünftiger sind und nicht auftrumpen ( richtig geschrieben ).

Jetzt haben alle rückwärtsgewandte Kreise in Europa Aufwind. Ein deutlicher Rechtsruck wird eintreten ( Le Pen, Wilders und Consorten ) bis die Folgen des Brexits für alle sichtbar werden und erst dann kommt das große Heulen das die Stimmung in anderen Ländern drehen wird.

 

Aber was ich schreibe ist unwichtig, schauen wir auf die Bewertung der Märkte und die sind wie erwartet sehr heftig, werden sich aber beruhigen.

 

PS: Ich habe mich nicht positioniert in die eine oder andere Richtung, Geld ist für mich nicht das Wichtigste auf der Welt.

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Geschrieben

Als bekennender Europäer stimmt mich das Ergebnis traurig. icon_cry.gif

Als bekennender Demokrat nehme ich das Ergebnis hin.

Als Realist weiß ich dass es weiter geht, wird nur alles viel komplizierter.

Das nächste Beben könnte die US-Wahl auslösen, da geht es um mehr als jetzt, man kann nur hoffen dass die Amerikaner vernünftiger sind und nicht auftrumpen ( richtig geschrieben ).

Jetzt haben alle rückwärtsgewandte Kreise in Europa Aufwind. Ein deutlicher Rechtsruck wird eintreten ( Le Pen, Wilders und Consorten ) bis die Folgen des Brexits für alle sichtbar werden und erst dann kommt das große Heulen das die Stimmung in anderen Ländern drehen wird.

 

Aber was ich schreibe ist unwichtig, schauen wir auf die Bewertung der Märkte und die sind wie erwartet sehr heftig, werden sich aber beruhigen.

 

PS: Ich habe mich nicht positioniert in die eine oder andere Richtung, Geld ist für mich nicht das Wichtigste auf der Welt.

 

Hast ja auch genug mit deinem letzten Album verdient :narr:

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Geschrieben

Pff.......ich denke ist nur ein Strohfeuer.

Man wird es akzeptieren sich ein wenig umstellen müssen und die Räder drehen sich weiter.

Ein paar Jungs haben ordentlich Federn lassen müssen aber wie heißt es so schön "Geld ist ne Drecksau und kommt wieder" :lol:

 

Für den Europäischen Gedanken ist es zwar traurig aber da erwarte ich nix mehr positives in der Richtung :(

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Geschrieben

..

Das nächste Beben könnte die US-Wahl auslösen, da geht es um mehr als jetzt, man kann nur hoffen dass die Amerikaner vernünftiger sind und nicht auftrumpen ( richtig geschrieben ).

Jetzt haben alle rückwärtsgewandte Kreise in Europa Aufwind. Ein deutlicher Rechtsruck wird eintreten ( Le Pen, Wilders und Consorten ) bis die Folgen des Brexits für alle sichtbar werden und erst dann kommt das große Heulen das die Stimmung in anderen Ländern drehen wird.

 

Nicht ganz - vorher gibt es noch in Spanien Parlamentswahlen.

Da könnte eine links-nationalistische Koalition die Regierung stellen. EURO-Krise reloaded.

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Vernunft aus wessen Sicht bitte? Großkonzerne, Schickeria und Brüssel?

 

Die Leute, die für den Brexit gestimmt haben, sind zu einem guten Teil die Leute mit geringerer Bildung. Nicht wenige von denen hänge einem "Great British Empire" nach, dass es so aber schon lange nicht mehr gibt.

 

Die Vorstellung, dass England/UK bessere Verträge mit z.B. den USA aushandeln können als die EU ist schon ziemlich albern.

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Geschrieben · bearbeitet von Schwachzocker

Kleinerfisch meinte wohl, dass die Abhängigkeit voneinander, die durch die Mitgliedschaft in der EU und insbesondere durch die gemeinsame Währung geschaffen wurde, Kriege untereinander unwahrscheinlicher macht.

Und ich meinte, daß alleine schon die Mitgliedschaft in der NATO dazu führt, daß die Staaten nicht gegeneinander Krieg führen; egal in der EU oder nicht.

 

Und ich meine, dass man aus der NATO austreten wird, bevor man Krieg führt. Das kann man aber auch machen.

 

10:43 Uhr: Spanien will nach Brexit geteilte Souveränität über Gibraltar

Nach der Entscheidung der Briten für einen Brexit hat Spaniens Außenminister José Manuel García-Margallo sich dafür ausgesprochen, die Souveränität über Gibraltar vorübergehend zwischen London und Madrid zu teilen. Im Anschluss an eine solche "Co-Souveränität" müsse der Felsen im Süden der Iberischen Halbinsel an Spanien angegliedert werden.

 

http://www.finanzen.net/nachricht/aktien/Brexit-Live-Ticker-Live-Ticker-zum-Ausstieg-Grossbritanniens-aus-der-EU-Der-Brexit-ist-Fakt-David-Cameron-tritt-zurueck-Boersen-brechen-ein-4942827

 

 

 

 

 

 

 

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Geschrieben

Vernunft aus wessen Sicht bitte? Großkonzerne, Schickeria und Brüssel?

 

Die Leute, die für den Brexit gestimmt haben, sind zu einem guten Teil die Leute mit geringerer Bildung. Nicht wenige von denen hänge einem "Great British Empire" nach, dass es so aber schon lange nicht mehr gibt.

 

Die Vorstellung, dass England/UK bessere Verträge mit z.B. den USA aushandeln können als die EU ist schon ziemlich albern.

 

momentan sieht es doch nicht nach Fortschritten bei TTIP aus, die EU wird sich bestimmt nicht mit den USA einigen...selbst wenn alles geklärt ist werden die Franzosen schon noch was finden und es platzen lassen

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Geschrieben · bearbeitet von 4R3S

GEWINNER: Frankfurt am Main

 

Was meint ihr?

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Geschrieben

GEWINNER: Frankfurt am Main

 

Was meint ihr?

 

DUBLIN

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Geschrieben

FTSE100 gerade mal 1,7% minus.

 

Börsencrash sieht anders aus. Alle Panikszenarien (um den Brexit-Leuten deren Idee auszutreiben) werden wohl ausfallen.

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Geschrieben

DUBLIN

 

Luxembourg und Herr Juncker - wie üblich

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GEWINNER: Frankfurt am Main

 

Was meint ihr?

 

Die ganzen Banken befinden sich doch in der City of London mit eigener Regierung:

 

https://de.wikipedia.org/wiki/City_of_London

 

Ich glaube nicht, dass die Banken dort wegziehen.

 

 

 

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Geschrieben

GEWINNER: Frankfurt am Main

 

Was meint ihr?

 

Paris / Amsterdam, also Euronext.

 

Frankfurt wäre natürlich gut. Aber da die schon davon reden, dass zusätzlich 1 Mio qm Büroflächen vermietet werden im Fall des Brexit, wird aus Milchmädchen Gründen vermutlich gar kein einziger qm vermietet.

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Geschrieben

Ich habe eben mit einem englischen Freund gesprochen. Er lebt an der Grenze zu Wales ist Mitte Fünfzig und kein Akademiker. Seiner Meinung nach und das wäre auch die Meinung vieler Briten ist die Überfremdung der englischen Gesellschaft ein Hauptgrund für den Austritt. In Hereford würde man kaum noch Menschen antreffen welche Englisch sprechen.

 

Gruß

Joseph

 

 

 

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Geschrieben

Ich könnte mich heute nicht mal bei meinen Onlin Brocker DAB einloggen. Stand so kurzzeitig auf deren Internetseite das auf Grund der aktuellen Situation es zu Computerproblemen kommt und keine Kurse abgerufen werden können . Seit heute Abend geht es aber wieder.

Was nicht alles so eine Scheidung auslöst.

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Geschrieben

Ich habe eben mit einem englischen Freund gesprochen. Er lebt an der Grenze zu Wales ist Mitte Fünfzig und kein Akademiker. Seiner Meinung nach und das wäre auch die Meinung vieler Briten ist die Überfremdung der englischen Gesellschaft ein Hauptgrund für den Austritt. In Hereford würde man kaum noch Menschen antreffen welche Englisch sprechen.

 

Gruß

Joseph

 

Die sehr emotionalen Ängste vor kulturfremder Zuwanderung sollte man nicht unterschätzen. Wenn ich ehrlich bin, hätte ich auch für den Brexit gestimmt und würde auch für den Gerxit stimmt, wenn auch aus anderen Gründen.

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Geschrieben · bearbeitet von Chartwaves

Die sehr emotionalen Ängste vor kulturfremder Zuwanderung sollte man nicht unterschätzen.

 

Wir reden hier aber schon von EU-Ausländern, zumindest zu einem großen Teil. Polen oder Spanien ist für mich keine grundsätzlich fremde Kultur: Das sind christlich geprägte Länder in abendländischer Tradition.

 

Wenn die Engländer mit solchen Leuten wirklich so große Probleme haben, dann sollten sie vielleicht mal ihre Einstellung überdenken.

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Geschrieben · bearbeitet von Cellardoor

Natürlich haben die Briten keine grundsätzlichen Probleme mit z.B. Spaniern. Sie haben aber ein Problem damit, falls unqualifizierte, arbeitslose Spanier nach Großbritannien ziehen, obwohl es dort bereits genug Arbeitslose gibt.

 

 

Gleichzeitig sind die Briten vor allem fähig, zwischen

 

EU will Visumspflicht für Georgien und Ukraine abschaffen

http://www.zeit.de/p...kraine-georgien

 

und

 

Verstärkt gehen georgische Kriminelle in Deutschland auf Beutezug. Sie scheinen dafür oft das Asylverfahren zu missbrauchen. Die Banden entwenden meist Schmuck und Technik. Erwischt werden sie selten.

http://www.welt.de/p...verfahrens.html

"Deutschland ist ein Paradies"Georgische Mafia schickt Einbrecher als Asylbewerber

http://www.focus.de/...id_5395340.html

 

 

einen Zusammenhang herzustellen.

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Geschrieben · bearbeitet von Chartwaves

Natürlich haben die Briten keine grundsätzlichen Probleme mit z.B. Spaniern. Sie haben aber ein Problem damit, falls unqualifizierte, arbeitslose Spanier nach Großbritannien ziehen, obwohl es dort bereits genug Arbeitslose gibt.

 

Tja nun. Entweder habe ich einen EU-Binnenmarkt mit freier Wahl von Wohnort und Arbeitsort, oder ich habe ihn nicht. Ich halte das für eine gute Sache. Aber wenn die Engländer das nicht haben wollen, gut, dann sollen sie eben nicht dabei sein. Mit allen Konsequenzen.

 

Ob es dann noch viele fähige Handwerker in England gibt, wenn die Polen alle weggehen, wird sich zeigen. :P

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Geschrieben · bearbeitet von Chartwaves

Die Erläuterungen in diesem Artikel finde ich gut:

 

Brexit isn’t about economics. It’s about xenophobia.

 

Wer hätte gedacht, dass die Briten heutzutage die wahren Fremdenfeindlichen sind? Diese Rolle hatten wir Deutschen doch immer für uns gepachtet. Aber wir haben uns weiterentwickelt. Sollten andere vielleicht auch mal in Erwägung ziehen.

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Geschrieben · bearbeitet von hamsta

Wer hätte gedacht, dass die Briten heutzutage die wahren Fremdenfeindlichen sind? Diese Rolle hatten wir Deutschen doch immer für uns gepachtet.

 

Abwarten. Die üblichen Erklärbären werden zu gegebener Zeit nachweisen, dass die Deutschen am Brexit schuld sind. Sie sind zur Zeit noch mit Putinstreicheln ausgelastet. ;)

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Geschrieben

Kleinerfisch meinte wohl, dass die Abhängigkeit voneinander, die durch die Mitgliedschaft in der EU und insbesondere durch die gemeinsame Währung geschaffen wurde, Kriege untereinander unwahrscheinlicher macht.

Und ich meinte, daß alleine schon die Mitgliedschaft in der NATO dazu führt, daß die Staaten nicht gegeneinander Krieg führen; egal in der EU oder nicht.

 

 

@Schwachzocker: Genau, danke.

 

@Maikel:

1974 versuchte Griechenland (NATO) Zypern (nicht NATO) zu annektieren, woraufhin die Türkei (NATO) dort einmarschierte:

In Griechenland stürzte kurz darauf die kriegsbereite Junta und es trat unter der neuen Regierung aus der NATO aus.

Zypern ist bis heute geteilt und Griechenland seit 1981 wieder NATO-Mitglied, die Türkei nach wie vor.

OK, kein Krieg unter NATO-.Mitgliedern, aber knapp davor.

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Geschrieben

Ich habe eben mit einem englischen Freund gesprochen. Er lebt an der Grenze zu Wales ist Mitte Fünfzig und kein Akademiker. Seiner Meinung nach und das wäre auch die Meinung vieler Briten ist die Überfremdung der englischen Gesellschaft ein Hauptgrund für den Austritt. In Hereford würde man kaum noch Menschen antreffen welche Englisch sprechen.

 

Gruß

Joseph

 

Die sehr emotionalen Ängste vor kulturfremder Zuwanderung sollte man nicht unterschätzen. Wenn ich ehrlich bin, hätte ich auch für den Brexit gestimmt und würde auch für den Gerxit stimmt, wenn auch aus anderen Gründen.

 

Man muss dazu aber auch wissen, dass ein Großteil der "Ausländer" eben nicht aus den Ostblockstaaten kommt, wie allgemein behauptet.

Ich habe im DLF letztens einen Beitrag dazugehört, dass 180k Migranten aus den ehemaligen Commonwealth Staaten kommen. Lediglich 125k würden aus den EU Ostblockstaaten kommen.

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Geschrieben

FTSE100 gerade mal 1,7% minus.

 

Börsencrash sieht anders aus. Alle Panikszenarien (um den Brexit-Leuten deren Idee auszutreiben) werden wohl ausfallen.

 

1,7% in Pfund!!! Nur der Vollständigkeit halber... ^_^

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