Brexit: Auswirkungen auf FTSE 100?

222 Beiträge in diesem Thema

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Nein. Die Engländer dachten dass sie einen Keil zwischen die EU-Staaten treiben könnten.

Oder manche dachten tatsächlich, dass GB der Nabel der Welt ist.

Oder dass die Staaten des Commonwealth mir nichts dir nichts der ehemaligen Kolonialmacht alles anbieten was sie wollen.

 

Ich sage dazu: Dumm gelaufen. 

 

Und unreif ist meine Ansicht gar nicht; eher hoffe ich, dass man damit Populisten Wind aus den Segeln nimmt. 

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Geschrieben · bearbeitet von Schwachzocker

vor 12 Minuten schrieb DrFaustus:

Natürlich. Nur ist dann das Referendum für die Katz.

Denn das ausführende Organ (Parlament/Regierung) weiß eben nicht ob dieses "ja" heißt in der Variante wie es verhandelt wurde oder "ja" im Sinne vom harter Brexit.

...

Das ist ja nun einmal der Nachteil von Volksabstimmungen, in dem ziemlich komplexe Sachverhalte mit "ja" oder "nein" beantwortet werden sollen. Ein "ja, aber..." oder ein "nein, es sei denn..." ist nicht vorgesehen. Eine geniale Spielwiese für Popolisten, Vereinfacher und Demagogen. Das hat man aber auch alles vorher gewusst. Man hätte die Abstimmung ja nicht machen müssen.

Wenn ich bei der vorliegenden Fragestellung für den Brexit stimme, dann muss ich mir darüber im Klaren sein, dass das eventuell uneingeschränkt gilt. Was soll "ja" denn sonst bedeuten. Wenn ich Zweifel habe, kann ich mit "nein" stimmen. Das ist nun einmal die Verantwortung des Wählers.

 

vor 6 Minuten schrieb Alter:

...

Und unreif ist meine Ansicht gar nicht; eher hoffe ich, dass man damit Populisten Wind aus den Segeln nimmt. 

Das ist aber ziemlich optimistisch. Die Nationalisten sind fast am Ziel. Das ist nun einmal das, was die wollen. Unabhängigkeit, Selbstbestimmung, kein Einfluss von außen. Kann man schön finden.

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Geschrieben · bearbeitet von DrFaustus

vor 14 Minuten schrieb Alter:

Nein. Die Engländer dachten dass sie einen Keil zwischen die EU-Staaten treiben könnten.

Oder manche dachten tatsächlich, dass GB der Nabel der Welt ist.

Oder dass die Staaten des Commonwealth mir nichts dir nichts der ehemaligen Kolonialmacht alles anbieten was sie wollen.

 

Ich sage dazu: Dumm gelaufen. 

 

Und unreif ist meine Ansicht gar nicht; eher hoffe ich, dass man damit Populisten Wind aus den Segeln nimmt. 

Du bist ganz schön arrogant zu glauben du wüsstest was "die Engländer" alle geglaubt haben.

Du willst ein ganzes Land "bestrafen" um es den Populisten zu zeigen? Wenn das nicht unreif ist, was dann?

 

 

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vor 13 Minuten schrieb Alter:

Ich finde es gut wenn es einen harten Brexit gibt und GB in eine üble Rezession rutscht. Dann weiß jeder was ihm blüht, wenn er unsere Populisten wie die AfD wählt. 

Wirtschaftskraft der GB macht ca. sowiel aus wie die schwächsten 20 EU Mitglieder. Was ist dann besser wenn 2, 3, 5 oder 6  von dennen austreten oder GB?

Ich glaube die Länder sind jetzt genug abgescheckt.

Und wenn nach ein paar Jahren sich GB erholen würde gibts umso mehr Aussteiger und dann ist EU am Ende ...

Die meisten Wähler der AfD sind nicht Populisten oder sonst was, sondern sehen die einzige Möglichkeit der jetzigen Regierung Denkzettel zu verpassen um die wieder in die gewünschte Richtung zu lenken.

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Klar. Ich kann Unabhängigkeit predigen. 

Unabhängig von einem gemeinsamen Binnenmarkt. Unabhängig von der wirtschaftlichen Macht der EU am Pokertisch der großen Mächte wie USA oder China.

Kann man gut finden. Ist es aber nicht.

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vor 5 Minuten schrieb Alter:

Klar. Ich kann Unabhängigkeit predigen. 

Unabhängig von einem gemeinsamen Binnenmarkt. Unabhängig von der wirtschaftlichen Macht der EU am Pokertisch der großen Mächte wie USA oder China.

Kann man gut finden. Ist es aber nicht.

Das erkläre denen einmal. Die sind halt durchaus auch bereit Opfer zu bringen. Hauptsache sie haben das gute Gefühl "Herr im eigenen Haus" zu sein.

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Gerade eben schrieb hund555:

Wirtschaftskraft der GB macht ca. sowiel aus wie die schwächsten 20 EU Mitglieder. Was ist dann besser wenn 2, 3, 5 oder 6  von dennen austreten oder GB?

Ich glaube die Länder sind jetzt genug abgescheckt.

Und wenn nach ein paar Jahren sich GB erholen würde gibts umso mehr Aussteiger und dann ist EU am Ende ...

Die meisten Wähler der AfD sind nicht Populisten oder sonst was, sondern sehen die einzige Möglichkeit der jetzigen Regierung Denkzettel zu verpassen um die wieder in die gewünschte Richtung zu lenken.

Falsch. Niemand sollte abgeschreckt werden. Das ist eine Mär der üblichen Populisten.

1. Es war jedem klar, dass man sicherlich einen Status wie die Schweiz oder Norwegen den Briten geben würde. Das wollten diese aber nicht, denn sie sind ja etwas besseres.

2.Jedes Land musste dem Brexit-Vertrag zustimmen. Wenn jemand Sympathie dem Brexit entgegenbringt, dann hätten sie es im Laufe der Verhandlungen auch gezeigt und wären den Briten zur Seite gesprungen. Nicht ein Land hat das gemacht; weil jeder weiß, dass wir nur gemeinsam in dieser Welt Einfluss haben. 

 

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vor 12 Minuten schrieb DrFaustus:

Du bist ganz schön arrogant zu glauben du wüsstest was "die Engländer" alle geglaubt haben.

Du willst ein ganzes Land "bestrafen" um es den Populisten zu zeigen? Wenn das nicht unreif ist, was dann?

 

 

Nein, ich bin nicht arrogant. Ich bin Realist. 

Warum ist die EU jetzt eigentlich der Buhmann der hier jemanden beatrafen will?

1. Stellung wie die Schweiz oder Norwegen wollen die Briten nicht.

2. Den ausgehandelten Vertrag mit May wollen sie nicht.

 

Was wollen sie denn? Das wissen sie selber nicht.

Aber der Austritt wurde beantragt und die Deadline ist der 29.3. Die EU folgt den Regeln die die Briten mitbestimmt haben.

 

Ich frage also noch einmal: Was soll die EU den tun?

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vor 3 Minuten schrieb Alter:

Falsch. Niemand sollte abgeschreckt werden. Das ist eine Mär der üblichen Populisten.

Doch, würden die viele Zugeständnisse bekommen, würde es die Wahrscheinlichkeit erhöhen, dass es ein paar Nachahmer gibt.

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vor 7 Minuten schrieb Schwachzocker:

Das erkläre denen einmal. Die sind halt durchaus auch bereit Opfer zu bringen. Hauptsache sie haben das gute Gefühl "Herr im eigenen Haus" zu sein.

Deshalb müssen sie die Konsequenzen spüren. Es ist wie beim Kind und der Herdplatte.

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Gerade eben schrieb Alter:

Nein, ich bin nicht arrogant. Ich bin Realist.

Also dann erzähl mal: Mit wieviel Millionen Briten hast du gesprochen um dir anzumaßen, du wüsstest was "die Engländer" geglaubt haben?

Gerade eben schrieb Alter:

Warum ist die EU jetzt eigentlich der Buhmann der hier jemanden beatrafen will?

1. Stellung wie die Schweiz oder Norwegen wollen die Briten nicht.

2. Den ausgehandelten Vertrag mit May wollen sie nicht.

Nicht die EU. Du wünschst den Engländern einen harten Brexit mit einer tiefen Rezession. Die EU würde sich wünschen, dass die Briten die Verhandlungslösung akzeptieren.

Gerade eben schrieb Alter:

 

Was wollen sie denn? Das wissen sie selber nicht.

Aber der Austritt wurde beantragt und die Deadline ist der 29.3. Die EU folgt den Regeln die die Briten mitbestimmt haben.

 

Ich frage also noch einmal: Was soll die EU den tun?

 

1. Den 29.03. kann man verlängern. Hat die EU auch schon angedeutet, dass sie dazu bereit wären.

2. Nichts. Das Heft des Handelns liegt bei den Briten. Die müssen entscheiden: Neues Referendum oder harter Brexit.

vor 2 Minuten schrieb Alter:

Deshalb müssen sie die Konsequenzen spüren. Es ist wie beim Kind und der Herdplatte.

Unsinn. Das ist sowohl beim Kind Unsinn, als auch beim Brexit.

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vor 1 Minute schrieb Alter:

Deshalb müssen sie die Konsequenzen spüren. Es ist wie beim Kind und der Herdplatte.

Es bringt zwar Laune, hier darüber zu diskutieren, aber wir bewegen uns auf dünnem Eis. Mit Börse hat das nicht mehr viel zu tun.

Du kannst ja einmal nach dem AFD-Thread im Off-Topic-Bereich suchen. Da kann man viel über Kinder und Herdplatten lesen.

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vor 1 Minute schrieb hund555:

Doch, würden die viele Zugeständnisse bekommen, würde es die Wahrscheinlichkeit erhöhen, dass es ein paar Nachahmer gibt.

Aber man kann doch keine Zugeständnisse machen, wodurch die Kernelemente der EU aufgegeben würden.

Ich kann doch GB nicht Unmengen an Sonderrechten geben, die weder die Schweiz noch Norwegen bekommen würden.

Man muss doch für zukünftige Verhandlungen mit anderen Staaten Verlässlichkeit und Glaubwürdigkeit ausstrahlen. Wie sähe es denn aus, wenn sich die EU von GB an der Nase durch die Manege ziehen lassen würde? Bei keinen weiteren Verhandlungen würde man die EU mehr Ernst nehmen.

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vor 3 Minuten schrieb Alter:

Aber man kann doch keine Zugeständnisse machen, wodurch die Kernelemente der EU aufgegeben würden.

Ich kann doch GB nicht Unmengen an Sonderrechten geben, die weder die Schweiz noch Norwegen bekommen würden.

Man muss doch für zukünftige Verhandlungen mit anderen Staaten Verlässlichkeit und Glaubwürdigkeit ausstrahlen. Wie sähe es denn aus, wenn sich die EU von GB an der Nase durch die Manege ziehen lassen würde? Bei keinen weiteren Verhandlungen würde man die EU mehr Ernst nehmen.

Ich habe auch nichts anderes behauptet, sehe es größtenteils auch so.

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vor 16 Minuten schrieb Schwachzocker:

Es bringt zwar Laune, hier darüber zu diskutieren, aber wir bewegen uns auf dünnem Eis. Mit Börse hat das nicht mehr viel zu tun.

Mit Börse haben die letzten 30 Beiträge aber auch nix zu tun :D

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Geschrieben · bearbeitet von Sascha.

Von der GB-Regierung ist bisher nichts konstruktives gekommen.

Und es wird in den nächsten 2,5 Monaten auch nichts konstruktives mehr kommen.

Die EU währe bereit den Brexit nochmals um 6 Wochen zu verschieben, falls die Briten irgendwelche Lösungen vorschlagen. Aber was sollen das für Lösungsmöglichkeiten sein?

Verlängert wird, wenn die Briten ein weiteres Referendum zum Brexit machen wollen. Ein weiteres Referendum wird es aber nicht geben. Also auch keine Verlängerung.

Also ist der Termin 29.3. mit hoher Sicherheit fix.

Glaubt denn irgendwer, in den zusätzlichen 6 Wochen werden jetzt auf einmal Lösungen für die Probleme gefunden, für die es keine Lösungen gibt?

Die Briten werden am 29.3. ohne Abkommen und Vertrag aus der EU ausscheiden und so ihre Unabhängigkeit wiederbekommen.

Dazu bekommen sie die wirtschaftlichen Nachteile, die der EU Austritt mit sich bringt.

Auf ein Wunder hoffe ich nichtmehr.

Ist halt so. Alle Angebote der EU wurden abgelehnt. Eigene Vorschläge wurden erst garnicht gemacht.

Also gibts das was übrig bleibt.

Die britische Wirtshaft wird sicherlich in den nächsten Jahren stark schrumpfen.

 

Auch der Bankensektor in GB wird in den nächsten Jahren schrumpfen.

Die EU macht es ja auch den Schweizer Banken immer schwerer in der EU Geld zu verdienen.

Bankgeheimnis wird abgeschafft u.s.w.

Die ganzen Steuerparadiese werden trockengelegt.

Es wird keiner hinnehmen, wenn GB nun versucht ein neues Steuerparadies zu etablieren.

Auf die Bankenbranche, die GB in den letzten Jahren und Jahrzehnten über Wasser gehalten hat, braucht man zur Zeit nicht hoffen.

Bleibt den Briten nur zu versuchen die Industrieproduktion wieder hochzufahren und den Wohlstand durch produktive Arbeit zu vergrößern.

Abbau von Bürojobs, Aufbau von Jobs in der Produktion von Verbrauchsgegenständen für den volkseigenen Konsum.

 

Werden schwere Zeiten des Umbruchs.

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Irlands Premier könnte das Chaos auflösen

Zitat

 

...

Irlands Premier vor einer schwierigen Entscheidung

Vor allem die Regierung in Dublin bestand bislang strikt auf einem unbefristeten Backstop. „Doch sollte Irland seine Haltung dazu ändern, dann würde die EU dem wohl folgen“, hieß es in diplomatischen Kreisen in Brüssel.

Vom irischen Premierminister Leo Varadkar hängt nun also viel ab. Je näher der Brexit rückt, desto mehr steigt der Druck auf Varadkar. Ein ungeordneter Brexit würde sein Land wirtschaftlich ungleich härter treffen als alle anderen EU-Staaten. Ohne Austrittsvertrag bekäme Varadkar zudem unmittelbar nach dem Brexit am 29. März eine harte Außengrenze zu Nordirland.

So scheint es durchaus möglich, dass der Ire am Ende einknicken und einer Befristung des Backstops zustimmen wird. In dem Fall sei ein neues Angebot der EU in dieser Frage an Großbritannien durchaus denkbar, hieß es in Brüssel.

Varadkar wird die letzte Karte aber sicher nur dann ziehen, wenn sich das Meinungsbild im britischen Unterhaus damit substanziell zugunsten des Brexit-Vertrages ändern würde. Ob das gelingt, ist überhaupt nicht sicher. May müsste mehr als 100 Abgeordnete im eigenen Lager davon überzeugen, beim nächsten Mal anders zu stimmen. Das wird noch einmal ein gewaltiger politischer Kraftakt.

 

 

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Geschrieben · bearbeitet von magicw

vor 2 Stunden schrieb Sascha.:

Von der GB-Regierung ist bisher nichts konstruktives gekommen.

Und es wird in den nächsten 2,5 Monaten auch nichts konstruktives mehr kommen.

May hat 3 Tage zeit bekommen, Plan B vorzulegen. Einfach mal abwarten und FTSE verfolgen. :-*

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Geschrieben

 

 

Also drei Tage ab jetzt.

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Geschrieben

In den nächsten 3 Tagen werden die taktischen Spielereien aufhören. 

Wir näheren uns dem Höhepunkt dieses Theaterstückes. Tja, der ganzen bisherigen Dramaturgie nach erwarte ich, dass die ordentlich aufeinander einhauen, am Ende aber wieder nichts auf die Reihe kriegen. Wie soll man in 3 Tagen schaffen, was man noch nicht mal ansatzweise in 2 Jahren hinbekommen hat?  Irgendwie gilt für mich da gerade der tolle Satz "There is an Elefant in the room" -> alle sehen das Problem, aber keiner spricht es offen aus (-> dass man für das Problem keine mehrheitsfähige Lösung hat ...)

 

Ich erwarte 3 sehr unterhaltsame Tage ...

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ich finde diese Überlegung nicht verkehrt - denke die EU um Barnier wird sich auch noch bewegen um einen ungeregelten Brexit zu vermeiden:

https://www.n-tv.de/wirtschaft/Interview-mit-Chefvolkswirt-Holger-Schmieding-Die-Angst-vor-dem-totalen-Brexit-Chaos-ist-uebertrieben-article20813925.html

 

Zitat

Das Parlament hat May eine Frist von nur drei Sitzungstagen gegeben, um eine Alternative zum bisherigen Brexit-Deal vorzulegen. Wie könnte ein guter Plan B aussehen?

Dass Großbritannien insgesamt und nicht nur Nordirland im Binnenmarkt und in der Zollunion für Güter verbleibt. Dafür müsste es keine Grenzkontrollen zwischen Großbritannien und der EU geben. Und auch das Thema, wie man sie in Irland vermeidet, hätte sich erledigt. Bei so einem Plan B könnte Großbritannien im Bereich Dienstleistungen immer noch von den EU-Regelungen abweichen, hätte dann aber Zugangsbeschränkungen für Dienstleistungen in Europa.

 

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Geschrieben

vor 3 Stunden schrieb Sascha.:

Die britische Wirtshaft wird sicherlich in den nächsten Jahren stark schrumpfen.

Auf welches Niveau? Rumänien? Bislang ist noch immer alles gutgegangen. Griechenland ist noch Teil der Eurozone, die Flüchtlinge haben Deutschland nicht ins Chaos gestürzt und Trump hat seinen Atomknopf auch nicht gedrückt. Vielleicht wäre ein harter Brexit kurzfristig schmerzhaft, aber mittelfristig würden sicherlich Abkommen à la Schweiz oder Norwegen entstehen. Mir geht diese Schwarzmalerei auf den Keks. Ich bedauere den Brexit zwar auch, trotzdem ist die EU nicht das einzige Heilmittel für alle wirtschaftlichen Probleme. Großbritannien wird überleben. Wer das anders sieht, darf gerne gegen den FTSE 100 wetten.

 

vor 4 Stunden schrieb Sascha.:

Es wird keiner hinnehmen, wenn GB nun versucht ein neues Steuerparadies zu etablieren.

Auf die Bankenbranche, die GB in den letzten Jahren und Jahrzehnten über Wasser gehalten hat, braucht man zur Zeit nicht hoffen.

Bleibt den Briten nur zu versuchen die Industrieproduktion wieder hochzufahren und den Wohlstand durch produktive Arbeit zu vergrößern.

Abbau von Bürojobs, Aufbau von Jobs in der Produktion von Verbrauchsgegenständen für den volkseigenen Konsum.

Oder ist das am Ende alles Satire?

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