Schildkröte

Venezuela

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32 Beiträge in diesem Thema

Geschrieben · bearbeitet von Schildkröte

Zitat
Venezuela (amtlich Bolivarische Republik Venezuela, spanisch República Bolivariana de Venezuela [reˈpuβlikɑ βoliβɑˈɾjɑnɑ ðe βeneˈswelɑ]) ist ein südamerikanischer Staat an der Karibikküste. Er grenzt im Süden an Brasilien, im Westen an Kolumbien und im Osten an Guyana.
...
Die venezolanische Wirtschaft, die fast vollständig vom Erdölexport abhängig ist, befindet sich derzeit in einer schweren Krise (Holländische Krankheit), geprägt von Hyperinflation, Versorgungsengpässen und Hungersnöten mit einer Armutsquote, welche ab 2014 über 50 Prozent stieg und im Jahr 2016 rund 80 Prozent erreicht hatte.
...

Venezuelas Wirtschaftssystem zeichnet sich durch eine typische Rentenwirtschaft aus, wie sie auch in anderen rohstoffreichen Staaten zu beobachten ist. Die Wirtschaft ist nahezu vollständig abhängig vom venezolanischen Hauptrohstoff Erdöl. Der im März 2013 verstorbene Präsident Hugo Chávez ist zwar 1998 angetreten, um unter anderem diese Abhängigkeit zu verringern, tatsächlich hat sie sich innerhalb seiner Amtszeit noch vergrößert.[238] Im Jahr 2014 stammten 96 Prozent der Staatseinnahmen aus dem Ölgeschäft.[239]

Im Januar 2016 rief die Regierung Maduro den „Wirtschaftsnotstand“ aus. Ein Erlass gab dem Präsidenten 60 Tage Zeit, Maßnahmen zur Stützung der Konjunktur einzuleiten. Die Wirtschaftsleistung war in den ersten neun Monaten 2015 um 4,5 Prozent gesunken, während die Preisbeschleunigung auf 141,5 Prozent kletterte, die zu diesem Zeitpunkt höchste Inflationsrate weltweit[240]. Insgesamt war die Wirtschaftsleistung Venezuelas von 2013 bis 2017 um einen Drittel gesunken. Die unverzichtbaren Importe wurden von den Chavisten innert 5 Jahren um 75 Prozent reduziert.[101]

Quelle: Wikipedia

 

Status: Schwellenland

Währung: Venezolanischer Bolivar

Nationaler Aktienindex: CARACAS GENERAL STOCK MARKET

Rating: C (Moody´s, Stand 09.03.2018)

 

Während das BIP in den letzten zehn Jahren seit 2008 jeweils zwischen 200 und 340 Mrd. USD schwankte, wird für 2018 nur noch ein BIP von gut 100 Mrd. USD prognostiziert.

Lag die Arbeitslosenquote bis 2015 lediglich im höheren einstelligen Prozentbereich, so ist diese inzwischen (Stand 2018) auf 33% hochgeschellt.

Die jährlichen Inflationsraten kommentiere ich besser nicht.

 

Anbei eine (überschaubare) Auswahl an venezolanischen Aktien.

Des Weiteren eine Übersicht zu venezolanischen Anleihen.

 

Anlass für mich, diesen Thread zu erstellen, war dieser FAZ-Artikel:

 

Zitat
Der innenpolitische Stillstand und der sinkende Ölpreis bringen Venezuela immer mehr in die Bredouille. Sollte das Land zahlungsunfähig werden, hätten Hedgefonds leichtere Beute als in Argentinien.

 

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Geschrieben · bearbeitet von Schildkröte

Venezuela's Wirtschaft geht es dermaßen schlecht, nun muss sogar die größte Brauerei des Landes mangels Gerste die Produktion einstellen: http://www.faz.net/a...n-14193134.html

 

Polar ist nicht nur der größte Brauer, sondern auch der größte Lebensmittelhersteller Venezuelas. Das Unternehmen gehört mehrheitlich dem Milliardär Lorenzo Mendoza und kooperiert interessanterweise mit Pepsi: http://empresaspolar.com/contacto

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Geschrieben

Das Land ist komplett am Ende. Erinnert ein wenig an einen Spruch aus DDR Zeiten: Was passiert wenn die Sahara den Sozialismus einführt?

- Zunächst nichts, dann wird der Sand knapp :-)

 

Schlimm wie schnell der Real existierende Sozialismus ein Land in den Ruin treiben kann.

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Geschrieben

Das Land ist komplett am Ende. Erinnert ein wenig an einen Spruch aus DDR Zeiten: Was passiert wenn die Sahara den Sozialismus einführt?

- Zunächst nichts, dann wird der Sand knapp :-)

 

Schlimm wie schnell der Real existierende Sozialismus ein Land in den Ruin treiben kann.

 

So ein quatsch. Wenn man auf Öleinnahmen angewiesen ist und sonst nix hat würde auch ein kapitalistisches System zu grunde gehen. Griechenland ist auch nicht am Sozialismus zerbrochen.

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Geschrieben · bearbeitet von BondWurzel

Das Land ist komplett am Ende. Erinnert ein wenig an einen Spruch aus DDR Zeiten: Was passiert wenn die Sahara den Sozialismus einführt?

- Zunächst nichts, dann wird der Sand knapp :-)

 

Schlimm wie schnell der Real existierende Sozialismus ein Land in den Ruin treiben kann.

 

So ein quatsch. Wenn man auf Öleinnahmen angewiesen ist und sonst nix hat würde auch ein kapitalistisches System zu grunde gehen. Griechenland ist auch nicht am Sozialismus zerbrochen.

ohhhh..nix Quatsch... :lol: Das man sonst nix hat, liegt ja am Sozialismus - Insider wissen, was in den letzten Jahren in Venezuela passiert ist - Enteignungen, Vertreibung der Privatindustrie usw - . Griechenland ist auch an einer Art Sozialimusmus zerbrochen, wenig Investitionen, kaum Wettbewerb, früh in Rente, Überschuldung, ein Heer von Beamten - es ging nur schneller, weil das Öl fehlte.

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Geschrieben

 

 

So ein quatsch. Wenn man auf Öleinnahmen angewiesen ist und sonst nix hat würde auch ein kapitalistisches System zu grunde gehen. Griechenland ist auch nicht am Sozialismus zerbrochen.

ohhhh..nix Quatsch... :lol: Das man sonst nix hat, liegt ja am Sozialismus - Insider wissen, was in den letzten Jahren in Venezuela passiert ist - Enteignungen, Vertreibung der Privatindustrie usw - . Griechenland ist auch an einer Art Sozialimusmus zerbrochen, wenig Investitionen, kaum Wettbewerb, früh in Rente, Überschuldung, ein Heer von Beamten - es ging nur schneller, weil das Öl fehlte.

 

Die massive Überschuldung kam erst mit dem Euro und damit verbunden den billigen Krediten. Das hat das System kippen lassen. Man kann auch nicht erwarten das jedes Land hochwertige Exportgüter produziert. Das ist schlicht unmöglich.

Auch der Kapitalismus kommt ohne etwas Sozialismus nicht aus, wenn du es so sehen willst. Zu viel soziale Härte bringt die Bürger auf die Straße und dann wars das.

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Wenn man auf Öleinnahmen angewiesen ist und sonst nix hat würde auch ein kapitalistisches System zu grunde gehen.

Ein "kapitalistisches" System würde sich nicht alleine auf die Öleinnahmen verlassen, sondern zusätzlich vernünftig wirtschaften; wie z.B. Norwegen.

Auch Venezuela hat nicht nur Öl, sondern z.B. auch Arbeitskräfte.

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Geschrieben · bearbeitet von BondWurzel

Die massive Überschuldung kam erst mit dem Euro und damit verbunden den billigen Krediten. Das hat das System kippen lassen.

Die billigen Kredite wurden nicht konstruktiv bzw. produktiv investiert, sondern mit Siestamentalität verplembert und jetzt soll man nochmal dafür bezahlen, das ist konstruktiver Betrug und Faulheit. In Deutschland kauft man mit billigen Krediten Immos, arbeitet und schafft Substanz. Griechenland war auch schon vorher überschuldet, nur, dann hat man nochmal gut abgeschöpft a la German Pellets. :)

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Geschrieben · bearbeitet von wertomat

Wenn man auf Öleinnahmen angewiesen ist und sonst nix hat würde auch ein kapitalistisches System zu grunde gehen.

Ein "kapitalistisches" System würde sich nicht alleine auf die Öleinnahmen verlassen, sondern zusätzlich vernünftig wirtschaften; wie z.B. Norwegen.

Auch Venezuela hat nicht nur Öl, sondern z.B. auch Arbeitskräfte.

 

Na klar, guter Subtext:

{Ironie Modus an}

Wenn Venezuela nicht so links wäre, sondern kapitalistischer, wäre es wirtschaftlich so wie Norwegen.

Das der Vergleich eher mit den Lateinamerikanischen Nachbarländern passen würde, glaube ich natürlich auch nicht.w00t.gif

{Ironie Modus aus}

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Die massive Überschuldung kam erst mit dem Euro und damit verbunden den billigen Krediten. Das hat das System kippen lassen.

Die billigen Kredite wurden nicht konstruktiv bzw. produktiv investiert, sondern mit Siestamentalität verplembert und jetzt soll man nochmal dafür bezahlen, das ist konstruktiver Betrug und Faulheit. In Deutschland kauft man mit billigen Krediten Immos, arbeitet und schafft Substanz. Griechenland war auch schon vorher überschuldet, nur, dann hat man nochmal gut abgeschöpft a la German Pellets. :)

 

Es ist viel Geld in den Immobilienmarkt geflossen. Und das alle Griechen faule Betrüger sind zeugt auch von schlechter Gesinnung bei dir. Was ist denn mit den Deutschen die leider keinen Job haben oder so schlecht bezahlte, dass es für den Hauskauf auf Pump nicht reicht. Die haben wohl bei dir auch eine Siestamentalität?

 

Zurück zum Thema:

In Venezuela scheint einiges schief zu laufen. Schwierig ist es natürlich etwas wieder auf die Beine zu stellen, wenn Chaos herrscht. Offenbar dürften nicht mal kommunal organisierte Bauern Land bewirtschaften. Scheinbar stellt man sich das so vor, dass nur noch Kleinstbewirtschaftung ok ist?

 

Parlament in Venezuela überprüft Enteignungen von Großgrundbesitz

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Geschrieben · bearbeitet von Sulawesi

So ein quatsch. Wenn man auf Öleinnahmen angewiesen ist und sonst nix hat würde auch ein kapitalistisches System zu grunde gehen. Griechenland ist auch nicht am Sozialismus zerbrochen.

 

Du warst offenbar noch nie in Venezuela und kennst auch niemanden der schon mal dort war. Es liegt nicht an den Öleinnahmen dass es dort kein Klopapier oder kein Duschgel mehr zu kaufen gibt, sondern an den staatlichen Preisfestsetzungen und daran das Chavez die Wirtschaft des Landes ruiniert hat. Das Land wurde nachhaltig durch Chavez und Maduro zerstört.Auch andere Länder in Lateinamerika sind auf Rohstoffe angewiesen (Produktivität ist viel zu niedrig um da was herzustellen) aber trotzdem sind nicht alle Regale leer.

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So ein quatsch. Wenn man auf Öleinnahmen angewiesen ist und sonst nix hat würde auch ein kapitalistisches System zu grunde gehen. Griechenland ist auch nicht am Sozialismus zerbrochen.

 

Du warst offenbar noch nie in Venezuela und kennst auch niemanden der schon mal dort war. Es liegt nicht an den Öleinnahmen dass es dort kein Klopapier oder kein Duschgel mehr zu kaufen gibt, sondern an den staatlichen Preisfestsetzungen und daran das Chavez die Wirtschaft des Landes ruiniert hat. Das Land wurde nachhaltig durch Chavez und Maduro zerstört.Auch andere Länder in Lateinamerika sind auf Rohstoffe angewiesen (Produktivität ist viel zu niedrig um da was herzustellen) aber trotzdem sind nicht alle Regale leer.

 

die haben da nichtmal eigenes Benzin...das müssen sie importieren

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So ein quatsch. Wenn man auf Öleinnahmen angewiesen ist und sonst nix hat würde auch ein kapitalistisches System zu grunde gehen. Griechenland ist auch nicht am Sozialismus zerbrochen.

 

Du warst offenbar noch nie in Venezuela und kennst auch niemanden der schon mal dort war. Es liegt nicht an den Öleinnahmen dass es dort kein Klopapier oder kein Duschgel mehr zu kaufen gibt, sondern an den staatlichen Preisfestsetzungen und daran das Chavez die Wirtschaft des Landes ruiniert hat. Das Land wurde nachhaltig durch Chavez und Maduro zerstört.Auch andere Länder in Lateinamerika sind auf Rohstoffe angewiesen (Produktivität ist viel zu niedrig um da was herzustellen) aber trotzdem sind nicht alle Regale leer.

 

Korrekt, ich war noch nie dort und will da auch nicht hin.

Du warst letztens dort und hast dein eigenes Klohpapier mitgebracht?

 

 

 

Du warst offenbar noch nie in Venezuela und kennst auch niemanden der schon mal dort war. Es liegt nicht an den Öleinnahmen dass es dort kein Klopapier oder kein Duschgel mehr zu kaufen gibt, sondern an den staatlichen Preisfestsetzungen und daran das Chavez die Wirtschaft des Landes ruiniert hat. Das Land wurde nachhaltig durch Chavez und Maduro zerstört.Auch andere Länder in Lateinamerika sind auf Rohstoffe angewiesen (Produktivität ist viel zu niedrig um da was herzustellen) aber trotzdem sind nicht alle Regale leer.

 

die haben da nichtmal eigenes Benzin...das müssen sie importieren

 

Ja das hatte ich auch über Nigeria gelesen.

 

Benzin aus im Ölstaat

 

Der zwölftgrößte Ölproduzent der Welt und mit Abstand größte Afrikas, geschätzt für die Qualität seines schwefelarmen Öls, das sich leicht verarbeiten lässt, muss aber Benzin, Diesel und Kerosin importieren. Dem Land fehlen Raffinerien, es gibt nur vier, die reichen bei weitem nicht und sind in marodem Zustand.

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Geschrieben

Korrekt, ich war noch nie dort und will da auch nicht hin.

 

Mein Bruder war gerade da und hat sein eigenes Klopapier mitgebracht, genauso wie sein eigenes Duschgel und weitere Dinge des täglichen Bedarfs, das es absolut nichts mehr zu kaufen gibt. Auf dem Schwarzmarkt gibt es gegen Devisen noch vieles, aber selbst da wird alles knapp. Manche Lebensmittel gibt es noch, darum müssen die handvoll Touristen die es noch gibt auch nicht verhungern, aber für die Einheimischen ist auch das ein Problem.

 

Chavez hat sich nicht auf die durchaus lobenswerte Idee konzentriert den Ölreichtum besser zu Verteilen (was beschränkt funktioniert hat), sondern er hat mit Verstaatlichungen, Landverteilungen und Preisfestsetzungen die Wirtschaft des Landes vernichtet.

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Korrekt, ich war noch nie dort und will da auch nicht hin.

 

Mein Bruder war gerade da und hat sein eigenes Klopapier mitgebracht, genauso wie sein eigenes Duschgel und weitere Dinge des täglichen Bedarfs, das es absolut nichts mehr zu kaufen gibt. Auf dem Schwarzmarkt gibt es gegen Devisen noch vieles, aber selbst da wird alles knapp. Manche Lebensmittel gibt es noch, darum müssen die handvoll Touristen die es noch gibt auch nicht verhungern, aber für die Einheimischen ist auch das ein Problem.

 

Chavez hat sich nicht auf die durchaus lobenswerte Idee konzentriert den Ölreichtum besser zu Verteilen (was beschränkt funktioniert hat), sondern er hat mit Verstaatlichungen, Landverteilungen und Preisfestsetzungen die Wirtschaft des Landes vernichtet.

 

Danke für den kleinen Einblick!

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Venezuela's Wirtschaft geht es dermaßen schlecht, nun muss sogar die größte Brauerei des Landes mangels Gerste die Produktion einstellen: http://www.faz.net/a...n-14193134.html

 

Polar ist nicht nur der größte Brauer, sondern auch der größte Lebensmittelhersteller Venezuelas. Das Unternehmen gehört mehrheitlich dem Milliardär Lorenzo Mendoza und kooperiert interessanterweise mit Pepsi: http://empresaspolar.com/contacto

Tja, wenn sich ein Betrieb wirtschaftlich nicht mehr rechnet, ist eine (vorübergehende) Stilllegung kaufmännisch nachvollziehbar. Der venezolanische Präsident Nicolas Maduro sieht das jedoch anders und ordnet die Beschlagnahmung von stillgelegten Fabriken sowie die Verhaftung von deren Besitzern an: http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/amerika/nicolas-maduro-venezuelas-staatschef-ordnet-beschlagnahme-von-fabriken-an-14234502.html

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Tja, wenn sich ein Betrieb wirtschaftlich nicht mehr rechnet, ist eine (vorübergehende) Stilllegung kaufmännisch nachvollziehbar. Der venezolanische Präsident Nicolas Maduro sieht das jedoch anders und ordnet die Beschlagnahmung von stillgelegten Fabriken sowie die Verhaftung von deren Besitzern an: http://www.faz.net/a...n-14234502.html

 

Es ist bei den meisten Fabriken nicht so dass diese sich nicht mehr rechnen, sondern dass sie einfach nichts mehr einkaufen können. Es gibt keinen Strom mehr, kein Maschinenbauer liefert mehr nach Venezuela, Rohmaterialien sind nicht mehr zu bekommen,...... Was zur Hölle sollen die den produzieren? Da geht einfach nichts mehr.

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Jetzt wird in dem Land auch der Zucker knapp. :unsure:

 

Erst kriegen die kein Bier, jetzt keine Cola mehr.

 

+ Weltmarktführer Bridgestone zieht sich nach mehr als sechs Jahrzehnten aus Venezuela zurück.

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Jetzt wird in dem Land auch der Zucker knapp. :unsure:

 

Erst kriegen die kein Bier, jetzt keine Cola mehr.

 

+ Weltmarktführer Bridgestone zieht sich nach mehr als sechs Jahrzehnten aus Venezuela zurück.

 

Ich möchte in keinem Land leben wo ich keine Cola trinken kann. :(

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Und bald fehlen wohl auch noch die Geldscheine zum Bezahlen ... Banknoten werden eingeflogen: Venezuela fehlt Geld zum Geld drucken :huh:

Wie gut, dass der Trend hin zum bargeldlosen Bezahlen geht. Dumm nur, dass sich womöglich viele Venezolaner gar keine Kreditkarte oder ein entspr. mit einem NFC-Chip ausgestattetes Smartphone leisten können. Und selbst dann: Solange Händler solche Alternativen zum Bargeld nicht akzeptieren (können), hilft das auch nicht weiter. Naja, immerhin werden solche katastrophalen Zustände nur noch mehr die unzufriedenen Menschen auf die Straße bringen. Fragt sich nur, ob anschließend ein demokratisches Tauwetter oder ein arabischer Frühling einsetzt.

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Und bald fehlen wohl auch noch die Geldscheine zum Bezahlen ... Banknoten werden eingeflogen: Venezuela fehlt Geld zum Geld drucken :huh:

Wie gut, dass der Trend hin zum bargeldlosen Bezahlen geht. Dumm nur, dass sich womöglich viele Venezolaner gar keine Kreditkarte oder ein entspr. mit einem NFC-Chip ausgestattetes Smartphone leisten können. Und selbst dann: Solange Händler solche Alternativen zum Bargeld nicht akzeptieren (können), hilft das auch nicht weiter. Naja, immerhin werden solche katastrophalen Zustände nur noch mehr die unzufriedenen Menschen auf die Straße bringen. Fragt sich nur, ob anschließend ein demokratisches Tauwetter oder ein arabischer Frühling einsetzt.

 

Bargeldlos zahlen bei ständigem Stromausfall. Aha...

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Inmitten einer schweren Wirtschaftskrise will Venezuelas Regierung mit einer neuen Währung gegen die weltweit höchste Inflation ankämpfen. Der Termin für die Währungsumstellung wurde auf den 4. August festgelegt ... Bei den Geldscheinen des neuen „Bolívar soberano“ werden drei Nullen gestrichen. An der hohen Inflation kann eine solche Operation nichts ändern, sofern sie nicht mit einer echten Währungsreform verbunden ist.

Quelle: FAZ 

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Geschrieben · bearbeitet von Schildkröte

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China greift Venezuelas kränkelnder Ölindustrie mit einem milliardenschweren Kredit unter die Arme. Die chinesische Entwicklungsbank gewähre dem staatlichen Ölkonzern PDVSA ein Darlehen über fünf Milliarden Dollar

... 

In den vergangenen zehn Jahren hat Peking dem erdölreichsten Land der Welt rund 60 Milliarden Dollar geliehen. Die Kredite zahlt Venezuela mit Öllieferungen zurück.

Hier der vollständige FAZ-Artikel

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