Eine Aktie - welche und warum?

49 posts in this topic

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Für einen ersten Beitrag gar nicht mal sooo verkehrt... :thumbsup:

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Für einen ersten Beitrag gar nicht mal sooo verkehrt... :thumbsup:

Meine ich auch! Sooo richtig aber nun auch wieder nicht.

...ob die Erkenntnisse zur demografische Entwicklung in den Industrieländern wirklich zu einem langfristigen Investment in diesem Bereich führen sollten, wage ich zu bezweifeln. Es könnte ja sein, dass andere diese Erkenntnisse auch bereits haben.

 

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Für einen ersten Beitrag gar nicht mal sooo verkehrt... :thumbsup:

Meine ich auch! Sooo richtig aber nun auch wieder nicht.

...ob die Erkenntnisse zur demografische Entwicklung in den Industrieländern wirklich zu einem langfristigen Investment in diesem Bereich führen sollten, wage ich zu bezweifeln. Es könnte ja sein, dass andere diese Erkenntnisse auch bereits haben.

Die viel größere Gefahr ist, dass durch neue Technologien im Vorsorgebereich das Medikamentieren von Personen obsolet wird und somit die Geschäftsgrundlage für Fresenius & Co. weg bricht.

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Dürfte ich nur eine einzige Aktie als Langfristanlage kaufen und müsste es ein deutscher Titel sein, dann wäre es mit hoher Wahrscheinlichkeit Fresenius.

An potentiellen Abnehmern für deren Produkte dürfte es auch künftig nicht mangeln (wie gesagt, immer mehr Alte und Kranke). Die Zahlen und das Wachstum sind auch gesund.

 

Eine einzelne Aktie als Langfristanlage ist für mich ein Zock, aber hey, es ist ja nur ein Gedankenspiel, alles auf eine Karte zu setzen ;)

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Dürfte ich nur eine einzige Aktie als Langfristanlage kaufen und müsste es ein deutscher Titel sein, dann wäre es mit hoher Wahrscheinlichkeit Fresenius.

Es muss aber kein deutscher Titel sein!

 

Die demografische Entwicklung ist längt eingepreist.

Natürlich kann es an Abnehmern mangeln. Konkurrenz ist keine Erfindung der Kommunisten, sondern es gibt sie tatsächlich.

Es könnte zu einer verstärkten staatlichen Regulierung kommen, gerade weil so viele Menschen von diesen Produkten abhängig sein werden.

Der Trend geht zu einer gesünderen Lebensweise.

Das Gesundheitssystem könnte schlichtweg nicht mehr in der Lage sein, das zu bezahlen, und dann werden die Produkte halt nicht mehr gekauft, völlig egal ob den kranken Menschen das passt oder nicht.

 

 

 

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Posted · Edited by Utze

@Schwachzocker: Dem kann ich nur zustimmen, ich bin mir dessen bewusst.

 

Egal bei welcher Firma oder wie sehr sie etabliert ist, es kann immer was schief gehen. Selbst Firmen wie Nestlé oder Coca Cola können in die Insolvenz rutschen. Die Regierung kann jedwede Geschäftsgrundlage zerstören oder technologische Entwicklungen machen die Produkte oder Dienstleistungen überflüssig. Es kann starke Konkurrenz auftreten und die Firma vom Markt verdrängen oder unfähige CEO's richten das Unternehmen zu Grunde.

 

Das mit dem Gesundheitssystem ist ein guter Punkt. Wären die Leute immer noch bereit, kostspielige Behandlungen und teure Pflege zu bezahlen, wenn die entsprechenden Versicherungen und Kassen pleite sind oder einfach nur noch Kleinstbeträge übernehmen? Was ich damit sagen will, Risiken sind nunmal vorhanden, egal bei welcher Aktie oder Branche. Dashalb ist es ja vernünftig, nicht alle Eier in einen Korb zu legen.

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Selbst Firmen wie Nestlé oder Coca Cola können in die Insolvenz rutschen. Die Regierung kann jedwede Geschäftsgrundlage zerstören oder technologische Entwicklungen machen die Produkte oder Dienstleistungen überflüssig.

Ich glaube nicht an die Insolvenz Nestlés.

 

Coca Cola hat Probleme mit dem Zucker und Sondersteuern, jetzt auch in den USA. WIrklich schlimm wird's aber nicht kommen. Das trifft eher die Billigkonkurrenz.

 

Ein-Produkt-Firmen sind gefährlich. Siehe Kodak, was sicher ein gutes Beispiel für den Untergang eines Blue Chips ist. Andere sind GM, USX oder Woolworth (Z-Aktie)

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Da hier ja nichts von börsennotiert steht ... Mars Inc.

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Hervorragende Wahl! :thumbsup:

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Posted · Edited by Stoxx

Wenn ich mich an Science-Fiction Filme, wie bspw. Total Recal, Running Man oder Terminator, zurückerinnere, fällt mir die Wahl dann doch etwas einfacher: totale Daten- und Personenkontrolle, Überwachung wohin man auch schaut, nur eine Handvoll Auserwählte bestimmen das Geschehen, Demokratie(n) gibt es nicht mehr, [...]. Von daher ändere ich meine Auswahl von Wells Fargo auf Google. Alternativ Microsoft.

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Wenn ich jetzt eine Aktie aus meinem Depot wählen müsste, wäre es glaube ich Tencent (klar Lebensmittelkonzerne oder Pharmawerte stehen auch gut im Kurs, wäre aber jetzt zu langweilig... :) ).

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Ich glaube, kezboard hat in #21 mit die vernünftigste Antwort gegeben. :thumbsup:

Ergo: Ne gepflegte Berkshire A-Aktie gefolgt von Lindt-Sprüngli :thumbsup:

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Vieles wurde schon genannt

Coca Cola und Nestle sind mir aber etwas zu brav, auch wenn sie den Afrikanern das Wasser abgraben und dann wieder in Flaschen verkaufen.

Als Lokalpatriot wäre BAYER noch ganz ok, mit der Monsanto Übernahme auch nachhaltig und evil genug.

Henkel und BASF wärn auch ganz ok aber wieder zu nett.

 

Ich würde dann doch wohl eher auf den Alkohol setzen "Der Grund und die Lösung der meisten Menschheitsprobleme"

 

Anheuser Busch!

 

Wenn sie mit SABMiller zusammen gehen umso besser.

Das schöne daran, in Krisenzeiten wird mehr Alkohol getrunken.

Von daher recht Wertstabil und mit nem Bier in der Hand haste deine 5% sicher.

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Die viel größere Gefahr ist, dass durch neue Technologien im Vorsorgebereich das Medikamentieren von Personen obsolet wird und somit die Geschäftsgrundlage für Fresenius & Co. weg bricht.

 

Sehe ich nicht so. Durch Vorsorge usw. steigt die Lebenserwartung somit verbringt man mehr Lebensjahre im Greisenalter. Somit steigt auch der Bedarf an der Behandlung von allen Alterserkrankungen an.

 

In den letzten Jahrzehnten ist die Behandlung der tötlichen Erkrankungen deutlich verbessert worden. Infolge dessen ist die Lebenserwartung gestiegen. Im Zuge dessen ist aber auch die Verbreitung der Alterserkrankungen gestiegen! Also billiger wird da nix.

 

Weniger Geld wird in der Gesundheitsbranche nur verdient wenn gesunde Menschen plötzlich tot umfallen.

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Soll man das hier wirklich ernst nehmen? Ist eine "nette" Aktie weniger und eine "nicht nette" Aktie mehr rentabel? Vergleiche doch mal als Beispiel die ganz nette Fresenius mit der nicht ganz so netten RWE. Und im Übrigen ist Alkohol nicht gleich Alkohol. Lies Dich mal in die Branchenthreads zu Bierbrauern und Schnapsbrennern ein. (Teure und qualitative) Schnapsbrenner sind recht krisenrobust, während Bierbrauer stärker mit der Konjunktur korrelieren, als man zunächst glauben mag.

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Soll man das hier wirklich ernst nehmen? Ist eine "nette" Aktie weniger und eine "nicht nette" Aktie mehr rentabel? Vergleiche doch mal als Beispiel die ganz nette Fresenius mit der nicht ganz so netten RWE. Und im Übrigen ist Alkohol nicht gleich Alkohol. Lies Dich mal in die Branchenthreads zu Bierbrauern und Schnapsbrennern ein. (Teure und qualitative) Schnapsbrenner sind recht krisenrobust, während Bierbrauer stärker mit der Konjunktur korrelieren, als man zunächst glauben mag.

 

Kann man sehen wie man will, es gibt nette und nicht so nette Firmen, manche Investments sind deshalb moralisch mehr oder weniger ok.

Natürlich beinhaltet das Moralische Vorgehen einer Firma keine grundlegende Aussage über deren Rentabilität.

Weil es gibt auch genügend Moralisch verwerfliche Investments die den Bach runter gehen.

Wobei es echt schwierig wird einen Mr. Nice Guy zu finden der rentabel und dieses Threades würdig ist.

Da hat man es teils schon leichter wenn man sich die Bad Boys schnappt.

 

Ich hab mich übrigens auch in den Branchenthread eingelesen und ich geb dir in der Hinsicht nur bedingt recht.

Wenn man die hohen Rohstoffpreise bei der letzten Krise raus rechnet und die getätigten Übernahmen berücksichtigt sieht die Bierbranche gar nicht so verkehrt aus.

 

Immer dran denken dies ist ein fiktives Scenario und keine Anlageberatung.

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Posted · Edited by Valueer

Hallo zusammen,

 

Fiktives Szenario:

Ihr dürftet nur eine einzige Aktie (keine ETFs oder Fonds) kaufen und müsstet diese auf alle Ewigkeit halten. Welches Unternehmen würdet ihr bevorzugen und aus welchem Grund?

 

 

 

PS: Eigentlich wollte ich den Anfang mit einem Unternehmen machen, aber so leicht fällt mir das dann doch nicht. Ich mache mir hierzu noch ein paar Gedanken und teile später mein bevorzugtes Unternehmen mit.

 

 

Auf den ersten Blick ist die Eingangsfrage ziemlich banal, auf den zweiten verdammt gut!

 

Keine Ahnung wie es euch geht, aber ich müsste die Aktie unter normalen Umständen noch mind. 50 Jahre halten (natürlich gerne länger :-) Ich gehe mal davon aus, dass es darum geht die Aktien, nicht eine Aktie,

 

eines Unternehmens zu halten (Nachkaufen erlaubt).

 

Wer weiß von uns schon, wie die Welt in 50 Jahren aussieht. Wer hätte vor 50 Jahren, also 1966 jemanden nicht für verrückt erklärt, der dir folgende Prognose für 2016 abgibt:

 

  • die Mauer ist gefallen
  • Polen, Tschechien, Ungarn, Estland, Lettland, Litauen, Slowakai etc. gehören der EU an.
  • Polen, Tschechien, Ungarn, Estland, Lettland, Litauen, Slowakai etc. sind fest in die Nato eingebundene Staaten, die es (der offiziellen Lesart nach jedenfalls) vor dem Russen zu schützen gilt
  • dafür kann man von den (ehemaligen) Kommunisten nun Aktien kaufen und sie überweisen die Dividende tatsächlich in den Westen
  • für Frauen gibt es eine Mindestquote im Vorstand (wie, die dürfen ohne Erlaubnis vom Ehemann arbeiten gehen? :-)
  • das Telefon hat kein Kabel mehr und die Telefonzelle trägt man nun in der Hosentasche (und zwar jeder für sich)

Da könnte man noch weitermachen, aber der Kerl wäre wahrscheinlich eingeliefert worden. Wir haben also keinen blassen Schimmer was genau in 50 Jahren ist, auch wenn wir uns einige Dinge vorstellen können.

 

Was dann zur Frage führt, welche Eigenschaften besitzen Unternehmen die, mit großer Sicherheit in 50 Jahren noch existieren und mehr Gewinne machen als heute?

 

Das ist die Frage was das Ideale Unternehmen ausmacht(auch wenn es das nicht gibt):

 

  • in keiner politisch bestimmten Branche tätig
  • hat Preissetzungsmacht z.B. weil es z.B. an den Endverbraucher handelt (am besten durch starke Marken)
  • befriedigt ein grundsätzliches Bedürfnis, welches in regelmäßigen Abständen immer wieder Auftritt, das Produkt/ Dienstleitung wird dabei aufgebraucht uns muss ersetzt/ erneuert werden
  • die Dienstleistung/ das Produkt ist nicht anderweitig ersetzbar
  • die Dienstleistung/ das Produkt unterliegt keinem Wandel

Auch hier könnte man noch vieles, vieles aufzählen, die Stabilität, Eigentümerstruktur, Rentabilität etc. Auf der Basis würde ich definitiv ein Unternehmen im Lebensmittel oder Gesundheitsbereich erwerben.

 

Die Sicherheit des eingesetzten Kapitals geht vor, wenn ich keine Ahnung habe was in 50 Jahren ist. Was die Unternehmen angeht bin ich mit Kaffetasse und Warlock auf einer Linie.

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So unsinnig die Frage des Threads für sich allein genommen sein mag, sie hat doch einen sehr guten Teilaspekt:

mit Aktien, die einem zu dieser Frage zuerst einfallen oder bei denen man es bejahen würde, sein ganzes Vermögen über Jahrzehnte drin zu investieren,

sollte man sein Portfolio vorwiegend bis ausschließlich spicken. :thumbsup:

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Ich glaube, kezboard hat in #21 mit die vernünftigste Antwort gegeben. :thumbsup:

Ergo: Ne gepflegte Berkshire A-Aktie (...) :thumbsup:

 

...:thumbsup:.

 

So unsinnig die Frage des Threads für sich allein genommen sein mag, sie hat doch einen sehr guten Teilaspekt:

mit Aktien, die einem zu dieser Frage zuerst einfallen oder bei denen man es bejahen würde, sein ganzes Vermögen über Jahrzehnte drin zu investieren,

sollte man sein Portfolio vorwiegend bis ausschließlich spicken. :thumbsup:

 

 

...:thumbsup:

 

 

 

 

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Coca Cola oder Nestle

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Posted · Edited by civis

Fiktives Szenario:

Ihr dürftet nur eine einzige Aktie (keine ETFs oder Fonds) kaufen und müsstet diese auf alle Ewigkeit halten. Welches Unternehmen würdet ihr bevorzugen und aus welchem Grund?

 

 

 

Hey Stanley,

 

wenn man nachhaltig investieren (nicht spekulieren) will, ist dieses fiktive Szenario eine sehr vernünftige Methode, sich zu disziplinieren und seine geplanten Investments auf den Prüfstand zu stellen.

 

BTW: Warren Buffett hat einmal empfohlen, sich vor einem Investment zu fragen, ob man auch kaufen würde, wenn man nur 20 Investitionen im Leben tätigen dürfte.

 

Viele Grüße

civis

 

 

PS. Zur Ausgangsfrage: Ich würde Berkshire Hathaway wählen. Grund: Weil ich es für zielführend halte, die Beantwortung solcher Fragen als Entscheidungskriterium heranzuziehen. Und das tut Berkshire Hathaway definitiv erfolgreich.

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Johnson & Johnson

 

Den Laden gibt es seit 1886 und der hat damit 2 Weltkriege überlebt. Die steigern die Dividende seit 1963 Jahr für Jahr (Dividendenaristrokrat)..

 

Der Kursverlauf geht fast schnurstracks von links unten nach rechts oben. Sieh Dir mal den Kursverlauf der Dt. Bank an - grauenhaft.

 

Versuch mal zum niedrigsten Kurs einzusteigen.

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Wenn ich mich an Science-Fiction Filme, wie bspw. Total Recal, Running Man oder Terminator, zurückerinnere, fällt mir die Wahl dann doch etwas einfacher:

 

Weyland-Yutani laugh.gif

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Eli Lilly oder Johnson & Johnson

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