Nostradamus85 November 16, 2016 Guten Tag zusammen, für die alten Hasen von Euch ist das bestimmt die gefühlt 1.Millionste gleichartige Frage...ich traue mich aber dennoch sie nochmal zu stellen. Ich habe mich leider zu lange zu wenig mit dem Thema Geld beschäftigt. 1. Erfahrungen mit Geldanlagen: - Tagesgeld / Festgeld / Aktienfonds / Riester / BAV allerdings noch keine mit ETF un Aktien (ich lese grade fleißig) 2. Bereits vorhanden: Deka Basis Anlage A100 (DE000DK2CFT3) -> Hier laufen monatlich meine 40€ VL vom Arbeitgeber rein, das soll auch erstmal so bleiben DekaLux-Deutschland TF (A) (LU0062624902) -> Hab ich mir damals aufschwatzen lassen, wurde bis vor 3 Monaten monatlich mit 100€ bespart. Ca. 7000€ wurden vor 2008 angespart, ca. 10000€ danach, Stichwort Versteuerung Kapitalerträge. Einzahlung bis auf Weiteres eingestellt. Weiter Aufstockung erstmal nicht geplant.... -> behalten oder verkaufen? 3. Zeitliche Aufwandsbereitschaft: - Ich denke mal ein Sparplan ist weitestgehend ein Selbstläufer, ich habe aber kein Problem damit jeden Monat mal ein paar Stunden über Korrekturen nachzudenken. 4. Risikotyp: - Gemischt: Ich halte mehrere Monatsgehälter auf dem Giro/Tagesgeld, habe noch zu akzeptablen Konditionen Festgeld und kaufe auch regelmäßig Silber (~6KG / Jahr) und wenn der Kurs stimmt, Gold. Ich schaffe mir damit ein ruhigeres Gewissen auf der anderen Seite etwas offensiver zu sein. Allerdings hier mit Buy-And-Hold. Kurseinbrüche wären für mich eher ein "Rabatt-Beim-Einkauf" als ein Verlust. Ich vertraue dem Markt, dass auf langfristiger Sicht eine ganz gute Rendite dabei rauskommt. Optional: 1. Alter: 31 2. Berufliche Situation: Angestellter IT bei einer Versicherung 3. Pauschalbetrag ausgeschöpft (unverheiratet): ca. 50% Fondsanlage: 1. Anlagehorizont: Bis zum Rentenalter. Ich denke hier kommt langsam Glaskugel hinzu, aber wenn sich die Gelegenheit gibt kurz vor der Rente in etwas sichere Häfen umzuschichten, dann würde ich auch das wohl tun. Wenn es erst im Rentenalter oder ein/zwei Jahre danach soweit ist, soll mir das auch Recht sein. Also würde ich mal sagen da liegen noch über 30 Jahre dazwischen 2. Zweck: Altersvorsorge und Vermögensaufbau: Ich mache aber auch keinen Hehl daraus, sollte sich das Depot überdurchschnittlich gut entwickeln, wären die Dividenden ein interessanter Nebeneinkunft-Aspekt. Ich dachte mir, dass ich mich bis zu einer Summe von 50000€ (ich denke das bekomme ich mit manuellen Zukäufen auch gut hin in den nächsten 2 Jahren) im Depot ausschließlich im Bereich ETF zu bewegen. Aktien sind für mich noch zu sehr Neuland. Danach möchte ich zusätzlich zu den ETFs gezielt einzelne Unternehmensaktien von Unternehmen des täglichen Bedarfs (Henkel/BASF/CocaCola als Beispiel einfach mal exemplarisch genannt) hinzukaufen. 3. Einmalanlage oder Sparplan: Sparplan dachte ich zunächst an 500€ im Monat. DIe habe ich derzeit auf jeden Fall immer übrig. Es wäre aber auch denkbar dass ich manuell dazuschieße oder den Sparplan auf 600/700€ anhebe bzw. eine Dynamik einbaue. 4. Anlagekapital: Edelmetallkäufe die ich bis dato gar nicht besaß haben momentan das Konto etwas geplündert, aber ich würde mit 10000€ ins Rennen gehen. Es ist allerdings die Frage ob es Sinn macht direkt 10000€ in einem Schritt auf 2-3 ETFs zu werfen oder ob ich nicht einfach für die ersten 2 Jahre die Sparrate auf 800-900€ anheben sollte um falsche Zeitpunkte zum kaufen etwas zu streuen. Mein virtuelles Musterdepot (Ich bin bei Comdirect) Ausgehend von 100% 70% in den MSCI World stecken möchte, hier lieber ausschüttend um mir selbst Spielraum für Anpassungen/Neuausrichtungen zu geben und auch eher physisch als synthetisch. Macht die Auswahl in diesem Bereich eher einfach: iShares MSCI World UCITS ETF (Dist) Größe:4.781 TER p.A. 0,50% (IE00B0M62Q58) UBS ETF (LU) MSCI World UCITS ETF (USD) Größe:1.082 TER p.A. 0,30% (LU0340285161) Der iShares scheint nun seit diesem Jahr zu den steuereinfachen ETFs zu gehören, da ich im Steuerbericht keine ausschüttungsgleichen Beträge mehr gefunden habe. Das war ja davor sowas wie eine Teilthesaurierung wenn ich das richtig interpretiert habe. Würdet ihr da auch den iShares empfehlen? Dieser wird wie gesagt von Comdirect günstiger angeboten, das Volumen ist auch deutlich größer als beim UBS 15% in einen ETF der im Bereich Schwellenländer, hier dachte ich an: ComStage MSCI Emerging Markets TRN UCITS ETF (LU0635178014) Da hier weniger Geld reinfließt und ich die Kosten niedrig halten will ist hier von mir ein synthetischer, thesaurierender ETF gewählt worden, der ist wohl auch steuereinfach. Außerdem habe ich ja bereits mit dem World und evtl. dem Euro ausschüttende ETF die Umschichtungen erlauben. und der Rest im europäischen Markt: iShares EURO STOXX 50 UCITS ETF (DE) (DE0005933956) ein physischer ETF ausschüttend mit Domizil Deutschland Offene Fragen auch an mich selbst: Macht ein SP500 zusätzlich Sinn bei MSCIWORLD? Statt Euro Stoxx 50 lieber den Euro 600? Oder Europa ganz weglassen und 70% World und 30% EM? Seht ihr hinsichtlich der Aufstellung, der ETF Wahl und der prozentualen Verteilung Handlungsbedarf oder Verbesserungen? Ich bedanke mich schonmal recht herzlich für die Sichtung und für Vorschläge! Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
odensee November 16, 2016 DekaLux-Deutschland TF (A) (LU0062624902) -> Hab ich mir damals aufschwatzen lassen, wurde bis vor 3 Monaten monatlich mit 100€ bespart. Ca. 7000€ wurden vor 2008 angespart, ca. 10000€ danach, Stichwort Versteuerung Kapitalerträge. Einzahlung bis auf Weiteres eingestellt. Weiter Aufstockung erstmal nicht geplant.... -> behalten oder verkaufen? Da beim Verkauf von Fondsanteilen FIFO gilt, kannst du leider nicht die "steuerfreien" Anteile behalten und die anderen verkaufen. Ich würde bis Ende 2017 warten und dann neu entscheiden. Wirklich schlecht ist der ja nicht, obwohl ein ETF auf den DAX besser gelaufen ist in den letzten Jahren http://www.fondsweb.de/chartvergleich/LU0062624902-LU0378438732-R120 70% in den MSCI World stecken möchte, hier lieber ausschüttend um mir selbst Spielraum für Anpassungen/Neuausrichtungen zu geben und auch eher physisch als synthetisch. Macht die Auswahl in diesem Bereich eher einfach: iShares MSCI World UCITS ETF (Dist) Größe:4.781 TER p.A. 0,50% (IE00B0M62Q58) UBS ETF (LU) MSCI World UCITS ETF (USD) Größe:1.082 TER p.A. 0,30% (LU0340285161) Warum zwei? Und: mir wäre das Volumen des UBS groß genug. 15% in einen ETF der im Bereich Schwellenländer, hier dachte ich an: ComStage MSCI Emerging Markets TRN UCITS ETF (LU0635178014) Den habe ich auch. Man darf halt keine Allergie gegen Swapper haben. iShares EURO STOXX 50 UCITS ETF (DE) (DE0005933956) Hier im Forum wird für Europa eher der STOXX EUROPE 600 (da wesentlich breiter aufgestellt) empfohlen. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
otto03 November 16, 2016 iShares EURO STOXX 50 UCITS ETF (DE) (DE0005933956) Hier im Forum wird für Europa eher der STOXX EUROPE 600 (da wesentlich breiter aufgestellt) empfohlen. Er möchte allerdings wohl eher den Euroraum abbilden, die bessere Alternative wäre hier der EuroStoxx (ohne 50) und nicht der Stoxx600 Europe Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Nostradamus85 November 16, 2016 · bearbeitet November 16, 2016 von Nostradamus85 Danke schonmal fürs Durchlesen und Eure Kommentare: Warum zwei? Und: mir wäre das Volumen des UBS groß genug. Nein, das wäre eine entweder/oder Entscheidung Daher die Frage UBS vs iShares Hier im Forum wird für Europa eher der STOXX EUROPE 600 (da wesentlich breiter aufgestellt) empfohlen. wie gesagt, ich bin auch da etwas verunsichert... wenn ich mal den Stoxx 50 betrachte, dann liegen ja auch knapp 60% in Frankreich und Deutschland. Macht das in Hinblick auf den bereits vorhandenen Deka Deutschland TF noch sinn? Überspritzt formuliert würde ja selbst bei gleichmäßiger Verteilung vielleicht 1-2 Aktien pro Land dabei herauskommen. Also doch eher den Europe 600 und später mit Einzelaktien das nachschärfen was man bewusst als Invest "fördern" will? Oder der bereits vorgeschlagene Stoxx Europe (wobei auch hier die Gewichtung ähnlich ist) Dieselbe Frage halt auch beim MSCIWorld und S&P500 Seht ihr denn momentan ganz gravierende Depot/Vermögens-Aufstellungsfehler oder kann man damit erstmal loslaufen? Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
guntpat1981 November 16, 2016 · bearbeitet November 16, 2016 von guntpat1981 Daher die Frage UBS vs iShares Beim UBS wäre die TER niedriger, außerdem vollständig replizierend im Vergleich zum ishares (-> optimiertes Sampling). Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
otto03 November 16, 2016 Daher die Frage UBS vs iShares Beim UBS wäre die TER niedriger, außerdem vollständig replizierend im Vergleich zum ishares (-> optimiertes Sampling). Auch wenn sich die voneinander abgeschriebene falsche Aussage in etlichen Fäden wiederholt wird sie dadurch nicht wahrer. Quelle: UBS Homepage Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
guntpat1981 November 16, 2016 Danke für den Erkenntnisgewinn. Das zeigt mal wieder, dass man den ganzen Plattformen (justetf etc.) und den dort getätigten Angaben nicht trauen kann. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
xfklu November 16, 2016 · bearbeitet November 16, 2016 von xfklu Auch wenn sich die voneinander abgeschriebene falsche Aussage in etlichen Fäden wiederholt wird sie dadurch nicht wahrer. Quelle: UBS Homepage Es gibt zwei: LU0340285161 = Physical (Full replicated) - https://www.ubs.com/...1.basedata.html IE00B7KQ7B66 = physical stratified sampling - https://www.ubs.com/...6.basedata.html Dieselbe Frage halt auch beim MSCIWorld und S&P500 Warum willst Du zusätzlich zum MSCI World noch USA und EMU bzw. Europa? Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
otto03 November 16, 2016 · bearbeitet November 16, 2016 von otto03 Ich bin fast 99,99999% sicher, daß die Info (full replicated) falsch ist. Lt. "Fund holdings" auf der von von dir verlinkten Seite hat er lediglich 658 Papiere im Bauch. Ich kenne keinen einzigen voll replizierenden MSCI World ETF. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
xfklu November 16, 2016 Ich kenne keinen einzigen voll replizierenden MSCI World ETF. Der iShares IE00B0M62Q58 ist mit aktuell 1605 Aktien aber ziemlich dicht dran. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
tyr November 16, 2016 Ihr diskutiert schon wieder allerkleinste Optimierungen und unwichtigste Fondsfeinheiten, statt über wesentliche Dinge wie die Asset Allocation. Ich halte es für private Kleinanleger für vollkommen irrelevant, ob der physisch replizierende MSCI World ETF nun wie bei UBS vor gibt "full replication" durch zu führen und doch Derivate verwendet und über 650 Aktien streut oder ob es ein klassisches optimized sampling mit aktuell 1.600 Aktien und höheren Kosten geht. Das spielt doch gar keine Rolle. Was gewinnt man durch die Diskussion? Ich glaube: nichts. Was stattdessen wirklich wichtig wäre: einmal zu überlegen, wie denn die Portfoliostruktur gestaltet werden soll. Es fehlt die Übersicht, wie denn die bisherige Portfoliostruktur gestaltet ist und wo man in Zukunft hin will. Es ist von Gold zu lesen, Silber, Mischfonds, Aktienfonds, jetzt sollen noch ETFs zum Anlagechaos dazu kommen. Ein guter Weg, um zum Geldanlage-Messie zu werden. Ich würde stattdessen erst mal für Klarheit sorgen, und den ist-Stand ermitteln. Alles zusammenzählen: Aktien: aktueller Euro-Wert, Prozentanteil am Gesamtvermögen Zinsanlagen/Rentenpapiere: aktueller Euro-Wert, Prozentanteil am Gesamtvermögen Rohstoffe: aktueller Euro-Wert, Prozentanteil am Gesamtvermögen Immobilien: aktueller Euro-Wert, Prozentanteil am Gesamtvermögen sonstiges/alternative Anlagen: aktueller Euro-Wert, Prozentanteil am Gesamtvermögen davon abgetrennt: Liquiditätsreserve: aktuelle Größe in Monats-Nettoeinkommen, Bedarfsermittlung Dann könnte man überlegen, zu welcher Ziel Asset-Allocation man will und welche Anlagestrategie verfolgt werden soll. So ein bischen Mischfonds hier, ein bischen Gold und Silber dort, dazu noch ein paar Aktiensparpläne und dort dann auf die allerkleinsten unwichtigen Details schauen: was soll damit erreicht werden? ETFs sind bestenfalls ein Mittel, um ein Ziel zu erreichen. Es sollte nicht darum gehen, den vermeintlich allerbesten ETF aus zu wählen, sondern die beste Anlagestrategie und Portfoliostruktur zu finden, die zur persönlichen Risikotragfähigkeit und zur persönlichen Risikotoleranz passt. Wenn am Ende dieses Prozesses dann ETFs für den Aktienteil ausgewählt werden ist es eigentlich ziemlich egal, ob nun iShares oder UBS ETF oder sonstwas zur Wahl kommt. Die Entscheidung ist nicht für die Ewigkeit und viele weiche Faktoren wie steuerliche Eigenschaften oder bequeme und kostengünstige Sparplanfähigkeit gibt es auch noch zu berücksichtigen. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Nostradamus85 November 17, 2016 · bearbeitet November 17, 2016 von Nostradamus85 Ich würde stattdessen erst mal für Klarheit sorgen, und den ist-Stand ermitteln. Alles zusammenzählen:Aktien: aktueller Euro-Wert, Prozentanteil am Gesamtvermögen<br style="font-family: tahoma, arial, verdana, sans-serif; font-size: 13px; background-color: rgb(250, 251, 252);">Zinsanlagen/Rentenpapiere: aktueller Euro-Wert, Prozentanteil am Gesamtvermögen<br style="font-family: tahoma, arial, verdana, sans-serif; font-size: 13px; background-color: rgb(250, 251, 252);">Rohstoffe: aktueller Euro-Wert, Prozentanteil am Gesamtvermögen<br style="font-family: tahoma, arial, verdana, sans-serif; font-size: 13px; background-color: rgb(250, 251, 252);">Immobilien: aktueller Euro-Wert, Prozentanteil am Gesamtvermögen<br style="font-family: tahoma, arial, verdana, sans-serif; font-size: 13px; background-color: rgb(250, 251, 252);">sonstiges/alternative Anlagen: aktueller Euro-Wert, Prozentanteil am Gesamtvermögen<br style="font-family: tahoma, arial, verdana, sans-serif; font-size: 13px; background-color: rgb(250, 251, 252);">davon abgetrennt: Liquiditätsreserve: aktuelle Größe in Monats-Nettoeinkommen, Bedarfsermittlung<br style="font-family: tahoma, arial, verdana, sans-serif; font-size: 13px; background-color: rgb(250, 251, 252);"> Hi, ich hoffe ich kann da etwas Klarheit reinbringen, wenn Dir noch etwas fehlt, dann bitte einfach melden. Mein Chaos ist eigentlich recht einfach zu lichten. Ich möchte gerne im Wesentlichen 3-beinig aufgestellt sein: 1. Eine Feste Summe X auf einem Tages/Festgeldkonto behalten. z.B. um größere Investitionen ohne Probleme abzuwickeln. Es kann ja auch immer mal was kaputtgehen. 2. Die Ivestition in Edelmetalle. Das ist für mich eiserne Reserve und Inflationsschutz. Selbstgestecktes Ziel: 50kg Silber, 10 Unzen Gold. Danach bleibt dieser Bestand. Prozentual würde ich da nichts betrachten. Zeithorizont...solange es eben dauert 3. Aktien: Erst bei mehr Kenntnis/Fachwissen und ab 50000€ ETF Portfolio Bestand. Ziel: Ergänzen wo mir Deutsche Fonds/EU Fonds/ETFs oder World Fonds/ETFs meiner Einschätzung nach für mich wichtige Firmen auslassen. Bestand am Gesamtvermögen... max. 15% Danach natürlich fleißig weiter ETFs besparen und Aktien kaufen um im 85%/15% Verhältnis zu bleiben. Die Dividenden sollen bis auf unbestimmte Zeit immer wieder in die Aktien/ETFs zurückfließen. Rohstoffe/Rentenpapiere: Wenns sie in einem AktienETF/Fonds nicht auftauchen, dann sollen diese auch erstmal nicht betrachtet werden. Evtl. Umschichtung im Alter Immobilien: In Form von Anteilen etc. nicht relevant, in physischer Form...nicht relevant, ich erbe irgendwann das Haus meiner Eltern, ein Eigenbau ist nicht beabsichtigt Größter Bestandteil am Gesamtvermögen soll ein Aktien/ETF Depot werden. Ich möchte damit den Deutschen, Europäischen und Weltmarkt abdecken. Zu 85% soll dies durch ETFs, zu 15% durch Aktien geschehen. Ein Großteil der ETFs soll auf Welt/Schwellenländer gehen, EU und Deutschland zu je 15%. Würde ich auf grüner Wiese planen wäre es ein MSCI World, ein E.Markets,, ein Euro (50/600) und einer aus Deutschland. Da ich aber bereits knapp 17.000€ in einem Deutschland TF Aktienfond habe, betrachte ich in naher Zukunft keine Neukäufe in ETFs dieser Art. Kannst Du was mit den Aussagen anfangen oder fehlt da etwas Wichtiges? Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
tyr November 17, 2016 · bearbeitet November 17, 2016 von tyr 2. Die Ivestition in Edelmetalle. Das ist für mich eiserne Reserve und Inflationsschutz. Selbstgestecktes Ziel: 50kg Silber, 10 Unzen Gold. Danach bleibt dieser Bestand. Prozentual würde ich da nichts betrachten. Zeithorizont...solange es eben dauert Wenn du die Rohstoffe im Wert von aktuell ca. 50.000 Euro bei deiner Asset Allocation außen vor lässt hast du keine Asset Allocation. Dann ist keine Finanzplanung möglich, dann können wir den Thread hier ehrlicherweise schließen. Die kleinteilige ETF-Auswahl-Theoriediskussion mit der Fragestellung, ob nun ein MSCI World mit 650 Werten und Derivaten für die kleineren illquidieren Aktien oder mit 1600 Werten und optimized sampling genommen werden soll kann man sich sparen. Dazu gibt es schon unzählige Threads, eine Neudiskussion lohnt nicht. Die Forensuche oder Google nutzen reicht. Ähnlich ist es mit der Anlageklasse Aktien. Bei einer Asset Allocation geht es m. E. nicht darum, dies auf konkrete Produkte zu beziehen. Aus Risikodiversifizierungsgründen oder aus Gründen der Anlagestrategie innerhalb einer Anlageklasse kann man auf Indexfonds setzen. Oder man entscheidet sich begründet für Einzelaktien. Eine bunte Mischung halte ich nicht für sinnvoll. Wenn du deine persönlichen Anlageziele erreichen willst sollten wir über die Planung einer Asset Allocation, bei der alle wesentlichen Werte eingeschlossen sind, diskutieren. Das kann dann einen wirklichen Nutzen für deine private Finanzplanung haben. Dafür lohnt es sich dann auch, Zeit in dein Finanzthema zu investieren. Die Vorgehensweise ist übrigens in https://www.wertpapier-forum.de/topic/49689-investieren-fur-einsteiger/ bereits heraus gearbeitet. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Nostradamus85 November 17, 2016 Wenn du die Rohstoffe im Wert von aktuell ca. 50.000 Euro bei deiner Asset Allocation außen vor lässt hast du keine Asset Allocation. Dann ist keine Finanzplanung möglich, dann können wir den Thread hier ehrlicherweise schließen. Die kleinteilige ETF-Auswahl-Theoriediskussion mit der Fragestellung, ob nun ein MSCI World mit 650 Werten und Derivaten für die kleineren illquidieren Aktien oder mit 1600 Werten und optimized sampling genommen werden soll kann man sich sparen. Dazu gibt es schon unzählige Threads, eine Neudiskussion lohnt nicht. Die Forensuche oder Google nutzen reicht. ich bin nicht ganz sicher ob wir aneinander vorbeireden oder ob ich einfach nur nicht ganz verstehe was Du meinst.. was fehlt, was muss ich betrachten, was habe ich vergessen bzw. wo liegt genau das Problem? Hilf mir bitte auf die Sprünge. Wenn du deine persönlichen Anlageziele erreichen willst sollten wir über die Planung einer Asset Allocation, bei der alle wesentlichen Werte eingeschlossen sind, diskutieren. Das kann dann einen wirklichen Nutzen für deine private Finanzplanung haben. Dafür lohnt es sich dann auch, Zeit in dein Finanzthema zu investieren. gerne, was schlägst Du vor? Mehr als das was ich eben geschrieben habe zu dem was "plane oder vorhabe" kann ich dir momentan nicht geben. Hol mich bitte ab oder stelle mir konkrete Fragen auf die ich dir hoffentlich Antwort geben kann. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
tyr November 17, 2016 Was fehlt: eine Gesamtübersicht über den Ist-Stand deiner Geldanlagen, deine jetzige Asset Allocation: Aktien: aktueller Euro-Wert, Prozentanteil am Gesamtvermögen Zinsanlagen/Rentenpapiere: aktueller Euro-Wert, Prozentanteil am Gesamtvermögen Rohstoffe: aktueller Euro-Wert, Prozentanteil am Gesamtvermögen Immobilien: aktueller Euro-Wert, Prozentanteil am Gesamtvermögen sonstiges/alternative Anlagen: aktueller Euro-Wert, Prozentanteil am Gesamtvermögen davon abgetrennt: Liquiditätsreserve: aktuelle Größe in Monats-Nettoeinkommen, Bedarfsermittlung Dann können wir über die Gestaltung einer zukünftigen Asset Allocation diskutieren, über Risikotragfähigkeit, persönliche finanzielle Ziele usw. Im Prinzip das zu Fuß machen, was bereits in https://www.wertpapier-forum.de/topic/49689-investieren-fur-einsteiger/ beschrieben ist. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Nostradamus85 November 17, 2016 ok verstanden.... da werde ich zunächst mal den Thread durchgehen und dann eine Aufstellung ausarbeiten. Das wird dann etwas dauern. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Nostradamus85 November 17, 2016 · bearbeitet November 17, 2016 von Nostradamus85 Ok, dann fange ich mal mit der IST-Situation an: Sparkasse: Giro: 8500€ Vertragssparen mit Prämie: Einzahlung monatlich 50€ ergibt 180€ Prämie der Bank pro Jahr, derzeit 7900€ (Das ist ein uralter Sparvertrag mit der Bank) Deka: DK-Basis A100 (DE000DK2CFT3) 623,44€ -> nur VL Einzahlung (480€/Jahr) durch AG, keine Eigenleistung DekaStruktur: 5 ChancePlus (DE000DK1CJQ3) 7500€ -> Wird nicht (mehr) bepart, 97% Aktienanteil -> habe ich vor Jahren mal nach Bausparvertrag-Auflösung "reinvestiert" Deka Deutschland TFA (LU0062624902) 7000€ -> vor 2008 (Aktienquote nicht gefunden, vermutlich nahe 100%) Deka Deutschland TFA (LU0062624902) 10000€ -> nach 2008 (Aktienquote nicht gefunden, vermutlich nahe 100%) Mercedes Bank Festgeld (2,0% Zinssatz) -> Laufzeitende 21.06.2017 21.000€ Barclays Tagesgeldkonto: Zinssatz derzeit 0,75% 44.200€ Edelmetalle derzeit: 15kg Silber (entspräche bei Verkaufspreis ~520€/kg) = 7800€ 4 Unzen Gold (entspräche bei Verkaufspreis 1150€) = 4600€ Ich bin zusätzlich in der Zwickmühle, dass sowohl Tages als auch Festgeld spätestens ab 2017 massiv einbrechen werden. Barclays Tagesgeld lag ursprünglich bei 1,75% und bei der Mercedes Bank ist eine weitere Festgeldanlage unlukrativ. Ich sehe vor beide Bankenkonten aufzuösen. Immobilie besitze ich (noch) nicht, erbe diese aber. Wert der Immobilie völlig unklar, Eigennutzung statt Vermietung zukünftig vorgesehen. Sanierung des 50er Jahre Baus läge bei vermutlich 50000€ um einen akzeptablen Energiestandard zu erreichen. (Dach/Fenster) Sonstiges: Bruttoeinkommen bei ca. 60000€ da ich die Sondergehälter in mein Langzeitkonto umwandeln lasse. Daraus hat sich schon jetzt 1 Jahr früherer Renteneintritt oder 1 Jahr "Urlaub" bei voller Bezahlung oder eben ein Jahr "Weiterzahlung" bei Firmenaustritt ergeben. Da ich bei Gehaltserhöhungen/Betriebszugehörigkeitsjahren etc. auch weiter davon profitiere werde ich dies auch weiterhin praktizieren, auch wenn es das Bruttogehalt etwas schmälert. Desweiteren zahlt mein Arbeitgeber in Eigenleistung einen Teil bAV der mir nicht vom Gehalt abgezogen wird. Riester hatte ich mal, aber der Vertrag "ruht" Hier liegen ca. 5000€ bei Union Investment die mal irgendwann in der Krise zu weniger renditestarke Papiere umgeschichtet hat. Nutzen von Riester damit quasi für mich unbrauchbar. Eigene Gedanken dazu: In Anlehnung an den verlinkten Thread finde ich den Satz zur Risikobereitschaft = 100 - Alter = Aktienanteil gar nicht so uncharmant. Dies würde dann bei mir aber eine deutliche Steigerung des Aktien/ETF Anteils bedeuten. (war der Ursprung meines Threads, da ich dies gerne angehen würde) Als Notgroschen würde ich derzeit ca. 10000€ ansehen (zuviel, zu wenig?) Die prozentuale Einteilung in Aktien/ETF einzuschätzen fällt mir schwer. Auch was "sichere Anlage" wäre, ist mir als Option nicht wirklich bekannt. Anleihen? Wennich mal als sicher summiere: Festgeld (21000€) + Tagesgeld (44.200€) + Giro (8500€) + Vertragssparen (7900€) Edelmetalle (12400€) dann komme ich auf = 94.100€ irgendwo dazwischen DK Basis A100 welches zwar in Aktien investiert, allerdings ohne finanzielle Eigenleistung, ist für mich also kein wirklicher Verlust, da nie von meinem Nettolohn bezahlt worden. Alle Aktienfonds hingegen würde ich erstmal als "unsicher" bezeichnen: Deka Deutschland = 17000€ Es stehen also knapp 17000€ Aktienanteil einer momentan sehr sicheren Anlage von 94000€ gegenüber. Abzüglich aller Kosten (Strom/Gas/Lebensmittel etc./Auto blablabla) bleiben mir derzeit knapp 1500€ im Monat übrig mit denen man theoretisch arbeiten kann. Mal mehr mal weniger, je nach teuren Anschaffungen/Urlauben etc. Tut mir leid wenn das alles etwas unkoordiniert unter runtergeschrieben ist, ich gestehe, ich habe sowas noch nie gemacht, auch nicht eine wirklich Übersicht über meine Finanzen zu schaffen. Man packt halt immer irgendwas irgendwo rein Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Ramstein November 17, 2016 Meine Gedanken dazu: Wieder mal einer, der glaubt, viele verschiedenen Schriftarten ersetzen eine klaren Schreibstil. Da fange ich garnicht erst an zu lesen. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Nostradamus85 November 17, 2016 · bearbeitet November 17, 2016 von Nostradamus85 Mein Gedanke dazu: Wieder mal einer der nur seinen unnötigen Senf in einem Thread dazugeben will ohne an irgendetwas beizutragen. Es ist eine Schriftart. Durchlesen oder lassen. Bei letzterem... bitte Klappe halten wenn es Dir nicht passt. Danke! Oder meinst Du ich schreibe das nur aus Langeweile oder für die Tonne oder damit es dir gefällt. Tur mir leid, aber sowas macht mich echt ungehalten. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
tyr November 18, 2016 · bearbeitet November 18, 2016 von tyr Ich bin mal so frei: Liquiditätsreserve Girokonto 8500 RK1: Bankeinlageprodukte Sparkasse Vertragssparen mit Prämie 7900 Mercedes Bank Festgeld 21000 Barclays Tagesgeldkonto: 44200 Summe RK1 Bankeinlagen 73100 RK3: Aktien und offensive Mischfonds Deka DK-Basis A100 (DE000DK2CFT3) 623 DekaStruktur: 5 ChancePlus (DE000DK1CJQ3) 7500 Deka Deutschland TFA (LU0062624902) 7000 Deka Deutschland TFA (LU0062624902) 10000 Summe Aktien und offensive Mischfonds 25123 RK3: Rohstoffe Silber 7800 Gold 4600 Summe Rohstoffe 12400 Summe RK3 37523 Anteil Rohstoffe an RK3 33% Anteil Aktien und offens. Mischfonds an RK3 67% Summe Anlagen gesamt ohne Liquireserve 110623 Anteil RK1 an Anlagen ohne Liquir. 66% Anteil RK3 an Anlagen ohne Liquir. 34% Asset Allocation (Mischfonds: naja) Aktien: 23% konservative Zinsanlagen: 66% Rohstoffe: 11% Du bist vergleichsweise stark in Rohstoffe investiert. Da Rohstoffe keine Erträge abwerfen, sondern nur eine Wette sind, dass einem später mal jemand abzüglich Inflation dafür mehr zahlt, als man dafür ausgegeben hat halte ich die 11% schon für relativ viel. Es sei denn, du willst wirklich darauf wetten, dass alles zusammen bricht und du Brot gegen Silbermünzen tauschen musst. Anderes Thema... Zum Vergleich der Asset Allocation: ARERO: https://www.arero.de/zielgruppen/privat-aufgeklaert/ Gewichte: 60% Aktien, 25% Renten, 15% Rohstoffe mit jährlichem Rebalancing Zum Vergleich der AA: das Anlagekonzept des staatlichen norwegischen Ölfonds Ausland: https://www.nbim.no/en/investments/ Zielquote: 60% Aktien, 35% Zinsanlagen, 5% Immobilien Ich würde deine Rohstoffquote überdenken und das nicht übertreiben. Wenn du dich aber besser fühlst mit einem Haufen Silber und Gold im Haus: warum nicht. Ich würde das aber auf jeden Fall als riskante Geldanlage ansehen: Risikoklasse 3. Nicht Risikoklasse 1. Risikoklasse 1 sollte m. E. kein Kursrisiko haben. Das Verhältnis Risiko/Chance zu Sicherheit würde ich über das Verhältnis RK3 zu RK1 steuern. Hier kann es m. E. keine allgemeine Empfehlung geben. Wie viel RK3 du verträgst und wie viel RK1 es sein muss sollte von deiner persönlichen Risikotragfähigkeit und Risikotoleranz ab hängen, nicht von Gier nach Renditechancen oder von den Beispielen ARERO oder Norwegischer Ölstaatsfonds. Das diente nur als Orientierung, wie man langfristig anlegen könnte. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Nostradamus85 November 19, 2016 · bearbeitet November 19, 2016 von Nostradamus85 Also, schon einmal recht herzlichen Dank an alle die sich bislang hier zu Wort gemeldet haben und mir Hilfestellung geleistet haben, insbesondere Dir, tyr, für die Aufstellung des Ist-Zustandes. Du bist vergleichsweise stark in Rohstoffe investiert. Da Rohstoffe keine Erträge abwerfen, sondern nur eine Wette sind, dass einem später mal jemand abzüglich Inflation dafür mehr zahlt, als man dafür ausgegeben hat halte ich die 11% schon für relativ viel. Es sei denn, du willst wirklich darauf wetten, dass alles zusammen bricht und du Brot gegen Silbermünzen tauschen musst. Anderes Thema... Auf den Bestand gesehen muss ich dir absolut Recht geben, dies war mir ehrlich gesagt gar nicht bewusst. In der Tat habe ich den Kauf der Edelmetalle als reine Wette gesehen dass diese in z.B. 30Jahren nicht mehr zu den Kursen zu kaufen sein werden wie heute und meine Hoffnung war und ist es, dass Sie abzüglich der Inflation bei +/- null rauskommen. Es war nicht als vermögensbildendes Element gedacht sondern wirklich als Inflationsschutz. Ich denke z.B. an die derzeitge Geld-Flut-Politik die mein Vertrauen in einen stabilen Euro schwinden lässt. Glaube auch nicht dass ich in 30 Jahren noch mit Euro bezahlen werde. In Anlehnung an den von dir genannten Arero wäre es dann vermutlich das einfachste die Füße bei Silber / Gold erstmal stillzuhalten und manchmal ganz gezielt bei niedrigen Preis zuzuschlagen. Ich denke eine dauerhafte Quote von etwa 10% möchte ich schon gerne behalten. Das Verhältnis Risiko/Chance zu Sicherheit würde ich über das Verhältnis RK3 zu RK1 steuern. Hier kann es m. E. keine allgemeine Empfehlung geben. Wie viel RK3 du verträgst und wie viel RK1 es sein muss sollte von deiner persönlichen Risikotragfähigkeit und Risikotoleranz ab hängen, nicht von Gier nach Renditechancen oder von den Beispielen ARERO oder Norwegischer Ölstaatsfonds. Das diente nur als Orientierung, wie man langfristig anlegen könnte. Ok, verstanden. In anbetracht des von Dir errechneten Verhältnises von 23% Aktien zu 66% konservativen Wertanlagen würde ich das Verhältnis gerne...wie soll man sagen... umkehren. Ich denke mit einer Gewichtung von 65% Aktien, 10% Rohstoffen (weiterhin physisch), und 25% konservativ könnte ich mich gut arrangieren. Mal angenommen Du wärst jetzt in meiner Situation, losgelößt von irgendwelchen exakt rausgesuchten ETFs, wie würdest du das am besten angehen? Meine Überlegung wäre: - sobald die 21.000€ aus dem Festgeld freiwerden dieses Geld ins Depot schieben - Sparplan von ursprünglich 500€ auf 2000€ anheben und mit Lohn + Festgeld-Geld in die ETFs ( World 70% / EM 15% / Euro600 15%) gehen, so wie auch ursprünglich im Thread angesprochen - Die 40000€ auf dem Tagesgeld, abhängig von den Konditionen splitten und 50% Tagesgeld und 50% Festgeld machen, das üblichen Banken-Hopping halt um irgendwie die Inflation auszugleichen Dann würde ich mit der Spar-Rate breit streuen, Kursschwankungen etwas kompensieren und würde in 2 Jahren knapp 48.000€ in das ETF Depot schieben. Was mir allerdings nicht klar ist, was wäre denn neben Tages/Festgeld/Giro noch eine adäquate Alternative im Bereich RK1? Nehmen wir mal an ich würde das so weitermachen und hätte überspitzt formuliert in einigen Jahren 300.000€ im ETF Depot. Ich nehme mal nicht an, dass man, nur um die quote zu halten dann irgendwann 75.000€ in Festgeld und Tagesgeld hält, oder? Es gibt ja auch z.B. Anleihen ETF, würden die auch in RK1 fallen? Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
odensee November 19, 2016 Was mir allerdings nicht klar ist, was wäre denn neben Tages/Festgeld/Giro noch eine adäquate Alternative im Bereich RK1? Nehmen wir mal an ich würde das so weitermachen und hätte überspitzt formuliert in einigen Jahren 300.000€ im ETF Depot. Ich nehme mal nicht an, dass man, nur um die quote zu halten dann irgendwann 75.000€ in Festgeld und Tagesgeld hält, oder? Es gibt ja auch z.B. Anleihen ETF, würden die auch in RK1 fallen? Warum nicht 75.000 Euro in TG und FG-Leiter? Viel mehr Möglichkeiten gibt in "RK1" nicht. Bei Festgled würde ich nur noch kurz. und mittelfristig anlegen und, bei der genannten Summe, auf mehrere Banken verteilen. Anleihen-ETFs sind nur dann RK1 wenn die zugrunde liegenden Anleihen auch RK1 sind, hauptsächlich also deutsche Staatsanleihen. Siehe dazu die kritischen Bemerkungen in Ramsteins "Anleihen für Einsteiger". Kann sich aber in der Zukunft auch wieder ändern. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag