Ihr bekommt heute 100.000€! Was macht ihr damit?

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Hallo liebe Mitglieder,

 

um gleich auf den Punkt zu kommen: Ich habe vor kurzem durch Erbschaft 100.000€ bekommen, die mir "zur freien Verfügung" stehen. Ich habe weder Schulden, noch ein extravaganten Lebensstil. Ich habe bereits Erfahrungen mit Wertpapieren und besitze bereits ein Portfolio mit derzeit 35k an Wert (u.a. Nestle, SAP, etc.). Ich bin unter 30 und habe ein festes Einkommen (~ 60k pro Jahr). Rein theoretisch könnte ich die 100.000€ auch wieder zurückgeben und mein Lebensstil würde sich nicht ändern. Was ich damit sagen möchte: Das Geld könnte vollständig investiert werden!

 

Der hohe Stand der Aktienmärkte lässt in mir ehrlich gesagt ein ungutes Gefühl aufkeimen. Ich würde definitiv derzeit davon absehen das Geld in den Aktienmarkt zu stecken - auch nicht in "Qualitätsaktien" wie Nestle oder Ähnliches. Derzeit sehe ich den Plan, Rücksetzer zu nutzen und bei bestimmte Aktien (bereits im Depot oder auch neue) zuzukaufen. Aber das ist nur meine Meinung...

 

... jetzt zu euch.

Was würdet ihr mit dem Geld machen, wenn ihr den aktuellen Markt und die sonstige Lage in Betracht zieht? Es gibt kein richtig oder falsch, sondern nur Meinungen!

 

Viele Grüße

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Wenn du das Geld übrig hast und wirklich in die Börse respektive ETFs investieren möchtest, dann ist der richtige Zeitpunkt_jetzt.

Niemand kann dir sagen ob der Aktienmarkt einbricht oder die Rekordralley die nächsten Jahr weitergeht. Statistisch gesehen kommt es 1x pro Dekade zu einem stärkeren Kursrutsch. Der letzte war 2008; wir haben 2017 - also bleibt statistisch gesehen noch 1 Jahr Zeit bis es wieder zu so einem Ereignis kommt. Kann sein, muss aber nicht sein.

Wenn du dir unsicher ob der hohen Kurse zur Zeit bist, dann splitte deine Investition. Investiere jeden Monat nur eine bestimmte Summe über einen gewählten Zeitraum x. Oder tätige einen Einmalkauf mit z.B. nur 50% der Gesamtsumme. Den Rest parkst du erstmal auf einem Tagesgeldkonto und schaust, wie sich der Markt entwickelt um dann in einem Jahr erneut zu überlegen, was du machst.

Gruß

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vor einer Stunde schrieb MarcelRamon:

Wenn du das Geld übrig hast und wirklich in die Börse respektive ETFs investieren möchtest, dann ist der richtige Zeitpunkt_jetzt.

Das ist defintiv nicht richtig, davon ist in aktuellen Zeiten absolut abzuraten.

 

Auch wenn sich eine einmalige Investition statistisch gesehen als rentabler bewiesen hat, aktuell würde ich auf keinen Fall voll und somit "all in " gehen. Denn eines ist auch klar, die Stastik für einen Kompletteinstieg, wird zu großen prozentualen  Anteilen mit Investments von Finanzkrisen gerechtfertigt. 

 

Wären wir in 2009, würde meine Aussage natürlich jetzt voll rein, "alles auf einmal"  lauten.

 

Also, eine allgemeine Aussage, ob man voll einsteigen oder splitten soll, ist von vielen Faktoren abhängig, die man selbst nur sehr bedingt beeinflussen kann. 

 

Daher, einsteigen über kleinere Beträge oder auf Rücksetzer warten, die kommen schneller als man denkt. Aber später, als man hofft. 

 

Daher würde ich an deiner Stelle einfach die Füße stillhalten. 

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vor 1 Stunde schrieb Stocky:

Hallo liebe Mitglieder,

 

um gleich auf den Punkt zu kommen: Ich habe vor kurzem durch Erbschaft 100.000€ bekommen, die mir "zur freien Verfügung" stehen. Ich habe weder Schulden, noch ein extravaganten Lebensstil. Ich habe bereits Erfahrungen mit Wertpapieren und besitze bereits ein Portfolio mit derzeit 35k an Wert (u.a. Nestle, SAP, etc.). Ich bin unter 30 und habe ein festes Einkommen (~ 60k pro Jahr). Rein theoretisch könnte ich die 100.000€ auch wieder zurückgeben und mein Lebensstil würde sich nicht ändern. Was ich damit sagen möchte: Das Geld könnte vollständig investiert werden!

 

Der hohe Stand der Aktienmärkte lässt in mir ehrlich gesagt ein ungutes Gefühl aufkeimen. Ich würde definitiv derzeit davon absehen das Geld in den Aktienmarkt zu stecken - auch nicht in "Qualitätsaktien" wie Nestle oder Ähnliches. Derzeit sehe ich den Plan, Rücksetzer zu nutzen und bei bestimmte Aktien (bereits im Depot oder auch neue) zuzukaufen. Aber das ist nur meine Meinung...

 

... jetzt zu euch.

Was würdet ihr mit dem Geld machen, wenn ihr den aktuellen Markt und die sonstige Lage in Betracht zieht? Es gibt kein richtig oder falsch, sondern nur Meinungen!

 

Viele Grüße

 

Wenn du gerade davon absiehst Geld in Aktienmärkte zu investieren dann müsstest du konsequenterweise alle deine Aktien verkaufen.

Halten ist wie kaufen. man entscheidet quasi tagtäglich ob man kaufen will, wenn man nicht kaufen wollen würde, muss man verkaufen.

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Hier gibt es gefühlt 3728 Threads, in dem reale Personen schildern, was sie tatsächlich machen!

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vor 4 Stunden schrieb Stocky:

 Rein theoretisch könnte ich die 100.000€ auch wieder zurückgeben und mein Lebensstil würde sich nicht ändern. Was ich damit sagen möchte: Das Geld könnte vollständig investiert werden!

Also basierend auf dieser Aussage werfe ich mal eine Casinoempfehlung in den Raum :):

Kauf Dir ein paar Venezuela Staatsanleihen (Langläufer gibt es ab Kursen unter 50%) und hoffe dass der Ölpreis in den nächsten 2-3 Jahren steigt und Venezuela immer schön weiter seine Ausschüttung zahlt. Damit kannst Du Dir dann jedes Jahr (bis es kracht) einen schönen Urlaub gönnen und danach mal schauen, wie herb der Haircut wirklich wird. 

 

 

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Wie wäre es mit ein paar Anleihen statt Aktien/-ETFs?

 

Ich selbst würde hauptsächlich in ETFs investieren, nicht alles auf einmal aber jeden Monat 10k. Sollte es in den nächsten Monaten zu einem Einbruch kommen, dann bekomme ich mehr Anteile für das investierte Kapital. Sollte es nur aufwärts gehen, dann verliere ich zwar etwas Rendite, fühle mich aber wohler dabei als wenn ich alles auf einmal investiert hätte.

 

@luess - die Empfehlung " jetzt voll rein, "alles auf einmal" " (wenn jetzt 2009 wäre) kannst du aber auch nur im Nachhinein geben - oder hättest du in 2009 gewusst, wie sich die Märkte entwickeln würden?

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vor 1 Minute schrieb Raccoon:

Ich selbst würde hauptsächlich in ETFs investieren, nicht alles auf einmal aber jeden Monat 10k. Sollte es in den nächsten Monaten zu einem Einbruch kommen, dann bekomme ich mehr Anteile für das investierte Kapital. Sollte es nur aufwärts gehen, dann verliere ich zwar etwas Rendite, fühle mich aber wohler dabei als wenn ich alles auf einmal investiert hätte.

Ich sehe das ähnlich, aber nicht genauso.... 10k/Monat wäre mir zu schnell. Dann ist Ende 2017 alles investiert. Und es kann noch einiges passieren. Wahlen in Frankreich und in Deutschland. Entwicklung in Sysien und anderswo. Wenn vorsichtiger Einstieg dann mMn nach über ca. 2 Jahre gestreckt. Und in der Zwischenzeit z.B. auch mit Anleihen Erfahrungen sammeln.

 

vor 1 Minute schrieb Raccoon:

@luess - die Empfehlung " jetzt voll rein, "alles auf einmal" " (wenn jetzt 2009 wäre) kannst du aber auch nur im Nachhinein geben - oder hättest du in 2009 gewusst, wie sich die Märkte entwickeln würden?

:thumbsup:

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Wenn du ein Wertpapierdepot im Wert von 100k geerbt hättest, würdest du dann alles verkaufen und wieder für 10k/Monat langsam einsteigen?

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vor 31 Minuten schrieb Raccoon:

die Empfehlung " jetzt voll rein, "alles auf einmal" " (wenn jetzt 2009 wäre) kannst du aber auch nur im Nachhinein geben - oder hättest du in 2009 gewusst, wie sich die Märkte entwickeln würden?

 

natürlich ist die Aussage im nachhinein deutlich einfacher zu fällen,weil man die Krise im Chart deutlich erkennen kann. 

 

Ich persönlich hätte es an Ständen einzelner Indizes abhängig gemacht. Das natürlich auch nur auf der Vergangenheit basierend. Aber ich schätze, dass man mit dieser flapsigen Vorgehensweise nicht ganz so viel falsch gemacht hat.  

 

Eine Stützgröße wäre da beispielsweise der DAX bei rund 6000 Punkten. 

 

Ich bin der Meinung,dass ich lieber bei 6000 Punkten zugreife und dann weitere Rücksetzer aussitze, als das ich auf den absoluten Tiefpunkt warte, den ich so oder so verpassen werde oder sogar garnicht investiere...

 

@ Odensee, die Probleme mit Griechenland, Italien und dem allgemeinen Euro würde ich persönlich noch hinzuziehen. Ich persönlich habe zudem das Gefühl, dass die Gefahren wachsen und die Chancen an den Kapitalmärkten zurzeit eher fallen als steigen. 

 

Der grosse Knall kommt so oder so. Ich vermute, dass er nicht mehr soweit weg ist. Ich persönlich sehe da mit dem Euro einen der Hauptgründe... 

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Posted · Edited by bounce

Die Diskussion zu alles auf einmal vs. Füße stillhalten und kaufen, wenn es Gelegenheiten gibt findest du hier. Das ist noch nicht so alt. Meine Meinung darin hat sich nicht geändert.

 

Damit dürfte ein Großteil der Diskussion abgedeckt sein:

https://www.wertpapier-forum.de/topic/50734-theoriefragen-zu-staffel-12-monats-einstieg-bei-90k5etfs/

 

Das Thema des Thread-Openers wiederholt sich relativ oft im Forum. Eigentlich dürfte - unter Verwendung der Suche - gar keine Notwendigkeit mehr danach bestehen. Das einzige was sich immer ändert, sind die Randbedinungen (Bewertung, Wirtschaft, Politik), aber auch das wird täglich hier durchgekaut.  

Die Diskussion zu alles auf einmal vs. Füße stillhalten und kaufen, wenn es Gelegenheiten gibt findest du hier. Das ist noch nicht so alt. Meine Meinung darin hat sich nicht geändert.

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Nutze das Geld um deine Lebensqualität zu verbessern. Wie genau das aussieht weißt nur du selber

Gestückelt in den AktienMarkt investieren? Ich weiß nicht

Warum nicht volles Risiko gehen und auf einen turn in den precious metals setzen? Mit etwas Glück und durchhaltevermögen bist du in 3-4 Jahren finanziell unabhänhig

Sonst würde ich dir raten das Geld in deinen jungen Jahren für Lebensqualität auszugeben. Reisen,Frauen,Drogen...aber bitte kein Bedauern im Alter ;) 

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10 % spenden

10 % aufs Cash Konto

und den Rest 70/30 in Aktien und Anleihen stecken.

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ETF-Depot und nicht mehr anschauen. Wo ist das Problem? Keine Eier?

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Ich würde mir Zeit nehmen, um mir zehn Unternehmen zu suchen, zu denen ich einen Bezug habe oder eine Beziehung herstellen kann, deren Geschäftsmodell ich nachvollziehbar finde und deren Fundamentalkennziffern stimmen. Deren zehn Aktien würde ich zu gleichen Teilen kaufen.

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vor 4 Stunden schrieb ImperatoM:

Ich würde mir Zeit nehmen, um mir zehn Unternehmen zu suchen, zu denen ich einen Bezug habe oder eine Beziehung herstellen kann, deren Geschäftsmodell ich nachvollziehbar finde und deren Fundamentalkennziffern stimmen. Deren zehn Aktien würde ich zu gleichen Teilen kaufen.

Wieso eine Beziehung aufbauen zu seiner Anlage? Das wäre doch eher kontraproduktiv oder? Je sachlicher, nüchterner und pragmatischer desto besser finde ich.

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vor 2 Stunden schrieb captainfuture:

Wieso eine Beziehung aufbauen zu seiner Anlage? Das wäre doch eher kontraproduktiv oder? Je sachlicher, nüchterner und pragmatischer desto besser finde ich.

Man sollte schon hinter der Anlage "stehen", also eine Beziehung dazu aufgekauft haben. Wenn ich keine Krieg möchte (ich weiß ich hole jetzt weit aus) sollte man nicht in Rüstungsfirmen investieren.

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Posted · Edited by GoGi

vor einer Stunde schrieb Winter70:

Man sollte schon hinter der Anlage "stehen", also eine Beziehung dazu aufgekauft haben. Wenn ich keine Krieg möchte (ich weiß ich hole jetzt weit aus) sollte man nicht in Rüstungsfirmen investieren.

Zum Überlegen: These: Wenn man keinen Krieg möchte, sollte man in Rüstungsfirmen investieren. Begründung: Wenn es keinen Krieg gibt, ist das Geld weg, aber man ist glücklich wegen des Friedens. Wenn es Krieg gibt, ist man unglücklich, aber wenigstens hat man ein bisschen Geld.

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Posted · Edited by bounce

vor 6 Stunden schrieb GoGi:

Zum Überlegen: These: Wenn man keinen Krieg möchte, sollte man in Rüstungsfirmen investieren. Begründung: Wenn es keinen Krieg gibt, ist das Geld weg, aber man ist glücklich wegen des Friedens. Wenn es Krieg gibt, ist man unglücklich, aber wenigstens hat man ein bisschen Geld.

 

Der ist gut. Da habe ich noch was: Die Waren der Rüstungsindustrie werden vorwiegend zur Verteidigung eingesetzt, nicht für den Angriff. Wenn sich alle Seiten hochrüsten, werden die Auswirkungen eines Krieges fatal sein. Aus diesem Grund wird niemand einen Krieg riskieren wollen und alle sind glücklich und friedlich. Demzufolge sollten sich alle hochrüsten und Rüstungsunternehmen sind ein Garant des Friedens und alles andere als verwerflich. :thumbsup: Nicht ernst gemeint, ein Fünkchen pragmatische Wahrheit steckt aber mit drin. 

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vor 9 Stunden schrieb captainfuture:

Wieso eine Beziehung aufbauen zu seiner Anlage? Das wäre doch eher kontraproduktiv oder? Je sachlicher, nüchterner und pragmatischer desto besser finde ich.

Vielleicht war "Beziehung" etwas missverständlich. Eine Beziehung muss aber ja nicht gleich eine Ehe auf Lebenszeit werden. Gleichzeitig halte ich es für sinnvoll, Aktien zu kaufen, mit denen man sich nach klarer Analyse auch wohlfühlt - insbesondere wenn man wie der Fragesteller nicht den Eindruck macht, zum Trader werden zu wollen, sondern langfristig zu investieren.

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Posted · Edited by pillendreher

vor 2 Stunden schrieb bounce:

 

Der ist gut. Da habe ich noch was: Die Waren der Rüstungsindustrie werden vorwiegend zur Verteidigung eingesetzt, nicht für den Angriff. Wenn sich alle Seiten hochrüsten, werden die Auswirkungen eines Krieges fatal sein. Aus diesem Grund wird niemand einen Krieg riskieren wollen und alle sind glücklich und friedlich. Demzufolge sollten sich alle hochrüsten und Rüstungsunternehmen sind ein Garant des Friedens und alles andere als verwerflich. :thumbsup: Nicht ernst gemeint, ein Fünkchen pragmatische Wahrheit steckt aber mit drin. 

Off Topic, aber sehr ernst gemeint, genau dies war gängige Politik während meiner Kindheit, und vielleicht nicht die schlechteste Handlungsmaxime rückblickend betrachtet.

https://de.wikipedia.org/wiki/NATO-Doppelbeschluss

 

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Habe zur Zeit eine Summe im 5stelligen Bereich, die frei geworden ist. Habe mich entschlossen, diese über den Zeitraum eines Jahres zu investieren, jeden Monat den gleichen Betrag verteilt auf 5 ETFs. Investiere über 1 Jahr, weil ich nicht glaube, dass ich den perfekten Einstiegszeitpunkt erwische. Das Geld wird auf absehbare Zeit nicht benötigt, und das es kaum Zinsen gibt, ist für mich eine Investition in ETFs am sinnvollsten. Genau dasselbe würde ich auch mit einer 100.000 Euro Erbschaft machen.

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Ich habe eine Portolioallokation und auf die würde ich das Geld im Verhältnis aufteilen. Warum alles neu denken?

Wenn man bisher keine Allokation hat, auf auf, die Einsteigerstickys im Forum lesen.

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Am 10.2.2017 um 10:58 schrieb Stocky:

Hallo liebe Mitglieder,

 

um gleich auf den Punkt zu kommen: Ich habe vor kurzem durch Erbschaft 100.000€ bekommen, die mir "zur freien Verfügung" stehen. Ich habe weder Schulden, noch ein extravaganten Lebensstil. Ich habe bereits Erfahrungen mit Wertpapieren und besitze bereits ein Portfolio mit derzeit 35k an Wert (u.a. Nestle, SAP, etc.). Ich bin unter 30 und habe ein festes Einkommen (~ 60k pro Jahr). Rein theoretisch könnte ich die 100.000€ auch wieder zurückgeben und mein Lebensstil würde sich nicht ändern. Was ich damit sagen möchte: Das Geld könnte vollständig investiert werden!

 

Der hohe Stand der Aktienmärkte lässt in mir ehrlich gesagt ein ungutes Gefühl aufkeimen. Ich würde definitiv derzeit davon absehen das Geld in den Aktienmarkt zu stecken - auch nicht in "Qualitätsaktien" wie Nestle oder Ähnliches. Derzeit sehe ich den Plan, Rücksetzer zu nutzen und bei bestimmte Aktien (bereits im Depot oder auch neue) zuzukaufen. Aber das ist nur meine Meinung...

 

... jetzt zu euch.

Was würdet ihr mit dem Geld machen, wenn ihr den aktuellen Markt und die sonstige Lage in Betracht zieht? Es gibt kein richtig oder falsch, sondern nur Meinungen!

 

Viele Grüße

 

Schau dir an was Dir für eine ETF-Konstellation gefallen würde und kauf dich für 10 k ein.

Du bist noch nicht mal 30? Frag im Anschluß Deinen Chef wie viel Urlaub du am Stück maximal nehmen kannst, ohne das der Job weg ist. Kauf dir ein World Around Ticket. Lebe! Was dann noch übrig ist, kannst dann wieder in die ETFs packen. Ich würde alle 2 Monate um 10 k aufstocken.

 

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Ich würde mit einer Erbschaft von 100.000 € genau so investieren wie ich schon heute investiert bin. Es käme also auf jede Assetklasse/auf jeden ETF also nur eine Schippe drauf.

 

Allerdings habe ich mein Depot auch über 2-3 Jahre aufgebaut und nicht an einem Tag den gesamten Aktienanteil gekauft, auch weil ich damals geglaubt habe, die Aktien würden "hoch" stehen, was rückblickend nicht stimmte. Dennoch würde ich schon des beruhigendem Gefühls wegen heute jedem genauso raten über 2-3 Jahre schrittweise einzusteigen und zumindest zu versuchen, Rücksetzer am Markt (siehe Brexit) zu nutzen, gleichwohl ist immer viel Glück dabei.

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