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Joseph Conrad

Comstage ETF Umstellung April 2017

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Joseph Conrad
vor 18 Minuten schrieb tyr:

 

 

 

Ich sehe das eher skeptisch, eben weil sich der Optimismus aus dem Onstage-Magazin beim Blick auf die Realität derzeit nicht einstellen will. :-* Ich denke nur: die müssen, da muss etwas kommen. Zum Beispiel Anlagebedingungen mit 51% Mindestaktienquote im Gesamtfondsvermögen für Aktien-ETF.

 

 Da muss ich dir doch recht geben. Schade das die  Erfüllung der geforderten 51% Mindestaktienquote keine Erwähnung im Onstage Magazin findet. 

 

Gruß

Joseph

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Chips

Mal ne Frage, die allerdings ein wenig off-topic erscheint:

Die Swap-ETFs von Comstage sind ja mit einem Trägerportfolio abgesichert. Im Endeffekt hauptsächlich mit DAX-Aktien. Was passiert, wenn ich zB. einen Swap-ETF auf einen SP500 habe. Es kommt plötzlich raus, dass die Commerzbank pleite geht(wie auch die ComDirect) und Gläubiger deutlich das Nachsehen haben. Das reißt den DAX mit runter, 20% minus an einem Tag. Das Trägerportfolio besteht ja hauptsächlich aus DAX-Aktien. Panisch verkaufen die Leute dann Comstage-ETF. Zur gleichen Zeit brauche ich auch Geld und wollte die ETFs verkaufen. Der SP500 verliert dagegen kaum an Wert.

 

Würde das nicht zu erheblichen Problemen führen? Bekäme ich dann anteilig die DAX-Aktien und mache den (fast) gleichen Verlust wie wenn ich einen DAX-ETF gehalten hätte? Im Endeffekt bedeutet das doch, dass man bei jedem Comstage-ETF auch eine kleine Wette auf die Commerzbank und den DAX eingeht, oder?

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otto03
vor 40 Minuten schrieb Chips:

Mal ne Frage, die allerdings ein wenig off-topic erscheint:

Die Swap-ETFs von Comstage sind ja mit einem Trägerportfolio abgesichert. Im Endeffekt hauptsächlich mit DAX-Aktien. Was passiert, wenn ich zB. einen Swap-ETF auf einen SP500 habe. Es kommt plötzlich raus, dass die Commerzbank pleite geht(wie auch die ComDirect) und Gläubiger deutlich das Nachsehen haben. Das reißt den DAX mit runter, 20% minus an einem Tag. Das Trägerportfolio besteht ja hauptsächlich aus DAX-Aktien. Panisch verkaufen die Leute dann Comstage-ETF. Zur gleichen Zeit brauche ich auch Geld und wollte die ETFs verkaufen. Der SP500 verliert dagegen kaum an Wert.

 

Würde das nicht zu erheblichen Problemen führen? Bekäme ich dann anteilig die DAX-Aktien und mache den (fast) gleichen Verlust wie wenn ich einen DAX-ETF gehalten hätte? Im Endeffekt bedeutet das doch, dass man bei jedem Comstage-ETF auch eine kleine Wette auf die Commerzbank und den DAX eingeht, oder?

 

- Beschäftige dich doch bitte mal mit den Sicherungsgeschäften swapbasierter ETFs.

- Nie (never) bekommst du Aktien eines ETFs aufs Auge gedrückt weder bei swapbasierten noch bei replizierenden.

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Chips
vor einer Stunde schrieb otto03:

 

- Beschäftige dich doch bitte mal mit den Sicherungsgeschäften swapbasierter ETFs.

- Nie (never) bekommst du Aktien eines ETFs aufs Auge gedrückt weder bei swapbasierten noch bei replizierenden.

Ich beschäftige mich ja grad mit dem Thema Sicherheiten. Deswegen frage ich ja. Ich verstehe den Mechanismus dahinter nicht, falls es mal zu derartigen Fällen kommen könnte. Man kann ja nicht sagen, dass es seit es Swap-ETFs gibt (1993?) noch keine Probleme bei solchen Konstrukten gab, wenn noch nie die Mutterbank pleite ging.

 

Im Endeffekt, wenn alle Dämme reißen, bekommt man das Trägerportfolio oder meinetwegen den Wert davon. Wenn Comsatge seine ganzen Sicherheiten (also die DAX-Aktien) dann auch noch verkaufen müssten, dann würde der Wert des DAX womöglich nochmal deutlich fallen.

 

Ich will ja eigentlich keine ausschüttenden ETFs, da mein Sparfreibetrag schon ausgeschöpft ist, aber womöglich macht es doch irgendwie Sinn. Nur Swapper will ich nicht, ausländische, replizierende Thesaurierer sind steuerhässlich (trotz dem neuen Gesetz 2018 wäre das immer noch eher doof), also was tun, was tun?

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otto03
vor 29 Minuten schrieb Chips:

Ich beschäftige mich ja grad mit dem Thema Sicherheiten. Deswegen frage ich ja. Ich verstehe den Mechanismus dahinter nicht, falls es mal zu derartigen Fällen kommen könnte. Man kann ja nicht sagen, dass es seit es Swap-ETFs gibt (1993?) noch keine Probleme bei solchen Konstrukten gab, wenn noch nie die Mutterbank pleite ging.

 

Im Endeffekt, wenn alle Dämme reißen, bekommt man das Trägerportfolio oder meinetwegen den Wert davon. Wenn Comsatge seine ganzen Sicherheiten (also die DAX-Aktien) dann auch noch verkaufen müssten, dann würde der Wert des DAX womöglich nochmal deutlich fallen.

 

Ich will ja eigentlich keine ausschüttenden ETFs, da mein Sparfreibetrag schon ausgeschöpft ist, aber womöglich macht es doch irgendwie Sinn. Nur Swapper will ich nicht, ausländische, replizierende Thesaurierer sind steuerhässlich (trotz dem neuen Gesetz 2018 wäre das immer noch eher doof), also was tun, was tun?

 

Besicherung (Sicherheiten) beziehen sich nicht auf das Trägerportfolio sondern auf den Swapanteil.

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Chips
vor 22 Minuten schrieb otto03:

 

Besicherung (Sicherheiten) beziehen sich nicht auf das Trägerportfolio sondern auf den Swapanteil.

Also mein Verständnis ist ja das: Wenn ich einen Swap-ETF von Comsatge auf den SP-500 kaufe, dann werden da keine SP-500 Aktien gekauft. Im Gegenzug enthält der ETF andere Wertpapiere wie zB. Staatsanleihen. In dem Fall dachte ich, dass Comstage da als Sicherheit.

 

Ich will jetzt von dir nicht verlangen, dass du mir den gesamten Mechanismus erklärst. Ich will es nur komplett verstehen.

Wenn der SP-500 bei 200€ steht und ich für 1000€ 5 Anteile kaufe, dann klopft Comstage bei der Mutter an und sagt ihr, sie solle mal 1000€ an Staatsanleihen rüberwachsen lassen, die 1% Rendite bringen. Dann steigt der SP500 nach einem Jahr um 10%. Also hat Comstage nun nur 1010€ für mich an Sicherheiten, aber wenn ich verkaufe, möchte ich 1100€. 90€ zu wenig. Nun kommt die Commerzbank und gibt Comstage 100€ an Staatsanleihen. Gleichzeitig bekommt die Commerzbank 10€ an Zinsen der Staatsanleihen plus eine Gebühr. Lassen wir die 1€ sein. Gleichzeitig bucht Comstage von mir 1,50€ ab (0,15% Verwaltungbeühr), wodurch Comstage 50Cent an mir verdient hat.

Sollte der SP500 um 10% sinken, dann gibt gibt Comstage 100€ an Staatsanleihen wieder an die Mutter zurück.

 

Nun ist es allerdings etwas komplizierter. Statt 1000€ an Staatsanleihen zu ordern, ordert man nur 900€ an Staatsanleihen von der Mutter. Gleichzeitig kauft Comstage(?) für 150€ DAX-Wertpapiere. 150€ deswegen, um eine Sicherheit von 105% zu erreichen. Die Absicherung macht Sinn, aber warum macht man das nicht komplett mit Staatsanleihen? 

 

Ich fürchte, das oben Beschriebene ist womöglich auch nicht so ganz richtig. Kann mir jemand weiterhelfen oder hilfreiche Links liefern? Danke.

 

 

 

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otto03
· bearbeitet von otto03

https://www.comstage.de/News/PressArticles.aspx?c=30229

 

Enstehen neuer Anteile (Creation):

Market Maker / Designated Sponsor liefert an Comstage das Trägerportfolio in der geforderten Zusammensetzung und erhält im Gegenzug ETF-Anteile mit denen sie an den Börsen handeln können.

 

Besicherung:

Swappartner überträgt an Comstage mindestens in Höhe des Swapanteils die geforderten Sicherheiten (Anleihen)

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papaschlumpf333
Am 7.7.2017 um 15:58 schrieb Joseph Conrad:

Habe gerade mal im brandneuen Onstage Magazin von Comstage ETF der Commerzbank gelesen.

 

Hier wird die Steuerproblematik der SWAP Comstage ETF als unkritisch dargestellt.

Da die SWAP ETF auf einem Basiskorb von Aktien fußen wären sie damit  für das Finanzamt steuerlich Aktienfonds.

Damit kämen sie 2018 auch in den Genuss der Teilfreistellung und blieben steuerfreundlich.

Klingt auch logisch.

Hoffentlich auch für die deutsche Steuergesetzgebung.:rolleyes:

 

Gruß

Joseph

 

Mich stimmt auch ein weitere Artikel dieser Ausgabe optimistisch. In seiner Kolumne, diesmal zum Thema "Wie finde ich den für mich passenden ETF?" schreibt Thomas Meyer zu Drewer, Geschäftsführer von ComStage ETFs:

 

"(...) Ein wichtiger Gesichtspunkt ist die Ertragsverwendung: Möchte ich, dass mein ETF ausschüttet, dass ich also einen konstanten, wenn auch nicht garantierten Einkommensstrom habe oder soll er wiederanlegend sein? Hierbei können steuerrechtliche Überlegungen eine Rolle spielen. Das Steuerrecht wiederum wird sich mit dem 1. Januar 2018 ändern. ComStage ETFs werden in diesem Zusammenhang rechtzeitig angepasst, um Ihnen wie in der Vergangenheit optimale Lösungen zu bieten. (...)"

[Hervorhebung durch mich]

 

https://www.onstage-magazin.de/2017/onstage-etf-q3/etf-kolumne/

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Joseph Conrad
vor 13 Stunden schrieb papaschlumpf333:

Mich stimmt auch ein weitere Artikel dieser Ausgabe optimistisch. In seiner Kolumne, diesmal zum Thema "Wie finde ich den für mich passenden ETF?" schreibt Thomas Meyer zu Drewer, Geschäftsführer von ComStage ETFs:

 

"(...) Ein wichtiger Gesichtspunkt ist die Ertragsverwendung: Möchte ich, dass mein ETF ausschüttet, dass ich also einen konstanten, wenn auch nicht garantierten Einkommensstrom habe oder soll er wiederanlegend sein? Hierbei können steuerrechtliche Überlegungen eine Rolle spielen. Das Steuerrecht wiederum wird sich mit dem 1. Januar 2018 ändern. ComStage ETFs werden in diesem Zusammenhang rechtzeitig angepasst, um Ihnen wie in der Vergangenheit optimale Lösungen zu bieten. (...)"

[Hervorhebung durch mich]

 

https://www.onstage-magazin.de/2017/onstage-etf-q3/etf-kolumne/

 

Comstage betreibt wirklich eine sehr gute Öffentlichkeitsabteilung. Gerade Thomas Meyer zu Drewer macht einen guten Job.

Bin wie du zuversichtlich.

 

Gruß

Joseph

 

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Joseph Conrad
· bearbeitet von Joseph Conrad

Heute bekam ich das OnStage ETF Magazin von Comstage zugesandt. Ausgabe Q1/2018

Dort steht :  " Ja , es gibt für alle ComStage ETFs auf einen long Aktienindex die Teilfreistellungen eines Aktienfonds. Bei Privatanlegern beträgt diese 30%." Seite 20, Arne Scheehl

 

Das hört sich doch gut an. Ich finde die Presse der Commerzbank sehr gut, offen und transparent. 

 

Gruß

Joseph

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