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Rubberduck

Wohnungskauf mit Freundin: Kriegt sie einen Kredit?

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Nachdenklich

Das ist inzwischen ja in vielen Regionen so.

Aber wenn man gemeinsam kauft, dann sollte man sich wirklich einen Notar als Ratgeber suchen (auch wenn das kostet).

Es geht ja nicht nur um die Finanzierung, sondern auch um die Frage, wie vertraglich gesichert ist, was bei einer denkbaren Trennung geschieht (auch wenn dies derzeit als unwahrscheinlich angesehen wird). Und das Ganze muß ja so aufgesetzt werden, daß die Banken damit auch leben können.

Sehr komplex!

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Rubberduck
Gerade eben schrieb Nachdenklich:

Und das Ganze muß ja so aufgesetzt werden, daß die Banken damit auch leben können.

 

???

 

Die Bank wird sehr klare Vorgaben haben, womit sie leben kann. Darüber hinaus kann die Bank selbstverständlich keinerlei Vorgaben machen.

vor 4 Minuten schrieb Nachdenklich:

Das ist inzwischen ja in vielen Regionen so.

 

???

 

Habe ich jetzt auch nicht verstanden.

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Nachdenklich
Gerade eben schrieb Rubberduck:

 

???

 

Die Bank wird sehr klare Vorgaben haben, womit sie leben kann. Darüber hinaus kann die Bank selbstverständlich keinerlei Vorgaben machen.

 

Die Bank will Sicherheit. Wenn beide als Miteigentümer eingetragen sind - aber zum Beispiel verschiedene Banken haben, dann kann es bei der Verwertung der Sicherheit kompliziert werden.

Da sind Banken eventuell nur dann bereit, Kredit zu geben, wenn die Eigentumsverhältnisse so geklärt sind, daß zur Not eine Verwertung zügig möglich ist.

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Nachdenklich
vor 26 Minuten schrieb Rubberduck:

Habe ich jetzt auch nicht verstanden.

 

Es ist in vielen Regionen so, daß ein Objekt eine halbe Million kostet.

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domkapitular
· bearbeitet von domkapitular

@Rubberduck : Dir ging es ja eigentlich um die Finanzierung, nicht darum, wie ihr die Finanzen zukünftig aufteilt.

 

Du zahlst 50% ja direkt, Deine Freundin bemüht sich um ein Darlehn, ihr werdet je zur Hälfte ins Grundbuch eingetragen und die Immobilie dient komplett zur Grundschuld.

 

Für den (bedenkenswerten) Fall, dass es mit euch doch nicht ewig hält : Dann müsste das Haus doch verkauft werden.  Hier wäre ein Punkt, ob ihr euch jetzt schon ein gegenseitiges Vorkaufsrecht einräumt. Ausserdem wäre die Frage jetzt schon zu überlegen, was wäre, wenn ein möglicher Verkauspreis (50%) unter der Restvaluta des Darlehens liegt.

 

Zur eigentlichen Frage der Finanzierung :

Ein tatsächliches Problem wäre es, wenn deine Lebensgefährtin nicht angestellt, sondern selbständig ist. Eine Finanzierung ist dann fast unmöglich oder nur mit einem Zinssatz von > 5%.

Ausserdem gilt seit letztem Jahr die EU-Wohnimmobilienkreditrichtlinie. Dadurch ist es für bestimmte (aber bei weitem nicht alle) Personengruppen schwieriger geworden, ein 'Immobilien-Darlehn zu erhalten.

Das kannst du ja selber googeln.

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feymo211283
· bearbeitet von feymo211283
vor 1 Stunde schrieb Rubberduck:

 

Danke für die Blumen, ich bin 47. Ab wann sollte ich mich denn wirklich fest binden?

 

Denke du hast verstanden, dass ich nicht die feste Bindung an eine Frau/Mann meinte, die wäre längst überfällig gewesen:D

Sondern die Verkomplizierung der Beziehung durch solch ein Finanzierungskonstrukt.

 

 

 

 

 

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3mg4

Wenn du schon lange genug mit der Partnerin/dem Partner zusammen bist, sehe ich keinen Grund warum man das so kompliziert machen soll, wenn man nicht Heiraten kann/will etc. muss man ja zum Glück auch nicht. Warum nicht einfach Geld zusammenlegen gemeinsam ins Grundbuch, gemeinsamen Kredit, fertig.

 

Ihr überlegt ja auch zusammen in eine Eigentumswohnung zu ziehen, das heißt ihr geht von einer längeren Bindung aus. Wieso wollt ihr diese strikte Trennung, glaubt ihr nicht an euch?

 

Wenn schon jetzt Zweifel bestehen ob die Beziehung so lange hält, dann besser gar keine Wohnung kaufen, oder einer kauft sie und der andere zahlt ein bisschen Miete (ohne Steuern natürlich, einfach den Betrag aufs Giro überweisen), so wie man es halt in einer Partnerschaft macht...

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foolbar
· bearbeitet von foolbar
vor 17 Stunden schrieb Rubberduck:

Guten Abend. Ich hoffe dieses Unterforum passt.

 

Ich möchte zusammen mit meiner Lebensgefährtin eine Eigentumswohnung kaufen. Dazu werde ich meinen Teil einfach auf den Tisch legen können. Sie muss hingegen sicherlich einen Kredit aufnehmen. Gibt es an dieser Stelle grundsätzliche Probleme? (Kreditwürdigkeit würde ich voraussetzen.) 

 

Man könnte irgendwie meinen, dass Google hier hilft. Aber ich finde auf Anhieb nur etwas zur gemeinsamen Kreditaufnahme. Klick

Ich zeichne mal den wahrscheinlichsten Fall auf: Was sie tilgen muss spart sie an anderer Stelle und steht für den gemeinsamen Haushalt nicht mehr zur Verfügung - Du darfst an anderer Stelle mehr zahlen. Falls noch gemeinsame Kinder geplant sind wirst Du die Zahlungen übernehmen müssen. Falls keine Kinder geplant sind wird es einfacher. Der Zins >5% für Selbstständige ist irrelevant für Dich - denn schließlich ist es Ihr Kredit. Bekannte von mir haben sich je eine Eigentumswohnung (Neubau) gekauft die nebeneinander liegen und diese per intere Tür miteinander verbunden. Der Mann hat eine auswärts studierende Tochter die eher schlecht mit der Freundin auskommt. Wenn sie zu Besuch ist bleibt die Tür zu. Die Idee hat was, denn im Fall einer Trennung kann man die Tür einfach zumauern lassen ;-) Finanziert hat jeder für sich.

 

 

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feymo211283
vor 35 Minuten schrieb 3mg4:

Wenn du schon lange genug mit der Partnerin/dem Partner zusammen bist, sehe ich keinen Grund warum man das so kompliziert machen soll, wenn man nicht Heiraten kann/will etc. muss man ja zum Glück auch nicht. Warum nicht einfach Geld zusammenlegen gemeinsam ins Grundbuch, gemeinsamen Kredit, fertig.

 

Ihr überlegt ja auch zusammen in eine Eigentumswohnung zu ziehen, das heißt ihr geht von einer längeren Bindung aus. Wieso wollt ihr diese strikte Trennung, glaubt ihr nicht an euch?

 

Wenn schon jetzt Zweifel bestehen ob die Beziehung so lange hält, dann besser gar keine Wohnung kaufen, oder einer kauft sie und der andere zahlt ein bisschen Miete (ohne Steuern natürlich, einfach den Betrag aufs Giro überweisen), so wie man es halt in einer Partnerschaft macht...

Diese Denke bringt die meisten Menschen in den Ruin. Natürlich ist jetzt grade alles toll, man möchte zusammenziehen, am Besten in die eigenen vier Wände.

Aber in einer aufrichtigen Beziehungen sollte man auch über mögliche Probleme und daraus resultierende Exit-Strategien reden.

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3mg4
Gerade eben schrieb feymo211283:

Diese Denke bringt die meisten Menschen in den Ruin. Natürlich ist jetzt grade alles toll, man möchte zusammenziehen, am Besten in die eigenen vier Wände.

Aber in einer aufrichtigen Beziehungen sollte man auch über mögliche Probleme und daraus resultierende Exit-Strategien reden.

Unter diesen Gesichtspunkten braucht man gar keine Beziehung eingehen, aber das ist eine andere Diskussion. Ein bissl zamhalten muss man halt wieder lernen, früher hat es ja auch funktioniert ;-)

 

Dann muss es halt einer alleine machen, steht dann alleine im Grundbuch, und der/die andere zahlt halt was. Aber bitte ned so kompliziert mit Steuern etc. wenn meine Partnerin mit soetwas daher kommt bin ich weg! Gerne beteilige ich mich daran, aber ich unterschreibe sicher keine Mietvertrag bei meinem Partner! Aber das ist wsl von Person zu Person unterschiedlich, bin für Transparenz aber für "normale". Wie gesagt ist nur meine Meinung. 

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GoGi
· bearbeitet von GoGi
vor 7 Stunden schrieb tyr:

Wer sowas macht hat nicht mehr alle Tassen im Schrank.

Naja, das kann man pauschal so nicht sagen. Ich kenne Leute die sich weit höhere Beträge schenken. Und die sind eher vernünftig als verrückt. Bei Ehegatten bis 500.000 Euro Schenkungssteuerfrei und ein Familienheim ist, glaube ich, sogar davon befreit.

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tyr
vor 40 Minuten schrieb GoGi:

Naja, das kann man pauschal so nicht sagen. Ich kenne Leute die sich weit höhere Beträge schenken. Und die sind eher vernünftig als verrückt. Bei Ehegatten bis 500.000 Euro Schenkungssteuerfrei und ein Familienheim ist, glaube ich, sogar davon befreit.

 

Die sehr deftige Formulierung war darauf bezogen, dass mit Nachdruck vorgeschlagen wurde, dass der TE die Immobilie doch allein bezahlen und die Freundin kostenlos darin wohnen lassen soll. Die "gesparte Miete" soll die Freundin doch auf ein Wertpapierdepot einzahlen und dadurch Vermögen aufbauen. Grund: der TE hätte ja die Wertsteigerung der Immobilie sicher und die Freundin hätte "nichts".

 

Das ist im Endeffekt nichts anderes als ein Geschenk vom TE an seine Freundin. Kann man machen, man sollte sich aber bewusst machen, dass der TE dann die "gesparte Miete" der Freundin schenkt und für diese arbeiten geht und er das Immobilieneigentümerrisiko allein trägt.

 

Bei Verheirateten kann man dies so machen. Ist dies jedoch bei unehelichen Lebensgemeinschaften unbedingt der richtige Weg, die finanziellen Lasten so ungleich auf die Beziehungspartner verteilen zu wollen?

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GoGi
· bearbeitet von GoGi
vor 1 Stunde schrieb tyr:

Das ist im Endeffekt nichts anderes als ein Geschenk vom TE an seine Freundin. Kann man machen, man sollte sich aber bewusst machen, dass der TE dann die "gesparte Miete" der Freundin schenkt und für diese arbeiten geht und er das Immobilieneigentümerrisiko allein trägt.

Völlig richtig.

vor 1 Stunde schrieb tyr:

Bei Verheirateten kann man dies so machen. Ist dies jedoch bei unehelichen Lebensgemeinschaften unbedingt der richtige Weg, die finanziellen Lasten so ungleich auf die Beziehungspartner verteilen zu wollen?

In jedem Fall scheint es tatsächlich nicht die Intention des Threaderstellers zu sein, wenn man den ersten Beitrag betrachtet.

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Rubberduck

Zum Ausgangspunkt: Es geht wirklich nur gesamtschuldnerisch.

 

To whom it may concern: Wir heiraten nächstes Jahr. Die Kreditsumme ist kein Problem.

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