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nobi

Dividenden-Abzug vom Einstandswert

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nobi
Posted

Bei meiner Aktie MLP wurde von Flatex die Dividende vom Einstandswert jährlich abgezogen.

Dadurch ensteht wenn der Kurs konstant gleich bliebe beim Verkauf der Anteile ein Gewinn, der versteuert werden muss.

 

Gleichzeitig zahle ich järlich meine Steuern auf die jährlich erhaltende Dividende die ich ja im Formular Kapitalerträge (oder so) angeben muss.

 

Dadurch werde ich doch DOPPELT besteuert, oder sehe ich das falsch? Es ist doch in Wirklichkeit gar kein Veräuserungsgewinn entstanden!!

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domkapitular
Posted · Edited by domkapitular

Ist die MLP-Dividende  nicht ersteinmal steuerfrei ? (Einlagenkonto)

Was sagt die Steuerbescheinigung der Bank ?

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Ramstein
Posted
vor 27 Minuten schrieb nobi:

Bei meiner Aktie MLP wurde von Flatex die Dividende vom Einstandswert jährlich abgezogen.

Dadurch ensteht wenn der Kurs konstant gleich bliebe beim Verkauf der Anteile ein Gewinn, der versteuert werden muss.

 

Gleichzeitig zahle ich järlich meine Steuern auf die jährlich erhaltende Dividende die ich ja im Formular Kapitalerträge (oder so) angeben muss.

 

Dadurch werde ich doch DOPPELT besteuert, oder sehe ich das falsch? Es ist doch in Wirklichkeit gar kein Veräuserungsgewinn entstanden!!

 

Nicht flatex zieht die Dividende ab, sondern bei jeder(!) Dividendenzahlung sinkt der Kurs an der Börse entsprechend. Lesen-> Grundlagen!

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domkapitular
Posted · Edited by domkapitular

@Ramstein

Das ist glaube ich ein Missverständnis.

Der bei flatex hinterlegte Einstandskurs wird tatsächlich reduziert, weil die Dividende dann bei Verkauf über den höheren Veräußerungsgewinn versteuert wird.

Problem hier ist, dass angeblich die Dividende selbst versteuert wurde, allerdings in der KAP vom TO.

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Ramstein
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Der TO hat geschwurbelt. Die Dividendenzahlung erfolgte aus dem Einlagekonto, eine Kapitalrückzahlung an die Aktionäre. Natürlich muss dabei der Einstandkurs reduziert werden. Dafür ist die "Dividendenzahlung" steuerfrei. Link.

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Porttrader
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vor 18 Stunden schrieb Ramstein:

Der TO hat geschwurbelt. Die Dividendenzahlung erfolgte aus dem Einlagekonto, eine Kapitalrückzahlung an die Aktionäre. Natürlich muss dabei der Einstandkurs reduziert werden. Dafür ist die "Dividendenzahlung" steuerfrei. Link.

Merkwürdig, Domkapitular und ich haben das "Geschwurbel" des TE scheinbar auf Anhieb verstanden.

 

Vielleicht solltest Du vorm Posten von Schwurbelanschuldigen erst einmal die entsprechenden Posts komplett lesen, und dann erst abfällige Ratschläge und Bemerkungen posten.

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Schnuti
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Hallo liebe Leute,

 

wollte kein neues Thema aufmachen, ich hoffe, dieser hier geht dafür auch.

Mein Anliegen: Da ich einen Depotübertrag eines alten Depots (Targobank) machen wollte, um den Verlusttopf zu einer anderen Bank (Onvista) zu bringen, habe ich extra dafür vor zwei Wochen ein Wertpapier für 3,36 gekauft und bezahlt und dann einen kompletten Übertrag beantragt. Nun hat die Targobank die Anschaffungskosten mit 3,91 weitergegeben und mit diesem Kurs wurde das Papier auch bei Onvista eingebucht.

 

Begründung der Targobank auf meine Nachfrage: Berücksichtigung von 0,55 als Ausschüttung aus dem steuerfreien Einlagenkontos, es wäre alles in Ordnung. Es hat auch nichts mit dem Depotübertrag zu tun, bei einem Kauf direkt bei Onvista wäre es auch so gewesen. Leider habe ich nicht gesehen, mit welchem Wert die Aktie bei Targobank im Depot geführt wurde. Ich habe nur die Abrechnung und Abbuchung zu 3,36 gesehen

 

Ich habe nachgeschaut, die 0,55 EUR entsprechen der Summe der Dividenden der Jahre 2012-2019 (ich habe das Papier wirklich erst seit zwei Wochen).

 

Nun ist mir die Behandlung dieser Art von Dividende als anschaffungsmindernd bekannt, hier ist aber doch etwas verkehrt gelaufen. Es hat in diesen zwei Wochen keine Dividendenausschüttung gegeben und eine Erhöhung des Anschaffungswertes ist ja eh falsch.

 

Hat jemand eine schlüssige Begründung dafür? Wenn ich jetzt für 3,36 verkaufen würde, hätte ich monetär (ohne Gebühren) keinen Verlust, aber ich würde bei Onvista steuerlich einen Verlust von 0,55 / Stück ausgewiesen bekommen, der dann zur Steuersenkung bei anderen Gewinnen genutzt wird. Ein dicker Vorteil für mich, der nicht rechtens sein kann. Ich könnte nun für 100.000 € kaufen und habe sofort einen steuerlichen Verlusttopf von ca. 16% (0,55 zu 3,36), ohne monetäre Verluste erzielt zu haben.

 

Mehr als melden und nachfragen kann ich aber ja nicht. Hat jemand schon mal was davon gehört oder selbst erlebt? Ich möchte später nicht der Blöde sein, der nichts zur Aufdeckung beigetragen hat und mich deshalb absichern.

 

Danke im Voraus. und liebe Grüße

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Yerg
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vor 2 Stunden von Schnuti:

Ich könnte nun für 100.000 € kaufen und habe sofort einen steuerlichen Verlusttopf von ca. 16% (0,55 zu 3,36)

Der Verlusttopf ist ein Geldbetrag, kein prozentualer Gewinn/Verlust. Du hättest einen Verlusttopf von 55 Cent, könntest also 55 Cent Gewinn steuerfrei vereinnahmen.

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Schnuti
Posted
vor 3 Stunden von Yerg:

Der Verlusttopf ist ein Geldbetrag, kein prozentualer Gewinn/Verlust. Du hättest einen Verlusttopf von 55 Cent, könntest also 55 Cent Gewinn steuerfrei vereinnahmen.

Das ist mir schon klar. Es sollte nur die Dimension dieses merkwürdigen Umstandes darstellen. 16% egal von welcher Investitionsssumme hätte man ohne Sachgrund zur steuerlichen Verrechnung. Das kann doch nicht sein.

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