Kurs gesunken - nachkaufen?

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36 posts in this topic

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vor 10 Minuten schrieb Juninho:

Das hätte ich gerne erläutert.

Grundlagen: Kursfeststellung

 

Ungleichgewicht heißt, dass ein Überangebot an Kauf- oder Verkaufsorders vorliegt und diese (vorerst) nicht bedient werden können. Ergo schmiert der Kurs nach unten ab oder geht durch die Decke.

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Am 19.6.2018 um 10:51 schrieb Juninho:

Meine Erfahrung sagt mir, dass Leute, die auf ihre Erfahrung verweisen, meisten Bullshit behaupten, den sie nicht belegen könne. Davon gibt es 2 Arten. Die Lügner und die Inkompetenten. Die Inkompenten sind kein Problem, denen könnte man helfen, sofern sie nicht zu borniert sind. Die Lügner werden dann halt Fondmanager, Homöopath oder übernehmen sonstige Guru-Positionen, um Unwissenheit von anderen Menschen auszuntzen. 

Könntest du bitte aufhören, hier so ein quatsch zu verbreiten? Das ist zudem echt nicht in Ordnung, wie du hier über hoch gebildetete Personen sprichst. 

 

Ich würde meinen, dass du derjenige bist, der hier keine Ahnung hat, wovon er redet....

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vor 8 Minuten schrieb Dreiunddreissig:

Könntest du bitte aufhören, hier so ein quatsch zu verbreiten? Das ist zudem echt nicht in Ordnung, wie du hier über hoch gebildetete Personen sprichst. 

Wen meinst du mit hochgebildet?

 

vor 9 Minuten schrieb Dreiunddreissig:

Ich würde meinen, dass du derjenige bist, der hier keine Ahnung hat, wovon er redet....

Ja das kannst du gerne meinen, der Mehrwert ist halt Null. Bezieh dich doch auf einen Post und widerleg ihn, dann kann man sich das mal ansehen, ob da wer keine Ahnung. Wenn du aber einfach nur persönliche Animositäten austauschen willst, ist dafür auch die PM geeignet. 

 

Am 19.6.2018 um 18:44 schrieb JosefSpa:

Die Lehren des Value Investings nach Graham sind jeden öffentlich zugänglich. Nur die wenigen sind bereit sie mit Disziplin und Vernunft anzuwenden. Lieber den aktuellen Medienhype um ETFs folgen.

 

Eine der besten Studien zu Value Investing hat acatis durchgeführt. Google doch mal nach Value Studie Acatis.

Natürlich gibt es auch viele die ETFs als Allheilmittel darstellen. Doch ich sehe andere Ergebnisse über die letzten Jahrzehnte..

Besten Dank!

Hab das schon mal überflogen und komme hoffentlich am Wochenende dazu mir das mal genauer anzusehen. 

 

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Am 19.6.2018 um 10:51 schrieb Juninho:

Meine Erfahrung sagt mir, dass Leute, die auf ihre Erfahrung verweisen, meisten Bullshit behaupten, den sie nicht belegen könne.

Ich schließe daraus, dass du meistens Bullshit behauptest, den du nicht belegen kannst. :rolleyes::P

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vor 2 Minuten schrieb odensee:

Ich schließe daraus, dass du meistens Bullshit behauptest, den du nicht belegen kannst. :rolleyes::P

 

Der Schluss ist nicht ganz korrekt. Ist schließlich das erste mal, dass ich auf meine Erfahrung verweise. Und meistens != immer. 

Heißt ich kann den Post nicht belegen. Er kann daher Bullshit sein oder auch nicht. Diese Bewertung überlass ich natürlich jedem selbst.

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vor 1 Stunde schrieb Juninho:

 

Der Schluss ist nicht ganz korrekt. Ist schließlich das erste mal, dass ich auf meine Erfahrung verweise. Und meistens != immer. 

Heißt ich kann den Post nicht belegen. Er kann daher Bullshit sein oder auch nicht. Diese Bewertung überlass ich natürlich jedem selbst.

Fehlt noch der Spruch, dass mathematisch 50 % verlieren müssen. :lol:

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Es gibt zwei Anlagephilosphien.

Kommer's "Niemand ist schlauer als der Markt", also ist Kurssturz nie Kaufsignal, weder bei Einzelaktien noch bei Fonds

ODER

Value Investing aller Graham, welcher versuchte unterbewertete Aktien zu finden.

 

Aber selbst als Value Investor ist ein Kurssturz nicht automatisch Kaufsignal. Vielmehr stell sich die frage WARUM der Kurs gefallen ist. Man stell sich vor, jemand kauft Neste Aktien. Kurz darauf gibt es einen Skandal, der die marke Nestle schädigt und die Kurse fallen. Ist ein Nachkauf nun sinnvoll? Vermutlich nicht weil Nestle auch skandalbedingt weniger verkaufen wird.

 

Oder stell dir die Telekom Aktien um die Jahrtausendwende vor. Die standen mal bei  100 €, wie viel und wie oft hättest du nachgekauft bis der Kurs bei 13 € war?

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vor 13 Stunden schrieb Andreas900:

Es gibt zwei Anlagephilosphien.

Kommer's "Niemand ist schlauer als der Markt", also ist Kurssturz nie Kaufsignal, weder bei Einzelaktien noch bei Fonds

ODER

Value Investing aller Graham, welcher versuchte unterbewertete Aktien zu finden.

 

Aber selbst als Value Investor ist ein Kurssturz nicht automatisch Kaufsignal. Vielmehr stell sich die frage WARUM der Kurs gefallen ist. Man stell sich vor, jemand kauft Neste Aktien. Kurz darauf gibt es einen Skandal, der die marke Nestle schädigt und die Kurse fallen. Ist ein Nachkauf nun sinnvoll? Vermutlich nicht weil Nestle auch skandalbedingt weniger verkaufen wird.

 

Oder stell dir die Telekom Aktien um die Jahrtausendwende vor. Die standen mal bei  100 €, wie viel und wie oft hättest du nachgekauft bis der Kurs bei 13 € war?

Bei Skandalen kommt es immer darauf an, in wie weit sie die langfristigen Umsätze und Gewinne beeinflussen und wie stark der Kurs gegenüber dem Skandalverlust fällt.

 

Die Telekom war am Top extrem überbewertet, da reichte kein 50% Kursverfall ;-)

Das Problem der Telekom ist, das sie in DE Marktführer ist und ihr Business durch die Regulierungsbehörde beeinflusst wird. Im US Markt kann sie anders wirtschaften.

 

Und es gibt noch weitere Anlagephilosphien, z.B. die Weiterentwicklung von Grahams Ansatz - Buffett, unterbewertet kaufen und nie wieder verkaufen oder Charties

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Das kommt doch in erster Linie drauf an, wie überzeugt man von seinem Invest ist. Wenn die Bewertung gut ist, und der Kurs eben mit der allgemeinen Marktbewertung schwankt, dann kann das ein Nachkauf sein (über Jahre hinweg habe ich das z.T. sehr erfolgreich gemacht).

Aber wenn sich fundamental etwas am Wert ändert, macht natürlich auch ein NK keinen Sinn. Einzelbetrachtung ist daher sinnvoll und wichtig.

 

 

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Posted · Edited by Flughafen

Am ‎18‎.‎06‎.‎2018 um 09:48 schrieb Börse12345:

Angenommen ich habe 200 Aktien zum Kurs von 10 EUR gekauft (=2.000 EUR). Der Kurs sinkt und man ist weiterhin von der Aktie überzeugt u. sieht es als Kurskorrektur oder ähnliches.

 

Kauft Ihr dann nach? Ab welchem Prozentsatz im Minus kauft Ihr nach? Habt Ihr hierzu eine eigene Regel, ab welchem Prozentsatz der Korrektur Ihr nachkauft? Kauft Ihr dann ebenfalls für 2000 EUR nach oder eher mit weniger? Oder kauft Ihr gar nicht nach?

 

Ich stehe auf Nachkaufen. Es ist oft schwer, attraktive Werte zu finden und warum soll man dann nicht nach Investment-Ideen ins eigene Portfolio schauen? Ich kaufe mit Vorliebe bei Kursrückgängen ab 20-25% nach, kleinere Rückgänge lohnen sich nicht. Ich habe aber auch bereits bei +20% nachgekauft, weil ich der Meinung war, dass die Deutsche Post bei 11€ immer noch zu billig war. Letztendlich kommt es also auf Deine Bewertung des aktuellen Preises an. Automatisch nachkaufen ist tabu, immer denken und das Papier bewerten. Wenn der Preis z.B. zurückgegangen ist, die Geschäftsentwicklung sich aber auch verschlechtert hat, dann ist das ein gerechtfertigter Preisrückgang und dann lohnt es sich evtl. eher über einen Ausstieg als über einen Nachkauf denken. Aber auch dann überlegt. Also immer eine eigene Meinung über den inneren Wert bilden und mit diesem Wert vergleichen.

 

PS: Aktuell habe ich gesehen, dass viele Foristi die Deutsche Post nachgekauft haben. Wühle mich gerade durch die Berichte durch und versuche rauszufinden, ob sich der Einkauf lohnt oder nicht und wir nur einer Rückkehr von übertriebenen Preisen aus ein angemessenes Niveau haben.

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Passt so halb-halb hier rein: Wie seht ihr das antizyklische Kaufen von zyklischen Titeln? Ist finde ich so ein Mix aus Buy&Hold und Traden, bzw. können dort ja auch mehrere Strategien kombiniert werden. Man könnte sich sagen, dass man stets nur antizyklisch kauft und nie verkauft (= bei eingebrochenen Kursen). Bei Zyklikern ist ja oft am Konjunkturzyklus halbwegs prognostizierbar, dass und wann es Ein- und Ausbrüche geben wird (wobei das "wann" sich auf die Lage im Konjunkturzyklus bezieht, und nicht auf ein fixes Datum oder einen fixen Kurs). Idee wäre hier antizyklisch einzusteigen und einen Trailing-SL in vorher zu definierendem Abstand nachzuziehen. Gewinne laufen lassen, untenrum Spielraum für normale Kursbewegungen lassen und am Ende ausgestoppt werden und Gewinne mitnehmen.

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