MarkyMark787 Sonntag um 09:21 Natürlich sollten die Finanzen nicht auf Kante genäht sein. Ein Sicherheitspuffer in welcher Form auch immer, sollte schon vorhanden sein. Vor allem sollte man sich aber nicht von anderen reinreden lassen. Letztlich muss ja jeder mit dem sein Glück finden, das er für richtig hält. Ob man dafür 2.000, 5.000 oder 10.000 Euronen im Monat braucht, muss man dann schon selbst wissen und entsprechende Entnahmen aus dem Vermögen ermöglichen. Ich finde 2.000€ übrigens auch noch weit entfernt von richtigem Frugalismus. Ein Bekannter, bekennender Frugalist, lebt aktuell trotz gutem Einkommen nach eigenen Angaben von ca. 800€ pro Monat. Nicht mein Ding, aber ich würde mir nicht anmassen, das zu kritisieren, denn es ist ja sein Leben. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
McScrooge Sonntag um 10:12 · bearbeitet Sonntag um 10:17 von McScrooge vor 51 Minuten von MarkyMark787: Letztlich muss ja jeder mit dem sein Glück finden, das er für richtig hält. Ob man dafür 2.000, 5.000 oder 10.000 Euronen im Monat braucht, muss man dann schon selbst wissen So sehe ich das ebenso. Leider kommt es mir hier oft so vor, dass viele so viel hin und her rechnen um alle möglichen Probleme auszuschließen, dass sie die finanzielle Unabhängigkeit nie erreichen können bzw. nicht möchten. Das kann mit dem in Deutschland üblichen übertriebenen Sicherheitsgefühl zu tun haben. Ich als Selbstständiger weiß aber, dass ich nicht länger als nötig in diesem Hamsterrad bleiben möchte. Ob es nun mit 50 oder 52 einen Ausstieg geben wird, sieht man dann. Derzeit beschäftigen mich einzig und allein die PKV-Beiträge, ein Puffer wird da bei mir ab jetzt nun auch aufgebaut. Auch die Sorge, Sozialbeiträge auf Kapitaleinkünfte zu zahlen, halte ich eher für unbegründet. Denn die wirklich großen Vermögenden sind nicht Teil der Sozialversicherung. Ich glaube da eher an andere Steuerideen. Aber: Warten wir es ab. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Bolanger Sonntag um 11:18 vor einer Stunde von McScrooge: Ich glaube da eher an andere Steuerideen. Aber: Warten wir es ab. Und welche kommen Dir in den Sinn? Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
LongtermInvestor Sonntag um 11:35 · bearbeitet Sonntag um 12:01 von LongtermInvestor Ich finde die Diskussion und Beurteilung von Ausgabenbudgets in absoluten Euros eher schwierig. Jeder von uns hat einen anderen Background, andere Standards und so weiter, also hoch individuell. Einen Punkt den ich sehe ist eher an Extrempositionen zu verorten, wenn Individuen mit hohen Einkommen entscheiden nur des sparen willens fast kein Geld mehr auszugeben und extrem unter den Verhältnissen leben und darunter die Familie leiden muss. Für einen alleine mag das ok sein, im familiären Kontext finde ich übertriebenen Sparzwang schwierig. Aber jeder wie er will. Manche brauchen vielleicht auch erst Erfahrungen im ganz nahen Umfeld, wie frühe Todesfälle und schwere Krankheiten usw., um zu der Erkenntnis zu kommen, dass man Lebenszeit nicht sparen kann. Um wieder zur FI-Diskussion zurückzukommen. Ich persönliche messe den FI-Level über einfache Kennzahlen auf Jahresbasis und rollierend: 1. FI‑Level‑1 (jährlich) = (Zinseinkünfte+Divideneinkünfte+Kurserfolge)/Jahresausgaben 2. FI‑Level‑2 (dreijähriger gleitender Mittelwert) = (Zinseinkünfte+Divideneinkünfte+Kurserfolge der letzten drei Jahre)/ 3 x Jahresausgaben 3. FI‑Zurücklage‑Quote = Liquidiätsreserve / Jahresausgaben Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Flughafen Sonntag um 12:43 · bearbeitet vor 15 Stunden von Flughafen Am 10.1.2026 um 22:27 von Wishmueller: Also es gibt auch nicht wenige, die selbst mit Job ständig ihre Ausgaben nachrechnen müssen. nur um über die Runden zu kommen..... Bodo Schäfer hat das mal erzählt. Wie sein Gehalt in die Millionenhöhe gestiegen ist, und er plötzlich nicht mehr über die Runden kam. Seine Freunde, die schon länger Millionäre waren, haben darüber gelacht. Weil das eine typische Falle ist, in die viele Leute tappen. Damit am Monatsende Geld übrig bleibt, muss man nicht nur im Angriff, sondern auch in der Verteidigung gut sein. Man kann dieses Spiel auch völlig ohne Angriff gewinnen, auch viele Bürgergeldempfänger kommen sehr gut zurecht mit dem Geld. Nur wird das Spiel größer, wenn man stärker im Angriff wird (mehr verdient). Als ich nach meiner Einwanderung mal einen Nebenjob als Wachmann hatte, habe ich mit Gedanken gespielt, wie man mit einem Wachmann-Gehalt eine bescheidene finanzielle Freiheit erreichen kann. Später habe ich mit einem ITler-Gehalt ähnliche Szenarien durchgespielt. Zeitweise waren diese Gedankenspiele sogar schlechter ausgefallen, weil mein Appetit zum Konsumieren gestiegen war. Ich denke, wenn jemand nicht über die Runden kommt, ist es immer ein Zeichen für eine schwache Verteidigung (schwache Sparleistung), unabhängig von der "Einkommensklasse". Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
kublai Sonntag um 12:55 vor 9 Minuten von Flughafen: Bodo Schäfer hat das mal erzählt. Wie sein Gehalt in die Millionenhöhe gestiegen ist, und er plötzlich nicht mehr über die Runden kam. Seine Freunde, die schon länger Millionäre waren, haben darüber gelacht. Weil das eine typische Falle ist, in die viele Leute tappen. Damit am Monatsende Geld übrig bleibt, muss man nicht nur im Angriff, sondern auch in der Verteidigung gut sein. Man kann dieses Spiel auch völlig ohne Verteidigung gewinnen, auch viele Bürgergeldempfänger kommen sehr gut zurecht mit dem Geld. Nur wird das Spiel größer, wenn man stärker im Angriff wird (mehr verdient). Als ich nach meiner Einwanderung mal einen Nebenjob als Wachmann hatte, habe ich mit Gedanken gespielt, wie man mit einem Wachmann-Gehalt eine bescheidene finanzielle Freiheit erreichen kann. Später habe ich mit einem ITler-Gehalt ähnliche Szenarien durchgespielt. Zeitweise waren diese Gedankenspiele sogar schlechter ausgefallen, weil mein Appetit zum Konsumieren gestiegen war. Ich denke, wenn jemand nicht über die Runden kommt, ist es immer ein Zeichen für eine schwache Verteidigung (schwache Sparleistung), unabhängig von der "Einkommensklasse". Danke für das teilen.100% richtig ✅ Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
stagflation Sonntag um 13:20 · bearbeitet Sonntag um 13:21 von stagflation vor 37 Minuten von Flughafen: Damit am Monatsende Geld übrig bleibt, muss man nicht nur im Angriff, sondern auch in der Verteidigung gut sein. "Reich wird man nicht durch das Geld, was man verdient, sondern durch das Geld, was man nicht nicht ausgibt". Der Satz klingt wie einer der vielen dämlichen Sprüche und Binsenweisheiten... Aber wenn man es sich näher anschaut, enthält er des Pudels Kern. Klar. Sobald man anfängt Geld zu verdienen, kommen von allen Seiten Leute, die etwas davon abhaben wollen. Die Leute, die einem einreden, dass man jetzt ein teures Smartphone, ein großes Auto und ein tolles Haus bräuchte. Die Versicherungsverkäufer. Die Bankberater. Die Freizeitindustrie. Man muss einen klaren Kompass haben und sehr standhaft sein. Besonders vorsichtig sollte man bei allem sein, was Folgezahlungen und Dauerzahlungen auslöst. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Wishmueller Sonntag um 15:31 vor 2 Stunden von Flughafen: Bodo Schäfer hat das mal erzählt. (...) Damit am Monatsende Geld übrig bleibt, muss man nicht nur im Angriff, sondern auch in der Verteidigung gut sein. Also ich kenne weder Bodo Schäfer noch dieses aus Krieg und/oder Sport abgeleitete Sinnbild. Seit meiner Kindheit heißt das schlichtweg "man sollte nicht über seine Verhälnisse leben." .... wobei ich mich auch daran erinnere, dass mal jemand dazu sagte "Wieso, ich habe doch gar kein Verhältnis." vor 2 Stunden von stagflation: "Reich wird man nicht durch das Geld, was man verdient, sondern durch das Geld, was man nicht nicht ausgibt". Oder halt so. Ob man damit reich wird (whatever it means), weiß ich zwar nicht, aber zumindest solte es die Privatinsolvenz vermeiden..... Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
kublai Sonntag um 15:40 vor 2 Stunden von stagflation: "Reich wird man nicht durch das Geld, was man verdient, sondern durch das Geld, was man nicht nicht ausgibt". Der Satz klingt wie einer der vielen dämlichen Sprüche und Binsenweisheiten... Aber wenn man es sich näher anschaut, enthält er des Pudels Kern. Klar. Sobald man anfängt Geld zu verdienen, kommen von allen Seiten Leute, die etwas davon abhaben wollen. Die Leute, die einem einreden, dass man jetzt ein teures Smartphone, ein großes Auto und ein tolles Haus bräuchte. Die Versicherungsverkäufer. Die Bankberater. Die Freizeitindustrie. Man muss einen klaren Kompass haben und sehr standhaft sein. Besonders vorsichtig sollte man bei allem sein, was Folgezahlungen und Dauerzahlungen auslöst. Alle deine „Blöcke“ sind korrekt und ich kann keinen Widerspruch erkennen Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Der Heini vor 17 Stunden vor 21 Stunden von McScrooge: Leider kommt es mir hier oft so vor, dass viele so viel hin und her rechnen um alle möglichen Probleme auszuschließen, dass sie die finanzielle Unabhängigkeit nie erreichen können bzw. nicht möchten. Das kann mit dem in Deutschland üblichen übertriebenen Sicherheitsgefühl zu tun haben. Das Problem kenne ich, bin darin auch vielleicht ein wenig gefangen, ist der Thread nicht ganz unschuldig dran. Was mir dann hilft, ist zu berechnen, wie viel ein Rentner oder Pensionär so ca. an Rente/Pension hat. Die müssen ja auch davon leben, also sollte man es selbst auch können. Dann eine realistische Entnahmerate (3% - 3,5%) und man hat eine Hausnummer, die man angespart haben sollte. Natürlich muss man seine eigenen Ausgaben dagegenrechnen, aber so sieht man dann, welchen Puffer man noch hat. Einzig die Krankenversicherung ist da schwer abzuschätzen, aber das betrifft ja alle. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
McScrooge vor 16 Stunden vor 21 Stunden von Bolanger: Und welche kommen Dir in den Sinn? Vermögensabgabe, Erbschaftssteuer, Einkommenssteuer. vor 45 Minuten von Der Heini: Die müssen ja auch davon leben, also sollte man es selbst auch können. Dann eine realistische Entnahmerate (3% - 3,5%) und man hat eine Hausnummer, die man angespart haben sollte. Da hast Du vollkommen recht. Dann muss man nur noch bereit sein es zu machen… Neben der KV kommt noch dazu, ob man mietfrei wohnt oder sich da eben auch noch einem weiteren Risiko in der finanzplanung aussetzt. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Cauchykriterium vor 16 Stunden vor einer Stunde von Der Heini: Was mir dann hilft, ist zu berechnen, wie viel ein Rentner oder Pensionär so ca. an Rente/Pension hat. Aber müsste man dann auch nicht wissen, was die derzeitigen Rentner so im Durchschnitt noch aus ihrem Erspartem entnehmen? Oder gehst Du davon aus, dass alle anderen nur dass ausgeben (können), was sie in dem Monat an liquidem Zufluss haben? Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Wishmueller vor 15 Stunden vor 45 Minuten von McScrooge: Neben der KV kommt noch dazu, ob man mietfrei wohnt oder sich da eben auch noch einem weiteren Risiko in der finanzplanung aussetzt. Ja, Miete ist ein gewisses Risiko, aber auch das ist zumindest mal kalkulierbar. Ich wohne aktuell relativ günstig, kann aber nicht davon ausgehen, dass das "bis zum Ende" trägt. Von daher habe ich da in meiner Langrfistplanung einen recht deutlichen, marktgerechten Kostensprung durch einen möglichen Wohnungswechsel mit berücksichtigt. vor 13 Minuten von Cauchykriterium: Aber müsste man dann auch nicht wissen, was die derzeitigen Rentner so im Durchschnitt noch aus ihrem Erspartem entnehmen? Oder gehst Du davon aus, dass alle anderen nur dass ausgeben (können), was sie in dem Monat an liquidem Zufluss haben? Ich vermute mal, er geht da von letzterem aus. So viel Entnahmepotential hat der Durchschnittsrentner wohl nicht..... sagt zumindest die KI Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Der Heini vor 15 Stunden vor 17 Minuten von Cauchykriterium: Aber müsste man dann auch nicht wissen, was die derzeitigen Rentner so im Durchschnitt noch aus ihrem Erspartem entnehmen? Oder gehst Du davon aus, dass alle anderen nur dass ausgeben (können), was sie in dem Monat an liquidem Zufluss haben? Ich rechne neben der GRV noch eine durchschnittliche Betriebsrente (laut Internet) dazu. Die wenigsten Rentner haben noch sehr hohe Ersparnisse, Pensionäre brauchen das ohnehin nicht. Geh nicht vom Forum hier aus, Rentner haben maximal noch ein Eigenheim, sodass Miete wegfällt. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Norica vor 15 Stunden · bearbeitet vor 15 Stunden von Norica vor 59 Minuten von Cauchykriterium: Aber müsste man dann auch nicht wissen, was die derzeitigen Rentner so im Durchschnitt noch aus ihrem Erspartem entnehmen? Oder gehst Du davon aus, dass alle anderen nur dass ausgeben (können), was sie in dem Monat an liquidem Zufluss haben? Warum? Der Staat ist heute der Meinung, dass das was der derzeitige Rentner aus der GRV erhält, zum Leben reicht. Und die Mehrzahl der Rentner ist allem Anschein nach der gleichen Meinung. Zumindest sehe ich keine Massenproteste der Generation 67+. Dann ist das die Benchmark, an der ich mich (mindestens) messen sollte. Vielleicht rechne ich noch ein paar Zulagen rein, die nicht direkt aus der GRV kommen könnten. Es sollte genau dann reichen, wenn die Erträge aus der privaten Altersvorsorge diesen Betrag übersteigen. Es ist vielleicht nicht besonders komfortabel... Jetzt kommt nur noch eine ganz kleine Rechenaufgabe, an der es meistens scheitert. vor 20 Stunden von stagflation: "Reich wird man nicht durch das Geld, was man verdient, sondern durch das Geld, was man nicht nicht ausgibt". Der Satz klingt wie einer der vielen dämlichen Sprüche und Binsenweisheiten... Aber wenn man es sich näher anschaut, enthält er des Pudels Kern. Für sich allein gestellt ist es auch eine dämliche Binsenweisheit. Es fehlt der zweite Teil. Er sich ergibt, wenn man den Satz etwas anders formuliert: "Reich wird man durch das Geld, was man verdient und das Geld, was man spart." vor 20 Stunden von stagflation: Klar. Sobald man anfängt Geld zu verdienen, kommen von allen Seiten Leute, die etwas davon abhaben wollen. Die Leute, die einem einreden, dass man jetzt ein teures Smartphone, ein großes Auto und ein tolles Haus bräuchte. Die Versicherungsverkäufer. Die Bankberater. Die Freizeitindustrie. Man muss einen klaren Kompass haben und sehr standhaft sein. Besonders vorsichtig sollte man bei allem sein, was Folgezahlungen und Dauerzahlungen auslöst. Da steht es und beschreibt für mich die Rechenaufgabe: Nimm soviel ein, dass nach Abzug all meiner "Lebenskosten" soviel übrig bleibt, wie die Summe aus diesen Lebenskosten und der prognostizierten Rentenzahlung. Jetzt sollte ich die Stellschrauben nur noch frühzeitig entsprechend drehen, dann muss ich mir um Entnahmeraten keine wenig Gedanken machen. Vorsichtshalber wiederhole ich mich: Das ist alles nur meine Ansicht, die keiner teilen soll oder muss. Meine Praxis teile ich ja auch nicht mit jemandem. SG Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Physics vor 15 Stunden An die Privatiers hier in der Runde. Wie war für Euch die Umstellung der Zeit des aktiven Einkommens (als Angestellter oder Selbständiger) hin zu passivem Einkommen (Rente und/oder Depot)? Eher im Hinblick der Einflussnahme auf das Einkommen, die in der aktiven Zeit ja höher ist. War das ein Thema? Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Cauchykriterium vor 15 Stunden vor 2 Minuten von Norica: Warum? Der Staat ist heute der Meinung, dass das was der derzeitige Rentner aus der GRV erhält, zum Leben reicht. Nun, das glaube ich nicht. Ganz abgesehen davon, dass "der Staat" gar keine Meinung hat. "Der Staat" verteilt nur das als Rente, was er/sie/es über Beiträge reinbekommt (und zusätzlich aus Steuermitteln als "versicherungsfremde Leistungen" zuschießt). Wenn nicht mehr da ist, kann also auch nicht mehr verteilt werden, unabhängig davon, ob das in München oder Bautzen zum Leben reicht ... Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
HHanseat vor 14 Stunden Bei mir war die Umstellung im Zusammenhang mit der Abfindung etwas kompliziert: seit 2025 wird die Abfindung zunächst nur großzügig versteuert ausgezahlt, sinnvollerweise erzeugt man aber z.B. durch GRV Einzahlung und PKV-Vorauszahlung im Zuflussjahr gegenzurechnende Sonderausgaben, welche man im Folgejahr mit der Steuererklärung teilweise zurückholen möchte. Dadurch "leihe" ich derzeit noch meinem Finanzamt und meiner PKV hohe fünfstellige Summen. Einnahmen und Ausgaben sind daher im Übergang zumindest in meinem Fall sehr untypisch und nicht repräsentativ. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
kublai vor 14 Stunden vor 3 Minuten von HHanseat: Bei mir war die Umstellung im Zusammenhang mit der Abfindung etwas kompliziert: seit 2025 wird die Abfindung zunächst nur großzügig versteuert ausgezahlt, sinnvollerweise erzeugt man aber z.B. durch GRV Einzahlung und PKV-Vorauszahlung im Zuflussjahr gegenzurechnende Sonderausgaben, welche man im Folgejahr mit der Steuererklärung teilweise zurückholen möchte. Dadurch "leihe" ich derzeit noch meinem Finanzamt und meiner PKV hohe fünfstellige Summen. Einnahmen und Ausgaben sind daher im Übergang zumindest in meinem Fall sehr untypisch und nicht repräsentativ. Ja und genau deshalb ist ein oder eine Steuerberaterin wichtig. Da muss man 100% vertrauen können Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
HHanseat vor 14 Stunden Gerade eben von kublai: Ja und genau deshalb ist ein oder eine Steuerberaterin wichtig. Da muss man 100% vertrauen können Kann helfen, aber ich will auch selber verstehen und nicht nur vertrauen. Finanzen sind Chefsache Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Schlumich vor 14 Stunden Ich wundere mich, dass man mit so einem Thema 194 Seiten füllen kann, ohne wirklich neue Dinge zu erörtern. Die Diskussion dreht sich im Kreis. Um auf die Frage von @Physicszu antworten: vor 5 Minuten von Physics: An die Privatiers hier in der Runde. Wie war für Euch die Umstellung der Zeit des aktiven Einkommens (als Angestellter oder Selbständiger) hin zu passivem Einkommen (Rente und/oder Depot)? Eher im Hinblick der Einflussnahme auf das Einkommen, die in der aktiven Zeit ja höher ist. War das ein Thema? Ich bin seit drei Jahren Privatier und alles läuft wie geplant, ohne unliebsame Überraschungen. Ziel dabei war es, auch in der Privatier- und der kommenden Rentnerphase keine Abstriche vom Lebensstandard machen zu müssen. In meinem Erwerbsleben hatte ich glücklicherweise einen sehr, sehr gut bezahlten Job, so dass ich ausreichend sparen (oder besser gesagt investieren) konnte. Wir haben aber trotzdem während des Arbeitslebens immer gut aber "moderat" und bodenständig gelebt. Wir (meine Frau und ich) haben sehr wenig Geld für ausschweifenden Luxus ausgegeben, weil wir (klingt doof) das vielleicht so von unseren Eltern vorgelebt bekommen haben. Um es klarzustellen, wir haben bei Weitem nicht frugal gelebt und vermutlich Augaben gehabt, die über dem Durchschnitt vergleichbarer Paare gelegen haben. Als ich dann vor 3 Jahren im Freundes- und Bekantenkreis kundgetan habe, dass ich meinen Job einfach so hinwerfe, war das Erstaunen groß, weil niemand das vermutet hatte. Ich habe meine Ausgaben über Jahre und Jahrzenhte hinweg getrackt (auch wenn es von der EInnahmenseite nie notwendig war), weil mein Plan immer schon war, nie bis 67 arbeiten zu müssen. Daher wusste ich recht genau, wieviel wir zum guten Leben brauchen. Dieser Punkt ist mMn DIE Grundvoraussetzung, wenn man vorzeitig in den Sack hauen will. Dem gegenüber stehen unsere Einnahmen als Privatier (und in ein paar Jahren als Rentner). Auch diese Einnahmen sind recht gut bezifferbar. Zinsen, Dividenden und Ausschüttungen lassen sich mit einer gewissen Unschärfe für die Zukunft prognostizieren. Auch hier habe ich in der Vergangenheit alles recht "nerdig" getrackt. Der CashFlow in unserer Privatierphase deckt nicht zu 100% unsere Ausgaben. Das war mir aber von vorhinein klar. Also wird die Differenz dem Depot entnommen. Hierfür wurde eine Festgeldleiter über 6 Jahre aufgebaut, die die Zeit zwischen Eintritt Privatierphase und Eintritt in die KVdR überbrücken soll/sollte. Dieses jährlich freiwerdende Festgeld zusammen mit dem CashFlow reicht locker aus, um unseren Lebensstandard zu halten und sogar im Vergleich zum Erwerbsdasein noch zu steigern. Wir haben uns also nicht eingeschränkt, im Gegenteil. Long Story short: Der Übergang in die Privatierphase war reibungslos, was bei uns vermutlich an vier wichtigen Punkten lag: 1) Ausreichend große Rücklagen, die über Jahrzehnte aufgebaut wurden, 2) Das recht exakte Wissen, wieviel wir wirklich zum Leben brauchen, 3) Eine gute Übersicht, wieviel Geld auch als Privatier "reinkommt" und 4) Eine gute Planung wie die einzelnen Phasen zu gestalten und zu finanzieren sind. Und dieser Plan fängt nicht erst an, wenn ich meinem Chef die Kündigung auf den Tisch lege, sondern schon Jahre vorher. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
kublai vor 14 Stunden vor 18 Minuten von HHanseat: Kann helfen, aber ich will auch selber verstehen und nicht nur vertrauen. Finanzen sind Chefsache Ja verstehen will ich auch alles. Manche Dinge "out sorce" ich gerne. Hauptsächlich wegen meiner Faulheit. Aber klar. wer Chef sein möchte, sollte... Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
dev vor 14 Stunden vor 5 Minuten von kublai: Ja verstehen will ich auch alles. Manche Dinge "out sorce" ich gerne. Die Verantwortung kann man bzgl. Steuern nicht outsourcen und somit sollte man gewisse Spielregeln kennen. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Bolanger vor 14 Stunden vor einer Stunde von Norica: Für sich allein gestellt ist es auch eine dämliche Binsenweisheit. Es fehlt der zweite Teil. Er sich ergibt, wenn man den Satz etwas anders formuliert: "Reich wird man durch das Geld, was man verdient und das Geld, was man spart." auch wenn offtopic: Ich predige meinen Kindrn dreierlei: Lernt es, Geld zu verdienen, lernt es, dieses nicht sinnlos auszugeben und lernt mit dem, was ihr habt, umzugehen, sprich zu investieren. Nur wenn alle drei Zusammenkommen, dann klappt es mit den Finanzen. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
kublai vor 13 Stunden vor 15 Minuten von dev: Die Verantwortung kann man bzgl. Steuern nicht outsourcen und somit sollte man gewisse Spielregeln kennen. Du verwirrst mich immer, aber wie wir beide wissen, mag ich dich. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag