Holgerli vor 14 Stunden Genau: Du schränkst Dich ein. Aber es schränkt sich nicht zwangsläufig jeder ein, nur weil er kein Penthouse, Segelschiff, Weltraumflug, besseres Gewächshaus hat oder nur 2. Klasse fährt. Ich habe keine Einschränkung dadurch, dass ich "nur" eine Smartwatch aber keine Rolex habe... Jeder ist halt anders. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
LongtermInvestor vor 5 Stunden Subjektive Einschätzungen zur empfundenen Einschränkung sind stark individuell geprägt und liefern kaum belastbare Anhaltspunkte für eine allgemeine Einordnung. Aussagekräftiger ist daher die Betrachtung der realisierten Sparquote im Verhältnis zur konkreten Lebensführung. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
LongtermInvestor vor 4 Stunden vor 20 Stunden von Schlumich: In meinem Erwerbsleben hatte ich glücklicherweise einen sehr, sehr gut bezahlten Job, so dass ich ausreichend sparen (oder besser gesagt investieren) konnte. Wir haben aber trotzdem während des Arbeitslebens immer gut aber "moderat" und bodenständig gelebt. Wir (meine Frau und ich) haben sehr wenig Geld für ausschweifenden Luxus ausgegeben, weil wir (klingt doof) das vielleicht so von unseren Eltern vorgelebt bekommen haben. Um es klarzustellen, wir haben bei Weitem nicht frugal gelebt und vermutlich Augaben gehabt, die über dem Durchschnitt vergleichbarer Paare gelegen haben. vor 20 Stunden von Schlumich: 1) Ausreichend große Rücklagen, die über Jahrzehnte aufgebaut wurden, 2) Das recht exakte Wissen, wieviel wir wirklich zum Leben brauchen, 3) Eine gute Übersicht, wieviel Geld auch als Privatier "reinkommt" und 4) Eine gute Planung wie die einzelnen Phasen zu gestalten und zu finanzieren sind. Und dieser Plan fängt nicht erst an, wenn ich meinem Chef die Kündigung auf den Tisch lege, sondern schon Jahre vorher. Aus meiner Sicht genau die entscheidenden Punkte und auch die Wortwahl "glücklicherweise" ist passend. Mit einem sehr gut bezahlten Job, den man über viele Jahre ausüben kann und kontrollierter Ausgaben, ist der Vermögensaufbau erst nachhaltig möglich. Der Cashflow muss langfristig über den Ausgaben liegen. Das dies nicht die Regel ist sollte mit Blick auf die Einkommensverteilung und Vermögensverteilung klar sein. Neben Fleiß und Einsatz ist auch immer ein wenig Glück notwendig. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
dev vor 4 Stunden vor 10 Stunden von Cepha: Ich schränke mich ein. Ich würde lieber im Penthouse für 2 Million wohnen als in meiner Wohnung Ich würde gerne mal mit dem Segelschiff in die Antarktis und einen Parabelflug machen, habe ich beides aus Kostengründen erstmal zurück gestellt Ich würde super gerne ins Weltall fliegen, kann mir das zu den heutigen Konditionen aber unmöglich leisten Selbst das Gewächshaus in meinem Schrebergarten ist ein Kompromiss. Ich hab eins für 1000€ gekauft statt für 5000€, das besser gewesen wäre. Im Zug fahre ich meist 2. Klasse, obwohl ich 1. Klasse angenehmer finde, usw, usf... Du hast das noch nie gelebt und somit schränkst du dich nicht ein, sondern hast Wünsche, welche oberhalb deines Einkommens liegen. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
hattifnatt vor 4 Stunden vor 10 Stunden von Cepha: Ich schränke mich ein. Ich würde lieber im Penthouse für 2 Million wohnen als in meiner Wohnung Du solltest Dich mal mit dem Konzept der "hedonistischen Adaption" befassen Süddeutsche: https://archive.ph/t90nI Zitat Menschen gewöhnen sich in aller Regel rasch an Schicksalsschläge oder freudige Ereignisse – und sind so zufrieden wie zuvor. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Der Heini vor 3 Stunden vor 36 Minuten von dev: Du hast das noch nie gelebt und somit schränkst du dich nicht ein, sondern hast Wünsche, welche oberhalb deines Einkommens liegen. Ist nicht ein entscheidendes Problem dabei, daß wir aufgrund von Social Media und Internet den Bezug zur Realität etwas verlieren? Das war einer meiner Gedanken zum obigen Post mit dem Rentner bzw. Pensionär. Wieviel Geld braucht man absolut für ein Privatier- bzw. Rentner-Leben bzw. für die FU? Das müßte man doch allgemein beziffern können bei all den Unterschieden? Es gibt doch auch den Eckrentner, den Begriff der Armutsgrenze usw. Alles wird auch absolut angegeben. Darauf aufbauend kommt der Luxus bzw. das bessere Leben. Einige Privatiers hier nutzen ihre GRV doch für die Grundbedürfnisse bzw. Mindestausgaben und das Depot soll den Luxus decken. Ich bemerke bei mir, daß ich in alten Berechnungen viel weniger angesetzt habe als jetzt. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Wishmueller vor 3 Stunden Kann man sicherlich alles irgendwie beziffern. Nur letztlich finde ich einen Vergleich zum "Eckrentner" dann auch nicht wirklich zielführend. Jeder hat doch bereits einen "gewissen Lebensstandard" erreicht, die primäre Frage ist dann doch: kann ich den mit der FU weiterhin abdecken oder nicht? Ein Vergleich mit anderen finde ich da eher wenig hilfreich; gibt immer welche, die "mehr" oder auch "weniger" zur Verfügung haben..... Es sei denn, man will sich bewusst einschränken in der FU, dann kann man ja mal gucken, mit was andere so klar kommen (müssen). Aber ich wäre den Schritt für mich dann nicht gegangen, lebe eh relativ sparsam..... kostenseitig habe ich in den letzten 18 Monaten keine weiteren echten Einsparpotentiale bei mir gefunden..... wenn ich mal von "Jogurts im Angebot" absehe..... Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Schlumich vor 2 Stunden vor 52 Minuten von Der Heini: Ist nicht ein entscheidendes Problem dabei, daß wir aufgrund von Social Media und Internet den Bezug zur Realität etwas verlieren? Das war einer meiner Gedanken zum obigen Post mit dem Rentner bzw. Pensionär. Wieviel Geld braucht man absolut für ein Privatier- bzw. Rentner-Leben bzw. für die FU? Das müßte man doch allgemein beziffern können bei all den Unterschieden? Es gibt doch auch den Eckrentner, den Begriff der Armutsgrenze usw. Alles wird auch absolut angegeben. ....... Widersprichst Du Dir damit nicht selbst? Noch vor 14 Stunden hast Du geschrieben, dass es eben nicht so einfach ist, es allgemein zu beziffern? vor 14 Stunden von Der Heini: Was wundert dich das? 1. Ist jedes Leben anders und jeder hat ein anderes Vermögen, andere Rentenansprüche, eine andere Lebenssituation (Ehepartner, Single, Kinder, keine Kinder), das kann man schlecht mit einem pauschalen Vorgehen abdecken. 2. Gibt es durch Cederburg und Co immer neue Berechnungen mit unterschiedlichen Ergebnissen. 3. Ist der eine Optimist, der auch mit einer moderaten Pleitequote leben kann, der andere Pessimist, der selbst in der Weltwirtschaftskrise gut leben wollte im Alter. 4. Der eine wünscht sein Vermögen aufzubrauchen, andere wollen es vererben (die with zero usw.). Keiner kennt den anderen genau und seine Situation, daher treffen unterschiedliche Ansätze aufeinander: Selbstständiger vs. Rentner vs. Pensionär. Im Endeffekt macht jeder es so, wie er es für richtig hält. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Der Heini vor 2 Stunden vor 7 Minuten von Schlumich: Widersprichst Du Dir damit nicht selbst? Noch vor 14 Stunden hast Du geschrieben, dass es eben nicht so einfach ist, es allgemein zu beziffern? So meinte ich das nicht, scheinbar habe ich mich missverständlich ausgedrückt. 1. Was benötigt man als Grundversorgung im allgemeinen. 2. Darauf aufbauend kann man dann seine persönlichen Wünsche berechnen. Beispiel: Jeder benötigt in etwa zum Leben ähnliche Einnahmen (KV, Essen, Grundversicherungen usw.), wenn man von persönlichen Luxus-Dingen wie Urlaub, Auto, Hobby usw. absieht. Bei dem einen oder anderen kommt dann noch Miete hinzu, falls keine eigene Immo. Miete z.B. die Medianmiete in Deutschland. Wer in München, Hamburg leben will, muss dann mehr rechnen. Wenn die Höhe z.B. 2000€ wäre, so kann der eine es über die GRV abdecken, der Selbstständige dann mit einem Depot von z.B. mind. 800T€, die er mehr braucht als der Rentner. Alles andere kommt dann bei dem Rentner als Depot ebenso darauf wie bei dem Pensionär, Angestellten, Privatier. Viele gehen den Schritt nicht wie du, vielleicht, weil sie unsicher sind, was KV-Steigerungen, Pflegekosten usw. angeht. Hat man aber eine Mindestgröße würde die Entscheidung leichter fallen. Vielleicht sehe ich das aber auch falsch. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Bolanger vor 2 Stunden Kann man diese Diskussion nicht komplett vermeiden wenn man annimmt, dass die Grundversorgung die allgemeinen Bedürfnisse deckt? Alles, was darüber hinaus geht sind persönliche Wünsche, die man individuell bewerten muss, Und das macht natürlich jeder anders. Oder definiert man die Grundbedürfnisse so, dass man im Median mitschwimmen kann, um sich eben doch mal einen gewissen Luxus wie einen Kino-Besuch leisten zu können? typischerwesie fühlen sich menschen wohl, durchschnittlich zu sein, auch wenn es Ausnahmen gibt. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
dev vor 1 Stunde Die Bedürfnisse sind halt sehr unterschiedlich, dem einen reicht ein Eckrentnereinkommen und die Ruhe, den meisten dürfte schon das Doppelte eines Eckrentners ausreichen und andere brauchen ein Penthouse um glücklich zu sein. Und das sind nur 3 Beispiele, die Welt ist noch viel bunter ;-) Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Holgerli vor 1 Stunde Es ist IMO auch eine unnötige Diskussion, wenn ein Außenstehender meint/sagt, dass ich mich selber Einschränken würde. 1. Kann ich es grundsätzlich besser einschätzen was ich will bzw. brauche 2. Selbst wenn es theoretisch eine Einschränkung wäre: Welcher Teil der arbeitenden Bevölkerung könnte sich Segeljacht, Penthouse, Raumflug etc. leisten? 0,1%? Was ist der Mehrwert der Diskussion, wenn ich nicht gerade zu den 0,1% gehören würde, was ich nicht tue. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag