Holgerli vor 22 Stunden Genau: Du schränkst Dich ein. Aber es schränkt sich nicht zwangsläufig jeder ein, nur weil er kein Penthouse, Segelschiff, Weltraumflug, besseres Gewächshaus hat oder nur 2. Klasse fährt. Ich habe keine Einschränkung dadurch, dass ich "nur" eine Smartwatch aber keine Rolex habe... Jeder ist halt anders. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
LongtermInvestor vor 13 Stunden Subjektive Einschätzungen zur empfundenen Einschränkung sind stark individuell geprägt und liefern kaum belastbare Anhaltspunkte für eine allgemeine Einordnung. Aussagekräftiger ist daher die Betrachtung der realisierten Sparquote im Verhältnis zur konkreten Lebensführung. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
LongtermInvestor vor 12 Stunden vor 20 Stunden von Schlumich: In meinem Erwerbsleben hatte ich glücklicherweise einen sehr, sehr gut bezahlten Job, so dass ich ausreichend sparen (oder besser gesagt investieren) konnte. Wir haben aber trotzdem während des Arbeitslebens immer gut aber "moderat" und bodenständig gelebt. Wir (meine Frau und ich) haben sehr wenig Geld für ausschweifenden Luxus ausgegeben, weil wir (klingt doof) das vielleicht so von unseren Eltern vorgelebt bekommen haben. Um es klarzustellen, wir haben bei Weitem nicht frugal gelebt und vermutlich Augaben gehabt, die über dem Durchschnitt vergleichbarer Paare gelegen haben. vor 20 Stunden von Schlumich: 1) Ausreichend große Rücklagen, die über Jahrzehnte aufgebaut wurden, 2) Das recht exakte Wissen, wieviel wir wirklich zum Leben brauchen, 3) Eine gute Übersicht, wieviel Geld auch als Privatier "reinkommt" und 4) Eine gute Planung wie die einzelnen Phasen zu gestalten und zu finanzieren sind. Und dieser Plan fängt nicht erst an, wenn ich meinem Chef die Kündigung auf den Tisch lege, sondern schon Jahre vorher. Aus meiner Sicht genau die entscheidenden Punkte und auch die Wortwahl "glücklicherweise" ist passend. Mit einem sehr gut bezahlten Job, den man über viele Jahre ausüben kann und kontrollierter Ausgaben, ist der Vermögensaufbau erst nachhaltig möglich. Der Cashflow muss langfristig über den Ausgaben liegen. Das dies nicht die Regel ist sollte mit Blick auf die Einkommensverteilung und Vermögensverteilung klar sein. Neben Fleiß und Einsatz ist auch immer ein wenig Glück notwendig. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
dev vor 12 Stunden vor 10 Stunden von Cepha: Ich schränke mich ein. Ich würde lieber im Penthouse für 2 Million wohnen als in meiner Wohnung Ich würde gerne mal mit dem Segelschiff in die Antarktis und einen Parabelflug machen, habe ich beides aus Kostengründen erstmal zurück gestellt Ich würde super gerne ins Weltall fliegen, kann mir das zu den heutigen Konditionen aber unmöglich leisten Selbst das Gewächshaus in meinem Schrebergarten ist ein Kompromiss. Ich hab eins für 1000€ gekauft statt für 5000€, das besser gewesen wäre. Im Zug fahre ich meist 2. Klasse, obwohl ich 1. Klasse angenehmer finde, usw, usf... Du hast das noch nie gelebt und somit schränkst du dich nicht ein, sondern hast Wünsche, welche oberhalb deines Einkommens liegen. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
hattifnatt vor 12 Stunden vor 10 Stunden von Cepha: Ich schränke mich ein. Ich würde lieber im Penthouse für 2 Million wohnen als in meiner Wohnung Du solltest Dich mal mit dem Konzept der "hedonistischen Adaption" befassen Süddeutsche: https://archive.ph/t90nI Zitat Menschen gewöhnen sich in aller Regel rasch an Schicksalsschläge oder freudige Ereignisse – und sind so zufrieden wie zuvor. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Der Heini vor 11 Stunden vor 36 Minuten von dev: Du hast das noch nie gelebt und somit schränkst du dich nicht ein, sondern hast Wünsche, welche oberhalb deines Einkommens liegen. Ist nicht ein entscheidendes Problem dabei, daß wir aufgrund von Social Media und Internet den Bezug zur Realität etwas verlieren? Das war einer meiner Gedanken zum obigen Post mit dem Rentner bzw. Pensionär. Wieviel Geld braucht man absolut für ein Privatier- bzw. Rentner-Leben bzw. für die FU? Das müßte man doch allgemein beziffern können bei all den Unterschieden? Es gibt doch auch den Eckrentner, den Begriff der Armutsgrenze usw. Alles wird auch absolut angegeben. Darauf aufbauend kommt der Luxus bzw. das bessere Leben. Einige Privatiers hier nutzen ihre GRV doch für die Grundbedürfnisse bzw. Mindestausgaben und das Depot soll den Luxus decken. Ich bemerke bei mir, daß ich in alten Berechnungen viel weniger angesetzt habe als jetzt. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Wishmueller vor 11 Stunden Kann man sicherlich alles irgendwie beziffern. Nur letztlich finde ich einen Vergleich zum "Eckrentner" dann auch nicht wirklich zielführend. Jeder hat doch bereits einen "gewissen Lebensstandard" erreicht, die primäre Frage ist dann doch: kann ich den mit der FU weiterhin abdecken oder nicht? Ein Vergleich mit anderen finde ich da eher wenig hilfreich; gibt immer welche, die "mehr" oder auch "weniger" zur Verfügung haben..... Es sei denn, man will sich bewusst einschränken in der FU, dann kann man ja mal gucken, mit was andere so klar kommen (müssen). Aber ich wäre den Schritt für mich dann nicht gegangen, lebe eh relativ sparsam..... kostenseitig habe ich in den letzten 18 Monaten keine weiteren echten Einsparpotentiale bei mir gefunden..... wenn ich mal von "Jogurts im Angebot" absehe..... Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Schlumich vor 11 Stunden vor 52 Minuten von Der Heini: Ist nicht ein entscheidendes Problem dabei, daß wir aufgrund von Social Media und Internet den Bezug zur Realität etwas verlieren? Das war einer meiner Gedanken zum obigen Post mit dem Rentner bzw. Pensionär. Wieviel Geld braucht man absolut für ein Privatier- bzw. Rentner-Leben bzw. für die FU? Das müßte man doch allgemein beziffern können bei all den Unterschieden? Es gibt doch auch den Eckrentner, den Begriff der Armutsgrenze usw. Alles wird auch absolut angegeben. ....... Widersprichst Du Dir damit nicht selbst? Noch vor 14 Stunden hast Du geschrieben, dass es eben nicht so einfach ist, es allgemein zu beziffern? vor 14 Stunden von Der Heini: Was wundert dich das? 1. Ist jedes Leben anders und jeder hat ein anderes Vermögen, andere Rentenansprüche, eine andere Lebenssituation (Ehepartner, Single, Kinder, keine Kinder), das kann man schlecht mit einem pauschalen Vorgehen abdecken. 2. Gibt es durch Cederburg und Co immer neue Berechnungen mit unterschiedlichen Ergebnissen. 3. Ist der eine Optimist, der auch mit einer moderaten Pleitequote leben kann, der andere Pessimist, der selbst in der Weltwirtschaftskrise gut leben wollte im Alter. 4. Der eine wünscht sein Vermögen aufzubrauchen, andere wollen es vererben (die with zero usw.). Keiner kennt den anderen genau und seine Situation, daher treffen unterschiedliche Ansätze aufeinander: Selbstständiger vs. Rentner vs. Pensionär. Im Endeffekt macht jeder es so, wie er es für richtig hält. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Der Heini vor 10 Stunden vor 7 Minuten von Schlumich: Widersprichst Du Dir damit nicht selbst? Noch vor 14 Stunden hast Du geschrieben, dass es eben nicht so einfach ist, es allgemein zu beziffern? So meinte ich das nicht, scheinbar habe ich mich missverständlich ausgedrückt. 1. Was benötigt man als Grundversorgung im allgemeinen. 2. Darauf aufbauend kann man dann seine persönlichen Wünsche berechnen. Beispiel: Jeder benötigt in etwa zum Leben ähnliche Einnahmen (KV, Essen, Grundversicherungen usw.), wenn man von persönlichen Luxus-Dingen wie Urlaub, Auto, Hobby usw. absieht. Bei dem einen oder anderen kommt dann noch Miete hinzu, falls keine eigene Immo. Miete z.B. die Medianmiete in Deutschland. Wer in München, Hamburg leben will, muss dann mehr rechnen. Wenn die Höhe z.B. 2000€ wäre, so kann der eine es über die GRV abdecken, der Selbstständige dann mit einem Depot von z.B. mind. 800T€, die er mehr braucht als der Rentner. Alles andere kommt dann bei dem Rentner als Depot ebenso darauf wie bei dem Pensionär, Angestellten, Privatier. Viele gehen den Schritt nicht wie du, vielleicht, weil sie unsicher sind, was KV-Steigerungen, Pflegekosten usw. angeht. Hat man aber eine Mindestgröße würde die Entscheidung leichter fallen. Vielleicht sehe ich das aber auch falsch. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Bolanger vor 10 Stunden Kann man diese Diskussion nicht komplett vermeiden wenn man annimmt, dass die Grundversorgung die allgemeinen Bedürfnisse deckt? Alles, was darüber hinaus geht sind persönliche Wünsche, die man individuell bewerten muss, Und das macht natürlich jeder anders. Oder definiert man die Grundbedürfnisse so, dass man im Median mitschwimmen kann, um sich eben doch mal einen gewissen Luxus wie einen Kino-Besuch leisten zu können? typischerwesie fühlen sich menschen wohl, durchschnittlich zu sein, auch wenn es Ausnahmen gibt. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
dev vor 10 Stunden Die Bedürfnisse sind halt sehr unterschiedlich, dem einen reicht ein Eckrentnereinkommen und die Ruhe, den meisten dürfte schon das Doppelte eines Eckrentners ausreichen und andere brauchen ein Penthouse um glücklich zu sein. Und das sind nur 3 Beispiele, die Welt ist noch viel bunter ;-) Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Holgerli vor 9 Stunden Es ist IMO auch eine unnötige Diskussion, wenn ein Außenstehender meint/sagt, dass ich mich selber Einschränken würde. 1. Kann ich es grundsätzlich besser einschätzen was ich will bzw. brauche 2. Selbst wenn es theoretisch eine Einschränkung wäre: Welcher Teil der arbeitenden Bevölkerung könnte sich Segeljacht, Penthouse, Raumflug etc. leisten? 0,1%? Was ist der Mehrwert der Diskussion, wenn ich nicht gerade zu den 0,1% gehören würde, was ich nicht tue. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Norica vor 7 Stunden · bearbeitet vor 7 Stunden von Norica vor 2 Stunden von Holgerli: 2. Selbst wenn es theoretisch eine Einschränkung wäre: Welcher Teil der arbeitenden Bevölkerung könnte sich Segeljacht, Penthouse, Raumflug etc. leisten? 0,1%? Was ist der Mehrwert der Diskussion, wenn ich nicht gerade zu den 0,1% gehören würde, was ich nicht tue. Oh, da steckt mehr Mehrwert drin, als viel denken. Es geht nicht um die 0,1% sondern um den Rest von 99,9%. Die Börse ist psychologisch, das Thema hier noch viel mehr. Trotzdem verstehen es die meisten einfach nicht. vor 15 Stunden von Cepha: Ich schränke mich ein. Ich würde lieber im Penthouse für 2 Million wohnen als in meiner Wohnung Ich würde gerne mal mit dem Segelschiff in die Antarktis und einen Parabelflug machen, habe ich beides aus Kostengründen erstmal zurück gestellt Ich würde super gerne ins Weltall fliegen, kann mir das zu den heutigen Konditionen aber unmöglich leisten Selbst das Gewächshaus in meinem Schrebergarten ist ein Kompromiss. Ich hab eins für 1000€ gekauft statt für 5000€, das besser gewesen wäre. Im Zug fahre ich meist 2. Klasse, obwohl ich 1. Klasse angenehmer finde, usw, usf... Wenn Du das sagst, dann ist das so. Allerdings habe ich Zweifel (sorry dafür @Cepha, dass Du als Beispiel herhalten musst ): Nein, Du willst nicht in einem Penthouse für 2 Million wohnen, sonst würdest Du es machen. Nein, Du willst nicht mit dem Segelschiff in die Antarktis und einen Parabelflug machen, sonst würdest Du es tun. Nein, Du willst nicht zu den heutigen Konditionen ins Weltall fliegen, sonst würdest Du Wege suchen, wie es geht. Nein, Du wolltest nicht das 5k Gewächshaus in deinem Schrebergarten, weil Du dich für einen Kompromiss entschieden hast, statt die Kohle aufzutreiben. Nein, auch 1. Klasse Zugfahrten willst Du nicht, sonst würdest Du es tun. Und leider nein, auch usw. usf. wollen die meisten nicht, denn sonst würden sie das tun. Es gibt für mich keine Gründe etwas nicht zu tun, was man wirklich möchte. Aber oft sind die Wünsche eben nur "es-wäre-ja-so-schön-Wünschlein", die dann gekonnt mit Ausreden beiseite gelegt werden. Das ist für manche Leute zum Selbstschutz ganz gut. Ich muss mich nicht mit den "Kosten" seiner Wünsche beschäftigen, was bei geringer Resilienz sehr frustrierend sein kann, und kann weiter mein Leben träumen. Nun ja, so ist es halt, das Leben... SG Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Holgerli vor 6 Stunden · bearbeitet vor 6 Stunden von Holgerli vor 42 Minuten von Norica: Es gibt für mich keine Gründe etwas nicht zu tun, was man wirklich möchte. Aber oft sind die Wünsche eben nur "es-wäre-ja-so-schön-Wünschlein", die dann gekonnt mit Ausreden beiseite gelegt werden. Das ist die negative Auslegung dieser Aussage. Ich habe die Tage ein Video gesehen. Da sagte der YTer sinngemäß: "Ich bin ein Fan von Luxusuhren. Jetzt nicht vielleicht Rolex aber z.B. Breitling. Die die ich haben wollte, kostete 3.000 Euro. Ich hatte damals 10.000 Euro auf dem Konto. Das Gefühl jederzeit losgehen zu können und die Breitling, mit einem Ritsch der Kreditkarte durch das Lesegerät, kaufen zu können, war ein sehr schönes. Das hat mir gereicht. Ich habe die Breitling nie gekauft". Und ich glaube dass da sehr viel wahres drin steckt: Ich "ertappe" mich häufiger selber dabei wo jemand seine neuste Errungenschaft präsentiert. Ein vintage tragbaren C64, den neusten Luxus-AV-Receiver, den neusten OLED-TV. Was auch immer. Und dann google ich kurz den Preis und denke: "Ja, kein Problem. Das Geld habe ich hier liegen und ich könnte direkt zuschlagen". Und dann denke ich mir: "Nee, ein tragbarer C64 würde nur in der Ecke verstauben, der neue Luxus-AV-Receiver mag zwar auf dem Papier besser klingen, hören tue ich den Unterschied aber aber seit 5 Jahren nicht mehr und mein Fernseher ist so alt, dass die Amazon-App keine Werbung einspielen kann, der hält hoffentlich noch Jahre!". Ist das Verzicht? Ja, natürlich! Aber es ist bewusster Verzicht. Es ist guter Verzicht, weil er auf "ich möchte nicht" und nicht auf "ich kann nicht" beruht. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Bolanger vor 6 Stunden Das erinnert mich an einen Schulkameraden, der übermäßig stolz darauf war, einen Fernseher, den er in der Größe nicht brauchte, mit 50% Preisnachlass gekauft zu haben. Er war fest davon überzeugt, viele 100 EUR gespart zu haben mit dem deal. Für mich hat er so viel gespart, dass er danach viele hundert Euro weniger auf dem Konto hatte. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Cepha vor 6 Stunden vor 40 Minuten von Norica: Es gibt für mich keine Gründe etwas nicht zu tun, was man wirklich möchte. Aber oft sind die Wünsche eben nur "es-wäre-ja-so-schön-Wünschlein", die dann gekonnt mit Ausreden beiseite gelegt werden. Das Mindset eines Helden. FIRE ist für jemanden wie Dich wirklich keine Diskussion wert, denn Du bist es einfach und schon immer. Alles andere wären da nur Ausreden. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
GuyInborito vor 6 Stunden vor 41 Minuten von Norica: Nein, Du willst nicht in einem Penthouse für 2 Million wohnen, sonst würdest Du es machen. Nein, Du willst nicht mit dem Segelschiff in die Antarktis und einen Parabelflug machen, sonst würdest Du es tun. Nein, Du willst nicht zu den heutigen Konditionen ins Weltall fliegen, sonst würdest Du Wege suchen, wie es geht. Nein, Du wolltest nicht das 5k Gewächshaus in deinem Schrebergarten, weil Du dich für einen Kompromiss entschieden hast, statt die Kohle aufzutreiben. Nein, auch 1. Klasse Zugfahrten willst Du nicht, sonst würdest Du es tun. Und leider nein, auch usw. usf. wollen die meisten nicht, denn sonst würden sie das tun. Das klingt wie so ein affiger Erfolgscoach. "Du kannst alles haben wenn du nur..." Ich finde so eine Einstellung kindlich / naiv. Als hätte es 100 Mark zu Weihnachten von Oma gegeben und es weiß nicht was es im Spielzeugladen alles kaufen soll. Geld/Vermögen ist dafür da um Sicherheit zu geben. Wenn ich mit viel Geld sterbe bin ich froh weil ich immer viel Sicherheit gehabt habe, die Einstellung "ich muß alles Ausgegeben haben um das Maximum an bedeutungslosen Dingen gehabt zu haben" kann ich kaum nachvollziehen, besonders wenn man Vermögen über Generationen denkt. Wer nicht vernünftig Maß halten kann hat in seinem Erwachsenwerden einige Dinge übersprungen mMn. An Boris Becker und co sieht man wunderbar wohin sowas führt. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Cepha vor 6 Stunden @Schlumich Während Du Dich über das sich im Kreise drehen wunderst habe ich ziemliche Probleme, manche Eigendarstellung hier nachvollziehen zu können. Einerseits schreibst Du, dass ihr immer gut gelebt habt mit Ausgaben über dem Durchschnitt, andererseits war die vielleicht einzige Herausforderung bei euch danach, "im Kopf den Schalter auf Konsum umzustellen". Ja was denn jetzt? Habt ihr reichlich und überdurchschnittlich konsumiert oder nicht? Und wohin habt ihr den Schalter jetzt umgestellt? Für mich klingt das in sich nicht schlüssig. vor 22 Stunden von timk: vor 21 Stunden von Schlumich: Ja..... das war rückblickend vielleicht die einzige Herausforderung, als wir den Rubikon überschritten haben. Irgendwie muss ich in meinem Kopf noch den Schalter auf Konsum umstellen. vs. Am 12.1.2026 um 11:46 von Schlumich: Ich wundere mich, dass man mit so einem Thema 194 Seiten füllen kann, ohne wirklich neue Dinge zu erörtern. Die Diskussion dreht sich im Kreis. ... Um es klarzustellen, wir haben bei Weitem nicht frugal gelebt und vermutlich Augaben gehabt, die über dem Durchschnitt vergleichbarer Paare gelegen haben. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Lazaros vor 6 Stunden vor 29 Minuten von Bolanger: Das erinnert mich an einen Schulkameraden, der übermäßig stolz darauf war, einen Fernseher, den er in der Größe nicht brauchte, mit 50% Preisnachlass gekauft zu haben. Er war fest davon überzeugt, viele 100 EUR gespart zu haben mit dem deal. Für mich hat er so viel gespart, dass er danach viele hundert Euro weniger auf dem Konto hatte. Die spannende Frage: Wieviel hätte man durch den jetzigen Nichtkauf in 30 Jahren mehr an Vermögen - theoretisch und praktisch? Und da greift das Butterbrezen-Paradox. Währen meiner Arbeitszeit kaufte ich mir täglich zur Kaffeepause eine Butterbreze beim Bäcker gegenüber - aktueller Preis 2€. Eine Kollegin, wies mich daraufhin, dass wenn ich die Breze beim Discounter auf dem Weg zur Arbeit kaufe und mit Butter aus dem Kühlschrank selbst bestreiche, dadurch ca. 30€ mtl. sparen würde. Wenn ich die 30€ monatlich in einen MSCI World stecke mit 7% langfristiger Rendite, wären das in 30 Jahren rund 35000€ mehr auf dem Konto. https://www.zinsen-berechnen.de/sparrechner.php Soweit die reine Rechnung. In der Realität macht die Einsparung kleiner Dinge aber nichts aus. Das wurde in einigen Studien bewiesen, die aber statt mit Butterbrezen mit Starbucks-Kaffebechern rechnen. Warum ist das so? Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Norica vor 5 Stunden vor einer Stunde von Holgerli: Das ist die negative Auslegung dieser Aussage. Ganz und gar nicht, ich finde das extrem positiv, weil es auf den Kern der Sache lenkt: Will ich oder will ich nicht? Wenn ich will, dann schaffe ich die Voraussetzungen dafür so sie nicht eh da sind. Wenn ich nicht will, dann lasse ich es, auch wenn die Voraussetzungen da sind. Dein Beispiel mit der Uhr sagt doch nichts anderes aus. Als er sich selbst, durch was auch immer angeregt, eine Entscheidung abverlangt hat, entschied er sich gegen die Uhr. vor 59 Minuten von Cepha: Das Mindset eines Helden. FIRE ist für jemanden wie Dich wirklich keine Diskussion wert, denn Du bist es einfach und schon immer. Alles andere wären da nur Ausreden. Es ist mir egal, wer mein Mindset noch hat, aber ich bin sicher kein Held. Denkst Du wirklich, dass mir auf meinem Weg keine Fehler unterlaufen sind und ich keinen Irrungen unterlegen bin? Ich bin mir nicht einmal sicher, ob ich derzeit richtig unterwegs bin. Aber es fühlt sich für mich gut an. Frag nicht danach, was es gekostet hat, umsonst gibt es nichts. Meine Gedanken teile ich nicht aus Langeweile, sondern weil ich im Austausch was zu lernen bereit bin. Aber ja, ich kann und will keinem irgendwas vorschreiben und erhebe keinen Anspruch auf die Wahrheit. vor einer Stunde von GuyInborito: Das klingt wie so ein affiger Erfolgscoach. "Du kannst alles haben wenn du nur..." Ich finde so eine Einstellung kindlich / naiv. Als hätte es 100 Mark zu Weihnachten von Oma gegeben und es weiß nicht was es im Spielzeugladen alles kaufen soll. Geld/Vermögen ist dafür da um Sicherheit zu geben. Wenn ich mit viel Geld sterbe bin ich froh weil ich immer viel Sicherheit gehabt habe, die Einstellung "ich muß alles Ausgegeben haben um das Maximum an bedeutungslosen Dingen gehabt zu haben" kann ich kaum nachvollziehen, besonders wenn man Vermögen über Generationen denkt. Wer nicht vernünftig Maß halten kann hat in seinem Erwachsenwerden einige Dinge übersprungen mMn. An Boris Becker und co sieht man wunderbar wohin sowas führt. Nicht so viel solche Sachen reinziehen. Den Unterschied zu den genannten sehe ich darin, dass ich nie behaupten würde, dass jeder alles haben kann. Einfach mal darüber nachdenken. Wer mit viel Geld stirbt, ist in erster Linie tot und wer auf "ich muß alles Ausgegeben haben um das Maximum an bedeutungslosen Dingen gehabt zu haben" macht ist dann, richtig, auch tot... Beim Maßhalten stimme ich Dir zu. Es ist heute leider nicht einfach, das dann nachzuholen, weil die gesellschaftlichen Umstände so anders sind. Aber das ist vermutlich sehr OT. SG Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Wishmueller vor 5 Stunden Mein Lieblings-Spruch in Sachen Konsum lautet: "Menschen kaufen Dinge die sie nicht brauchen von Geld dass sie nicht haben um Leute zu beeindrucken die sie nicht mögen." Ich tue mich auch deswegen schwer mit dem Geldausgeben, weil ich oftmals viel zu lange brauche, um dann das "Richtige" zu finden bzw. etwas, das dann auch wirklich einen Mehrwert für mich hat. Oder anders formuliert: ich empfinde gezieltes Geldausgeben nicht selten auch als "anstrengend". Das geht bei Klamotten los über mein Hobby HiFi bis hin zur Überlegung, dann doch endlich mal ein neues (gebrauchtes) Auto zu kaufen, weil 28 Jahre alt (davon 22 selbst gefahren) ist dann doch schon eine Nummer. Da freue ich mich dann alle 2 Jahre über die mir wohl gesonnenen TÜV-Beamten, die mir trotz aller möglichen Defekte regelmäßig sagen: "Da geht doch noch was mit dem Wagen." All diese Dinge haben sich bei mir bisher in der FU nicht geändert, das war vorher schon so. Im "Hamsterrad" (Job) hatte ich oftmals die "Ausrede", keine Zeit oder keinen Nerv für dieses oder jenes zu haben. Dem war auch sicherlich so, aber ich stelle jetzt halt auch fest: viel mehr Lust mich um dieses oder jenes zu kümmern habe ich bisher eigentlich auch nicht. Aber vielleicht kommt das auch noch, hab' ja noch ein bisschen Zeit vor mir (wenn die Gesundheit mitspielt).... Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Holgerli vor 5 Stunden vor 8 Minuten von Wishmueller: Mein Lieblings-Spruch in Sachen Konsum lautet: "Menschen kaufen Dinge die sie nicht brauchen von Geld dass sie nicht haben um Leute zu beeindrucken die sie nicht mögen." Da ist sehr viel wahres dran. In der Extremform habe ich ich es bei einem Ex-Kollegen gesehen: Dessen Nachbar hatte eine C-Klasse. Er dann auch. Der Nachbar kaufte sich eine Audi E-Tron S-Line. Da war guter Rat dann teuer. Sein Firmenwagen-Budget war nämlich weit unter einem E-Tron. Der hat sogar Lohn abgegeben, um das Budget zu erhöhen. Und weil das in der Chefetage keiner glauben wollte, stand dann die (damalige) Junior-Chefin, an dem Tag als er Home-Office hatte, bei uns im Büro und fragte meinen Chef was denn hier abgehen würde. Seine Antwort "eine Art Schwanzvergleich mit seinem Nachbarn" hat sie zum Lachen gebracht und sie hat das Ganze genehmigt. Bei dem wird FU nie funktionieren, weil man FU nicht mit Statussymbolen zeigen kann. Und wer keine Statussymbole hat hat ist ein Verlierer. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Bolanger vor 4 Stunden vor einer Stunde von Lazaros: In der Realität macht die Einsparung kleiner Dinge aber nichts aus. Das wurde in einigen Studien bewiesen, die aber statt mit Butterbrezen mit Starbucks-Kaffebechern rechnen. Warum ist das so? Weil es ausschließlich um die prozentuale Erhöhung der Sparrate geht. Wenn Du durch Konsumverzicht Deine Sparrate um 5 % steigerst, dann sind nach beliebig vielen Jahren dadurch eben diese 5% mehr an Vermögen da. Wie groß war der Anteil der 30EUR Monatseinsparung an Deiner Gesamtsparrate? Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
t.klebi vor 4 Stunden vor 2 Stunden von Bolanger: ... einen Fernseher, den er in der Größe nicht brauchte, ... Erkläre mal bitte, was du damit meinst. Welche TV-Größe "braucht" man denn, und welche TV-Größe "braucht" man nicht. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Schlumich vor 3 Stunden · bearbeitet vor 3 Stunden von Schlumich . Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag