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Finanzielle Unabhängigkeit

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Beginner81

Ja schon, aber ich möchte jetzt mit dieser Frage auch keine Angriffsflanke für Dich eröffnen. :narr:

 

Aber ich denke das ist innerhalb einer wie auch immer gearteten Lebensgemeinschaft ein Thema, das bei FIRE zu wenig Beachtung findet.

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Mc100
· bearbeitet von Mc100

Sehr spannend hier mitzulesen.

 

Leider ist es mit der Financial Independence ja so, dass man die meist erst erreicht wenn man die Zeit nicht mehr braucht.

Jetzt mit 2 Kleinkindern brauche ich Geld und Freizeit. 

Wenn die Kinder selbstständig sind / außer Haus hätte ich kein Problem weiterzuarbeiten. Die Arbeit macht mir Spaß.

 

Hat da von Euch schon drüber nachgedacht?

ZB frühzeitig eine 4-Tage Woche und alle paar Jahre ein Sabbatical. Dafür keine oder späte FI.

 

Auch darf man das Risiko nicht unterschätzen früh zu sterben oder physisch und mental früh abzubauen. Dann hat man auch nicht viel von seiner FI... Das wäre besonders bitter wenn man vorher sehr sparsam gelebt hat und auf einiges verzichtet hat.

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stagflation
vor 3 Minuten von Mc100:

Die Arbeit macht mir Spaß.

 

Das ist ein wichtiger Punkt. Manche Menschen sehen ihren Beruf als Berufung. Die wollen gar nicht aufhören zu arbeiten.

 

Manche Menschen spüren in sich den Wunsch, im Leben etwas erreichen zu wollen. Einen Unterschied zu machen! Aber wo, wenn nicht im Beruf, könnte man das erreichen? Im Beruf arbeitet man, wenn man gut organisiert ist, sehr viel effektiver, als bei allem, was man privat macht.

 

Woher kommt dann der Wunsch, bereits mit 40 aus dem Arbeitsleben ausscheiden zu wollen? Warum nicht etwas ändern, so das der Beruf Spaß macht und man etwas macht, was einem wichtig ist?

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Beginner81
· bearbeitet von Beginner81
vor 12 Minuten von Mc100:

Sehr spannend hier mitzulesen.

 

Leider ist es mit der Financial Independence ja leider so, dass man die meist erst erreicht wenn man die Zeit nicht mehr braucht.

Jetzt mit 2 Kleinkindern brauche ich Geld und Freizeit. 

Wenn die Kinder selbstständig sind / außer Haus hätte ich kein Problem weiterzuarbeiten. Die Arbeit macht mir Spaß.

 

Hat da von Euch schon drüber nachgedacht?

ZB frühzeitig eine 4-Tage Woche und alle paar Jahre ein Sabbatical. Dafür keine oder späte FI.

 

Auch darf man das Risiko nicht unterschätzen früh zu sterben oder physisch und mental früh abzubauen. Dann hat man auch nicht viel von seiner FI... Das wäre besonders bitter wenn man vorher sehr sparsam gelebt hat und auf einiges verzichtet hat.

 

Ja, das ist denke ich ein durchaus legitimer Plan, falls umsetzbar.

Vor allem auch bei entsprechender Jobsicherheit.

Meinen Job halte ich beispielsweise langfristig für ziemlich KI-gefährdet (Technische Dokumentation) und gehe eher den Weg, jetzt das Depot aufzubauen und dadurch nach und nach immer unabhängiger zu werden.

 

Als Arbeitgeber wäre ich jetzt auch nicht so arg erfreut, wenn jemand in seinen "besten Jahren" nicht oder nur eingeschränkt zur Verfügung steht, aber es sich dann bei langsam schwindenden Kräften im Büro bequem machen will  (übertrieben gesagt).

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Peter23
· bearbeitet von Peter23
vor einer Stunde von Mc100:

Hat da von Euch schon drüber nachgedacht?

ZB frühzeitig eine 4-Tage Woche und alle paar Jahre ein Sabbatical. Dafür keine oder späte FI.

Manchmal kostet das auch die Karriere.  Wenn man aber Glück hat, passt es gerade gut rein, weil es eh nicht vorwärts gegangen wäre und später dann vice versa. Da sind wir dann auch schon bei der wichtigsten Komponente im Leben.

 

Wer nicht weiß, wovon ich rede, dem hilft vielleicht das folgende Rätsel weiter:

 

Zitat

Un noch en Tipp für den, der noch nicht weiß von was ich hier sprech, es nicht zu haben, wenn man es braucht, das nennt man Pech.

 

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Peter23
· bearbeitet von Peter23
vor 10 Stunden von Beginner81:

Wie ist es eigentlich mit der Frau des Hauses, würde die dann auch mit aufhören zu arbeiten?

Nein - die will die Welt retten und verdient deswegen auch nur schlappe 200k trotz des höheren Potentials (die würde mich locker in die Tasche stecken, wenn wir im gleichen Unternehmen/Bereich arbeiten würden).

vor 10 Stunden von Beginner81:

Wenn das einseitig ist, halte ich gewisse schädliche "psychosoziale Dynamiken" für nicht so unwahrscheinlich, selbst wenn vorab alles möglichst fair geklärt wurde.

Glaube ich nicht und es wirkt vielleicht absurd aus meinem Munde, aber die Erklärung dafür würde womöglich - haltet Euch fest - zu weit führen. :)

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Mc100
· bearbeitet von Mc100
vor 6 Stunden von stagflation:

Woher kommt dann der Wunsch, bereits mit 40 aus dem Arbeitsleben ausscheiden zu wollen? Warum nicht etwas ändern, so das der Beruf Spaß macht und man etwas macht, was einem wichtig ist?

Nicht immer hat man das Glück dass die Arbeit die einem Spaß macht auch viel Geld einbringt. Aber wäre das so schlimm wenn es Spaß macht? Wie viele Jahre will man für viel Geld wenig Spaß haben? 

vor 6 Stunden von Beginner81:

 

Ja, das ist denke ich ein durchaus legitimer Plan, falls umsetzbar.

Vor allem auch bei entsprechender Jobsicherheit.

Meinen Job halte ich beispielsweise langfristig für ziemlich KI-gefährdet (Technische Dokumentation) und gehe eher den Weg, jetzt das Depot aufzubauen und dadurch nach und nach immer unabhängiger zu werden.

 

Als Arbeitgeber wäre ich jetzt auch nicht so arg erfreut, wenn jemand in seinen "besten Jahren" nicht oder nur eingeschränkt zur Verfügung steht, aber es sich dann bei langsam schwindenden Kräften im Büro bequem machen will  (übertrieben gesagt).

Jobsicherheit ist gegeben.

 

Kannst du dich nicht anders orientieren?

Flucht nach vorn, sei der KI Ambassador und eigne Dir die notwendige Expertise an um KI richtig anzuwenden oder sogar an die Anforderungen anzupassen. 

 

Bzgl Arbeitgeber: Teilzeit hoch- und runterfahren geht beim DAX Konzern sicherlich einfacher als in einem kleinen Betrieb 

vor 5 Stunden von Peter23:

Manchmal kostet das auch die Karriere.  Wenn man aber Glück hat, passt es gerade gut rein, weil es eh nicht vorwärts gegangen wäre und später dann vice versa. Da sind wir dann auch schon bei der wichtigsten Komponente im Leben.

 

Stimmt. Bei mir ist der Punkt gekommen wo der Invest/Stress für eine weitere Karriere recht hoch ist mit begrenztem Plus im Gehaltsniveau. Der ganz steile Karrierepfad ist eh nicht mehr drin. 

Das aktuelle Niveau reicht mir, muss mal ausrechnen was bei einer 4 Tage Woche noch bleibt. 

Würde ich aber erst angehen wenn meine Frau aus der Elternzeit wieder raus ist.

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HHanseat
vor 6 Stunden von Beginner81:

Als Arbeitgeber wäre ich jetzt auch nicht so arg erfreut, wenn jemand in seinen "besten Jahren" nicht oder nur eingeschränkt zur Verfügung steht, aber es sich dann bei langsam schwindenden Kräften im Büro bequem machen will  (übertrieben gesagt).

Gerade aktuell werden auch bei vielen "guten" Arbeitgebern 50+ Mitarbeiter doch zunehmend als nicht mehr optimale Kostenfaktoren wahrgenommen und behandelt. Das lässt sich besser ertragen und gestalten, wenn ein finanzieller Puffer vorhanden ist.

 

vor 33 Minuten von Mc100:

 

Bzgl Arbeitgeber: Teilzeit hoch- und runterfahren geht beim DAX Konzern sicherlich einfacher als in einem kleinen Betrieb 

Schon, hängt aber auch sehr von der Stelle ab. Im außertariflichen Bereich funktioniert das nicht mehr so gut, da wird oft eher Flatrate mit ständiger Erreichbarkeit erwartet. Auch im tariflichen Bereich ist es aus Arbeitgebersicht nicht besonders gern gesehen, vor allem wenn nicht längerfristig planbar. Und Obacht: es gibt einen Rechtsanspruch nur auf Teilzeit, aber nicht aufs wiederhochfahren in Vollzeit...

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Euronensammler
vor 8 Stunden von Mc100:

Hat da von Euch schon drüber nachgedacht?

ZB frühzeitig eine 4-Tage Woche

 

vor 2 Stunden von Mc100:

Das aktuelle Niveau reicht mir, muss mal ausrechnen was bei einer 4 Tage Woche noch bleibt. 

Bedenkt, dass der goldene Handschlag dann von einem niedrigeren Niveau berechnet wird.

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Holgerli
vor 10 Stunden von stagflation:

Woher kommt dann der Wunsch, bereits mit 40 aus dem Arbeitsleben ausscheiden zu wollen? Warum nicht etwas ändern, so das der Beruf Spaß macht und man etwas macht, was einem wichtig ist?

Weil es sich IMO im Forum recht einfach anhört zu sagen "Dann ändere doch einfach was!". Gerade in größeren Unternehmen wird man schnell zum Spielball der Politik verschiedener innerbetrieblicher Akteure und Du schaust nur dumm aus der Wäsche.

Meine Situation: Vor fast 4 Jahren für eines der wichtigsten bzw. das wichtigste Projekt des Unternehmens eingestellt, kann ich jetzt gerade  mit anschauen wie das Projekt und mein Arbeitsplatz durch innerbetriebliche Machtspielchen zerstört wird. Einziger Lichtblick: Der Betriebsrat sagt, dass man mich wohl nicht kündigen kann und ich irgendwie weiterbeschäftigt werde. Betonung auf irgendwie. Wenn Herr Trump jetzt nicht die Börsenkurse mit kaputt-bombt, bin ich froh, dass ich recht weich falle, auch wenn ich eher 15 Jahre statt wie geplant 10 Jahre vorher FIRE gehe.

 

vor 10 Stunden von Beginner81:

Als Arbeitgeber wäre ich jetzt auch nicht so arg erfreut, wenn jemand in seinen "besten Jahren" nicht oder nur eingeschränkt zur Verfügung steht, aber es sich dann bei langsam schwindenden Kräften im Büro bequem machen will  (übertrieben gesagt).

Siehe oben. Und deswegen sehe ich es mittlerweile anders. Ich habe in kleineren, mittleren und großen Firmen gearbeitet. Je größer die Firmen wurden desto weniger war "der Arbeitgeber" an einem persönlich interessiert. Die Frage in dem Zusammenhang ist auch: Was ist dieser "Arbeitgeber"? Ich glaube, man muss hier unterscheiden. Auch bei einem großen Unternehmen gibt es Leute, die sich um einen persönlich sorgen. Nur haben diese meist nichts zu sagen oder haben ihre eigene Agenda. Beispiel: Meine Abteilungsleiterin, die immer ein offenes Ohr hatte, habe ich in der Zeit wo ich in der Firma arbeitete unter 50% der Zeit gesehen, weil sie sich in einer Mischung aus Mutterschutz und Elternzeit um die Familienplanung gekümmert hat. Mein Bereichsleiter, der sich um einen neuen Job innerhalb der Organisation für mich kümmern müsste, fragt zwar wohin ich will, ihn interessiert es aber schon nicht mehr wirklich wohin ich will, sondern dem geht es nur um die optimale Besetzung seiner Planstellen oder, am Besten, direkt in eine andere Kostenstelle. Aber irgendwie wird er schon irgendwas finden. Da ist er sich sicher. Sein Boss, der der den Bereich für die juristischen Entität des Konzerns inne hat, kennt ggfs. zwar noch meinen Namen aber auf konkrete Zukunftsaussichten kam nur noch "...dass kann dir gerade keiner sagen aber irgendwie geht es weiter!" Und sein Boss, der Chef des Bereichs für den Gesamtkonzerns, der will das Projekt nur loswerden. Wenn überhaupt  hat der sich mit mir vor 4 Jahren 30 Sekunden befasst ob er mich für das Projekt einstellen will. Sicher ist das aber auch nicht. 

Das ist meine Realität und von daher ist mein Interesse was der Arbeitgeber (wer das nun auch ist) sagt recht gering, weil die Leute entweder das gleiche Spiel spielen wie ich, selber nur Spielball sind oder ich denen komplett egal oder gar absolut unbekannt bin. So what?

Hört sich hart an, ist aber so. Darüber musste ich mir aber auch erst einmal klar werden. Kein angenehmer Prozess. Aber: Willkommen in der Realität, Holgerli. 

 

vor 3 Stunden von Mc100:

Nicht immer hat man das Glück dass die Arbeit die einem Spaß macht auch viel Geld einbringt. Aber wäre das so schlimm wenn es Spaß macht? Wie viele Jahre will man für viel Geld wenig Spaß haben? 

Keine Ahnung wie oft ich das Wort "irgendwie" genutzt habe aber im Prinzip habe ich mein FIRE-Depot maßgeblich in den letzten 5 oder 6 Jahren aus diesem Gefühl/aus der Frage heraus aufgebaut: "Wie lange halte ich es noch aus genug Geld zu sparen ohne direkt alles hinschmeissen zu wollen?".

 

vor 2 Stunden von HHanseat:

Gerade aktuell werden auch bei vielen "guten" Arbeitgebern 50+ Mitarbeiter doch zunehmend als nicht mehr optimale Kostenfaktoren wahrgenommen und behandelt. Das lässt sich besser ertragen und gestalten, wenn ein finanzieller Puffer vorhanden ist.

Ich würde umformulieren: Nachdem das Märchen welches nun 10 Jahre oder so erzählt wurde, dass man die 50+ Mitarbeiter zwingend braucht und dass sie Assets sind, nicht mehr erzählt wird kommen wir zur Realität der 80er und 90er und 2000er Jahre zurück, dass man die teuren Alten loswerden will, weil man sie eher als Belastung als als Pluspunkt ansieht. Von daher halte ich die letzten 10 Jahre für eine Ausnahme und ein finanzieller Puffer ist das Beste was man machen kann. Arm dran sind die, die das Märchen geglaubt haben.

 

vor 10 Stunden von Mc100:

Hat da von Euch schon drüber nachgedacht?

ZB frühzeitig eine 4-Tage Woche und alle paar Jahre ein Sabbatical. Dafür keine oder späte FI.

Eine 4-Tage-Woche mache ich mit Unterbrechungen seit einigen Jahren. Seit vorletztem Jahr zu einer defakto 3-Tage-Woche umgebaut.

Ich muss aber dazu sagen, dass der primäre Grund ist, dass der Job keinen Spass macht. Aber ja, die FI tritt dadurch später ein. Aber der wichtigste Punkt bzw. die wichtigste Erkenntnis für mich ist: Der Erholungsfaktor von 4 freien Tagen ist deutlich höher als allein die Summe von 4 freie Tagen. Will sagen: Wenn Du Dich wirklich fragst ob Du verkürzen willst, dann ziehe eine 3-Tage-Woche aktiv in Betracht, wohl wissend, dass es das mit der Karriere war. Die Lebensqualität steigt aber ungemein. Plus das ding mit der Abfindung. Wenn wirklich eine Abfindung bzw. der Rauswurf nicht ausgeschlossen werden kann, dann würde ich solche Planspiele nur sehr weit am Ende meiner Karriere starten.

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Nostradamus
· bearbeitet von Nostradamus
vor 11 Stunden von Mc100:

Leider ist es mit der Financial Independence ja so, dass man die meist erst erreicht wenn man die Zeit nicht mehr braucht.

Jetzt mit 2 Kleinkindern brauche ich Geld und Freizeit. 

Wenn die Kinder selbstständig sind / außer Haus hätte ich kein Problem weiterzuarbeiten. Die Arbeit macht mir Spaß.

 

Hat da von Euch schon drüber nachgedacht?

ZB frühzeitig eine 4-Tage Woche und alle paar Jahre ein Sabbatical. Dafür keine oder späte FI.

Hängt natürlich von allen möglichen Umständen ab, aber mir wären die Risiken zu hoch, dass der Plan hinten raus aus diversen vorstellbaren Gründen doch nicht mehr so aufgeht wie gedacht und man sich dann ärgert, das Vermögen nicht schon in jüngeren Jahren zusammengeschuftet zu haben.

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Bolanger
vor 3 Stunden von Nostradamus:

und man sich dann ärgert, das Vermögen nicht schon in jüngeren Jahren zusammengeschuftet zu haben.

Diese Quintessenz wurde mir mal in einem seminar zur work life balance beigebracht. Es ging nicht darum, eine zeitgleiche Balance aus berufs-und Privatleben zu haben, sondern man solle bitte beruflich Vollgas geben und nach hinten hin beruflich kürzer treten. das dieses seminar vom Arbeitgeber kam, einem großkonzern, kann man sich die beweggründe schon vorstellen. In jungen Jahren mit entsprechend weniger gehalt soll man sich voll in den Job hängen, um in späteren Jahren, mit meist höherem Gehalt, gekündigt zu werden. 

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HHanseat
vor 18 Minuten von Bolanger:

man solle bitte beruflich Vollgas geben und nach hinten hin beruflich kürzer treten

Jung Gas zu geben ist nach wie vor der Standard im Konzern, so haben es die Entscheider über Beförderungen meist selbst gemacht und erwarten es auch.

Karriere in Teilzeit ist trotz aller Lippenbekenntnisse noch immer die Ausnahme und wohl eher bei gesuchten Fachspezialisten oder im öffentlichen Dienst möglich als bei (angehenden) Führungskräften in der Wirtschaft.

In jungen Jahren lässt sich vieles auch leichter ertragen, und finanziell hilft der Zinseszins enorm. Man sollte aber stets auf die Grundlagen aufpassen (Gesundheit, Partnerschaft, Kinder aufwachsen sehen...), sonst ist die Plackerei auch witzlos...

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Nostradamus
· bearbeitet von Nostradamus
vor 6 Stunden von Bolanger:

In jungen Jahren mit entsprechend weniger gehalt soll man sich voll in den Job hängen, um in späteren Jahren, mit meist höherem Gehalt, gekündigt zu werden. 

Nur kann's halt bei der zuvor beschriebenen Situation passieren, dass man sich in jüngeren Jahren mit Teilzeit von Sabbatical zu Sabbatical hangelt und dann in späteren Jahren, wo man eigentlich voll arbeiten wollte, trotzdem gekündigt wird.

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sedativ
vor 12 Stunden von Holgerli:

Mein Bereichsleiter, der sich um einen neuen Job innerhalb der Organisation für mich kümmern müsste, fragt zwar wohin ich will, ihn interessiert es aber schon nicht mehr wirklich wohin ich will, sondern dem geht es nur um die optimale Besetzung seiner Planstellen oder, am Besten, direkt in eine andere Kostenstelle. Aber irgendwie wird er schon irgendwas finden. Da ist er sich sicher. Sein Boss, der der den Bereich für die juristischen Entität des Konzerns inne hat, kennt ggfs. zwar noch meinen Namen aber auf konkrete Zukunftsaussichten kam nur noch "...dass kann dir gerade keiner sagen aber irgendwie geht es weiter!" Und sein Boss, der Chef des Bereichs für den Gesamtkonzerns, der will das Projekt nur loswerden. Wenn überhaupt  hat der sich mit mir vor 4 Jahren 30 Sekunden befasst ob er mich für das Projekt einstellen will. Sicher ist das aber auch nicht. 

 

So ähnlich hat das Kafka schon vor hundert Jahren beschrieben...

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s1lv3r
vor 9 Stunden von Nostradamus:

Nur kann's halt bei der zuvor beschriebenen Situation passieren, dass man sich in jüngeren Jahren mit Teilzeit von Sabbatical zu Sabbatical hangelt und dann in späteren Jahren, wo man eigentlich voll arbeiten wollte, trotzdem gekündigt wird.

Ja, schwierig. Im Großen und Ganzen ist das Leben halt ungewiss.

 

Das geht halt auch ein bisschen in die Richtung, in die Peter meiner Wahrnehmung nach hinargumentieren wollte und die für mich natürlich genauso relevant ist. Ich mache (mehr oder weniger kurz vor FIRE) auch keine Sabbaticals, Teilzeit, o.ä. einfach weil ich jetzt relativ einfach relativ viel Geld verdienen kann und ich natürlich nicht weiß, ob das später auch noch so sein wird.

 

Die Krux an der Situation ist für mich aber ganz eindeutig, dass man in den Jahren/Jahrzehnten, wo man auf der Arbeit auch am produktivsten ist, auch noch am ehesten lebensfüllende Interessen/Hobbies und die körperlichen und geistigen Fähigkeiten diese auch auszuleben hat. (Womit ich ganz eindeutig nicht sagen will, dass man in den späteren Lebensjahrzehnten keine Hobbies hat o.ä., aber die wenigsten nehmen dann halt noch ein Sabbatical um eine Mountainbike-Tour durch die Atacama-Wüste zu machen. Selbst wenn eventuell vorhandene Kinder schon aus dem Haus sind, hat man dann oft einfach nicht mehr die mentale Flexibilität und/oder körperlichen Voraussetzungen.)

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bmi

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