Zum Inhalt springen
dev

Finanzielle Unabhängigkeit

Empfohlene Beiträge

MarkyMark787

Natürlich sollten die Finanzen nicht auf Kante genäht sein. Ein Sicherheitspuffer in welcher Form auch immer, sollte schon vorhanden sein. Vor allem sollte man sich aber nicht von anderen reinreden lassen. Letztlich muss ja jeder mit dem sein Glück finden, das er für richtig hält. Ob man dafür 2.000, 5.000 oder 10.000 Euronen im Monat braucht, muss man dann schon selbst wissen und entsprechende Entnahmen aus dem Vermögen ermöglichen.

 

Ich finde 2.000€ übrigens auch noch weit entfernt von richtigem Frugalismus. Ein Bekannter, bekennender Frugalist, lebt aktuell trotz gutem Einkommen nach eigenen Angaben von ca. 800€ pro Monat. Nicht mein Ding, aber ich würde mir nicht anmassen, das zu kritisieren, denn es ist ja sein Leben.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
McScrooge
· bearbeitet von McScrooge
vor 51 Minuten von MarkyMark787:

Letztlich muss ja jeder mit dem sein Glück finden, das er für richtig hält. Ob man dafür 2.000, 5.000 oder 10.000 Euronen im Monat braucht, muss man dann schon selbst wissen

So sehe ich das ebenso.

 

Leider kommt es mir hier oft so vor, dass viele so viel hin und her rechnen um alle möglichen Probleme auszuschließen, dass sie die finanzielle Unabhängigkeit nie erreichen können bzw. nicht möchten.

Das kann mit dem in Deutschland üblichen übertriebenen Sicherheitsgefühl zu tun haben.

Ich als Selbstständiger weiß aber, dass ich nicht länger als nötig in diesem Hamsterrad bleiben möchte. Ob es nun mit 50 oder 52 einen Ausstieg geben wird, sieht man dann.

Derzeit beschäftigen mich einzig und allein die PKV-Beiträge, ein Puffer wird da bei mir ab jetzt nun auch aufgebaut.

 

Auch die Sorge, Sozialbeiträge auf Kapitaleinkünfte zu zahlen, halte ich eher für unbegründet. Denn die wirklich großen Vermögenden sind nicht Teil der Sozialversicherung. Ich glaube da eher an andere Steuerideen. Aber: Warten wir es ab.

 

 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Bolanger
vor einer Stunde von McScrooge:

Ich glaube da eher an andere Steuerideen. Aber: Warten wir es ab.

Und welche kommen Dir in den Sinn?

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
LongtermInvestor
· bearbeitet von LongtermInvestor

Ich finde die Diskussion und Beurteilung von Ausgabenbudgets in absoluten Euros eher schwierig.

 

Jeder von uns hat einen anderen Background, andere Standards und so weiter, also hoch individuell.  Einen Punkt den ich sehe ist eher an Extrempositionen zu verorten, wenn Individuen mit hohen Einkommen entscheiden nur des sparen willens fast kein Geld mehr auszugeben und extrem unter den Verhältnissen leben und darunter die Familie leiden muss. Für einen alleine mag das ok sein, im familiären Kontext finde ich übertriebenen Sparzwang schwierig. Aber jeder wie er will. Manche brauchen vielleicht auch erst Erfahrungen im ganz nahen Umfeld, wie frühe Todesfälle und schwere Krankheiten usw., um zu der Erkenntnis zu kommen, dass man Lebenszeit nicht sparen kann. 

 

Um wieder zur FI-Diskussion zurückzukommen. Ich persönliche messe den FI-Level über einfache Kennzahlen auf Jahresbasis und rollierend:

 

1. FI‑Level‑1 (jährlich) = (Zinseinkünfte+Divideneinkünfte+Kurserfolge)/Jahresausgaben 

 

2. FI‑Level‑2 (dreijähriger gleitender Mittelwert) = (Zinseinkünfte+Divideneinkünfte+Kurserfolge der letzten drei Jahre)/ 3 x Jahresausgaben

 

3. FI‑Zurücklage‑Quote = Liquidiätsreserve / Jahresausgaben

 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Flughafen
vor 14 Stunden von Wishmueller:

Also es gibt auch nicht wenige, die selbst mit Job ständig ihre Ausgaben nachrechnen müssen. nur um über die Runden zu kommen..... ;)

Bodo Schäfer hat das mal erzählt. Wie sein Gehalt in die Millionenhöhe gestiegen ist, und er plötzlich nicht mehr über die Runden kam. :D Seine Freunde, die schon länger Millionäre waren, haben darüber gelacht. Weil das eine typische Falle ist, in die viele Leute tappen. Damit am Monatsende Geld übrig bleibt, muss man nicht nur im Angriff, sondern auch in der Verteidigung gut sein. Man kann dieses Spiel auch völlig ohne Verteidigung gewinnen, auch viele Bürgergeldempfänger kommen sehr gut zurecht mit dem Geld. Nur wird das Spiel größer, wenn man stärker im Angriff wird (mehr verdient). Als ich nach meiner Einwanderung mal einen Nebenjob als Wachmann hatte, habe ich mit Gedanken gespielt, wie man mit einem Wachmann-Gehalt eine bescheidene finanzielle Freiheit erreichen kann. Später habe ich mit einem ITler-Gehalt ähnliche Szenarien durchgespielt. Zeitweise waren diese Gedankenspiele sogar schlechter ausgefallen, weil mein Appetit zum Konsumieren gestiegen war. Ich denke, wenn jemand nicht über die Runden kommt, ist es immer ein Zeichen für eine schwache Verteidigung (schwache Sparleistung), unabhängig von der "Einkommensklasse".

 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
kublai
vor 9 Minuten von Flughafen:

Bodo Schäfer hat das mal erzählt. Wie sein Gehalt in die Millionenhöhe gestiegen ist, und er plötzlich nicht mehr über die Runden kam. :D Seine Freunde, die schon länger Millionäre waren, haben darüber gelacht. Weil das eine typische Falle ist, in die viele Leute tappen. Damit am Monatsende Geld übrig bleibt, muss man nicht nur im Angriff, sondern auch in der Verteidigung gut sein. Man kann dieses Spiel auch völlig ohne Verteidigung gewinnen, auch viele Bürgergeldempfänger kommen sehr gut zurecht mit dem Geld. Nur wird das Spiel größer, wenn man stärker im Angriff wird (mehr verdient). Als ich nach meiner Einwanderung mal einen Nebenjob als Wachmann hatte, habe ich mit Gedanken gespielt, wie man mit einem Wachmann-Gehalt eine bescheidene finanzielle Freiheit erreichen kann. Später habe ich mit einem ITler-Gehalt ähnliche Szenarien durchgespielt. Zeitweise waren diese Gedankenspiele sogar schlechter ausgefallen, weil mein Appetit zum Konsumieren gestiegen war. Ich denke, wenn jemand nicht über die Runden kommt, ist es immer ein Zeichen für eine schwache Verteidigung (schwache Sparleistung), unabhängig von der "Einkommensklasse".

 

Danke für das teilen.100% richtig  

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
stagflation
· bearbeitet von stagflation
vor 37 Minuten von Flughafen:

Damit am Monatsende Geld übrig bleibt, muss man nicht nur im Angriff, sondern auch in der Verteidigung gut sein. 

 

"Reich wird man nicht durch das Geld, was man verdient, sondern durch das Geld, was man nicht nicht ausgibt". Der Satz klingt wie einer der vielen dämlichen Sprüche und Binsenweisheiten... Aber wenn man es sich näher anschaut, enthält er des Pudels Kern.

 

Klar. Sobald man anfängt Geld zu verdienen, kommen von allen Seiten Leute, die etwas davon abhaben wollen. Die Leute, die einem einreden, dass man jetzt ein teures Smartphone, ein großes Auto und ein tolles Haus bräuchte. Die Versicherungsverkäufer. Die Bankberater. Die Freizeitindustrie.

 

Man muss einen klaren Kompass haben und sehr standhaft sein. Besonders vorsichtig sollte man bei allem sein, was Folgezahlungen und Dauerzahlungen auslöst.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Wishmueller
vor 2 Stunden von Flughafen:

Bodo Schäfer hat das mal erzählt. (...) Damit am Monatsende Geld übrig bleibt, muss man nicht nur im Angriff, sondern auch in der Verteidigung gut sein. 

 

Also ich kenne weder Bodo Schäfer noch dieses aus Krieg und/oder Sport abgeleitete Sinnbild. Seit meiner Kindheit heißt das schlichtweg "man sollte nicht über seine Verhälnisse leben." ;) .... wobei ich mich auch daran erinnere, dass mal jemand dazu sagte "Wieso, ich habe doch gar kein Verhältnis." :D

 

vor 2 Stunden von stagflation:

 

"Reich wird man nicht durch das Geld, was man verdient, sondern durch das Geld, was man nicht nicht ausgibt". 

 

Oder halt so.

Ob man damit reich wird (whatever it means), weiß ich zwar nicht, aber zumindest solte es die Privatinsolvenz vermeiden..... :)

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
kublai
vor 2 Stunden von stagflation:

 

"Reich wird man nicht durch das Geld, was man verdient, sondern durch das Geld, was man nicht nicht ausgibt". Der Satz klingt wie einer der vielen dämlichen Sprüche und Binsenweisheiten... Aber wenn man es sich näher anschaut, enthält er des Pudels Kern.

 

Klar. Sobald man anfängt Geld zu verdienen, kommen von allen Seiten Leute, die etwas davon abhaben wollen. Die Leute, die einem einreden, dass man jetzt ein teures Smartphone, ein großes Auto und ein tolles Haus bräuchte. Die Versicherungsverkäufer. Die Bankberater. Die Freizeitindustrie.

 

Man muss einen klaren Kompass haben und sehr standhaft sein. Besonders vorsichtig sollte man bei allem sein, was Folgezahlungen und Dauerzahlungen auslöst.

Alle deine „Blöcke“ sind korrekt und ich kann keinen Widerspruch erkennen 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Erstelle ein Benutzerkonto oder melde dich an, um zu kommentieren

Du musst ein Benutzerkonto haben, um einen Kommentar verfassen zu können

Benutzerkonto erstellen

Neues Benutzerkonto für unsere Community erstellen. Es ist einfach!

Neues Benutzerkonto erstellen

Anmelden

Du hast bereits ein Benutzerkonto? Melde dich hier an.

Jetzt anmelden

×
×
  • Neu erstellen...