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dev - mein Depot

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dev
Posted
vor einer Stunde von Raspotnik:

Davon aber mal abgesehen folgende Frage: Nehmen wir an, Du wärst gar nicht an der Börse investiert und hättest 100.000 EUR frei rumliegen. Wie würdest Du die investieren?

Ich bin momentan sehr ausgelastet und habe selbst kein Kapital zum Investieren übrig, somit habe ich keine Lust mich auf die Suche zu begeben.

 

 

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Schwachzocker
Posted
vor 37 Minuten von dev:
vor 2 Stunden von Raspotnik:

Davon aber mal abgesehen folgende Frage: Nehmen wir an, Du wärst gar nicht an der Börse investiert und hättest 100.000 EUR frei rumliegen. Wie würdest Du die investieren?

Ich bin momentan sehr ausgelastet und habe selbst kein Kapital zum Investieren übrig, somit habe ich keine Lust mich auf die Suche zu begeben.

Hast Du die Frage gelesen und inhaltlich verstanden?

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PapaPecunia
Posted

Ein sehr kleines Depot mit sehr wenigen Einzelwerten stellt i.d.R. ein großes Risiko dar. Sollte ein Hobby-Anleger niemals machen - ABER es gibt Konstellationen in denen das einigermaßen sinnvoll ist.

Es gibt einen semibekannten Finanzblogger, den ich hier nicht explizit nennen möchte, weil ich manchmal den Verdacht habe, dass er ein Pusher ist. Der hat sich bei einer "Pommesbuden AG" (Biotech) extrem eingelesen, brutal viel Zeit investiert.

Da finde ich es irgendwie nachvollziehbar, dass man dann nicht bei 5% Positionsgröße aufhört (wobei dieser besagte Pseudoguru extrem heftig auf diese eine Karte setzt). 

Was ich halt nicht verstehe ist das, warum man dann immer so dogmatisch ist und nicht z. B. sagt 60% Einzelaktie, 20% Anleihen (von mir aus per ETF), 15% MSCI World und 5% Edelmetall.

 

Im Übrigen legt aber auch fast jeder Unternehmensgründer bei der Gründung alle seine Eier in diesen einen Korb.

 

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Crashischda
Posted · Edited by Crashischda
vor 10 Minuten von PapaPecunia:

Ein sehr kleines Depot mit sehr wenigen Einzelwerten stellt i.d.R. ein großes Risiko dar.

Ab rund 25 Aktien ist das unsystematische Risiko quasi "wegdiversifiziert". 

 

Natürlich macht es in diesem Depot, auch bei 25 Einzeltiteln keinen Unterschied, da eine Aktie einen unverhältnismäßig hohen Anteil ausmacht. Selbst wenn die Aktie super gelaufen ist bzw. läuft, hat das nichts mit einer Anlage zu tun. 

 

Das was hier betrieben wird, ist eine Wette auf Sixt und keine gestreute/durchdachte Anlage in Aktien. Nur weil es in der Vergangenheit funktioniert hat, muss das nicht weiterhin so sein. 

 

Trotzdem viel Glück weiterhin @dev

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Schwachzocker
Posted · Edited by Schwachzocker
vor einer Stunde von PapaPecunia:

Was ich halt nicht verstehe ist das, warum man dann immer so dogmatisch ist und nicht z. B. sagt 60% Einzelaktie, 20% Anleihen (von mir aus per ETF), 15% MSCI World und 5% Edelmetall.

Weil es ein Widerspruch in sich ist. Einerseits glaubt der Anleger, er sei schlauer als der Markt, anderseits glaubt er das nicht. 

Das zeigt nur auf, dass der Anleger gar keine Strategie hat, nicht weiß, was er will und wie in einer Damenboutique das Schöne kauft.

 

vor einer Stunde von PapaPecunia:

Im Übrigen legt aber auch fast jeder Unternehmensgründer bei der Gründung alle seine Eier in diesen einen Korb.

Richtig! Und die meisten scheitern!

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Crashischda
Posted
vor 41 Minuten von Schwachzocker:

Richtig! Und die meisten scheitern!

Das stimmt, allerdings ist das doch ein deutsches Problem. Weil jeder darüber lacht und oben rauf haut. Das förderst du mit diesem Beitrag, im übrigen, sehr. 

 

Einfach mal honorieren/akzeptieren und nicht versuchen die anderslautende Meinung klein zu reden. Das erkenne ich bei dir leider in nahezu jedem Beitrag.

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dev
Posted
vor 1 Stunde von Schwachzocker:

Hast Du die Frage gelesen und inhaltlich verstanden?

Ja, er möchte von mir Vorschläge in was ich investieren würde.

Aber scheinbar hast du meine Antwort nicht verstanden!?

Ich habe momentan wenig Zeit und bin nicht so richtig motiviert, für dritte ohne nutzen für mich, mich einige Stunden mit der Suche nach Kandidaten zu beschäftigen.

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Schwachzocker
Posted
vor 6 Minuten von dev:

Ja, er möchte von mir Vorschläge in was ich investieren würde....

Negativ!

Er möchte wissen, ob Du heute, wenn Du bei Null anfangen würdest, Dein Geld zu 70% in Sixt stecken würdest. Falls nein besteht jetzt auch kein Grund einen 70%-Anteil von Sixt zu halten.

 

vor 21 Minuten von Crashischda:

Einfach mal honorieren/akzeptieren und nicht versuchen die anderslautende Meinung klein zu reden. 

Ich rede keine Meinungen klein, sondern behandle emotional bedingte Denkstörungen.

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dev
Posted
vor einer Stunde von Crashischda:

Das was hier betrieben wird, ist eine Wette auf Sixt und keine gestreute/durchdachte Anlage in Aktien.
Nur weil es in der Vergangenheit funktioniert hat, muss das nicht weiterhin so sein.

Wenn ich heute mit leerem Depot anfangen würde, würde ich natürlich keine 70% in eine Aktie stecken.

Aber wie schon mehrmals geschrieben, verkaufe ich nicht, nur um mehr verschiedene Aktien ins Depot zu würfeln.

 

Klar wenn ich andere gleichwertige zu einem gleichzeitig lukrativeren Preis sehen würde, dann kann ich über einen Teilverkauf nachdenken, aber das ist meist nicht so.

 

Nebenbei fallen in nicht Corona-Zeiten 3-x% Dividende an, die auch jeweils eine neue Anlage benötigen.

 

Die Wette Investition läuft schon seit ~20 Jahren und bisher hat es Sixt immer wieder geschafft, die Gewinne langfristig zu steigern, natürlich nicht in jedem Jahr.

Ich habe 7,60 pro Aktie investiert und bisher 14,33 Dividende erhalten. Auch ein Teilverkauf von 1/3 der Anteile habe ich auch schon getätigt.

 

Auch wenn es viele nicht verstehen, ich fühle mich mit Sixt wohl und hab bisher eine überdurchschnittliche Rendite.

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dev
Posted · Edited by dev
vor 52 Minuten von Schwachzocker:

Er möchte wissen, ob Du heute, wenn Du bei Null anfangen würdest, Dein Geld zu 70% in Sixt stecken würdest. Falls nein besteht jetzt auch kein Grund einen 70%-Anteil von Sixt zu halten.

Das sehe ich nicht so!

 

Ich habe eine Investition, welche eine langfristige Gewinnsteigerung über der normalen Marktrendite hat und bekomme 40-50% des Jahresgewinns als Dividende ausgeschüttet.

Solange diese Investition nicht zu sehr hohen KGVs gehandelt wird, macht es keinen Sinn solch eine Anlage zu veräußern.

 

Da du dich aber weder mit dem KGV noch mit dem Wert einer Firma beschäftigst, wirst du das nicht verstehen!

 

Sixt & HB sind für mich eine langfristige Investition, die mir seit über 15 Jahren eine gute Dividende ausschütten, welche bisher langfristig um mehr als 10% p.a. gestiegen ist.

( auch die Jahresgewinne sind überdurchschnittlich gestiegen )

Die Rendite liegt bei diesen beiden, allein aus der Dividende bei über 5% p.a. (  Gesamtnettodividende / Investitionssumme= abgezinst auf p.a. ), mit 7-8% vor Steuer rechnest du langfristig bei deinen ETFs.

 

P.S. Und das hättest du im Februar und dann im Märztief, ist ein anderes Spiel, das andere besser beherrschen.

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Sucher
Posted
vor 46 Minuten von dev:

Wenn ich heute mit leerem Depot anfangen würde, würde ich natürlich keine 70% in eine Aktie stecken.

Dann ist dein Halten von SIXT irrational.

 

Das ist das Anchoring Bias - nur weil etwas bereits da ist (-> 70% SIXT im Portfolio), siehst du es als "normal / richtig / nicht verwerflich" an. Dass dieses Verhalten "objektiv falsch / irrational" ist, hast du im Gedankenexperiment mit der Neuanlage jetzt selbst erkannt.

 

Ich sage aber nicht, dass du verkaufen sollst. Du hast immense Steuerstundungen in der Anlage (die leider nicht noch größer sind, da SIXT dir eine kräftige Dividende zahlt). Das muss man aus meiner Sicht gegen das Klumpenrisiko rechnen.

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dev
Posted · Edited by dev
vor 7 Minuten von Sucher:

Dann ist dein Halten von SIXT irrational.

 

Das ist das Anchoring Bias - nur weil etwas bereits da ist (-> 70% SIXT im Portfolio), siehst du es als "normal / richtig / nicht verwerflich" an. Dass dieses Verhalten "objektiv falsch / irrational" ist, hast du im Gedankenexperiment mit der Neuanlage jetzt selbst erkannt.

Ist es nicht, denn ich würde Sixt veräußern wenn ich eine bessere langfristig rentierende Anlage finden würde.

Aber solange Sixt meist besser da steht, tausche ich nicht.

 

Sixt hat im letzten Jahr 5,02 Gewinn pro Aktie erwirtschaftet und wollen 2021 mehr schaffen.

Wenn es so sein sollte, hat Sixt ein KGV von <10.  Das ist für ein Wachstumswert mit langfristig >10% p.a. - meiner Meinung nach zu preiswert.

 

Zitat

Ich sage aber nicht, dass du verkaufen sollst. Du hast immense Steuerstundungen in der Anlage (die leider nicht noch größer sind, da SIXT dir eine kräftige Dividende zahlt). Das muss man aus meiner Sicht gegen das Klumpenrisiko rechnen.

Die Kursgewinne sind nach aktueller Lage sogar steuerfrei, auch die die noch oben drauf kommen ;-)

Das ist noch ein weiterer Effekt, den neue Investitionen noch ausgleichen müßten!

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Raspotnik
Posted · Edited by Raspotnik

 

vor einer Stunde von dev:
vor 3 Stunden von Schwachzocker:
vor 3 Stunden von dev:
vor 5 Stunden von Raspotnik:

Davon aber mal abgesehen folgende Frage: Nehmen wir an, Du wärst gar nicht an der Börse investiert und hättest 100.000 EUR frei rumliegen. Wie würdest Du die investieren?

Ich bin momentan sehr ausgelastet und habe selbst kein Kapital zum Investieren übrig, somit habe ich keine Lust mich auf die Suche zu begeben.

Hast Du die Frage gelesen und inhaltlich verstanden?

Ja, er möchte von mir Vorschläge in was ich investieren würde.

Es ist tatsächlich so, dass ich genau das nicht wollte ;)

Aber macht nichts, da du mir einerseits hier

vor 3 Stunden von dev:

Ich bin momentan sehr ausgelastet und habe selbst kein Kapital zum Investieren übrig, somit habe ich keine Lust mich auf die Suche zu begeben.

und andererseits da

vor einer Stunde von dev:

Wenn ich heute mit leerem Depot anfangen würde, würde ich natürlich keine 70% in eine Aktie stecken.

die Antwort gegeben hast.

 

Dein Verhalten ist für mich damit völlig nachvollziehbar. Du hast gute Erfahrungen mit der Aktie gemacht und hältst sie jetzt weiter. Zentraler Grund: Du siehst keinen bzw. nur einen sehr geringen Mehrwert in einem diversifizierten Aktienportfolio, welches jedoch einen sehr hohen Zeitaufwand zur Recherche Deinerseits erfordern würde. Damit ist die Option des Umschichtes einfach unattraktiver.

 

vor 15 Minuten von Sucher:

Dann ist dein Halten von SIXT irrational.

Das sehe ich so nicht. Er hat für sich eine gute Lösung gefunden und scheut die Wechsel- und Investitionskosten eines neuen Portfolios (damit meine ich keine finanziellen Kosten). Das halte ich für rational.

 

Insofern wünsche ich Dir weiterhin viel Erfolg, dev :)

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Superwayne
Posted

Hier ein Artikel, der devs Verhalten zur Strategie erklärt:

 

Zitat

The Art Of Not Selling

  • Great long-term investing is 1% buying, 99% waiting.
  • The power of compounding can only be achieved by holding a security for years if not decades.
  • The mistakes that will most impact your performance are likely to be decisions to sell too soon.
  • Being passively active via a "coffee can" portfolio approach focused on quality can create tremendous alpha.
  • One of the most powerful concepts in portfolio management is to let your winners run. Simple, yet very difficult to execute.

Quelle: http://archive.is/lBQ6n (ohne Paywall), https://seekingalpha.com/article/4352387-art-of-not-selling (Original)

 

Wenn man schon eine Einzelwertstrategie fährt, dann meiner Meinung nach nicht diversifiziert, sonst könnte man eh den Index kaufen. So bleibt immerhin noch die Chance (das Risiko), dass es besser (schlechter) läuft.

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dev
Posted
vor 5 Minuten von Raspotnik:

Es ist tatsächlich so, dass ich genau das nicht wollte ;)

OK, da hatte ich dich falsch verstanden.

 

Ich würde ca. 70-80% des Kapitals in 5-15 Aktien stecken und in die die dann fallen, eventuell noch mal den Rest investieren.

Schwerpunkt, Firmen langfristiges Wachstum des Gewinns, mit Dividende und zu einem ansprechendem KGV.

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morini
Posted · Edited by morini
vor 5 Stunden von dev:

Die Kursgewinne sind nach aktueller Lage sogar steuerfrei, auch die die noch oben drauf kommen ;-)

Das ist noch ein weiterer Effekt, den neue Investitionen noch ausgleichen müßten!

 

Die Steuerfreiheit von Kursgewinnen ist auf jeden Fall ein entscheidender Vorteil von Altbeständen, der durch den Verkauf verloren gehen würde. Ist bei Altbeständen die Dividende ebenfalls steuerfrei?

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John Silver
Posted · Edited by John Silver
vor 1 Stunde von morini:

 

Die Steuerfreiheit von Kursgewinnen ist auf jeden Fall ein entscheidender Vorteil von Altbeständen, der durch den Verkauf verloren gehen würde. Ist bei Altbeständen die Dividende ebenfalls steuerfrei?

Nein.

(Ist die Frage ernsthaft gestellt?)

 

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dev
Posted
vor 8 Stunden von morini:

Die Steuerfreiheit von Kursgewinnen ist auf jeden Fall ein entscheidender Vorteil von Altbeständen, der durch den Verkauf verloren gehen würde.

Das ist korrekt, allerdings sollte man sich davon nicht zu stark leiten lassen! Ist also nur das Sahnehäubchen am Schluß.

Bei manchen hört das Denken an die Gesamtrendite auf, wenn sie Steuern sparen können.

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29März
Posted
vor 13 Stunden von Sucher:

Dann ist dein Halten von SIXT irrational.

 

Das ist das Anchoring Bias - nur weil etwas bereits da ist (-> 70% SIXT im Portfolio), siehst du es als "normal / richtig / nicht verwerflich" an. Dass dieses Verhalten "objektiv falsch / irrational" ist, hast du im Gedankenexperiment mit der Neuanlage jetzt selbst erkannt.

 

Ich sage aber nicht, dass du verkaufen sollst. Du hast immense Steuerstundungen in der Anlage (die leider nicht noch größer sind, da SIXT dir eine kräftige Dividende zahlt). Das muss man aus meiner Sicht gegen das Klumpenrisiko rechnen.

Ich würde es nicht als Ankereffekt bezeichnen, es hat wohl eher etwas mit dem Endowment-Effekt zu tun. Wir messen unserem Besitz einen höheren Wert zu, als die Zahlungsbereitschaft ihn wieder zu erwerben.

Ja das Gedankenexperiment zeigt auf, dass solche kognitiven Verzerrungen vorhanden sind. Es heißt aber noch nicht, dass man deshalb jetzt verkaufen sollte, um den Status bei völliger Neuinvestition herzustellen.

Vermutlich bringt es auf dem Papier Sicherheit; ob es Überrenditen bringt fraglich. Aber "dev" nimmt Schaden, da er sich von liebgewonnen Besitz trennen muss. Ich bin nun alles aber kein Psychologe, aber solange man sich der Tatsache bewusst ist, dass die Entscheidung nicht voll rational ist, kann man es schon laufen lassen aus meiner Sicht.

Ich wollte nur sagen, es gibt kein richtig oder falsch; solange man weiß was man da tut und sich bewusst ist, dass die eigene Sicht verzerrt ist.

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Stoiker
Posted
vor 14 Stunden von Superwayne:

Hier ein Artikel, der devs Verhalten zur Strategie erklärt:

 

Quelle: http://archive.is/lBQ6n (ohne Paywall), https://seekingalpha.com/article/4352387-art-of-not-selling (Original)

Vielen Dank für den Screenshot. Einer der besten SA-Artikel! 

 

vor 17 Stunden von PapaPecunia:

Es gibt einen semibekannten Finanzblogger, den ich hier nicht explizit nennen möchte, weil ich manchmal den Verdacht habe, dass er ein Pusher ist. Der hat sich bei einer "Pommesbuden AG" (Biotech) extrem eingelesen, brutal viel Zeit investiert.

Der guru hat seine Seite geschlossen. 

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dev
Posted · Edited by dev
vor 50 Minuten von 29März:

Ich würde es nicht als Ankereffekt bezeichnen, es hat wohl eher etwas mit dem Endowment-Effekt zu tun. Wir messen unserem Besitz einen höheren Wert zu, als die Zahlungsbereitschaft ihn wieder zu erwerben.

Ja das Gedankenexperiment zeigt auf, dass solche kognitiven Verzerrungen vorhanden sind. Es heißt aber noch nicht, dass man deshalb jetzt verkaufen sollte, um den Status bei völliger Neuinvestition herzustellen.

Vermutlich bringt es auf dem Papier Sicherheit; ob es Überrenditen bringt fraglich. Aber "dev" nimmt Schaden, da er sich von liebgewonnen Besitz trennen muss. Ich bin nun alles aber kein Psychologe, aber solange man sich der Tatsache bewusst ist, dass die Entscheidung nicht voll rational ist, kann man es schon laufen lassen aus meiner Sicht.

Ich wollte nur sagen, es gibt kein richtig oder falsch; solange man weiß was man da tut und sich bewusst ist, dass die eigene Sicht verzerrt ist.

Hmm, ich finde es erstaunlich, das sich so viele um mich sorgen, ach nee um mein Depot sorgen.

 

Wenn ich für meine Dividenden eine Investitionsmöglichkeit suche, beziehe ich natürlich auch Sixt in die Analyse mit ein und stelle meistens fest, das sie am Ende ein Kaufkandidat wären.

Aber ich zwinge mich schon seit 2008, dieses Investment nicht weiter auszubauen.

 

Die Überrendite besteht nur gegenüber den Indexen, es gibt viele Einzelaktien die höhere Kurszuwächse und auch Gewinnzuwächse hatten, aber bei meinem Strategieansatz, nicht in mein Depot gefallen wären.

 

Hier sehe ich mich mehr verstanden:

vor 14 Stunden von Superwayne:
Zitat

Die Kunst des Nicht-Verkaufens

    - Großartige langfristige Investitionen sind 1% Kaufen, 99% Warten.
    - Die Kraft der Aufzinsung kann nur erreicht werden, wenn man ein Wertpapier über Jahre, wenn nicht Jahrzehnte hält.
    - Die Fehler, die sich am stärksten auf Ihre Performance auswirken werden, sind wahrscheinlich Entscheidungen, zu früh zu verkaufen.
    - Wenn Sie passiv aktiv sind und ein auf Qualität ausgerichtetes "Kaffeedosen"-Portfolio-Konzept verfolgen, können Sie enormes Alpha erzeugen.
    - Eines der mächtigsten Konzepte im Portfoliomanagement besteht darin, Ihre Gewinner laufen zu lassen. Es ist einfach, aber sehr schwierig auszuführen.

 

Ich habe meiner Meinung nach, vor 20 Jahren erkannt, das man entweder sehr aktiv sein muß, um gute Gewinne zu machen, also viel Zeit investieren muß oder man nutzt den Exponential-Effekt und viel Zeit, benötigt aber weniger aktive Zeit. 

 

Und bisher hat Sixt den Gewinn stetig ( aber nicht in Krisen ) langfristig exponentiell gesteigert.

Falls die langfristige Steigerungsrate weiterhin über den langjährigen Wirtschaftszuwachs bleiben sollte, wird das wohl meine Beste Entscheidung in 2000 gewesen sein, Sixt mehrmals nachzukaufen und in den Folgejahren die Einscheidungen nicht zu verkaufen.

 

Ich bin auch gespannt, ob es in einigen Jahren schlauer war BMW Vz zu kaufen oder ob man in Tesla investieren hätte sollen. Wenn man sich aktuell den Kurs anschaut, wäre aktuell Tesla der Gewinner, allerdings hat Tesla ein negatives KGV und BMW ein KGV2019 nicht mal 6 und hier bekomme ich Dividende. Bei BMW sehe ich ein günstigeres Chancen/Risiko-Verhältnis.
Mal schauen wo wir in 10-20 Jahren landen ...

 

P.S. Ich zocke halt nicht auf Kursschwankungen, sondern investiere in langfristig steigende Gewinne, welche dann automatisch den Marktwert einer Firma steigert.

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morini
Posted · Edited by morini
vor 4 Stunden von dev:

Das ist korrekt, allerdings sollte man sich davon nicht zu stark leiten lassen! Ist also nur das Sahnehäubchen am Schluß.

Bei manchen hört das Denken an die Gesamtrendite auf, wenn sie Steuern sparen können.

 

Das stimmt natürlich schon. Dennoch würde mir der Verkauf einer Aktie schwerfallen, wenn Kursgewinne steuerfrei sind, vor allem natürlich, wenn das Unternehmen gut ist. Leider habe ich keine solchen Altbestände in meinem Depot.

 

An deiner Stelle würde ich den Bestand an Sixt-Aktien auch nicht weiter ausbauen, da es generell sicherer ist, mehrere Standbeine zu haben.

 

Bislang hast du offenbar alles richtig gemacht.

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dev
Posted · Edited by dev
vor 29 Minuten von morini:

Bislang hast du offenbar alles richtig gemacht.

Nicht alles, ich habe einiges richtig gemacht, aber auch nicht alles so falsch, wie es hier einige darstellen wollen.

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morini
Posted · Edited by morini
vor 27 Minuten von dev:

Nicht alles, ich habe einiges richtig gemacht, aber auch nicht alles so falsch, wie es hier einige darstellen wollen.

 

Auf jeden Fall ist der Kauf von Sixt-Aktien schon eine sehr gute Entscheidung gewesen, wenn man deren positive Entwicklung beispielsweise mit dem Niedergang von Hertz-Aktien vergleicht.

 

Ich neige übrigens auch dazu, relativ viel Geld in Einzelaktien (Berkshire Hathaway, Facebook, Amazon, Danaher, Microsoft) zu investieren, weil mir diese Unternehmen als solide erscheinen, und dann kann es natürlich schnell passieren, dass sie aufgrund der positiven Entwicklung einen relativ hohen prozentualen Anteil des Depots ausmachen. Ich lasse mich bei meinen Anlageentscheidungen auch etwas von Tonis Analysen (hier im WPF) leiten, da ich den Eindruck habe, dass er über sehr viel Erfahrung verfügt und meist das Richtige tut.

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PapaPecunia
Posted
vor 5 Stunden von Stoiker:

Der guru hat seine Seite geschlossen. 

 

Das macht er immer mal wieder und häufig auch in Phasen, in denen seinen Lieblingsaktie besonders stark schwankt. Das macht mich zusätzlich skeptisch.

Er kann extrem gut schreiben, aber vertrauen tue ich ihm nicht.

 

vor 5 Stunden von dev:

Ich bin auch gespannt, ob es in einigen Jahren schlauer war BMW Vz zu kaufen oder ob man in Tesla investieren hätte sollen. Wenn man sich aktuell den Kurs anschaut, wäre aktuell Tesla der Gewinner, allerdings hat Tesla ein negatives KGV und BMW ein KGV2019 nicht mal 6 und hier bekomme ich Dividende. Bei BMW sehe ich ein günstigeres Chancen/Risiko-Verhältnis.

 

Meiner Meinung nach ist es wahrscheinlich schlauer in beide Aktien nicht zu investieren.

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