MSCI World kombiniert mit Healthcare und IT sinnvoll?

68 Beiträge in diesem Thema

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vor 32 Minuten schrieb hund555:

Richtig, vor allem stabiler als übergewichtete Branchen in MSCI World Index IT und Finance. Warum soll man überbewertete (IT) und wenig durchschaubare (Finance) Branche in Gegensatz zu stabilen Branche HC übergewichten?

 

Im MSCI World gibt es keine übergewichteten oder untergewichteten  Branchen sondern er bildet sein Anlageuniversum gemäß seinem Regelwerk ab.

 

Es mag in deinem Verständnis möglicherweise überbewertete Branchen geben - deine persönliche Einschätzung spielt bei der Definition des Index aber glücklicherweise keine Rolle.

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vor 26 Minuten schrieb otto03:

 

Im MSCI World gibt es keine übergewichteten oder untergewichteten  Branchen sondern er bildet sein Anlageuniversum gemäß seinem Regelwerk ab.

 

Es mag in deinem Verständnis möglicherweise überbewertete Branchen geben - deine persönliche Einschätzung spielt bei der Definition des Index aber glücklicherweise keine Rolle.

Das MSCI World sich nach Marktkapitalisierung zusammenbildet muss glaube ich hier nicht gesagt werden.

Die Frage ist, warum muss ich mir dadurch z.b. fast 6 mal mehr Finanzwerte als Versorger ins Depot holen?

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Gerade eben schrieb hund555:

Das MSCI World sich nach Marktkapitalisierung zusammenbildet muss glaube ich hier nicht gesagt werden.

Die Frage ist, warum muss ich mir dadurch z.b. fast 6 mal mehr Finanzwerte als Versorger ins Depot holen?

1. Warum erzählst du dann etwas über Übergewichtung?

 

2. Musst du nicht, deine Investitionsentscheidungen stehen dir völlig frei.

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vor 1 Minute schrieb otto03:

1. Warum erzählst du dann etwas über Übergewichtung?

Weil 35% des Einsatzes aktuell in diesen 2 Branchen landen.

 

vor 1 Minute schrieb otto03:

2. Musst du nicht, deine Investitionsentscheidungen stehen dir völlig frei.

Darum geht es doch in diesem Thread! Der TE will manche Branchen höher gewichten.

 

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vor 17 Minuten schrieb hund555:

Weil 35% des Einsatzes aktuell in diesen 2 Branchen landen.

 

Darum geht es doch in diesem Thread! Der TE will manche Branchen höher gewichten.

 

 

Nochmal: ein Index der gemäß seinen Regeln anlegt kennt keine Übergewichtung - auch wenn noch so viel lediglich in zwei Branchen landen würden.

 

Dann bleib beim Thema und lass dich nicht über Übergewichtungen innerhalb eines Index aus.

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vor einer Stunde schrieb otto03:

 

Nochmal: ein Index der gemäß seinen Regeln anlegt kennt keine Übergewichtung - auch wenn noch so viel lediglich in zwei Branchen landen würden.

 

Dann bleib beim Thema und lass dich nicht über Übergewichtungen innerhalb eines Index aus.

Das ist doch egal ob Index Übergewichtung kennt oder nicht, wenn man World ETF bespart, dann hat man in seinem Depot Übergewichtung mancher Branchen (die man evtl. nicht haben möchte).

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vor 2 Stunden schrieb hund555:

Das ist doch egal ob Index Übergewichtung kennt oder nicht, wenn man World ETF bespart, dann hat man in seinem Depot Übergewichtung mancher Branchen (die man evtl. nicht haben möchte).

Bevor es weiter im Kreis geht, Du meinst (und das ist nicht falsch), manche Branchen haben ein hohes Gewicht in World ETFs und das will man evt. ändern. Ebenso wie manche Länder (z.B. USA) ein hohes Gewicht haben, was häufig durch 70/30 oder Beimischung von Europa geändert wird. Danach hat zwar die USA immer noch das höchste Gewicht, aber ist trotzdem untergewichtet. Ebenso auf Branchenebene, Technologieaktien und Financials haben ein hohes Gewicht in den World ETFs, aber sind trotzdem nicht übergewichtet. Mischt man in geringem Umfang Health dazu, haben die Technologieaktien danach vermutlich immer noch ein hohes Gewicht, sind aber trotzdem untergewichtet. 

 

Die Grundidee auf Sektorebene umzugewichten finde ich grundsätzlich plausibler wie viele BIP Spielerein. Schlicht weil die Zuordnung der Aktien zum Sektor (im wesentlichen) korrekt ist und bei breiten Sektoren die meisten Aktien auch (im wesentlichen) nur in einem Sektor aktiv sind. Bei den Länderzuordnungen ist beides bei den typischen MNCs wesentlich unschärfer (bei kleinen Heimatländern sogar oft völlig daneben). Konkret, Nestle ist wesentlich eindeutiger Food wie Schweiz und Novo Nordisc eindeutiger Health wie Dänemark.

 

Ich selber hab es mal im marginalen Umfang probiert (konkret mit minimaler Übergewichtung von Food&Drinks bzw. Health), aber es nicht aktiv weiterverfolgt. Schlicht weil leichte Umgewichtungen zwar Aufwand machen, aber wohl (in beide Richtungen) wenig Einfluss auf das Gesamtportfolio haben. 

 

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vor 2 Stunden schrieb hund555:

Das ist doch egal ob Index Übergewichtung kennt oder nicht, wenn man World ETF bespart, dann hat man in seinem Depot Übergewichtung mancher Branchen (die man evtl. nicht haben möchte).

Vielleicht sollte mal jemand definieren, was man unter “Übergewichtung“ versteht. 

Wenn man 10 willkürliche Sektoren definiert und die 2000 größten nach Marktkapitalisierung (sind ja gar nicht die Größten) aufteilt und ein Sektor dann weniger als 10% hat?

 

Wie wäre es, wenn man ein paar Unternehmen des IT-Sektors anderen Sektoren zuordnet zB. Alphabet in Kommunikation. Dann wäre der IT-Sektor weniger stark “überbewertet“ und alles wäre gut (wobei sich am Investment an sich natürlich nichts ändert haha). 

 

Um das auch für den Threadersteller mal klar zu machen:

Alphabet und Amazon sind nicht mehr dem IT-Sektor zugeordnet, sondern Kommunikation und Consumer Discretionary. 

 

Und bitte erzählt mir keiner, die Sektoren wären nicht willkürlich. Warum sind Exxon Mobile und BASF in unterschiedlichen Sektoren? Exxon Mobiles Chemiegeschäft ist allein gestellt fast das Größte der Welt und BASF hat ein Ölunternehmen, die 1/4(?) Von deren Gewinn ausmachen. Ah Exxon ist so abhängig vom Öl? Was ist mit Rio Tinto. Sind auch abhängig von Rohstoffpreisen. 

Also warum macht man nicht einen Sektor draus und schafft eine Art “Übergewichtung“?

 

Wie sieht es mit Healthcare REITs aus? Sind die Healthcare oder Immobilien?

 

 

Meine Meinung. Aber Hauptsache man investiert überhaupt erst breit diversifiert in Aktien. Das ist mehr als die halbe Miete :)

 

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vor 8 Minuten schrieb Chips:

Und bitte erzählt mir keiner, die Sektoren wären nicht willkürlich. Warum sind Exxon Mobile und BASF in unterschiedlichen Sektoren? Exxon Mobiles Chemiegeschäft ist allein gestellt fast das Größte der Welt und BASF hat ein Ölunternehmen, die 1/4(?) Von deren Gewinn ausmachen. Ah Exxon ist so abhängig vom Öl? Was ist mit Rio Tinto. Sind auch abhängig von Rohstoffpreisen. 

Also warum macht man nicht einen Sektor draus und schafft eine Art “Übergewichtung“?

 

Wie sieht es mit Healthcare REITs aus? Sind die Healthcare oder Immobilien?

 

Falls ich (auch) gemeint war: alles richtig, nur trotzdem weniger falsch wie die Länderzuordnungen. Wenn man Sektoren/Länder ETFs zur Umgewichtung verwendet lohnt es sicher die Schwergewichte anzusehen und zu überlegen ob das der Idee dahinter entspricht.

 

Aber ja, investiert sein, diversifiziert sein, die richtige Aktienquote wählen, Kosten niedrig halten und geduldig bleiben, der Rest sind Nebenschauplätze.

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vor einer Stunde schrieb CobbDouglas:

Bevor es weiter im Kreis geht, Du meinst (und das ist nicht falsch), manche Branchen haben ein hohes Gewicht in World ETFs und das will man evt. ändern. Ebenso wie manche Länder (z.B. USA) ein hohes Gewicht haben, was häufig durch 70/30 oder Beimischung von Europa geändert wird. Danach hat zwar die USA immer noch das höchste Gewicht, aber ist trotzdem untergewichtet. Ebenso auf Branchenebene, Technologieaktien und Financials haben ein hohes Gewicht in den World ETFs, aber sind trotzdem nicht übergewichtet. Mischt man in geringem Umfang Health dazu, haben die Technologieaktien danach vermutlich immer noch ein hohes Gewicht, sind aber trotzdem untergewichtet. 

 

Die Grundidee auf Sektorebene umzugewichten finde ich grundsätzlich plausibler wie viele BIP Spielerein. Schlicht weil die Zuordnung der Aktien zum Sektor (im wesentlichen) korrekt ist und bei breiten Sektoren die meisten Aktien auch (im wesentlichen) nur in einem Sektor aktiv sind. Bei den Länderzuordnungen ist beides bei den typischen MNCs wesentlich unschärfer (bei kleinen Heimatländern sogar oft völlig daneben). Konkret, Nestle ist wesentlich eindeutiger Food wie Schweiz und Novo Nordisc eindeutiger Health wie Dänemark.

 

Ich selber hab es mal im marginalen Umfang probiert (konkret mit minimaler Übergewichtung von Food&Drinks bzw. Health), aber es nicht aktiv weiterverfolgt. Schlicht weil leichte Umgewichtungen zwar Aufwand machen, aber wohl (in beide Richtungen) wenig Einfluss auf das Gesamtportfolio haben. 

 

Hast du diese Investitionen mit minimaler Übergewichtung von Food&Drinks/Health nicht weiterverfolgt, weil sie wenig Einfluss auf das Gesamtportfolio haben oder eher haben sie wenig Einfluss, weil der Umfang doch zu marginal war?

 

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Es wäre interessant zu wissen in welche ETFs außer MSCI World und EM ihr sonst investiert, Langläufer die ihr vor Jahren gestartet habt sowie neue die ihr dazu beigemischt habt ... Würdet ihr mir das verraten?

 

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vor 22 Stunden schrieb DrFaustus:

Mich nervt einfach nur noch gewaltig, dass jedesmal wenn auch nur den Hauch abseits von der 0815-Vorgehensweise etwas diskutiert werden soll, die üblichen Verdächtigen aufschlagen und mit ihrem Getrolle jede Diskussion torpedieren.

 

Und mich nervt es gewaltig, dass Leute aus der Finanzbranche irgendwelche Dinge diskutieren wollen, die längst zu Ende diskutiert worden sind. Das Ergebnis sieht so aus:

 

- Entweder glaube ich zu wissen, was billig und zukünftig ertragreich ist; dann nehme ich das auch und brauche mir über marktbreite Investments wie den MSCI World keine Gedanken mehr zu machen.

- Oder ich glaube nicht zu wissen, was billig und zukünftig ertragreich ist, dann nehme ich ein marktbreites Investment. Alles andere brauche ich dann nicht.

- Oder ich will nebenbei ein wenig spielen, zocken, schöne Gefühle haben wie Sex, Crime and Drugs. Dann kann man dazu nichts vernünftiges erwidern.

 

Wie sehr bist Du denn selbst an der "nicht besonders zyklischen, innovativen und sehr profitablen" Branche beteiligt?  

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Geschrieben · bearbeitet von DrFaustus

Und du entscheidest dass das zu Ende diskutiert ist?

Interessant.

 

Und ein Marktbreites Investment ist dann der MSCI World, weil gibt ja nichts anderes. Halt, gibt's ja doch...

 

Und ja, ggü MSCI Welt habe ich seit der Finanzkrise eine Healthcareübergewichtung.

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vor 11 Minuten schrieb DrFaustus:

...

Und ja, ggü MSCI Welt habe ich seit der Finanzkrise eine Healthcareübergewichtung.

Ja, das leuchtet mir ein. Schließlich war klar, dass es nach der Finanzkrise mehr Kranke geben würde.

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vor 6 Minuten schrieb Schwachzocker:

Ja, das leuchtet mir ein. Schließlich war klar, dass es nach der Finanzkrise mehr Kranke geben würde.

Oder einfach das der Punkt war, an dem ich angefangen habe signifikant ein Depot aufzubauen?

 

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Geschrieben · bearbeitet von DrFaustus

Ich frage mich ernsthaft was du überhaupt in diesem Forum suchst. Schließlich ist ja alles was über MSCI hinaus geht für dich Teufelszeug und verspricht eh nichts. Wozu also der Stress? Oder siehst du dich als eine Art Missionar? Warum glaubst du bist du dafür der Richtige? Dein mangelndes Wissen über Basics von Finanzprodukten ist für mich nicht gerade ein Zeichen, dass du dich als so jemand hinstellen solltest.

Die mangelnde Bereitschaft andere Herangehensweisen zu tolerieren ist schon ziemlich krankhaft.

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Geschrieben · bearbeitet von Schwachzocker

vor 23 Minuten schrieb DrFaustus:

...

Die mangelnde Bereitschaft andere Herangehensweisen zu tolerieren ist schon ziemlich krankhaft.

Ich toleriere andere Herangehensweisen, was nichts anderes heißt, als dass ich sie aushalte und ertrage.

(Nein, Tolerieren heißt nicht zustimmen.)

 

vor 23 Minuten schrieb DrFaustus:

...Warum glaubst du bist du dafür der Richtige? Dein mangelndes Wissen über Basics von Finanzprodukten ist für mich nicht gerade ein Zeichen, dass du dich als so jemand hinstellen solltest....

Und genau, weil mein Wissen mangelhaft ist (gegenüber Profis) favorisiere ich ein marktbreites Investment. Und genau deshalb empfehle ich es auch jedem, es genauso zu halten.

Oder derjenige sagt, warum er glaubt, in irgendeiner Form mehr zu wissen. Leider passiert letzteres nicht, was mich dann wieder zu der üblichen Empfehlung führt.

 

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vor 7 Minuten schrieb Schwachzocker:

Ich toleriere andere Herangehensweisen, was nichts anderes heißt, als dass ich sie aushalte und ertrage.

(Nein, Tolerieren heißt nicht zustimmen.)

Aushalten heißt also für dich:

vor 7 Minuten schrieb Schwachzocker:

 

Und genau, weil mein Wissen mangelhaft ist (gegenüber Profis) favorisiere ich ein marktbreites Investment. Und genau deshalb empfehle ich es auch jedem, es genauso zu halten.

Ohne dessen Kenntnisse zu kennen.

Oder weil du meinst, es gibt keine schlaueren Leute als dich?

Also im Grunde erzählst du es jedem der nicht wissen will (sonst hätte für denjenigen der Sticky gereicht).

vor 7 Minuten schrieb Schwachzocker:

Oder derjenige sagt, warum er glaubt, in irgendeiner Form mehr zu wissen. Leider passiert letzteres nicht, was mich dann wieder zu der üblichen Empfehlung führt.

 

Doch doch, man muss nur zuhören können. Das fällt dir schwer bei all den vermeintlichen Suggestivfragen...

Schau mal hier:

 

 

Nur wird das immer weniger "dank" Leuten wie dir, die das Wissen dieses Boards meinen mit ihrer "Hilfe" torpedieren zu müssen.

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vor einer Stunde schrieb Schwachzocker:

Ja, das leuchtet mir ein. Schließlich war klar, dass es nach der Finanzkrise mehr Kranke geben würde.

:lol::D

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vor 12 Minuten schrieb DrFaustus:

Aushalten heißt also für dich:

Ohne dessen Kenntnisse zu kennen.

Oder weil du meinst, es gibt keine schlaueren Leute als dich?

Weißt Du Faustus, ich finde das langsam wirklich tragisch. Mit Klugheit oder Bildung hat das alles ziemlich wenig zu tun.

Die Tragik liegt darin, dass es in erster Linie die gut gebildeten Anleger sind, die nicht einsehen wollen, dass ihnen ihre Bildung am Aktienmarkt nichts nützt. Weniger oder durchschnittlich gebildete Leute (zu denen ich mich zähle) scheinen mit dieser Erkenntnis deutlich weniger Probleme zu haben. Schließlich ist das ja auch keine Schande. Und dann gibt es noch die richtigen Deppen, die einfachste Zusammenhänge nicht begreifen können und daher glauben, sie wüssten es besser, aber dazu zähle ich weder Dich noch den TO.

 

Es geht nicht um Bildung oder Intelligenz, sondern um Informationen. In diesem Zusammenhang ist der Ansatz: "Die Leute werden älter und kränker, daher health&care." einfach zu naiv, denn das weiß meine 9jährige Nichte auch.

 

Die Preise werden von den BigPlayern gemacht, die über Milliarden verfügen. Sie kaufen sich die die Bewegungsdaten der Smartphonenutzer und können daher besser beurteilen, ob McDonald steigende oder abnehmende Kundenzahlen hat, und zwar frühzeitig.

Wie willst Du kraft Deiner Bildung und eigenen Studien bessere Informationen haben?

Gute Informationen kosten nun einmal Geld. Geld, das Du nicht zahlen möchtest.

 

Hier ein Link für den TO:

 

Universität Mannheim

 

Zitat

... In der Wissenschaft gibt es jedenfalls einen breiten Konsens dahingehend, dass Finanzmärkte zumindest näherungsweise effizient sind. Das bedeutet, dass es unter Umständen zwar kleine Fehlbewertungen geben kann, sich diese Fehlbewertungen aber nicht bzw. kaum ausnutzen lassen, wenn man alle Kosten, Risiken, und sonstigen relevanten Faktoren berücksichtigt.

 

Und ja, das ist alles bis zum erbrechen ausdiskutiert, in der Wissenschaft und auch hier im Forum. Man kommt da vorläufig einfach nicht weiter.

Behaupte doch bitte nicht, dass das nicht diskutiert wird. Es ist hier im Forum auch hinreichend diskutiert worden und von vielen Usern für langweilig befunden worden. Ich finde das nicht langweilig.

 

Und zuletzt: 

Doch, ich glaube fest daran, dass es viele schlauere Leute gibt als mich. Die investieren aber alle marktbreit (jedenfalls was den Aktienmarkt betrifft) und schließen grundsätzlich keine Branchenwetten ab. Sollten sie es ausnahmsweise doch tun, dann ist es wohl nur eine kleine Spielerei. Wer spielt nicht gern?!

Auch ein Mr. Shiller dürfe schlauer sein als ich. Seine Hypothesen, selbst wenn sie wahr sein sollten, nützen dem Anleger aber nichts, weil auch er nicht weiß, wann eine tatsächliche oder vermeidliche Fehlbewertung korrigiert wird. Das müsste ich aber wissen, wenn es mir etwas bringen soll.  

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Geschrieben · bearbeitet von DrFaustus

Yale? Harvard? Staatsfonds?

Zweite Zeile.

Gäbe es keine Fehlbewertungen, müsste ja jede Branche die gleiche Rendite erwirtschaften. Passiert aber nicht. Megatrends wie Healthcare haben extrem outperformt und das war vorhersehbar.  

 

Und: bei einem Anlagehorizont von mehreren Jahrzenten ist das Jahr, wann eine Fehlbewertung korrigiert wird ziemlich egal. 

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Geschrieben · bearbeitet von Schwachzocker

vor 4 Minuten schrieb DrFaustus:

Yale? Harvard? Staatsfonds?

 

Sage uns bitte einfach, was mit denen ist?

Das sind institutionelle Anleger, die alle Investmentmöglichkeiten haben und sich sämtliche Informationen kaufen können. 

 

Oder kommst Du jetzt auf die Idee: " Was die in Yale können, kann ich schon lange!"?

 

Ich denke, Du bist gut ausgebildet? 

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Gerade eben schrieb Schwachzocker:

Das sind institutionelle Anleger, die alle Investmentmöglichkeiten haben und sich sämtliche Informationen kaufen können. 

 

Es geht doch nicht darum, über alle Informationen zu verfügen.

Es ist viel wichtiger, wie man diese Informationen bewertet.

Und ich behaupte mal, daß ich als kleiner Privatanleger gegenüber dem professionellen Anleger einen strukturellen Vorteil habe. Ich brauche mich nicht alle 3 Monate oder spätestens zum Jahresende für meinen Anlageerfolg zu rechtfertigen.

Der professionelle Anleger muß sich (fast immer) in kurzen Intervallen für sein Anlageergebnis rechtfertigen und kann es nicht riskieren, über längere Zeit auf das Eintreffen der erwarteten Entwicklung zu warten.

Da bin ich in einer komfortableren Position.

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Geschrieben · bearbeitet von DrFaustus

Hast du auch nur den Hauch eines Beweises für diesen BS?

 

Wo kann man denn diese ominösen kriminellen Infos kaufen? Und warum verkauft die jemand wenn er damit auch selbst reich werden kann?

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Geschrieben · bearbeitet von Schwachzocker

vor 9 Minuten schrieb Nachdenklich:

 

Es geht doch nicht darum, über alle Informationen zu verfügen.

Es ist viel wichtiger, wie man diese Informationen bewertet.

Das ist Unsinn, denn Informationen, die ich nicht habe, kann ich auch nicht bewerten.

Also ist es natürlich die Grundlage, zunächst möglichst umfassende Informationen zu haben.

 

Zitat

Und ich behaupte mal, daß ich als kleiner Privatanleger gegenüber dem professionellen Anleger einen strukturellen Vorteil habe....

Ich weiß!

 

Ich behaupte mal, dass ich als Fußballspieler einen Vorteil gegenüber den Profis vom FC Bayern München habe, denn die haben Druck und müssen sich jede Woche für ihre Leistung rechtfertigen, ich nicht.

Ich bin da in einer deutlich komfortableren Position.

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