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Geerbte Silber/Gold Münzen verkaufen und anlegen?

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Hallo, habe verschiedene Münzen geerbt und wollte mal Nachfragen ob es Sinn macht diese zu verkaufen und im Aktien Markt zu investieren, einen Teil des verkauf könnte ich im Rohstoff ETF anlegen? Danke

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ich habe auch so eine Frage, Ich habe eine kleine rote Stelle am Arm. Muss ich damit zum Arzt gehen?

 

Mal ehrlich, noch unkonkreter konntest Du deine Frage nicht stellen. Mit diesen 0,0 Angaben kann Dir nur ein Wahrsager/in helfen, eine Entscheidung zu treffen.

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Als aller erstes würde ich die Münzen professionell schätzen lassen- vielleicht ist ja eine wertvolle Sammlermünze mit dabei?

oder sind es klassische physische Münzen zur Silber/Goldinvestition?

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vor 15 Stunden schrieb west263:

ich habe auch so eine Frage, Ich habe eine kleine rote Stelle am Arm. Muss ich damit zum Arzt gehen?

 

Mal ehrlich, noch unkonkreter konntest Du deine Frage nicht stellen. Mit diesen 0,0 Angaben kann Dir nur ein Wahrsager/in helfen, eine Entscheidung zu treffen.

 

Das kann man so unterschreiben.

Wenn es reine Bullion Gold- und Silbermünzen sind würde ich sie behalten. Bis zu 10% vom Gesamtportfolio dürfen ruhig in physisches EM angelegt werden.

Von Rohstoff ETFs würde ich absehen...

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vor 3 Stunden schrieb Portfolio2055:

Als aller erstes würde ich die Münzen professionell schätzen lassen...

Ich würde als aller erstes eine Suchmaschine meines Vertrauens bedienen, um mich kundig zu machen.

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vor 9 Stunden schrieb aktienflix:

 

Das kann man so unterschreiben.

Wenn es reine Bullion Gold- und Silbermünzen sind würde ich sie behalten. Bis zu 10% vom Gesamtportfolio dürfen ruhig in physisches EM angelegt werden.

Von Rohstoff ETFs würde ich absehen...

 

Es sind mehrere alte Silbermünzen in Schweizer Franken und die berühmten Goldvreneli. Die 10% sind natürlich über den Daumen geschätzt weit aus höher als 10% meines Depo. Ich halte momentan diverse einzel Aktien die keinen Bezug zu Rohstoffe haben. 

 

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Goldvrenelis (in einigermaßen normalen/üblichen Erhaltungszustand) muss man wahrlich nicht schätzen lassen:

Bei jedem (online-)Goldhändler (auragendtum, degussa oder gleich gold.de zum Vergleich)  findest Du auf der Homepage den aktuellen An- und Verkaufspreis.

Bei einigermaßen geläufigen Silbermünzen solltest Du da auch fündig werden.

 

Meine Strategie für die Vrenelis, Goldmark u.ä. wäre:

Für Taufe-, Kommunions-, Firmungsgeschenk von Enkeln und Großneffen aufheben. 

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Posted · Edited by Krause76

Portfolio weiter breit diversifiziert aufbauen und die Münzen als Rettungsanker bis zu 5% vom Gesamtportfolio behalten. Irgendwann werden Deine Aktien etc. eh mehr wert sein, als die Münzen und Du musst nachlegen. Dann kannst Du sie auch gleich behalten.

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Am 26.1.2019 um 13:01 schrieb aktienflix:

Wenn es reine Bullion Gold- und Silbermünzen sind würde ich sie behalten. Bis zu 10% vom Gesamtportfolio dürfen ruhig in physisches EM angelegt werden.

Am 28.1.2019 um 07:36 schrieb Krause76:

Portfolio weiter breit diversifiziert aufbauen und die Münzen als Rettungsanker bis zu 5% vom Gesamtportfolio behalten.

 

Mir ist bewusst, dass der Thread schon einige Wochen alt ist und sich der Fragesteller gut möglich bereits entschieden und gehandelt hat. Doch man kommt dennoch nicht drum herum sich über einige Kommentare zu verwundern. Bis(!) zu 5% oder bis(!) zu 10%. Und was passiert euch bei 11%?

Wenn Gold als sicherer Hafen gegen eine ganze Reihe von Katastrophenszenarien gehalten wird (zum Beispiel die Hyperinflation in der Weimarer Republik wo der Aktienmarkt zwar rasant stieg, die Inflation aber noch weitaus mehr, wer es zeitgenößischer mag: Venezuela), wie sehr müsste der Goldpreis bei 5% Depotanteil steigen um auch nur einen Wertverlust von 25% innerhalb der übrigen 95% auszugleichen? Um 475%. Gold müsste somit auf $7400 je Unze steigen!

Ich hoffe das Paradoxon wird deutlich. Wer glauben muss(!), dass Gold im Ernstfall um 475% steigen kann, legt bereits im Vorfeld mehr als 5% in Gold an. Die Idee, dass 5-10 Prozent Depotanteil den Zweck von Gold, d.h. langfristigen Werterhalt, auch nur annähernd gewährleisten können, wenn die anderen Depotwerte nicht um 25% sondern um >50% fallen ist schlichtweg illusorisch und absurd.

 

Zitat

Irgendwann werden Deine Aktien etc. eh mehr wert sein, als die Münzen und Du musst nachlegen. Dann kannst Du sie auch gleich behalten.

 

Ich stimme zu, dass man die Münzen gut und gerne behalten kann. Worauf basiert deine Annahme für die Zukunft, dass "Aktien etc. eh mehr wert sein werden" als die (Gold-) Münzen? Zumindest die Vergangenheit lässt diesen Schluss nicht zu. Also müsste es gute Argumente dafür geben, dass die relative Preisentwicklung in Zukunft anders verlaufen wird als in den vergangenen 50 Jahren.

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Kein Mensch erwartet, dass Gold Verluste anderer Anlageklassen ausgleicht. Man erwartet sich, dass es Wertstabil bleibt auch wenn die Wirtschaft und die Währung komplett abschmiert.

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Posted · Edited by Up_and_Down

vor 7 Stunden schrieb Tradeoff:

Kein Mensch erwartet, dass Gold Verluste anderer Anlageklassen ausgleicht. Man erwartet sich, dass es Wertstabil bleibt auch wenn die Wirtschaft und die Währung komplett abschmiert.

 

Korrekt, Gold hat die Eigenschaft über sehr lange Zeiträume hinweg wertstabil zu sein (mit teilweise stärkeren Preisschwankungen zwischendurch). Wenn alles drumherum zusammenbricht, dann kann Gold im allerschlimmsten Fall das letzte sein was übrig bleibt (zumindest bis sich die anderen Vermögenswerte eventuell erholen). Der Aktienindex in Venezuela fiel 2018 in USD notiert um ca. 95%, Immobilien in Caracas brachen ebenso deutlich ein. Von Anleihen in der Lokalwährung brauchen wir nicht zu sprechen.

 

Gold hat eine niedrige Korrelation zu den anderen gängigen Anlageklassen und ist für eine Vielzahl an Investoren ein essenzieller Baustein der Portfoliostrategie. Ray Dalios "All Weather Portfolio" dürfte der populärste Vertreter dessen sein. Also ein Portfolio, dass in allen Marktbedingungen steigen kann. Das ganze System baut darauf auf, dass Verluste in einer Anlageklasse durch eine andere ausgeglichen werden. Und ja, Dalio setzt auch auf Gold.

Beispiele für Perioden mit fallenden Aktien und steigendem Goldpreis gibt es genug seit Nixon: die Jahre nach dem Ende des Goldstandards in den frühen 70ern, der Crash 1987, die Dotcom-Blase und übrigens auch im letzten Winter. Folgerichtig hat Dalio die Konkurrenz im letzten Jahr weit hinter sich gelassen. Der Mann verwaltet bei Bridgewater den größten Hedgefonds der Welt. Die These kein Mensch würde erwarten, dass Gold die Verluste anderer Anlageklassen ausgleicht, sehe ich als gewagt an.

 

Man kann über den Ausgleich zwischen Gold und anderen Asset-Anlagen, wie Aktien, Immobilien oder Öl streiten. In Bezug auf Gold versus Währung sieht man, dass der Goldpreis langfristig mit der Geldmenge zu steigen scheint. Damit gleicht Gold die (Kaufkraft-) Verluste der Währungen aus:

 

43793356-15503397330495782.png

 

Nicht umsonst werden etwa von Zentralbanken große Währungsbestände mit Gold abgesichert. Schließlich hält die Bundesbank ihre Währungsreserven auch mehrheitlich in Gold.

 

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Man mischt Gold bei, weil man hofft dass es möglichst negativ mit den anderen anderen Anlageklassen korreliert - Ziel ist also weniger Wersteigerung als vielmehr ein Ausgleichen von extremen Wertschwankungen des Portfolios.

 

Weder ein Goldpreischart seit 1975 (es geht doch um die Korrelation mit anderen Anlagenklassen) noch die Aktien- und Immobilienpreis Venezuelas seit 2018 (man hätte als Venezolaner theoretisch einfach den MSCI World halten können) bringen uns hier weiter.

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vor 32 Minuten schrieb Niklasschnick:

Man mischt Gold bei, weil man hofft dass es möglichst negativ mit den anderen anderen Anlageklassen korreliert - Ziel ist also weniger Wersteigerung als vielmehr ein Ausgleichen von extremen Wertschwankungen des Portfolios.

 

Weder ein Goldpreischart seit 1975 (es geht doch um die Korrelation mit anderen Anlagenklassen) noch die Aktien- und Immobilienpreis Venezuelas seit 2018 (man hätte als Venezolaner theoretisch einfach den MSCI World halten können) bringen uns hier weiter.

 

Es ging hier ursprünglich um die Frage nach Gold oder Aktien (siehe 1. Post). Daraufhin gab es von 2 Forenteilnehmern Anmerkungen den Goldanteil im Depot zu beschränken.

 

Um mein Argument ganz klar darzustellen: Es gibt genug Szenarien in denen ein solch niedriger Anteil nicht genügt (Frage: Wozu halte ich Gold? Wenn dir Venezuela zu weit weg ist musst du nur 100 Jahre in der deutschen Geschichte zurückgehen) und des Weiteren gibt es aus Performance-Gründen nichts was historisch dafür spräche Gold durch Aktien zu ersetzen --> Überlegung des Eröffners. Die durchschnittliche Performance von Gold und S&P 500 seit Nixons "großem Moment" ist nahezu identisch (Historische Performance).

 

Und ja, theoretisch hätte man sich in Venezuela mit einem MSCI behelfen könnten. Tatsächlich aber unwahrscheinlich mit Hinblick auf das Home Bias Problem, dem wir Deutschen ja auch unterliegen (geschätzt 60-70% deutsche Aktien im Depot).

 

Nun, es soll jeder seine eigenen Überlegungen anstellen und Überzeugungen entwickeln. Ich hinterfrage nur generell den hier herrschenden Konsens. Dann lasse ich den Thread jetzt mal ruhen (falls sich xshishax1 nicht noch zu Wort meldet). ^_^

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vor 1 Stunde schrieb Up_and_Down:

Die durchschnittliche Performance von Gold und S&P 500 seit Nixons "großem Moment" ist nahezu identisch (Historische Performance).

 

Stimmt nicht, wie auch die von dir angegebene Quelle betont: Zwar sind die Kurse von Gold und S&P-500-Aktien annähernd gleich gestiegen, aber die Aktien haben zusätzlich noch Dividenden gezahlt – was ein um den Faktor 4 bis 5 besseres Gesamtergebnis für die Aktien bedeutet.

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vor 27 Minuten schrieb chirlu:

Stimmt nicht, wie auch die von dir angegebene Quelle betont: Zwar sind die Kurse von Gold und S&P-500-Aktien annähernd gleich gestiegen, aber die Aktien haben zusätzlich noch Dividenden gezahlt – was ein um den Faktor 4 bis 5 besseres Gesamtergebnis für die Aktien bedeutet.

 

Ah, ja Tatsache. Hatte angenommen, dass die den Total Return Index des S&P 500 benutzt haben. Genauer hingucken schadet nicht. Gut aufgepasst und danke für den Hinweis. :thumbsup:

Dann muss man das "nahezu" in meinem Satz oben eben etwas mehr dehnen. :D

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On 25.1.2019 at 9:23 PM, xshishax1 said:

Hallo, habe verschiedene Münzen geerbt und wollte mal Nachfragen ob es Sinn macht diese zu verkaufen und im Aktien Markt zu investieren, einen Teil des verkauf könnte ich im Rohstoff ETF anlegen? Danke

 

Bei den aktuell völlig übertriebenen Spitzenkursen von Gold würde ich das nutzlose Zeug verhökern. Und mir stattdessen eine gewinnbringende Dividendenperle ins Depot holen. 

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Posted · Edited by xshishax1

Sehr geehrte Teilnehmer 

 

Ich möchte meine verschiedenen geerbte Goldmünzen bei diesen hohen Preisen verkaufen und einen Ring daraus fertigen lassen.

 

Das Gold alleine zu lassen während man unterwegs ist, empfinde ich als extrem unangenehm.

Daher kam mein Gedanke auf daraus einen Ring nach meinen Wünschen herstellen zu lassen und bei ständig zu tragen, somit weiss ich immer wo das Edelmetall ist.
Egal ob es hier um Weissgold oder um Platin handelt.

 

Ich habe noch etwas bedenken bei der Abnützung des Ringes, kann es sein das er im Verlaufe der Zeit an Material verliert?

 

Oder wäre es schlauer sich gleich eine Rolex zu kaufen? :huh:

 

Danke für eure Zeit

 

 

 

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Sind schon wieder Ferien? 

 

(und die Idee ist nur semischlau...ein Ring kann nur begrenzt groß werden, hat Verlust durch Arbeitszeit bei der Herstellung und bringt im Wiederverkauf immer weniger als die gleiche Menge an Gold in standardisierten Barren oder Münzen. Wenn du schon Angst um dein Gold hast, dann miete ein Bankschließfach anstatt es am Finger jedem dem du begegnest zu zeigen)

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