Dividenden-Pirat

BU Kündigen und neue BU mit Rentenanteil?

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53 posts in this topic

Posted

vor 14 Stunden von polydeikes:

 

Irrige Annahme. Peter hat schon durchaus Recht, das ist schlichtweg Bullshit. Davon ist der Thread aber von oben bis unten voll, nur sind die anderen nicht "aus der Branche".

 

 

2019 sind 78 % absetzbar. Das ist weit weg von 90 %. Der vermutlich gemeinte maximale Grenzsteuersatz wird 2019 bei einem ZvE von etwa 55.000 erreicht. ZvE ist wiederum nicht Brutto, das muss zwangsläufig deutlich höher liegen (zzgl. KV, zzgl. RV+AV usw. usf.). Inhaltlich aber völlig egal, weil es nicht auf die Absetzbarkeit, sondern auf die Besteuerung im Leistungsfall ankommt.

 

Die Besteuerung im Leistungsfall ist hier im IST-Zustand aktuell wiederum nachrangig, weil die aktuelle BU-Rente lächerlich niedrig ist. Das kippt mit höheren BU Renten deutlich zu Ungunsten von Schicht 1. Wurde im Forum aber gefühlte 100 Mal ausführlich erklärt.

 

Das Recht, die Hauptversicherung zu kündigen (hier dauerhaft beitragsfrei stellen in Schicht 1) und die Zusatzversicherung in Schicht 3 zu reaktivieren hat nichts mit den Regelungen zur Ausbaugarantie (5 Jahre, EA 35) zu tun. Dieses Recht ist bei der Alte Leipziger weder an Alter noch an Laufzeitjahre gebunden (und auch sonst nirgendwo).

 

Leistungsdynamiken sind rechnerischer Bullshit. (soweit noch korrekt) a) sie ersetzen die angemessene BU Rentenhöhe nicht b) sie amortisieren sich frühestens nach etwa 14 Jahren ununterbrochene Berufsunfähigkeit c) bei 14 Jahren + BU steigt die Wahrscheinlichkeit eine (halbe oder volle) EMR zu beziehen, womit automatisch mehr Netto BU Rente bleibt, da nicht aufgerundet 18 % AN+AG Beitrag zur GKV zu zahlen sind, sondern nur die Pflichtsätze der KVdR auf die EMR. Was die Amortisationszeit weiter nach hinten verschiebt.

 

Vor allem solchen Mist kompensieren Leistungsdynamiken eben nicht. Leistungsdynamiken sind bei MLP auch nicht billiger als irgendwo anders. Eine Empfehlung von 1750 Euro BU Rente ist sehr fragwürdig.

 

 

Ich krieg das nicht so schön hin hier mit dem Forum :D

Daher mal das komplette Zitat und dann einzeln von oben nach unten runter: 

 

Es ging mir nicht um die Besteuerung im Leistungsfall sondern um die Absetzbarkeit. So hatte ich den Ursprungstenor des TE auch verstanden. Bei mir sind's 88 % die ich als Vorsorgeaufwand absetze :P

Das die Besteuerung im Leistungsfall aktuell keine Rolle spielt, ist klar - sofern keine weiteren Einnahmen vorhanden sind. Auch in Zukunft hat er genug Optionen einer Anpassung nach oben. Daher sehe ich mittelfristig dort kein Thema. 

 

Bzgl. der Option: Ich rede nicht von Schicht 1 in Schicht 3 - ich rede von Schicht 3 in Schicht 1 - hast du doch auch explizit so zitiert. 

 

Mit Leistungsdynamiken sind wir uns doch wieder einig- wobei risikoaversen Typen sei sie gegönnt.

 

Nun, ich bin mit 1750 doch besser als der Ursprungsberater mit 1500. 

Es war eine Tipp, ein Rat. Eine Info. Ein Hinweis. Ohne Prämienerhöhung.

Er sollte selbst überschlagen - und hoffentlich merken, dass er mit 1.500 nicht weit kommt. Weiter geht's mit 1750. Hat er nun auch noch bei der AL 10 % Im Modus P dann sind wir in 4 Jahren doch schon halbwegs angemessen. und haben immer noch Erhöhungsoptionen. Dies kann er dann als SBV oder eben BUZ in der 3. Schicht realisieren - wenn er auch gleich sparen mag.

 

Sorry, aber das alles totaler Bullshit ist, kann hier keiner ernsthaft behaupten. 

 

Nur weil ich nicht für oder vom Forum lebe, und aus diesem Grunde hier keine Analyse von A bis Z mache, heisst nun einmal nicht, dass es Nonsens ist. 

 

Ich will Ihm keine fressfertige Lösung liefern oder Empfehlung aussprechen. Das sind Denkanstöße - mehr nicht. Ich glaube aber, das weiss der TE am besten - und zieht seine Schlüsse daraus.

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Posted

Selbstverständlich sind 88 % Absetzbarkeit in 2019 korrekt, ein Tippfehler meinerseits. Gesteh ich gern ein.

 

Ungeachtet dessen bleibt es dabei, die Absetzbarkeit spielt überhaupt keine Rolle, erheblich ist ausschließlich die Besteuerung im Leistungsfall. Die Reaktivierung hat auch nichts mit Schichten zu tun, genau wie nicht mit der Ausbaugarantie (35Jahre, erste 5Jahre). 1750 ist nicht minder eine Lachnummer als die 1500.

 

Ich lebe weder vom noch für dieses Forum und dein Text bleibt Bullshit. Die Zeiten, wo ich darauf noch einen Pfifferling gegeben hätte, sind aber auch seit Jahren vorbei.
 

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Siehste - noboy is perfekt.

 

Genau - er darf auch mit 2500 anfangen wenn er die Kohle ausgeben will. 

 

wenn er mit der Steuerlast im Erlebensfall leben kann, sei es Ihm gegönnt. Warum nicht. ein Teil hab auch ich in der 1. Schicht. Wieso nur steuern zahlen. 

Es geht nicht um die Ausbauarantie. Es geht darum in der 3. Schicht zu beginnen, um dann ohne Gesundheitsprüfung eine 1. Schicht daraus zu machen. Ausbauen ist davon nicht abhängig. 

 

:-* 

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