Hilfe! BU geworden! Was soll ich machen?

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113 posts in this topic

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Hallo,

 

Einige von euch wissen ja das wir uns vor 2 Monaten eine Wohnung gekauft haben.

 

Mein Lohn lag bei fast 3000 € Netto.

Unsere Arbeitszeiten haben sich seit Januar verändert und es gibt keine sonntagszuschläge mehr. Mein letztes Nettolohn lag bei 2750 €.

 

Jetzt komme ich zu meinem Problem.

Ich hatte in letzter Zeit anfälle die sich als epileptische anfälle herausgestellt haben (grand mal).

 

Der Neurologe hat es mir bestätigt, ich habe einen schwerbehindertenausweis von gdb 60 bekommen und mein Betriebsarzt hat mir attestiert, das ich meinen Beruf als Verfahrensmechaniker aufgrund von Gefahrenstellen nicht mehr ausüben darf und schichtarbeit für mich nicht mehr geeignet ist, da es die anfälle provoziert.

 

Ich bin seitdem 05.03.2019 krankgeschrieben und ab dem 16.04. Ins Krankengeld reingerutscht.

Mein Arbeitgeber hat zurzeit keine Alternative Arbeit für mich zumal 10% der Belegschaft abgebaut werden soll.

 

Ich habe zum Glück eine BU wo ich monatlich 1920 € bekommen werde + 2270 € Krankengeld von der Krankenversicherung (maximal 78 Wochen).

Die BU kann mich nicht verwaisen. Solange ich meinen letztausgeübten Beruf nicht mehr weiterführen kann bin ich dauerhaft BU.

 

Der Schwerbehindertenbeauftrage unserer Firma ist jetzt in Kontakt mit der Rentenversicherung + Arbeitsagentur wegen einer Umschulung in einem kaufmännischen Bereich (gefahrenfrei). Die kosten werden auch zu 100% von denen getragen.

 

Wie würdet ihr an meiner Stelle vorgehen?

Habt ihr irgendwelche Tipps?

 

Sobald ich nach der Umschulung wieder mit der Arbeit beginne, fällt die BU wieder raus.

Unter einer Bedingung würde sie weiter zahlen. Und zwar wenn mein nettogehalt 20-30% weniger ist als zuvor. 

 

Das heisst wenn mein Nettogehalt in meinem zukünftigen Beruf bei ca 2000 € liegt würde die BU weiterzahlen bis meine Erkrankung geheilt ist oder ich gehaltstechnisch nah an mein letzten nettolohn von 2750 rankomme.

 

Was soll ich jetzt machen? Zumal es ein freiwilligenprogramm zur Aufhebung des Arbeitsvertrages bei uns seit 1 woche im aushang gibt (abfindung).

 

Daran kann jeder teilnehmen. Bei mir wären es brutto ca 57.000 €.

 

Netto knapp 35.000 €

 

Also es gibt quasi 2 Möglichkeiten für mich:

 

1. Umschulung machen und bei meinem Arbeitgeber bleiben 

Ca 2600 Euro Netto Lohn x 12 x 30 = 936.000 € Verdienst in 30 Jahren.

 

 

2. Möglichkeit.

35.000 Euro Abfindung 
+ ca 5 Jahre BU insgesamt kassieren, da mein Lohn zu niedrig sein wird 115.000  
+ anderen Job woanders (zb bürokaufmann, Verwaltungsangestellter) Verdienst ca 1900 Euro monatlich in 30 Jahren (684.000 €)
Insgesamt = 834.000 € Verdienst in 30 Jahren.

 

Also Alternative 2 könnte mir gehaltstechnisch das Genick brechen obwohl es sich auf den 1. Blick super anhört mit Abfindung + weitere finanzielle Mittel durch BU.

 

Aber sollte meine Krankheit zb geheilt sein würde dann die BU wegfallen. Ich habe jetzt einfach mal 5 jahre genommen (Einkommen wären 115.000 in 5 Jahren)

 

 

-

 

Ich habe die mittlere Reife abgeschlossen gehabt und dann die lehre als Verfahrensmechaniker erfolgreich abgeschlossen.

Ich hab jetzt mal Lohnerhöhungen etc aussen vor gelassen, da es Lohnerhöhungen in beiden Fällen geben wird. 

 

Was meint ihr was soll ich machen wie soll ich vorgehen?

 

Liebe Grüße 

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Posted · Edited by Sascha.

Bleib in der Firma. Mach in der Firma die Umschulung, die dein Schwerbehindertenbeauftragter mit der Firma verhandelt.

Da du schwerbehindert bist, hast du warscheinlich jetzt einen besseren Kündigungsschutz.

Bleib auf jedenfall wenn es irgendwie möglich ist in der Firma würde ich dir raten.

Hol dir den Betriebsrat und die Schwerbehindertenvertretung mit ins Boot und hol das beste raus aus der Situation.

Lass dich blos nicht auf irgendwelche Aufhebungsverträge ein. Wer weiß, ob du später nochmal soeinen guten Job bekommst.

Niemand weiß was die Zukunft bringt.

Sollte die Firma versuchen dich loszuwerden, kündigen oder sowas, geh sofort zu einem Anwalt und lass dich beraten, welche Optionen du hast.

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vor 10 Stunden von Sascha.:

Bleib in der Firma. Mach in der Firma die Umschulung, die dein Schwerbehindertenbeauftragter mit der Firma verhandelt.

Da du schwerbehindert bist, hast du warscheinlich jetzt einen besseren Kündigungsschutz.

Bleib auf jedenfall wenn es irgendwie möglich ist in der Firma würde ich dir raten.

Hol dir den Betriebsrat und die Schwerbehindertenvertretung mit ins Boot und hol das beste raus aus der Situation.

Lass dich blos nicht auf irgendwelche Aufhebungsverträge ein. Wer weiß, ob du später nochmal soeinen guten Job bekommst.

Niemand weiß was die Zukunft bringt.

Sollte die Firma versuchen dich loszuwerden, kündigen oder sowas, geh sofort zu einem Anwalt und lass dich beraten, welche Optionen du hast.

Yepp würde ich auch so machen.

 

Ghost_69 :-*

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Posted · Edited by Cef

Firma:

Sehe ich auch so.

 

Beratung zur BU:

Such mal im Forum, es gibt in den BU-Theads diverse Hinweise auf gute Versicherungsberater.

Insbesondere eine Adresse wird hierzu immer genannt,

ich hab den Namen aber nicht parat.

Dann lass Dich dort zunächst professionell beraten.

Die nächsthöhere Ebene, aus meiner Erfahrung aber erst dann nötig wenn Du so nicht weiterkommst,

wäre die Ebene anwaltliche Vertretung.

 

Deinen BU-Vertrag seeeehr sorgfältig lesen, bereits die Anzeige ggf mit Berater/in.

Ein Zweizeiler reicht zunächst, gib es ggf der Vers. nur bekannt. 

Dann schauen was sie wollen und diese Schritte dann in Ruhe abarbeiten.

Gründlichkeit geht vor Schnelligkeit

 

 

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Auch wenn es echt daneben ist, aber das zeigt eigentlich das euer Wohneigentum zu teuer war. 

 

 

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Posted · Edited by Coladose

vor 2 Stunden von smarttrader:

Auch wenn es echt daneben ist, aber das zeigt eigentlich das euer Wohneigentum zu teuer war. 

 

 

 

Warum zu teuer?

 

Nochmal... ich hätte für eine vergleichbare 4 Zimmerwohnung ca 990€ Kaltmiete bezahlt.

 

Für soviel wird die Wohnung unter uns mit dem selben schnitt vermietet (4 Parteienhaus)

 

Wir zahlen monatlich ein paar Euro mehr und zahlen die Wohnung ab. Nach 20 Jahren bleibt eine minimale Restschuld während die Mietpreise weiter steigen werden (ballungsgebiet).

Kosten werden demnächst nicht erwartet, da die Wohnung kernsaniert wurde.

 

Ab nächstes Jahr nach der elternzeit, geht meine Frau wieder in teilzeit arbeiten. Da kommt auch nochmal 800 € mehr Geld rein.

 

Ich bin aktuell BU, bekomme 1920 € + 2270 € Netto Krankengeld.

 

Selbst wenn das krankengeld wegfällt und ich nach der Umschulung nur noch 2500 statt 3000 € netto verdienen werde, werden wir die Belastung stemmen können.

 

Monatlich kostet uns die Wohnung mit allem drum und dran inklusive Strom, grundsteuer, nebenkosten und Rücklagen 1450 €.

 

Einkommen wird nach der Umschulung und Beginn der teilzeit ungefähr so aussehen:

2500 € Netto mein Lohn.

1200 € Netto wird meine Frau bekommen.

Kindergeld ab Juli bei 3 Kindern 618 €.

 

Macht insgesamt:

Über 4.300 €!

 

Die Wohnung kostet uns monatlich insgesamt ca 1/3 von unserem gesamteinkommen.

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Dein Krankengeld wird zeitlich begrenzt bezahlt, deine BU zahlt garantiert bei Umschulung? 

 

1/3 wenn ein Verdiener komplett wegfällt, das ist nicht gegeben. 

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Krankengeld wird max 78 Wochen gezahlt.

 

BU zahlt auch bei der Umschulung. 

 

Jetzt hab ich überlegt ob ich die Umschulung im Sommer 2020 beginnen soll.

Dann hab ich 1 1/2 jahre frei und kann Die Zeit mit der Familie genießen und könnte dann die Umschulung beginnen.

 

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Dann muss man wohl sagen, das die Berufsunfähigkeit für dich ein echter Glücksfall ist. 

 

Glückwunsch mir war sowas bisher nicht bekannt. 

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vor 7 Stunden von Coladose:

Jetzt hab ich überlegt ob ich die Umschulung im Sommer 2020 beginnen soll.

Dann hab ich 1 1/2 jahre frei

 

Ich würde mich in der sozialen Hängematte weniger fest einrichten. Die Krankenkasse wird nicht einfach so bis Ultimo ihr Krankengeld zahlen, wenn du eine mögliche Umschulung verschleppst. Ohne Krankengeld mußt du dich u.U. auch freiwillig krankenversichern, sind die Kosten eingeplant?

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vor einer Stunde von chirlu:

 

Ich würde mich in der sozialen Hängematte weniger fest einrichten. Die Krankenkasse wird nicht einfach so bis Ultimo ihr Krankengeld zahlen, wenn du eine mögliche Umschulung verschleppst. Ohne Krankengeld mußt du dich u.U. auch freiwillig krankenversichern, sind die Kosten eingeplant?

 

Alles schon durchgecheckt.

 

Die können höchstens irgendwelche reha Maßnahmen treffen oder auf den rententräger verwaisen.

 

Ich meine es wird ja eine Umschulung "irgendwann" geben. Das ist fest geplant, deswegen dürfte da von der Krankenkasse Seite aus nicht so einfach eine Kürzung oder die komplette Einstellung des Krankengelds erfolgen.

 

Ich will ja auch nicht einfach irgendeine Umschulung machen.

Das muss auch mit dem Arbeitgeber fest geplant werden.

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Das ist halt deutschland. Jemand wird krank und bekommt Hilfe. Dann braucht er die Hilfe nicht mehr unbedingt in vollem Umfang, will aber alles mitnehmen was geht, "es steht mir zu", man holt alles raus was irgendwie geht. 1,5 jahre mit der familie genießen "Glückwunsch zur Berufsunfähigkeit",.... 

 

Und dann wundern warum die Steuern und Abgaben hier so hoch sind! 

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vor 41 Minuten von Coladose:

Ich will ja auch nicht einfach irgendeine Umschulung machen.

 

Das ist der Krankenkasse im Zweifel egal. :-)

 

Aber du hast ja alles schon durchgecheckt.

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vor 5 Stunden von fnord:

Das ist halt deutschland. Jemand wird krank und bekommt Hilfe. Dann braucht er die Hilfe nicht mehr unbedingt in vollem Umfang, will aber alles mitnehmen was geht, "es steht mir zu", man holt alles raus was irgendwie geht. 1,5 jahre mit der familie genießen "Glückwunsch zur Berufsunfähigkeit",.... 

 

Und dann wundern warum die Steuern und Abgaben hier so hoch sind! 

 

 

Willst du mir mit deinem Beitrag sagen, das ich mich jetzt auf die schnelle hetzen soll mit der Umschulung damit die Krankenkasse die mehrere Millionen Überschüsse generiert, ja nicht 1 Jahr Zuviel Krankengeld zahlt? 

 

Ich bin jetzt 33, arbeite durchgehend seit 15 Jahren und habe auch vor, weiterhin so lange es geht zu arbeiten:)

 

Es gibt sicher 10000000 andere Gründe warum die Steuern und Abgaben so hoch sind, aber bestimmt nicht deshalb weil ich 78 Wochen Krankengeld beziehe.

 

Gönn es mir doch einfach.

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Ich bin 36 und habe seit August 2000, bis jetzt 60 Tage Arbeitslosigkeit (vom Ende Ausbildung bis Wehrdienst) und gesamt krank 54 Tage. 

 

Dann kann ich auch 1,5 Jahre auf Burnout machen oder sonstwas. 2008 war BU mit sehr hohen Auflagen verbunden und auch 2019 kann eine 58 jährige mit mehreren chronischen und psychischen Krankheiten nicht in BU gehen. Da es zumutbar ist, eine Arbeit auszuführen die in das Berufsfeld passt. 

 

Ist bei Verfahrenstechnik kein Bürojob möglich? Oder nur bei dem Arbeitgeber nicht? 

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vor 12 Minuten von smarttrader:

 

 

Ist bei Verfahrenstechnik kein Bürojob möglich? Oder nur bei dem Arbeitgeber nicht? 

 

Nicht möglich.

Deswegen wird die BU gezahlt bis ich nach der Umschulung meinen neuen Job antrete :)

Sollte mein nettolohn 20-30% weniger sein als vorher wird die BU sogar in vollem Umfang bezahlt. Erst wenn die Krankheit geheilt ist oder es über mehrere jahre keine Anfälle mehr gibt, wird die BU eingestellt.

 

Deswegen bin ich auch am überlegen ob ich die Abfindung nehmen soll und mich umschulen lassen soll wo ich ein Gehalt von 1700-2000 € Netto verdiene :)

 

Natürlich könnte der Schuss nach hinten losgehen wenn die BU nach ein paar Jahren einstellt.

 

Aber wenn die BU die nächsten 10 Jahre zahlt bin ich im Plus 

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Sorry wenn ich dazwischengrätsche.. aber du schreibst hier so, als hätte der BU-Versicherer bereits eine Leistungszusage erteilt. Ist dies denn der Fall?

 

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vor 5 Minuten von Xeronas:

Sorry wenn ich dazwischengrätsche.. aber du schreibst hier so, als hätte der BU-Versicherer bereits eine Leistungszusage erteilt. Ist dies denn der Fall?

 

 

Yapp ist erteilt 1920 Netto monatlich €

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Vielleicht könntest du auch uns mitteilen, welchen super Luxus Tarrif du hast und wo.

 

Solche Bedingungen habe ich bei 3 BU'S bisher nie gesehen.

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Einfach mal vorher recherchieren worauf es bei der BU Versicherung ankommt ;)

 

Wichtigster Punkt ist halt das es keine abstrakte Verweisung geben sollte.

 

Wenn im Vertrag darauf verzichtet wird, dann kann man dich nicht auf andere Berufe verweisen. Dann wird man BU sobald man den letzten Beruf den man ausgeübt hat, zu 50% nicht mehr ausüben kann.

 

Das heisst, die schauen ob du von deiner täglichen Arbeitszeit, noch mehr als die Hälfte ausüben könntest. Wenn nein, dann bist du wie in meinem Fall BU :)

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Als ich es mit Rücken 2008 versucht habe, wurde ich darauf verwiesen das ich Dozent werden könnte und Antrag abgelehnt.

 

Kurz darauf bin ich vom "Mann im Feld" ins Büro gewechselt.

 

Zitat

Ingenieure und Ingenieurinnen der Verfahrenstechnik entwickeln, erproben und optimieren Prozesse, in denen Produkte aus Rohstoffen gefertigt werden. Diese Prozesse setzen sie dann im Anlagenbau praktisch um - von der Definition einer technischen Lösung bis zur Konstruktion. Sie erfassen die phy-sikalischen, chemischen und biologischen Zusammenhänge der Verfahren und beschreiben diese auch mathematisch. Zudem simulieren und berechnen sie neue Verfahren und erproben diese in Ver-suchs- und Pilotanlagen in einem größeren Maßstab.Ingenieure und Ingenieurinnen der Verfahrenstechnik überwachen auch die Montage und den Betrieb der Anlagen und sind für deren Instandhaltung zuständig. Darüber hinaus arbeiten sie im technischen Vertrieb, in der Anwendungsberatung, im Kundendienst oder in der Verwaltung von Industrieunterneh-men.

Quelle: https://berufenet.arbeitsagentur.de/berufenet/bkb/58632.pdf

 

Für mich etwas wirr, wieso du nicht mehr Schreibtischarbeiten ausführen kannst aber als Büroler arbeiten möchtest.

 

Habe jetzt eben nur paar Jobbörsen durchgeguckt und da sind einige von den Jobs zu finden. Entweder du tischt uns hier eine Geschichte auf, hast bei der Versicherung usw. etwas "ausgeschmückt" oder Jobbörsen und die Arbeitsagentur haben falsche Beschreibungen drin. Vielleicht bist du auch einfacher Arbeiter in der Verfahrenstechnik, wobei das mit dein Gehalt nicht hinkommt.

 

Verfahrenstechnik und Büro gibt es etliche Angebote, wieso kannst du sowas nicht machen?

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Posted · Edited by Coladose

vor 28 Minuten von smarttrader:

Als ich es mit Rücken 2008 versucht habe, wurde ich darauf verwiesen das ich Dozent werden könnte und Antrag abgelehnt.

 

Kurz darauf bin ich vom "Mann im Feld" ins Büro gewechselt.

 

Quelle: https://berufenet.arbeitsagentur.de/berufenet/bkb/58632.pdf

 

Für mich etwas wirr, wieso du nicht mehr Schreibtischarbeiten ausführen kannst aber als Büroler arbeiten möchtest.

 

Habe jetzt eben nur paar Jobbörsen durchgeguckt und da sind einige von den Jobs zu finden. Entweder du tischt uns hier eine Geschichte auf, hast bei der Versicherung usw. etwas "ausgeschmückt" oder Jobbörsen und die Arbeitsagentur haben falsche Beschreibungen drin. Vielleicht bist du auch einfacher Arbeiter in der Verfahrenstechnik, wobei das mit dein Gehalt nicht hinkommt.

 

Verfahrenstechnik und Büro gibt es etliche Angebote, wieso kannst du sowas nicht machen?

 

Ich Tische hier gar nichts auf.

Kann nichts dafür, wenn du dir einen abzocker Versicherer ausgesucht hast, die alle möglichen Mitteln suchen, um nicht zu zahlen.

 

Nochmal: ich hab dir geschrieben gehabt, das mein Versicherer mich nicht auf andere berufe verwaisen kann!

Es zählt nur ob ich meinen letzten ausgeübten Beruf zu mehr als 50% ausführen kann (dann gibts keine BU) oder eben wie in meinem Fall nicht.

 

Du kommst hier mit irgendwelchen ingeneurstätigkeiten an.

 

Ich bin Verfahrensmechaniker für Kunststoff u Kautschuktechnik

 

Ich darf in diesem Gebiet nicht mehr arbeiten, weil es an und um die Maschinen herum scharfkantige Gegenstände gibt und ich mich verbrennen könnte, da es an den Werkzeugen bis zu 300grad heiß werden kann.

 

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Ja mir erschliesst sich aber nicht, warum du diesen Beruf nicht ausüben kannst(gibt ja Jobs in diesem Bereich im Büro), aber zu einer Bürotätigkeit umschulen möchtest.

 

Das verstehe ich irgendwie nicht. Man verzeihe mir meine kurze Recherche, aber wie ich es gesehen habe gibt es sogar in so einen Bereich Meister und Techniker.

 

Ich habe irgendwie das Gefühl, das es jetzt garnicht darum geht unbedingt weiter zu arbeiten sondern die BU erstmal zu nutzen und das Krankengeld. Es gibt ja eindeutig Jobs die im Büro stattfinden.

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Verwaisen...!?!Ich kann es nicht mehr sehen! 

 

Verweisen! Meine Güte! 

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Am 6.5.2019 um 00:13 von Coladose:

 

 

1. Umschulung machen und bei meinem Arbeitgeber bleiben 

Ca 2600 Euro Netto Lohn x 12 x 30 = 936.000 € Verdienst in 30 Jahren.

 

 

2.600 EUR netto (!) halte ich für eine einfache Bürotätigkeit nach Umschulung für sehr hoch. Das wären über 50k brutto. Ist das gesichert? Berufseinsteiger als Sachbearbeiter können mit 2.600 EUR brutto (!) rechnen. Ansonsten hast du tatsächlich Glück gehabt mit deiner Absicherung. Ich würde zwar vermutlich auch beim Arbeitgeber bleiben, anders als die Hängematte aber tatsächlich so schnell wie möglich Expertise aufbauen, um dem Arbeitgeber dann auch zeigen zu können, dass er dich wirklich braucht. Ansonsten (i) stehen schwierige, langatmige und ernüchternde Jahre an oder (ii) der Bürojob wird wegrationalisiert, was zunehmend passiert, da diese schlicht obsolet werden.

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