Angabe der privaten Krankenversicherung bei Terminvergabe?

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Warum fragen manche Praxen bei der Terminvergabe nach, bei welcher privaten Krankenversicherung man versichert ist? Meinem Verständnis nach, sollte es dem Arzt egal sein, bei wem man versichert ist, denn für ihn ist man Selbstzahler und es gibt keinen direkten Kontakt bezüglich der Abrechnung zwischen Praxis und Versicherung. Ob und inwiefern der Selbstzahler dann Kosten zurückerstattet bekommt ist Sache des Patienten und nicht des Arztes. Warum drängen die Praxen dann darauf, die Versicherung herauszufinden, "um die Akte anlegen zu können"?

 

Kann man sich in so einem Fall auch als Selbstzahler ausgeben, wenn man privat versichert ist, oder kann das Probleme geben?

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vor 1 Stunde von cards:

Warum drängen die Praxen dann darauf, die Versicherung herauszufinden, "um die Akte anlegen zu können"?

Vielleicht, weil die Ärzte für ehemalige Post- und Bahnbeamte nur den ermäßigten GOÄ-Satz in Rechnung stellen wollen, den deren Krankenkasse auch erstattet. Würden sie den vollen Satz verlangen, müssten diese Beamte die Differenz selbst tragen.

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vor 1 Stunde von cards:

Warum fragen manche Praxen bei der Terminvergabe nach, bei welcher privaten Krankenversicherung man versichert ist? Meinem Verständnis nach, sollte es dem Arzt egal sein, bei wem man versichert ist, denn für ihn ist man Selbstzahler und es gibt keinen direkten Kontakt bezüglich der Abrechnung zwischen Praxis und Versicherung. Ob und inwiefern der Selbstzahler dann Kosten zurückerstattet bekommt ist Sache des Patienten und nicht des Arztes. Warum drängen die Praxen dann darauf, die Versicherung herauszufinden, "um die Akte anlegen zu können"?

 

Kann man sich in so einem Fall auch als Selbstzahler ausgeben, wenn man privat versichert ist, oder kann das Probleme geben?

Kann ihm nicht egal sein. Evtl. sind die Budgets erschöpft etc.

Und so nebenbei, trägt jeder PKV-Patient eben dazu bei, seine Praxis am Laufen zu halten.

 

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vor 13 Minuten von McScrooge:

Kann ihm nicht egal sein. Evtl. sind die Budgets erschöpft etc.

Budgets in der PKV? :unsure:

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Ich war bislang (glücklicherweise) noch nicht bei vielen Ärzten, bin aber noch nie bei der Terminvereinbarung gefragt worden, wie ich versichert bin. Geschweige denn wo.

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vor 58 Minuten von whister:

Budgets in der PKV? :unsure:

Ne, nicht in der PKV. In der GKV sind diese erschöpft. Darum wird doch gefragt.

vor 28 Minuten von ZfT:

Ich war bislang (glücklicherweise) noch nicht bei vielen Ärzten, bin aber noch nie bei der Terminvereinbarung gefragt worden, wie ich versichert bin. Geschweige denn wo.

Das kann z.B. bei einem guten Orthopäden sehr schnell passieren.

 

GKV: 6 Wochen Wartezeit

PKV: Termin übermorgen.

 

Ich spreche aus Erfahrung...

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vor 3 Stunden von cards:

Warum fragen manche Praxen bei der Terminvergabe nach, bei welcher privaten Krankenversicherung man versichert ist?

 

Vielleicht einfach deshalb, weil die Software ein solches Feld vorsieht (bei der GKV braucht man es ja) und das Personal halt pflichtgemäß jedes Feld befüllen will?

Hast Du mal ausprobiert, was geschieht, wenn Du keine Versicherung angibst?

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vor 8 Stunden von McScrooge:

Ne, nicht in der PKV. In der GKV sind diese erschöpft. Darum wird doch gefragt.

Bitte (noch) einmal den Eingangspost vollständig lesen. Danke.

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Posted · Edited by Rubberduck

vor 11 Stunden von McScrooge:

Ne, nicht in der PKV. In der GKV sind diese erschöpft. Darum wird doch gefragt.

 

Du hast den Eröffnungsbeitrag nicht verstanden. Darum geht es doch gar nicht.

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Posted · Edited by Rubberduck

vor 14 Stunden von cards:

Kann man sich in so einem Fall auch als Selbstzahler ausgeben, wenn man privat versichert ist, oder kann das Probleme geben?

 

Bei größeren Summen könnte möglicherweise eine Vorauszahlung erforderlich werden.

 

(Bin gerade mit meiner Frau in einer Kinderwunschbehandlung. Kostenübernahme ist dabei ein weites Feld. Die Praxis weist bei der Anmeldung auf die Möglichkeit eine Vorauszahlung einzufordern ausdrücklich hin.)

 

 

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Ich arbeite im Krankenhaus, bei uns akzeptiert die EDV tatsächlich kein leeres Feld beim Kostenträger. Wird in den Praxen wohl auch so sein.

 

Manchmal wird aber in Praxen sogar der konkrete Tarif abgefragt. Das hat meiner Meinung nach den Grund, dass das Abrechnungsunternehmen (z.B. PVS) die Rechnung ein Stück weit an die Besonderheiten des Tarifs anpassen, bzw. so frisieren kann, dass keine Rückfragen kommen.

 

Letzteres ist allerdings nur eine Theorie von mir.

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vor 5 Minuten von avastin:

Manchmal wird aber in Praxen sogar der konkrete Tarif abgefragt. Das hat meiner Meinung nach den Grund, dass das Abrechnungsunternehmen (z.B. PVS) die Rechnung ein Stück weit an die Besonderheiten des Tarifs anpassen, bzw. so frisieren kann, dass keine Rückfragen kommen.

Der Abrechnungsstelle (z. B. PVS) muss sehr wohl die KK und der Tarif bekannt sein, weil es KK gibt, die eigene ermäßigte Verrechnungssätze haben. Wenn ein Versicherter der PBeaKK nur Selbstzahler angibt, dann muss er tatsächlich die Differenz zwischen dem GOÄ- und dem ermäßigten GOÄ-Tarif der PBeaKK Gruppe B selbst zahlen. Dies ist selbst dann der Fall, wenn die Praxis mal nicht die KK incl. übermittelt hat.

 

Von daher macht die Abfrage der KK und des Tarifs  sehr wohl Sinn.

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vor 3 Stunden von Knacker:

Der Abrechnungsstelle (z. B. PVS) muss sehr wohl die KK und der Tarif bekannt sein, weil es KK gibt, die eigene ermäßigte Verrechnungssätze haben. Wenn ein Versicherter der PBeaKK nur Selbstzahler angibt, dann muss er tatsächlich die Differenz zwischen dem GOÄ- und dem ermäßigten GOÄ-Tarif der PBeaKK Gruppe B selbst zahlen. Dies ist selbst dann der Fall, wenn die Praxis mal nicht die KK incl. übermittelt hat.

 

Von daher macht die Abfrage der KK und des Tarifs  sehr wohl Sinn.

Damit der Arzt dann immer das Maximun dass die Kasse zahlt abrechnen kann? Das finde ich ehrlichgesagt eine seltsame und fast schon kriminelle Herangehensweise.

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vor 2 Stunden von whister:

Das finde ich ehrlichgesagt eine seltsame und fast schon kriminelle Herangehensweise.

Wieso, es ist völlig normales Handeln in einer auch betriebswirtschaftlich effizient geführten Arztpraxis. Wenn einzelne PKVs höhere Vergütungen zahlen, werden diese natürlich realisiert.

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vor 3 Stunden von whister:

Damit der Arzt dann immer das Maximun dass die Kasse zahlt abrechnen kann? Das finde ich ehrlichgesagt eine seltsame und fast schon kriminelle Herangehensweise.

 

Wieso kriminell? Auch eine Arztpraxis ist in gewisser weise ein Wirtschaftsunternehmen wo am Ende eines Quartals auch die Zahlen passen müssen.

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Posted · Edited by lacerator1984

Jeder wechselt auch zu dem Arbeitgeber, der ihm am besten erscheint. Das ist genauso rationales Handeln. Wiese sollte der Arzt was anderes machen?

 

Und wenn ich mir meine Abrechnungen als PKV-Patient ansehe, rechnen die meisten Ärzte doch moderat ab (i.d.R. 2,3-fach).

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vor 4 Stunden von whister:

Damit der Arzt dann immer das Maximun dass die Kasse zahlt abrechnen kann?

Ich würde das genau umgekehrt betrachten.

Der Arzt kann im Rahmen der Gebührenordnung sowieso abrechnen, aber um genervte Nachfragen des Patienten zu vermeiden, dessen Kasse eine Rechnung möglicherweise nicht voll erstattet, sind Ärzte oft bereit, weniger abzurechnen als eigentlich möglich. Die Zeit, die sonst mit fruchtlosen Diskussionen verloren ginge, möchten sie sich gerne ersparen.

Wenn ich mir die Rechnungen meiner Hausärztin anschaue, dann muß ich wirklich sagen, geldgierig ist die wirklich nicht!

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vor 1 Stunde von lacerator1984:

Und wenn ich mir meine Abrechnungen als PKV-Patient ansehe, rechnen die meisten Ärzte doch moderat ab (i.d.R. 2,3-fach).

 

Das ist der sogenannte Regelhöchstsatz (für „normale“ Leistungen). Wenn ein Arzt mehr abrechnen will (bis 3,5), muß er schriftlich begründen, warum ein besonderer Aufwand bei der Behandlung angefallen ist. Auf diesen besonderen Aufwand bei der Begründung wiederum hat ein Arzt auch nicht so große Lust.

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vor 45 Minuten von chirlu:

 

Das ist der sogenannte Regelhöchstsatz (für „normale“ Leistungen). Wenn ein Arzt mehr abrechnen will (bis 3,5), muß er schriftlich begründen, warum ein besonderer Aufwand bei der Behandlung angefallen ist. Auf diesen besonderen Aufwand bei der Begründung wiederum hat ein Arzt auch nicht so große Lust.

Mein Zahnarzt rechnet bei einer normalen Kunststoff Füllung immer den 3,5 fachen Satz ab und schreibt dann was von besonderen Schwierigkeiten und Blutungen (die es gar nicht gab). Ist das gängige Praxis oder sollte ich mir einen neuen Zahnarzt suchen?

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vor 15 Minuten von Izuu:

Ist das gängige Praxis

Nun ja, es kommt halt häufig vor. Nur mal ein Bespiel: Eine befreundete Kollegin (Ärztin und PKV versichert) ließ sich ambulant unter Lokalanästhesie operieren, abgerechnet wurde Vollnarkose. Den operierenden Kollegen darauf angesprochen kam die Antwort, sie wisse doch wie das laufe... Natürlich alles Einzelfälle, aber die PKV ist die Melkkuh für ambulante Versorgung und die privat liquidierenden Chefärzte der Krankenhäuser. Ich befürchte, dass das langfristig nicht funktioniert. Ganz allgemein ist natürlich Abrechnungsbetrug bei Ärzten und Pflegediensten ganz allgegenwärtig und wird ja ab und zu auch mal vor Gericht verhandelt.

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Posted · Edited by ZfT

vor 47 Minuten von Izuu:

Mein Zahnarzt rechnet bei einer normalen Kunststoff Füllung immer den 3,5 fachen Satz ab und schreibt dann was von besonderen Schwierigkeiten und Blutungen (die es gar nicht gab). Ist das gängige Praxis oder sollte ich mir einen neuen Zahnarzt suchen?

Meiner macht das auch so in etwa. Gerne wird auch mit besonderem Aufwand wegen wenig restlicher Zahnsubstanz oder wegen besonders schonendem Vorgehen usw. begründet. Ehrlicher wäre es wohl, wenn er einfach dran schreiben würde, das er mehr verdienen möchte/muss. 

 

Auch Zahnarzt-Abrechnungen von anderen, die ich schon gesehen habe, sehen so aus.

Wahrscheinlich gibt es keine Privatliquidation, in der nicht zumindest einmal Faktor 3,x drin vorkommt.

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vor 3 Stunden von McScrooge:

 

Wieso kriminell? Auch eine Arztpraxis ist in gewisser weise ein Wirtschaftsunternehmen wo am Ende eines Quartals auch die Zahlen passen müssen.

Ich finde das seltsam. Das wäre genauso als wenn ich nach einem Sturmschaden den Dachdecker bestelle und dieser 1000 Euro dafür lt. Angebot in Rechnung stellt & nachdem er erfährt dass dieser Schaden von einer bestimmten Versicherung getragen wird dann letztendlich 2500 Euro in Rechnung stellt da er weiß dass diese bestimmte Versicherung auch diesen Betrag problemlos zahlt.

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vor 13 Minuten von whister:

Ich finde das seltsam. Das wäre genauso als wenn ich nach einem Sturmschaden den Dachdecker bestelle und dieser 1000 Euro dafür lt. Angebot in Rechnung stellt & nachdem er erfährt dass dieser Schaden von einer bestimmten Versicherung getragen wird dann letztendlich 2500 Euro in Rechnung stellt da er weiß dass diese bestimmte Versicherung auch diesen Betrag problemlos zahlt.

Warum findest du das seltsam? Mal ein Bespiel aus der Pflegeversicherung. Vor einigen Jahren betrug der Zuschuss zur Verbesserung des individuellen Wohnumfeldes ca. 2500 €. Der Klassiker ist Badumbau (Wanne raus, Dusche rein). Die Kostenvoranschläge der Firmen beliefen sich für ein Plattenbaubad bei 2500-3000€. Dann erhöhte der Gesetzgeber den Zuschuss auf 4000€. Über Nacht stiegen die Kostenvoranschläge auf 4000-4500€. Das sind einfach Mitnahmeeffekte.

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vor 28 Minuten von whister:

Ich finde das seltsam. Das wäre genauso als wenn ich nach einem Sturmschaden den Dachdecker bestelle und dieser 1000 Euro dafür lt. Angebot in Rechnung stellt & nachdem er erfährt dass dieser Schaden von einer bestimmten Versicherung getragen wird dann letztendlich 2500 Euro in Rechnung stellt da er weiß dass diese bestimmte Versicherung auch diesen Betrag problemlos zahlt.

Den Dachdecker suchst Du Dir ebenso selbst aus wie den Arzt. Und wenn der Dachdecker einen anderen lukrativeren Auftrag hat, dann wird er den ausführen und Du schaust in die Röhre.

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vor einer Stunde von whister:

Ich finde das seltsam. Das wäre genauso als wenn ich nach einem Sturmschaden den Dachdecker bestelle und dieser 1000 Euro dafür lt. Angebot in Rechnung stellt & nachdem er erfährt dass dieser Schaden von einer bestimmten Versicherung getragen wird dann letztendlich 2500 Euro in Rechnung stellt da er weiß dass diese bestimmte Versicherung auch diesen Betrag problemlos zahlt.

Ich kann verstehen, daß Du das seltsam findest. Allerdings .....

 

Hattest Du schon mal einen Autounfall?

Ist es Dir schon mal vorgekommen, daß die Werkstatt Deines Vertrauens eine höhere Rechnung erstellt, wenn sie weiß, daß der Schaden an Deinem Auto von der Versicherung des Unfallgegners gezahlt wird als wenn Du die Reparatur aus eigener Tasche zahlst?

Ich empfinde das als "Mischkalkulation" zu Gunsten des Kunden.

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